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Wanderreise Liparische Inseln: Tageswanderungen zwischen Feuer und Wind - Italien Wanderreisen


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Land: Italien
Termin: 24.09.2010 - 03.10.2010

Italien  Italien

  • Inselwandern mit zwei Standorthotels, 10 Tage
  • UNESCO- Weltnaturerbe vulkanischen Ursprungs:
  • Lipari, Vulcano, Panarea, Salina und Stromboli
  • Feuerzauber auf dem Stromboli
  • Vulcano: Fumarolen am Gran Cratere
  • Kapernfelder auf der "Grünen Insel" Salina
  • Gipfelmöglichkeit, u. a.: - Monte Fossa, 962 m

Italien

Reiseprogramm

1. Tag: Abflug von München über Rom nach Catania,
der quirligen Stadt am Fuße des mächtigen Vulkans Ätna. Unsere örtliche Reiseleitung erwartet Sie und der bereitstehende Bus bringt Sie bequem zur Hafenstadt Milazzo (140 km/2,5 h), die bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. als griechische Kolonie Mylai gegründet wurde. Bei einem Begrüßungsdinner mit italienischen Köstlichkeiten werden die gemeinsamen Inseltage besprochen.
[-/-/ A]

2. Tag: Auf die Hauptinsel Lipari bringt Sie die erste Fähre am Morgen.

Vom Hafen Marina Lunga sind es nur wenige Schritte zum Hotel, der Gepäcktransport ist organisiert. Das angenehme 4-Sterne- Haus Aktea ist Unterkunft für vorerst drei Nächte. Unweit des Stadtzentrums etwas oberhalb der  ucht gelegen, werden Sie hier mit einem wunderbaren Blick auf das Archipel erfreut. Nach dem Einchecken begrüßen Sie die "Sieben Schwestern unter dem Wind", wie die Äolischen Inseln auch genannt werden, bei einer ersten Wanderung. Direkt vom Hotel weg, ohne große Transfers und Fahrten, erreichen Sie auf abwechslungsreichem Weg die Südspitze der Insel. Vor Ihnen eröffnet sich ein erster Panoramablick auf die Schwesterinsel Vulcano, gekrönt von den dampfenden Fumarolen am Kraterrand. Bei klarer Sicht zeigt sich auch schon zum ersten Mal der mächtige Stromboli im Dunst und die wohlhabende Nachbarinsel Panarea, Rückzugsort und Sommersitz vieler wohlhabender Italiener. Ein kurzer Aufstieg führt zur seismologischen Station des Observatorium, von dem aus sich wiederum ein traumhafter Rundblick auf die sagenumwobene Inselwelt zeigt. Sie erreichen die kleine, verlassene Kapelle von San Salvatore, ein geeigneter Ort, um sich für den folgenden Aufstieg zu stärken. Auf einem alten, von mediterranen Kräutern überwachsenen Verbindungspfad steigt der Weg langsam an. Schon bald wird der Blick frei zu den abseits liegenden kleinen Inseln Filicudi und der fernen Schwester Alicudi. Entlang eines alten Vulkankraters führt der Pfad jetzt zu den Obstgärten der Insel und auf der anderen Seite dieses fruchtbaren Tales hinunter ins Zentrum von Lipari. Zeit, um sich an einer der lauschigen Bars mit einem kühlen Getränk oder einem frisch geeisten Zitronensorbet zu erfrischen.
Hm ↑ 270 ↓ 270 Gz 4-5 h [F/-/ A]

3. Tag: Il Postino: Die Insel Salina

wurde bekannt durch den melancholischen Film "Der Postmann" mit Philipp Noiret. Nach kurzer Überfahrt auf die nördlich von Lipari liegende Insel und einer halbstündigen Busfahrt beginnt an einem perfekten Aussichtspunkt oberhalb von Pollara die heutige Inselwanderung. Sie sind jetzt mitten in der romantischen Filmkulisse und so manches eindrucksvolle Bild wird Sie an die Geschichte von Pablo Neruda und den Postmann erinnern. Der schmale Weg steigt stetig an, kommt bald in einen Wald mit altem, knorrigen Baumbestand und führt immer wieder durch die vulkanisch geprägten Erosionsschründe. Salina wird aufgrund der vielen natürlichen Wasserquellen auch die "grüne Insel" genannt. Sie ist sehr fruchtbar und erfreut sich einer vielfältigen Flora und Fauna. Nach knapp zwei Stunden Anstieg ist der höchste Punkt der Wanderung unterhalb des Rabenfelses Punta di Corvo, 500 m, erreicht. Ein letzter Blick streift auf Pollara und den schwarzen Strand, bevor der Weg zum Teil recht steil ins Vale della Spina abfällt. Im Schatten der Pinien ist der perfekte Platz für ein Picknick. Im Anschluss geht es nur noch leicht bergab bis zum abseits gelegenen und stillen Küstenort Rinella. Rückfahrt mit der Fähre nach Lipari und zum Hotel.
Hm ↑ 300 ↓ 500 Gz 5 h [F/-/ A]

4. Tag: Vulcano und der Gran Cratere
sind die Höhepunkte dieses Tages auf Liparis direkter Nachbarinsel Vulcano. Nach der kurzen Überfahrt mit der Fähre beginnt die Tagesetappe direkt im kleinen Hafen Porto di Levante, zunächst durch den kleinen verschlafenen Ort Vulcano, der nur in den sommerlichen Ferienmonaten zum Leben erwacht. Den Rest des Jahres träumt Vulcano, so wie die meisten anderen Orte der Äolischen Inseln, seinen vergessenen Märchenschlaf. Steil führt nun linkerhand der Pfad über Asche- und Lavafelder hinauf auf den Kraterrand des weiten und runden Grand Cratere. Schwefelgeruch, aufsteigende Gase und Dämpfe bezeugen die immer noch vorhandene vulkanische Aktivität des Giganten. Über den Kraterrand erfolgt der Aufstieg auf den Gipfel des Grand Cratere, 391 m. Es bietet sich eine fantastische Aussicht über die anderen Inseln, allesamt Spitzen eines heute unter Wasser liegenden Vulkangebirges. Der Abstieg zum Dorf erfolgt auf dem selben Weg. Nach der Wanderung besteht die Möglichkeit, sich in der Bucht von Vulcano im Thermal- Schlammwasser oder in dem warm brodelnden Meereswasser zu entspannen. Rückkehr nach Lipari.
Hm ↑ 400 ↓ 400 Gz 3h [F/-/ A]

5. Tag: Stromboli - Terra di Dio, kurzer Abschied von Lipari
und Hotelwechsel nach Stromboli. Die morgendliche Überfahrt nach Stromboli dauert etwa zwei Stunden und führt vorbei an der Insel Panarea. Aus dem Dunst erhebt sich gewaltig und mächtig, gekrönt mit einer Wolkenhaube, der immer noch aktive Vulkan Stromboli. 1949 drehte auf der damals völlig verarmten Insel Roberto Rosselini den Film "Stromboli, terra do dio" mit der legendären Schauspielerin Ingrid Bergmann. Zu Fuß geht es zum Hotel, das Gepäck wird transportiert, Sie beziehen Ihre Zimmer im Hotel Villagio Stromboli bei San Bartolo. Nach einer kurzen Erfrischungspause beginnt die heutige Tageswanderung: Der Weg führt zurück ins Dorf und steigt bis auf eine Höhe von 250 Meter an. Unter Ihnen liegt das blaue Mittelmeer. Gen Westen gerichtet geht es bis an die sogenannte Feuerleiter "Sciara del Fuoco" heran, die noch bis auf eine Höhe von 400 Metern erklommen werden kann. In regelmäßigen Abständen spuckt der Stromboli, begleitet von dumpfen Grollen, seinen Lava- und Ascheregen aus. Ein Teil dieser Ausbrüche  fällt in den Krater zurück, der Rest in die Sciara. Vor allem in den abendlichen Stunden ein leuchtendes Schauspiel, an dem man sich nicht sattsehen kann. Nach ausgiebigen vulkanologischen Studien und Beobachtungen führt die Wanderung zur ehemaligen Beobachtungsstation Semaforo, von wo aus wir immer noch auf die Feuerleiter blicken können, diesmal nur bequem bei einem erfrischenden Getränk, denn inzwischen ist an dem ehemaligen Leuchtturm ein kleines Café eingerichtet. Der Rückweg zum Hotel dauert etwa eine Stunde und ist mühelos zu bewältigen.
Hm ↑ 400 ↓ 400 Gz 4 h [F/-/ A]

6. Tag: Nachtaufstieg zum Stromboli, 926 m.

Um die Lavaausstöße in voller Attraktivität zu bewundern, steigen Sie gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter und einem ausgebildeten Vulkanführer zum Sonnenuntergang auf den Stromboli. Der Aufstieg beginnt erst am Nachmittag. Der Vormittag steht Ihnen zur freien Verfügung und kann zu einer Bootsfahrt rund um die Insel genutzt werden (optional Kosten ca. € 15,-). Der Aufstieg wird entsprechend der Bestimmungen zusätzlich von einem dafür ausgebildeten Bergführer begleitet, denn der individuelle Aufstieg zum Kraterrand ist seit vielen Jahren aus Naturschutzgründen und wegen notwendiger Sicherheitsmaßnahmen verboten. Für den Anstieg werden 2 bis 2,5 Stunden eingerechnet, bevor Sie mit Muße und Ruhe auf den Sonnenuntergang warten (Stirnlampe nicht vergessen!). Fast senkrecht steigen die glühenden Lavafontänen in den Abendhimmel, aus Naturschutzgründen und wegen notwendiger Sicherheitsmaßnahmen verboten. Für den Anstieg werden 2 bis 2,5 Stunden eingerechnet, bevor Sie mit Muße und Ruhe auf den Sonnenuntergang warten (Stirnlampe nicht vergessen!). Fast senkrecht steigen die glühenden Lavafontänen in den Abendhimmel, während langsam im Osten der rote Feuerball im Meer verschwindet. Ein eindrucksvolles Naturschauspiel. Der Abstieg erfolgt auf anderer Route. Ein herzhaftes spätes Abendessen und ein Glas Inselwein belohnen die späten Strapazen.
Hm ↑920 ↓ 920 Gz 6-7 h [F/-/ A]

7. Tag: Panarea - Lipari:
Morgens geht es wieder zu Fuß zum Schiffsanleger und mit der Morgenfähre setzen Sie hinüber zur Nachbarinsel Panarea, die kleine Insel mit einer faszinierenden Natur, wo die Gassen so schmal sind, dass keine Autos fahren können. Sie gleicht vom Meer aus gesehen fast einer Schildkröte. Je nach Schiffszeiten und eigener Konstitution ist es offen, ob dieser Tag mit einer kleineren oder einer größeren Wanderung sich ergänzt. Auf jeden Fall können Sie die liebevoll gestalteten Gärten und die bizarren alten Riesenkakteen bewundern. Es steht die wunderschöne Bucht von Cala Junco auf dem Programm, um auf der Ponta Milazzese, dem Ort eines prähistorischen Dorfes, wieder einmal den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Mit der Fähre geht es am Nachmittag wieder zurück nach Lipari zum bereits bekannten Hotel.
Hm ↑110 ↓ 110 Gz 3 h bzw. Hm ↑430 ↓ 430 Gz 5 h[F/-/ A]

8. Tag: In den Kaolingruben an der Westküste

wird heute nur noch wenig von dem weißen Bimsstein abgebaut, früher jedoch war es eine der Haupteinnahmequellen der Insel und rund um Lipari sah man immer wieder das leichte, poröse Gestein im blauen Meer treiben. Der Bus bringt Sie zum Ausgangspunkt der heutigen Wanderung und führt zum stillgelegten Badehaus Calogero. Durch die gelbbunten Kaoloingruben geht es auf aufgelassenem Weg zum Dorf Quattropani. Je nach Lust und Laune: Rückfahrt zum Hotel oder per pedes durch die aussichtsreiche Inselmitte am Monte Sant' Angelo, 594 m, vorbei und über Pinaconte zurück "nach Hause".
Hm ↑450 ↓ 300 Gz 3 h, zusätzlich Hm ↑220 ↓ 560 Gz 2,5 h [F/-/ A]

9. Tag: Für die Königsetappe auf den Monte Fossa, 962 m,
setzten Sie noch einmal mit der Fähre auf die Nachbarinsel Salina mit ihrem markanten Doppelgipfel über. Die heutige Tageswanderung ist eine kleine Bergtour und führt auf den höchsten Berg der Inselgruppe, den Monte Fossa mit 962 m. Die Wanderung beginnt auf Meereshöhe, direkt am Hafen und der Weg steigt beständig in Serpentinen an. Bald schon ist der schattige Wald erreicht, der bis auf eine Hochebene Schutz vor der Sonne bietet. Die letzten Höhenmeter führen durch eine steile Schneise, dann stehen Sie auf dem Gipfel mit dem einzigartigen Rundblick. Vulkane und das Meer - die "Sieben Schwestern unter dem Wind" liegen vor Ihnen. Der Abstieg erfolgt über einen leichteren Weg in den bereits bekannten Küstenort Rinella. Von dort geht es wieder mit der Fähre nach Lipari und zum Hotel. Bei einem Glas Rotwein auf der Terrasse Ihres Hotels verabschieden Sie den Tag und lassen Ihren Urlaub genussvoll ausklingen.
Hm ↑970 ↓ 970 Gz 6 h [F/-/ A]

10. Tag: Der Abschied von der liebgewonnenen Inselwelt fällt schwer. Rückfahrt mit dem Schiff nach Milazzo und Transfer zum Flughafen von Catania. Rückflug mit Alitalia über Rom in die Heimat.
[F/-/-]

** Termine mit Durchführungsgarantie bereits ab 4 Personen **


Voraussetzungen

Technisch leichte bis anspruchsvolle Bergwanderungen, für die Sie Kondition für Gehzeiten von 3 bis 7 h mitbringen. Für die Fährüberfahrten sind Sie seetüchtig. Meist sind Sie auf guten Wanderwegen unterwegs, aber auch auf weglosen Passagen sind Sie trittsicher. Die Besteigung des Stromboli erfolgt in der Dämmerung, der Abstieg in der Dunkelheit (Taschenlampen erforderlich).


Unsere Leistungen

  • Flug mit Alitalia von Frankfurt über Rom nach Catania und zurück
  • Flughafengebühren und Freigepäck 20 kg
  • 6 x Hotel **** und 3 x Hotel ***, jeweils im DZ
  • Halbpension
  • Flughafentransfer
  • alle Fahrten mit Bus und Fähre laut Programm
  • Reiserücktritt-/ Abbruch-/ Kranken-/ Haftpflichtversicherung
  • 1 Tagesrucksack oder ein anderer Artikel der Summit Line
  • Reiseleitung durch einen deutsch sprechenden Kultur- und Bergwanderführer


Unterbringung

Ort Nächte Unterbringung Landeskategorie
Milazzo 1 Petit Hotel ***
Lipari 6 Hotel Aktea ****
Stromboli 2 Hotel Vilaggio Stromboli ***

Anreise

Weitere Anschlussflüge von Deutschland nach/ von Rom auf Strecken der Alitalia sind auf Anfrage buchbar.

Zusatzkosten:
Trinkgelder ca. € 25,-

Zusatzinformation

Hinweis: Sollte der Stromboli erhöhte vulkanische Aktivität aufzeigen, kann seine Besteigung aus Sicherheitsgründen durch ein Alternativprogramm ersetzt werden.
Ihr freiwilliger atmosfair- Beitrag ca. € 24,-
 

» PDF Reiseinfos

Preise:
KategoriePreis ab: pro PersonAnzahl Personen
im Doppelzimmer1750,- €
im Einzelzimmer2070,- €


Wanderreise Liparische Inseln: Tageswanderungen zwischen Feuer und Wind Italien, Europa
Reise Veranstalter: DAV Summit Club






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