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Land: Äthopien
Termin: 24.12.2010 - 07.01.2011

- 4 Tage Trekking durch die Semyen Berge – UNESCO-Welterbe der Menschheit
- Möglichkeit zur Besteigung des Bwahit (4.430 m) im Semyen-Nationalpark
- Gondar, Lalibela, Axum – Kulturstätten im Norden Äthiopiens
- Bootsfahrt auf dem Tana-See mit Besuch der Klosterinseln
Äthiopien, einziger Staat Afrikas der nie kolonisiert wurde, besitzt seit 3.000
Jahren eine reiche Kultur und wurde schon Christenland, lange bevor die Bibel
Europa eroberte. Diese für Afrika untypische Geschichte wird Sie auf der Reise
durch den Norden ständig begleiten.
Sie sind fasziniert von den bunten und leuchtenden Farben der alten Wandmalereien,
die Sie in den Kirchen auf den Klosterinseln im Tana-See erwarten.In Gondar, einst
Hauptstadt, besichtigen Sie zahlreiche Burgen und Paläste der äthiopischen Kaiser
und Kaiserinnen. Mit überdimensional großen Augen blicken die unzähligen Engel
von der Decke der Kirche Debre Selassi auf den Besucher herab. Ob Axum wirklich
die Hauptstadt der Königin von Saba war? Zumindest zeugen die zum Himmel reichenden
Steinmonolithe von großer historischer Bedeutung. Einer der Höhepunkte der Route
ist Lalibela mit seinen einzigartigen Felsenkirchen. Wandern Sie zu aus dem Fels
gehauenen Gotteshäusern, die von einer architektonischen Meisterleistung zeugen,
und erkunden Sie das labyrinthartige Gängesystem.
Bei der Durchquerung des Semyen Mountain-Nationalparks entdecken Sie Hochplateaus,
die von steil abfallenden Canyons und Erosionskegeln durchzogen sind. Ob Sie auch
den 4.430 m hohen Bwahit besteigen möchten, können Sie vor Ort entscheiden. Beobachten
Sie bunte Vögel bei ihren Sturzflügen oder die Paviane mit den „blutenden Herzen".
Tourverlauf
1. Tag Abreise
Spätabends Abflug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt nach Addis Abeba
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Addis Abeba
Morgens Ankunft in Addis Abeba, Empfang und Transfer zum Hotel. Besichtigung
von Addis Abeba. Wir unternehmen eine Stadtrundfahrt, in deren Verlauf wir u.a.
das Archäologische Museum besuchen, in dem zahlreiche Funde aus der Frühgeschichte
Äthiopiens ausgestellt sind.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotelübernachtung [F]
3. Tag Addis Abeba - Lalibela (Flug)
Flug nach Lalibela, eine kleine auf 2.600 m hoch gelegene Ortschaft nördlich
von Addis Abeba, benannt nach dem König Lalibela (1190 n.Chr.-1225 n.Chr.). Die
unter Lalibelas Herrschaft entstandenen Sakralbauten sind mehrheitlich Gruft-
und Grottenkirchen, bei denen eine Seite vom umgebenden Fels gelöst wurde. Um
Glanzlichter der Felsbaukunst handelt es sich bei den vier Monolith-Kirchen, die
nur noch der Sockel mit dem Gestein verbindet. Aus der Ferne sind die einzelnen
Kirchen, die durch ein Netz von Tunnel, Gräben und Gängen miteinander verknüpft
sind, kaum zu erkennen. Nach einer Stadtbesichtigung besuchen wir die erste Gruppe
dieser Kirchen, zu denen u.a. die vornehme Welterlöserkirche Beta Medhane Alem
und die farbenprächtige Marienkirche Beta Maryam gehören.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
4. Tag Lalibela
Wer möchte, kann am Vormittag fakultativ per Muli zur abgelegenen Achetem-Kirche
reiten. Nachmittags besichtigen wir die zweite Kirchengruppe. Das In- und Übereinander
der Gotteshäuser ist noch verwirrender als bei der ersten Gruppe. Wir sehen u.a.
die Beta Emanuell sowie die mit einer wunderschön gearbeiteten Fassade versehene,
halbmonolithische Abba Libanons.
Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Hotel [FMA]
5. Tag Lalibela - Axum (Flug)
Flug von Lalibela nach Axum, das als Wiege der äthiopischen Kultur und Ursprung
des äthiopisch-orthodoxen Christentums gilt. Hier war lange Zeit die Hauptstadt
der salomonischen Dynastie, deren Herrscher sich auf Menelik zurückführen - laut
Legende Sohn König Salomons und der Königin von Saba. Historische Beweise dafür
gibt es aber nicht. Wir besuchen u.a. den Stelenpark mit seinen gewaltigen, steinernen
Stelen. Unterschiedlich in Größe und Ausführung stammen sie aus den Granitsteinbrüchen
bei Axum. Sie werden aber auf jeden Fall vor die erste Hälfte des 4. Jahrhunderts
datiert, also vor die Zeit der Christianisierung Äthiopiens.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
6. Tag Axum - Debark
Wir fahren von Axum auf der Hauptstraße ca. 250 km durch die Region Tigray nach
Debark.
Fahrzeit: 10h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
7. Tag Debark - Semyen-Nationalpark
Womöglich erleben wir in Debark noch einen typisch äthiopischen Hochlandmarkt,
bevor wir den Marktflecken verlassen. Nach kurzer Fahrt nach Mindigebsa befinden
wir uns mitten im Semyen-Nationalpark. Der Park umfasst eine Fläche von 179 qkm
und liegt auf einer Höhe zwischen 1.900 m bis 4.430 m. Wir beginnen unser Trekking
nach Sankaber (3.230 m), das wir am späten Nachmittag erreichen. Den ersten Wegabschnitt
legen wir auf einem Schotterweg zurück, dann aber geht es abseits des Weges durch
abwechslungsreiche Landschaft. Mit etwas Glück sehen wir unterwegs Chelada Baboons,
Affen, die wegen des roten Males auf der Brust als „Affen mit blutendem Herzen"
bezeichnet werden.
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]
8. Tag Semyen-Nationalpark
Vom Sankaber Camp aus geht es zum Rand der Schlucht, wo sich ein erster Blick
auf die spektakuläre Landschaft bietet. Der Großteil der Vegetation wurde abgeholzt,
außer dem importierten Eukalyptus gibt es kaum Bäume. In unzugänglichen Gebieten
wie an den Steilhängen hat sich aber die ursprüngliche Vegetation erhalten. Dort
wächst Johanniskraut und Heidekraut, beide Pflanzen erreichen die Größe von Büschen
und Bäumen. Vielleicht lassen sich in den felsigen Gebieten Klippspringer ausmachen.
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 200m; Zeltübernachtung im Geech Camp
(3.600 m) [FMA]
9. Tag Semyen-Nationalpark
Bei der Tour zum Chenek Camp (3.600 m) wählen wir nicht den direkten Weg, sondern
wandern über den Imet Gogo (3.926 m). Mit ein wenig Glück haben wir die Möglichkeit,
Klippspringer, Walia-Steinböcke und Paviane zu beobachten. Die Vögel dieser Gegend
zeigen oft atemberaubende Kunststücke an den steilen Felsen; Lämmergeier und Krähen
findet man hier ebenso wie die für diese Region typischen Erzraben und Prachtglanzstare.
Gehzeit: 9-10h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Zelt [FMA]
10. Tag Semyen-Nationalpark (Bwahit)
Das Chenek Camp liegt optimal für Tierbeobachtungen. Hier ist auch die einzige
Stelle des Parks, an der man - mit viel Glück - Klippschliefer sehen kann, kleine
Säugetiere, die aussehen wie zu groß geratene Meerschweinchen. Der Gipfel des
Bwahit (4.430 m) kann fakultativ bestiegen werden. Wer nicht bis zum Gipfel mitgehen
möchte, kann vielleicht nur ein Stück mitgehen und umkehren oder den Tag bis zur
Rückkehr der Gruppe in Chenek verbringen.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 830m; Abstieg: 830m; Zelt [FMA]
11. Tag Semyen-Nationalpark - Gondar
Morgens Fahrt von Chenek nach Gondar (185 km). Unter Kaiser Fasilidas 1635 gegründet,
gingen von Gondar als Zentrum der äthiopischen Kaiserpfalz im 17. und 18. Jh.
entscheidende Impulse für Musik, Malerei und Dichtung aus. Erst im 19. Jh., als
der Regierungssitz verlegt wurde, verlor die Stadt an Bedeutung. Besichtigung
des „kaiserlichen Viertels" von Gondar sowie des schönen Deckengemäldes in der
Kirche von Debre Birhan Selassie: Dargestellt sind in warmen Brauntönen eng aneinandergereihte
Engelköpfe mit den für die äthiopische Kunst typischen großen Augen.
Fahrzeit: 6-7h; Fahrstrecke: 185km; Hotel [FMA]
12. Tag Gondar - Bahar Dar
Wir fahren nach Gorgora, besichtigen unterwegs die Kirche Debre sina Mariam und
erreichen am Nachmittag Bahar Dar, eine Kleinstadt am südlichen Ende des Tana-Sees,
der mit einer Fläche von 3.600 qkm das größte Binnengewässer Äthiopiens ist. Bahar
Dar ist seit Jahrhunderten ein wichtiges regionales Wirtschaftszentrum, und noch
heute legen hier die traditionellen Tankwas an und ab, Papyruskanus, die an einem
Ende offen sind. Seit Jahrhunderten werden auf ihnen Passagiere und Frachten von
und zu den 37 im See verstreut liegenden Inseln befördert. In Bahar Dar, einst
äthiopische Hauptstadt, mit seinen palmenbestandenen Straßen lohnt der Besuch
des Hauptmarktes mit seinen farbenfrohen Webstoffen. Vom bescheidenen Palast des
Kaisers Haile Selassie aus sind manchmal Nilpferde zu sehen.
Fahrzeit: 7-8h; Fahrstrecke: 200km; Hotel [FMA]
13. Tag Bahar Dar
Seit dem Bau eines Wasserkraftwerks, dessen Schleusen einen großen Teil der Wassermenge
zurückhielten, waren die Tissiat-Fälle lange nicht mehr sehenswert. Im Mai 2005
haben sich die touristischen Unternehmen und die Leitung des Wasserkraftwerkes
darauf geeinigt, die Schleusen morgens zu öffnen. Wir besichtigen die Tissiat-Wasserfälle
vormittags. Nachmittags, während einer Bootsfahrt auf dem Tana-See, besuchen wir
die auf den Inseln liegenden Kirchen und Klöster, die mit wundervollen Malereien
ausgestattet sind und Kronen sowie Kleidungsstücke früherer Könige beherbergen.
Sollten die Schleusen der Tissiat-Wasserfälle nicht geöffnet werden, unternehmen
wir eine ganztägige Bootsfahrt auf dem Tana-See und können mehrere Inseln besuchen.
Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 3-4h; Hotel [FMA]
14. Tag Bahar Dar - Addis Abeba (Flug)
Morgens Flug nach Addis Abeba. Mittags / Nachmittags haben wir Zeit, das eine
oder andere Souvenir in der Hauptstadt einzukaufen. Abends treffen wir uns zum
Abschiedsessen in einem traditionellen äthiopischen Restaurant, bevor wir zum
Flughafen gebracht werden für unseren Rückflug spätabends nach Frankfurt. [FMA]
15. Tag Ankunft
Ankunft in Frankfurt am frühen Morgen.
Leistungen
- Linienflug mit Ethiopian Airlines Frankfurt – Addis Abeba – Frankfurt, kostenloses
Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze
- Übernachtungen in Hotels und Zelten; meist Vollpension
- Inlandsflüge mit Ethiopian Airlines, Transfers und Überlandfahrten
- örtlicher, Deutsch sprechender Reiseleiter, Begleitmannschaft
- Eintrittsgebühren, Nationalparkgebühren; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Visumkosten (17,- Euro, Stand 08/09);
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung zur Reiserücktrittskosten-Versicherung;
- Getränke, Trinkgelder,
- Einzelzimmer-Zuschlag,
- fakultative Ausflüge und Ausgaben persönlicher Art. Bitte beachten Sie, dass
an vielen Besichtigungpunkten sehr hohe Gebühren für Aufnahmen mit Video-Kameras
verlangt werden!
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Das Trekking im Semyen-Gebirge setzt keine technischen Kenntnisse voraus. Die
Gehzeiten liegen bei 6-9 Stunden täglich (siehe bitte Tagesbeschreibung). Sie
wandern größtenteils in Höhen über 3.000 m, weshalb gute Kondition erforderlich
ist. Bitte denken Sie daran, dass die für Mitteleuropäer ungewohnt starke Sonneneinstrahlung
das Wandern zusätzlich erschweren kann. Insgesamt müssen Sie trittsicher und schwindelfrei
(für den Imet Gogo) sein, die Etappen führen aber nur selten durch wegloses Gelände.
Die Gefahr der Höhenkrankheit darf nicht unterschätzt werden. Obwohl ernste Schwierigkeiten
eher selten auftreten, kann es zu Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Appetitmangel
und Lethargie kommen. Gehen Sie deshalb besonders zu Beginn des Trekkings langsam
und stetig. Ihr Körper muss gesund und belastbar sein. Bitte lassen Sie vor Reiseantritt
Herz und Kreislauf von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin checken. Konditionstraining
und/oder ausgedehnte Wanderungen sind eine gute Vorbereitung für diese Tour.
Unterwegs werden Sie im Picknickstil verpflegt. Da das Hauptgepäck während des
Trekkings von Maultieren befördert wird, tragen Sie lediglich Ihren Tagesrucksack
mit persönlichen Dingen (Fotoausrüstung, Wasserflasche, Regenjacke usw.). Zelte,
Klappstühle, Tische und Messezelt werden für das Trekking gestellt. Gekocht wird
aus Umweltschutzgründen mit Gas. Aktive und kameradschaftliche Mithilfe bei allen
anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau der Zelte, Zubereitung der Mahlzeiten
etc.) sollten allen selbstverständlich sein. Teamgeist trägt ganz wesentlich zum
Gelingen jeder Reise bei.
In den Städten sind Sie in landesüblichen, oft recht bescheidenen Hotels untergebracht.
Je nach Jahreszeit kann im Sanitärbereich Wassermangel auftreten, die Hygienevorstellungen
sind anders als bei uns. Die Mahlzeiten sind meist recht einfach. Bereitschaft
zu Komfortverzicht und Anpassung sowie Verständnis und Toleranz anderen Mentalitäten
und Lebensweisen gegenüber wird von allen Mitreisenden erwartet.
Zwischen den einzelnen Besichtigungsorten legen Sie die Strecken hauptsächlich
im Auto zurück. Aufgrund von Flugplanänderungen kann eine Programmanpassung notwendig
werden.
Die Fahrzeuge (Busse) sind robust und für die Tour passend. Abschnittsweise -
z.B. im Semyen-Gebiet - ist es äußerst staubig, und die Straßenverhältnisse sind
etappenweise sehr schlecht, weshalb diese Tour für Personen mit Rückenbeschwerden
nicht geeignet ist.
Einreisebestimmungen
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist ein Visum erforderlich
(17,- Euro Stand 08/09). Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate über das
Ausreisedatum hinaus gültig sein.
Impfungen
Es sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben. Empfohlen wird Malaria-Prophylaxe und Imfpschutz gegen Gelbfieber, Hepatitis
A/B, Meningokokken-Meningitis, Polio, Tetanus, Diphtherie, Typhus.
Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice
für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des
Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900-1234-999 (1,98 Euro pro Minute) oder unter
www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Organisatorische Schwierigkeiten, Flugverzögerungen, schlechtes Wetter (bei Regen
sind unter Umständen die Landepisten nicht benutzbar), ungünstige Verhältnisse
oder andere, nicht vorhersehbare Faktoren, können zu Programmumstellungen und/oder
-änderungen führen. Die im Programmverlauf angegebenen Etappen für das Trekking
sind als Anhaltspunkte zu sehen. Je nach Wetter, Wegbedingungen und Kondition
der Gruppenmitglieder kann eine Routenänderung erforderlich werden. Wir bitten
alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen in schwierigen Situationen Geduld zu üben,
tolerant und flexibel zu sein. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihres Reiseleiters
oder Ihrer Reiseleiterin, sämtliche Programmpunkte zu erreichen bzw. falls nötig
für Ersatz zu sorgen. Eine Garantie für die exakte Einhaltung dieser Ausschreibung
können wir jedoch nicht geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir
ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und
Umweltengagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als
ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In einigen
Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen
diverse Projekte.
Klima
Das Jahr wird im Hochland von Äthiopien in folgende klimatische Perioden geteilt:
die große Regenzeit von Juni bis September, die Erntezeit von September bis Dezember,
die heiße, trockene Zeit von Januar bis März und die Zeit der Aussaat von April
bis Juni. In der Regel tritt die kleine Regenzeit in den Monaten März und April
auf. Regenzeit bedeutet in Äthiopien keinen Dauerregen, sondern einige Stunden
Regen täglich. Typisch sind starke Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht,
so fällt z.B. im Semyen-Gebiet die Temperatur nachts fast regelmäßig unter den
Gefrierpunkt, die Tagestemperaturen liegen zwischen 10°C und 20°C. In Mekarebya
und Mulit sind Tages- und Abendtemperaturen warm und angenehm.
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen benötigen Sie für diese Tour neben
leichten, atmungsaktiven Sommersachen auch warme Kleidung für kühle Abende und
das Trekking. Neben der üblichen Trekkingbekleidung und guten Schuhen mit Profilsohlen
brauchen Sie Regenschutz, eine Kopfbedeckung sowie Sonnenschutzcreme mit hohem
Lichtschutzfaktor, eventuell Teleskop-Tourenstöcke und einen warmen Schlafsack.
Beachten Sie bitte unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste, die wir Ihnen nach
der Anmeldung zusenden.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 15 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |