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Land: Chile
Termin: 26.12.2010 - 16.01.2011

- In 20 Tagen von Nord- nach Südchile mit Tageswanderungen
- Atacamawüste: Oase San Pedro, Tatio-Geysire, Salar Atacama
- Wilder Norden: Lauca-Nationalpark, Salar de Surire und Chungara-See
- Seengebiet mit Ausflügen am Osorno und Lago Todos los Santos
- Patagonien mit Grey-Gletscher und Torres del Paine-Türmen
Erkunden Sie das schmalste Land der Welt von Nord nach Süd mit all seinen Schönheiten!
In der Wüstenoase San Pedro de Atacama wandern Sie zwischen Sanddünen bei Sonnenuntergang
und frühstücken neben den Tatio-Geysiren, ein würdiger Beginn. Weiter nördlich
verzaubert der farbenprächtige Salar de Surire. Hier leben Vicunas, Nandus und
unzählige Flamingos vor der Kulisse schneebedeckter Vulkankegel. Im äußersten
Norden Chiles führt Sie die Route via Arica zum Bilderbuchvulkan Parinacota. An
seinem Fuß ruht mit 4.538 m einer der höchstgelegenen Seen der Welt, der Lago
Chungara. In Chiles Mitte führt Sie die Reise weiter. Das Seengebiet um Puerto
Montt mit dem saftigen Grün der Araukarienwälder, dem Azurblau der vielen Seen
und dem Schneeweiß der Vulkangipfel erfrischt nach den Tagen in der Wüste.
Genießen Sie bei kleinen Wanderungen diese romantische Landschaft. Der patagonische
Wind umweht Sie schließlich im äußersten Süden des Landes, in Punta Arenas. Entlang
der Magellan-Straße nähern Sie sich über das Städtchen Puerto Natales dem Torres
del Paine-Nationalpark. Bei Tageswanderungen entdecken Sie seine Highlights: Bestaunen
Sie die blau schimmernden Eisberge am Grey-Gletscher und steigen Sie bis zum Basislager
der bizzaren Felsnadeln der berühmten Torres del Paine. Die Pinguine der Ottway-Forschungsstation
posieren zum Abschied munter vor Ihrer Kamera. Über Punta Arenas und Santiago
führt Sie der Weg nach Hause.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit LAN von Frankfurt via Madrid nach Santiago de Chile (kostenlose
Bahnzubringer ab allen deutschen Bahnhöfen inklusive; Anschlussflüge ab Österreich
und Schweiz gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit).
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Santiago de Chile
Ankunft vormittags in Chiles Hauptstadt Santiago. Wir werden am Flughafen von
unserem Deutsch sprechenden Reiseleiter für Santiago empfangen und zu unserem
Hotel im Zentrum gebracht. Sollten die Zimmer schon zu beziehen sein können wir
uns vom langen Flug etwas ausruhen und gehen am Nachmittag auf Stadtbesichtung.
Wenn nicht, was wahrscheinlicher sein wird, machen wir uns kurz frisch und starten
gleich zur City-Tour, die uns einen ersten Eindruck dieser Metropole vermittelt.
Der Blick vom Aussichtsberg San Cristobal über die Millionenstadt ist beeindruckend.
Am berühmten „Mercado Central" haben wir ein gemeinsames spätes Mittagessen, so
dass jeder den Abend zur freien Verfügung zum Ausruhen oder Bummeln nutzen kann.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [M]
3. Tag Santiago - Calama - San Pedro de Atacama
Früher Transfer zum Flughafen (bei sehr frühem Abflug kann das Hotelfrühstück
ausfallen, wir bitten um Ihr Verständnis). Nach dem knapp 2-stündigen Flug entlang
der Pazifikküste gen Norden nach Calama (2.250 m) begrüßt uns dort unsere Reiseleitung
für den nördlichen Teil der Reise. Ein Bus bringt uns durch reizvolle Wüstenlandschaften
nach San Pedro de Atacama (ca. 100 km). San Pedro in 2.438 m Höhe, „Hauptstadt"
der Atacama-Region, ist ein idyllisch an der alten Inkastraße liegendes Oasendorf.
Später am Nachmittag unternehmen wir eine Wanderung in der Salzkordillere und
entdecken die schöpferischen Kräfte der Erosion: Wundersame Gesteinsformationen
überraschen uns. Am Ende gelangen wir in Valle de la Luna (Mondtal) mit seiner
großen Sanddüne. Hier genießen wir den Sonnenuntergang, ein bezauberndes Schauspiel
aus Farben und Schatten. Großartige Fotomotive bieten die leuchtend roten Sanddünen
mit dem Bilderbuchvulkan Licancabur und einem Dutzend weiterer Bergkegel und Vulkane
um die 5.000 - 6.000 m am Horizont. In der Dämmerung kehren wir nach San Pedro
zurück und beziehen für drei Nächte in einem schönen Hotel mit Pool im landestypischen
Adobe-Stil Quartier.
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
4. Tag Salar de Atacama - Laguna Miscanti und Miniques
Auf einem Tagesausflug erkunden wir den südlich liegenden großen Salzsee Salar
de Atacama. Mit unserem Bus gelangen wir - vorbei an rosaroten Flamingos - auf
holperiger Piste zum verschlafenen Dorf Toconao, bekannt durch sein originelles
Kunsthandwerk. Die nächsten Ziele sind der grün-blühende Jerez Canyon, eine Oase
in der Wüstenlandschaft und die faszinierende blauschwarze Laguna Miscanti (ca.
4.200 m hoch) am gleichnamigen Vulkan. Von hier wandern wir zur grünen Laguna
Miniques, hohe schneebedeckte Vulkane flankieren den Weg. Spätnachmittags kehren
wir nach San Pedro zurück.
Gehzeit: 1h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
5. Tag San Pedro - Quitor - Puritama Hot Springs
Nur eine kurze Fahrt entfernt liegt die ehemalige Festungsanlage Quitor. Von
hier aus können wir die gesamte Oase San Pedro überblicken. Später bringen uns
die Fahrzeuge zum Rio Purifica. Wir wandern bis zu den Baños de Puritama, die
uns zu einem unvergesslichen warmen Bad in der Wüste locken. Die Thermalquelle
entspringt aus den Felsen und plätschert durch mehrere „Badebecken" das Tal hinunter.
Rund um das Leben spendende Nass, ein Ableger eines unterirdischen Heißwasserspeichers,
hat sich eine üppig grüne Vegetation entwickelt. Der Nachmittag steht zur freien
Verfügung, z.B. für den Besuch des Archäologischen Museums von San Pedro, in dem
wir uns die Zeugnisse der Atacama-Kultur anschauen können (wer mag, Eintritt auf
eigene Kosten).
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
6. Tag San Pedro de Atacama - Tatio-Geysire - Calama
Frühmorgens brechen wir auf zu den Geysiren von El Tatio. Im kalten Morgengrauen
entwickeln die Geysire von Tatio ihre größte Aktivität: An zahlreichen Stellen
dampft, brodelt und blubbert es und spritzt heißes Wasser und Dampf in die Dämmerung.
Nach diesem faszinierenden Naturschauspiel können wir uns bei einem gemütlichen
Frühstück mit warmen Getränken und einem Bad im „Swimmingpool" von Tatio (eine
heiße Quelle wird hier in ein befestigtes Becken geleitet) wieder aufwärmen. Bei
der Fahrt hinunter nach Calama (2.250 m) passieren wir erneut die herrliche Vulkanlandschaft.
Unterwegs können wir die malerischen Atacama-Dörfer Chiu Chiu und die Vor-Inka-Ruinen
von Lasana besuchen. Am späten Nachmittag kommen wir in Calama an.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
7. Tag Calama - Tocopilla - Iquique
Unsere Fahrt führt uns nach Westen an die Pazifik-Küste, das hier oft stürmische
Meer leuchtet uns tiefblau entgegen. Wir besuchen den Ort Tocopilla, Hauptstadt
der gleichnamigen Provinz. Die Hochzeit des Salpeterhandels ist zwar schon lange
vorbei, aber hier beschäftigt dieser Industriezweig noch immer einen großen Teil
der Bevölkerung. Im Sommer ist der schöne Strand ein beliebtes Ziel der Chilenen.
Wir fahren weiter, immer an der Küste entlang, vorbei an kleinen Fischerdörfern
bis nach Iquique. Die Provinzhauptstadt der Tarapaca Region wurde im 16. Jahrhundert
gegründet, aber die Spuren erster Besiedlung reichen bis zu den Zeiten des Stammes
der Changos tausende von Jahren vor Christus zurück. Iquique spielte auch eine
Rolle im Salpeter-Krieg von 1879. Hier machen wir Zwischenstation auf dem Weg
in den äußersten Norden Chiles.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
8. Tag Iquique - Humberstone - Codpa
Auf dem Weg hoch ins Altiplano besuchen wir die Geisterstadt Humberstone. Wir
haben Zeit für einen Besuch der 1960 geschlossenen, geschichtsträchtigen Minenstadt
zur Gewinnung von Salpeter. Nicht weit davon heben sich dunkel die Geoglyphen
(Steinzeichnungen) von Chiza aus dem Sand. Wir erreichen am Nachmittag Codpa,
eine kleine grüne Oase in einem engen Tal, umgeben von hohen Felsen. Dieser fruchtbare
Ort ist auch bekannt für seinen Reichtum an Obstbäumen und dem "Pintatani-Wein",
den wir sicher probieren werden. Hier sind viel Nachkommen der Aymara-Indianer
zu Hause. Die steinerne Kirche aus dem 16. Jahrhundert ist einen Besuch wert.
Am Abend genießen wir bei einem Barbecue die Spezialitäten des Tals und den weiten
Sternenhimmel. Wir übernachten in der Codpa Lodge in kleinen Bungalows.
Codpa Lodge [FMA]
9. Tag Codpa- Putre
Wir schlafen aus und starten gestärkt nach einem gemütlichen Frühstück zu unserer
nächsten Etappe. Wir verlassen das fruchtbare Tal und fahren auf das Altiplano
hinauf. Unterwegs besuchen wir die Ofragia Petroglyphen und fahren durch kleine
prä-altiplanische Dörfer wie Tignamar, Belen oder Chapiquina, wo wir den Alltag
der Bewohner dieser sehr abgelegenen Ecke des Altiplanos miterleben. Wir halten
auch an für eine kleine Wanderung in einer farbenfrohen Schlucht. In dem kleinen
Dorf Putre inmitten der Anden auf 3.500 m gelegen, finden wir in einem einfachen
Hotel für zwei Nächte Quartier.
Gehzeit: 0,5-1h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
10. Tag Putre - Salar de Surire - Putre
Der heutige Tagesausflug führt uns zum bezaubernden Salar de Surire. Surire bedeutet
„Strauß" in der Aymara-Sprache der Einheimischen. Die Salzlagune trägt ihren Namen
zu Recht, denn mit etwas Glück können wir zahlreiche Nandus (den Strauß der Anden)
beobachten, dazu auch Vicuñas (eine Kamel-Art) und unzählige rosafarbene Flamingos.
Wer möchte, kann ein unvergessliches Bad in den heißen Surire-Quellen mit Blick
auf schneebedeckte Vulkane nehmen, bevor wir aus dieser fantastischen Andenlandschaft
nachmittags wieder hinunter nach Putre zurückkehren.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
11. Tag Putre - Lago Chungara - Parinacota - Arica - Santiago
In der Nähe der bolivianischen Grenze liegt der Lago Chungara. Mit seinem kobaltblauen
Wasserspiegel in 4.538 m Höhe ist er einer der höchstgelegenen Seen der Erde.
Die Landschaft wird vom vergletscherten Vulkan Parinacota (6.342 m), einem der
formschönsten Vulkane des Landes, und fünf weiteren eisgekrönten Vulkanen überragt.
Wir durchqueren den menschenleeren, aber tierreichen Nationalpark Lauca; diese
artenreiche Hochsteppe wurde von der UNESCO zur „World Biosphere Reserve" erklärt.
Danach starten wir eine 3-stündige Wanderung an der Lagunenkette der smaragdgrünen
Lagunas de Cotacotani und besuchen dabei auch das malerische Dorf Parinacota mit
seiner Adobe-Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Nachmittags treten wir die lange
Fahrt an die Pazifikküste durch das fruchtbare Lluta-Tal nach Arica an. Wir haben
ein frühes Abendessen und nehmen den letzten Flug nach Santiago, wo wir abgeholt
und zum Hotel gebracht werden.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
12. Tag Santiago - Puerto Montt - Petrohué
Früh am Morgen besteigen wir das Flugzeug zu unserer Reise nach Puerto Montt.
Unser Ziel ist das chilenische Seengebiet im Süden des Landes. Beim Anflug auf
den Küstenort können wir schon die saftig grünen Wiesen, die schimmernden Seen
und die weiß glänzenden Gletschervulkane erkennen. Unser Reiseleiter für das Seengebiet
empfängt uns hier. Bei unserem ersten Ausflug in den Lahuen Nadi Nationalpark
sehen wir chilenische Zypressen und intakten valdivianischen Regenwald. Die Fahrt
geht weiter nach Petrohué an den Ufern des Sees „Lago Todos los Santos". Beeindruckend
ist von hier der Blick auf den Gipfel des Vulkanes Osorno. Trotz seiner - im Vergleich
zu den Bergen im Norden - bescheidenen Höhe von 2.652 m überstrahlt er gewaltig
und majestätisch die Umgebung. In einem kleinen Hotel in Petrohué oder Ensenada
beziehen wir Quartier.
Hotel [FMA]
13. Tag Petrohué - Osorno - Petrohué
Früh am Morgen werden wir über holperige Strassen zur Schutzhütte „La Picada"
gebracht. Sie wurde mitten in die Hänge des imposanten Vulkanes Osorno gebaut
und dient den Gipfelaspiranten als Basislager vor dem Anstieg. Von hier aus starten
wir eine Wanderung, immer bergab, den Osorno hinunter. Zum Teil führt uns der
Weg durch dichten Regenwald, teils öffnet sich der Blick in die Weite. Nach ca.
1 Std. liegt zum ersten Mal der Lagos Todos los Santos in seiner ganzen blauen
Pracht unter uns. Am Nachmittag erreichen wir zu Fuß wieder das Örtchen Petrohué.
Gehzeit: 4-5h; Abstieg: 900m; Hotel [FMA]
14. Tag Petrohué - Puerto Varas - Puerto Montt
Heute Vormittag besuchen wir die Wasserfälle von Petrohué, die traumhaft schön
von einer für die Region typischen ursprünglichen Flora und Fauna umgeben sind.
Entlang des Ufers des Lago Todos Los Santos fahren wir in das hübsche Städtchen
Puerto Varas, ein beliebter Urlaubsort bei den Chilenen. Wir haben Zeit ein bisschen
um Ufer zu bummeln, der Blick von hier auf den Osorno ist einer der besten. Schließlich
erreichen wir Puerto Montt und sehen uns bei einer kleinen City-Tour in dem Städtchen
um, der Fischmarkt ist eine der Haupt-Attraktionen. Am Abend werden wir gemeinsam
in einem Fischrestaurant zu Abend essen.
Hotel [FMA]
15. Tag Puerto Montt - Punta Arenas
Morgens verabschieden wir uns von unserem Reiseleiter. Ein 2-Stunden-Flug bringt
uns von Puerto Montt nach Punta Arenas (= „Sandspitze"), in die südlichste Stadt
Chiles. Vermutlich empfängt uns - neben unserem neuen Reiseleiter für den letzten
Teil der Tour - die für Patagonien so typische frische Brise; dass der Luftstrom
aus der Antarktis kommt ist deutlich zu spüren. Nach einer Stadtbesichtigung machen
wir uns auf den Weg nach Puerto Natales, dem "Tor zum Torres del Paine Nationalpark".
Im verträumten Fischerort am Última-Esperanza-Fjord (Fjord der letzten Hoffnung)
beziehen wir unser gemütliches Hotel. Abends heißt es für uns und unsere Guides:
Vorbereiten und Packen für die Wanderungen im Torres del Paine-Nationalpark.
Hotel [FMA]
16. Tag Puerto Natales - Torres del Paine-Nationalpark - Lago Pehoe
Auf der einsamen, südlichsten Straße des Landes fahren wir durch die Pampa de
Magellanes etwa 340 km nordwärts in den Torres del Paine-Nationalpark, der 1979
von der UNESCO zum Biosphären-Reservat ernannt wurde. Unterwegs genießen wir die
herrlich raue Landschaft, erspähen Flamingos und gelegentlich Nandus. Im Nationalpark
Torres del Paine, dessen Wahrzeichen die spektakulären Paine-Türme und -Hörner
sind, begrüßen uns schließlich mit etwas Glück ein paar Guanacos. Wir fahren direkt
zum Pehoe-See, setzen mit dem Boot über und schlagen am Zeltplatz Pehoe unser
Lager auf. Beim Zelten bekommt man die schöne Atmosphäre im Park viel besser mit.
Das Abendessen findet im Mannschaftszelt statt.
Übernachtung im Zelt [FMA]
17. Tag Lago Pehoe - Grey-Gletscher - Lago Pehoe
Früh starten wir unsere Tageswanderung immer entlang an den Ufern des Lago Grey.
Die im See vorbeiziehenden Eisblöcke - Abbrüche des Gletschers - leuchten in hellem
Türkis. Über einen leicht ansteigenden und evtl. etwas matschigen Weg erreichen
wir schließlich die Stelle, wo der gewaltige Grey-Gletscher zum ersten Mal zu
sehen ist. Er kalbt in den lang gestreckten gleichnamigen See und die riesigen
türkisen Eisblöcke stürzen schäumend ins Wasser. Je nach Kondition der Gruppe
können wir noch bis zum direkten Abbruch des Gletschers laufen, die Entscheidung
dazu trifft der Reiseleiter vor Ort. Nach einer ausgiebigen Rast in dieser spektakulären
Umgebung kehren wir zum Nachtlager am Pehoe-See zurück.
Gehzeit: 6-8h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m; Zelt [FMA]
18. Tag Lago Pehoe - Camp Torres
Per Boot gelangen wir wieder zurück über den Lago Pehoe und bewundern bei der
Überfahrt die gewaltigen Paine-Hörner. Zu Fuß gelangen wir in einer Stunde zur
Mittagsrast an den Nordenskjolk, einen Aussichtspunkt am gleichnamigen See. Unterwegs
machen wir einen Abstecher zum Salto Grande, dem großen Wasserfall. Die Fahrzeuge
bringen uns später zum Camp Las Torres - ein Platz mit herrlichem Bergblick, wo
wir die Zelte aufstellen. Immer wieder bestaunen wir - bei hoffentlich guter Sicht
- die mächtigen und bizarren Granitgipfel der Torres del Paine. Die imposante
Landschaft, in deren glasklarer Luft auch manchmal Kondore die Gipfel umkreisen,
birgt gerade im zarten Morgen- und Abendlicht unvergessliche Stimmungen.
Gehzeit: 1h; Zelt [FMA]
19. Tag Camp Torres - Torres del Paine - Camp Torres - Puerto Natales
Auf einer Tageswanderung lernen wir die einmalige Umgebung von Las Torres kennen.
Wir halten Ausschau nach den besten Aussichtspunkten auf die Paine-Türme, diese
bizarren und unbezwingbar erscheinenden Felsnadeln. Wenn es die Bedingungen vor
Ort und die Kondition der Gruppe erlauben, versuchen wir den anstrengenden, aber
lohnenden Aufstieg zum Basislager der Torres zu meistern. Zunächst folgen wir
einem wilden Gebirgsfluss, dann geht es durch Zwergbuchen-Wälder über die Baumgrenze
und über große Steinblöcke hinauf zum besten Aussichtspunkt. Hier spiegeln sich
bei Sonnenschein die steil aufragenden Granittürme im grünen Wasser der kleinen
Lagune. Spätnachmittags kehren wir zum Lagerplatz zurück, packen zusammen und
fahren nach Puerto Natales. Bei einem gemeinsamen Abendessen nehmen wir Abschied
von unserem Reiseleiter und Patagonien.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 900m; Hotel [FMA]
20. Tag Puerto Natales - Punta Arenas - Santiago
Morgens machen wir uns auf die Rückfahrt nach Punta Arenas. Je nach Flugplan
halten wir unterwegs am Otway Sound (60 km nördlich von Punta Arenas) und besuchen
eine Kolonie von Magellan-Pinguinen. Nachmittags erfolgt dann unser 4-stündiger
Rückflug in die etwas wärmere Zone Chiles. Wir werden am Flughafen von Santiago
abgeholt und zum Hotel gebracht.
Hotel [FM]
21. Tag Santiago - Abreise
Am Vormittag ist noch Zeit zur individuellen Gestaltung. Wir können in Eigenregie
zu einem Stadt- und Einkaufsbummel in Chiles Hauptstadt aufbrechen. Gegen Nachmittag
erfolgt der Transfer zum Flughafen für den Rückflug mit LAN nach Frankfurt. [F]
22. Tag Ankunft
Ankunft nachmittags in Frankfurt.
Verlängerungen
Mehr patagonische Highlights zur Reise Chile Total
Baustein "Osterinsel" (5 Tage / 4 Nächte)
Leistungen
- Linienflug mit LAN Frankfurt – Santiago – Frankfurt, kostenloses Rail & Fly
Bahnticket ab/bis deutscher Grenze, Anschlussflüge Österreich und Schweiz gegen
Aufpreis und nach Verfügbarkeit
- Übernachtungen in Hotels, Hütten und 3 x im Zelt; meist Vollpension
- 5 Inlandsflüge mit LAN, Transfers und Überlandfahrten
- örtliche/r Deutsch sprechende/r Reiseleiter/in
- unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- fehlende Mahlzeiten,
- Getränke bei Restaurant- und Hotelessen;
- Trinkgelder (ca. Euro 70,-);
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Bei dieser abwechslungsreichen Reise lernen Sie den Norden, die Mitte und den
Süden des Landes kennen. Die weiten Inlandstrecken (Chile ist über 4.500 km lang!)
werden mit dem Flugzeug zurückgelegt. Für die oft langen und teils anstrengenden
Überlandfahrten auf schlechten Straßen benötigen Sie Ausdauer und Durchhaltevermögen.
Im Norden sind Sie zum Teil auf reinen Sandpisten unterwegs, wo es recht staubig
werden kann. Bitte beachten Sie, dass die Fahrzeuge nicht europäischem Standard
entsprechen und nicht klimatisiert sind.
Die Wanderungen sind einfach, erfordern aber Trittsicherheit und ein bisschen
Kondition. Sie dauern von 1 bis maximal 8 Stunden (nur an Tag 19, zu den Torres
del Paine, diese Wanderung kann auch ausgelassen werden). Für die Exkursion in
den Norden Chiles ist Höhenverträglichkeit erforderlich, denn auf dem Altiplano
und in der Atacama-Wüste halten Sie sich zwischen 2.000 - 4.500 m auf! Gute Kondition
und Gesundheit sind Voraussetzungen für die Teilnahme an dieser Reise. Da Sie
auch sehr verschiedene Klimaverhältnisse in den besuchten Regionen antreffen,
ist Klimaverträglichkeit notwendig. Konsultieren Sie bitte vor der Reise bezüglich
Herz und Kreislauf Ihren Arzt.
Die meisten Nächte verbringen Sie in Hotels und Hosterias; nur im Paine-Nationalpark
insgesamt dreimal in 2- Personen-Zelten, die Sie selbst aufbauen. Sie haben hier
zwar einen Koch bzw. einen örtlichen Guide, ein wenig Mithilfe beim Lagerleben
(Auf-/Abbauen des Essenszeltes, Abtrocknen, etc.) sollte dennoch selbstverständlich
sein. Die Reise führt Sie zum Teil in abgelegene Regionen des Landes. Flexibilität,
Toleranz, Hilfsbereitschaft und Kameradschaftlichkeit sollten für alle Mitreisenden
auf dieser Tour selbstverständlich sein.
