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Land: Bulgarien
Termin: 18.09.2010 - 02.10.2010

- 3- bis 7-stündige Tageswanderungen im Rhodopen-, Rila- und Pirin-Gebirge
- Besteigung des Mussala (2.925 m) – höchster Berg Bulgariens
- UNESCO-Weltkulturerbe Rila-Kloster
- Sofia und Plovdiv – Metropolen des Balkans
- Bulgarische Gastfreundschaft
Bulgarien, vielen eine unbekannte Welt, besticht durch seine Naturschönheiten
und ein reiches kulturelles Erbe. Während dieser Reise lernen Sie drei Gebirgszüge
kennen. Bewaldete Hügelketten, labyrinthartig verschachtelte Bergkämme und tausende
von Höhlen sind charakteristisch für das Karstgebirge der Rhodopen, auch „Orpheuswälder"
genannt. Wunderschöne Wanderungen erwarten Sie im Pirin-Gebirge, einem schroffen,
steilen Massiv im äußersten Südwesten Bulgariens: 79 Gipfel ragen über 2.500 m
empor, klare Bergseen liegen versteckt zwischen den Felsen und ungefähr 100 seltene
Pflanzenarten gedeihen hier. In der Hochgebirgslandschaft der Rila-Berge liegt
eingebettet das Maljovitza-Gebiet mit seinen sieben Seen. Majestätisch erhebt
sich der Mussala – mit 2.925 m höchster Berg des Balkans. Im einmaligen Park Belista
haben ehemalige Tanzbären ein neues Zuhause gefunden. Abgerundet wird Ihr Wanderprogramm
durch zahlreiche Besichtigungen, zum Beispiel dem Besuch des Ethnographischen
Museums in Plovdiv oder bei Spaziergängen durch die malerischen Altstädte von
Plovdiv und Sofia. Sie besichtigen zudem das Rozhen-Kloster sowie das unter dem
Schutz der UNESCO stehende Rila-Kloster – sicherlich einer der Höhepunkte dieser
Reise.
Tourverlauf
1. Tag Anreise - Plovdiv
Linienflug mit Lufthansa von München nach Sofia. Bei guten Sichtverhältnissen
können wir beim Anflug auf Sofia den Talkessel erkennen, in dem die Stadt liegt
- zwischen Stara Planina, dem „Alten Gebirge", im Norden und dem Vitoscha-Gebirge
im Süden. Nach der Ankunft in der bulgarischen Hauptstadt werden wir vom Flughafen
abgeholt und fahren auf einer sehr gut ausgebauten Straße nach Plovdiv und zu
unserem Hotel im Zentrum. (Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug.)
Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A]
2. Tag Plovdiv - Batschkovo-Kloser - Chepelare
Am Vormittag sehen wir uns Plovdiv, die zweitgrößte Stadt Bulgariens, an. Sie
kann auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken: Thraker, Römer, Slawen, Türken
und Bulgaren haben hier Geschichte „geschrieben" und ihre Spuren hinterlassen.
Bei einem Besuch der malerischen kleinen Altstadt schlendern wir durch die steilen,
engen Gassen, die von rund 150 Renaissancehäusern gesäumt werden. Wir sehen uns
die Kirche Sweti Konstantin i Elena mit ihrer vergoldeten Altarwand (Ikonostase)
an und besichtigen das Ethnographische Museum. Mit dem Besuch des schönen römischen
Amphitheaters (2. Jh.) beschließen wir unseren Rundgang.
Am frühen Nachmittag wandern wie im Gebiet des Batschkovo-Klosters zu einer Felsen-Kapelle,
die sich im Biosphärenreservat „Tschervenata Stena" (der „Rote Fels") befindet.
Bemerkenswert ist die hiesige Flora. Die Felsen-Kapelle zählt zum UNESCO-Weltnaturerbe;
ihre Geschichte ist eng mit der Geschichte des Batschkovo-Klosters und der so
genannten wundertätiger Ikone verbunden.
Wir besuchen auch das von den georgischen Brüdern Grigori und Abasi Bakuriani
1083 gegründete Batschkovo-Kloster - nach dem Rila-Kloster das zweitgrößte Kloster
des Landes. Die Hauptkirche in der Mitte des Innenhofes wurde 1604 errichtet.
Zu sehen sind prachtvolle Wandmalereien im Vorraum dieser Kirche. Eine Besonderheit
auf dem Gebiet der sakralen Malerei können wir im Refektorium (dem Speisesaal)
bewundern: Wände und Gewölbe werden von Darstellungen antiker Philosophen geschmückt.
Am späten Nachmittag fahren wir nach Chepelare. Im familiengeführten Hotel werden
wir zweimal übernachten.
Gehzeit: 2h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Hotel [FA]
3. Tag Rhodopen - Wunderbrücken - Chepelare
Das Massiv der Rhodopen ist das großflächigste Massiv Bulgariens und zugleich
des gesamten südosteuropäischen Raumes. Mit dem Bus erreichen wir nach etwa 1
Std. das Gebiet der sog. Wunderbrücken, Tschudnite Mostove. Diese ca. 70 m hohen
und 40 m breiten Natursteinbrücken sind die Überreste einer Höhle, deren Decke
einst eingestürzt ist. Dort beginnen wir unsere leichte Wanderung durch die sanfte
Hügellandschaft der Rhodopen. Unser Ziel ist das Dorf Orehovo, wo wir eine Pause
einlegen werden. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Chepelare. Hier steht uns
etwas freie Zeit zur Verfügung.
Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 650m; Übernachtung in einem Hotel [FA]
4. Tag Gela - Schiroka Laka - Borino
Wir fahren zum Dorf Gela, im höchsten Teil der Rhodopen. Der Legende nach ist
Orpheus hier geboren. Von Gela aus starten wir zu unserer Rundwanderung, die an
kleinen Bergdörfern und einigen Kapellen vorbeiführt. Am Nachmittag besuchen wir
das in einem schmalen Flusstal liegende Dorf Schiroka Laka, eine altbulgarische
Kulturstätte. Wegen seiner mehr als 100 unter Denkmalschutz stehenden Gebäude
wird das Dorf manchmal auch als "architektonisch-ethnographisches Reservat" bezeichnet.
Unter den Bauherren entstand seinerzeit ein regelrechter Wettstreit: Jeder versuchte,
den anderen zu übertrumpfen und das eigene Haus noch prachtvoller und einfallsreicher
mit Erkern, Fenstern und Toren auszustatten. Wir fahren schließlich weiter nach
Borino zu unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte in den Rhodopen.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Übernachtung in einer Pension [FA]
5. Tag Jagodinska-Höhle - Yagodina - Trigrad - Borino
Der Tag beginnt mit dem Besuch der Jagodinska-Höhle. Schon der Weg dorthin ist
abenteuerlich: Auf einer Strecke von ca. 7 km fahren wir durch die Schlucht. Einige
Male überqueren wir den kleinen Fluss, der sich durch die Schlucht schlängelt
und in tausendjährigem Kampf die Felsen ausgewaschen hat. Steil ragen die bis
zu 300 m hohen Felswände empor und scheinen sich über uns manchmal fast zu berühren.
Mit einer Länge von 10 km und drei Etagen zählt die Jagodinska-Höhle zu den größten
Höhlen der Region. Ein 1.100 m langer Pfad führt uns durch die verschiedenen "Säle"
des Felsenlabyrinths, in dem wir mächtige unterirdische Formationen bewundern
können - Kunstwerke des geduldigsten Architekten, des Wassertropfens!
Nach der Höhlentour beginnt unsere Wanderung durch ein interessantes Karstgebiet,
vorbei an den Dörfern Yagodina und Trigrad. Am Nachmittag besuchen wir die sog.
Teufelsschlund-Höhle, in der das Wasser des Trigrad-Flusses tost und sich über
mehrere Felsstufen in die Tiefe ergießt. Der höchste unterirdische Wasserfall
ist 42 m hoch. Treibholz, das vom Fluss in die Höhle hineingetragen wird, verschwindet
auf wundersame Weise und taucht am Ausgang der Höhle nicht wieder auf. Einige
Taucher haben schon ihr Leben gelassen bei dem Versuch, dieses Phänomen zu enträtseln.
Wir kehren nach Borino zurück.
Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 350m; Übernachtung in einer Pension [FA]
6. Tag Kovatschevitsa - Bansko
Über Dospat am gleichnamigen See fahren wir weiter zum Höhenkurort Bansko (930
m), dem Ausgangspunkt unserer Wanderungen der nächsten Tage. Unterwegs besuchen
wir das alte Dorf Kovatschevitsa mit seinen über 250 Jahre alten Steinhäusern;
hier wurden mehrere bulgarische Filme gedreht. Jeder kann das Dorf auf eigene
Faust entdecken und Kontakte zu den Dorfbewohnern knüpfen. In Kovatschevitsa startet
auch unsere leichte, 1,5-stündige Wanderung. Am späten Nachmittag unternehmen
wir - u. a. durch den Durchbruch des Flusses Mesta - eine landschaftlich sehr
schöne Fahrt bis Bansko, unserem Tagesziel am Fuße des Nord-Pirin-Gebirges. Im
familiären Hotel, unserer Unterkunft für die folgenden vier Nächte, essen wir
zu Abend.
Gehzeit: 1,5h; Fahrzeit: 4h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Hotel
[FA]
7. Tag Todorina-Pass - Bansko
Nach dem Frühstück und einem 45-minütigen Transfer zur Berghütte Vichren (1.950
m) beginnt unsere Rundwanderung zur Berghütte Demjaniza. Der Weg führt zunächst
langsam und stetig auf den Todorina-Pass (2.650 m), von dem wir nach ca. 2 Std.
Gehzeit einen herrlichen Ausblick über das östliche Pirin-Gebirge genießen können.
Weiter geht es an einigen Bergseen vorbei hinab zur Berghütte Demjaniza (1.900
m). Nach einer gemütlichen Rast wandern wir unserem Bus entgegen, der uns wieder
zum Hotel bringt.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 1250m; Übernachtung im Hotel [FA]
8. Tag Vichren - Bansko
Heute geht es richtig "zur Sache". Mit dem Bus fahren wir zur bereits bekannten
Berghütte Vichren. Hier (auf 1.950 m) beginnt der Aufstieg zum 2.914 m hohen Vichren.
Sehr steil führt der Weg Meter um Meter hinauf, die Vegetation wird immer karger.
Vor uns liegt die Nordwand des Vichren und nach 3 Std. stehen wir schließlich
stolz am Gipfel! Ein grandioser Panoramablick über das nördliche und südliche
Pirin-Gebirge lässt uns die Mühe des Aufstiegs - wir haben immerhin 970 Höhenmeter
bewältigt - bald vergessen. Nach einer wohlverdienten Rast steigen wir sehr steil
und ausgesetzt auf 2.650 m ab. Von dort geht es auf der Südseite des Berge zurück
zur Berghütte Vichren. Für diese Rundwanderung sind Schwindelfreiheit und gute
Kondition erforderlich! Heute essen wir mal nicht im Hotel zu Abend, sondern in
einer typischen Taverne, einer sog. Mahana.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 970m; Abstieg: 970m; Übernachtung im Hotel [FA]
9. Tag Tanzbärenpark Belista - Bansko
Nach einem Transfer erreichen wir Semkovo im Süd-Rila-Gebirge. Auf Forstwegen
und Waldpfaden wandern wir zum Tanzbärenpark Belitsa, in dem gerettete ehemalige
Tanzbären leben. Ein lokaler Führer leitet uns durch den Park, der im Jahr 2000
von der internationalen Tierschutzorganisation Vier Pfoten gegründet wurde. In
Bulgarien gibt es keine Tanzbären mehr. Von den ursprünglich 25 registrierten
Tanzbären sind bereits alle gerettet und haben ein artgerechtes zu Hause in ihrer
natürlichen Umgebung gefunden!
Was ist eigentlich ein Tanzbär? Unter unvorstellbaren Qualen werden Jungbären,
die in der Wildnis eingefangen und von ihren Müttern getrennt wurden, von einem
Trainer zu Tanzbären abgerichtet. Die Tiere werden auf glühend heiße Metallplatten
gezwungen, auf denen sie, um den Schmerz zu lindern, abwechselnd ihre Pfoten heben.
Währenddessen wird eine Melodie gespielt. Dieser Vorgang wird immer wieder wiederholt,
bis die Tiere automatisch, aus Angst vor neuem Schmerz, auch ohne die heißen Platten
beginnen, die Pfoten zu heben. Am Nachmittag geht es wieder zurück zum Bus.
Bis zum Abendessen im Hotel steht uns die verbleibende Zeit am Nachmittag zur
freien Verfügung.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 700m; Übernachtung im Hotel [FA]
10. Tag Banderischka-Pass - Melnik
Eine schöne Wanderung, die sogenannte Pirin-Überschreitung, zum Banderischka-Pass
(2.500 m) liegt vor uns. An kleinen Seen vorbei und über Blumenwiesen gelangen
wir zur Sandanski-Hütte (1.350 m).
Nach unserer Wanderung fahren wir weiter nach Melnik, das in einem engen Tal
liegt, fast völlig von steilen, kahlen, gelben Sandsteinfelsen eingeschlossen.
Welch eine Vielzahl von grandiosen Felsgebilden, Sandpyramiden und „Sanduhren"!
Bekannt ist Melnik jedoch nicht nur für die Naturschönheiten seiner Umgebung,
sondern auch als alte Handelsstadt, in der es vorzüglichen Wein gibt. In unserer
Pension bleiben wir die nächsten zwei Nächte.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 1200m; Übernachtung in einer Pension [FA]
11. Tag Rozhen-Kloster - Melnik
Nach den letzten anstrengenden Tagen steht heute eine gemütliche Wanderung auf
dem Programm. Wir wandern über den Klutsch-Pass zum Rozhenkloster, das erhöht
über den Sandsteinfelsen von Melnik liegt. Gegründet wurde das Kloster im 13.
Jh., sein heutiges Erscheinungsbild geht jedoch auf das 18. Jh. zurück; in den
letzten Jahren wurde das Gebäude umfangreich renoviert. Das Mittagessen können
wir uns in einer kleinen Taverne schmecken lassen. Zu Fuss geht es enlang schöner
Sandsteinformationen zurück nach Melnik. Nachmittags können wir Melnik auf eigene
Faust erkunden. Eine Weinprobe im Handelshaus des Weinhändlers Kordopulov rundet
diesen Tag ab.
Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Übernachtung in einer Pension [FA]
12. Tag Rila-Kloster - Govedartsi
Am Morgen fahren wir in nördliche Richtung ins Rila-Gebirge, das höchste Gebirge
der Balkanhalbinsel (Rila = "wasserreiche Gegend"). Rund um die tiefblau bis grün
schimmernden Bergseen - es sind über 150 - türmen sich bizarre Felsformationen.
Doch es gibt auch sanfte, bewaldete Hänge und blumenübersäte Wiesen. Einige Pflanzenarten,
wie z. B. die Rila-Primel sind endemisch. Auf unserem Weg ins Rila-Gebirge werden
wir zunächst das Rila-Kloster - eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Bulgariens
(UNESCO Weltkulturerbe) - besichtigen. Die Ursprünge dieses Klosters reichen ins
erste Jahrhundert zurück, als der Einsiedlermönch Iwan Rilski sich in die Wälder
des Rila-Gebirges zurückzog und dort erleuchtet wurde. Plünderungen und Brandstiftungen
setzten dem alten Kloster stark zu, es verfiel und wurde erst im 19. Jh. wieder
aufgebaut. Vor dem Besuch des Klosters unternehmen wir eine leichte Wanderung,
die uns zum Grab und zur Quelle des Kloster-Begründers führt. Nach der Besichtigung
des Klosters fahren wir nach Govedartsi am Nordrand des Rila-Gebirges und beziehen
unserer Zimmer für die letzten drei Nächte in einer Pension.
Gehzeit: 1h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 200m; Übernachtung in einer Pension [FA]
13. Tag Wanderung zu den Sieben Rila-Seen - Govedartsi
Ein Transfer bringt uns zur Pionerska-Hütte. Hier beginnt unsere Rundwanderung
zum Gebiet der Sieben Seen. Auf dieser Etappe ist der Übergang vom Waldgürtel
(bis ca. 2.000 m) zum Grasgürtel gut zu beobachten. Unsere Route führt zum Bubreka-
(= Niere) See. Dieser Platz eignet sich ideal für eine Rast. Malerisch eingebettet
liegen die Sieben Seen in der Hochgebirgslandschaft, ihre Schönheit verleiht dem
Rila-Gebirge einen ganz besonderen Reiz. Kontrastreich heben sich die eiskalten
Seen von den felsigen Gipfeln ab. Der Abstieg führt uns zum Firsch-See und zum
Dolnoto-See und bis zur Hütte Vada. Nach einem kurzen Transfer sind wir wieder
in Govedartsi.
Gehzeit: 7h; Fahrzeit: 0,5h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 100m; Übernachtung in einer
Pension [FA]
14. Tag Mussala - Govedartsi
Ein weiterer Höhepunkt steht heute auf unserem Programm. Zunächst fahren wir
in 45 Min. zum Luftkurort Borovec und dann mit dem Kabinenlift (ca. 30 Min.) von
1.500 auf 2.396 m zur Liftstation Jastrebec. Nun geht es zu Fuß weiter. Unser
Weg führt erst über Wiesen gemächlich bergauf, schließlich steigen wir auf einem
Kamm über Geröll und Fels sehr steil hinauf zum Mussala (2.925 m), dem höchsten
Berg des Balkans. Der Name bedeutet "nahe bei Gott". An der Wetterstation können
wir Rast machen und das "göttliche" Panorama auf uns wirken lassen. Der Blick
schweift weit in die Landschaft, gleitet mit den Wolken über Seen und Berggipfel
in die Ferne…
Über die Berghütte Mussala steigen wir zunächst sehr steil über Felsen, schließlich
auf einem breiten Schotterweg zur Liftstation ab und fahren hinunter ins Tal.
Heute lassen wir uns zum letzten Mal eines der leckeren bulgarischen Gerichte
schmecken.
Vorbehalt: Sollte die Seilbahn nicht verkehren, ist alternativ eine Besteigung
des Maljovitza vorgesehen.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 550m; Übernachtung in einer Pension [FA]
15. Tag Stadtrundgang in Sofia - Heimreise
Wir fahren zurück nach Sofia. Ein 3-stündiger Stadtrundgang durch Bulgariens
Hauptstadt beschließt unsere Reise. Wir sehen die eindrucksvolle Alexander Newski-Kathedrale.
Als Namensgeberin der Stadt gilt die Kirche Sweta Sofia (Heilige Sofia), sie ist
baugeschichtlich sehr interessant. Zu den Sehenswürdigkeiten im Zentrum zählen
die römischen Ruinen und die Rotunde Sveti Georgi, eine dem heiligen Georg geweihte
Kirche (4. Jh.) - das älteste erhaltene Bauwerk von Sofia. Am Nachmittag werden
wir zum Flughafen gebracht für die Heimreise nach Deutschland.
Fahrzeit: 3h; [F]
Leistungen
- Linienflug mit Lufthansa München – Sofia – München, innerdeutsche, österreichische
und Schweizer Anschlussflüge gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit und/oder Rail
& Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze gegen Aufpreis
- Übernachtung in Hotels und Pensionen; Halbpension
- Transfers, Seilbahnfahrt, Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
- Hauser-Reiseleiter/in ab / bis Sofia
- Eintrittsgebühren; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- fehlende Mahlzeiten (alle Mittagessen),
- Getränke,
- Trinkgelder,
- Einzelzimmer-Zuschlag,
- fakultative Ausflüge und Besichtigungen sowie persönliche Ausgaben;
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- innerdeutsche Bahnfahrkarte auf Wunsch und gegen Aufpreis. (Bitte teilen Sie
uns ggf. den Abfahrtsbahnhof mit und ob Sie eine Bahncard besitzen.)
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die 3- bis 7-stündigen Wanderungen bieten keine großen technischen Schwierigkeiten,
Sie müssen jedoch über gute Kondition und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres
Gehen in unwegsamem Gelände) verfügen. Am Mussala führt die Route über große Felsblöcke
zum Gipfel hinauf. Schwindelfreiheit ist für manche Etappen, z. B. bei der Besteigung
des Vichren am Tag 8 erforderlich.
Für die Tagestouren benötigen Sie lediglich einen kleinen Rucksack, in dem Sie
das Notwendigste (Regenschutz, Trinkflasche etc.) selbst tragen. Das Hauptgepäck
wird jeweils mit dem Begleitfahrzeug transportiert.
Es besteht die Möglichkeit, an der Wanderung auf den Mussala nicht teilzunehmen
und an der Liftstation auf ca. 1.300 m auf die Gruppe zu warten. An der Liftstation
gibt es einige Restauraunts.
Sie übernachten in kleinen, privat geführten Hotels und Pensionen in Doppelzimmern
(Einzelzimmer auf Anfrage und gegen Aufpreis) mit eigenem Bad/Dusche und WC. Die
Zimmer sind einfach ausgestattet, aber sauber und ordentlich.
Im Reisepreis ist Halbpension enthalten. Das Essen in Bulgarien ist sehr gut
und deftig. Die Vorspeise bildet meist ein Salat, die Hauptgerichte bestehen häufig
aus Gemüse, Fleisch und Kartoffeln, als Nachtisch wird gerne der berühmte bulgarische
Yoghurt gereicht. Morgens und abends nehmen Sie die Mahlzeiten meist in Ihren
Unterkünften ein, abends wird ein 3-Gänge-Menu serviert. Mittags kehen Sie entweder
gemeinsam in einem Lokal ein oder Sie nehmen ein Mittagspicknick im Freien zu
sich, besonders während der Tageswanderungen. Es besteht die Möglichkeit, sich
noch im Tal eine Brotzeit zu kaufen.
Einreisebestimmungen
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger genügt zur Einreise
nach Bulgarien ein mindestens für die Aufenthaltsdauer gültiger Reisepass oder
Personalausweis/nationale Identitätskarte.
Für Reisen nach Bulgarien sind keine Impfungen vorgeschrieben. Eine Hepatitis
A-Impfung wird empfohlen. Grundsätzlich sollte der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie
und Polio überprüft und ggf. aufgefrischt werden.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für
Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel.Nr. 0900/1234-999 (1,98
€ pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt
durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten
oder sonstige Faktoren. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende
Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden
und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten
führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer
Agentur, alle Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die exakte Durchführung
vorliegender Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise
teilnehmen.
Bitte beachten Sie, dass Hauser exkursionen vor allem bei kurzfristigen Buchungen
von Anschlussflügen keinen Einfluss auf die Übergangszeiten hat und sich durchaus
einige Stunden Aufenthalt ergeben können.
Klima
In Bulgarien herrscht gemäßigtes Kontinentalklima. Die mittleren Temperaturen
im Juli liegen bei etwa 22 - 25°C, abends und in höheren Lagen kann es aber auch
wesentlich kühler sein.
Die Vegetation in den Rhodopen steht Ende Mai bis Anfang Juni in voller Blüte,
Mitte September bis Mitte Oktober erleben Sie das Gebirge in herbstlichen Farben.
In den Hochgebirgen Rila und Pirin beginnt die Blütezeit von Ende Juni bis Ende
Juli. Im September ist das Wetter meist stabil, die Sicht ist klar. Im Frühjar
ist die Wahrscheinlichkeit, dass es regnet, etwas größer, im Herbst ist das Wetter
meist stabil und trocken. Die Temperaturen im Herbst sind etwas niedriger als
im Frühling/Frühsommer. Im August kann es sehr warm werden.
Ausrüstung
Neben leichter, atmungsaktiver Kleidung benötigen Sie für diese Reise auch guten
Regenschutz und stabile Wanderschuhe. Beachten Sie bitte die Hinweise in unserer
Ausrüstungs-Checkliste, die Ihnen mit den Reiseunterlagen zugeht.
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 14 Personen
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