» weitere Reisen in Italien «
Land: Italien
Termin: 13.09.2010 - 26.09.2010
- Komfortwanderreise mit 2- bis 5-stündigen Tagesetappen
- Unser beliebtester Italien-Klassiker – 30-jähriges Jubiläum!
- Besteigung von Vesuv, Stromboli und Ätna
- Süditaliens Kunst und Kultur in Neapel, Pompeji, Capri und Taormina
- Übernachtungen in ausgewählten Unterkünften
Schon Goethe schwärmte 1787 von den faszinierenden vulkanischen Erscheinungen
Süditaliens. Ausgangspunkt in den ersten Tagen ist Sorrent. Sie entdecken die
Sehenswürdigkeiten Neapels, besuchen die Insel Capri und unternehmen eine Wanderung
entlang des Kraterrandes des Vesuvs (1.277 m). Mit der Nachtfähre erreichen Sie
die Insel Stromboli. Ein Höhepunkt der Reise ist die Besteigung des Stromboli
(927 m). Der „Leuchtturm des Mittelmeeres" gilt als aktivster Vulkan der Erde
und ist ununterbrochen tätig. Nach dem Aufstieg durch Schlackehalden und lockere
Asche beobachten Sie aus unmittelbarer Nähe, wie glühende Lavafetzen aus dem Krater
geschleudert werden. Szenenwechsel. Ein Schnellboot bringt Sie zur Insel Lipari.
Sie durchstreifen die noch tätige Vulkaninsel Vulcano und besichtigen den Gran
Cratere. Auf Salina besteigen Sie den Monte Fossa delle Felci (962 m), den höchsten
Gipfel der Liparischen Inseln. Sizilien, die Insel am Fuß des Ätna, ist letztes
Ziel der Reise. Als krönenden Abschluss besteigen Sie den Ätna (3.263 m), den
höchsten Vulkan Europas! Wie weit Sie die Vulkane jeweils hinaufgehen können,
hängt natürlich von deren Aktivität und der aktuellen Wetterlage ab.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Lufthansa von München nach Neapel. (Flughafentransfer nur in Verbindung
mit dem Gruppenflug.) Nach der Ankunft fahren wir zu unserem Hotel in der Nähe
von Sorrent.
Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A]
2. Tag Besteigung des Vesuv und Besichtigung von Pompeji
Wir brechen auf zu unserer ersten Vulkanwanderung! Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
fahren wir von Sorrent zum Ausgangspunkt unserer Etappe und wandern in ca. 30
Min. hinauf zum Krater. Der Weg entlang der Kraterkante bietet einen herrlichen
Rundblick über den Golf von Neapel. Der Aschenkegel und einige Fumarolen (Wasserdampfquellen)
zeugen noch vom letzten Ausbruch (1944). Berühmt wurde der Vesuv 79 n. Chr., als
eine verheerende Eruption einige Städte, darunter auch Pompeji, verschüttete und
vernichtete. Am Fuße des Berges ist die Vegetation üppig, während der Steilkegel
völlig kahl ist. Auf den älteren Hängen wächst der Lacrimae Christi, aus dem der
feurige kampanische Wein hergestellt wird. Außer der Weinrebe gedeihen hier u.
a. auch Orangen, Pfirsiche und Aprikosen.
Wir kehren zum Parkplatz zurück und fahren nach Pompeji, um - gemeinsam mit einem
örtlichen Führer - die Ausgrabungen zu besichtigen. Über das Forum, den Hauptverkehrsplatz,
gelangen wir zum Amphitheater, das sowohl für Theateraufführungen als auch für
Musik- und Tanzdarbietungen genutzt wurde. Danach erreichen wir die Zone der neuesten
Ausgrabungen. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Thermen, das Haus des Fauns
und nicht zuletzt das reich ausgestattete Haus der Vettier, einer pompejanischen
Adelsfamilie.
Vorbehalt: Die Besteigung des Vesuv ist vom Wetter und von der vulkanischen Tätigkeit
abhängig und kann nicht garantiert werden. Jenseits des Absperrrings erfolgt jedes
Bergwandern auf eigene Gefahr.
