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Land: Frankreich
Termin: 08.09.2010 - 19.09.2010
- 9-tägiges anspruchsvolles Trekking mit 7 Gipfelbesteigungen
- Sechs 3.000er – u.a. Aneto (3.404 m), Posets (3.375m), Perdido (3.355 m)
- Tagesetappen im Ordesa-Nationalpark und Parc National des Pyrénées
Schnüren Sie Ihre Stiefel und starten Sie zu einem anspruchsvollen Gipfeltrekking
im Herzen der Pyrenäen, wo sich rund 200 "Dreitausender" erheben. Hier liegt die
Heimat seltener Greifvögel und unzähliger Pflanzenarten. Steinlandschaften mit
bizarren Felsformationen, Gletscherfelder und glitzernde Hochseen wechseln sich
ab mit grünen Hochtälern, rauschenden Wasserfällen und Blumenwiesen. Diese wildromantische
Grenzwanderung zwischen Frankreich und Spanien ist unser besonderer Tipp für alle
erfahrenen Bergsteiger mit sehr guter Kondition.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Mit der Lufthansa fliegen wir von München nach Toulouse. Nach der Landung werden
wir von unserem Reiseleiter empfangen und fahren (in ca. 3 Std.) in die Pyrenäen
nach Cauteret. (Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug.) Mitten
durch den Luft- und Thermalkurort tost der Wildbach Gave de Cauterets und erfüllt
das kleine Gebirgsstädtchen mit Leben. In der goldenen Epoche, gegen Ende des
19. Jh., wurde hier eine Anzahl ansehnlicher Hotels errichtet, um insbesondere
dem Pariser Publikum einen Kuraufenthalt mit größtmöglichem Komfort zu bieten.
Nach einem Rundgang durch den Ort fahren wir noch einmal 15 Min. ein Stück tiefer
in die Berge hinein. Am Parkplatz Pont d'Espagne packen wir unser Gepäck für die
kommenden zwei Tage, schultern unsere Rucksäcke und erreichen nach einem kurzen
Marsch (ca. 15 Min.) unsere erste Unterkunft (1.522 m) im fruchtbaren Vallée de
Marcadau. Wir richten uns ein und unternehmen je nach Zeit, Lust und Wetter eine
Eingeh-Wanderung in der Umgebung.
Gehzeit: 0,25h; Fahrzeit: 3h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 20m; Übernachtung in einem
Berggasthof [A]
2. Tag Refuge des Oulettes de Gaube (2.151 m)
Im Dunkeln starten wir zu unserer ersten Etappe. Wir queren das Cayan-Plateau
bis zur Marcadau-Hütte (1.865 m), steigen dann ins einsame Arratille-Tal bis zum
gleichnamigen See und wandern hinauf zum Pass (2.528 m). Unser erster Ausflug
auf spanischer Seite führt uns ins Aran-Tal. Einem anspruchsvollen kurzen Abstieg
folgt der Gegenanstieg und wir erreichen den Mulets-Pass (2.591 m). Von dort genießen
wir den wunderschönen Ausblick auf Vignemale und die Ledormeur-Rinne, auf das
Oulette-Plateau und die Vignemale-Nordwand. Nach einem kurzen, steilen Abstieg
erreichen wir unsere erste Hütte am Fuße der Wand.
Gehzeit: 6-8h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 500m; Übernachtung in der Hütte Refuge
des Oulettes [FA]
3. Tag Petit Vignemale (3.032 m) - Refuge de Bayselance (2.650 m)
Nach dem Frühstück starten wir zu unserem ersten Dreitausender, dem Petit Vignemale
(3.032 m). Von der Hütte steigen wir auf dem Weitwanderweg GR10 in Serpentinen
auf. Bei gutem Wetter bietet sich von hier aus ein grandioser Blick auf die Nordwand
des Grand Vignemale (3.298 m) und den Talabschluss des Vallée de Gaube.
Nach 2,5 Std. erreichen wir den Ourquette d'Ossou und nach weiteren 15 Min. die
höchste bewirtschaftete Hütte der Pyrenäen, die Refuge de Bayselance (2.650 m).
Der Petit Vignemale bietet einen wunderschönen Blick ins Gaube- und Ossou-Tal
und auf den Vignemale-Gletscher. Im Osten liegen mit Gavarnie, Marboré, Taillon
und Monte Perdido unsere Anlaufpunkte der nächsten Tage…
Gehzeit: 6-8h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 0m; Übernachtung in der Hütte Refuge
de Bayselance [FA]
4. Tag Grand Vignemale (3.298 m)
Wir starten zu unserem ca. 3-stündigen Aufstieg zum Gipfel des Grand Vignemale
- höchster Gipfel der französischen Pyrenäen. Von der Hütte aus führt der Steig
zunächst östlich etwas bergab und zweigt dann in einer Spitzkehre (ca. 2.520 m)
von den hier zusammen verlaufenden Fernwanderwegen HRP (Haute Randonnée Pyrénéenne)
und GR 10 (Grand Randonnée) nach Süden ab. Über felsiges Gelände, entlang der
Gletscherbäche von Ossoue gewinnen wir rasch an Höhe und gelangen an das untere
Ende des Ossoue-Gletschers. Je nach Zustand des Gletschers legen wir hier unsere
Steigeisen an oder gehen zunächst noch ein Stück am unteren Gletscherrand südlich
bis zum Crête Monferrat weiter. Nach der Überquerung des Gletschers erklimmen
wir über Fels und Stein die letzten Meter bis zum Gipfel. Von hier bietet sich
eine großartige Aussicht: in östlicher Richtung auf den Cirque de Gavarnie und
das Massiv des Monte Perdido, unsere nächsten Ziele, nach Westen auf den Pic d'Ossau
und nach Norden bis in die weiten Ebenen Frankreichs. Der Abstieg verläuft zunächst
über die Aufstiegsroute und dann weiter talauswärts Richtung Gavarnie bis zum
Barrage d'Ossoue (Stausee). Hier werden wir abgeholt und fahren mit dem Bus in
ca. 10 Min. nach Gavarnie. Jetzt haben wir auch wieder Zugriff auf unser Hauptgepäck.
Gehzeit: 7-9h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 1400m; Übernachtung in einer Pension
in Gavarnie [FA]
5. Tag Brèche de Roland (2.807 m)
Von Gavarnie aus wandern wir taleinwärts durch den „Cirque de Gavarnie", einen
grandiosen Felskessel, an dessen bis zu 1.000 m hohen Steilwänden Wasserfälle
kaskadenartig in die Tiefe stürzen - ein unvergessliches Naturschauspiel und Raumerlebnis.
Über die Echelle (Leiter) führt der Aufstiegsweg durch die Felswände bis zum Refuge
des Sarradets (2.587 m). Hier angekommen, können wir unsere Rucksäcke leeren,
etwas essen und anschließend weiter wandern. Ca. 200 Meter oberhalb der Hütte
überqueren wir durch das sagenumwobene Felstor Brèche de Roland (2.807 m) die
Grenze zu Spanien. Von hier können wir einen leichten Dreitausender, den Taillon
(3.144 m), besteigen. Der sehr schöne Weg verläuft am Fels entlang sowie über
einen breiten Grat. Am Nebengipfel Doigt du Taillon wandern wir bis zum Gipfel
und steigen auf demselben Weg bis zur Sarradet-Hütte ab, in der wir übernachten.
Durch einen kurzen Bustransfer ab Gavarnie besteht die Möglichkeit, den Aufstieg
um 750 Höhenmeter zu kürzen, z. B. bei Schlechtwetter.
Gehzeit: 7-9h; Aufstieg: 1650m; Abstieg: 550m; Übernachtung in der Sarradet-Hütte
[FA]
6. Tag Monte Perdido (3.355 m)
Heute steht uns die schönste und längste Etappe bevor! Unsere hochalpine Durchquerung
verläuft auf verborgenen Wegen, pfadlosem Blockgelände und über Schotter zumeist
oberhalb der 3.000 m-Grenze. Wir starten sehr früh von der Sarradet-Hütte, überqueren
die Bréche de Roland und gehen südlich in Richtung Marboré Gipfel. Über den Collados
de los Sarrios unterhalb von El Casco (3.007 m) sowie la Torre de Marboré (3.011
m) und weiter bis zum Collado de la Cascade (3.000 m) steigen wir sowohl auf als
auch ab, bis wir ein Stück unterhalb des Cilindro de Marboré (3.335 m) den gefrorenen
See unterhalb des Cilindre-Passes erreichen. Hier folgen wir der normalen Aufstiegsroute
zum Monte Perdido. Über Serpentinen und eine steile Schuttrinne erreichen wir
den dritthöchsten Berg der Pyrenäen. Eine wunderbare Aussicht bietet sich uns
auf den Vignemale im Westen sowie auf das Massiv von Néovielle im Norden. Die
Hälfte unseres Tagesziels haben wir geschafft!
Nun wählen wir die Route über die Nordseite des Monte Perdido über den Collado
del Cilindro. Unser Weg zum Lac du Marboré (2.650 m) führt über Felsränder sowie
kleine Gletscher-Reste. Weiter wandern wir über den Cirque de Pineta bis zum Parkplatz
Parador de Monte Perdido. Ein 20-minütiger Transfer bringt uns nach Bielsa, wo
wir wieder Zugriff auf unser Hauptgepäck haben und übernachten.
Gehzeit: 9-11h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1950m; Übernachtung in einer Pension
in Bielsa [F]
7. Tag Ruhetag
Der heutige Tag steht uns zum Ausspannen und zur Erholung zur Verfügung.
Am Vormittag fahren wir nach Aínsa, wo wir die Gelegenheit nutzen, ein paar Sachen
für die kommenden Tage einzukaufen. Am Nachmittag gelangen wir zu unserer nächsten
Unterkunft, der Viados-Hütte, und unternehmen - je nach Zeit, Lust und Wetter
- eine kleine Wanderung in der wunderschönen, grünen Umgebung.
Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in der Hütte Refugio de
Viados (1.850 m) [FA]
8. Tag Gipfel Posets (3.375 m) - Benasque
Ausgeruht brechen wir direkt von der Hütte zu unserem nächsten Gipfelziel, dem
Posets - zweithöchster Pyrenäengipfel - auf. Wir folgen in östlicher Richtung
der GR 11 entlang einem kleinen Fluss durch das fruchtbare Tal Val de Millars
und steigen in Kehren hinauf zum Sattel Colado de Eriste auf ca. 2.830 m (Gehzeit
ca. 3 Std.). Wir wechseln auf die Südseite des Posets-Massivs und steigen über
Schotter-Gelände ein kleines Stück bis zum Llardaneta-See ab. Wer möchte, kann
sein Gepäck hier deponieren, denn auf dem Rückweg werden wir erneut hier vorbeikommen.
Nun geht es auf der Normalroute über Fels und Schneefelder das tief eingeschnittene
Tal des Canal Fonda hinauf. Bald ist es geschafft! In Serpentinen über Felsblöcke
und Schotterfelder erreichen wir das Gipfelkreuz (Gehzeit ab dem Collado de Eriste
ca. 1,5 -2 Std.). Bei gutem Wetter ist die Aussicht von hier oben wahrscheinlich
die vollständigste der gesamten Pyrenäen, bildet dieses gewaltige Massiv doch
das Herz des Gebirges.
Der Abstieg nach Benasque führt wieder über den Canal Fonda durch das Tal Val
de Llardaneta, vorbei an der Hütte Refugio Angel Orrus (2.095 m) bis zur Puente
Estigantosa (1.505 m). Hier werden wir abgeholt und zu unserer Unterkunft in den
kleinen Talort Benasque gebracht (Zugriff auf das Hauptgepäck).
Gehzeit: 9-10h; Fahrzeit: 0,5h; Aufstieg: 1550m; Abstieg: 1870m; Übernachtung
im Hotel in Benasque [FA]
9. Tag Renclusa-Hütte (2.140 m)
Ein ruhiger Tag liegt vor uns. Mit dem Bus fahren wir ca. 20 Min. durch das Valle
de Benasque, vorbei am Hospital de Benasque bis zum Ausgangspunkt für den kurzen
Aufstieg zur Renclusa-Hütte (2.140 m). In der Umgebung der Renclusa-Hütte unternehmen
wir am Nachmittag eine kleine Wanderung.
Gehzeit: 1h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 0m; Übernachtung in der Hütte Refugio de
Renclusa [FA]
10. Tag Pico de Aneto (3.404 m)
Heute ist wieder Gipfeltag! Wir besteigen den König der Pyrenäen, den Pico de
Aneto. In den frühen Morgenstunden brechen wir auf und folgen den sich stetig
emporwindenden Serpentinen in Richtung Süden bis zur kleinen Scharte des Portillon
Superior. Von hier aus sehen wir - bei gutem Wetter - bereits unser heutiges Ziel.
Es folgt ein kurzer, felsiger Abstieg, bevor wir die Schnee- und Eisfelder des
Aneto-Gletschers erreichen und unseren Aufstieg in Richtung Gipfel fortsetzen.
Das letzte Stück bis zum Gipfel verläuft wieder über Schotter- und Felskehren.
Wer sich mit dem bunt geschmückten Aluminium-Kreuz fotografieren lassen will,
muss noch ein paar Meter über eine ausgesetzte Felspassage „kraxeln". Erfüllt
von unserem Bergerlebnis steigen wir vom „Dach der Pyrenäen" über das Valle des
Barrancs und den Collado de Renclusa bis zum Refugio de Renclusa ab.
Gehzeit: 8-10h; Aufstieg: 1600m; Abstieg: 1600m; Übernachtung in der Hütte Refugio
de Renclusa [FA]
11. Tag Rückkehr auf die französische Seite
Nach dem Frühstück brechen wir direkt von der Hütte zu unserer letzten Wanderetappe
auf. Je nach Wunsch der Gruppe geht es über den Port de Benasque (2.400 m) und
Pico de Sauvegarde (2.738 m) oder alternativ über den Port et Cirque de la Glere
(2.367 m) und den Lac Vert (2.001 m) mit Abstieg in Richtung Vallée du Lys (letztere
Variante mit längerem Abstieg).
Mit dem Bus erreichen wir in ca. 20 Min. unsere letzte Unterkunft in der Nähe
von Bagnères de Luchon. Wegen seiner großartigen Gebirgslandschaft wird der Ort
allgemein als das Zermatt der Pyrenäen bezeichnet. Wir haben Zugriff auf unser
Hauptgepäck und essen - je nach Wunsch der Gruppe - in der Pension zu Abend oder
in einem Restaurant, z. B. in Luchon (im Reisepreis nicht eingeschlossen).
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1200m; Übernachtung in einer Pension
[F]
12. Tag Fahrt nach Toulouse - Heimreise
Wir fahren nach Toulouse und können, je nach Zeit und Lust, noch eine kleine
Tour durch die Altstadt der wegen ihrer Backsteinbauten auch „Ville rose" genannten
Stadt machen oder einen Spaziergang an der Garonne unternehmen, bevor wir zum
Flughafen gebracht werden und am frühen Nachmittag unseren Rückflug nach Deutschland
antreten.
Fahrzeit: 1,5h; [F]
Leistungen
- Linienflug mit Lufthansa München – Toulouse – München, innerdeutsche, österreichische
und Schweizer Anschlussflüge gegen Aufpreis und Verfügbarkeit und/oder Rail &
Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze gegen Aufpreis
- Übernachtungen in Hotels, Pensionen und Berghütten; meist Halbpension
- Transfers, Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
- Hauser-Reiseleiter/in ab/bis Toulouse
- unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- Fehlende Mahlzeiten,
- Getränke,
- Trinkgelder,
- Einzelzimmer-Zuschlag,
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art,
- Innerdeutsche Bahnfahrkarte auf Wunsch und gegen Aufpreis (bitte teilen Sie uns
ggf. den Abfahrtsbahnhof mit und ob Sie eine Bahncard besitzen)
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Bei dieser Tour handelt es sich um eine hochalpine Durchquerung. Die Touren verlaufen
meist über wegloses, alpines Gelände (schmale Hochgebirgspfade, Blockgelände,
Gletscher). Für die Anstiege zu den geplanten Gipfeln sind keine speziellen Kletterkenntnisse
notwendig, jedoch sind eine sehr gute körperliche Gesamtverfassung: Kondition,
Schwindelfreiheit und Trittsicherheit in allen Geländearten sowie der sichere
Umgang mit Pickel und Steigeisen Voraussetzung. 4- bis 6-stündige Aufstiege (bis
zu 1.650 Höhenmeter) mit den entsprechenden Abstiegen (bis zu 1.950 Höhenmeter)
sind zu bewältigen. Die durchschnittlichen reinen Gehzeiten betragen etwa 8 Stunden.
Während der Durchquerung tragen Sie Ihren Rucksack selbst. Nehmen Sie deshalb
möglichst nicht mehr als 12 kg mit. Wir empfehlen Ihnen sich für diese Reise mit
regelmässigen, ausgedehnten Bergbesteigungen mit Rucksack vorzubereiten.
An den Tagen 4, 6 - 8 und 11 haben Sie Zugang zu Ihrem Hauptgepäck und damit
die Möglichkeit, Ihre Sachen zu wechseln. Ein Ruhetag sorgt für Ausgleich und
Erholung, Sie sollten dennoch über sehr gutes Durchhaltevermögen verfügen. Bei
einer Tour dieser Art werden Kameradschaft, Gemeinschaftsgeist und die Bereitschaft
zur Anpassung von allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen erwartet.
Auf den Hütten finden Sie eher einfache Verhältnisse vor. Die angebotene Verpflegung
ist jedoch meist reichhaltig und gut. Trinkbares Wasser können Sie in den Hütten
erstehen oder an einigen Quellen in Ihre Flasche nachfüllen.
Diese Tour ist nur erfahrenen Bergsteigern zu empfehlen. Sie entspricht insgesamt
den Anforderungen einer 3-Fuß-Tour, wobei die Tage 4, 5, 6, 8 und 10 aufgrund
der Gehzeiten und zu bewältigenden Höhenmeter einer 4-Fuß-Tour entsprechen. (Die
Anforderungen entnehmen Sie bitte der Schwierigkeitsbewertung in unserer Programmübersicht.)
Einreisebestimmungen
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs, Italiens und der
Schweiz genügt für die Einreise nach Frankreich und Spanien die gültige nationale
Identitätskarte (bzw. der gültige Personalausweis) oder Reisepass. Weitere Informationen
zu den Einreisebestimmungen und Botschaften/Konsulaten entnehmen Sie bitte Ihren
ersten Reiseunterlagen.
Imfpungen
Im internationalen Reiseverkehr werden von Spanien und Frankreich keine Impfungen
gefordert. Grundsätzlich sollte der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio
überprüft und ggf. aufgefrischt werden. Ausführliche Informationen erhalten Sie
beim unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland
unter der Tel.Nr. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de.
Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir
bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de oder kontaktieren
Sie unser Service-Team unter der Telefonnummer 089-235006-0.
Wichtige Hinweise
Bei dieser Tour kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt
durch ungünstige Witterungsverhältnisse, Flugverzögerungen, Kondition der Gruppe
oder andere, nicht vorhersehbare Faktoren. Es ist unser Anliegen, sämtliche Programmpunkte
durchzuführen, doch können wir für die exakte Einhaltung vorliegender Ausschreibung
keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich
darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an dieser Reise teilnehmen.
Bitte beachten Sie, dass Hauser exkursionen vor allem bei kurzfristigen Buchungen
von Anschlussflügen keinen Einfluss auf die Übergangszeiten hat und sich durchaus
einige Stunden Aufenthalt ergeben können.
Klima
Das Klima in den Pyrenäen ähnelt dem der Alpen, ist jedoch extremer. Die Pyrenäen
bilden eine natürliche Wetterbarriere. Die Witterung auf der französischen Seite
ist wechselhafter und feuchter als auf der spanischen Seite, wo sonniges und trockenes
Wetter vorherrscht. Im Sommer können die Temperaturen tagsüber bis auf 40 Grad
ansteigen und nachts auf 0 Grad sinken. Schnelle Wetterwechsel sind für die Pyrenäen
charakteristisch.
Ausrüstung
Für diese Reise sollten Sie gute hochtouren- und gletschertaugliche Kleidung
und Ausrüstung mitbringen: gut-eingelaufene, bedingt-steigeisenfeste Bergstiefel
mit guter Profilsohle, Steigeisen (keine Grödeln, keine Leichtsteigeisen), Klettergurt
(Hüftgurt mit einem Schraubkarabiner) und einen Eispickel. Auf Anfrage und nach
Voranmeldung können Sie einen Klettergurt (inkl. einem Schraubkarabiner), einen
Eispickel sowie Steigeisen vor Ort kostenfrei leihen.
Wir empfehlen sowohl atmungsaktive, leichte als auch warme, wind- und regenundurchlässige
Kleidung. Bewährt hat sich das „Zwiebelschalenprinzip", wodurch Sie sich den im
Hochgebirge immer möglichen Wetterumschwüngen leicht anpassen können. Bei Schönwetter
ist die Sonneneinstrahlung stark - sehr guter und hoher Sonnenschutz ist wichtig!
Mit den Reiseunterlagen geht Ihnen unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste
für diese Tour zu.
Mindestteilnehmerzahl 6 Personen
Höchstteilnehmerzahl 8 Personen
Preise: |