Einreisebestimmungen
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist kein Visum erforderlich.
Gültigkeit des Reisepasses: 6 Monate nach Ankunft in Chile.
Impfungen
Für Chile sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben.
Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Polio.
Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice
für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des
Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter
www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische
Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei
dieser Reise zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen. Beachten Sie bitte,
dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung
und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen
von Besichtigungsobjekten führen können. Bei Änderungen der innerchilenischen
Flugzeiten muss evtl. das Programm - auch kurzfristig - umgestellt werden. Wir
bitten in diesem Fall um Ihr Verständnis. Während dieser Reise halten Sie sich
zum Teil in dünn besiedelten Regionen mit einer geringen Infrastruktur und teilweise
in abgelegenen Wildnisgebieten auf. Somit sind Unannehmlichkeiten oder Beeinträchtigungen
aufgrund der isolierten Lage und wegen der Willkür der Grenz- und Nationalpark-Behörden
nicht auszuschließen. Bei Fahrzeugpannen kann es unterwegs zu unvermeidlichen
Verzögerungen kommen, bis eine Reparatur möglich ist und/oder Ersatzteile eintreffen.
Ersatzfahrzeuge können wegen den damit verbundenen Genehmigungen meist nicht eingesetzt
werden. Bitte beachten Sie auch, dass die Fahrzeuge und die Ausrüstung im Norden
durch die dauernde Belastung mit Sand und Sonne nicht mit denen im Süden verglichen
werden können. Selbstverständlich ist es das Ziel der Reiseleitung und unserer
Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die exakte Durchführung der
Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise
teilnehmen.
Klima
Im Norden finden Sie wüstenhaftes Klima vor. Durch die Höhe der Atacamawüste
(zwischen 2.000 und 4.500 m) werden die Nächte empfindlich kalt, während Sie sich
tagsüber vor der intensiven Sonne schützen müssen. Rechnen Sie mit Temperaturen
am Tage von 25°C, in der Nacht bis -10°C. Die trockene Hitze und Kälte ist aber
gut zu ertragen. Niederschläge treten nur selten auf. In der Mitte des Landes
(um Santiago) ist es in den Sommermonaten warm, aber meistens drückend schwül
mit Tagestemperaturen von 25-30°C. Mit Regen ist nur bedingt zu rechnen. Das fruchtbare
chilenische Seengebiet ist von den Temperaturen her angenehm gemäßigt (um die
20°C), jedoch regenreich und feucht. Im Süden bläst meist ein frischer Wind aus
der Antarktis, der oft kühle Regenschauer mit sich bringt. Trotzdem sind auch
hier warme Sonnentage keine Seltenheit. Die Temperaturen liegen tagsüber bei bis
zu 25°C (im Januar) und fallen nachts bis auf maximal minus 5°C (November/März).
Ausrüstung
Da Sie in sämtliche Wetterlagen von schwüler Hitze über trockenes Wüstenklima
bis hin zu kaltem Wetter geraten können, sollten Sie von warmer Skiunterwäsche
über Wind- und Wetterjacke und Regenüberhose (z.B. Goretex) bis zu leichten Baumwollhemden
alles mitnehmen. Für die Wanderungen sind bequeme knöchelhohe Trekkingschuhe mit
griffiger Profilgummisohle erforderlich. Bei den Tageswanderungen tragen Sie Ihren
Tagesrucksack selbst (mit Pullover/Fleece, Anorak/ Wind- und Regenschutz, Trinkflasche,
Fotoausrüstung, Lunchpaket, etc.). Für die drei Nächte im Paine-Nationalpark werden
Zwei-Personen-Zelte mit dünnen Isoliermatten gestellt, die die Teilnehmer selbst
aufbauen. Wir empfehlen für mehr Komfort die Mitnahme einer eigenen aufblasbaren
Matte. Sie selbst müssen für diese Zeltnächte und weitere Nächte in wenig geheizten
Unterkünften in Norden Chiles einen warmen Schlafsack mitbringen, der bis minus
5°C tauglich sein sollte.
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 12 Personen
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