» weitere Reisen in China «
Land: China
Termin: 11.09.2010 - 01.10.2010
- 2 Tage Wandern auf der Großen Mauer bei Simatai
- 6 Wanderausflüge in den Heiligen Bergen Zentralchinas
- Ausgiebige Exkursionen in Peking und Shanghai
- Tonkrieger-Armee bei Xian und Buddha-Höhlen von Datong
- Die heilige Klosterinsel von Putuo Shan und das berühmte Shaolin-Kloster
Nach dem Besuch der Verbotenen Stadt lernen Sie bei Peking ein Wunderwerk chinesischer
Baukunst kennen – die Große Mauer. An zwei Tagen wandern Sie auf und an der größten
Schutzanlage unserer Erde von Simatei über Jinshanlin bis Gubeikou. Zurück in
Peking besichtigen Sie die weitläufigen Anlagen des Sommerpalastes. Anschließend
stehen die Buddha-Höhlen von Datong auf dem Programm.
Danach entdecken Sie die Heiligen Berge Chinas. Das buddhistische Heiligtum Wutai
Shan lockt mit dem 3.058 m hohen Nordgipfel, bevor Sie die Terrakotta-Armee bei
Xian und die historische Stadt selbst sehen. Der Hua Shan, eine wilde Region aus
steilen Felsklippen und Felsabstürzen, steht im Gegensatz zur sanften Gebirgswelt
des Wutai Shan. Wanderungen führen Sie zu den 1.600 m hohen Gipfeln mit Ausblick
auf das fruchtbare Land und den Gelben Fluss. Sie besuchen den von den Daoisten
verehrten "Berg der Mitte", den 2.190 m hohen Song Shan mit dem Shaolin-Kloster.
Dann geht es an den 1.900 m hohen Huang Shan. Hier wandern Sie zu Gipfeln mit
klangvollen Namen. Als letzten der heiligen Berge erwandern Sie auf der heiligen
Klosterinsel Putuo Shan, die Insel liegt Shanghai vorgelagert im Chinesischen
Meer. Mit Besichtigungstouren in der rasant wachsenden Megametropole Shanghai
endet diese erlebnisreiche Reise durch das Reich der Mitte.
Tourverlauf
1. Tag Anreise und Flug nach Peking (Beijing)
Nachmittags Linienflug mit Air China von Frankfurt nach Peking.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Ankunft und Besichtigungen in Peking
Morgens nach der Landung werden wir von unserer örtlichen, Deutsch sprechenden
Reiseleitung empfangen und fahren vom Flughafen zu unserem zentral gelegenen Stadthotel
in Peking. Nachdem wir uns etwas erholt haben, werden wir mittags den historischen
Kern von Peking besuchen. Seit fast 700 Jahren ist die Stadt ununterbrochen Hauptstadt
des Reichs der Mitte. Zuerst bummeln wir über den Tian'anmen (Platz des Himmlischen
Friedens), der als größter Platz der Welt gilt. Wir kommen zur Verbotenen Stadt,
der früheren Residenz der Ming- und Qing-Kaiser, heute ein einzigartiges Museum.
In dieser gewaltigen ehemaligen Residenzstadt der Kaiser durchstreifen wir die
Bereiche mit den Torbögen und Palästen, den Brücken und Gärten. Nach dem chinesischen
Weltbild galt der ganze Komplex als irdischer Spiegel der kosmischen Ordnung.
Wenn die Zeit es erlaubt, steigen wir noch hinauf zum Pavillon auf dem „Kohlehügel".
In einem typischen Restaurant in Hotelnähe essen wir zu Abend.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Stadthotel in Peking [A]
3. Tag Fahrt zur Großen Mauer und Wanderung von Simatai bis Jinshanlin
Rund 4 Stunden dauert die etwa 120 km lange Fahrt von Peking (Gepäckdepot im
Hotel sinnvoll) zum Mauerabschnitt bei Simatai. Nach der Mittagsrast wandern wir
ca. 4 Stunden auf einem anfangs renovierten Abschnitt der Großen Mauer nach Jinshanlin.
Die Mauer schlängelt sich hier in stetigem Auf und Ab vorwärts. In Jinshanlin
sind wir in einem Gästehaus (Zimmer mit Dusche/WC) untergebracht.
Mit dem Bau der Mauer wurde bereits in vorchristlicher Zeit begonnen; ihr heutiges
Erscheinungsbild geht auf die Zeit der Ming-Dynastie zurück. Addiert man alle
bisher errichteten Wälle und Mauern ergibt sich eine Länge von rund 50.000 km.
Höhe und Dicke der Mauer, die wie ein riesiger Drache über die Berge "kriecht",
variieren stark. Die Mauer wurde als Verteidigungslinie gegen Angriffe kriegerischer
Steppenvölker aus dem Norden erbaut und ständig erweitert und verstärkt, wobei
die Passstellen mit Kasernen, Wachtürmen und Lagerräumen festungsähnlich ausgebaut
wurden. Es ist spannend, inmitten stummer Zeugen zu wandern und an längst vergangene,
bewegte Zeiten erinnert zu werden, als die Mauer feindlichen Anstürmen trotzen
musste.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 120km; Aufstieg: 750m; Abstieg: 0m; Gästehaus
in Jinshanlin [FM]
4. Tag Wanderung auf der Großen Mauer bis Gubeikou und Fahrt nach Peking
Heute sind wir etwa 4 Stunden bis Gubeikou unterwegs. Stille umgibt uns und der
Blick schweift in die Ferne zu den Bergen der Umgebung. Etwa die Hälfte der Strecke
verläuft über die Große Mauer, die andere Hälfte auf einem Nebenweg an der Mauer
entlang. Nach dem Mittagessen bei Gubeikou treten wir die 3- bis 4-stündige Rückfahrt
nach Peking an. Für abends empfehlen wir, z.B. in einem guten, auf Peking-Ente
spezialisierten Restaurant zu speisen (ca. 20,- Euro).
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 120km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Stadthotel
in Peking [FM]
5. Tag Besichtigungen in Peking und Zugfahrt nach Datong
Am Vormittag begeben wir uns zum Sommerpalast. Der 1764 vollendete Garten der
Harmonischen Einheit gilt als der größte und am besten erhaltene Garten Chinas.
Gemeinsam bummeln wir durch die weitläufige Anlage mit ihren Palästen, Hallen
und Pavillons und kommen auch am Kunming-See mit dem Marmorschiff vorbei. Nach
der Mittagspause können wir uns einen Imbiss und Getränke einkaufen (evtl. auch
im Zug möglich). Am Nachmittag besteigen wir den Zug, der uns von Peking nach
Datong (Sitzwagen-Abteile) bringt. Nach rund 6-stündiger Fahrt erreichen wir abends
unseren Zielort (1.200 m) und werden zu unserem Hotel gebracht.
Fahrzeit: 6h; Fahrstrecke: 350km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Stadthotel in Datong
[F]
6. Tag Besichtigungen: Stadt und Umgebung
Morgens bummeln wir durch den schönen, ummauerten Altstadtkern. Besonders sehenswert
ist die Neun-Drachen-Wand, eine aus dem 14. Jh. stammende, 8 m hohe und 45 m lange
Wand, eine Art Sichtblende aus farbigen Keramikziegeln in Form eines Drachens
vor dem Palasteingang. Falls die Zeit reicht, besuchen wir im Süden der Altstadt
auch das Kloster Shan-Hua mit der Kostbaren Halle des Großen Helden. Nach dem
Mittagessen fahren wir 16 km bis an den Südhang der Wuzhou-Berge und besichtigen
die berühmten Buddha-Höhlen von Yungang Shiku. Die sogenannten Wolkengrat-Grotten
zählen neben den Grotten bei Luoyang und Dunhuang zu den bedeutendsten buddhistischen
Stätten Chinas. Die 53 in den Sandstein gehauenen Grotten aus dem 5. Jh. verteilen
sich über 1.000 m Länge; über 50.000 Statuen und Reliefs sind noch erhalten. Zum
Abendessen sind wir zurück in Datong.
Fahrstrecke: 35km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Stadthotel in Datong [FM]
7. Tag Hängendes Kloster und Fahrt in die Wutai Shan-Berge nach Taihuai
Rund 70 km südlich von Datong bei Hunyuan, am Fuß des heiligen Berges Heng Shan,
besichtigen wir das Hängende Kloster, ein Kleinod aus dem 6. Jahrhundert. Nach
170 km Fahrt erreichen wir nachmittags die Berge des Wutai Shan. Das Fünf-Terrassen-Gebirge
ist nach seinen fünf Hauptgipfeln benannt, die mit Höhen von 2.500 m bis 3.058
m die wunderschöne Hochebene überragen. Es ist eines der vier buddhistischen Heiligen
Berge Chinas, sein Nordgipfel ist der höchste Berg Nordchinas. Von den 100 Tempel-
und Klosteranlagen, Hallen und Pagoden aus der Ming- und Qing-Zeit sind noch rund
40 Klöster erhalten, zu denen Gläubige aus Japan, Indonesien, Nepal und Zentralasien
pilgern. Nach unserer Ankunft in Taihuai unternehmen wir eine ca. 1,5-stündige
Wanderung zum Ostgipfel (2.796 m) und besuchen das Kloster Wanghai Si. Rückkehr
und Transfer nach Taihuai.
Bitte beachten Sie: Die Reihenfolge der beschriebenen Wanderungen und die Auswahl
der zu besuchenden Tempel im Wutai Shan können variieren, je nach Wetter und verfügbarer
Zeit.
Gehzeit: 1,5h; Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 240km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel
in Taihuai [FM]
8. Tag Tageswanderung über die Gipfel des Wutai Shan
In 1,5 Stunden fahren wir - unterwegs Fotostopps möglich - zum 2.890 m hohen
Zentralgipfel mit dem Yanjiao-Kloster und wandern in rund 2,5 Stunden auf den
3.058 m hohen Nordgipfel des Wutai Shan mit dem Kloster Linying Si. Nach der Mittagsrast
mit Picknick (Lunchpaket) steigen wir in etwa 3 Stunden zur Straße auf 2.060 m
ab und fahren mit dem Bus zu unserem Hotel in Taihuai zurück.
Gehzeit: 5,5-6h; Fahrzeit: 2,5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM]
9. Tag Tempelbesuche bei Taihuai und Fahrt nach Taiyuan
Beim Ort Taihuai schauen wir uns drei buddhistische Tempelanlagen an. Der Xian
Tong ist die älteste Tempelanlage im Wutai Shan und einer der ältesten Tempelbezirke
Chinas; die restaurierte Anlage mit 12 Höfen und über 400 Gebäuden geht auf die
Ming- und Qing-Zeit zurück, eine Besonderheit ist ihre Bronzehalle. Der Pusa Ding
steht auf dem Ling-Jin-Gipfel, dem Zentrum des Wutai Shan, ist über 108 Stufen
erreichbar und heißt auch Bodhisattva-Spitze. Der Long Quan Si oder Drachen-Quellen-Tempel
besticht durch einen verzierten Marmoreingang mit Bildern von Drachen und Phönixen.
Anschließend fahren wir in gut 4 Stunden (ca. 250 km) bis nach Taiyuan. Unterwegs
machen wir Mittagspause und einen Abstecher in ein Dorf zum Fo Guang, dem Tempel
des Buddhaglanzes - eine kunstvolle, im 5. Jh. errichtete Anlage.
Am Abend nehmen wir den Zug nach Luoyang.
Fahrzeit: 4,5h; Fahrstrecke: 250km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im
Zug [FM]
10. Tag Longmen-Grotten
Nach der Ankunft am späten Vormittag beziehen wir unsere Zimmer in einem Hotel
in Luoyang. Die Stadt war ab 770 v. Chr. fast 1000 Jahre lang Brennpunkt des Reiches
und Hauptstadt von neun Dynastien. Um das Jahr 700 war sie die Lieblingsstadt
der Kaiserin Wu Zetian, der einzigen Frau, die in China jemals den Kaiserthron
innehatte; viele Paläste und Gärten von Luoyang stammen aus der Zeit ihrer Herrschaft.
Am Nachmittag besuchen wir die Longmen-Grotten am Yi-Fluss, die zu den wichtigsten
buddhistischen Stätten Chinas zählen. Mönche meißelten über 1.300 Grotten in die
Felswände und schufen über 40 Pagoden, 3.600 Inschriften und fast 100.000 Statuen
(5. bis 9. Jh.).
Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 50km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FM]
11. Tag Song Shan - Shaolin-Kloster
Der viel besuchte mythische Berg Song Shan, unser heutiges Ziel, liegt im 2.190
m hohen Funiu-Gebirge und ist berühmt wegen des 495 errichteten Shaolin-Tempels.