Gehzeit: 1h; Aufstieg: 180m; Abstieg: 180m; Übernachtung im Hotel [FA]
3. Tag Neapel - Stadtrundgang und Nationalmuseum
Mit dem Zug erreichen wir die Stadt am Fuße des Vesuv. Zunächst besuchen wir
mit einem örtlichen Führer das Nationalmuseum - weltweit eines der umfangreichsten
und bedeutendsten Museen antiker Kunst. Nach dem Mittagessen unternehmen wir einen
Rundgang durch die Altstadt von Neapel und besichtigen einige Sehenswürdigkeiten
aus der Fülle beachtenswerter Plätze und Bauten der Stadt, z. B. Castel Nuovo.
Dieser strenge Bau diente den neapolitanischen Königen und Vizekönigen einst als
Residenz und war zugleich Festung. Zwischen seine Wachtürme wurde ein skulpturenreicher
Triumphbogen eingebaut, der zu den herausragenden Kunstwerken des 15. Jh. in Neapel
zählt. Auch der Dom des San Gennaro, die Chiesa Gesù Nuovo und die quirlige Spaccanapoli
dürfen nicht fehlen. Der Dom, ein bedeutender, häufig umgebauter Sakralbau aus
dem Ende des 13. Jh., ist auch wegen des Januaris-Wunders berühmt, das die Neapolitaner
als Schicksalszeichen für ihre Stadt ansehen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [FA]
4. Tag Capri
Wir starten zu einem Ausflug mit der Fähre nach Capri. Die schöne Lage, das angenehme
Klima und die artenreiche Flora haben Capri zu einer beliebten Urlaubsinsel gemacht.
Hier bietet sich eine Wanderung entlang der Steilküste zum Arco Naturale, einem
faszinierenden Felsenbogen an.
Fakultativ können u.a. die Ruinen der Villa Jovis (einstiger Hauptwohnsitz des
Kaisers Tiberius) besichtigt werden. Je nach Wetter und Schiffsplan besteht evtl.
die Möglichkeit für eine zusätzliche Wanderung über den Paß nach Anacapri und
zur Villa San Michele (Gehzeit: 3,5 h; Auf- und Abstieg: 350m)
Gehzeit: 2-2,5h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 250m; Übernachtung im Hotel [FA]
5. Tag Phlegräische Felder und Fährüberfahrt nach Stromboli
Der Vormittag steht uns zur freien Verfügung. Gegen Mittag bringt uns ein Bus
samt Reisegepäck nach Pozzuoli. Hier besuchen wir den letzten aktiven Vulkan der
Phlegräischen Felder und das Flavische Amphitheater - nach dem Kolosseum in Rom
und der Arena von Santa Maria Capua das drittgrößte Amphitheater Italiens. Am
Abend treten wir die Schiffsüberfahrt nach Stromboli an.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung auf der Fähre [F]
6.-7. Tag Besteigung des Stromboli
Nach Ankunft der Fähre haben wir am Vormittag Zeit, Stromboli, die erste der
Liparischen Inseln (alle vulkanischen Ursprungs) zu erkunden. Ihr Name lässt sich
auf die griechische Bezeichnung des beherrschenden Vulkans Strongyle (= Kreisel;
dieser Vulkan ist gleichmäßig rund) zurückführen. Der Stromboli ist weltweit einer
der aktivsten Vulkane. Bei den sich wiederholenden Ausbrüchen fällt das ausgespiene
Material meistens in den Krater zurück oder rollt über eine Halde ins Meer.
Je nach Wetter besteigen wir den Stromboli am 6. oder 7. Tag. Das Schauspiel
des tätigen Vulkans zu beobachten, ist ein großartiges Erlebnis. Mit unserem örtlichen
Vulkanguide brechen wir möglichst erst am Nachmittag zum Krater auf, versehen
mit Proviant, warmer Kleidung und Stirnlampen. Etwa 2 1/2 - 3 Std. dauert der
Aufstieg auf einem Weg, der durch Schlackehalden führt, dann haben wir 900 Höhenmeter
überwunden und erreichen den Krater. Dort können wir das Naturfeuerwerk des Stromboli
beobachten und fotografieren (am besten mit Stativ, Teleobjektiv und großer Blende).
Beim Abstieg schließlich führt unser Weg durch tiefe Aschefelder.
