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Land: Kenia
Termin: 24.12.2010 - 10.01.2011
- Gipfeltour für Einsteiger zu den höchsten Bergen Ostafrikas
- Erfahrene/r Hauser-Reiseleiter/in
- Mt. Kenya: Aufstieg Timau-Route, Abstieg Chogoria-Route (6 Tage)
- Kilimanjaro: Aufstieg Kikeleva-Route, Abstieg Marangu-Route (6 Tage)
- Safari im Amboseli-Nationalpark
Zu Beginn Ihrer Reise steht die Umrundung des Mt. Kenya-Gipfelmassivs, sie dient
vor allem einer guten Akklimatisation. Der Aufstieg führt über die kaum begangene
Timau-Route. Auf dem Weg zum Point Lenana, dem Trekkinggipfel auf 4.985 m, durchqueren
Sie vielfältige Vegetationszonen: dichten Wald, Hochmoorlandschaften mit Riesenlobelien
und Senecien, Hochtäler mit reizvollen Bergseen.
Für den Abstieg wählen Sie die Chogoria-Route, den landschaftlich schönsten Weg
am Mt. Kenya. Bevor das nächste Bergabenteuer beginnt, fahren Sie in den Amboseli-Nationalpark.
Mit der Kulisse des Kilimanjaro im HIntergrund beobachten Sie während einer Pirschfahrt
Großwild – wie Löwen und Elefanten – aber auch zahlreiche Antilopenarten. Von
Loitokitok erfolgt der Aufstieg auf den Kilimanjaro über die Kikelewa-Route.
Bis zum Kraterrand ist die Strecke von jedem Bergsteiger zu bewältigen, da durch
die Akklimatisation am Mt. Kenya gut an die dünne Höhenluft gewöhnt. Nachdem Sie
den Kibo-Sattel und Vulkanaschefelder gequert haben, beginnt Ihr "persönlicher
Gipfelsturm" zum Gilman´s Point oder zum Uhuru Peak. Der Ausblick auf die Northern
Icefields, ein Blick über den Kraterrand und der Sonnenaufgang über dem Mawenzi
sind Bilder, die Sie nie vergessen werden. Während des Abstiegs über die Marangu-Route
genießen Sie die afro-alpine Vegetation, bevor Ihre Reise in einem schönen Hotel
am Fuß des Kilimanjaro gemütlich ausklingt. Verlängerung gewünscht? Safari Border
Crossing oder Baden auf Sansibar!
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Ethiopian Airlines von Frankfurt via Addis Abeba nach Nairobi.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Nairobi - Nanyuki
Gegen Mittag landen wir in Nairobi. Karibu Kenya - herzlich willkommen in Kenia,
im Land der farbigen Vielfalt. Nairobi liegt auf einer luftkurort-verdächtigen
Höhe von 1.670 m. Die Metropole mit ihren knapp 3 Millionen Einwohnern und zahlreichen
City-Hochhäusern ist aber alles andere als ein beschauliches Feriennest. Gerade
mal 120 km südlich des Äquators und ca. 500 km vom Indischen Ozean entfernt, liegt
Nairobi am Übergang des trockenen Savannengürtels zum fruchtbaren Hochland. Wir
verlassen die Landeshauptstadt Nairobi in nördliche Richtung. Heutiges Ziel ist
eine kleine Lodge in Nanyuki. Das Städtchen befindet sich an der Nordwestseite
des Mt. Kenya und am Rande des staubigen, knapp 2.000 m hohen Laikipia-Plateaus.
Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 300km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in
einer Lodge [FA]
3. Tag Timau - Marania Camp
Unser erstes Bergabenteuer rückt näher. Wir starten zu jenem Berg, nach dem Kenia
benannt wurde. Für die Völker der Kikuyu, Embu und Meru, die in der Umgebung des
Bergs leben, galt Kirinyaga, „der Berg der Helligkeit", von jeher als Thron des
Gottes des Kirinyaga (Ngai). Nach dem Frühstück starten wir in nordwestliche Richtung,
überqueren den Äquator und fahren durch Timau. Hier, auf einer Höhe von 2.900
m, treffen wir zum ersten Mal unseren Guide, den Koch mit seiner Crew und die
Träger. Besonders wichtig ist langsames Gehen, denn wir sind noch nicht ausreichend
akklimatisiert. Um die Mittagszeit brechen wir zu einem 4-stündigen Marsch auf,
der uns durch faszinierende Vegetation bis zum Marania Camp auf 3.300 m bringt.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 90km; Aufstieg: 480m; Abstieg: 0m; Zelt
[FMA]
4. Tag Aufstieg zum Major's Camp
Heute heißt es, nur nicht übermütig werden. Ganz gezielt gehen wir in gemächlichem
Tempo leicht steigend bergan. Wir haben keine Eile, denn auch der heutige Tag
dient der Eingewöhnung und Akklimatisation und wer jetzt vernünftig geht, wird
später froh darüber sein! Unser 6-stündiger Aufstieg zum Major's Camp auf 4.000
m Höhe führt uns durch Abschnitte mit bezaubernden Senecien und Lobelien. Diese
skurrile Pflanzenwelt vermittelt das seltsame Gefühl, von einer Zeitmaschine in
die Epoche der Dinosaurier katapultiert worden zu sein. Wir nehmen unser Mittagessen
auf der Höhe von Allan's Point ein und erreichen in den Nachmittagsstunden das
Zeltlager, in dem wir die heutige Nacht verbringen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 730m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
5. Tag Aufstieg zum Shipton's Camp
Nach dem Frühstück ziehen wir langsam bergwärts weiter und stellen fest, dass
die Landschaft zusehends trockener und felsiger wird. Wir passieren den Terere
und den Sendeo Peak (beide ca. 4.700 m), zwei Trabanten des Mt. Kenya. Mit 4.545
m erreichen wir die maximale Höhe des heutigen Tages und steigen anschließend
zum 4.200 m hoch gelegenen Shipton's Camp ab. Wie selbstverständlich haben wir
heute immer mehr Senecien und Riesenlobelien gesehen; das beeindruckende Hochplateau
am Fuße der Mt. Kenya-Türme zieht uns ganz in seinen Bann. Zufrieden mit dem bisher
Erreichten legen wir uns zum Schlafen im Shipton's Camp. Da die Hütte in keinem
guten Zustand ist, kann es auch sein, dass wir im Zelt übernachten.
Gehzeit: 4,5-5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 300m; Mehrbett-Hütte oder Zelt [FMA]
6. Tag Hausberg-Pass - Teleki-Hütte
Dieser Tag dürfte als landschaftlicher Höhepunkt gelten, denn wir bewältigen
heute etwa die Hälfte der eigentlichen Gipfelrunde. Es ist ein anstrengender Tag.
Ganz nahe an den mächtigen Gipfelaufbauten vorbei queren wir den Hausberg-Pass
(4.591 m) und erreichen die Hausberg-Seen. Der nächste Pass führt zu den Two Tarn-Seen
(4.490 m) - wieder ein Bilderbuchplatz für Bergfotografen. Ein lang gezogener,
etwas mühsamer Abstieg führt uns schließlich zur Teleki-Hütte (früher Mackinder´s
Camp) auf 4.200 m. Die gleiche Schlafhöhe wie gestern und vorgestern sowie die
Passüberschreitungen sind gut für die Akklimatisation.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 460m; Abstieg: 525m; Zelt oder Hütte [FMA]
7. Tag Point Lenana - Lake Michaelson
Nun wird es ernst! Gegen 3.00 Uhr brechen wir zur Besteigung des Point Lenana
(4.985 m) auf. Zunächst folgen wir dem Teleki Trail aufwärts bis zur Austrian
Hut (4.790 m), wo wir uns vor der Gipfeltour noch einmal mit heißen Getränken
aufwärmen. Von dort gehen wir, entlang einem felsigen Rücken (manchmal mit Schneeeinlagerungen),
über leichte Blockkletterei bei der wir die Hände zu Hilfe nehmen, hinauf zum
Gipfel, den wir bei Sonnenaufgang erreicht haben sollten. Die Sonne wärmt unsere
steifen Glieder und der Sonnenaufgang unser Herz. Ein grandioses Naturschauspiel
bietet sich uns, besonders wenn in der Früh die Wolkenfetzen noch umhergetrieben
werden und den Blick in die Tiefe nur langsam frei geben. Nun steht uns ein langer
Abstieg bevor. Über die Nordseite geht es hinunter, wir gehen am Simba Col vorbei
und erreichen die Hall Tarns (4.200 m). Dann steigen wir ins steil abfallende
Gorge Valley mit spektakulären Aussichten über den Lake Michaelson (3.960 m) ab.
Am Ufer des Sees schlagen wir unsere Zelte auf und verbringen die Nacht an einem
der schönsten Plätze am Mt. Kenya! (Zeit für den Aufstieg ca. 5-6 Stunden; für
den Abstieg ca. 3-4 Stunden).
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 785m; Abstieg: 1005m; Zelt [FMA]
8. Tag Meru Mount Kenya Bandas
Nach dem Frühstück müssen wir erst etwas aufsteigen, bevor es hinuntergeht zu
den Meru Mount Kenya Bandas, Mehrbett-Hütten mit Dusche und Toilette. Auf dem
Weg treffen wir mit Glück auf ein paar Klippspringer, Zebras und öfter auch auf
Büffel. Am Nachmittag erreichen wir die Hütten und können vielleicht nach einer
einfachen Dusche oder zumindest einer ordentlichen Wäsche den restlichen Tag genießen.
Die Mannschaft bereitet ein schmackhaftes Abendessen vor. Die Autos, die uns morgen
nach Chogoria bringen, stehen auch schon bereit. Nach dem Abendessen verabschieden
wir uns von unserer Mannschaft, da wir dafür am nächsten Morgen nicht mehr viel
Zeit haben, und verbringen eine erholsame Nacht.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1230m; Mehrbett-Hütte [FMA]
9. Tag Chogoria - Amboseli-Nationalpark
Szenenwechsel: Über Chogoria fahren wir nach Süden in den Amboseli-Nationalpark.
Unterwegs nehmen wir unser Mittagessen ein und erreichen am späten Nachmittag
die Lodge im Nationalpark.
Fahrzeit: 8h; Fahrstrecke: 480km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Lodge [FMA]
10. Tag Amboseli-Nationalpark
Wir halten uns heute im Amboseli, einem der bekanntesten Nationalparks Kenias,
auf. Das grandiose Panorama des schneebedeckten Kilimanjaro mit Elefanten im Vordergrund
- dieses Bild kennt jedes Kind, mehr noch, es ist zum Inbegriff von Afrika geworden.
Das 392 qkm große Schutzgebiet erstreckt sich am nördlichen Fuß des weißen Riesen
(Kilimanjaro), ganz in der Nähe der tansanischen Grenze. Im Amboseli herrscht
heißes, trockenes Klima mit durchschnittlich 350-400 mm Niederschlag pro Jahr.
Dank ergiebiger Quellen, die vom Regen- und Schmelzwasser des 5.898 m hohen Berges
gespeist werden, gibt es im Park ausgedehnte Sumpfgebiete und einen großen Sodasee,
der ca. ein Drittel der Parkfläche bedeckt. Allerdings ist dieser See nur nach
ergiebigen Regenzeiten gefüllt und wirkt sonst eher wie eine staubige, gleißende
Ebene. Dies erklärt die Herkunft des Wortes Amboseli: Em Posel bedeutet in Maa,
der Sprache der Maasai, soviel wie "salziger Staub". Die Exkursion macht uns mit
der faszinierenden Fauna des Parks vertraut. Neben den Elefanten, für die der
Park berühmt ist, leben hier zahlreiche grasfressende Tiere wie Wildbüffel, Weißbartgnus,
Steppenzebras, Impalas, Giraffen, Gazellen sowie Gerenuks und Spießböcke. Selbst
Raubtierfans kommen nicht zu kurz: Löwen, Geparde, Schakale und Tüpfelhyänen geben
sich - wenn sie wollen - die Ehre. Wir essen in einer Lodge zu Mittag. Übernachtung
in Loitokitok im Gästehaus. Pirschfahrten im Park: 4-5 Stunden.
Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 60km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Gästehaus [FMA]
11. Tag Kilimanjaro - Aufstieg Simba Camp
Nach dem Frühstück Zollabfertigung in Kenia und Transfer (4 km) zur tansanischen
Zollstelle. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten fahren wir zu unserem Ausgangspunkt
Nalemoru, wo Bergführer und Träger bereits auf uns warten. Der erste Teil der
Strecke führt an Feldern vorbei, an die sich der an dieser Bergseite sehr schmale
Regenwaldgürtel anschließt. Vier Stunden gehen wir sanft bergauf. Ohne große Anstrengung
erreichen wir die Baumgrenze und das Simba Camp (ca. 2.600 m). Meist stehen schon
die Zelte und die Mannschaft erwartet uns mit einem heißen Tee. Wer möchte, kann
nachmittags noch ein Stückchen weitergehen - bitte mit dem Guide besprechen.
Gehzeit: 3-4h; Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 16km; Aufstieg: 600m; Zelt [FMA]
12. Tag Kikeleva-Höhlen
Die erste Etappe führt durch Moorlandschaft an der ersten Höhle vorbei hinauf
zur zweiten Höhle (ca. 3.480 m), wo wir etwas Warmes zu Mittag essen. Der heutige
Tag ist ein bisschen anstrengender als der gestrige, wir wandern länger und etwas
steiler. Nach insgesamt ca. sechs Stunden erreichen wir am Nachmittag das Zeltlager
bei den Kikeleva-Höhlen (3.630 m). In der Nähe ist ein kleiner Bach.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1036m; Zelt [FMA]
13. Tag Mawenzi Tarn Hut
Aufstieg zur Mawenzi Tarn Hut (4.307 m) am Fuß des bizarr geformten Gipfels des
Mawenzi. Wir gehen heute zwar nicht lang, aber steil aufwärts. Am Fuß des Mawenzi
erholen wir uns an einem kleinen See und essen zu Mittag. Wer möchte, kann mit
dem Guide noch ein Stück zum Mawenzi hochgehen - wegen der Höhenanpassung sehr
empfehlenswert. Da die Hütte nicht geräumig ist, schlafen wir in den Zelten.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 730m; Zelt [FMA]
14. Tag School Hut
Wir starten zeitig und wandern nach kurzer Steigung am Morgen über den Kibo-Sattel
lange durch die karge Landschaft in Richtung Kibo Hut. Noch bevor wir diese sehen,
zweigen wir ab und gelangen über einen steilen Hang zur School Hut (4.770 m),
unserem Tagesziel. Nicht vergessen: Heute Abend die Thermoskanne unbedingt mit
heißem Tee für den nächsten Tag füllen.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 680m; Abstieg: 125m; Mehrbett-Hütte [FMA]
15. Tag Gilman's Point - Uhuru Peak - Horombo Hut
Nach einer kurzen Nacht und einem kleinen Frühstück mit Tee/Kaffee und ein paar
Keksen brechen wir zwischen Mitternacht und ca. 01.00 Uhr zum Gipfelsturm auf.
In den Rucksack packen wir auch unsere Thermoskanne und unser Gipfel-Pack mit
Keksen, Nüssen und Schokolade. Zunächst queren wir diagonal von der Hütte zur
Hauptroute, die wir unterhalb der Hans Meyer-Höhle erreichen. Ein immer steiler
werdender Weg liegt vor uns, die wenigen Kilometer ziehen sich in Serpentinen
stundenlang dahin. Immer steiler verläuft der insgesamt etwa sechsstündige Aufstieg
über Asche und Geröll bis zum 5.685 m hohen Gilman's Point. Hier genießen wir
bei gutem Wetter den Sonnenaufgang und den prachtvollen Anblick der Northern Ice
Fields. Nach kurzer Pause folgt die nicht mehr so steile, ca. 2-stündige Endetappe,
meist über Schnee und Geröll, zum 5.898 m hohen Uhuru Peak. Im Morgenlicht stehen
wir auf dem Dach Afrikas und können die Bedeutung des Namens Uhuru (Freiheit)
erahnen. Der Abstieg erfolgt über dieselbe Route bis zur Kibo Hut. Nach der Mittagsrast
steigen wir in etwa drei Stunden weiter über den sich ewig hinziehenden Kibo-Sattel
zur 3.720 m hoch gelegenen Horombo Hut ab.
Gehzeit: 13-15h; Aufstieg: 1230m; Abstieg: 2280m; Zelt [FMA]
16. Tag Mandara-Hütte - Marangu Gate
Die etwa sechsstündige Etappe führt über die Mandara-Hütte (2.700 m), wo wir
zu Mittag essen, zum Marangu Gate (1.980 m). Wir genießen den Abstieg durch den
breiten Regenwaldgürtel. Am Gate wird nach erfolgreicher Gipfelbesteigu
ng die Urkunde ausgestellt. Wir verabschieden uns von der Begleitmannschaft und
fahren zum schön gelegenen Aishi- Hotel.
Gehzeit: 6h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 90km; Abstieg: 1800m; Hotel [FMA]
17. Tag Heimreise
Wir müssen die Zimmer zwar schon am Vormittag räumen, haben aber noch den halben
Tag zur freien Verfügung. Am Nachmittag fliegen wir ab Kilimanjaro International
Airport via Addis Abeba nach Frankfurt.
Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 40km; [F]
18. Tag Ankunft
Ankunft in Frankfurt.
Leistungen
- Linienflug mit Ethiopian Airlines Frankfurt – Addis Abeba – Nairobi/Kilimanjaro
Airport – Addis Abeba – Frankfurt, kostenloses Rail & Bahnticket ab/bis deutscher
Grenze
- Übernachtungen in Hotels, Lodges, festen Zelt-Camps, (Mehrbett)-Hütten und Zelten;
meist Vollpension
- Transfers und Überlandfahrten
- Hauser-Reiseleiter/in, örtlicher, Englisch sprechender Führer, Begleitmannschaft
bei den Bergbesteigungen
- unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Nationalparkgebühren USD 1.065,-- pro Person vor Ort in bar zu bezahlen (in Kenia
USD 430,--, in Tansania USD 635,--);
- Visakosten (z.Z. für Kenia Euro 20,-, für Tansania Euro 50,-);
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (ca. USD 200,--),
- Einzelzimmer-Zuschlag,
- individuelle Ausflüge und Ausgaben persönlicher Art.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Für die Umrundung des Mt. Kenya-Gipfelmassivs mit Besteigung seines dritthöchsten
Gipfels, des Point Lenana (4.985 m), sowie für die Besteigung des Kilimanjaro
(5.896 m) werden zwar keine klettertechnischen Kenntnisse vorausgesetzt, doch
ist vor allem wegen der Höhe sehr gute Kondition notwendig. Sie überschreiten
mehrere Bergkämme und folgen Bergpfaden. Bedenken Sie bitte, dass Ihr Körper sich
erst allmählich an die Höhe gewöhnen muss, gehen Sie deshalb unbedingt während
der beiden Bergtouren langsam und stetig. Gesundheit, eine gute körperliche Gesamtverfassung,
Ausdauer, Trittsicherheit (sicheres Gehen in unterschiedlich beschaffenem Gelände)
und Klimaverträglichkeit sind wichtige Voraussetzungen für diese Tour. Für Personen
mit Rückenbeschwerden ist diese Reise nicht geeignet. Konsultieren Sie bitte vor
Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und lassen Sie Herz und Kreislauf prüfen.
Die Gehzeit der einzelnen Tagesetappen liegt, je nach Kondition der Teilnehmer/-innen,
in der Regel bei 5 bis 8 Stunden (maximal 10-12 Stunden an den Gipfeltagen: Point
Lenana und Kibo). Bei der letzten Etappe am Mt. Kenya gehen Sie über großes Blockgestein,
um dieses zu überwinden, müssen Sie manchmal auch die Hände zu Hilfe nehmen. Die
letzte Etappe zum Kibo-Gipfel ist technisch nicht besonders schwierig, doch sehr
anstrengend. Sie benötigen viel Ausdauer, da Sie steil über loses Geröll aufsteigen.
Durch die optimale Akklimatisation bestehen aber bei gutem Wetter reelle Gipfelchancen.
Während der Bergbesteigungen übernachten Sie in Zelten oder Hütten, am Anfang
und am Ende der Reise in den Städten in Hotels bzw. in Loitokitok im Gästehaus,
nach der Mt. Kenya-Etappe eine Nacht in einer Lodge. Da die Hütten besonders im
Mt. Kenya-Massiv sehr einfach und klein sind und über wenig Aufnahmekapazität
verfügen, werden Sie auch in Zelten neben den Hütten übernachten. Bitte haben
Sie Verständnis, wenn die Verpflegung während der Bergtouren relativ einfach und
etwas einseitig ist. Da sämtliche Lebensmittel mitgetragen werden müssen, können
keine abwechslungsreichen Menüs angeboten werden. Während der Wandertage bzw.
des „Lagerlebens" bitten wir alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen aktiv und kameradschaftlich
bei den täglich anfallenden Arbeiten (z.B. Auf- und Abbau der Zelte etc.) mitzuhelfen.
Die Bereitschaft, einfache Verhältnisse in Kauf zu nehmen, sowie Gemeinschaftsgeist,
Verständnis und Toleranz tragen wesentlich zum Gelingen dieser Tour bei.
Einreisebestimmungen
Für Kenia und Tansania ist für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger
ein Visum erforderlich. Antragsdauer 4 - 6 Wochen vor Abreise.
Der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein.
Pflichtimpfung
Gelbfieber. Empfohlen werden Malaria-Prophylaxe sowie Impfschutz gegen Hepatitis
A / B, Diphtherie, Tetanus, Polio. Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich
bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im
Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999
(1,89 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische
Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es
bei dieser Reise zu Programmumstellungen und/oder -änderungen kommen. Beachten
Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger
Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren
Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es
das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen.
Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben.
Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass
Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
Das Klima im Ostafrikanischen Hochland ist für Europäer außerordentlich gut verträglich
und gehört zu den besten Weltklimata. In Nairobi (ca. 1.600 m) herrschen folgende
Tagestemperaturen (langjährige Anhaltswerte): Frühtemperaturen 9°C bis 12°C, Mittagstemperaturen
23°C bis 28°C, Nachttemperaturen 9°C bis 14°C. In den Gipfelbereichen des Mt.
Kenya und Kilimanjaro treten Nachtfröste auf mit Temperaturen zwischen -10°C bis
-20°C.
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen brauchen Sie sowohl atmungsaktive,
leichte als auch warme Kleidung; gegen Wind und Wetter empfiehlt sich Kleidung
aus Goretex. Für die Nächte benötigen Sie einen warmen Schlafsack, der im Komfortbereich
bis -15°C tauglich sein sollte, sowie Ihre Liegematte (Therma Rest). Die Mitnahme
von Touren-Stöcken ist sehr empfohlen, Sie sollten bereits zu Hause das Gehen
damit testen. Bitte beachten Sie die detaillierte Ausrüstungsliste, die wir Ihnen
mit der Buchungsbestätigung zusenden.
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 15 Personen
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