Hier begründete der indische Mönch Boddhidharma im 6. Jh. den Chan-Buddhismus
(japanisch Zen) und konzipierte Körperübungen, aus denen sich später das Kung
Fu entwickelte. Nach der Mittagsrast besuchen wir das Kloster mit der Tausend-Buddha-Halle
und bummeln durch den Pagodenwald mit den Tempel-Gräbern der Mönche und Äbte.
Zuletzt steigen wir über steile Steinstufen gut 250 Höhenmeter hinauf zur Meditationshöhle
von Boddhidharma. Auf gleichem Weg kehren wir nach etwa 1,5-stündigem Auf- und
Abstieg zum Bus zurück und fahren in ca. 3 Stunden zu unserem Quatier am Fuß des
Berges Hua Shan.
Gehzeit: 1,5h; Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 120km; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m;
einfaches Hotel [FM]
12. Tag Tageswanderung über den Gipfel des Hua Shan
Der Hua Shan (Blumenberg, auch Westberg Xi Yue genannt) ist einer der fünf Mythischen
Berge Chinas. Im Altertum wurde er von einem Kaiser zusammen mit den Bergen Tai
Shan in der Provinz Shandong, Song Shan in Henan, Heng Shan in Hunan und Heng
Shan in Shanxi ausgewählt, um auf ihnen den Berggöttern Opfer zu bringen. Diese
fünf Berge gelten als Symbol für die Einheit des Reiches. Während sich auf den
Heiligen Bergen vorwiegend buddhistische Heiligtümer befinden, handelt es sich
bei den Tempeln der Mythischen Berge hauptsächlich um daoistische Pilgerziele.
Die chinesischen Kaiser bestiegen früher die Berggipfel, um am Schnittpunkt zwischen
Himmel und Erde Kontakt mit den Ahnengeistern zu suchen.
Nach einem kurzen Transfer fahren wir morgens per Seilbahn hinauf zum Sattel
des Hua Shan (= Westberges Xi Yue). Unsere Wanderung führt zum Nordgipfel (1.614
m) und Westgipfel (2.086 m) und über den Ostgipfel (2.100 m) zurück zur Seilbahn.
In einem kleinen Restaurant am Berg legen wir eine Mittagsrast ein. Spätnachmittags
fahren wir mit der Seilbahn hinunter. Ca. 2 Stunden sind es noch bis Xian, dort
werden wir in einem Hotel übernachten.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Stadthotel in Xian [FM]
13. Tag Xian
Etwa 30 km östlich der Stadt besuchen wir die weltberühmte Tonkrieger-Armee aus
der Zeit des 1. chinesischen Kaisers und Reichseinigers Qin Shi Huangdi (um 221
v. Chr.). Die von Bauern 1974 beim Brunnenbohren in einer unterirdischen, palastähnlichen
Grabanlage entdeckte Armee zählt zu den bedeutendsten archäologischen Funden unserer
Zeit. Bisher wurden über 6.000 lebensgroße Figuren aus Terrakotta als Teil einer
kompletten Tonarmee gefunden. In den Ausstellungshallen sind etwa 1.000 Figuren
zu besichtigen (Fotografierverbot!). In Schlachtordnung aufgestellte Infanteristen
und Streitwagen, eine Kavallerie-Einheit und die Kommandozentrale mit den Befehlshabern
vermitteln uns einen Eindruck von der kaiserlichen Armee.
1080 Jahre lang war Xian Hauptstadt von 11 Dynastien und somit eine der bedeutendsten
Kaiserstädte Chinas. Die Stadt bestand damals aus 112 Stadtteilen und war von
einer 35 km langen Stadtmauer mit 13 Toren umgeben. Bei einem Bummel über die
begehbare Stadtmauer bietet sich uns eine gute Aussicht auf die Stadt, auch Glocken-
und Trommelturm sind zu sehen. Dann tauchen wir ins Getümmel der Straßen. Unten
an der Mauer spielen Einheimische oft Theater, chinesisches Schach oder Karten.
Vom Südtor spazieren wir durch die restaurierte Gasse Shuyuanmen zum Stelenwald-Museum
und bestaunen im ehemaligen Konfuziustempel die mit 2.300 Steintafeln größte Stelensammlung
Chinas.
Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 120km; Hotel [FM]
14. Tag Xian - Hangzhou
Den Vormittag nutzen wir noch für Besichtigungen. Wir besuchen auch die Hui-Moschee
(die einzige im Pagodenstil erbaute Moschee Chinas) und außerhalb der Stadtmauern
die siebenstöckige, im klassischen Stil errichtete Große Wildgans-Pagode.
Am Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen nach Hangzhou.
Stadthotel in Hangzhou [FM]
15. Tag Huang Shan
In ca. 4 Stunden fahren wir mit dem Bus nach Huang Shan. Die 72 Gipfel des Gelben
Gebirges erstrecken sich über ein Areal von 1.600 qkm und gehören mit ihren schroffen,
steilen Felsen und heißen Quellen zu den schönsten Landschaften Chinas. Die Nebelschwaden,
fliegenden Wolken und seltsam geformten alten, knorrigen Kiefern haben immer schon
Maler und Dichter begeistert. Die drei höchsten, über 1.800 m hohen Gipfel haben
klangvolle Namen. Unsere gut 2-stündige Wanderung (mit Regenschutz und Wechselkleidung
für eine Nacht im Rucksack, weiteres Gepäck bleibt im Bus) führt hinauf zum Berghotel
Beihai.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 4h; Berghotel am Huang Shan [FMA]
16. Tag Wanderung am Huang Shan und Flug nach Shanghai
Frühaufsteher erwartet nach ca. 30 Minuten Aufstieg ein herrlicher Sonnenaufgang
vom Gipfel der Purpurnen Wolken aus, einem beliebten Aussichtspunkt über dem „nördlichen
Wolkenmeer". Erste Lichtstrahlen treffen auf die dunklen Gipfel des Huang Shan
und verleihen den Wolken einen besonderen Glanz. Nordmeer und Westmeer nennen
die Chinesen diese dichten Wolkendecken, die fast ständig die Gipfel umwogen.
Rückkehr zum Hotel. Nach dem Frühstück verläuft unsere etwa 4-stündige Wanderung
über den Lotusblumen-Gipfel (Lianhua Feng, mit 1.841 m höchster Berg des Massivs)
zum Gipfel der Himmlischen Hauptstadt (Tiandu Feng); dabei sind teils steile,
in den Fels gehauene Stufen zu überwinden. Rückkehr und Mittagessen im Hotel.
Danach steigen wir zur Bergstation der Seilbahn ab und fahren zur Talstation.
Per Bus kehren wir nach Tunxi (Huang Shan Shi) zurück. Es bleibt noch Zeit für
einen Bummel durch die schön restaurierte Altstadt, ehe wir nach Shanghai fliegen.
Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 1,5h; Hotel in Shanghai [FM]
17. Tag Putuo Shan
Nach dem Frühstück werden wir zum Hafen gebracht und fahren in ca. 2,5 Stunden
zur Insel Putuo. Auf der 12 qkm großen Insel erhebt sich der Putuo Shan, einer
der 4 heiligen buddhistischen Berge Chinas. 3 große und 88 kleine Klöster gibt
es heute noch auf der Insel. Geweiht sind die Klöster Guanyin, der Göttin der
Barmherzigkeit. Laut einer Legende erlangte sie hier ihre Erleuchtung. Den Nachmittag
nutzen wir für eine Wanderung zu den wichtigsten Klöstern.
Gehzeit: 2-3h; Hotel auf der Insel [FM]
18. Tag Putuo Shan - Shanghai
Noch einmal wollen wir die Insel und ihre Klöster zu Fuß erkunden.
Am späten Nachmittag fahren wir mit dem Schiff nach Shanghai zurück.
Hotel in Shangahi [FM]
19. Tag Shanghai
Heute zählt die nahe der Mündung des Yangtse am Ufer des Seitenarmes Huangpu
gelegene Stadt zu den größten der Welt und ihr Hafen ist der größte des Landes.
Shanghai wächst rasant und gilt als die modernste Megametropole von China mit
über 17 Millionen Einwohnern und 3 Millionen Wanderarbeitern. Shanghai ist Partnerstadt
von Hamburg und Veranstalter der Weltausstellung EXPO 2010.
Wir besuchen den berühmten Yu-Garten (yu yuan), einen der schönsten chinesischen
Gärten der Ming-Zeit (16. Jh.). Pavillons schmücken die romantische Gartenlandschaft.
Vor dem Eingang zum Yu-Garten befindet sich ein Teehaus inmitten eines Sees, über
den die „Zickzack-Brücke" führt. Die Form der Brücke soll Geister abhalten, denn
diese können - nach chinesischer Ansicht - nur geradeaus gehen. Berühmt ist auch
der sog. Bund, ursprünglich als Deich zum Huangpu erbaut. An der Uferpromenade
befinden sich viele, im europäischen Stil um 1920-1930 errichtete Gebäude, wie
z.B. das berühmte 5* Peace Hotel. Wir machen eine Bootsfahrt am Bund. Am Abend
treffen wir uns zu unserem Abschiedsessen.
Stadthotel in Shanghai [FA]
20. Tag Transfer und Rückflug nach Deutschland
Frühmorgens Busfahrt ins Pudong-Viertel (Stadtteil mit den meisten Wolkenkratzern)
zum Zug MAGLEV (das Hauptgepäck wird früher per Gepäckwagen zum Flughafen gebracht).
Rund 8-minütige Fahrt mit der Transrapid-Bahn mit bis zu 430 km/h zum neuen Flughafen
Pudong im Osten der Stadt. Wir erhalten das Gepäck und checken ein für den Rückflug
mit Air China von Shanghai nach Frankfurt.
Ankunft nachmittags.
[F]
Leistungen
- Linienflug mit Air China Frankfurt – Peking/Shanghai – Frankfurt, innerdeutsche,
österreichische und Schweizer Anschlussflüge gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
- Übernachtungen meist in guten Hotels und Mittelklassehotels, 2 x in einem einfachen
Hotel; meist Halbpension
- Transfers und Überlandfahrten, 1 Zug- und Seilbahnfahrt, Inlandsflüge mit Air
China Xian – Hangzhou/Tunxi – Shanghai
- örtliche/r, Deutsch sprechende/r Reiseleiter/in
- Eintrittsgebühren; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Visakosten (ca. 20,- Euro Gebühren und ggf. 20,- Euro Beschaffung über die Visum
Centrale Berlin),
- Getränke, fehlende Mahlzeiten (pro Restaurant-Essen ca. 5,- bis 10,- Euro);
- Trinkgelder (ca. 70,- Euro);
- Zuschlag für Einzelzimmer;
- fakultative und individuelle Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgebühren,
evtl. Foto- bzw. Videogebühren sowie Ausgaben persönlicher Art;
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren der Flughäfen und Fluggesellschaften sowie
Kerosinzuschläge.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die 2- bis 6-stündigen Wanderungen sind technisch einfach, führen jedoch vielfach
über steile, in den Fels gehauene Stufen oder über Treppen und streckenweise auch
über steile Bergpfade, die vor allem nach Regenfällen rutschig sein können. Kurze
Abschnitte sind etwas ausgesetzt, aber meist gut gesichert; Trittsicherheit und
Kondition sind deshalb wichtig. Während der Ausflüge tragen Sie lediglich Ihren
Tagesrucksack (mit Regenkleidung, Fotoausrüstung, Trinkflasche etc.) selbst. Am
Huang Shan tragen Sie für gut 2 Stunden beim Aufstieg zum Berghotel Ihr Gepäck
für 1 Nacht selbst im Rucksack (Ersatzwäsche, Toilettenartikel).
Längere Strecken legen Sie im Bus, Zug oder Flugzeug zurück. Bei den Busfahrten
werden chinesische Busse mit landesüblicher Ausstattung benutzt; die Fahrten erfordern
etwas Ausdauer und Durchhaltevermögen. In den Bergen kann es durch Erdrutsche,
Baustellen und schlechte Straßenzustände zu Verzögerungen oder Umwegen oder gar
zur Umstellung von Tagesprogrammen kommen. Die 5-bis 6-stündige Zugfahrt von Peking
nach Datong erfolgt in Abteilen der 1. Klasse. Die Mahlzeiten nehmen Sie überwiegend
in landestypischen Restaurants und mit Stäbchen essend ein; zu Mittag erhalten
Sie eventuell Lunchpakete, um mehr Zeit für die Besichtigungen zu haben. In den
Städten sind Sie in guten oder Mittelklasse-Hotels untergebracht, auf dem Lande
(wie in Jinshanlin und am Hua Shan) nächtigen Sie in einem Gästehaus bzw. einfachen
Hotel. Die Bereitschaft, sich anzupassen und auf Komfort zu verzichten, Gemeinschaftsgeist
und Toleranz fremden Sitten und Bräuchen sowie den Mitreisenden gegenüber sollten
allen Teilnehmern/Teilnehmerinnen selbstverständlich sein. Durch Ihre Haltung
und die Unterstützung Ihrer Reiseleitung können Sie wesentlich zum Gelingen der
Tour beitragen.
Einreisebestimmungen
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz
ist für die Einreise nach China ein Visum erforderlich. Der Reisepass muss noch
6 Monate über den Reisezeitraum hinaus gültig sein. Die Visabeantragung sollte
etwa 4-5 Wochen vor Reisebeginn erfolgen.
Impfungen
Zwingend vorgeschrieben sind keine Impfungen, empfohlen wird Impfschutz gegen
Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Nur in wenigen Gebieten in Süd- und
Südwest-China (hauptsächlich in den Monaten Mai bis September) besteht ein sehr
geringes Malaria-Risiko. Lassen Sie sich ggf. von Ihrem Hausarzt bzgl. eines Stand-By-Mittels
beraten. Der Schutz vor Moskitostichen ist die wichtigste Vorbeugungsmaßnahme
gegen Malaria! Ausführliche Informationen erhalten Sie z.B. bei dem unabhängigen
Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel.Nr.
0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Witterungsverhältnisse, Straßenschäden, Flugverzögerungen,
organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige
Faktoren kann es während dieser Reise zu Programmverschiebungen oder -änderungen
kommen; auch überraschender Schneefall im Oktober kann in den höheren Bergregionen
zu Umstellungen führen. Trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden
und Verkehrsbüros können Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten zu
nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen und es können
andere Stätten als beschrieben besucht werden.
Die Pläne für die Inlandsflüge, Seilbahn-, Zug- und Bootsfahrten in China unterliegen
teilweise staatlichen Kontrollen und können sich auch kurzfristig ändern. Selbstverständlich
ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte
durchzuführen, für die exakte Einhaltung dieser Ausschreibung können wir jedoch
nicht garantieren. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich
darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
Die bereisten Regionen weisen unterschiedliches Klima auf. Rund um Peking herrscht
gemäßigtes, kontinentales Klima (400-800 mm Niederschlag im Jahr) mit heißem,
regnerischem Sommer (Mittelwert im Juli 20-27°C) und kurzem, trockenem Frühling
und Herbst. Um Xian und Hua Shan herrscht vom Monsun beeinflusstes, kontinentales
Klima mit Temperaturen im Januar unter dem Gefrierpunkt und im Juli von 17-35°C;
der Frühling ist oft trocken. Datong und Taiyuan sowie Luoyang haben Kontinentalklima
mit Winterfrost, windigem Frühjahr und 20-30°C im Juli; die jährliche Niederschlagsmenge
liegt bei 700 mm, davon fallen 60% im Sommer. In der Region um den Huang Shan
beträgt die Jahresdurchschnitts-Temperatur 14-17° mit -1 bis 4° im Januar und
27-29° im Juli; die mittlere Niederschlagsmenge erreicht dort 800 bis zu 1.700
mm. Shanghai an der Küste hat feuchtes, subtropisches Klima mit deutlichen Jahreszeiten.
Der Mittelwert beträgt im Januar 2-4° und im Juli 27-28°C. Pro Jahr fallen rund
1.000 mm Regen, vor allem im Frühling und Sommer. Zwischen Sommer und Herbst kann
es zu Taifunen kommen.
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen in den bereisten Regionen benötigen
Sie neben leichten, atmungsaktiven Sommersachen auch warme Kleidung (z.B. Anorak,
Fleece oder Pullover) sowie Wind- und Regenschutz - insbesondere für mögliche
Schauer bei den Bergtouren. Für die Wanderungen sind Leichtbergschuhe oder knöchelhohe
Trekkingstiefel mit griffiger Profilgummisohle erforderlich. Wenn Sie ans Gehen
mit Teleskop-Stöcken gewöhnt sind, nehmen Sie Ihre Tourenstöcke bitte mit. Sollten
Sie sich extra für diese Reise Stöcke anschaffen, üben Sie das Gehen damit bitte
vor der Reise!
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |