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Land: Kilimanjaro
Termin: 16.10.2010 - 24.10.2010
... der heilige Berg der Masai
Der höchste freistehende Berg der Welt und der heilige Berg der Masai lockt mit
geheimnisvollen Vulkanen und exotischer Vegetation jedes Jahr Bergsteiger und
Wanderer in den gelichnamigen Nationalpark. Die 6-tägige Besteigung über die Lemosho-Route
ist ein besonderes Erlebnis, da sie landschaftlich besonders abwechslungsreich
ist und Ausblicke sowohl Richtung Osten als auch gegen Westen bietet und wird
so mit Recht als die schönste Route bezeichnet. Besteigen Sie das Dach Afrikas
und besuchen Sie die weiten Savannen der Serengeti, geführt und betreut durch
ein Mitglied unseres Teams und deutschsprachige Partner vor Ort. Wer sich für
die Strapazen nach dem Gipfelsieg belohnen möchte hat die Möglichkeit sich auf
den weißen Sandstränden von Sansibar zu erholen oder/und im Ngorongo-Nationalpark
die beeindruckende Tierwelt Ostafrikas zu bestaunen.

Short Description:
1. Day:
Flug zum Kilimanjaro Airport. Transfer nach Machame zum schön gelegenen, komfortablen
Hotel
2. Day:
Fahrt zum Landorossi Gate. Dort treffen wir die Mannschaft, den Local Guide,
die Träger und den Koch. Nach der Registrierung wandern wir durch dichten Regenwald
bis in die Nierderungen von Lemosho und steigen dann zum Lemosho Mkuba Camp auf
2.750m. Mkuba bedeutet großer Baum. Begleitet werden wir auch von bewaffneten
Rangern, da in diesem Gebiet unter anderen auch Büffel und Elefanten leben.
Höhenunterschied: bergauf 650 m bergab 150 m Gehzeit: ca. 3,5 Std.
3. Day:
Bald lassen wir den Wald hinter uns, der Weg wird steiler und führt in Heide
und Moorlandschaft. Nach einem kurzen Abstieg in ein kleines Tal machen wir Mittagsrast
am Fluß. Dann steigen wir weiter auf, bis wir den Rand des Shira Plateaus erreichen.
Im lieblichen Grasland des Plateaus können wir mit etwas Glück auch Antilopen
und Buschböcke sehen. Übernachtung im Shira 1 Camp auf 3.500m.
Höhenunterschied: bergauf 1250 m bergab 250 m Gehzeit: ca. 8 Std.
4. Day:
Kurz hinter dem Shira 1 Camp verlassen wir den Weg und wandern auf einem kaum
sichtbaren Steig, manchmal auf Wildspuren durch die schier endlose Heidelandschaft
zur Shira Cathedral auf 3.880m. Wenn uns dort der vom Regenwald heraufsteigende
Nebel noch nicht eingehüllt hat, genießen wir die Mittagsrast und eine grandiose
Aussicht. Nach einem kurzen Abstieg wadnern wir hinauf zum Shira 2 Camp.
Höhenunterschied: bergauf 750 m bergab 700 m Gehzeit: ca. 7 Std.
5. Day:
Lobelien und Senecien lassen wir hinter uns und steigen zum bizzaren Lava Tower
(4.650m) auf. Eingebettet in die nordwestlichen und südlichen Gletscher ragen
die atemberaubenden Westabbrüche des Kibo in den Himmel und beherrschen das Blickfeld.
Mit jedem Schritt, den wir zum Barranco Camp absteigen, nimmt die Vegetation wieder
zu. Zuletzt wandern wir durch ein wunderschönes Tal, in dem uns das leuchtende
Grün der Lobelien und Senecien begleitet zu unserem Zeltlager auf 3.970m.
Höhenunterschied: bergauf 950 m bergab 250 m Gehzeit: ca. 7 Std.
6. Day:
Nach einem kräftigen Frühstück steigen wir auf einem guten Weg durch die atemberaubende
Breach Wall hinauf zum Umbwe Köpfll auf 4.240m und gönnen uns eine ausgiebige
Rast. Nun wandern wir hinunter in das Karanga Tal auf einer Höhe von 3.980m, wo
unsere Begleitmannschaft das mIttagessen vorbereitet hat. Gut akklimatisiert steigen
wir nun langsam zum Barafu Camp (4.670m), zu unserem letzten Lager vor dem Gipfel.
Höhenunterschied: bergauf 1250 m bergab 2800 m Gehzeit: ca. 14 Std.
7. Day:
Gegen 01.00 Uhr morgens beginnt der Aufstieg zum Stella Point (5745m), der sich
am Kraterrand befindet. Hier können wir einen unvergesslichen Sonnenaufgang erleben.
Nun trennen uns nur noch 150 Höhenmeter vom Uhuru Peak (5895m) und nach einem
letzten mühevollen Anstieg stehen wir am Dach Afrikas. Anschließend langer Abstieg
zum Mweka Camp (3.100m).
Höhenunterschied: bergauf 0 m bergab 1400 m Gehzeit: ca. 5 Std.
8. Day:
Es wird wärmer und feuchter. Die Vegetation wandelt sich zum üppigen Regenwald.
Nach weiteren 2.000 Höhenmetern erreichen wir wieder das Mweka Gate. Urkunden
werden verteilt, die TRäger veracbschiedet und wir freuen uns schon auf eine heiße
Dusche und ein kühles Bier im Hotel im Machame.
9. Day:
Rückflug nach Europa
Anforderungen
Alpines Bergsteigen: Erfahrung im Hochgebirge, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit,
gute Steigeisentechnik bei mittleren bis schwierigen Kletterstellen, sehr gute
Kondition für 8-10 Std. Gehzeit
Ausrüstung
Reisetasche, Seesack mit kleinem Schloß, Tagesrucksack ca. 30-40 Liter, feste
Trekking- od. Bergschue, Teleskopstöcke, Wasserflsche 1 Liter, Thermosflasche
1 Liter, zweckmäßige Wanderbekleidung, 1 Anorak (wind- und wasserdicht), 1 Überhose
(wind- und wasserdicht), 1 Pullover (Wolle oder Fleece), 2 lange Hosen, Funktionsunterwäsche-Thermounterwäsche,
11 Paar Gamaschen, warme Mütze, warme Handschuhe, 1 Schlafsack bis -15 C tauglich,
1 Stirnlampe, 1 Paar Sport- oder Turnschuhe, Fototausrüstung, Taschenmesser Sonnenschutz
(Kopfebedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme), persönlihce Medikamente, Durchfallmedikament,
Wunddesinfektion, Pflaster, Binde, kleine Schere, Toilettenpapier, Müsliriegel,
Getränkepulver
Unterbringung
5x Zeltübernachtung in 2 Personen-Zelten und 3x Hotelübernachtung mit Frühstück
Leistungen
- Bergführer,
- Flug via München,
- 5 x Vollpension im Zelt,
- 3 x Halbpension im Hotel/Lodge,
- Transfer vor ort,
- täglicher Gepäcktransport
Zusatzkosten
- Flughafen Parkgebühren,
- Visa,
- Trinkgelder
Teilnehmer
6 - 12 Personen
Wer trägt was?
Das persönliche Gepäck (großer Seesack) sollte 15kg nicht überschreiten, es wird
von unserem Trägerteam übernommen. Sie tragen Ihren Tagesrucksack. Darin sollte
Platz für die Dinge sein, die Sie während der Tour bis zum nächsten Camp benötigen
( ua. Trinkflaschen, Verpflegungsbox, Photoausrüstung, Regenjacke).
Anforderungen
Die Besteigung des Kilimandscharo bzw. Mount Meru stellt hinsichtlich des bergsteigerischen
Könnens keine hohen Anforderungen. Dafür aber ein großes Maß an Ausdauer und Höhenverträglichkeit.
Die Gehzeiten der einzelnen Tagesetappen betragen ca. 4 - 7 Stunden (am Gipfeltag
meist zwischen 12 und 14 Stunden!) in äußerst unterschiedlichem Gelände. Morast,
Dickicht, Fels und Geröll sind zu überwinden.Die immer dünner werdende Luft, Kälte,
evtl. auftretender Regen und der steil ansteigende Weg der letzten Etappe bis
zum Gipfel fordern eine gute Kondition, körperliche Fitness und einen eiseren
Willen. Es ist empfehlenswert, vor Reiseantritt Herz und Kreislauf kontrollieren
zu lassen, da Anstrengung und große Höhe den Körper stark beanspruchen.
Eine Reise in einem Entwicklungsland kann mit Unvorhergesehenem verbunden sein.
Toleranz und Kameradschaftssinn sind wichtige Vorraussetzungen für eine gute Tour
und unvergessliche Erlebnisse. Vorbereitung Der Kilimanjaro ist beliebtes Ziel
für Jung und Alt, Sportler und Untrainierte. Dementsprechend unterschiedlich ist
auch die Zielsetzung jedes Einzelnen. Für die Meisten ist eine mehrtägige Bergwanderung
schon eine Herausforderung und auf Höhenerfahrung können die Wenigsten zurückgreifen.
Dennoch möchte jeder zum Gipfel und dafür sollten Sie sich vorbereiten.
Vorbereitungszeit mindestens 6 Monate Ausdauersport (schwimmen, Rad fahren, laufen)
mmindestens 2x pro Woche für 1 bis 2 Stunden Regelmäßige mehrstündige Wanderungen
mehrtägige Wanderungen in bergigen Gelände • testen Sie ihre Ausrüstung (nicht
nur im schönen Wetter!) Ihr Körper sollte in derkonditionellen Verfassung sein,
5 Tage wandern zu können ohne Erschöpfungserscheinungen zu zeigen, denn in der
Gipfelnacht benötigen Sie die größten Kraftreserven. Parallel zur den physischen
Vorbereitung, sollte Sie sich mental auf widrigen Wetterbedingen, Erschöpfung
und Kälte einstellen. Der Gipfel wird für Sie nur in erreichbare Nähe kommen,
wenn Ihre Motivation stimmt und Sie bereit sind, sich unabdingbaren Anstrengungen
zu stellen.
Höhenkrankheiten
Mit zunehmender Höhe sinkt der Sauerstoffgehalt in der Atemluft. Dadurch kann
es ab 4000 Meter Höhe zu Höhenkrankheiten kommen. akute Bergkrankheit (ABK) führt
zu zunehmenden Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, mehrmaligen Erbrechen,
Müdigkeit, Schwäche, Apathie, Hautblässe, Schwindel, Kollapsneigung, kalter Schweißausbruch
Höhenlungenödem (HLÖ) macht sich durch trockenen Husten, vermehrte Anstrengungsymptome
und Leistungsabfall bemerkbar Höhenhirnödem (HHÖ) geht aus meist aus akuter Bergkrankheit
oder Höhenlungenödem hervor Bei mittleren bis starken Symptomen der Höhenkrankheit
wird unser Guide den sofortigen Abstieg veranlassen.
Trinkgelder
Wir verstehen Trinkgeld als einen Bonus für besondere Leistung und als Danksagung
für guten Service. Leider ist das in Tansania nicht so. Führer, Träger und Köche
rechnen fest dieser zusätzlichen Geldeinnahme. Für eine sechstägige Kilitour sollte
jeder Bergsteiger ein Trinkgeld von ca. 90Euro bereithalten.
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