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Land: Chile
Termin: 14.10.2010 - 30.10.2010

- Herrliches Höhen-Trekking durch die nördliche Atacama-Wüste
- Gipfelmöglichkeiten: Cerro Rojo (5.200 m) und Guallatire (6.060 m)
- Schneebedeckte Berge, Salzseen und Geysire
- Tierreicher Isluga-Nationalpark und farbenfroher Salar de Surire
- Bilderbuchvulkane Parinacota und Pomerape am Chungara-See
Trekken Sie durch die bizarre Landschaft der nördlichen Atacama-Wüste! Das erste
Trekking führt in die Einsamkeit der Toroni-Berge. In Höhenlagen zwischen 4.200
m und 4.900 m dominiert die Aussicht auf schneebedeckte Vulkane und auf die Salzseen
Coipasa und Uyuni. Im Isluga-Nationalpark treffen Sie neben lebhaften Lamas auf
die seltenen Vicunas. Hin und wieder erspäht das wachsame Auge ein Nandu. Unwirklich
flimmert die Luft über der blendend weißen Salzkruste des Salar de Surire mit
seinen rosaroten Flamingos. Für einen atemberaubenden Blick über den Salar besteigen
Sie den 5.200 m hohen Vulkan Cerro Rojo.
Gut akklimatisiert geht die Reise in den Lauca-Nationalpark. Sie trekken von
der Lagune Cotacotani über den tiefblauen Chungara-See bis zu den heißen Quellen
von Churiguaya. Die Szenerie mit den Zwillingsvulkanen Parinacota und Pomerape
ist grandios. Spätestens bei Sonnenuntergang, wenn die weißen Gletscherhauben
tiefrot leuchten, kommen auch die letzten Zweifler ins Schwärmen. Der bergsteigerische
Höhepunkt ist die technisch einfache Besteigung des noch aktiven Vulkans Guallatire
mit 6.060 m. Von Arica aus, der nördlichste Stadt Chiles, treten Sie die Heimreise
an.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit LAN abends von Frankfurt über Madrid nach Santiago de Chile (kostenlose
Bahnzubringer ab allen deutschen Bahnhöfen inklusive, Anschlussflüge ab Österreich
und Schweiz gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit, bitte bei Buchung mit angeben).
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Santiago de Chile
Ankunft vormittags in Chiles Hauptstadt Santiago. Wir werden am Flughafen von
unserem deutschsprachigen Reiseleiter für Santiago empfangen und zu unserem Hotel
im Zentrum gebracht. Sollten die Zimmer schon beziehbar sein, können wir uns vom
Flug etwas ausruhen und treffen uns am frühen Nachmittag zu einer Stadtrundfahrt,
die uns einen ersten Eindruck dieser Metropole vermittelt. Sollten die Zimmer
noch nicht beziehbar sein, machen wir uns kurz frisch und starten gleich zur Stadtbesichtigung.
Das Stadtzentrum mit all den historischen Gebäuden lässt sich am besten zu Fuß
erkunden. Der Blick vom Aussichtsberg San Cristobal über die Millionenstadt ist
beeindruckend. Am berühmten „Mercado Central" haben wir ein gemeinsames spätes
Mittagessen, so dass jeder den Abend mit freier Verfügung, zum Ausruhen oder Bummeln
nutzen kann.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotelübernachtung [M]
3. Tag Santiago - Iquique - Tamarugal National Reserve
Sehr früh am Morgen erfolgt unser Transfer zum Flughafen für unseren Flug von
Santiago nach Iquique (bei sehr frühem Flug kann das Hotelfrühstück ausfallen,
wir bitten hier um Ihr Verständnis). Auf dem 1.500 km langen Flug nach Nord-Chile
sehen wir unter uns die Pazifikküste und die Andenkette vorbeiziehen. Das Klima
wird trockener, und somit nehmen Vegetationsdecke, landwirtschaftliche Nutzung
und Besiedlungsdichte nach Norden ab. Nach rund 3 Stunden landen wir in Iquique,
einer geschichtsträchtigen Küstenstadt. Iquique erlangte Bekanntheit durch die
Guanogewinnung, die Ausbeutung von Silberlagerstätten und als Salpetermetropole.
Am Flughafen werden wir von unserem Reiseleiter für den Rest der Tour und der
Begleitmannschaft begrüßt und abgeholt. Nach einem kurzen Besuch von Iquiques
Zentrum und einem raschen Mittagessen verlassen wir die Küstenregion nach Nordosten
und schlängeln uns das Altiplano hinauf. Hier treffen wir auf die Geisterstadt
Humberstone. Wir haben Zeit für einen Besuch der 1960 geschlossenen, geschichtsträchtigen
Minenstadt zur Gewinnung von Salpeter. Weiter geht es (ca. 100 km in ca. 2 Fahrtstunden)
über den Ort La Tirana ins Pampa Tamarugal National Reserve. Hier schlagen wir
unter einem Hain von Tamaruga-Bäumen auf ca. 1.000 m unser erstes Zeltlager auf.
Der Tamaruga-Baum ist endemisch und eine der wenigen Pflanzen, die in so einer
ariden Region wie der Atacama-Wüste grünt. Heute Nacht bewundern wir den sternenklaren
Himmel des Altiplano.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zeltübernachtung [FMA]
4. Tag Tamarugal National Reserve - Camp Tambillo
Wir bauen das Lager ab und unternehmen einen Ausflug zu den Geoglyphen von "Cerros
Pintados". Steinlinien bilden hier ein gigantisches Muster, das bis heute noch
nicht entschlüsselt wurde. Auf unserem Weg weiter hinauf ins Altiplano passieren
wir die typischen Dörfer Matilla und Pica. Schließlich verlassen wir die befestigte
Straße und fahren ins Tambillo- Gebiet, wo wir auf ca. 3.000 m unsere Zelte errichten.
Zeltübernachtung [FMA]
5. Tag Camp Tambillo - Salar de Huasco
Nachdem wir es die letzten Tage ruhig haben angehen lassen, machen wir heute
unsere erste kleine Wanderung. Wir fahren zum Salar de Huasco und errichten in
traumhafter Lage unser nächstes Camp (3.800 m). Danach unternehmen wir eine leichte
Wanderung (2 - 3 Std.) entlang dem Ufer des Salars und genießen die Möglichkeit,
die zahlreichen Vögel in den bunt schillernden Lagunen des Salars zu beobachten.
Auch unsere ersten Vicunas (Huftiere, ähnlich einer Antilope) können wir mit Glück
hier ganz aus der Nähe sehen.
Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zeltübernachtung [FMA]
6. Tag Salar de Huasco - Lirima
Nach einem gemütlichen Frühstück machen wir uns in den Fahrzeugen auf in Richtung
Lirima. Die Fahrt durch die typische Landschaft des Altiplano führt uns auch vorbei
an einigen uralten, noch bewohnten Aymara-Gehöften. Zur Mittagszeit erreichen
wir schliesslich unser heutiges Ziel, Lirima. Hier, im Schutz von Adobe-Häusern
auf 4.000 m Höhe, errichten wir unser Zeltlager und nehmen unser Mittagessen ein.
Zur Akklimatisation spazieren wir in ca. 1,5 Stunden (6 km) zu den heißen Quellen
von San Andrés. Wer mag, gönnt sich ein gemütliches Bad mit spektakulärem Blick
auf schneebedeckte Vulkane.
Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zeltübernachtung [FMA]
7. Tag Lirima - Alto Chaviri - Lirima
Heute steht unsere erste längere Wanderung an. Von der Pampa Lirima aus wandern
wir durch ein liebliches Tal mit vielfältiger Fauna und Flora. Wir gewinnen langsam
an Höhe bis wir schließlich nach etwa 7 Stunden das Alto Chaviri auf 4.650 m Höhe
erreichen. Nach einer Rast kehren wir wieder zu unserem Lager in Lirima zurück.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 650m; Zeltübernachtung [FMA]
8. Tag Lirima - Churuyo - Encuaque
Nach dem Frühstück fahren wir zurück in Richtung Alto Chaviri. Nach atemberaubender
Fahrt mitten durch die Toroni-Bergkette erreichen wir schliesslich nach ca. 1,5
Stunden Fahrt einen Pass in 5.050 m Höhe. Von hier genießen wir wunderbare Aussichten
auf den in der Ferne auftauchenden Salar de Coipasa und den beeindruckenden Vulkan
Cariquima. Dieser Aussichtspunkt ist gleichzeitig Ausgangsort unseres heutigen
Trekkings. Wir steigen in ein herrliches Tal mit seltenem Quenua-Baumbestand hinab.
Flusstälern folgend, immer wieder über verwachsene Bäume kletternd, erreichen
wir nach ca. 3 - 4 Stunden das Dorf Churuyo (4.200 m), wo wir auf unsere Fahrzeuge
treffen. In ca. 1,5-stündiger Fahrt erreichen wir die heißen Quellen von Encuaque.
Hier in 3.900 m Höhe bauen wir nach einem langen Tag in der Dämmerung unsere Zelte
auf.
Gehzeit: 3-4h; Abstieg: 850m; Zeltübernachtung [FMA]
9. Tag Encuaque - Isluga - Basislager Cerro Rojo
Heute morgen unternehmen wir von unserem Lager aus eine Wanderung durch die Rio
Aroma Schlucht. Der Lauf des gleichnamigen Flusses führt nur selten viel Wasser
und wir wandern trockenen Fußes durch die bunten Steinwände, die in den verschiedensten
Formen vom Wasser geschliffen wurden. Am Ende der Schlucht warten schon unsere
Fahrzeuge und bringen uns in den Isluga Nationalpark mit seinem gleichnamigen
aktiven Vulkan. Unterwegs sollten wir wachsam sein, um mit etwas Glück Steppentiere
zu erspähen, z.B. die mit den Kamelen verwandten Lamas, Alpacas (kamelartige Tiere
mit schafähnlichem dichtem Fell), Guanacos (höckerlose Wildkamele) und Vicuñas
(die kleinste Art der kamelartigen Huftiere), aber auch Nandus (Andenstrauße).
In diesem Park können wir in der Puna-Hochebene die Dörfer Enquelga, Virgen del
Carmen und Isluga mit seiner prächtigen Kirche besuchen. Wir folgen weiter der
chilenischen Grenzstraße, verlassen den Isluga und betreten den Surire Nationalpark.
Das Herzstück dieses Parks ist der Salar de Surire, ein strahlend-weißer Salzsee
inmitten der riesigen wüstenhaften Salzpfanne in 4.250 m Höhe. Suri bedeutet Strauß
in der Aymara-Sprache des in der Puna-Ebene lebenden indianischen Volksstammes.
Die Salzlagune trägt ihren Namen zurecht, denn oft läßt sich hier der Andenstrauß
beobachten. Dieses ungewöhnliche Biotop bietet Lebensraum für zahlreiche Vögel:
Drei Arten von Flamingos stolzieren am Ufer und halten nach Nahrung Ausschau oder
füttern ihre Jungtiere. Gänse und Enten bevölkern die Seen und Tümpel. Nach einer
Pause an den natürlichen Thermalquellen (Bademöglichkeit) errichten wir nach insgesamt
160 Kilometern Fahrt in ca. 5 Stunden am südlichen Ende des Salzsees am Fuße des
Cerro Rojo auf ca. 4.400 m (Lagerhöhe kann nach örtlichen Gegebenheiten variieren)
für zwei Nächte unsere Zelte in traumhafter Lage.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zeltübernachtung [FMA]
10. Tag Cerro Rojo (5.200 m)
Unsere erste Bergtour, die 6 - 7-stündige Besteigung des im Norden von uns thronenden,
5.200 m hohen Vulkans Cerro Rojo, steht an. Der Aufstieg, zuerst durch loses Geröll
und später durch Blockgelände, strengt uns an, aber am Gipfel eröffnet sich uns
ein grandioses Panorama: Wir blicken „wie aus der Luft mit Adleraugen" hinunter
auf den Surire-Salzsee und die umliegenden Berge. Nach der Gipfelrast steigen
wir die rund 800 Höhenmeter wieder hinab bis zum Camp.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Zeltübernachtung [FMA]
11. Tag Salar de Surire - Chungara See
An den Surire Nationalpark schließt sich nach Norden das Naturreservat Las Vicuñas
an. Es gehört zum Lauca Nationalpark, der von der UNESCO zur Welt-Biosphäre erklärt
wurde. Hier hat fast ein Drittel von Chiles Vogelwelt ihre Heimat. Die Chancen
stehen gut, erneut Lamas, Vicuñas, Guanacos oder sogar einen Nandu zu erblicken.
Die Flora dieses Parks ist durch die silbergrüne Polsterpflanze Llareta charakterisiert.
Früh am Morgen werden wir in einer landschaftlich reizvollen ca. 3-4 stündigen
Fahrt zu einem 5.000 m hohen Pass gebracht. Von hier aus wandern wir in rund 3
Stunden bis zum Lago Chungara (4.570 m) nahe der bolivianischen Grenze. Dieser
tiefblaue See gehört mit seinem Wasserspiegel in 4.538 m Höhe zu einem der höchstgelegenen
Seen der Welt. In der Nähe suchen wir uns einen Lagerplatz. Die Landschaft wird
von dem vergletscherten Vulkan Parinacota (6.342 m), einem der formschönsten Vulkane
des Landes, und vom Sajama (6.520 m), dem höchsten Gipfel Boliviens, bestimmt.
Gehzeit: 2-3h; Abstieg: 400m; Zeltübernachtung [FMA]
12. Tag Chungara See - Parinacota - Basislager Guallatire
Wir wandern entlang der Kette der smaragdgrünen Lagunas de Cotacotani bis zum
Weiler Parinacota (4.400 m). Das Dorf ist ausgewiesen als Nationalmonument aufgrund
der blendend weißen Adobe-Kirche und den Zeugen aus der Aymara-Indianerkultur.
Hier können wir am örtlichen Markt bunte Handwerksarbeiten erstehen, bevor uns
ein Fahrzeug an den Fuß des 6.060 m hohen Vulkans Guallatiri bringt. Auf rund
5.100 m Meereshöhe bauen wir für zwei Nächte unsere Zelte auf. Der Blick auf den
Parinacota und die umliegenden Gipfel ist bei Sonnenuntergang unvergesslich.
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 500m; Zeltübernachtung [FMA]
13. Tag Guallatire (6.060 m)
Als zweite Bergtour und Höhepunkt unserer Besteigungen erklimmen wir in 8 - 10
Stunden Gehzeit den aktiven Vulkan Guallatiri, aus dessen Krater oft eine malerische
Rauchsäule in den Himmel steigt. In 6.030 m Höhe genießen wir das herrliche Panorama
vom Ostgipfel, bevor wir unseren Rückweg zum Lagerplatz antreten. Wer diese Besteigung
nicht mitmachen will, kann Wanderungen im Umkreis des Camps unternehmen oder einen
faulen Tag im Lager verbringen.
Gehzeit: 8-10h; Aufstieg: 930m; Abstieg: 930m; Zeltübernachtung [FMA]
14. Tag Basislager Guallatire - Arica
Im Kleinbus machen wir uns auf den Weg vom Altiplano hinunter in Richtung Arica
an die Küste. Auf dem Weg bestaunen wir den Wechsel der Landschaftsformen, die
Ruinen der Festung von Copaquilla und den einzigartigen Bestand skurriler Riesenkakteen
der Gattung Candelabrus. Der letzte Teil dieser überaus interessanten Fahrt führt
uns durch das fruchtbare Lluta-Tal. Im Tal des Rio Lluta fallen uns die riesigen
Geoglyphen, rätselhafte präkolumbische Legesteinmuster oder Felsritzungen an den
vorbeiziehenden Berghängen auf. Nach ca. 200 km ist die lange Abfahrt zur Pazifikküste
geschafft, und wir kommen in Arica, direkt am Meer gelegen an. In Chiles nördlichster
Stadt nahe der chilenisch-peruanischen Grenze besuchen wir den „El Morro", das
Wahrzeichen Aricas. Der „Wüstenhafen" wurde 1570 nur 25 Jahre nach der Entdeckung
des Silbers von Potosi zur Ausschiffung der Erze gegründet und war lange eine
Seefeste. Hier gewann Chile 1880 die entscheidende Seeschlacht im Salpeterkrieg.
Wir quartieren uns in einem netten Hotel ein, beschließen unser Trekking mit einem
gemütlichen Abend in einem typischen Restaurant und nehmen Abschied von unserem
Reiseleiter und der Crew.
Hotelübernachtung [FMA]
15. Tag Arica - Santiago de Chile
Je nach Flugplan können wir noch ein wenig durch die Altstadt bummeln oder sogar
noch einen Ausflug ins Azapa Valley unternehmen (Fahrzeuge und Reiseleiter stehen
den ganzen Tag noch zur Verfügung), bevor unser Transfer zum langen Flug von Arica
nach Santiago de Chile erfolgt. Wir landen nach 1.700 km und schönen Ausblicken
auf uns nun schon bekannte Gipfel. Wir werden abgeholt und zu unserer letzten
Nacht in Chile ins schon bekannte Hotel gebracht.
Hotelübernachtung [F]
16. Tag Abreisetag Santiago de Chile - Frankfurt
Der Vormittag steht uns zur freien Verfügung. Am Nachmittag werden wir zum Flughafen
gebracht und treten unseren Rückflug nach Deutschland an. [F]
17. Tag Ankunft
Am späten Nachmittag Landung in Frankfurt.
Verlängerungen
Baustein: Licancabur (5.916 m) & Soquete (5.350m)
Baustein "Atacama-Wüste" ( 5 Tage / 4 Nächte)
Baustein " Salar de Uyuni" (4 Tage/3 Nächte)
Leistungen
- Linienflug mit LAN Frankfurt – Santiago –Frankfurt, kostenloses Rail & Fly
Bahnticket ab/bis deutscher Grenze, Anschlussflüge Österreich und Schweiz gegen
Aufpreis und nach Verfügbarkeit
- Übernachtungen in Hotels, Hosterias und Zelten; meist Vollpension
- 2 Inlandsflüge mit LAN, Transfers und Überlandfahrten
- örtliche/r Deutsch sprechende/r Reiseleiter/in
- unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Zusatz-Versicherung zur Reiserücktrittskosten-Versicherung;
- fehlende Mahlzeiten, Getränke in den Hotels/Restaurants;
- Trinkgelder (ca. Euro 50,-);
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Bei dieser abwechslungsreichen Reise lernen Sie das nördliche Ende Chiles intensiv
kennen. Es ist eine Tour für Naturliebhaber, die Einsamkeit und abgeschiedenes
Leben schätzen. Sie erleben die herbe Schönheit des Andenhochlandes. Die Route
verläuft durch die Nationalparks Isluga, Salar de Surire und Lauca. Sie können
sich bei den ersten Wanderungen und Ausflügen gut akklimatisieren und immer wieder
im Angesicht rauchender Vulkane in warmen Quellen entspannen, die an vielen Stellen
des Hochlandes aus dem Boden sprudeln. Die Landschaft ist oft eine atemberaubende
Farbsymphonie aus Braun- und Rottönen mit surreal anmutenden Herden von Steppentieren
und rosaroten Flamingos.
Die beiden weiten Inlandstrecken (Chile ist über 4.500 km lang!) werden mit dem
Flugzeug zurückgelegt. Für die oft langen und teilweise anstrengenden Überlandfahrten
auf schlechten und staubigen Straßen (zum größten Teil befahren Sie Schotterpisten
mit Schlaglöchern) benötigen Sie Ausdauer und Durchhaltevermögen. Stellen Sie
sich bitte darauf ein, dass es bei solch schlechten Straßenverhältnissen zu Autopannen
kommen kann.
Die Wanderungen erfordern sehr gute Kondition und Trittsicherheit und dauern
4 - 8 Stunden. Auf dem Altiplano und in der Atacama-Wüste halten Sie sich in Höhen
zwischen 2.000 m und 5.000 m auf. Gute Gesundheit und Höhenverträglichkeit sind
Voraussetzungen für die Teilnahme an dieser Reise. Da Sie auf heiss-kaltes Wüstenklima
treffen, ist auch Klimaverträglichkeit notwendig. Konsultieren Sie bitte vor der
Reise bezüglich Herz und Kreislauf Ihren Arzt.
Ob Sie an den beiden Besteigungen der Vulkane Cerro Rojo (5.200 m) und Guallatire
(6.060 m) teilnehmen, können Sie vor Ort entscheiden. Für den Guallatire ist sicheres
Gehen mit Steigeisen unbedingt erforderlich und der Einsatz eines Eispickels kann
erforderlich sein. Die Mitnahme von Pickel und Stöcken ist Pflicht. Der Cerro
Rojo ist ein reiner Schotteranstieg, in Ausnahmefällen werden auch hier Steigeisen
nötig. Der Guallatire ist vergletschert mit Passagen bis zu 35° und wird seilfrei
begangen. Die ausgezeichnete Akklimatisationsphase vor den Touren mit der Anpassung
an die ungewohnte Höhe sollte es Ihnen erlauben, diese zwei Gipfel ohne größere
Schwierigkeiten zu besteigen.
Zu Ihrer Information: Sie besteigen den Ostgipfel (Hauptgipfel) - auch Dom genannt
- des noch aktiven Vulkanes Guallatire, auf 6.030 m. Der Westgipfel auf 6.060
m ist über einen Grat nur bei allerbesten Bedingungen (der Vulkan ist aktiv!)
und mit einer zusätzlichen Stunde Gehzeit zu erreichen. Die Entscheidung hierüber
wird vor Ort von Ihrem Bergführer zusammen mit Ihnen getroffen.
Diese Reise führt Sie in eine einsame Region. Anpassungsfähigkeit an einfache
Verhältnisse, Bereitschaft zum Komfortverzicht und zu aktiver Mithilfe beim Lagerleben
(Zeltaufbau, Mithilfe beim Kochen, etc.) sollte für alle Teilnehmer selbstverständlich
sein.
Einreisebestimmungen
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist kein Visum erforderlich.
Gültigkeit des Reisepasses: 6 Monate nach Ankunft in Chile.
Imfpungen
Für Chile sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben.
Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Polio.
Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice
für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des
Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,80 € pro Minute) oder unter
www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische
Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei
dieser Reise zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen. Bei dieser Tour
durchqueren Sie mehrmals Privatland und benötigen von unserem Partner besorgte
spezielle private und staatliche Permits. Es ist nicht auszuschließen, dass Eigentümer
die Fahrt über ihr Land kurzfristig ablehnen oder die Behörden eine Erlaubnis
verweigern. Ihre Reiseleitung ist autorisiert, das Tagesprogramm und die Trekkingrouten
abzuändern, wenn es die örtlichen oder organisatorischen Umstände erfordern. Teilweise
schlechte Straßen- und Pistenverhältnisse sowie eventuell langwierige Autopannen
können zu Verzögerungen führen. Selbstverständlich ist es das Ziel der Reiseleitung
und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die exakte Durchführung
der Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben. Über evtl. notwendige
Routenänderungen werden Sie per letztem Rundschreiben oder unter Umständen erst
vor Ort informiert. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich
darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
Im Norden finden Sie wüstenhaftes Klima vor. Durch die Höhe der Atacamawüste
(zwischen 2.000 und 4.000 m) werden die Nächte empfindlich kalt, während Sie sich
tagsüber vor der intensiven Sonne schützen müssen. Rechnen Sie mit Temperaturen
am Tage von 18°(August) - 25°C (April), in der Nacht von -10° (April) bis -20°C
(August). Die trockene Hitze und Kälte sind gut zu ertragen, allerdings müssen
Sie mit ständigem Wind rechnen. Niederschläge treten nur selten auf. In der Mitte
des Landes (um Santiago) sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt.
Ausrüstung
Da Sie in Wetterlagen von trockenem Wüstenklima bis hin zu arktischen Verhältnissen
geraten können, sollten Sie von warmer Skiunterwäsche über Wind- und Wetterjacke
(z.B. Goretex) bis zu Baumwollhemden alles mitnehmen. Für die Wanderungen sind
stabile knöchelhohe Trekkingschuhe mit fester und griffiger Profilgummisohle erforderlich.
Bei den Tageswanderungen und Trekkings tragen Sie Ihren Tagesrucksack selbst (mit
Pullover/Fleece, Anorak/Wind- und Regenschutz, Trinkflasche, Fotoausrüstung, Lunchpaket
etc.), Ihr Hauptgepäck wird mit Fahrzeugen transportiert.
Für die Übernachtungen auf der Rundreise werden Zwei-Personen-Zelte mit einfachen
Isoliermatten gestellt, die die Teilnehmer selbst aufbauen. Zum verbesserten Schlafkomfort
empfiehlt sich die Mitnahme einer leichten Thermo-Liegematte. Sie müssen für diese
Zeltnächte einen sehr warmen Schlafsack mitbringen, der bis -20°C tauglich sein
sollte. Wer die beiden Vulkanbesteigungen mitmachen will, benötigt steigeisenfeste,
gut isolierte Bergschuhe sowie Tourenstöcke, Eispickel und Steigeisen.
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 12 Personen
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