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Sikkim: Kanchenjunga-Trek - Indien Wanderreisen


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Land: Indien
Termin: 10.10.2010 - 30.10.2010

Indien  Indien


  • 9-tägiges Trekking im ehemaligen Königreich Sikkim
  • Blick auf den Kanchenjunga (8.598 m)
  • Sattgrüne Berge und ewiges Eis
  • Rhododendren- und Orchideenpracht
  • "Morning Tea" zum Sonnenaufgang in Darjeeling


Eingebettet zwischen Nepal und dem Königreich Bhutan liegt das ehemalige Königreich Sikkim an den steilen, dicht bewaldeten Hängen des Himalaya. Der heilige Berg Kanchenjunga, mit seinen 8.598 m der dritthöchste Berg der Welt, überragt das Land majestätisch von Westen her.

Über Kathmandu fliegen Sie nach Bhadrapur und fahren von dort nach Darjeeling. In angenehm kühler Höhenlage erinnert noch manches in dem bekannten Luftkurort an die Kolonialzeit. Genießen Sie zum Sonnenaufgang den Blick auf die Schneeberge des Himalaya mit einer Tasse des feinen, weltberühmten Darjeeling-Tees! Von Yuksom aus startet das neuntägige Trekking im Südwesten von Sikkim zum Gocha La (La = Pass). Sie wandern durch ein botanisches Paradies: Rhododendren, moosbehangene Eichen, Kastanien, Fichten, Magnolien, üppige Farne und – je nach Jahreszeit – eine Vielzahl leuchtender Orchideen.

Sie haben Aussicht auf den Kanchenjunga und weitere Eisriesen des Himalaya. Auf der Rückfahrt zur nepalischen Grenze besuchen Sie unter anderem das Kloster Rumtek und bummeln durch die Hauptstadt Gangtok.

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Tourverlauf


1. Tag Anreise
Linienflug mit Gulf Air von Deutschland über Bahrain nach Kathmandu.


2. Tag Ankunft in Kathmandu
Ankunft in Kathmandu und Transfer zum Hotel. Je nach Ankunftszeit besteht am Nachmittag noch die Gelegenheit, einen Bummel durch die Altstadt von Kathmandu zu unternehmen (fakultativ). Rund um den alten Königspalast Hanuman Dhoka sind Dutzende von Hindu-Tempeln zu sehen; harmonisch wirken das warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken aus braunschwarzem Salbaumholz. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Bazarstraßen nach Norden ins Einkaufsviertel Thamel.
Übernachtung im Hotel [A]


3. Tag Flug nach Bhadrapur
Wir werden zum Flughafen gebracht und fliegen in den Osten Nepals, nach Bhadrapur. Hier erwartet uns unser Begleiter aus Sikkim und wir fahren mit dem Bus weiter nach Darjeeling. In etwa einer halben Stunde gelangen wir nach Karkavitta, den kleinen Grenzort zwischen Nepal und Indien. Nach Erledigung der Grenzformalitäten führt die Fahrt zuerst durch kleinere Orte und durch die Bengalische Tiefebene (ca. 2 Stunden). Dann erreichen wir die Berge und die Straße windet sich allmählich höher durch bewaldete Berge, vorbei an Teeplantagen und Dörfern. Mit etwas Glück sehen wir die berühmte Schmalspurbahn - auch "Toy Train" genannt - die immer noch wie schon zur Kolonialzeit nach Darjeeling fährt.

Einer der am schönsten gelegenen Orte in Indien wird Darjeeling auch "die Königin der Berge" genannt. Sie liegt im Norden des Bundesstaates West-Bengalen, der im Norden an Sikkim grenzt, im Osten an Bhutan und im Süden an Bengalen. Noch heute ist das koloniale Flair in Darjeeling zu spüren.
Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 120km; Übernachtung im Hotel [FMA]


4. Tag Darjeeling
Zum Sonnenaufgang machen wir heute einen Ausflug zum Tiger Hill. Der auf 2.590 m gelegene Aussichtspunkt ist bekannt für den einzigartigen Blick auf den Kanchenjunga und bei klarem Wetter sind im Westen sogar Mt. Everest, Makalu und Lhotse zu erkennen. Danach besuchen wir das 1875 erbaute Yiga Choling Kloster, auch unter dem Namen Ghoom Kloster bekannt und der buddhistischen Gelugpa-Linie angehörig. Der Gebetsraum beherbergt eine ca. 5 m große Statue von Maitreya, dem Buddha der Zukunft.
Anschließend kehren wir zum Frühstück in unser Hotel zurück. Das heutige Besichtigungsprogramm in Darjeeling führt uns zum Himalayan Mountaineering Institute, eine der ersten Bergsteigerschulen der Welt. Nach der erfolgreichen Besteigung des Mt. Everest durch Sir Edmund Hillary und Tenzing Norgay im Jahre 1953 plante die indische Regierung, ein Bergsteiger-Institut zu eröffnen und das Bergsteigen in Indien populär zu machen. Premierminister Jawaharlal Nehru legte den Grundstein für die Errichtung des Institutes im Jahre 1954.

Des Weiteren sehen wir uns den Alpinen Zoo an - Padmaja Naidu Himalayan Zoological Park, der gleich neben dem Himalayan Mountaineering Institute liegt. Danach besuchen wir das Zentrum für Tibetische Flüchtlinge, die ihre Einkünfte mit der Produktion und dem Verkauf von handgefertigten Teppichen und tibetischer Handwerkskunst erwirtschaften.

Wir besichtigen das tibetische Bhutia Busty Kloster, besuchen den Mahankal-Tempel auf dem Obervatory Hill und bummeln durch die Bazarstraße von Chaurasta.
Übernachtung im Hotel [FMA]


5. Tag Darjeeling - Yuksom
Morgens setzen wir unsere Fahrt nach Sikkim fort. Unterwegs besuchen wir das Kloster Tashiding. Das Kloster wird als heiligster Platz in Sikkim verehrt und gehört der buddhistischen Nyingmapa-Sekte an. So soll sogar allein der Anblick von Tashiding Glück bringen. Etwas unterhalb des Klosters befindet sich eine Höhle, in der Guru Rinpoche meditierte. Der Begründer des Buddhismus in Tibet soll hier für einige Zeit gelebt haben.

Nachmittags erreichen wir Yuksom. Der Name bedeutet „Drei Lamas", denn an dieser Stelle soll Lachen Chenpo während seiner Reise von Tibet nach Sikkim auf zwei andere Lamas getroffen sein. Laut Legende krönten die beiden Lamas 1641 an diesem Ort Phuntshok Namgyal zum ersten sakralen König von Sikkim mit dem Titel Chogyal.
Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 120km; Übernachtung im Hotel [FMA]


6. Tag Yuksom - Sarchen/ Prek Chu
Vor dem offiziellen Beginn des Trekkings unternehmen wir einen kleinen Ausflug zum Kloster Dubdi, oberhalb von Yuksom gelegen. Der erste Routenabschnitt führt in ständigem Bergauf und Bergab auf einem Urwaldpfad durch ein botanisches Paradies von moosbewachsenen Eichen, Kastanien, Fichten, Tannen, Magnolien und Rhododendren. In diesem Wald wuchern Hunderte von Orchideensorten und es gibt zahlreiche Vogel- und Schmetterlingsarten. Tief unten in der Schlucht rauscht der Ratong Chu zu Tal. Wir gelangen über einige Brücken zu unserem Lagerplatz am Prek Chu (2.400 m).
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 650m; Übernachtung im Zelt [FMA]


7. Tag Sarchen/ Prek Chu - Tshoka (3.050 m)
Nach dem Frühstück brechen wir zur nächsten Etappe auf. Wir gewinnen rasch an Höhe, da sich der Weg recht steil bergauf windet. Eng ist das tiefe Tal geworden und wild rauscht der Fluss. Auf etwas mehr als dem halben Weg erreichen wir Bakhim (2.800 m) und das Bakhim Forest Rest House, das uns mit flatternden Gebetsfahnen empfängt. Von hier ist es nicht mehr weit bis zu unserem Tagesziel, dem Tibeterdorf Tshoka (3.050 m), letzter bewohnter Ort auf unserer Wanderroute, der aus einigen Holzhäusern besteht. Die restliche Zeit steht zur freien Verfügung. Gemütlich können wir unser Lager aufschlagen. Sollte das Wetter schlecht sein, können wir eventuell in einer Lodge übernachten.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 600m; Zelt oder Hütte [FMA]


8. Tag Dzongri (4.030)
Morgens, nach dem Frühstück machen wir uns wieder auf den Weg, der zuerst durch Tannen- und Rhododendronwald bis zur Weide Phetang (3.500 m) führt. Bei klarem Wetter eröffnen sich immer wieder prachtvolle Ausblicke auf die Gletscherberge, z.B. auf Narsing (5.825 m) und Pandim (6.691 m). Nach insgesamt ca. 6 bis 7 Stunden Gehzeit erreichen wir unser Lager in der Nähe von Dzongri (4.030 m).
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1000m; Übernachtung im Zelt [FMA]


9. Tag Ruhetag in Dzongri (4.030 m)
Zur besseren Akklimatisation legen wir einen Ruhetag in Dzongri ein. Heute können wir die Umgebung erkunden. Bei schönem Wetter bietet sich vor dem Frühstück ein kleiner Ausflug nach Dablagang an, um den Sonnenaufgang über den umliegenden Sechstausendern zu erleben.
Übernachtung im Zelt [FMA]


10. Tag Lamune
Nach einem kurzen Aufstieg wandern wir entlang der rechten Flussuferseite ins Tal und überqueren die Brücke über den Fluss Pre Chu. Der Weg führt in ein wunderschönes Tal am Jopuno, von riesigen Bergen umgeben. Von Thangsing gelangen wir zu den Almwiesen von Olathang und haben eine grandiose Sicht auf die Südseite des Kanchenjunga. Wir wandern weiter zu unserem Camp in Lamune (4.000 m).
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Übernachtung im Zelt [FMA]


11. Tag Thangsing
Das Trekking führt über einige Gletschermoränen zum smaragd-grünen Samity Lake (4.150 m). Vom Aussichtspunkt Teenkune erhebt sich der Kanchenjunga sozusagen direkt vor uns. Bei guter Sicht bietet sich ein prachtvoller Blick auf diesen eindrucksvollen Achttausender, auf den Sinolchu und den Rathong-Gletscher. Bei guter Kondition können wir zum Zemathang und Gochala-Pass (4.940 m) aufsteigen, von dem wir eine großartige Aussicht auf das Talung-Tal, die Südseite des Kanchenjunga, auf Lamune und Thangsing genießen können. Wir kehren zurück und errichten unser Lager in Thangsing.
Auf- und Abstieg je nach Tagesprogramm je ca. 1.200 m.
Gehzeit: 8-10h; Übernachtung im Zelt [FMA]


12. Tag Chamray
In ca. 3 Stunden wandern wir nach Lam Pokhari (4.200 m) und können unterwegs noch einmal den grandiosen Blick auf die Eisriesen Narsing, Pandim, Sinolchu und Gocha genießen. Unser Trekking führt uns weiter bis Chamray, wo wir übernachten.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 300m; Übernachtung im Zelt [FMA]


13. Tag Kasturi Oral
Heute steht uns ein langer und anstrengender Tag bevor. Wir überqueren kleinere Flüsse und steigen auf zum Arangchu-Pass (4.400 m). Von hier aus führt unser Steig durch dichten Rhododendronwald und wir erreichen Kasturi Oral (3.240 m), wo wir unser Camp aufschlagen. Unterwegs haben wir atemberaubende Aussichten auf die Himalayakette.
Gehzeit: 7-8h; Übernachtung im Zelt [FMA]


14. Tag Labdang (1.850 m)
Durch dichten Mischwald, in dem auch Magnolien gedeihen, steigen wir weiter ab bis nach Labdang (1.850 m), ein Dorf, das vor allem von Schafhirten bewohnt wird. Bei der Schule von Labdang wird übernachtet.
Gehzeit: 6-7h; Abstieg: 1300m; Übernachtung im Zelt [FMA]


15. Tag Martam
Am Morgen holt uns unser Bus ab und auf der Fahrt nach Martam besuchen wir den berühmten Thongwarangdrol Chörten (Chörten = Grabhügel bzw. Bauwerk, in dem Relikte von Heiligen verborgen sind), der Relikte des Gelehrten Manjushri birgt. Der Chörten symbolisiert auch den Weg zur Erleuchtung. Nach altem Glauben werden Pilger allein durch den Anblick des Chörten von ihren Sünden befreit.
Wir setzen unsere heutige Reise über Legship nach Rabangla fort. Unterwegs besuchen wir das Kewzing Kloster, das einzige Kloster der Bön-Religion in Sikkim. Vom malerischen Ort Rabangla haben wir eine überwältigende Aussicht auf Narshing und die angrenzenden Gipfel. Wir fahren weiter nach Martam.
Übernachtung im Resort [FMA]


16. Tag Gangtok
Wir besichtigen das Kloster Rumtek, größtes Kloster Sikkims und Sitz des Gyalwa Karmapa, des Oberhauptes der Kargyü-Karmapa-Schule des tibetischen Buddhismus. Das Bauwerk stammt aus dem frühen 18. Jh. und wurde in den 1960er Jahren renoviert bzw. dem Kloster Chhofok in Tibet nachgebildet. Thangkas und Fresken schmücken die Wände des Klosters, in dem tibetische Sprache und Buddhismus gelehrt werden.

Danach fahren wir weiter nach Gangtok, Hauptstadt von Sikkim (1.600 m). In den letzten Jahren rapide gewachsen, erstreckt sich Gangtok entlang einem Grat, von dem sich schöne Aussichten auf das Kanchenjunga-Massiv bieten. Tradition und Moderne reichen sich in der heute geschäftigen Stadt mit ihren Stupas und Klöstern die Hand.

Wir sehen den 1945 gebauten Do Drul Chörten, einen der wichtigsten Stupas in Sikkim, der von 108 Gebetsmühlen umgeben ist. Im Research Institute of Tibetology, unserer nächsten Station, eine weltberühmte Forschungsstätte für Tibetologie und Studienzentrum für buddhistische Philosophie und Religion, werden seltene Manuskripte, kostbare Thangkas und wertvolle Kunstobjekte aufbewahrt. Danach fahren wir zum etwa 4 km außerhalb der Stadt liegenden Kloster Enchey, Sitz der Nyingmapa-Schule. Auf dem Weg zurück besuchen wir eine Blumenausstellung und das Directorate of Handicrafts und Handloom, einem Handwerkszentrum, in dem Sikkimer traditionelles Handwerk lernen.
Übernachtung im Hotel [FMA]


17. Tag Kalimpong
Wir fahren nach Kalimpong. Wer möchte, kann nach dem Einchecken ins Hotel den Bazar besuchen.
Danach sehen wir uns die Mutter Theresa-Kirche an. Wir besuchen den Tempel Mangal Dhaam, der zu Ehren von Guru Shree errichtet wurde. Von hier fahren wir zum ältesten Kloster Sikkims: Thongsa wurde 1692 von Bhutanesen gegründet, die zu der Zeit Sikkim regierten.

Gegen Abend besichtigen wir das Nyingma-Kloster Zangdophelri. Es liegt außerhalb der Stadt auf einem Hügel, von dem sich bei guter Sicht ein herrlicher Blick auf Kanchenjunga und weitere Schneeriesen, auf Kalimpong und das Teesta-Tal bietet.
Übernachtung im Hotel [FMA]


18. Tag Kathmandu
Frühmorgens fahren wir nach Bhadrapur und fliegen nach Kathmandu zurück. Wir werden zu unserem Hotel gebracht und haben die verbleibende Zeit zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel [FMA]


19. Tag Rückflug
Auch der heutige Tag steht in Kathmandu zur freien Verfügung. Unsere Reiseleitung hält einige Vorschläge für fakultative Besichtigungen in und um Kathmandu für uns bereit. Gegen Abend werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen von Kathmandu mit Gulf Air über Bahrain nach Frankfurt zurück.
[F]


20. Tag Ankunft
Ankunft in Frankfurt.

Indien

Leistungen

  • Linienflug mit Etihad Airways Frankfurt - Abu Dhabi - Kathmandu - Abu Dhabi - Frankfurt; kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze;
  • Übernachtungen in Hotels und Zelten; meist Vollpension
  • Transfers und Überlandfahrten, Inlandsflug Kathmandu – Bhadrapur – Kathmandu, Besichtigungen lt. Programm
  • Hauser-Reiseleiter/in, örtliche Führer, Begleitmannschaft beim Trekking, Tragtiere
  • Eintrittsgebühren;
  • höhenmedizinische Druckkammer;
  • Camping- und Kochausrüstung;
  • unser Versicherungspaket



Nicht enthaltene Leistungen

  • Visakosten für Nepal (Kosten siehe Abschnitt Einreise- und Impfbestimmungen) und Indien (50,- Euro Stand 12/ 08); Flughafengebühr in Kathmandu für Rückflug aus Nepal (ca. 1.695 NRs = ca. 18 Euro);
  • Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
  • evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschläge der Flughäfen und Fluggesellschaften;
  • fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (ca. 60,- Euro) und Spenden in Klöstern sowie Film- und Fotogebühren;
  • individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art;
  • Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung.




Reiseinfos



Charakter der Tour und Anforderungen


Sikkim weist auf der kleinen Fläche von 7300 qkm unterschiedlichste Landschaften auf: ausgedehnte subtropische Dschungelwälder, schroffe Schluchten, tosende Wasserfälle und die faszinierende Berglandschaft des Himalaya mit Eisriesen wie dem dritthöchsten Berg der Welt, dem 8.598 m hohen Kanchenjunga.

Die Region ist touristisch wenig erschlossen. Achten Sie bitte bei den Begegnungen mit der Bevölkerung auf Respekt und taktvolles Verhalten. Die Unterkünfte sind einfach und die Waschmöglichkeiten manchmal begrenzt, europäische Maßstäbe dürfen nicht angelegt werden. Die Verpflegung ist für den europäischen Gaumen manchmal etwas ungewohnt, Sie werden aber auch ganz neue Köstlichkeiten entdecken.

Während des Trekkings erreichen Sie Höhen von 4.200 m. Dies setzt einen gesunden, belastbaren Organismus voraus. Die fünf- bis achtstündigen Tagesetappen mit Höhenunterschieden von bis zu 1.200 m pro Tag im Aufstieg und bis zu 1.300 m pro Tag im Abstieg erfordern sehr gute Kondition. Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen. Erst seit kurzer Zeit kann dieses Trekking als Rundweg durchgeführt werden. Es handelt sich daher in Teilen um eine Pioniertour, die Gehzeiten und Höhenangaben für den Abschnitt ab dem 13. Reisetag sind als ungefähre Richtwerte zur verstehen.

Nach einem Regenguss können einige Wegpassagen sehr rutschig sein. Das Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände setzt Trittsicherheit voraus. Die Aufstiege erfolgen im Allgemeinen nicht zügig bergan, sondern führen immer wieder in ständigem Auf und Ab zum Ziel. Gehen Sie während des Trekkings bitte langsam und stetig, die geplanten Tagesetappen lassen langsames Gehen ohne weiteres zu; zu rasches Gehen kann zu frühzeitiger Konditionsschwäche oder zur Höhenkrankheit führen. Die „Schwellenhöhe" für Höhenkrankheit liegt bei 2.500 m. Durch eine optimale Anpassung an die Höhe kann einer Höhenkrankheit vorgebeugt werden. Beachten Sie bitte unsere Höhen-Informationen in den Hauser-Reiseinformationen.

Während des Trekkings in Sikkim erreichen Sie ein Hochtal, das im Krankheitsfall oder bei Höhenkrankheit ein Risiko darstellt. Der Weg für einen Rücktransport ist anstrengend und im Falle von Höhenkrankheit besteht keine Möglichkeit, rasch an Höhe zu verlieren!
Ein Hubschrauber kann in dieser Region leider nicht eingesetzt werden. Bitte seien Sie sich des Risikos bewusst.

Das Zelten am Samity Lake ist seit 2006 leider verboten. Im Rahmen eines Tagesausflugs besuchen wir Samity Lake jedoch und haben vom Teenkune-Aussichtspunkt den besten Blick auf den Achttausender Kanchenjunga.

Wichtig: Wegen der langwierigen Visa- und Permitbeschaffung benötigen wir Ihre Anmeldung möglichst frühzeitig, spätestens jedoch 8 Wochen vor Abreise.


Einreisebestimmungen

Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Preise (Stand Juli 08): mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen USD 25,-; mehrfache Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-; mehrfache Einreise für bis zu 90 Tagen: USD 100,-. Es werden auch Euro als Zahlungsmittel akzeptiert. Weitere Hinweise finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com

Impfungen
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen wir, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.

Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb 1.200 m sind malariafrei. Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht nur in den ländlichen Regionen des Terai-Distrikts, insbesondere im Grenzgebiet zu Indien (z.B. Royal Chitwan und Royal Bardia Park, Koshi Tappu Park).
Tetanus/Polio/Diphtherie/Typhus: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,86 Euro pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Die Beantragung des Visums für Indien erfolgt vor Reiseantritt durch Sie selbst, die Unterlagen erhalten Sie von uns mit der Rechnung zur Reise. Für die Beantragung der Trekkinggenehmigung Sikkim benötigen wir jedoch bis spätestens ca. 6 Wochen vor Reisebeginn die ausgefüllten Anträge mit der entsprechenden Anzahl (derzeit 3) von Passbildern. Das Antragsformular erhalten Sie mit der Buchungsbestätigung.


Wichtige Hinweise


Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich werden Ihre Reiseleitung und unsere Agentur stets darum bemüht sein, sämtliche Programmpunkte zu erreichen bzw. die empfohlenen Kulturausflüge anzubieten, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen. Wir danken für Ihr Verständnis.

Die Flüge in Nepal können wegen der begrenzten Flugraum-Kapazität oder sonstigen Faktoren wie schlechte Witterungsbedingungen verschoben werden oder gar ausfallen; Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot. Das Verspätungs- und Ausfallrisiko dieser Flüge liegt außerhalb unseres Einflussbereiches und geht allein zu Lasten der Teilnehmer. Mit Ihrer Reiseanmeldung nehmen Sie dieses Risiko auf sich.


Klima

Beste Reisezeit für einen Besuch in Sikkim sind die Monate März bis Mai und September bis November. Während der übrigen Monate kommt es zu heftigen Regenfällen. Aus den unterschiedlichen klimatischen Verhältnissen, die natürlich je nach Höhenlage variieren, ergeben sich körperliche Belastungen, die nicht unterschätzt werden dürfen. Bei Regen kann es in der Urwaldregion Blutegel geben (Salz oder Bonamol schützen davor).

Für Filmaufnahmen während des Trekkings in Sikkim muss eine Gebühr entrichtet werden (ca. 150,-- Rupien pro Kamera und ca. 1000,-- Rupien pro Videokamera).

Während des Trekkings wird der gesamte Gepäcktransport von Trägern oder Tragtieren übernommen, Sie selbst tragen nur Ihr persönliches Gepäck (z.B. Anorak, Wasserflasche, Fotoapparat etc.) in einem Tagesrucksack. Zelte und einfache Isoliermatten werden gestellt. Da die Temperatur in den höheren Lagen nachts durchaus gelegentlich bis auf ca. -10 Grad sinken kann, ist ein ausreichend warmer Schlafsack (Komfortbereich bis - 15 Grad) sowie die Mitnahme einer selbstaufblasbaren Isoliermatte empfehlenswert. Bitte beachten Sie unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste, die wir Ihnen mit der Buchungsbestätigung zusenden.


Mindestteilnehmerzahl     10     Personen
Höchstteilnehmerzahl     15     Personen
 

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Preise:
KategoriePreis ab: pro PersonAnzahl Personen
Unterbr. lt. Ausschr.2990,- €
Einzelunterbr. lt. Ausschr.3430,- €


Sikkim: Kanchenjunga-Trek Indien, Asien
Reise Veranstalter: Hauser exkursionen






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