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Land: Bhutan
Termin: 11.09.2010 - 26.09.2010

- 4-tägiges Trekking in Bhutan
- Ausflug zum Tigernest – heiligster Ort Bhutans
- Paro-Fest im Frühjahr – Wangdi-Fest im Herbst
- Blumenübersäte Almweiden und grüne Wälder
- Schneeberge und tiefblaue Gebirgsseen
Mit einem aussichtsreichen Flug von Kathmandu nach Paro entlang der Himalaya-Kette
beginnt die Reise. Der kleine Ort liegt im wunderschönen vom Paro-Fluss gespeisten
gleichnamigen Tal mit hoch gelegenen Bauernhöfen inmitten üppig grüner Terrassenfelder
und Gärten. Im Königreich Bhutan ist der tibetische Buddhismus noch lebendig.
Mächtige Klosterburgen (Dzongs) krönen so manchen Bergrücken, weiß getünchte Chörten
(Reliquienschreine) säumen die Wege, leise tönen die wassergetriebenen Gebetsmühlen.
Bei den Festen Paro- und Wangdi-Tsechu strömen die Menschen in Festtagskleidung
zum Paro bzw. Wangdi Dzong. Mönche und Laien treten gemeinsam in beeindruckenden
Kostümen und einfallsreichen Masken auf. Am Höhepunkt des Festes wird meist ein
riesiges Rollbild (Thangka) entrollt. Dazu leiten die Mönche eine religiöse Zeremonie.
Ein Ausflug führt zum Tigernest (Kloster Taktsang), Bhutans heiligster Stätte
hoch über dem Tal des Paro-Flusses.
Gut eingelaufen starten Sie zu einem kurzen Trekking, das von Paro in Richtung
Thimpu verläuft. Es geht über blumenübersäte Almweiden und durch Wälder mit Erlen,
Bambus, Hemlocktannen, Lärchen und Rhododendren. Im Herbst blühen verschiedene
Enzianarten und büschelweise Edelweiß! Sie überwinden bis zu 4.210 m hohe Pässe
und können bei guter Sicht den Blick auf Schneeberge, tiefblaue Gebirgsseen und
grüne Täler genießen.
Tourverlauf
Version A: Paro-Fest
1. Tag Anreise
Linienflug mit Gulf Air von Frankfurt über Bahrain nach Kathmandu.
2. Tag Kathmandu
Ankunft in Kathmandu. Wir werden vom Flughafen abgeholt und in unser Hotel gebracht.
Übernachtung im Hotel [A]
3. Tag Flug Kathmandu - Paro - Thimphu
Wir fliegen nach Paro und haben bei gutem Wetter während des Fluges einen fantastischen
Ausblick auf die Gipfel der Himalaya-Kette. Nach der Ankunft in Paro fahren wir
weiter nach Thimphu, der Hauptstadt Bhutans seit 1955. Kurz bevor wir in das Thimphu
Tal einbiegen, besuchen wir den Simthoka Dzong.
Fahrzeit: 1,5h; Fahrstrecke: 50km; Übernachtung im Hotel [FMA]
4. Tag Paro Festival
Der heutige Tag steht im Zeichen des Paro-Festes, des größten bhutanesischen
Festes. Das Paro Tsechu wird zu Ehren Padmasambhavas (auf Tibetisch Guru Rinpoche)
begangen, gleichzeitig werden die Götter des Tales gefeiert. Zur Festzeit strömen
die Menschen aus den Tälern des Umlandes in Festtagskleidung zum Paro Dzong. Frauen
und Mädchen tragen bunten Familienschmuck.
Die Dzongs (Klosterburgen) sind Verwaltungssitze der geistlichen und weltlichen
Macht Bhutans und während eines Festes für Fremde bedingt zugänglich. Mönche und
Laien in farbigen Kostümen treten mit Masken auf, die Götter, Dämonen und legendäre
Gestalten darstellen. Die Bewegungen der Tänzer sind bis ins kleinste Detail festgelegt,
ihre oft schreckenerregenden Masken entsprechen dem Thema der meist spannungsgeladenen
Tanzdramen: Zerstörung der bösen Kräfte und Sieg über das Chaos. Dämonen werden
abgewehrt, die bösen Kräfte symbolisch durch die Schwerter der Tänzer und durch
den Trommelklang zerstört oder vertrieben. Spaßmacher lockern mit grotesken Darbietungen
die feierliche Stimmung des Festes durch übermütige Scherze auf.
Übernachtung im Hotel [FMA]
5. Tag Thangka Zeremonie - Taktsang
Falls eine Thangka-Zeremonie abgehalten wird (dies ist nicht jedes Jahr der Fall),
finden wir uns noch in der Morgendämmerung wieder am Festplatz ein. Der Höhepunkt
des Festes ist erreicht, wenn am letzten Tag der mehrtägigen Feier ein riesiges
Rollbild (Thangka) entrollt wird. Die Mönche leiten eine religiöse Zeremonie und
die Gläubigen werfen sich zum Gebet nieder, meditieren und murmeln Gebetsformeln.
Mit den ersten Sonnenstrahlen wird die Thangka eingerollt und für ein weiteres
Jahr bis zur nächsten Thangka-Zeremonie im Kloster verwahrt.
Rückfahrt ins Hotel zum Frühstück.
Wir besuchen das bekannte Kloster Taktsang (Tigernest). Auf steilem Weg geht
es hinauf zu einer Aussichtsplattform mit grandiosem Blick auf das berühmte "Tigernest".
Eine spektakuläre Schlucht mit Wasserfall trennt uns noch von der Klosteranlage,
welche sich hoch über dem Paro-Tal erhebt und förmlich an der Felswand zu kleben
scheint. Im April 1988 brach ein Brand in der Anlage aus, betroffen davon war
glücklicherweise aber nur ein Teil des Klosters, das inzwischen wieder aufgebaut
wurde. Für Bhutanesen ist Taktsang eine der heiligsten Stätten des Landes, die
Gläubige zumindest einmal in ihrem Leben aufsuchen sollten. Der Sage nach soll
Padmasambhava von Tibet aus auf einer Tigerin hierher geflogen sein und die Dämonen
des Paro-Tals überwältigt haben. Nach beendeter Meditation soll er Anweisung gegeben
haben, hier ein Kloster zu bauen. 1648 wurde es um die Meditationshöhle des großen
Guru und seiner Nachfolger errichtet. Der Bau besteht aus mehreren Tempeln und
scheint förmlich an der Felswand zu kleben.
Fahrzeit: 3-3,5h; Übernachtung im Hotel [FMA]
6. Tag Jili Dzong
Morgens fahren wir zur Festung Ta Dzong. Hier treffen wir unsere Trekkingmannschaft
(2.500 m). Unser Gepäck wird auf Pferde geladen und wir können starten! In 2 Stunden
geht es zunächst gemütlich auf einer kaum befahrenen Staubstraße durch lichten
Kiefernwald und vorbei an einigen Bauernhäusern mit Apfelplantagen auf eine schöne
Wiese mit einer Manimauer (2.940 m). Wir steigen weiter auf, der Weg wird schmaler
und führt durch einen sehr schönen Nadelwald, vorwiegend Fichten, von dessen Ästen
märchenhaft lange Flechten hängen. Wir folgen bergwärts dem Hauptpfad; die anderen
kleinen Wege führen zu einem Sommerlager von Yakhirten. Schließlich öffnet sich
der Wald zu einer großen Almweide. Unser Weg führt links zu den Gebetsfahnen,
die den Jili La kennzeichnen. Vor uns sehen wir nun den Jili Dzong auf einem Hügel.
Das letzte Stück zu unserem Zeltplatz (3.500 m) kurz vor dem Dzong wird von Edelweiß
und Gebetsfahnen gesäumt. Unter uns erstreckt sich das Paro-Tal und bei klarem
Wetter sehen wir im Norden die Chomolhari und weitere Grenzberge zu Tibet.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 80m; Übernachtung im Zelt [FMA]
7. Tag Narithang (3.500 m)
In stetigem Auf und Ab dem Kamm entlang schweift unser Blick über die umliegenden
Täler und zu den Bergketten im Norden. Durch Rhododendrenwälder erreichen wir
nach ca. 3-4 Stunden Jangchu Kharka (3.700 m) für unsere Mittagsrast. Am Nachmittag
führt uns der Weg hinunter durch den Wald zum Lagerplatz Narithang, einer Yakweide
auf 3.500 m Höhe in der Nähe eines Baches.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 800m; Übernachtung im Zelt [FMA]
8. Tag Labhana Camp (4.000 m)
Wir steigen durch den Rhodendrenwald auf einem schattigen Weg bis zum See Janye
Tsho und weiter am Simkotha Tsho (See) entlang. Hier tummeln sich zahlreiche Lachsforellen,
die der Großonkel des Königs ausgesetzt hat (4.110 m).
Nach dem Mittagessen steigen wir auf zum Phume-La (Pass) auf 4.200 m und weiter
Richtung eines weiteren Pass zu unserem Lagerplatz Camp Labhana, unserem "Camp
zwischen den Pässen" auf 4.000 m Höhe.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 350m; Übernachtung im Zelt [FMA]
9. Tag Thimphu - Paro
Nach zwei kleineren Pässen über Bergkuppen sehen wir bei unserer weiteren Wanderung
Gebetsfahnen. Wir steigen weiter ab. An den Felsen sind häufig Steinplatten aufgerichtet
- ein Zeichen dafür, dass die lokalen Berggottheiten um Schutz gebeten werden.
Wir erreichen einen alten Chörten und sehen Phajoding Gompa. Unter uns erstreckt
sich Thimphu, die Hauptstadt Bhutans. Wir steigen weiter durch den Wald hinunter
an der Phajoding Gompa vorbei bis wir die Straße erreichen, wo uns der Bus erwartet.
Nach einem ausgiebigen Mittagessen fahren wir mit dem Bus nach Thimphu. Von dort
fahren wir weiter nach Paro. Die Stadt liegt 2.200 m hoch im gleichnamigen Tal
- für viele das schönste Tal des Landes. Im Norden wird es vom heiligen Berg Chomolhari
beherrscht; Gletscherwasser strömt von seinen Nebengipfeln durch tiefe Schluchten
zu Tal und bildet den Paro Chu (Fluss), der das Tal speist. Einst verlief eine
wichtige Handelsroute zwischen Bhutan und Tibet durch das Paro-Tal, das sich vermutlich
als eines der ersten Täler dem Einfluss des Buddhismus öffnete.
Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 1300m; Übernachtung im Hotel [FMA]
10. Tag Labhana Camp (4.000 m)
Fahrt nach Wangdiphodrang über den Dochula Pass (3.050 m).
Am Nachmittag wandern wir nach Samtengang, einem kleinen, wunderschön gelegenen
Dorf mit seinem Kloster, das wir besuchen. In unmittelbarer Nähe befindet sich
auch ein kleiner See.
Fahrzeit: 3,5h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 350m; Übernachtung im Hotel [FMA]
11. Tag Tagesausflug nach Gangtay
Fahrt nach Gangtay. Wir besichtigen das Gangtay-Kloster, das sich auf einem kleinen
Hügel über dem Talboden befindet. Das große Dorf in der Umgebung wird in der Mehrheit
von den Familien der Gomchen bewohnt, die das Kloster beaufsichtigen. Geleitet
wird das größte Kloster Bhutans vom Gangtay-Tulku, der neunten Reinkarnation,
die diesen Namen trägt. Bereits 1613 soll der Grundstein von Pema Trinley, dem
ersten Gangtay-Tulku, gelegt worden sein. Rückfahrt nach Wangdiphodrang.
Fahrzeit: 5h; Übernachtung im Hotel [FMA]
12. Tag Punakha Dzong und Paro
Fahrt nach Punakha. Wir besichtigen Punakha Dzong (Baujahr 1637), das anders
als die meisten Klosterburgen nicht auf einem Bergrücken sondern in der Ebene
liegt. Der Legende nach hat der Baumeister von diesem "Palast der großen Glückseligkeit"
geträumt und ihn seiner Traumerscheinung, ohne den Entwurf auch nur einmal zu
ändern, nachgebildet. Auf der Empore der von zwei Flussarmen umströmten Klosterburg
drehen sich große Gebetsmühlen. Heute ist Punakha Dzong die Winterresidenz des
Je Kempo.
Gegen Mittag fahren wir weiter nach Paro.
Fahrzeit: 5h; Übernachtung im Hotel [FMA]
13. Tag Thimphu
Der ganze Tag steht uns für die Hauptstadt zur Verfügung.
Wir schauen uns den Tashicho Dzong, den Dzong der "guten Gesetze" bzw. "der glücklichen
Religion" am rechten Ufer des Thimphu Chu an. Dieses Meisterwek bhutanesischer
Architektur wurde, wie so viele traditionelle Bauten, ohne Verwendung eines einzigen
Nagels errichtet. Im Tashicho Dzong, dem Verwaltungs- und religiösem Zentrum des
Landes, sind u.a. der Thronsaal des Königs und das größte Kloster des Landes untergebracht.
Dem Je Kempo, dem religiösen Oberhaupt Bhutans, und einem Teil seiner Mönche dient
der Dzong als Sommerresidenz.
In der School of Arts and Crafts werden Kinder in der Kunst der traditionellen
Malerei, Bildhauerei und Schnitzkunst unterrichtet. Einen Eindruck vom bhutanesischen
Kunsthandwerk vermittelt das Handicraft Emporium. Verschiedene kunsthandwerkliche
Erzeugnisse wie hölzerne Masken, Thangkas, Silberschmuck, Bambushandwerk usw.
werden zum Verkauf angeboten, es handelt sich dabei um typische Objekte aus verschiedenen
Teilen Bhutans.
Wir besuchen das oberhalb des Thimphu Dzong liegende Nonnenkloster Drubthob Gompa,
benannt nach dem Heiligen Drubthob Thangton Gyalpo. Vom Weg aus haben wir einen
herrlichen Blick über den Tashicho Dzong und die Hauptstadt. Im Kloster leben
etwa 35 bis 45 Nonnen, die alten Frauen und Waisenmädchen eine Heimat bieten.
Danach schauen wir uns den Memorial Chörten, ein Wahrzeichen von Thimphu, an.
Der Chörten wurde 1974 von Ashi Phuntshok Choden gebaut zum Andenken an ihren
Sohn und König Jigme Dorjee Wangchuk und hat eine große religiöse Bedeutung für
die Bevölkerung.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [FMA]
14. Tag Paro - Kathmandu
Morgens Fahrt nach Paro für den Flug nach Kathmandu.Transfer zum Hotel. Der restliche
Tag in Kathmandu steht zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel [FMA]
15. Tag Kathmandu
Zeit zur freien Verfügung - Einkauf. Transfer zum Flughafen. Rückflug mit Gulf
Air.
[FM]
16. Tag Ankunft
Ankunft in Frankfurt.
Version B: Wangdi-Fest
1. Tag(B) Anreise
Linienflug mit Gulf Air von Frankfurt nach Kathmandu.
2. Tag(B) Kathmandu
Ankunft in Kathmandu. Wir werden vom Flughafen abgeholt und in unser Hotel gebracht.
Übernachtung im Hotel [A]
3. Tag(B) Paro - Thimphu
Wir fliegen nach Paro und haben bei gutem Wetter während des Fluges einen fantastischen
Ausblick auf die Gipfel der Himalaya-Kette. Nach der Ankunft in Paro fahren wir
weiter nach Thimphu.
Fahrzeit: 1,5h; Fahrstrecke: 50km; Übernachtung im Hotel [FMA]
4. Tag(B) Thimphu
Wir schauen uns den Tashicho Dzong, den Dzong der "guten Gesetze" bzw. "der glücklichen
Religion" am rechten Ufer des Thimphu Chu an. Dieses Meisterwerk bhutanesischer
Architektur wurde, wie so viele traditionelle Bauten, ohne Verwendung eines einzigen
Nagels errichtet. Im Tashicho Dzong, dem Verwaltung- und religiösem Zentrum des
Landes, sind u.a. der Thronsaal des Königs und das größte Kloster des Landes untergebracht.
Dem Je Kempo, dem religiösen Oberhaupt Bhutans, und einem Teil seiner Mönche,
dient der Dzong als Sommerresidenz.
In der School of Arts and Crafts werden Kinder in der Kunst der traditionellen
Malerei, Bildhauerei und Schnitzkunst unterrichtet. Einen Eindruck vom bhutanesischen
Kunsthandwerk vermittelt das Handicraft Emporium. Verschiedene kunsthandwerkliche
Erzeugnisse wie hölzerne Masken, Thangkas, Silberschmuck, Bambushandwerk usw.
werden zum Verkauf angeboten, es handelt sich dabei um typische Objekte aus verschiedenen
Teilen Bhutans.
Wir besuchen das oberhalb des Thimphu Dzong liegende Nonnenkloster Drubthob Gompa,
benannt nach dem Heiligen Drubthob Thangton Gyalpo. Vom Weg aus haben wir einen
herrlichen Blick über den Tashicho Dzong und die Hauptstadt. Im Kloster leben
etwa 35 bis 45 Nonnen, die alten Frauen und Waisenmädchen eine Heimat bieten.
Danach schauen wir uns den Memorial Chörten, ein Wahrzeichen von Thimphu, an.
Der Chörten wurde 1974 von Ashi Phuntshok Choden gebaut zum Andenken an ihren
Sohn und König Jigme Dorjee Wangschuk und hat eine große religiöse Bedeutung für
die Bevölkerung.
Übernachtung im Hotel [FMA]
5. Tag(B) Fahrt nach Wangdiphodrang
Fahrt nach Wangdiphodrang über den Dochula Pass (3.050 m).
Am Nachmittag wandern wir nach Samtengang, einem kleinen, wunderschön gelegenen
Dorf mit seinem Kloster, das wir besuchen. In unmittelbarer Nähe befindet sich
auch ein kleiner See.
Fahrzeit: 3,5h; Fahrstrecke: 80km; Übernachtung im Hotel [FMA]
6. Tag(B) Wangdi Tsechu
Frühmorgens begeben wir uns auf den Festplatz, um dem großen Tsechu (Tanzfest)
beizuwohnen. Aus allen Richtungen strömen die Menschen herbei, sie haben ihre
Festtagskleidung und schönen Schmuck angelegt. Für die Bhutanesen ist das Fest
nicht nur ein bedeutendes religiöses Ereignis, sondern auch ein Anlass, Gemeinschaft
zu pflegen.
Die Klosterburgen sind Verwaltungssitze der geistlichen und weltlichen Macht
Bhutans und während eines Festes für Fremde bedingt zugänglich. Begleitet von
den tiefen Klängen von Hörnern und den klirrenden Lauten der Zimbeln treten Mönche
und Laien in farbenprächtigen Kostümen auf. Sie tragen Masken, die Götter, Dämonen
und legendäre Gestalten darstellen. Anmutige Aufführungen wechseln mit spannungsgeladenen
Tanzdramen ab. Spaßmacher lockern mit grotesken Darbietungen die feierliche Stimmung
des Festes durch übermütige Scherze auf. Die Bewegungen der Tänzer sind bis ins
kleinste Detail festgelegt, ihre oft Schrecken erregenden Masken entsprechen dem
Thema der Aufführungen: Zerstörung der bösen Kräfte und Sieg über das Chaos. Dämonen
werden abgewehrt, die bösen Kräfte symbolisch durch die Schwerter der Tänzer und
durch den Trommelklang zerstört oder vertrieben. Wir mischen uns unter die Feiernden
und verbringen diesen Festtag mit ihnen.
Übernachtung im Hotel [FMA]
7. Tag(B) Thangka Zeremonie - Ausflug nach Gangtay
Falls eine Thangka-Zeremonie abgehalten wird (dies ist nicht jedes Jahr der Fall),
finden wir uns noch in der Morgendämmerung wieder am Festplatz ein. Feierlich
wird die große Thangka (Thongdrol) entrollt. Die Mönche leiten eine religiöse
Zeremonie und die Gläubigen werfen sich zum Gebet nieder., meditieren und murmeln
Gebetsformeln. Mit den ersten Sonnenstrahlen wird die Thangka eingerollt und für
mindestens ein weiteres Jahr bis zur nächsten Thangka-Zeremonie im Kloster verwahrt.
Nach dem Frühstück fahren wir nach Gangtay. Wir besichtigen das Gangtay-Kloster,
das sich auf einem kleinen Hügel über dem Talboden befindet. Das große Dorf in
der Umgebung wird in der Mehrheit von den Familien der Gomchen bewohnt, die das
Kloster beaufsichtigen. Geleitet wird das größte Kloster Bhutans vom Gangtay-Tulku,
der neunten Reinkarnation, die diesen Namen trägt. Bereits 1613 soll der Grundstein
von Pema Trinley, dem ersten Gangtay-Tulku, gelegt worden sein. Rückfahrt nach
Wangdiphodrang.
Fahrzeit: 4,5-5h; Übernachtung im Hotel [FMA]
8. Tag(B) Punakha - Paro
Fahrt nach Punakha. Wir besichtigen Punakha Dzong (Baujahr 1637), das anders
als die meisten Klosterburgen nicht auf einem Bergrücken sondern in der Ebene
liegt. Der Legende nach hat der Baumeister von diesem "Palast der großen Glückseligkeit"
geträumt und ihn seiner Traumerscheinung, ohne den Entwurf auch nur einmal zu
ändern, nachgebildet. Auf der Empore der von zwei Flussarmen umströmten Klosterburg
drehen sich große Gebetsmühlen. Heute ist Punakha Dzong die Winterresidenz des
Je Kempo.
Gegen Mittag fahren wir weiter nach Paro.
Fahrzeit: 5h; Übernachtung im Hotel [FMA]
9. Tag(B) Taktsang
Wir besuchen das bekannte Kloster Taktsang (Tigernest). Auf steilem Weg geht
es hinauf zu einer Aussichtsplattform mit grandiosem Blick auf das berühmte "Tigernest".
Eine spektakuläre Schlucht mit Wasserfall trennt uns noch von der Klosteranlage,
welche sich hoch über dem Paro-Tal erhebt und förmlich an der Felswand zu kleben
scheint. Im April 1988 brach ein Brand in der Anlage aus, betroffen davon war
glücklicherweise aber nur ein Teil des Klosters, das inzwischen wieder aufgebaut
wurde. Für Bhutanesen ist Taktsang eine der heiligsten Stätten des Landes, die
Gläubige zumindest einmal in ihrem Leben aufsuchen sollten. Der Sage nach soll
Padmasambhava von Tibet aus auf einer Tigerin hierher geflogen sein und die Dämonen
des Paro-Tals überwältigt haben. Nach beendeter Meditation soll er Anweisung gegeben
haben, hier ein Kloster zu bauen. 1648 wurde es um die Meditationshöhle des großen
Guru und seiner Nachfolger errichtet. Der Bau besteht aus mehreren Tempeln und
scheint förmlich an der Felswand zu kleben.
Am Nachmittag besuchen wir die Festung Ta Dzong.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 450m; Übernachtung im Hotel [FMA]
10. Tag(B) Jili Dzong
Fahrt zur Festung Ta Dzong. Hier treffen wir unsere Trekkingmannschaft (2.500
m). Unser Gepäck wird auf Pferde geladen und wir können starten! In 2 Stunden
geht es zunächst gemütlich auf einer kaum befahrenen Staubstraße durch lichten
Kiefernwald und vorbei an einigen Bauernhäusern mit Apfelplantagen auf eine schöne
Wiese mit einer Manimauer (2.940 m). Wir steigen weiter auf, der Weg wird schmaler
und führt durch einen sehr schönen Nadelwald, vorwiegend Fichten, von dessen Ästen
märchenhaft lange Flechten hängen. Wir folgen bergwärts dem Hauptpfad; die anderen
kleinen Wege führen zu einem Sommerlager von Yakhirten. Schließlich öffnet sich
der Wald zu einer großen Almweide. Unser Weg führt links zu den Gebetsfahnen,
die den Jili La kennzeichnen. Vor uns sehen wir nun den Jili Dzong auf einem Hügel.
Das letzte Stück zu unserem Zeltplatz (3.500 m) kurz vor dem Dzong wird von Edelweiß
und Gebetsfahnen gesäumt. Unter uns erstreckt sich das Paro-Tal und bei klarem
Wetter sehen wir im Norden die Chomolhari und weitere Grenzberge zu Tibet.
Gehzeit: 4,5-5h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 80m; Übernachtung im Zelt [FMA]
11. Tag(B) Narithang (3.500 m)
In stetigem Auf und Ab dem Kamm entlang schweift unser Blick über die umliegenden
Täler und zu den Bergketten im Norden. Durch Rhododendrenwälder erreichen wir
nach ca. 3-4 Stunden Jangchu Kharka (3.700 m) für unsere Mittagsrast. Am Nachmittag
führt uns der Weg hinunter durch den Wald zum Lagerplatz Narithang, einer Yakweide
in 3.500 m Höhe in der Nähe eines Baches.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 800m; Übernachtung im Zelt [FMA]
12. Tag(B) Camp Labhana (4.000 m)
Wir steigen durch den Rhodendrenwald auf einem schattigen Weg bis zum See Janye
Tsho und weiter am Simkotha Tsho entlang. Hier tummeln sich zahlreiche Lachsforellen,
die der Großonkel des Königs ausgesetzt hat (4.110 m).
Nach dem Mittagessen steigen wir auf zum Phume-La (Pass) auf 4.200 m und weiter
Richtung eines weiteren Pass zu unserem Lagerplatz Camp Labhana, unserem "Camp
zwischen den Pässen" auf 4.000 m Höhe.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 350m; Übernachtung im Zelt [FMA]
13. Tag(B) Thimphu - Paro
Nach zwei kleineren Pässen über Bergkuppen sehen wir bei unserer weiteren Wanderung
Gebetsfahnen. Wir steigen weiter ab. An den Felsen sind häufig Steinplatten aufgerichtet
- ein Zeichen dafür, dass die lokalen Berggottheiten um Schutz gebeten werden.
Wir erreichen einen alten Chörten und sehen Phajoding Gompa. Unter uns erstreckt
sich Thimphu, die Hauptstadt Bhutans. Wir steigen weiter durch den Wald ab an
der Phajoding Gompa vorbei bis wir die Straße erreichen, wo uns der Bus erwartet.
Nach einem ausgiebiegen Mittagessen fahren wir mit dem Bus nach Thimphu. Von dort
fahren wir weiter nach Paro. Die Stadt liegt 2.200 m hoch im gleichnamigen Tal
- für viele das schönste Tal des Landes. Im Norden wird es vom heiligen Berg Chomolhari
beherrscht; Gletscherwasser strömt von seinen Nebengipfeln durch tiefe Schluchten
zu Tal und bildet den Paro Chu (Fluss), der das Tal speist. Einst verlief eine
wichtige Handelsroute zwischen Bhutan und Tibet durch das Paro-Tal, das sich vermutlich
als eines der ersten Täler dem Einfluss des Buddhismus öffnete.
Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 1300m; Übernachtung im Hotel [FMA]
14. Tag(B) Paro - Kathmandu
Flug von Paro nach Kathmandu. Transfer zum Hotel. Zeit zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel [FMA]
15. Tag(B) Kathmandu - Rückflug
Zeit zur freien Verfügung. - Einkauf. Transfer zum Flughafen. Rückflug mit Gulf
Air.
[FM]
16. Tag(B) Ankunft
Ankunft in Frankfurt.
Leistungen
- Linienflug mit Gulf Air Frankfurt – Bahrain – Kathmandu – Bahrain – Frankfurt,
kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/ bis deutscher Grenze, deutsche Flughafensteuer
und Sicherheitsgebühr
- Übernachtung in Hotel und Zelten; meist Vollpension
- Flug mit Druk Air Kathmandu - Paro-Kathmandu;
- Transfers und Überlandfahrten;
- Hauser-Reiseleiter/in, Begleitmannschaft beim Trekking
- Eintrittsgebühren lt. Programm;
- unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- Visakosten für Nepal;
- Einzelzimmerzuschlag inkl. Einzelzelt: Euro 370,-;
- Flughafengebühren für den Flug Kathmandu - Paro (ca. 1.400 NRS = ca. Euro 14,-),
- fehlende Mahlzeiten, Getränke,
- Trinkgelder (ca. Euro 75,-) und Spenden in Klöstern;
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art,
- evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschläge der Flughäfen und
Fluggesellschaften.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
In Bhutan unternehmen Sie ein 4-tägiges Trekking. Die täglichen Gehzeiten liegen
zwischen 3-6 Stunden. Sie sollten gewohnt sein, die genannte Gehleistung mehrere
Tage hintereinander mühelos zu erbringen und trittsicher sein. Gewandert wird
auch im Geröll und Morast (bei Regen: tiefer humusreicher Boden sowie Lehm).
Bhutan ist touristisch wenig erschlossen. Achten Sie bitte bei den Begegnungen
mit der Bevölkerung auf Respekt und taktvolles Verhalten. Die Unterkünfte sind
einfach und die Waschmöglichkeiten manchmal begrenzt, europäische Maßstäbe dürfen
nicht angelegt werden. Während der Festivalzeiten kann es bei der Zimmerverteilung
zu Engpässen kommen, Erstattungsansprüche ergeben sich dadurch nicht. Einzelzimmer
stehen in der Regel in Bhutan nicht zur Verfügung. Die Reihenfolge der Besichtigungen
kann variieren. Die Verpflegung ist für den europäischen Gaumen manchmal etwas
ungewohnt, Sie werden aber auch ganz neue Köstlichkeiten entdecken.
Einreisebestimmungen
Ihr Reisepass muss für Nepal und Bhutan noch mindestens 6 Monate über das Rückreisedatum
hinaus gültig sein.
Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal und Bhutan ein
Visum.
Die Nepal- und Bhutan-Visa erhalten Sie jeweils bei Einreise. Für Bhutan benötigen
wir jedoch bis spätestens ca. 7 Wochen vor Reisebeginn die ausgefüllten Anträge
mit der entsprechenden Anzahl von Passbildern sowie einer Kopie der ersten Seite
Ihres Reisepasses. Die Antragsformulare für die Bhutan-und Nepal-Visa gehen Ihnen
mit der Rechnung zu.
Impfungen
Es sind keine vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz gegen Polio, Tetanus,
Hepatitis A und Typhus. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen
Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer
des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,80 € pro Minute) oder unter
www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Diese Reise ist eine Pioniertour. Sie setzt sowohl Aufgeschlossenheit für Land
und Leute als auch die Bereitschaft voraus, sich auf ein Stück Abenteuer einzulassen.
Ungünstige Witterungsverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten,
nicht vorhersehbare Ereignisse wie Schnee und Erdrutsche oder andere Faktoren
können zu Programmumstellungen oder -änderungen führen. Die Flüge nach und von
Paro (Bhutan) sind wetterabhängig; dadurch kann es zu Verschiebungen oder zu einem
Ausfall kommen, eventuell wird der Langstreckenflug versäumt. Da diese Vorgänge
außerhalb unseres Einflussbereiches liegen, geht das Risiko zu Lasten der Teilnehmer/-innen;
mit Ihrer Reiseanmeldung nehmen Sie dieses Risiko auf sich. Das Innere von Dzongs
(Ausnahme zur Festivalzeit) ist für Fremde nicht zugänglich, manchmal ergibt sich
aber die Chance eines Besuches. Bitte verhalten Sie sich angemessen respektvoll.
Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung, sämtliche Programmpunkte
zu erreichen. Eine Garantie für die exakte Einhaltung vorliegender Ausschreibung
können wir jedoch nicht geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir
ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an dieser Reise teilnehmen.
Wichtig: Wegen der langwierigen Visa- und Permitbeschaffung sowie der sehr begrenzten
Fluplätze bei Druk Air benötigen wir Ihre Anmeldung möglichst frühzeitig, spätestens
jedoch 8 Wochen vor Abreise.
Klima
An den Südhängen des östlichen Himalaya gelegen, grenzt Bhutan im Norden an Tibet,
im Süden, Osten und Westen an Indien. Der Schutz der Umwelt und die Bewahrung
des kulturellen Erbes sind oberste Anliegen der Regierung, weshalb die Anzahl
der jährlichen Besucher eingeschränkt wird und den wenigen Reisenden stattliche
Tagessätze abverlangt werden. Die Erwerbstätigen sind fast ausschließlich in der
Land- und Forstwirtschaft tätig.
Im Süden Bhutans ist das Klima tropisch, in den nördlichen Landesteilen herrschen
mit zunehmender Höhe kältere Temperaturen. Tagsüber ist es meist sonnig und klar,
im Winter kann es nachts empfindlich kalt werden. Die besten Zeiten für eine Reise
nach Bhutan sind Oktober bis November und April bis Mai. Doch auch während dieser
Monate kann es regnen und in höheren Lagen schneien. Meist sind die Temperaturen
jedoch angenehm.
Ausrüstung
Hinweis: Filmaufnahmen mit 16 mm-Filmen sind in Bhutan gegen Gebühr erlaubt.
Bei den Festen sind Fotoapparate und Videokameras zugelassen, militärische Objekte
dürfen dagegen weder fotografiert noch gefilmt werden! Stand 2008
Während des Trekkings wird der gesamte Gepäcktransport von Trägern oder Tragtieren
übernommen, Sie selbst tragen nur Ihr persönliches Gepäck (z.B. Anorak, Wasserflasche,
Fotoapparat etc.) in einem Tagesrucksack. Zelte und einfache Isoliermatten werden
gestellt.
Für das Trekking empfehlen wir leichte Baumwollkleidung und feste Bergschuhe
mit guter Profilsohle. Regenschutz, warme Unterwäsche und Fleece gehören ebenso
in das Gepäck wie ein guter Sonnenschutz! Beachten Sie bitte die detaillierte
Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise, die wir Ihnen nach der Anmeldung zusenden.
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 15 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |