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Land: Italien
Termin: 26.09.2010 - 09.10.2010

- Genussvolle Wanderungen auf 2 Inseln von 3 bis 5 Stunden Dauer
- Sardiniens Norden mit Capo dell´Argentiera, Punta Caterina, Capo Testa
- Korsikas Süden mit Bonifacio, Bavella-Berggruppe, Monte Incudine (2.136 m)
Buon giorno und Bonjour! Kleine Buchten mit weißen Sandstränden vor türkisfarbenem
Meer, bizarr geformte Granitfelsen und Macchia, die typische Vegetation des Mittelmeeres,
bestimmen das Bild im Norden von Sardinien. Die „Ile de Beauté", wie Korsika genannt
wird, ist im Süden geprägt von Kiefern- und Buchenwäldern, alpinen Berglandschaften
und kleinen Dörfern aus Granitgestein. Wandern Sie gemeinsam mit Lisa Dell auf
beiden Inseln und erleben Sie genussvoll eine Mittelmeerkombination der Kontraste!
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Lufthansa/Air Dolomiti von München nach Cagliari. Vom Flughafen
fahren wir zu unserer ersten Unterkunft, die zwischen den kleinen Ortschaften
Benetutti und Orune liegt. (Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug).
Je nach Ankunftszeit, besuchen wir auf dem Weg vom Flughafen die Ausgrabung von
Santa Cristina.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung auf einem Bauernhof [A]
2. Tag Monte Rasu - Höhlengräber von Sant Andrea Priu
Unsere Route führt ins Gebiet des 1886 gegründeten Staatsforstes Goceano. Durch
das herrliche Waldgebiet von Burgos und Bono, umgeben von verschiedenen Eichenarten,
sehr alten Stechpalmen und Eiben, umwandern wir den Monte Rasu (1.259 m). Von
dieser höchsten Bergkette des Marghine und Goceano genießen wir den phantastischen
Rundblick, der im Süden über das Tirso-Tal bis zum Supramonte, im Norden über
das Logudoro und im Westen bis zu den Tafelbergen des Meilogu reicht.
Nun besuchen wir die Höhlengräber von Sant Andrea Priu. Diese Felsenkammergräber
sind als domus de janas (Feenhäuser) bekannt, in denen der Sage nach gute und
böse Feen wohnen. Nachdem wir Näheres über die Ozieri- oder San Michele-Kultur
erfahren haben, benannt nach den dortigen Funden, kehren wir zu unserem Bauernhof
zurück.
Neben den Felsengräbern, die der Ozieri- oder San Michele Kultur zugeordnet werden,
gibt es auf Sardinien u. a. auch zahlreiche Zeugnisse aus der Zeit der Nuraghen-Kultur
wie Türme, Dorfanlagen, Brunnenheiligtümer und Gigantengräber. Einen Einblick
in die Frühgeschichte der Insel Korsika bzw. ihrer Megalith-Kultur gewähren z.
B. behauene Menhir-Statuen, während Befestigungsanlagen und Kulttürme, die so
genannten Castelli oder Torri, von der torreanischen Kultur zeugen.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m; Übernachtung auf einem Bauernhof
[FA]
3. Tag Wanderung zur Punta Caterina
Nur etwa 10 km Luftlinie von der Küste entfernt erhebt sich das lang gestreckte
Kalksteingebirge Monte Albo, das noch recht wild und einsam ist. Heute führt unsere
Route ins Gebiet des „Weißen Berges". Wir wandern durch dichte Steineichenwälder
auf eine karge Hochfläche und weiter auf die Punta Caterina (1.127m). Der Blick
von oben ist großartig, zu erkennen sind sogar die Berggipfel des zentralen Gennargentu-
und Supramonte-Massivs. Welch Kontrast zur karstigen Hochfläche mit den Dolinen
und einsamen Hirtenhütten bildet die vielfältige Pflanzenwelt! Vor allem im Frühjahr
blühen hier mehrere Orchideenarten und Liliengewächse. Nach unserer Wanderung
fahren wir zum Baden ans Meer.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 550m; Übernachtung auf einem Bauernhof
[FA]
4. Tag Der Bidderosa-Park - Costa Smeralda
Unsere heutige Wanderung führt uns durch den Naturpark von Bidderosa an, der
durch seine Pflanzenvielfalt mit Seenlandschaften, Feuchtgebieten und wunderschöne
Strände besticht - so können wir Wandern und Baden verbinden. Am Nachmittag ist
der Besuch der Costa Smeralda geplant - berühmt für ihre Schönheit, aber auch
für den „Edeltourismus".
Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 150m; Übernachtung auf einem Bauernhof
[FA]
5. Tag Wanderung in der Region des Monte Limbara
Wir fahren in Richtung Monte Limbara, wo wir heute wandern werden. Dichte Waldgebiete
wechseln mit Landschaften ab, die durch gigantische, bizarr geformte Granitblöcke
geprägt sind. Höhlen und Schutzräume in den ausgewaschenen Felsen erinnern an
die traditionelle Hirtenkultur dieser Region. Wir erreichen eine Höhe von ca.
1.000 m und können an klaren Tagen bis nach Korsika hinüber sehen.
Um das wichtigste Exportgut Sardiniens, den Kork, geht es im weiteren Verlauf
des Tages. In der Gallura, rund um Tempio Pausania, gedeihen die größten Korkeichenwälder
der Insel. Aus Sardinien stammt denn auch der größte Teil der italienischen Korkproduktion.
Was man alles aus Kork herstellen kann, erfahren wir beim Besuch eines kleinen
Familienunternehmens, das wunderschöne Arbeiten aus Kork geschaffen hat.
Alternativ: Bei ungünstiger Wetterlage wandern wir durch die Turmlandschaft von
San Pantaleo.
Granitfelsen mit kühnen Formen umgeben uns auf dieser kurzen Etappe. Häufig treffen
wir hier auf die in der Granitlandschaft der Gallura heimischen Schildkröten.
Anschließend besuchen wir den hübschen kleinen Ort San Pantaleo.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 450m; Übernachtung auf einem Bauernhof
[FA]
6. Tag Capo Testa - Fährüberfahrt nach Korsika - Bonifacio
Wir fahren ans nördlichste Ende der Insel, Capo Testa. Eine kleine Wanderung
führt uns durch wunderschön geformte Granitfelsen und zu verschiedensten kleinen
Buchten, die - je nach Jahreszeit - zu einem Bad einladen. Von hier können wir
Korsika schon direkt vor uns liegen sehen.
Am frühen Nachmittag setzen wir mit der Fähre in ca. 1 Std. hinüber, nach Bonifacio.
Von dort fahren wir direkt weiter über Porto Vecchio nach Zonza, wo wir die nächsten
Tage untergebracht sind. Unsere Fahrt durch das Waldgebiet des Staatsforstes von
l´Ospedale verspricht ein wahres Erlebnis zu werden.
Korsika, die höchste Mittelmeerinsel, von Guy de Maupassants ein „Gebirge im
Meer" genannt, begeistert Naturfreunde mit einer Vielzahl verschiedener Landschaftsformen
auf engstem Raum: feinsandige Buchten und in unmittelbarer Nähe zum Meer eine
alpine Bergwelt mit wilden Gipfeln! Vielfältig ist auch die Flora der Insel: Von
den 2000 Pflanzenarten auf Korsika sind 78 endemisch, kommen also nur hier vor.
Etwa Ende Mai bis Anfang Juli steht die Macchia in voller Blüte, jener dichte,
große Flächen bedeckende Pflanzenteppich. Myrte, Ginster, Wacholder, Rosmarin,
Lavendel, Thymian, wilde Minze, Zistrosen, Baumheide, Erdbeerbaum u. a. verströmen
ihren betörenden Duft. Felsblöcke und Baumgruppen überragen mancherorts das grüne
Gestrüpp. In der mediterranen Zone (bis 400 m) gedeihen Platanen, Agaven, Mimosen,
Oleander, Feigenkaktus, angebaut werden Orangen, Zitronen, Mandeln, aber auch
Eukalyptus, Korkeichen und Ölbäume. In höheren Lagen (400 - 900 m) finden sich
Edelkastanien, ebenso Birken, Buchen, Ahornbäume und Eichen; ab 1.500 m - 1.800
m Höhe schließlich gedeihen noch Nadelhölzer. Bis zu 40 m hoch werden die Laricio-
oder Schwarzkiefern, deren gerade Stämme schon bei den Griechen als Schiffsmasten
beliebt waren. Vor dem felsigen Hintergrund leuchten Gebirgsblumen - Krokus und
Alpenveilchen, Alpenakelei und Knabenkraut. Mit Glück lässt sich sogar das seltene
„Korsische Edelweiß", eine nur auf Korsika in sonnigen Felsspalten gedeihende
Strohblume, entdecken. Wer im Herbst unterwegs ist, kann sich die vielen aromatischen
Beeren der Insel schmecken lassen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [FA]
7. Tag Monte San Petru
Auch heute schnüren wir unsere Wanderschuhe. Etappenziel ist der 1.400 m hohe
Monte San Petru, von dem sich ein großartiger Blick über den Süden Korsikas bietet.
Unsere Route führt durch Kiefernwälder, bis wir auf felsige Höhen gelangen. Hier
eröffnet sich uns ein herrlicher Rundblick. Er reicht von der Westküste über die
Südgipfel der Bavella-Grupppe und Monte Incudine bis zu den höchsten, häufig noch
schneebedeckten Gipfeln von Korsika wie Monte Rotondo (2.622 m) und Monte Cinto
(2.706 m).
Gehzeit: 3,5-4h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Übernachtung im Hotel [FA]
8. Tag Monte Incudine
Aus der Ferne haben wir unser heutiges Gipfelziel, den Monte Incudine (2.136
m), bereits gesehen. Schon allein der Anfahrtsweg zum Ausgangspunkt der Wanderung
auf ca. 1.400 m ist ein Erlebnis: Die Straße führt durch dichte Buchenwälder,
vorbei an Wasserläufen und Wasserfällen. Zunächst wandern wir durch Waldgebiete,
die in weitläufige Almen übergehen. Dann steigen wir langsam zu den kargen Höhenzügen
des felsigen Massivs an. Durch den spärlichen, meist niedrigen Bewuchs (z. B.
Zwergginster) ist die Weitsicht großartig - besonders vom stolzen Gipfel, einem
der „Throne" der Insel. Unsere Route führt streckenweise entlang des berühmten
Fernwanderweges GR 20. Hin- und Rückweg der langen und somit anspruchsvollen Tour
sind identisch. Wer möchte, kann deshalb nur einen Teil der Tour mitgehen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 700m; Übernachtung im Hotel [FA]
9. Tag Bavella-Gebiet - Pass Col de Bavella
Heute halten wir uns im Bavella-Gebiet auf. Unsere Wanderung beginnt auf dem
1.218 m hohen Pass Col de Bavella. Umgeben von den mächtigen Felstürmen dieses
Massivs wandern wir durch dichte Waldgebiete, die sich immer wieder lichten und
herrliche Ausblicke auf eine atemberaubende Felsenlandschaft ermöglichen. Ziel
ist die Paliri-Hütte, die wir über den Sattel Foce Finosa erreichen. Wir befinden
uns erneut auf einer Etappe des GR 20. der Weg ist etwas anspruchvoller.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 350m; Übernachtung im Hotel [FA]
10. Tag Cuccuruzzu und Capula - Bergdorf Sartene
Auf dem Weg zu unserer nächsten Unterkunft in der Nähe von Propriano (ca. 20
km entfernt) besuchen wir die vorgeschichtlichen Stätten von Cuccuruzzu und Capula.
Wir spazieren durch einen kleinen „Zauberwald" und besuchen das dortige Castello
aus der Frühzeit. Anschließend schauen wir uns das typische Bergdorf Sartene an.
Weiter geht es in Richtung Propriano. Auf dem Weg zum Hotel können wir einen Badestopp
an einer der hübschen Buchten des Golfes von Valinco einlegen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [FA]
11. Tag Das Kap von Campomoru - prähistorische Stätte von Filitosa
Unsere heutige Wanderung führt zum Kap von Campomoru. Zunächst steigen wir zum
Genueserturm auf, welcher das Kap überragt. Wir blicken über den Golf von Valinco.
Wir wandern entlang der Küste durch eine wunderschöne Felslandschaft. Später gehen
wir über die Höhen bis zu dem hübschen Sandstrand des kleinen Ferienortes zurück,
der uns zum Baden einlädt.
Nach der Wanderung besuchen wir die interessante prähistorische Stätte von Filitosa.
Hier erhalten wir einen Einblick in die Frühgeschichte der Insel, deren Megalith-Kultur
sich von den frühen Kulturen Sardiniens unterscheidet. Anschließend kehren wir
zu unserer Unterkunft zurück.
Gehzeit: 3-3,5h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 150m; Übernachtung im Hotel [FA]
12. Tag Bonifacio - Fährüberfahrt nach Sardinien
Heute verlassen wir Korsika. Doch geht es zunächst nach Bonifacio. Wir bummeln
durch die hübsche Altstadt und machen einen Spaziergang entlang der Steilküste
(reine Gehzeit ca. 2 Std.). Nachmittags nehmen wir die Fähre nach Sardinien. Von
Santa Teresa di Gallura aus fahren wir zu unserer, in der Nähe von Alghero, gelegenen
Unterkunft.
Übernachtung auf einem Bauernhof [FA]
13. Tag Westküste Sardiniens – das Kap Capo Argentiera
Nach dem Frühstück fahren wir nach Argentiera, eine ehemalige Bergbaustadt. Hier
wurde unter anderem Silber gewonnen, woher auch der Name des Ortes und des Kaps
stammt. Unsere Wanderung führt entlang der wunderschönen Steilküste durch eine
herrliche Flora und ermöglicht zugleich Weitblicke, die bis zum Capo Caccia reichen
und uns ebenso einen Einblick in die Bergbaugeschichte der Insel eröffnet. Nach
unserer Tour verbleibt noch etwas Zeit für einen Badestopp, bevor wir uns am Nachmittag
in der katalanisch geprägten Altstadt von Alghero umsehen.
Gehzeit: 3,5-4h; Aufstieg: 380m; Abstieg: 380m; Übernachtung auf einem Bauernhof
[FA]
14. Tag Heimreise
Wir fahren zum Flughafen nach Cagliari und treten unseren Rückflug nach Deutschland
an.[F]
Leistungen
- Linienflug mit Lufthansa/Air Dolomiti München – Cagliari – München, innerdeutsche,
österreichische und Schweizer Anschlussflüge gegen Aufpreis und Verfügbarkeit
und/oder Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze gegen Aufpreis
- Übernachtungen in landestypischen, kleinen Hotels, Pensionen oder auf komfortablen
Bauernhöfen; Halbpension
- Transfers, Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug, Schiffsfahrten
S.Teresa di Gallura – Bonifacio – S.Teresa di Gallura
- Hauser-Reiseleiterin ab/bis Cagliari
Nicht enthaltene Leistungen
- Unser Hauser BASIS-Versicherungspaket;
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- Fehlende Mahlzeiten;
- Getränke;
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art;
- Eintrittsgelder ca. € 25;
- Trinkgelder;
- Einzelzimmerzuschlag;
- Innerdeutsche Bahnfahrkarte auf Wunsch und gegen Aufpreis (bitte teilen Sie uns
ggf. den Abfahrtsbahnhof mit und ob Sie eine Bahncard besitzen)
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Bei dieser Kleingruppen-Kombireise (6 - 8 Personen) erkunden Sie die Insellandschaft
fast täglich zu Fuß. Sie sind zwischen 3 und 5 Stunden (reine Gehzeit ohne Pausen)
unterwegs. Eine Ausnahme bildet die Wanderung am 8. Tag, die auf den 2.136 m hohen
Monte Incudine führt; dafür werden voraussichtlich ca. 6 Stunden (reine Gehzeit)
benötigt. Sie entspricht aufgrund der Länge und Höhenmeter den Anforderungen einer
Tour der Kategorie II, der Sie sich ebenfalls gewachsen fühlen sollten. (Vergleichen
Sie hierzu bitte die Schwierigkeitsbewertung auf der Umschlagseite der Programmübersicht).
Da Hin- und Rückweg identisch sind, können Sie ggf. nur einen Teil der Tour mitgehen.
Pro Tag sind bis zu 550 Höhenmeter im Auf- und Abstieg zu überwinden. An Tag
8 jedoch müssen Sie insgesamt 700 Höhenmeter im Auf- und Abstieg bewältigen. Die
einzelnen Wanderungen sind technisch nicht schwierig, setzen aber Trittsicherheit
im unebenen Gelände voraus. Viele Wege im Inneren Sardiniens sind kaum begangen
und nicht ausgetreten. Bei fast allen Wanderungen sind Sie etappenweise auf felsigem
Untergrund unterwegs. Auf Korsika ist das Wegenetz schon wesentlich besser ausgebaut,
dennoch erfordern die oft auch von Kühen und Schafen begangenen Wege und Pfade
Trittsicherheit.
Geeignet sind diese Etappen für alle ausdauernden Wanderfreunde, die gewohnt
sind, die genannte Gehleistung mehrere Tage hintereinander mühelos zu erbringen.
Ein Kleinbus begleitet Sie während der gesamten Reisezeit. Für die Wanderetappen
benötigen Sie einen Tagesrucksack, in dem Sie das Notwendigste an persönlichen
Sachen (z. B. Wasserflasche, Regenschutz, Fotoapparat) verstauen, und den Sie
selbst tragen.
Im Frühjahr erfreuen das frische Grün, die Blütenpracht und die angenehmen Temperaturen;
in den Hochlagen muss evtl. noch mit Schnee gerechnet werden. Die Herbstreisen
bestechen durch die beginnende Laubfärbung und das Überwiegen der Braun- und Rottöne.
Die Berge sind schneefrei und das milde Herbstlicht macht das Fotografieren zum
reinen Vergnügen.
Einreisebestimmungen
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger genügt für die Einreise
nach Italien (Sardinien) und Frankreich (Korsika) eine gültige nationale Identitätskarte
(bzw. der gültige Personalausweis) oder der Reisepass.
Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen und Botschaften/Konsulaten
entnehmen Sie bitte Ihren ersten Reiseunterlagen.
Imfpungen
Für Reisen nach Italien (Sardinien) und Frankreich (Korsika) sind keine Impfungen
vorgeschrieben. Grundsätzlich sollte der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie,
und Polio überprüft und ggf. aufgefrischt werden. Ausführliche Informationen erhalten
Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im
Ausland unter der Tel.Nr. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise
Bedingt durch Flugverzögerungen, ungünstige Wetterverhältnisse, organisatorische
Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es
bei dieser Reise zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen. Im Frühjahr
kann auf dem Monte Incudine noch Schnee liegen, dann müssen wir unsere Wanderung
umstellen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten
(trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu
nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich
ist es das Ziel Ihrer Hauser-Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte
zu erreichen. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir aber keine
Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf
hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
Das Klima Sardiniens entspricht mit trocken-heißen Sommern, regnerischen Übergangsjahreszeiten
und kühlen Wintern den typisch mediterranen Verhältnissen. Während im Tiefland
nur selten Frost auftritt, fällt in den Höhenlagen ab etwa 1.200 m im Winter Schnee,
der jedoch erst ab 1.500 m längere Zeit liegen bleibt. Eine Besonderheit des sardischen
Klimas stellen die starken, oft recht stürmischen Winde dar.
Das Klima auf Korsika gilt als sehr angenehm (Jahresdurchschnittstemperatur 16°C),
doch passiert man, je nach Höhe, verschiedene Klimazonen (Mittelmeerklima: 0 -
200 m; gemäßigtes Klima: 1.000 - 1.500 m; alpines Klima: über 1.500 m). Obwohl
das Wetter während der Sommermonate (Mai bis August) und im Herbst (September/Oktober)
normalerweise beständig ist, können in den Bergen um die Mittagszeit Gewitter
aufziehen und gegebenenfalls starke Temperaturschwankungen bewirken. Meist zeigt
sich aber die Sonne bereits am frühen Nachmittag wieder. Durch seine Insellage
ist Korsika Winden ausgesetzt, die ebenfalls wetterbestimmend sind.
Ausrüstung
Für diese Reise benötigen Sie sowohl atmungsaktive, leichte als auch warme, wetterfeste
Kleidung (nach dem "Zwiebelschalenprinzip" zu tragen) und guten Halt bietende
Wanderstiefel mit guter Profilsohle, knöchelhoch und gut eingelaufen.
Mindestteilnehmerzahl 6 Personen
Höchstteilnehmerzahl 8 Personen
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