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Land: Botswana
Termin: 09.10.2010 - 24.10.2010

- Moremi- und Chobe-Nationalpark – Tierwelt Afrikas zum Greifen nah
- Wunderbare Weite der Makgadikgadi-Salzpfanne
- Ausflug in die Wasserwelt des Okavango-Deltas im Mokoro
- Victoria Falls – der donnernde Rauch
- Pirschfahrten im offenen Safari-Fahrzeug und Abenteuer Camping
Blau zieht sich der Himmel über das sich wie ein Spiegel unter ihm liegende Okavango-Delta.
Runde Seerosenblätter mit Blüten besetzt, lange Schilfstiele und das Mokoro gleitet
still durchs Wasser. Abends färben sich Himmel und Wasser rot, bevor oben wie
unten die Sterne aufgehen. Ob man Gruppen von Lechwe-Antilopen durch geflutete
Grasflächen spurten sieht oder in die Augen einer Giraffe schaut, freuen Sie sich
auf unvergessliche Erlebnisse.
Der Chobe-Nationalpark ist von Elefantenherden bewohnt, Nilpferde schwimmen und
stampfen durch das Wasser, der Fischadler zieht seine Kreise bis auch er sich
am Uferbett des Chobe niederlässt. Doch diese Ruhe kann trügerisch sein. Nicht
weit entfernt reißen zwei Löwenmütter einen jungen Büffel, um ihre Jungen zu ernähren.
Träumerisch wird die Szene dagegen, wenn hunderte Flamingos sich auf der Magkadigkadi
nach dem Regen niedergelassen haben. Wasser und Wüste liegen hier so eng beieinander
wie Abenteuer und Ruhe. So oft wie möglich sind Sie zu Fuß unterwegs. Abends,
wenn die Zelte aufgestellt sind, haben Sie sich am Lagerfeuer viel zu erzählen.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit South African Airways von Frankfurt nach Johannesburg.
Übernachtung im Flugzeug
2. Tag Marakele National Park
Frühmorgens Ankunft in Johannesburg. Wir verlassen die Stadt sofort und fahren
Richtung Norden zum Marakele-Nationalpark, der ziemlich isoliert im Herzen der
Waterberge liegt. Kennzeichnend für die Region sind ihre faszinierenden Höhenzüge,
aber auch ihr Wildbestand, zu dem vor allem Elefanten und Nashörner zählen. Wir
übernachten in permanenten Zelten mit sanitären Anlagen mitten im afrikanischen
Busch. Am Abend werden wir zum ersten Mal die "Reiseleiterküche" genießen können.
Fahrstrecke: 280km; Tented Camp [A]
3. Tag Marakele National Park
Auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn hier gibt es z. B. eine der
größten Kapgeierkolonien mit ca. 800 Brutpaaren. Der Tag ist mit Pirschfahrten
und eventuell einer Wanderung ausgefüllt - ein schöner Einstieg in unsere zweiwöchige
Zelt-Safari durch Botswana.
Gehzeit: 2h; Tented Camp [FMA]
4. Tag Camp Kwanokeng
Heute queren wir die Grenze nach Botswana und verbringen unsere erste "richtige"
Campingnacht. Die Zelte werden aufgebaut, das Abenteuer beginnt. Unser Reiseleiter
kocht uns etwas Leckeres und wir genießen es, nach dem Essen noch länger am Lagerfeuer
zu sitzen.
Durch die Stille der Nacht dringt das Gebrüll der Löwen, dringen die Geräusche
anderer Tiere. Hier regiert die Natur und wir lauschen ihren Stimmen!
Fahrstrecke: 220km; Übernachtung im Zelt [FMA]
5. Tag Nata - Makgadikgadi-Pfanne
Weiter geht es gen Norden. Durch Busch- und Baumsavanne fahren wir Richtung Nata;
in der Nähe beginnt die Makgadikgadi-Salzpfanne - mit 6500 km² gilt sie als größte
Salzpfanne der Welt. Meist ist sie ausgetrocknet, weiß und völlig eben. Wenn die
Pfanne in guten Regenzeiten durch Wasser aus dem Okavango-System geflutet wird,
was durchaus nicht jedes Jahr geschieht, lockt sie große Schwärme von Wasservögeln
an.
Nehmen Sie die Landschaft in sich auf, lassen Sie die Ruhe auf sich wirken, die
Weite des Himmels, der hier größer erscheint als andernorts, spüren und riechen
Sie die Erde, die Luft - ein Naturerlebnis, das wir uns nicht entgehen lassen
wollen.
Fahrstrecke: 500km; Übernachtung in Hütten [FM]
6. Tag Magkadigkadi pur
Wir erkunden die Salzpfanne. Wer möchte, kann an einem Ausflug im Jeep oder auf
dem Quadbike teilnehmen (beides ist optional).
Abends, wenn das Wetter es zulässt, nehmen wir unser Abendessen direkt draussen
auf der Pfanne zu uns - eine Mahlzeit, die wir so schnell nicht vergessen werden.
Übernachtung in Hütten [FMA]
7. Tag Maun
Heute sind wir in Maun und bereiten uns auf Moremi vor. Die Vorräte müssen aufgestockt
und das Gepäck muss umgepackt werden. Wir nehmen nur das Notwendigste für die
Tage im Delta mit. Sie können einen Rundflug übers Delta unternehmen (fakultativ,
ca. USD 120,-), in der Lodge entspannen oder einen kleinen Einkaufsbummel durch
den Ort machen.
Fahrstrecke: 200km; Lodge in Maun [F]
8.-9. Tag Moremi-Nationalpark
Frühmorgens packen wir unser Gepäck für die nächsten 4 Tage in einen offenen
Safariwagen um. Nun sind wir froh, warme Jacken dabei zu haben. Nach ca. 3 Stunden
erreichen wir den 1800 km² großen, 1968 gegründeten Moremi-Nationalpark. Lilienbedeckte
Lagunen, kleine Inseln mit Palmen und eine außerordentlich artenreiche Tierwelt
wollen in dieser Wildnis entdeckt werden. Die Wege sind meist schmal und werden
in der Regenzeit auch mal überschwemmt. Wir unternehmen mehrere Pirschfahrten
und richten uns dabei nach dem Wetter und den Tiersichtungen. Ein Stückchen naturbelassenes
Afrika!
Von hier aus starten wir per Boot ins Okavango-Delta. Viele kleine Inseln - mitten
in einer Schilf- und Seerosenidylle. Nur das Rauschen von Schilf und Ried unterbricht
die tiefe Stille. Die Tierwelt ist faszinierend. Am Ufer liegen Krokodile, grasen
Impalas und und Kudus. Die Flusspferde muten zwar friedlich an, sollten aber genau
beobachtet werden. Bunt und artenreich ist die Vogelwelt: Ibisse, Löffler, Reiher,
Nimmersatte, Marabus und viele andere Vögel fühlen sich hier wohl.
Fahrstrecke: 60km; Übernachtung im Zelt [FMA]
10.-12. Tag Savuti - Chobe-Nationalpark
Nachdem wir uns in zwei Tagen schon an die Wildnis gewöhnt haben, zieht es uns
weiter durch die Savuti-Steppe. Spannende Pirschaften entlang dem River Khwai
erwarten uns. Unser hiesiges Camp befindet sich in natürlicher Umgebung und in
unmittelbarer Nähe zu den Tieren, dadurch ist es eines der abenteuerlichsten Camps
auf unserer Route. Das heißt aber auch: Hier ist Vorsicht geboten, denn man kann
von Elefanten, Hyänen und Löwen im Camp Besuch bekommen, und zwar nicht nur nachts,
sondern auch zum Frühstück. Aber keine Sorge, unser Reiseleiter gibt uns die nötigen
Tipps, damit wir dieses Abenteuer mit einem Bauchkribbeln überstehen.
Der Chobe-Nationalpark ist besonders für seine Elefantenherden bekannt. So ist
es nicht verwunderlich, dass man den grauen Dickhäutern hier Auge in Auge gegenübersteht.
Wir haben die Möglichkeit, Tierbilder zu machen - z.B. die Mimik eines friedlich
grasenden Elefanten am Chobe-Fluss einzufangen. Beliebt ist auch das Schauspiel
ausgiebig badender Herden oder kleiner Elefanten, die sich zwischen den vielen
grauen Beinen einer Elefantenherde verstecken. Es ist überhaupt erstaunlich, wie
gut sich selbst ausgewachsene Elefanten verstecken können.
Fahrstrecke: 100km; Übernachtung im Zelt [FMA]
13. Tag Kasane
Wir fahren zum letzten Mal durch den Chobe-Nationalpark und entlang dem Chobe-Fluss.
Unsere Augen haben sich bereits an die Vegetation gewöhnt und wir können die Tiere
leichter entdecken. Drei Stunden lang gleiten wir auf dem Chobe-Fluss, das prachtvolle
Farbspiel der untergehenden Sonne vor Augen. Krokodile und Nilpferde sonnen sich,
viele Tiere gesellen sich dazu, kommen zur Tränke ans Flussufer. Nach der Ankunft
in Kasane schlagen wir unser Lager auf und bereiten uns auf den nächsten Höhepunkt
der Reise vor.
Übernachtung im Zelt [F]
14. Tag Victoria Falls
"Der Rauch, der donnert" - Mosi-oa-Tunya - nennen die Einheimischen die berühmten
Victoria-Wasserfälle. Dieser bildhafte Name ist Ausdruck für die Wucht der Wassermassen
und die weithin sichtbare Gischt. Der Zambezi-Fluss stürzt auf einer Breite von
fast 2 km in eine 108 m tiefe Schlucht. Je nach Wasserstand zieht sich die Gischt
über Kilometer hin. Als Besucher fragt man sich, ob es sich um hohe Luftfeuchtigkeit
oder um Schauer handelt … meist handelt es sich um die Gischt der Fälle.
Natürlich werden wir uns die Wasserfälle anschauen und durch den Ort bummeln.
Nach den Tagen in der Wildnis reizen sicher die verschiedenen Aktivitäten, die
sich uns in Victoria Falls bieten. Vielleicht gönnen wir uns noch das eine oder
andere Abenteuer. Möglichkeiten gibt es viele: vom Helikopter-Flug über Bungee-jumping,
Reiten und Kanufahren bis hin zum Elefanten-Ausflug - die Liste ist lang. Aber
wir können auch einfach nur faul sein, die Fälle und den Ort besuchen und uns
im Hotel ausruhen.
Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 30km; Lodge [F]
15. Tag Rückflug
Gegen Mittag treten wir unsere Heimreise an und fliegen über Johannesburg nach
Frankfurt.
Übernachtung im Flugzeug [F]
16. Tag Ankunft
Ankunft am frühen Morgen in Frankfurt.

Leistungen
- Linienflug mit South African Airways
- Frankfurt – Johannesburg/Victoria Falls - Johannesburg – Frankfurt, kostenloses
Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze
- Übernachtungen in Hotels, Lodges und Zelten; 13 x Frühstück, 9 x Mittagessen,
9 x Abendessen
- Transfers und Überlandfahrten
- Hauser-Reiseleitung ab Johannesburg/bis Victoria Falls
- Eintrittsgebühren, Nationalparkgebühren; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder,
- Einzelzimmer-Zuschlag,
- innerdeutsche Anschlussflüge gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit,
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Für die Überlandfahrten benötigen Sie Ausdauer, Geduld und Durchhaltevermögen.
Unwegsames Gelände, tiefer Sand, Geröllpisten, Wasser, mögliche Autopannen können
die Fahrt erschweren. Staub- und Hitzeverträglichkeit sind unbedingte Voraussetzung
für eine Teilnahme an dieser Reise. Ebenso wichtig sind ein gesundes Herz, ein
gesunder Kreislauf und eine gute Konstitution. Während der Ausflüge tragen Sie
nur das Notwendigste in Ihrem Tagesrucksack. Sie sollten Freude am Campen haben
und Kameradschaftsgeist mitbringen.
Einreisebestimmungen
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz
ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss bei Ausreise noch 6 Monate gültig sein.
Imfpungen
Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio sowie
eine Malaria-Prohpylaxe. Ausführliche Informationen z. B. unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise
Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes für Südafrika
- wir bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de
oder kontaktieren Sie unser Service- Team unter der 089 - 2350060.
Klima
Die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel sind unserer entgegengesetzt. Vereinfacht
gesagt: Der Sommer gilt als Regenzeit. Der Winter gilt hier als Trockenzeit (Mai
- August) mit strahlend blauem Himmel, Tagestemperaturen von 20-25°C, aber auch
kühlen bis kalten Nächten. Im Sommer müssen Sie mit Hitze und von Dezember bis
März mit heftigen Gewittern rechnen. Der April ist ein "grüner" Monat, danach
trocknet das Land wieder aus und bis Juni/Juli färbt sich die Landschaft gelb.
Das subtropische Kontinentalklima Botswanas gilt als angenehm und die Luft ist
meist trocken.
Ausrüstung
Für diese Reise ist leichte, atmungsaktive Kleidung geeignet, für morgens und
abends sollten Sie jedoch immer warme Kleidung dabeihaben. Regenbekleidung empfiehlt
sich für die Periode ab Oktober bis April. Bitte beachten Sie unsere ausführliche
Ausrüstungs-Checkliste für diese Tour.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 12 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |