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Land: Äthopien
Termin: 15.10.2010 - 29.10.2010

- Entlang des ostafrikanischen Grabenbruchs in den Süden
- Wanderungen durch die Dörfer der Konso
- Grassteppen, Seen und der El Sod-Krater
- Märkte – Treffpunkt der Völker des Südens
Eine Reise durch Südäthiopien ist wie eine Reise in eine andere Welt: Sie erleben
Landschaften von aufregender Schönheit und lernen für uns ungewöhnliche Lebensformen
kennen.
Im Great Rift Valley liegt eine Kette verschiedenfarbiger, von vielen Vogelarten
bevölkerter Seen. Auf den Sandbänken des Chamo-Sees beobachten Sie Krokodile,
die sich in der Sonne räkeln. Zwei Tage wandern Sie im Gebiet der Konso, die für
ihre hohen Grabpfosten und schmuckvollen Holzhäuser bekannt sind. Bei den Ausflügen
im Omo-Delta und vor allem auf den Märkten wird deutlich: So vielfältig die verschiedenen
Volksgruppen sind, so unterschiedlich und fremd sind für uns ihre Traditionen.
Die meisten haben, abgesehen von ihren Rindern, kaum Besitz, legen aber großen
Wert auf künstlerischen Ausdruck durch Körperbemalung oder Haartracht. Mit Ocker
und Butter formen die Hamer Haarstränge, das Ansehen und Schönheitsideal der Mursi-Frauen
im Mago-Nationalpark steigt mit der Größe ihrer Tellerlippen.
Eine Reise durch Omo erfordert behutsames Auftreten gegenüber den Angehörigen
der verschiedenen Kulturen. Es ist gleichzeitig der Schlüssel zu unvergesslichen
Erlebnissen. Bei Yabello, im Gebiet der Borena, wandern Sie zum Kratersee des
einstigen Vulkans El Sod und reisen dann über den East African Highway zurück
nach Addis Abeba.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Spätabends Abflug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba.
2. Tag Addis Abeba – Langano
Morgens landen wir in Addis Abeba. Nach dem Besuch bei einer Bank um Geld umzutauschen,
brechen wir Richtung Süden auf. Nach etwa einer Stunde Fahrtzeit erreichen wir
gegen Mittag den Kratersee von Debrezeith. Das Mittagessen nehmen wir in Mojo
ein, und fahren dann weiter bis Langano. Unteregs halten wir nochmal beim Zeway-See
an, um hier die Wasservögel zu beobachten.
Hotelübernachtung [MA]
3. Tag Langano - Arba Minch
Wir setzen unsere Fahrt in den Süden fort und erreichen nach 6 - 7 Stunden Arba
Minch. Arba Minch liegt auf einem Grat, der den Abaya-See und den Chamo-See trennt.
Vom Hotel aus haben wir einen sehr schönen Blick auf den Nechisar National Park,
die Seen und das Land zwischen den beiden Seen, das auf Amharisch „Himmelsbrücke"
bedeutet. Unterwegs halten wir mehrfach an und haben Gelegenheit, Bauernfamilien
zu besuchen, die das fruchtbare Land bestellen. In der Gegend von Sodo bauen die
Welayita-Bauern die Pflanze Inset an. Sie ist endemisch und gehört zur Familie
der Bananenstauden. Aber nicht die Frucht wird verwertet, sondern der Stamm der
Pflanze: Die faserige Masse des Stammes enthält viel Stärke, die Stärkemasse wird
zu einem Fladenbrot verarbeitet, das in dieser Gegend das Hauptnahrungsmittel
ist.
Fahrzeit: 6-7h; Hotel [FMA]
4. Tag Arba Minch
Morgens wandern wir in ca. 1 Stunde vom Hotel aus auf einem Naturpfad über einen
teilweise gerölligen Felsabhang in den Afrikanischen Grabenbruch. Unterwegs bieten
sich tolle Aussichten auf die Landschaft. Am Endpunkt der Wanderung holt uns das
Auto ab, dann entdecken wir die verschiedenen Landschaften des Nechisar Parks.
Nech bedeutet weiß und Sar bedeutet Gras. Der Park weist scharfe landschaftliche
Kontraste auf mit dem weißen Gras vor den Konturen einer zerklüfteten Bergkette
und den verschiedenfarbigen Seen, an die der Park grenzt: Das Wasser des Lake
Chamo ist klar und blau, die Fläche des Lake Abaya ist dagegen dunkelrot wegen
des hohen Gehalts an Eisenhydroxiden. Im Nationalpark können unter anderem Zebras,
manchmal auch Swayne-Hartebeests gesehen werden, die nur in Äthiopien vorkommen.
Mittags machen wir an einem schönen Platz Picknick, jeder hat ein Lunchpaket dabei.
Am Nachmittag unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Chamo Lake und beobachten
Hippos und Krokodile, die mit bis zu 3-5 Metern Länge als die größten Afrikas
gelten. Abendessen und Übernachtung in Arba Minch.
Gehzeit: 2h; Abstieg: 400m; Hotel [FMA]
5. Tag Arba Minch - Konso
Knapp 90 km sind es von Arba Minch bis ins Konsoland. Gegen Mittag erreichen
wir unser Hotel, das sehr einfach ist, aber eben das Beste, das uns vor Ort zur
Verfügung steht. Nach dem Mittagessen und etwas Zeit zum Ausruhen geht es zu Fuß
durch die fruchtbare, terrassierte Hügellandschaft ein Dorf. Mit über 200 Gehöften
und zehn Gemeinschaftshäusern (mora) ist es relativ groß. Insgesamt sind wir mit
den Besichtungen 3 - 4 Stunden unterwegs, bevor wir abends in unser Hotel zurückkehren.
Gehzeit: 2,5h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 150m; Hotel [FMA]
6. Tag Konso
Nach dem Frühstück fahren wir zum Dorf Geseryo. In der Nähe gibt es in einer
normalerweise trockenen Schlucht eine „steinerne Stadt" aus bizarren, spitzen
Felsen, die von der Bevölkerung New York genannt wird. Typisch für das Konso-Gebiet
sind die Steinterrassen, die von den Frauen gebaut und instand gehalten werden.
An den Hängen wird viel Hirse und auch Teff angebaut, die lokale Getreideart,
aus der Injera bereitet wird, das Nationalbrot Äthiopiens. Nach einer kurzen Fahrt
erreichen wir Mecheke und wandern von dort aus weiter nach Mechelo. Nachmittags
haben wir eine Audienz bei dem König von Konso, sofern er in seinem Dorf anzutreffen
ist. Wir werden den Ahnenkult der Konso kennen lernen und besichtigen die Königsgräber
mit ihren alten Totems (Wakas). Die Konso sind Holzexperten und die hübschen Häuschen
stehen dicht beieinander. Rückfahrt zu unserem Hotel in Konso.
Gehzeit: 3-4h; Hotel [FMA]
7. Tag Konso - Jinka
Fahrt bis Jinka im Südwesten Äthiopiens. Die großzügig angelegte, ruhige Kleinstadt
liegt auf 1.800 m und ist Verwaltungssitz des südlichen Omo-Distrikts. In der
Region leben hauptsächlich die Tsemay, Benna und Ari. Die Volksgruppen sind durch
ihre verschiedenen Haartrachten und Körperbemalungen gut zu unterscheiden. Unterwegs
halten wir in Key Afer, vielleicht ist hier heute Markttag.
Hotel [FMA]
8. Tag Jinka – Mago-Nationalpark
Der Weg zu den Mursi führt durch den Mago-Nationalpark. Er umfasst eine Fläche
von 2.162 qkm und liegt auf einer Höhe zwischen 450 m und 2.528 m. Landschaftlich
finden wir dichtes Akaziengestrüpp in der Nähe des Omo vor, aber auch sanft gewellte
Grassavanne und Wüste. Mit etwas Glück sehen wir Spießböcke und Gazellen. Der
abgelegene Park ist kaum erforscht. Über den Mago-Fluss kommen wir zu den Dörfern
der Mursi. Dem Schönheitsideal der Mursi entsprechen Frauen mit großen Lippenscheiben.
Männer tragen künstlich zugefügte Schmucknarben, die für die Anzahl der Feinde
oder Tiere stehen, die sie getötet haben. Mittags machen wir wieder Picknick.
Auf der Fahrt zum Campingplatz bei der Parkhauptverwaltung am Neri-Fluss können
wir Ausschau nach Tieren halten.
Zelt [FMA]
9. Tag Mago-Nationalpark – Murule Camp
Wir kommen durch typisch afrikanische Akaziensavanne Richtung Süden in die Region
der Karo. Noch vor einigen Jahrzehnten lebten sie als Hirten, heute betreiben
sie zusätzlich saisonal Landwirtschaft. Das Volk der Karo umfasst nur ungefähr
1.000 Menschen. Die Männer bemalen ihre Körper mit ausgefallenen Mustern, die
Frauen tragen als Schmuck Metallpflöcke in der Unterlippe. Die mit Lehm und Naturfarben
aufgetragenen Malereien dienen lediglich der Verschönerung und unter den Karo
versucht jeder, den anderen damit zu übertreffen. Wir wandern, erst am Omo entlang
und dann durch Busch-Savanne über einen (meist) ausgetrockneten See, ins Dorf
Kortcho. Dieses liegt malerisch auf einem Hügel und es bietet sich eine schöne
Sicht auf den Omo, den einzigen Zufluss des Turkana-Sees. Übernachtung im Murulle
Camp.
Gehzeit: 2h; Zelt [FMA]
10. Tag Murulle Camp – Turmi
Morgens Fahrt auf teils schlechter Piste etwa 3 Stunden nach Omorate am Ostufer
des Omo River, der an der kenianischen Grenze in den Lake Turkana mündet. In den
Dörfern leben die Dassanech (früher Geleb genannt), sie sind Viezüchter. Ziel
ist Turmi in der Region der Hamer. Sie sind mit 35.000 Menschen das zahlenmäßig
größte Volk der Region. Die Frauen drehen ihre Haare mit Butter und Ockererde
zu festen, kleinen Korkenzieherlocken, während die Männer das Kopfhaar mit Lehm
glätten und fast helmartig formen. Zusätzlich bemalen sie ihre Frisuren mit grellen
Farben und verzieren sie mit aufgesteckten Straußenfedern. Auffallend sind ihre
Schmucknarben. Wir besuchen Dörfer der Hamer und können vielleicht bei Tänzen
zusehen. Vielleicht haben wir Glück und es findet irgendwo auch eine Hochzeitszeremonie
oder eine andere Feier statt, bei der wir dabei sein dürfen. Wir übernachten auf
einem Campingplatz mit Toilette und Dusche nahe Turmi.
Fahrzeit: 5h; Zelt [FMA]
11. Tag Turmi
Markt in Turmi: Hunderte von Angehörigen der Hamer strömen zum Ereignis der Woche
nach Turmi. Sie kommen nicht nur zum Einkaufen und Handeln, sondern auch, um Informationen
auszutauschen. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung - eine Möglichkeit wäre
die Erkundung der umliegenden Dörfer. Übernachtung wieder auf dem Campingplatz
bei Turmi.
Zelt [FMA]
12. Tag Turmi - Yabello
Heute kommen wir an den Dörfern der Arbore vorbei, entdecken das Tal des Weyto
River und fahren über Konso in ca. 7-8 Stunden 400 km bis Yabello. Unterwegs legen
wir genügend Stopps ein.
Fahrzeit: 8h; Fahrstrecke: 400km; Hotel (falls ausgebucht auch Zelt möglich)
[FMA]
13. Tag Yabello – El Sod-Krater - Awassa
Yabello ist das Wohngebiet der Borena, halbnomadisch lebender Viehzüchter, die
für ihre unterirdischen Brunnen berühmt sind. Um die „kühleren" Stunden zu nutzen,
fahren wir schon früh zum Rand des El Sod-Kraters und wandern etwa 1 Stunde hinunter
zu der Stelle, an der Borena-Männer fast ohne Hilfsmittel Salz aus dem sumpfigen
Kratersee gewinnen. Für den Rückweg bergauf brauchen wir ungefähr 1,5 Stunden.
Wir besuchen auch Dörfer und den „singenden Brunnen", an dem wir vielleicht Borena-Männer
treffen, die singend Wasser schöpfen, um im Takt zu bleiben, wenn sie sich die
Eimer reichen. Anschließend fahren wir nach Awassa.
Gehzeit: 2,5h; Fahrzeit: 5-6h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 350m; Hotel [FMA]
14. Tag Awassa – Addis Abeba
Am Morgen besuchen wir den Fischmarkt von Awassa bevor wir nach Addis Abeba weiterfahren.
Je nachdem wie wir vorankommen, bleibt noch Zeit, um Souvenirs einzukaufen und
einen guten Kaffee zu trinken. Am Abend essen wir in einem traditionellen Restaurant
und sehen uns Folkloretänze aus den verschiedenen Regionen des Landes an. Danach
werden wir zum Flughafen gebracht. Abflug gegen Mitternacht.
Fahrzeit: 4-5h; Fahrstrecke: 275km; [FA]
15. Tag Ankunft
Früh am Morgen kommen wir in Frankfurt an.

Leistungen
- Linienflug mit Ethiopian Airlines Frankfurt – Addis Abeba – Frankfurt, kostenloses
Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze
- Übernachtungen in Hotels und Zelten; meist Vollpension
- Transfers und Überlandfahrten, Bootsfahrt
- Hauser-Reiseleiter/in, örtlicher, Englisch sprechender Guide, Begleitmannschaft
- Eintrittsgebühren, Nationalparkgebühren; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Visumkosten (17,- Euro, Stand 08/09),
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Zusatz-Versicherung zur Reiserücktrittskosten-Versicherung,
- fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (ca. 40,- bis 60,- Euro),
- Einzelzimmer-Zuschlag,
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die Wanderungen dieser Reise sind nicht schwierig, setzen aber wegen der Hitze
Klimaverträglichkeit voraus.
Ausdauer ist bei den Fahrten gefragt. Die Route verläuft teilweise über schlechte
Pisten, durch Steppe und ausgetrocknete Flussbetten, weshalb die Reise für Personen
mit Rückenproblemen nicht geeignet ist (bitte fragen Sie im Zweifelsfall Ihren
Arzt oder Ihre Ärztin). Sie sind im Süden des Landes in Fahrzeugen mit Vierradantrieb
unterwegs. Maximal vier Reiseteilnehmer und der Fahrer teilen sich ein Auto. Die
Fahrer sind mit dem Süden Äthiopiens vertraut. Da sie sowohl die Dörfer als auch
deren Bewohner kennen, wissen sie meist auch, wenn irgendwo eine Feier oder ein
außergewöhnliches Ereignis stattfindet.
Die Infrastruktur im Süden Äthiopiens ist kaum entwickelt. Gleiches gilt für
den touristischen Standard der Hotels und der Zeltplätze, die nicht immer europäischen
Vorstellungen entsprechen. Die Hygienebegriffe sind anders als bei uns. In Addis
Abeba übernachten Sie in einem guten Hotel, außerhalb der Hauptstadt sind die
Hotels jedoch oft sehr einfach. Während der Campingtage kann nicht immer geduscht
werden. Mittagessen gibt es in der Regel im Picknickstil. Am Abend wird gekocht
(z.B. internationale Gerichte, lokale Spezialitäten, Nudelgerichte), öfters wird
frisches Brot gebacken.
Das Programm an sich ist sehr straff. Ohne auf sehr sehenswerte Programmpunkte
zu verzichten, lässt sich das Programm nicht anders gestalten.
Bereitschaft zu Komfortverzicht und Anpassung an die gegebenen Verhältnisse setzen
wir bei allen Mitreisenden voraus. Während dieser Reise kommen Sie in engen Kontakt
mit Ethnien, die sehr zurückgezogen leben. Da es das Anliegen von Hauser exkursionen
ist, sozialverträgliche Reisen anzubieten, wünschen wir uns von allen Reisegästen,
die sich für diese Reise entscheiden, Toleranz, Respekt und Verständnis fremden
Menschen und ihren Lebensweisen gegenüber.
Die Angehörigen von einigen der besuchten Ethnien lassen sich nur gegen Geld
fotografieren (z.B. Hamer und Mursi). Für diese Menschen ist Fotografieren ein
Handel: Foto gegen Geld und ihre einzige Möglichkeit, an dem Einkommen durch den
Tourismus teilzuhaben. Wer fotografieren möchte (und für die Mursi ist dies der
Grund für Ihren Besuch - sie erwarten dies von Ihnen), muss diese Einstellung
akzeptieren. Ebenso den Umstand, dass jedes Foto ein gestelltes Foto sein wird
- heimliche Schnappschüsse kommen für die Einheimischen einem Diebstahl gleich.
Der Besuch bei den Mursi kann witterungsbedingt nicht garantiert werden, weil
bei starkem Regen die Pisten, die zum Mursi-Plateau führen, nicht befahrbar sind.
Einreisebestimmungen
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist ein Visum erforderlich
(17,- Euro, Stand 08/09). Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über das
Ausreisedatum hinaus gültig sein.
Es sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben, empfohlen wird Malaria-Prophylaxe
sowie Impfschutz gegen Gelbfieber, Hepatitis A/B, Meningokokken-Meningitis, Tetanus,
Polio, Diphtherie, Typhus.
Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice
für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des
Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900-1234-999 (1,98 Euro pro Minute) oder unter
www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, unbefahrbare Straßen, Flugverzögerungen,
organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren
kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen. Beachten
Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger
Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) in Addis Abeba zu unvorhersehbaren
Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es
das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen.
Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben.
Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass
Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und
Umweltengagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als
ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In einigen
Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen
diverse Projekte.
Klima
In Addis Abeba (2.400 m) ist es tagsüber meist angenehm warm mit Temperaturen
um die 25°C; nachts kann es kühl werden.
In den südwestlichen Landesteilen herrscht heißes, subtropisches Klima. Von Ende
März bis Anfang Juni ist die „große Regenzeit". Als Sommer, trockene Monate, gelten
Juni bis Oktober sowie Dezember und Januar. Trotzdem kann es in diesen Monaten
zu vereinzelten Regenfällen kommen (besonders im Dezember). In den Monaten Juli,
August und September, direkt nach der Regenzeit, ist das Land grüner und fruchtbarer.
In der Savanne liegen die Temperaturen tagsüber zwischen 27°C und 35°C, in den
Nächten um 20°C. Im November kann es nachts kalt werden (10°C bis 12°C).
Ausrüstung
Den klimatischen Bedingungen entsprechend brauchen Sie für diese Tour neben leichten,
atmungsaktiven Sommersachen auch warme Kleidung für die kühlen Abende und den
Aufenthalt in höheren Lagen. Gutes Schuhwerk mit Profilsohle, Regenschutz und
eine leichte Windjacke dürfen nicht fehlen. Beachten Sie bitte unsere ausführliche
Ausrüstungs-Checkliste, die wir Ihnen nach der Anmeldung zusenden.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 12 Personen
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