Am verbleibenden Tag haben wir Zeit, uns auszuruhen, zu baden, einen Spaziergang
oder fakultativ eine Bootsfahrt um die Insel zu machen. Wir übernachten auf Stromboli
im Ortsteil Ficogrande.
Vorbehalt: Die Besteigung des Stromboli ist vom Wetter und von der vulkanischen
Tätigkeit abhängig und kann nicht garantiert werden. Jenseits des Absperrrings
erfolgt jedes Bergwandern auf eigene Gefahr.
Gehzeit: 4-4,5h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Hotel [FA]
8. Tag Ginostra - die Ruhe erwandern
Nach dem Frühstück nehmen wir ein Privatboot, welches uns an einen Ort voller
Ruhe bringt. Keine Auto- oder Motorengeräusche durchbrechen die Stille in Ginostra.
Noch heute werden Esel im Hafen als Lasttiere eingesetzt. Der Strom wird seit
kurzer Zeit aus einer Solaranlage gespeist und neue Wasserleitungen ersetzen alte
Zisternen.
Je nach Wetter können wir eine kleine Wanderung unternehmen. Eine Möglichkeit
wäre eine Rundwanderung direkt vom Hafen aus. Leicht bergan wandern wir durch
den Ort bis wir die "Sciara del Fuoco", die berühmte "Feuerrutsche" im Blick haben.
Unterwegs haben wir die Möglichkeit in einem typischen Gasthaus bei einer italienischen
"Mama" einzukehren. Wer möchte, badet an der Steinküste im tiefblauen Meer bevor
es am Nachmittag mit der Fähre zurück nach Stromboli geht.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 1h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 350m; Übernachtung im Hotel
[FA]
9. Tag Lipari
Der Morgen steht uns zur freien Verfügung, bevor wir am späten Mittag das Schiff
nach Lipari nehmen. Wir erreichen die Insel am späten Nachmittag. Wir laufen durch
Lipari-Stadt zu unserem Hotel, während unser Gepäck transportiert wird.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [FA]
10. Tag Vulcano: Besteigung des Gran Cratere
Vulcano wird nur durch einen schmalen Meereskanal von Lipari getrennt und ist
wohl die interessanteste der Liparischen Inseln mit üppiger, subtropischer Vegetation;
Ginster-, Johannisbrot-, Feigen- und Eukalyptusbäume gedeihen hier. Natürlich
gehört auch zu dieser Insel ein Vulkan. Dieser ist das Ziel unserer nächsten Wanderung.
Der Gran Cratere (386 m) bildet den Kern der Insel, war aber seit 1890 nicht
mehr explosiv tätig. 1 - 1,5 Std. sind wir unterwegs bis zum Krater. Interessant
sind hier vor allem die sehr aktiven Schwefel-Fumarolen, aber auch die Solfataren-Tätigkeit
des Gran Cratere. Nach dem Rückmarsch bietet sich uns vielleicht die Gelegenheit
zu natürlichen Sulfurfangobädern oder zum Baden im "geheizten Meer".
Mit dem Boot kehren wir nach Lipari zurück und können dort durch die Altstadt
bummeln. Wenn die Zeit es erlaubt, können wir das Museo Eolina besuchen (fakultativ),
das an der Stelle der Akropolis des antiken Lipari steht. Dicht daneben befinden
sich die Ausgrabungen aus der Frühzeit Liparis mit Funden, die durch den konservierenden
Einfluss des Vulkanbodens bestens erhalten sind, z. B. vierfarbig bemalte griechische
Vasen.
Alternativ bietet sich auch eine 3-stündige Wanderung zur Punta della Crapazza
an, mit schönem Blick hinüber zur Insel Vulcano.
Gehzeit: 2,5h; Aufstieg: 380m; Abstieg: 380m; Übernachtung im Hotel [FA]
11. Tag Ausflug zur Insel Salina
Wir besuchen eine weitere Insel dieses Archipels. Ob es, wie geplant, Salina
oder eine andere Insel ist, hängt von der Wetterlage bzw. den Fährdiensten ab.
Bekannt ist die Insel Salina vor allem für ihren vorzüglichen weißen Malvasia-Wein
sowie die angeblich besten Kapern Siziliens und vielleicht weniger dafür, dass
einer ihrer Berge, der konisch geformte M. Fossa delle Felci (962 m), der höchste
Gipfel der Äolischen Inseln ist. Diesen erloschenen Vulkan wollen wir heute erklimmen.
Vom Ort Valdichiesa, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung, benötigen wir für den
Aufstieg rund 3 Std. Der Abstieg führt bis nach Santa Marina oder Lingua. Pflanzenliebhaber
werden auf Salina Ginster, Myrthe und Meerzwiebel, Kapernbüsche und Kaktusfeigen
und in den höheren Lagen Pappeln, Kastanien und Steineichen entdecken können.
Zur Übernachtung kehren wir nach Lipari zurück.
Gehzeit: 4,5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 960m; Übernachtung im Hotel [FA]
12. Tag Ankunft auf Sizilien
Mit dem Schiff setzen wir am Morgen nach Milazzo, an der Nordküste Siziliens,
über. Hier entdecken wir eine völlig andere Welt. Viele verschiedene Landschaften
prägen das Bild dieser Insel, die im Zentrum des Mittelmeeres und nur 140 km von
der afrikanischen Küste entfernt liegt. Sanftes Bergland mit tief eingeschnittenen
Tälern, verstreut aufragende Sandsteingipfel, blühende Gärten, aber auch öde verkarstete
Kalklandschaften reihen sich aneinander. Das Inselinnere besteht aus unregelmäßigem,
zerschnittenem Hügelland. Der Osten ist stark vulkanisch geprägt - halb blühender
Garten, halb Aschenwüste, wirkt er anziehend und abschreckend zugleich.
In Milazzo werden wir vom Bus abgeholt und zu unserem Hotel in der Umgebung von
Taormina gebracht. Anschließend bzw. unterwegs haben wir noch Zeit für eine kurze
Stadtbesichtigung. Sehenswert sind z. B. das griechische Theater (das zweitgrößte
Siziliens mit hervorragender Akustik), in dem heute noch Aufführungen stattfinden
und der Dom aus dem 13. Jahrhundert. Berühmt ist der prachtvolle Blick vom Teatro
Greco auf den Ätna in der Ferne.
Übernachtung im Hotel [FA]
13. Tag Besteigung des Ätna
Wenn die Wetterbedingungen und die vulkanische Tätigkeit es zulassen, wollen
wir den meist schneebedeckten Ätna besteigen. Mit seinen derzeit durchschnittlich
3.369 m Höhe - die Angaben variieren infolge der vulkanischen Tätigkeit - ist
der Ätna Europas höchster Vulkan. Von den Einheimischen wird er ehrfürchtig "Il
Monte" oder „Mongibello" genannt, da er Siziliens Berge um ein Mehrfaches überragt.
(„Mongibello" bedeutet „Berg der Berge" und leitet sich ab von „Monte" und „Gibel"
= „Berg" im Arabischen).
Zunächst fährt uns der Bus zur Talstation der Seilbahn. Unsere Route führt uns
über die Südseite zunächst mit der Seilbahn und anschließend mit einem Geländewagen
bis auf etwa 2.900 m Höhe. Von hier geht es etwa 2 Std. mit einem örtlichen Führer
bis zum Rand des Hauptkraters. Der Aufstieg zum Ätna ist stark von den Wetterverhältnissen
abhängig, da der Vulkan leider oft von starken Winden, von Wolken und Regen heimgesucht
wird. Bei guter Sicht bietet sich uns ein herrlicher Blick über ganz Sizilien,
einen Teil Kalabriens und die Liparischen Inseln. Der Abstieg verläuft meist über
Aschehänge zum Rifugio Sapienza (1.920 m).
Hier wartet der Bus und bringt uns zurück zum Hotel.
Vorbehalt: Die Besteigung des Ätna ist vom Wetter und von der vulkanischen Tätigkeit
abhängig und kann nicht garantiert werden. Jenseits des Absperrrings erfolgt jedes
Bergwandern auf eigene Gefahr.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 1300m; Übernachtung im Hotel [FA]
14. Tag Heimreise
Wir nehmen Abschied von der größten Mittelmeerinsel und werden nach Catania gebracht
für unseren Rückflug nach Deutschland. [F]
Leistungen
- Linienflug mit Lufthansa München – Neapel/Catania – München, innerdeutsche, österreichische
und Schweizer Anschlussflüge gegen Aufpreis und Verfügbarkeit und/oder Rail &
Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze gegen Aufpreis
- Unterkunft in 3- bis 4-Sterne-Hotels (Landeskategorie); meist Halbpension
- Transfers, teilweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Flughafentransfer nur
in Verbindung mit dem Gruppenflug, Nachtfähre Neapel – Stromboli
- Hauser-Reiseleiter/in, örtliche Vulkanführer für die Besteigung von Stromboli
und Ätna; örtliche/r Führer/in in Pompeji und im Nationalmuseum in Neapel
- Eintrittsgebühren; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- Fehlende Mahlzeiten,
- Getränke,
- Trinkgelder,
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art;
- innerdeutsche Bahnfahrkarte auf Wunsch und gegen Aufpreis (Bitte teilen Sie uns
ggf. den Abfahrtsbahnhof mit und ob Sie eine Bahncard besitzen.).
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Geübte Wanderer, die sich für Vulkane sowie für die Lebensweise und Kultur Süditaliens
(Hellenismus bis Barock) interessieren, sind auf dieser Reise genau richtig.
Die Aufstiege zu den einzelnen Vulkanen erfordern 4 - 5 Stunden Gehzeit und sind
zum Teil (Stromboli und Ätna) sehr anstrengend, da Höhenunterschiede im Aufstieg
von 900 und 1.300 m im Abstieg überwunden werden müssen. Die Abstiege nehmen weniger
Zeit in Anspruch. Sie sind größtenteils auf Vulkangestein unterwegs. Deshalb sind
vor allem Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem
Gelände), aber auch gute Kondition und Ausdauer Voraussetzungen für diese Reise.
Klettertechnisches Können ist nicht erforderlich.
Einreisebestimmungen
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger genügt für die Einreise
nach Italien die gültige nationale Identitätskarte (bzw. der gültige Personalausweis)
oder der Reisepass. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen und Botschaften/Konsulaten
entnehmen Sie bitte Ihren ersten Reiseunterlagen.
Imfpungen
Im internationalen Reiseverkehr werden von Italien keine Impfungen gefordert.
Der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio sollte überprüft und ggf. aufgefrischt
werden. Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice
für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel.Nr. 0900/1234-999
(1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, Vulkanaktivität,
organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige
Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen und oder -änderungen
kommen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage, Streiks oder überraschende Restaurierungsarbeiten
(trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu
nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich
ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Partner vor Ort, sämtliche Programmpunkte
zu erreichen bzw. Ersatz zu bieten, doch können wir für die exakte Durchführung
vorliegender Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an dieser
Reise teilnehmen.
Bitte beachten Sie, dass Hauser exkursionen vor allem bei kurzfristigen Buchungen
von Anschlussflügen keinen Einfluss auf die Übergangszeiten hat und sich durchaus
einige Stunden Aufenthalt ergeben können.
Klima
Auf den Liparischen Inseln herrscht Mittelmeerklima, d.h. trockene, heiße Sommer
und regenreiche, milde Winter und insgesamt viele Sonnenstunden. Die durchschnittliche
Lufttemperatur liegt im Mai und Oktober bei 20° C. Auf den Bergen ist es bis zu
10° C kühler als an den Küsten. Die Wassertemperaturen schwanken zwischen 15°
C im Winter und 26° C im Sommer.
Ausrüstung
Für die Besteigungen sollten Sie Wanderstiefel mit guter Profilsohle tragen und
warme Kleidung ("Zwiebelschalenprinzip") mitführen, da die Temperaturen in der
Höhe besonders im Frühjahr und Herbst niedrig sind. Für den Aufenthalt am Stromboli
und die Besteigung des Ätna empfehlen wir Mütze, Handschuhe und Mundschutz (z.
B. Buff), für den Abstieg während der Nacht Teleskop-Tourenstöcke als Gehhilfe.
Eine Stirnlampe muss mitgenommen werden; Badesachen nicht vergessen. Grundsätzlich
sollten Sie einen guten Sonnenschutz für den Kopf und für die Haut dabei haben.
Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise geht Ihnen mit den ersten
Buchungsunterlagen zu.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 18 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |