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Land: Ecuador
Termin: 07.10.2010 - 23.10.2010
- Alle Regionen Ecuadors in einer Reise
- Raues Hochland, grüner Amazonas und tierreiche Pazifikküste
- 3-tägiges Trekking mit Gipfelmöglichkeit Carihuairazo (5.020 m)
- Galápagos als Verlängerung möglich
Erleben Sie die ganze Vielfalt, die Ecuador zu bieten hat: Schneegekrönte Vulkane
im rauen Andenhochland, den grünen Amazonas, die Tierwelt an der Küste, prächtige
Städte mit Kolonialarchitektur und farbenfrohe, lebhafte Märkte. Auf dem Indianermarkt
in Otavallo sind Sie mitten im bunten, pulsierenden Leben. Zu Fuß und mit dem
Boot bewegen Sie sich im Amazonas durch die tropische Vegetation, in der Tier-Auffangstation
AmazOOnico erleben Sie den Einsatz der Menschen für die bedrohte Tierwelt. Abenteuerlich
wird die Fahrt mit der Andenbahn auf der steilsten Bahnstrecke der Welt! Entlang
der „Straße der Vulkane" gelangen Sie in das einsame Abraspungo-Tal. Flankiert
von den beiden Bergriesen Chimborazo und Carihuairazo führt Ihr Trekking bis zur
Schneegrenze – und weiter, wenn Sie den Carihuairazo besteigen möchten. An der
Pazifikküste wird offensichtlich: Ecuador ist ein multi-ethnisches Land; die in
den Fischerdörfern lebende Bevölkerung hat überwiegend afrikanische Vorfahren.
Von Juni bis Oktober können Sie Wale beobachten, ein Bootsausflug auf die Isla
de la Plata gibt Ihnen einen kleinen Eindruck von der Tierwelt, die Sie bei einer
Verlängerung auf den Galápagos-Inseln erwarten könnte.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid nach Quito.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Quito
Ankunft am frühen Morgen in Ecuadors Hauptstadt Quito. Wir werden am Flughafen
von unserem Deutsch sprechenden Reiseleiter abgeholt und in unser kleines Hostal
gebracht. Da wir sehr früh in Quito ankommen kann es sein, dass unsere Zimmer
noch nicht zur Verfügung stehen. Wir frühstücken im Hostal und haben ein erstes
kurzes Briefing mit unserem Reiseleiter. Anschließend erkunden wir bei einer Rundfahrt
im modernen Stadtteil von Quito die Parks La Alameda und El Ejido und die Avenida
Rio Amazonas mit ihren vielen Geschäften, Restaurants und Cafés. In der Altstadt,
die von der UNESCO 1979 zum Weltkulturerbe erklärt wurde, besuchen wir die Plazas
de la Independencia, Santo Domingo und San Francisco. An diesen drei Plätzen liegen
die bedeutendsten Baudenkmäler und Kirchen aus der Kolonialzeit. Vom Panecillo
aus, einem Vulkankegel, auf dem das große Standbild der Virgen de Quito thront,
können wir bei klarer Sicht den Panoramablick über die Stadt genießen.
Am Nachmittag kehren wir in unser Hotel zurück und haben den Abend zur freien
Verfügung.
Übernachtung in einem Hostal [F]
3. Tag Otavalo
Wir fahren zum Indianermarkt nach Otavalo. Der zentrale Punkt des kunterbunten
Marktgeschehens ist die Plaza de los Ponchos. Hier wird Kunsthandwerk aller Art
angeboten. Die Otavalenos sind traditionsbewusst und angesehen, sie gelten als
wohlhabend. Die Frauen von Otavalo tragen lange, schwarze Röcke und weiße, bunt
bestickte Blusen. Viele schmücken sich mit schillernden Glasperlenketten und roten
Korallenarmbändern. Fast alle haben lange, weite Schals über die Schultern geworfen.
Die Männertracht besteht aus dunkelblauen Ponchos, weißen Hosen und einem schwarzen
Hut. Unter dem Hut schaut ein schulterlanger Haarzopf hervor. Männer und Frauen
haben Schnürsandalen an, die aus dem Cabuya-Kaktus gefertigt sind. Wir fahren
weiter nach Südosten und erreichen gegen Abend unsere Hacienda.
Fahrzeit: 5-6h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Hacienda [FM]
4. Tag Fahrt in den Amazonas-Regenwald
Morgens besuchen wir die Thermalquellen von Papallacta; am Horizont zeigt sich
der 5.704 m hohe Vulkan Antizana. Die unterschiedlich temperierten Badebecken
in 3.700 m Höhe laden zum Verweilen ein. Dann fahren wir über die Orte Baeza,
Archidona und Tena in Richtung Dschungel ins obere Amazonas-Becken. Auf dem Weg
in den „Oriente" fällt die sich verändernde Vegetation auf. Unsere Regenwald-Lodge
liegt am Ufer des Rio Arjuno und ist mit dem Kanu zu erreichen. Umgeben ist die
Lodge von einem tropischen Garten, der von Papageien, Tukanen und Wasserschildkröten
bevölkert wird. Die Bungalows für 2 Personen sind vorwiegend aus Naturmaterialien
gebaut, haben private Badezimmer mit heißem Wasser und sind mit Moskitonetzen
ausgestattet. Falls noch etwas Zeit bleibt, unternehmen wir eine kleine Wanderung
in die Umgebung oder genießen am Abend einen Drink am offenen Feuer in der Bar.
Je nach Lust und Laune können wir am Abend auch ein heißes Jacuzzi-Bad nehmen
oder Billard spielen.
Fahrzeit: 4-5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Lodge [FMA]
5. Tag Ausflüge im Amazonas-Regenwald
Direkt von der Lodge aus unternehmen wir eine etwa 2- bis 3-stündige Regenwaldwanderung
mit einem einheimischen Führer. Anschließend besuchen wir das AmaZOOnico, eine
Auffangstation für Wildtiere. Der hiesige Tierpark ist ein Rehabilitationszentrum
für Wildtiere aus illegalem Handel. Ziel des Zentrums ist es, die Tiere wieder
auszuwildern. Mit dem Kanu kehren wir zur Lodge zurück. Wer Lust hat, kann sich
auch mit einem Schwimmring zur Lodge zurücktreiben lassen. Nach dem Mittagessen
besuchen wir eine Kichua-Familie auf der Insel Anaconda und lernen, wie verschiedene
Regenwald-Produkte sowie Yuca und Kakao verarbeitet werden, wie das für Ecuador
typtische "Chicha"-Getränk zubereitet wird. Am späten Nachmittag kehren wir zurück
zu unserer Lodge.
Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Lodge [FMA]
6. Tag Fahrt nach Patate
Bei Sonnenaufgang lassen sich die Vögel des Regenwaldes sehr gut beobachten.
Wer möchte, hat am Morgen Gelegenheit dazu. Nach dem Frühstück fahren wir bis
Puyo und legen hier eine Pause ein, um zu Mittag zu essen. Vom immergrünen tropischen
Tiefland-Dschungel nehmen wir Abschied und fahren durch abwechslungsreiche Landschaft
nach Patate. In der Region hat sich die prähispanische Panzaleos-Kultur (1200-500
v.Chr.) entwickelt.
Die Hacienda, in der wir untergebracht sind, liegt eingebettet zwischen Mais-
und Baumtomatenfeldern. In der Nähe erstreckt sich Nebelbergwald, der zum legendären
Llanganates-Gebiet gehört. Nachdem die Konquistadoren den Inka-König Atahualpa
getötet hatten, ließ ein Inka-General - der Legende nach - das Gold des Imperiums
in dieser Region verstecken. Mehrere Expeditionen waren hier schon unterwegs,
doch gefunden wurde das Gold bisher nicht. Wir können den Ausblick auf den rauchenden
Vulkan Tungurahua genießen und die Vögel in den blumenreichen Gärten bewundern.
Fahrzeit: 4-5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Hacienda [FMA]
7. Tag Baños
Heute unternehmen wir einen Tagesausflug zum Thermalbadeort Baños. Es bleibt
Zeit, um diesen Kurort zu erkunden; unter anderem besuchen wir die beliebte Wallfahrtsstätte
am Fuße des aktiven Vulkans Tungurahua (5.016 m). Wer möchte, kann in den heißen
Quellen baden und durch die schmucken Straßen schlendern. Wer den Tag lieber aktiv
gestalten möchte, kann sich gegen eine Gebühr ein Fahrrad ausleihen und einen
Ausflug zum Rio Verde-Wasserfall unternehmen. Baños gilt als das Tor zum Oriente
und das milde subtropische Klima lockt sowohl einheimische als auch ausländische
Besucher an. Am Nachmittag bringt uns unser Fahrer wieder zu unserer Hacienda
zurück.
Fahrzeit: 1-1,5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Hacienda [FA]
8. Tag Riobamba
Nach einer Wanderung am Morgen fahren wir nach Riobamba. Die Stadt liegt in der
geografischen Mitte von Ecuador, ist das bedeutendste Agrarzentrum des Landes
und Hauptstadt der Provinz Chimborazo. Über der 2.750 m hoch gelegenen Stadt erheben
sich gleich mehrere schneebedeckte Andengipfel: der allgegenwärtige Chimborazo,
„el Techo de la Patria" (das Dach des Vaterlandes), mit seinen fünf Gipfeln, sein
kleinerer Bruder Carihuairazo, der Tungurahua und der sagenumwobene El Altar.
Unsere schön gelegene Hacienda befindet sich etwa drei Kilometer außerhalb von
Riobamba.
Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Hacienda [FMA]
9. Tag Zugfahrt
Die spannende Zugfahrt beginnt am frühen Morgen am Bahnhof in Riobamba. Zeitig
müssen wir dort sein, um uns gute Plätze zu sichern! Wir befahren die bereits
1902 fertig gestellte, bis heute steilste Bahnstrecke der Welt - eine wahre technische
Meisterleistung. An der sog. Teufelsnase bewältigt der Zug die heikelste Passage:
Im Schritt-Tempo meistert er in Zick-Zack-Kehren auf kurzer Distanz etwa 500 Höhenmeter.
Kurz vor Sibamba fährt der Zug wieder zurück nach Alausi; hier wartet unser Bus
auf uns. Über ein berühmtes Teilstück der Panamericana - die Avenida de los Volcanes
- fahren wir nach Norden und erreichen über Ambato unsere Unterkunft „Estación
Urbina" (3.600 m), den Ausgangspunkt unseres 3-tägigen Trekkings im einsamen Abraspungo-Tal.
Wir nächtigen in Doppel- oder Dreibettzimmern des zu einer Hütte umgebauten, einst
höchstgelegenen Bahnhofs der Strecke Guayaquil - Quito. Sollte die Bahnfahrt wider
Erwarten nicht möglich sein, führen wir ein Alternativprogramm durch.
Zugfahrt: 6 Stunden; Busfahrt: 2,5 Stunden
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in der Hütte Estación Urbina [FMA]
10. Tag Trekking
Der ehemalige Wartesalon, umgebaut zu einem kleinen Speisesaal, dient uns als
Frühstücksraum. Während wir die Rucksäcke schnüren, nehmen die Packtiere das Hauptgepäck
auf. Zunächst folgen wir den Versorgungswegen der hier ansässigen Indianer und
wandern in großem Bogen leicht ansteigend durch bewirtschaftetes Gebiet. Nach
etwa 3 Stunden genießen wir von einer Passhöhe aus erstmals den Blick auf die
schneebedeckten Vulkane Chimborazo (6.310 m) und Carihuairazo (5.020 m). Beide
Gipfel sind unsere ständigen "Begleiter" auf dem Weiterweg, von dem sich uns zahlreiche
Tiefblicke ins Riobamba-Tal bieten. Dieses lassen wir nun langsam hinter uns.
Über einen kleinen Pass kommen wir auf eine Páramo-Hochebene und bald zum ersten
Lagerplatz (ca. 4.150 m), der genau zwischen diesen beiden Eisriesen eingebettet
ist. Wir haben auch schon einen Eindruck von der Flora und Fauna der Hochanden
gewonnen. Nach rund 5 Stunden Gehzeit schlagen wir unsere Zelte auf. Bei günstigem
Wetter erfreut uns die Sicht auf die schneebedeckten Vulkane Tungurahua (5.016
m) und El Altar (5.320 m). Letzterer trägt den Namen El Altar, da seine Silhouette
an eine Gruppe von Mönchen erinnert, die einem Altar gegenübersteht.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA]
11. Tag Trekking
Nach dem Frühstück - bei gutem Wetter im Freien mit Panorama-Blick - folgen wir
unserer Route zu etwa 2/3 um den Chimborazo herum, so dass wir auch seine unbekanntere
Rückseite kennen lernen. Gelegentlich treffen wir unterwegs auf Hirten mit ihren
Lamas und Schafherden. Vorbei am Hans Meyer-Gletscher geht es durch eine sumpfige
Ebene leicht bergauf zu einem 4.350 m hohen Pass.
Doch schon zuvor öffnet sich der Blick hinunter ins Abraspungo-Tal - ein tiefer
Einschnitt in dieser grandiosen Landschaft. Neben Lamas erspähen wir wohl auch
Vicuñas, welche in diesem Bereich mit chilenischer Unterstützung wieder angesiedelt
wurden. Unser Lager liegt etwas tiefer auf 4.100 m - wieder zu Füßen des allgegenwärtigen,
atemberaubenden Chimborazo, des höchsten Berges des Landes.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 250m; Übernachtung im Zelt [FMA]
12. Tag Trekking oder Besteigung Carihuairazo
Hinweis: Heute können Sie wählen zwischen einer leichten Wander- und einer langen
Gipfeltour: Das Wanderprogramm ist im Reisepreis eingeschlossen. Die Besteigung
des Carihuairazo ist fakultativ (siehe "Charakter der Tour und Anforderungen").
Wir Bergsteiger starten bereits gegen 5:30 Uhr und erreichen nach rund 3 Stunden
die Eisgrenze des Carihuairazo. Hier legen wir die Steigeisen an und gehen die
letzten 200 Höhenmeter mit Pickel und Seil über einen etwa 35 Grad geneigten Gletscher
bis kurz unter den Gipfel. Das letzte Stück beinhaltet leichte Kletterei. Wir
verlassen den 5.020 m hohen Vulkan und treffen beim Rückweg auf die Wanderer.
Gehzeit: 6-7 Stunden, 920 m im Auf- und Abstieg.
Bitte informieren Sie uns bereits bei Ihrer Anmeldung, ob Sie den Carihuairazo
besteigen möchten.
Wir Wanderer folgen bei Helligkeit den Bergsteigern und erleben so auf gemütliche
Weise diese hochandine Wanderung bis an den Gletscherfuß des Carihuairazo in rund
4.700 m Höhe. Unsere Route verläuft oberhalb der Laguna Colorada bis zum Abstiegspunkt,
wo wir die hoffentlich erfolgreichen Bergsteiger erwarten, um gemeinsam in ca.
2 Stunden zum Lager abzusteigen. Gehzeit: 5-6 Stunden, 600 m im Auf- und Abstieg.
Vom Lager holt uns unser Fahrer mit dem Fahrzeug ab und am späten Abend erreichen
wir Quito.
Fahrzeit: 4-5h; Übernachtung im Hostal [FM]
13. Tag Flug an die Pazifikküste
Wir verlassen das Hochland des kleinen Andenstaates und fliegen am Morgen ins
tropische Manta (Flugzeit ca. 30 Minuten). Nach einer 2-stündigen Busfahrt erreichen
wir Puerto Lopez an der Pazifikküste und quartieren uns in einem Hotel direkt
am Meer ein.
Tipp: Im Zeitraum von Juni bis Oktober erreichen Buckelwale nach einer 5.000
km langen Reise von den südlichen Gewässern der Antarktis aus die Küstenregionen
von Ecuador, um ihre Jungen zu gebären und sich auf ein neues Paarungsspiel einzulassen.
Diese Meeresriesen werden oft 15 m lang, wiegen ungefähr 40 Tonnen und können
bis zu 80 Jahre alt werden.
Fahrzeit: 3h; Übernachtung im Hotel [F]
14. Tag Pazifikküste
Der Tag steht uns zur freien Verfügung. Je nach Termin kann ein Ausflug zur Walbeobachtung
(ca. 30 US$), aber auch ein Bootsausflug zur Isla de la Plata („Silberinsel")
organisiert werden. Die Insel ist etwa 40 km von der Küste entfernt und wird oft
als „Klein-Galápagos" bezeichnet. Man sieht dort Blaufußtölpel, Fregattvögel,
Seelöwen, Korallenriffe und viele verschiedene bunte Fische. Die Insel gehört
zum 1979 gegründeten Nationalpark Machalilla, der sich von den Bergen über die
Küste ins Meer erstreckt. Der Ausflug kostet inklusive der Nationalparkgebühr
ca. 65 US$. Allen, die am Bootsausflug nicht teilnehmen möchten, empfehlen wir
den Besuch des Strandes von Los Frailes - mit seinem weißen Sand, dem warmen Wasser
und dem tropischen Trockenwald ein idealer Ort, um Energie zu tanken.
Übernachtung im Hotel [F]
15. Tag Guayaquil
Der Vormittag steht uns in Puerto Lopez zur freien Verfügung. Nach dem Mittagessen
fahren wir nach Guayaquil am Rio Guayas und besichtigen diese pulsierende, größte
Stadt Ecuadors. Wir besuchen das Künstlerviertel Las Penas und den modernen Malecon
Boulevard mit seinen netten Cafés.
Fahrzeit: 4-5h; Übernachtung im Hotel [F]
16. Tag Abreise
Tag zur freien Verfügung in Guayaquil. Wir haben noch Zeit, um durch die Straßen
zu bummeln, einzukaufen oder in einem der schönen Parks der Stadt spazieren zu
gehen. Am späten Abend werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen von Guayaquil
über Madrid nach Deutschland.[F]
17. Tag Ankunft
Ankunft in Madrid und Weiterflug zu Ihrem Heimatflughafen.
Verlängerungen
Verlängerung Galápagos-Kreuzfahrt
Leistungen
- Linienflug mit LAN/IBERIA Frankfurt – Madrid – Quito/Guayaquil – Madrid – Frankfurt,
weitere Anschlussflüge von Deutschland nach Madrid nach Verfügbarkeit, Österreich
und Schweiz gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
- Übernachtungen in Hotels, Haciendas, einer Regenwaldlodge und im Zelt; meist
Vollpension
- Inlandsflug mit Tame, Transfers und Überlandfahrten, Bahn- und Bootsfahrten
- Hauser-Reiseleiter/in ab Quito/bis Guayaquil, Begleitmannschaft beim Trekking
- unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Reisegepäck- Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. 200,- US$ ), Trinkgelder (ca. 80,- US$);
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- fakultative und individuelle Ausflüge;
- Ausgaben persönlicher Art;
- Flughafensteuer für den Inlandsflug und Flughafengebühr für den Rückflug aus
Ecuador (z.Zt. Guayaquil 27 US$);
- fakultativen Besteigung des Carihuairazo (75,- US$ ab einer Teilnehmerzahl von
3 Personen, siehe auch "Charakter der Tour und Anforderungen")
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Das dreitägige Trekking oberhalb des Abraspungo-Tales zählt zu den schönsten
Wanderungen in Ecuador. Es bieten sich herrliche Ausblicke auf die schneebedeckten
Vulkane und zerklüfteten Gletscher von Chimborazo und Carihuairazo. Die Wanderungen
weisen keine technischen Schwierigkeiten auf, setzen aber gute Kondition und Ausdauer
voraus. Sie wandern in Höhen zwischen 3.600 m und 4.800 m, die reinen Gehzeiten
betragen täglich etwa 5 bis 6 Stunden. Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt
Ihre Ärztin/Ihren Arzt.
Die Besteigung des Carihuairazo ist fakultativ. Sie benötigen Erfahrung im Eis
und Sie sollten leichte Kletterei beherrschen. Bis auf die 45 Grad steile, 30
m lange Gipfelrinne ist die Tour bei normalen Verhältnissen als leichte Hochtour
einzuordnen. Ein Bergführer geht mit maximal 3 Teilnehmern in einer Seilschaft.
Der Aufpreis für die Besteigung beträgt 75,- US$ pro Person ab einer Teilnehmerzahl
von 3 Personen, 112,50 US$ bei 2 Personen und 225,- US$ bei einer Person. Der
Betrag muss vor Ort in Bar bezahlt werden. Bitte informieren Sie uns bereits bei
Ihrer Anmeldung, ob Sie den Berg besteigen möchten.
Einreisebestimmungen
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz
ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss nach Ankunft in Ecuador noch 6 Monate
gültig sein. Für Ecuador/Galápagos ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben.
Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie, Polio sowie
Gelbfieber und Malariaprophylaxe. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei
dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland
unter der Tel. 0900/1234 999 (1,80 Euro pro Minute) oder unter: www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bei dieser Reise kann es zu Verzögerungen, Routenänderungen oder Programmumstellungen
kommen, bedingt durch ungünstige Verhältnisse, schlechtes Wetter, organisatorische
Schwierigkeiten, Streiks oder sonstige Faktoren. Sie sollten daher Abenteuergeist
mitbringen, verbunden mit der Bereitschaft, auf Komfort manchmal zu verzichten
und ggfs. Toleranz und Geduld zu üben. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer
Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Eine
Garantie für die exakte Einhaltung dieser Ausschreibung können wir jedoch nicht
geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin,
dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
Ecuador liegt am Äquator im Bereich der inneren Tropen. Das heißt vor allem,
dass geringe Temperaturschwankungen im Jahresverlauf und große Temperaturschwankungen
(8-28 Grad) im Tagesverlauf auftreten. Man spricht daher von einem Tageszeitenklima.
Es existieren keine Jahreszeiten wie in Mitteleuropa. Das Klima wird in den verschiedenen
Regionen Ecuadors von unterschiedlichen Faktoren bestimmt. An der Küste ist entscheidend,
welche Meeresströmungen (kalte oder warme) vorherrschen. In der Andenregion kann
das Klima, abhängig von der Höhe, von feucht-gemäßigt bis feucht-kalt variieren.
Im Amazonas sorgen die Südostpassate für ein feucht-warmes bis feucht-heißes Klima
mit den höchsten Niederschlagswerten des Landes.
Bei Ihrem Trekking im können Sie bei schönen Wetter Tagestemperaturen von bis
zu 25°C erwarten, es kann aber auch recht kühl, feucht und windig werden. Nachts
fallen die Temperaturen bis auf 0°C. Das Wetter in den höheren Lagen der Andenkette
ist generell sehr wechselhaft, in der Zeit von November bis März/April fällt etwas
mehr Regen, meist am Nachmittag und in der Nacht.
Im Amazonas-Becken herrschen das ganze Jahr über Sonne und Regen in ständigem
Wechsel vor. Die Temperaturen steigen im Laufe des Tages an, wassergesättigte
Luftmassen steigen auf, verdichten sich und gehen am Nachmittag in heftigen Regenschauern
nieder. Die mittlere Jahrestemperatur variiert zwischen 24°C und 38°C, in der
Nacht ist es ebenfalls warm und schwül.
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie leichte Baumwoll- oder
Funktionskleidung für die heißen Tage und den Regenwald sowie warme Sachen für
das Trekking und die kühlen Abende einpacken. Wichtig ist sowohl ein guter Regenschutz
als auch Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor gegen die intensive Sonnenstrahlung
am Äquator. Beim Trekking werden Zelte und einfache Schaumstoff-Isoliermatten
gestellt. Sie benötigen gute Bergschuhe mit griffiger Profilsohle und einen Schlafsack
mit einem Komfortbereich bis -5 °C. Unterwegs tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack
mit dem Nötigsten (Regen- und Sonnenschutz, Trinkflasche, Wechselkleidung, Kamera
etc.), während Tragtiere das Hauptgepäck befördern. Für die fakultative Besteigung
des Carihuairazo benötigen Sie eine komplette Hochtourenausrüstung (steigeisenfeste
Bergschuhe, Sitz- oder Kombigurt, Steigeisen, Pickel, Helm, Hochtouren-Rucksack).
Es besteht die Möglichkeit, nach vorheriger Anmeldung, Ausrüstung bei unserer
Agentur vor Ort zu leihen (ca. 3,- US$ pro Ausrüstungsgegenstand und Tag ab/bis
Quito). In diesem Fall bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, die Bezahlung erfolgt
direkt an die Agentur vor Ort. Da die Steigeisen optimal auf Ihre Schuhe passen
müssen, empfehlen wir dringend, Ihre eigenen Steigeisen mitzunehmen.
Mindestteilnehmerzahl 7 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen
Preise: |