Wanderreise Sardinien: Wilde Bergwelt trifft auch Traumbuchten

Land: Sardinien / Italien
Termin:
Teilnehmer: Min/Max: 7 - 16
Veranstalter: Schreiner & Stein

Schwierigkeitsgrad
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Anreise
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inkl. Flug
ab 1.145,00 €
Hotline
06021 / 30670

Wanderreise Sardinien: Wilde Bergwelt trifft auch Traumbuchten

 

Am letzten Schöpfungstag sah Gott, daß er im westlichen Mittelmeerraum eine gähnende Leere hinterlassen hatte. Vom besten, was er eigentlich für sich selbst aufgehoben hatte, streute er ins Meer und stampfte mit dem Fuß darauf. Der Abdruck seiner Sandale blieb zurück, und es entstand die zweitgrößte Insel des Mittelmeers: Sardinien. Wegen seiner zauberhaften Buchten und Strände und der sauberen Gewässer, die die Insel umspülen, zählt Sardinien zu den beliebtesten Badeinseln des westlichen Mittelmeeres. Aber auch
für Wanderer ist die wildromantische sardische Bergwelt ein Paradies.

 

Unsere Touren liegen im Osten der Insel zwischen Mittelmeer und Macchia, wo sich das Gebirgsmassiv, der Supramonte, erhebt. Wir durchwandern karstige dolomitartige Hochflächen mit herrlichen Gipfelausblicken, durchstreifen tiefe Schluchten und schlendern an der Küstenlinie entlang von Traumbucht zu Traumbucht.


Reiseverlauf

 

1. Tag: Anreise
Wir fliegen vom Flughafen Frankfurt/Main nach Olbia. Nach Übernahme der Mietautos fahren wir nach Cala Gonone und beziehen unsere Quartiere.


2. Tag: Gola di Gorropu
Unsere Tourenwoche beginnt mit einer gemütlichen Wanderung zu der wilden Karstschlucht Gola di Gorropu. Die Schlucht gehört mit ihren bis zu 500 m steil aufragenden Kalksteinwänden zu den großartigsten Naturschönheiten Sardiniens. Im Laufe von Millionen Jahren hat sich der Rio Flumineddu tief in das Kalkmassiv des Supramonte-Gebirges eingeschnitten und so diese beeindruckende Schlucht geschaffen.

Immer am Fluss entlang wandern wir in die Schlucht hinein. Gehzeit 4-5 Stunden. 320 Hm


3. Tag: Die Doline von Tiscali
Eine Rundwanderung bringt uns zu den prähistorischen Ausgrabungen im Valle Lanaittu. Die Nuraghen, die Urbevölkerung Sardiniens, bauten sich in der Doline vom Monte Tiscali eine Zufluchtstätte als Versteck vor der römischen Invasion. Rund 40 Hütten, einige rechteckig viele rund, bildeten das an die Felswand geschmiegte Dorf. Von den Hütten sind nur Mauerreste erhalten. Aufgrund der Hüttenreste ist zu vermuten, dass dort zumindest zeitweilig bis zu 200 Menschen lebten. Vom Monte Tiscali (518 m) selbst hat man auch einen schönen Ausblick über das Lanaittu-Tal und zu den Gipfeln des Supramonte. Gehzeit 4 Stunden. 370 Hm


4. Tag: Cala Goloritze
Wir fahren über die berühmte „Strada Orientale“, die als schönste Panoramastrasse der Insel gilt, zu den Hochflächen von Golgo bei Baunei. Von hier aus durchwandern wir die Karstschlucht „Voragine del Golgo“ und gelangen zur wunderschönen Bucht der Cala Goloritze. Vom glasklaren Wasser aus haben wir einen tollen Blick auf die Bucht mit ihrer formschönen 140 m hohen Felsnadel Punta Caroddi. Gehzeit 4 Stunden. 570 Hm


5. Tag: Die Kalkkette des Monte Albo (weißer Berg)
Unsere heutige Wanderung geht zum Monte Albo, einem wilden Kalksteinmassiv, nördlich des Supramonte, wo wir auf die Punta Caterina (1.127 m) steigen, eine seiner höchsten Spitzen. Dort erwartet uns ein phantastischer Ausblick. Der weitere Weg führt uns durch dichte Wälder, über weitläufige Hochflächen und
Felsenplatten. Gehzeit 5 Stunden. 600 Hm


6. Tag: Von der Cala Sisine nach Cala Luna
Ein Boot bringt uns in die Bucht von Cala Sisine. Wir steigen hoch zu einer aus Wacholder-Stämmen gebauten alten Schäferhütte, den Cuile Sacedderano. Nach einer Rast geht es abwärts richtig der Bucht Cala Luna. Nach einem Badestopp und einer Einkehr in der Strandbar, bringt uns ein Bot zurück in den Hafen von Cala Gonone.
Dauer des Ausfluges 7 h: Davon 3,5 h Gehzeit


7. Tag: Überschreitung des Monte Corrasi
Der Monte Corrasi ist der höchste Gipfel des gesamten Supramonte und der zweithöchste der Insel. Seine Umgebung war einst das Terrain der Köhler und wird heute nur noch von Hirten genutzt. Besonders beindrucken die majestätischen Steineichen nebst halbzahmer Wildschweine. Wir wandern auf die Hochebene Pradu und besteigen den höchsten Gipfel des Supramonte, den 1.463 m hohen Monte Corrasi. Oben eröffnet sich uns ein prachtvoller Fernblick über die felsige Einöde des Supramonte. Auf der gegenüberliegenden Seite kehren wir über die Sacla é Marras wieder zurück.
Gehzeit ca. 6 Stunden. 480 Hm.


8. Tag: Rückreisetag – Heimreise.
Eine Änderung des Programms bleibt dem Wanderführer im Interesse der Wanderer vorbehalten.

Impressionen

Unterkunft

Das Hotel L’Oasi (www.loasihotel.it) in Cala Gonone liegt auf einer Felsklippe über dem Meer, umgeben von Pinienbäumen und einem in Terassen angelegten Garten. Zum Hafen und Strand gelangt man zu Fuß in etwa 10 Minuten. Das familiär geführte Haus mit 70er-Jahre Charme besticht durch eine wunderschöne Panoramaterasse, auf der man frühstücken kann. Das Frühstück ist für italienische Verhältnisse überdurchschnittlich und das 3-Gänge-Menü am Abend abwechslungsreich und sehr schmackhaft. Die Zimmer sind ausgestattet mit TV, Bad mit Dusche und Föhn. Einige Zimmer haben einen Balkon.


Leistungen
  • Flug Frankfurt - Olbia - Frankfurt
  • 7 x HP im Hotel Oasis im Doppelzimmer
  • 1/4 Wein und 1/4 Wasser inklusive zum Abendessen
  • 6 geführte Wanderungen
  • Mietwagen für die ganze Woche
Hinweise

Nicht enthalten:
* alle Ausgaben des persöhnlichen Bedarfs
* Treibstoff für die Mietautos, Bootsfahrt
* An- und Rückreise vom Airport Frankfurt können wir gemeinsam organisieren (Flughafentaxi)


Preise
Kategorie Preis per Person ab Anzahl Personen