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Land: Kuba
Termin: 04.12.2010 - 19.12.2010

- Kuba-Entdeckerreise mit 3-tägigem Trekking in der Sierra Maestra
- Besteigung des Pico Real Turquino – mit 1.972 m der höchste Berg Kubas
- Wanderungen im Valle de Vinales und in der Sierra del Escambray
- Alt-Havanna, Santiago de Cuba, Trinidad, Camagüey und Vinales
- Badeverlängerung in Varadero möglich
Kuba – das ist mehr als Mojito, Havanna-Zigarren oder weiße Strände. Die Zuckerrohr-Insel
ist das landschaftlich abwechslungsreichste Eiland der Karibik. Hier sehen die
Orte noch aus wie zu Kolonialzeiten, hier gibt es eine Fülle endemischer Pflanzen
und seltener Tierarten. Und hier treffen Sie auf Fischer, Kaffeebauern und Plantagenarbeiter
– oft pfeifend bei der Arbeit. Sie wandern im malerischen Tal von Vinales und
lernen die pittoresken Felskegel, die Mogotes, kennen. Baracoa, die erste Hauptstadt
Kubas, und Santiago de Cuba, die Wiege der kubanischen Revolution und des Nationalrhythmus
Son, sind Städte-Highlights auf Ihrer Reise. Wanderungen führen Sie in üppig-grüne
Naturparks, zum Gipfel der Gran Piedra (1.200 m) und zu geschichtsträchtigen Plätzen,
wie zum ehemaligen Hauptquartier von Fidel Castro und Ernesto Ché Guevara während
des Revolutionskrieges. Beim Trekking in der Sierra Maestra besteigen Sie auf
einfachen Wegen den Pico Turquino, den höchsten Berg der Karibikinsel. Für den
Gepäcktransport stehen Mulis zur Verfügung. Nach Besichtigungen von Camagüey,
Trinidad und Sancti Spiritus klingt die Reise mit dem Highlight Havanna aus. Wer
mag, verlängert noch am Traumstrand von Varadero.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Morgens Linienflug mit Air France von Deutschland über Paris nach Havanna. Ankunft
am Flughafen José Marti am Abend, Empfang durch unsere Reiseleitung und ca. 20
km Transfer zum Hotel im Stadtzentrum von La Habana. Um uns kennen zu lernen und
auf die Tour einzustimmen, können wir gemeinsam zum Abendessen gehen (eigene Kosten).
Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 20km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel
2. Tag Pinar del Rio
Havanna, politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Cubas, wird oft
als „Alte Dame der Karibik" bezeichnet. Wir besichtigen zu Fuß La Habana Vieja,
die Altstadt von Havanna und UNESCO-Weltkulturerbe. Das barock-andalusische Stadtbild
spiegelt die Vielfalt der über Jahrhunderte wechselnden Kulturen wider, die Cuba
prägt. Am Nachmittag fahren wir in 2 Stunden zum besten Tabakanbaugebiet Cubas,
nach Pinar del Rio. Auf dem Weg nach Viñales besuchen wir einen „casa de tabaco",
einen Trockenschuppen für Tabak (nach der Regenzeit, Ende Oktober/Anfang November
wird mit der Aussaat begonnen, geerntet wird der Tabak im Februar/Anfang März).
Wir beziehen unser Quartier in einem landschaftlich schön gelegenen Hotel mit
Restaurant und Schwimmbad. Dort essen wir auch zu Abend.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 2-3h; Fahrstrecke: 180km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel
[FA]
3. Tag Wanderung im Viñales-Tal
Nach dem Frühstück unternehmen wir eine ausgiebige Wanderung im nahegelegenen
Viñales-Tal. In dieser Gegend wächst der weltbeste Tabak zwischen malerischen
„Mogotes", schroffen Kalk-Kegelfelsen aus der Jurazeit. Mittagessen in einem Restaurant
bei Viñales im Tal der Zwei Schwestern (Valle de Las Dos Hermanas) mit Blick auf
„El Mural de la Prehistoria", eine gigantische, 40 m hohe naive Wandmalerei, die
in den 60-er Jahren von einem cubanischen Künstler auf einen Felsen gemalt wurde
und die Evolutionsgeschichte darstellt. Die gesamte Region ist von einem gewaltigen
Höhlensystem durchzogen, das sich vor 160 Mio. Jahren ausgeformt hatte. Am Nachmittag
besichtigen wir, sofern möglich eine Tabakfabrik in Pinar del Río und anschließend
fahren wir wieder in die Landeshauptstadt La Habana zurück und beziehen unser
Hotel im Stadtzentrum von La Habana. Sollte der Besuch der Tabakfabrik and diesem
Tag nicht möglich sein, werden wir das während der Reise an anderer Stelle nachholen.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 2h; Fahrstrecke: 180km; Aufstieg: 50m; Abstieg: 50m; Hotel
[FM]
4. Tag Flug nach Santiago de Cuba und weiter nach Baracoa
Sehr früh am Morgen fliegen wir nach Santiago de Cuba (eventuell kann das Hotelfrühstück
ausfallen, wir bitten um Verständnis). Wir essen in einem Restaurant mit Blick
auf die malerische Bucht von Santiago de Cuba. Danach fahren wir in unserem Guagua,
einem landesüblichen Minibus, nach Baracoa. Baracoa - auch La Ciudad Primada genannt
- wurde 1512 vom Spanier Diego Velázquez gegründet und ist die älteste Stadt Cubas.
In der Kathedrale befindet sich das Holzkreuz (la Cruz de la Parra), das Kolumbus
in der Hafeneinfahrt von Puerto Santo aufstellen ließ. Wir haben Zeit für ein
erstes Bad unterwegs in den Wellen der Karibik und für einen kleinen Stadtbummel.
Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 220km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
5. Tag Parque Nacional Cuchillas del Río Toa
Wir unternehmen eine Tageswanderung im Parque Nacional Cuchillas del Río Toa.
Die abgeschiedene Region um Baracoa mit Regenwäldern, Flusstälern und Höhlen ist
Teil des riesigen Humboldt-Nationalparks, der als einzigartiges ökologisches Reservat
unter Naturschutz der UNESCO steht. Nach ca. 5 km Fahrt erreichen wir die Mündung
des Río Toa. Hier beginnt die mittelschwere Tageswanderung durch eine Landschaft
mit üppiger, tropischer Vegetation. Wir wandern durch Kakao-, Bananen- und Kokosnussplantagen.
Nach einem Mittagspicknick holen uns Fischer aus der Gegend ab und bringen uns
mit ihren Cayucos genannten Kanus auf dem Toa in ca. 1 Stunde (je nach Strömung)
flussabwärts zur Mündung des Toa in den Atlantik. Nach einer kurzen Strandwanderung
treffen wir die Fahrzeuge und fahren zurück zu unserem Hotel nach Baracoa. Nach
dem Abendessen haben wir die Gelegenheit, das Nachtleben am Parque Central zu
erleben.
Gehzeit: 4-5h; Fahrzeit: 0,5h; Fahrstrecke: 10km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
Hotel [FMA]
6. Tag Baracoa und Nationalpark La Gran Piedra
Nach dem Frühstück besichtigen wir zu Fuß die Altstadt von Baracoa. Danach fahren
wir nach Imías über Cajobabo unweit der Landungsstelle von José Marti, Cubas berühmtem
Dichter, Nationalhelden und geistigen Führer des Befreiungskrieges gegen Spanien
Ende des 19. Jahrhunderts. In einem schön am karibischen Strand gelegenen Campismo
essen wir zu Mittag, danach haben wir Zeit, im Meer zu baden. Mit unserem Guagua
fahren wir über Guantánamo zum Nationalpark La Gran Piedra in der östlichen Sierra
Maestra. Zum Park gehört ein Kaffeeanbaugebiet, das von den Franzosen, die 1792
während der Sklavenrevolution aus Haiti hierher geflüchtet sind, angelegt wurde.
Wir übernachten in einem kleinen Hotel auf ca. 1.200m Höhe unterhalb des Felsens
"La Gran Piedra".
Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 220km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel
[FMA]
7. Tag Santiago de Cuba
In Begleitung eines Guajiros, eines örtlichen Bauern, brechen wir auf zu einer
mittelschweren Wanderung durch dichte Vegetation auf den Spuren ehemaliger französischer
Kaffeeplantagen-Haciendas. Ca. 5 Stunden wandern wir von La Gran Piedra hinunter
zur Küste von Santiago, wo wir zu Mittag essen. Im Laufe des Nachmittags fahren
wir über Daiquiri zum Strand von Siboney, an dem die Familien von Santiago de
Cuba gerne das Wochenende verbringen. Wir können wieder in der Karibik baden,
bevor wir in die Küstenstadt Santiago de Cuba (insgesamt 20 km) weiterfahren.
Nach dem Abendessen können wir eventuell La Casa de la Trova besuchen und die
traditionelle Son-Musik kennenlernen.
Gehzeit: 5h; Fahrzeit: 0,5h; Fahrstrecke: 20km; Aufstieg: 150m; Abstieg: 920m;
Hotel [FMA]
8. Tag Santiago de Cuba - La Majagua (Sierra Maestra)
Wir besichtigen die erste Hauptstadt Cubas unter spanischer Herrschaft, die 1514
gegründete Ciudad Héroe. Sie gilt als Stadt der Musik und Wiege des Nationalrhythmus
Son, aber auch als Stadt der Rebellen und der cubanischen Revolution, denn hier
kam es zu ersten Aufständen gegen das Batista-Regime. Einen Besuch lohnt der Parque
de Cespedes samt umliegenden Gebäuden und Sehenswürdigkeiten: die Casa Diego Velázquez,
die Kathedrale und das Rathaus, von dessen Balkon aus Fidel Castro am 1. Januar
1959 den Sieg der Revolution verkündet hat. Wir haben rund 2 Stunden Zeit, die
Altstadt von Santiago de Cuba auf eigene Faust zu durchstreifen und das Bacardi-Museum
(fakultativ) zu besuchen. Wer möchte, kann in einem „Paladar" (Privatrestaurant)
zu Mittag essen (eigene Kosten). Diejenigen, die den Pico Turquino nicht besteigen
möchten, verabschieden sich hier von der Gruppe.
Nach der Mittagspause fahren wir entlang der Südküste westwärts und kommen über
Chirivico und Ocujal nach Las Cuevas, dem Ausgangspunkt für die dreitägige Durchquerung
der waldreichen Sierra Maestra. Wir stellen unser Trekkinggepäck zusammen (die
nicht benötigten Sachen bleiben im Guagua). Unsere Begleitmannschaft besteht aus
einem ortskundigen Bergführer und Guajiros, einigen Bauern mit Mulis für den Transport
der Küchenausrüstung sowie für die sperrigen Sachen wie Schlafsäcke und Isoliermatten.
Wir selbst tragen Rucksäcke mit unseren persönlichen Sachen einschließlich der
Wechselkleidung für 3 Tage, Trinkflasche, Regen- und Sonnenschutz, Kamera etc.
Nun beginnt die Besteigung des Pico Turquino. Die erste, ca. 1,5-stündige leichte
Etappe führt bis zu La Majagua (600 m). Unser Quartier schlagen wir in einer einfachen
Schutzhütte auf.
Gehzeit: 1-2h; Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 120km; Aufstieg: 570m; Abstieg: 30m;
Übernachtung in einer einfachen Schutzhütte im Gemeinschaftsschlafraum [FA]
9. Tag Pico Turquino – Aguada de Joaquim
Unsere heutige ca. 8-9-stündige anstrengende Etappe, die eher dem Schwierigkeitsgrad
III entspricht, führt uns über den Pico Cuba (1.800 m) bergan zum Gipfel des Pico
Turquino (1.974 m) und dann bergab bis Aguada de Joaquim (1.360 m). Das Mittagspicknick
nehmen wir unterwegs ein. Am Pico Cuba trennen wir uns von den Mulis, der weitere
Weg ist für sie nicht machbar. Während des letzten Kilometers bis zum Pico Turquino
und während des Abstiegs bis Aguada de Joaquim trägt deshalb jeder seinen Schlafsack
und seine Isoliermatte zusätzlich zum Tagesrucksack selbst. Abends kochen wir
reichlich Tee, damit wir am nächsten Tag wieder genügend zum Trinken haben.
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 1500m; Abstieg: 900m; Übernachtung in einer einfachen
Schutzhütte im Gemeinschaftsschlafraum [FMA]
10. Tag La Platica
Heute steigen wir zum Bergdorf La Platica (900 m) ab. Hier essen wir zu Mittag
und zu Abend. Die ca. 5-stündige und mittelschwere Wanderung entspricht wieder
dem Schwierigkeitsgrad II. Jeder trägt erneut seinen Schlafsack und seine Isoliermatte
zusätzlich zum Rucksack. Den Rest des Nachmittags haben wir zur freien Verfügung.
Abends kochen wir wieder Tee vor für morgen. Wir übernachten in einem kleinen
Bergdorf.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 390m; Abstieg: 850m; Übernachtung in einer einfachen
Schutzhütte im Gemeinschaftsschlafraum [FMA]
11. Tag Santo Domingo – Camagüey
Wir wandern bis La Plata (1.000 m), dem ehemaligen Hauptquartier von Fidel Castro
und Ché Guevara während des Revolutionskrieges und zurück über den 950 m hohen
Alto del Naranjo. Vom Alto del Naranjo nehmen wir einen Lkw nach Santo Domingo,
wo der Guagua mit unserem Hauptgepäck wartet. Nach dem Mittagessen fahren wir
mit dem Minibus nach Camagüey (ca. 250 km). Wir übernachten in einem Stadthotel
und auch hier können wir der Casa de la Trova einen Besuch abstatten und den mittlerweile
vertrauten Son-Klängen lauschen.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 5-6h; Fahrstrecke: 250km; Aufstieg: 100m; Abstieg: 100m;
Hotel [FMA]
12. Tag Camagüey und Santi Spiritus
Wir besichtigen zu Fuß die Altstadt von Camagüey, Geburtsort des Nationaldichters
Nicolas Guillén und Zentrum des Widerstandes gegen die Spanier im 19. Jh. Nach
dem Mittagessen an der vom Kolonialstil geprägten Plaza San Juan de Dios fahren
wir weiter Richtung Trinidad. Die Route verläuft über die Provinzstadt Ciego de
Avila. Nachmittag erreichen wir das verschlafene aber sehenswerte Kolonialstädtchen
Santi Spiritus, das zu den sieben ältesten spanischen Siedlungen Cubas gehört,
die vom Konquistador Diego Velazquez 1514 gegründet wurden. Wir unternehmen eine
kurze Stadtbesichtigung und sehen uns das idyllische Kolonialviertel Barrio San
Juan an. Über eine kopfsteingepflasterte Strasse gehen wir zu der steinernen,
fünf-bogigen Brücke Puente Yayabo, die um 1820 gebaut wurde. Die iglesia parroquial
Mayor del Espíritu Santo gilt als die älteste Kirche Cubas (1680). Übernachtung
in einem Stadthotel in Santi Spiritus. Nach dem Abendessen im Hotel können wir
das Nachtleben im "Casa de la Música" oder im "Casa de la Trova" erleben.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 4h; Fahrstrecke: 183km; Hotel [FMA]
13. Tag Trinidad und die Sierra del Escambray
Nach dem Frühstück fahren wir nach Trinidad (65 km). Rund 12 km östlich von Trinidad
kommen wir durch das reizvolle Valle de San Luis, auch als Valle de los Ingenios
- Tal der Zuckerfabriken - bekannt, denn Ende des 19. Jh. standen hier fast 50
Zuckermühlen. Dieses Tal, in dem Anfang des 16. Jh. Gold gefunden wurde, zählt
mit seinen Palmen, Feldern und kleinen Höfen heute zum UNESCO-Weltkulturerbe und
war die Quelle für den Reichtum Trinidads, der auf den Rücken von Sklaven und
Sklavinnen erwirtschaftet wurde. Mitten im Tal befindet sich das Dorf Manacas
Iznaga, das im 19. Jh. von der größten Zuckerplantage des Landes umgeben war.
Es liegt neben dem berühmten neoklassizistischen, 50 m hohen Iznaga-Turm, der
das ganze Tal von San Luis als Nationaldenkmal überragt und früher zum Beaufsichtigen
der Sklaven auf den Plantagen diente.
Wir fahren durch Trinidad und dann etwa 20 km weiter westlich in die Berge, im
Nationalpark Topes de Collantes. Diese Gebirgszüge der Sierra del Escambray sind
die regenreichste Gegend Cubas und ein Paradies für Vogel- und Naturliebhaber.
Diese Berge dienten Che Guevara als Zuflucht, bevor er mit seinen Truppen 1958
die Stadt Santa Clara einnahm. Hier unternehmen wir eine ca. 3-stündige Wanderung,
mittags picknicken wir. Wir fahren anschließend wieder zurück nach Trinidad. Nach
dem Abendessen im Hotel haben wir Gelegenheit das lebendige Nachtleben am Platz
vor der "Casa de la Musica" zu erleben.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 3h; Fahrstrecke: 110km; Aufstieg: 300m; Abstieg: 100m;
Hotel [FMA]
14. Tag Trinidad - Cienfuegos - Havanna
Trinidad gilt als Juwel der Insel, weil noch viele schöne Gebäude aus der Kolonialzeit
erhalten sind. Mitte des 18. Jh. erlebte die Stadt ihre Blütezeit, als sie zum
wichtigsten Kultur- und Handelszentrum Cubas aufstieg. Zusammen mit dem östlich
gelegenen San Luis-Tal gehört sie zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Stadtkern blieb
seit der Gründung vor über 400 Jahren nahezu unverändert und gilt als klassisches
Beispiel des spanischen Barocks in Amerika. Nach einer Stadtbesichtigung gönnen
wir uns rund 3 Stunden Freizeit. Wir können um die in neuem Glanz erstrahlende
Plaza Mayor bummeln und das Museo Romántico (fakultativ) besuchen. Anschließend
fahren wir nach Cienfuegos an der Südküste, in die „Stadt der 100 Feuer". Hier
essen wir in dem schönen Restaurant des restaurierten Yachtclub von 1920 zu Mittag.
Bis zum Abend gelangen wir wieder in die Landeshauptstadt La Habana und zu unserem
Hotel, mitten in der Altstadt am Parque Central gelegen.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 320km; Hotel [FM]
15. Tag Heimreise
Am Vormittag haben wir noch Zeit auf eigene Faust durch die Altstadt zu bummeln,
bevor wir am späten Nachmittag zum internationalen Flughafen José Marti bei Havanna
gebracht werden. Abends Rückflug nach Deutschland.
Fahrzeit: 1h; Fahrstrecke: 20km; [F]
16. Tag Ankunft in Deutschland
Vormittags Ankunft in Paris und Weiterflug nach Deutschland.
Leistungen
- Linienflug mit Air France Deutschland – Paris – Havanna – Paris – Deutschland,
kostenlose Anschlussflüge ab vielen deutschen Flughäfen nach Paris nach Verfügbarkeit
- Übernachtungen in Hotels und Schutzhütten; meist Vollpension
- Inlandsflug, Transfers und Überlandfahrten
- örtlicher Deutsch sprechender Reiseleiter
- Nationalparkgebühren; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Kosten für Visum bzw. Touristenkarte (Euro 30,-, Stand September 2009, wird von
Hauser besorgt);
- Gebühr pro Fotoapparat CUC 5,-, pro Videokamera CUC 10,- beim Ausflug zum Pico
Turquino;
- fehlende Mahlzeiten,
- Getränke (ca. CUC 150,-);
- Trinkgelder (ca. Euro 50,-);
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art;
- Flughafensteuer für den Rückflug aus Havanna (CUC 25,-). Rechnen Sie insgesamt
mit ca. CUC 300,- Nebenkosten, (1 CUC = 1 USD)
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Trotz unvermeidlicher Fahrstrecken wird bei dieser Reise ausgiebig gewandert.
Die Route ist so gewählt, dass möglichst viele halbe und ganze Wandertage möglich
sind. Gute Kondition und Bereitschaft zu Komfortverzicht sowie Teamgeist sind
wichtige Voraussetzungen für die gesamte Reise.
Die Überlandfahrten erfolgen meist in einem landestypischen Minibus (Guagua),
in der Regel mit Klimaanlage. Mehrmals ist die Beförderung abseits der gängigen
Touristen- und Verkehrsstraßen auch mit Lastwagen geplant. Fahrten auf Ladeflächen
von Lkws (fast immer russische Modelle) sind in Cuba alltäglich und erschließen
Ihnen Gegenden, die sonst nicht erreichbar wären.
Die reinen Gehzeiten der leichten bis mittelschweren Wanderetappen schwanken
zwischen 3 und 9 Stunden. Am 9. Tag überwinden Sie 1.374 m bis zum Pico Turquino.
Es geht streckenweise sehr steil hinauf, sie haben aber viel Zeit und daher ist
die Steigung sehr gut zu bewältigen. Diese Etappe dauert 8-9 Stunden (1.500m im
Aufstieg und 900 m im Abstieg). Der 9. Tag entspricht eher dem Schwierigkeitsgrad
III. Die 3 Trekkingtage in der Sierra Maestra mit der Besteigung des Pico Turquino
erfordern deshalb neben den bereits genannten Anforderungen hinsichtlich der gesamten
Reise Durchhaltevermögen und Trittsicherheit. Die anstrengende Wanderung ist wegen
der natürlichen Schönheit und Abgeschiedenheit der Bergwelt ohne Zweifel jede
Mühe wert. Für die 3 Tage ist ein mittelgroßer Tagesrucksack nötig, der Platz
für Wechselkleidung (Regen- und Sonnenschutz) und für Ihr Trinkwasser (3 Liter
pro Person und Tag) bietet. Ihr Rucksack sollte mindestens 50 Liter fassen. Sperrige
Sachen wie Schlafsack, Isoliermatte und das Wasser für den zweiten Tag können
nur bis zum Pico Cuba auf Mulis verladen werden. Da die Mulis ab dort nicht weitergehen
können, müssen die Teilnehmer/innen Schlafsack, Isoliermatte und Trinkwasser selbst
über den Gipfel und wieder nach unten tragen.
Sie schlafen meist in Hotels, beim Trekking in ortsüblichen Schutzhütten.
Traditionell wird kreolisch gekocht und gegessen. Menüs bestehen oft aus Spanferkel,
Kochbananen, Yucca, Zwiebeln und Reis mit schwarzen Bohnen sowie süßem Nachtisch
und lokalen Früchten wie Mangos, Ananas, Orangen und Papayas. Hotels und Restaurants
bieten auch vermehrt internationale Küche an. Meist wird während der Reise landestypisch
gegessen.
Die Verpflegung während der Wanderungen und des 3-tägigen Trekkings besteht aus
einem landestypischen Frühstück, einem leichten kalten Mittagsimbiss und einer
warmen Abendmahlzeit. Wegen der unzureichenden lokalen Infrastruktur müssen die
Mahlzeiten oft auf einfache Art zubereitet werden und meist ist das Angebot nicht
reichhaltig. Es kann leider auch passieren, dass eine Mahlzeit durch die Rationierung
der Lebensmittel auf Cuba, ausfällt. Es ist also unbedingt zu empfehlen als Ergänzung
und für den kleinen Hunger zwischendurch Zusatzverpflegung mitzunehmen, z.B. Nüsse,
Kekse, Müsliriegel, Trockenobst, etc. Wasser ist immer vorhanden, muss aber abgekocht
werden. Das Nationalgetränk ist Rum, der pur oder als Mixgetränk (z.B. in Cocktails
wie Mojito, Cuba Libre und Daiquiri) angeboten wird.
Für zusätzliche Verpflegung und Getränke rechnen Sie bitte mit etwa CUC 300,-;
sollten Sie nicht an der Besteigung des Pico Turquino teilnehmen wollen, planen
Sie bitte auch ca. CUC 120,- für die drei Hotelübernachtungen in Santiago de Cuba
ein. (1 CUC = 1 USD)
CUC - die Währung in Cuba:
Seit dem 8. November 2004 wird der US-Dollar nicht mehr als Barzahlungsmittel
auf Cuba akzeptiert. Die Währung, die alle Geschäfte annehmen, ist der konvertierbare
Peso (PESO CONVERTIBLE oder CUC).
- Bei der Ankunft am Flughafen erfolgt der Bargeld-Umtausch von EURO oder Schweizer
Franken gegen CUC.
- Bei der Ausreise können ausländische Besucher zusätzlich noch am Flughafen
die CUC in EURO zurücktauschen.
- Traveller-Schecks oder Kreditkarten amerikanischer Banken werden nicht akzeptiert!
Einreisebestimmungen
Sie erhalten mit den letzten Reiseunterlagen eine Touristenkarte, die wir bereits
anhand Ihrer Passdaten für Sie ausgefüllt haben. Diese berechtigt Sie, zusammen
mit Ihrem Reisepass, zur Einreise nach Cuba. Der Reisepass muss bei der Ausreise
aus Cuba noch 6 Monate gültig sein.
Imfpungen
Empfohlen sind Tetanus, Diphtherie, Polio.
Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice
für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des
Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter
www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische
Schwierigkeiten und/oder sonstige Faktoren kann es zu Programmumstellungen oder
-änderungen kommen. Wegen der strategischen Lage unterliegt die Besteigung des
Pico Turquino in der Sierra Maestra einer staatlichen Genehmigung, die verweigert
oder zurückgezogen werden kann. In diesem Fall bleiben die Wandertage in der Sierra
Maestra erhalten, nur die Wegführung ändert sich. Aus diesen und anderen Gründen
können Änderungen im Reiseablauf vorkommen, auf die wir und unsere Agentur keinen
Einfluss haben. Ihre Reiseleitung ist berechtigt, während der Tour die geplante
Route und die ausgeschriebenen Leistungen im Interesse und Sinne der Gruppe zu
ändern, falls außergewöhnliche Umstände wie höhere Gewalt (Witterung) oder staatliche
Anordnungen dazu zwingen. Sollten dadurch weitere Kosten (z.B. zusätzliches Hotel,
Aufenthalts- und Transportkosten etc.) entstehen, sind diese von den Reiseteilnehmern
zu tragen. Zudem kann es sein, dass das staatliche Reservierungsbüro kurzfristig
und ohne Begründung geplante Unterkünfte ändert. In diesem Fall werden Sie in
ein gleichwertiges Hotel umgeleitet. Wir bitten um Ihr Verständnis. Beachten Sie
bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger
Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen
von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer
Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen, doch
können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben.
Außerdem weisen wir Sie ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an
der Reise teilnehmen.
Zum kubanischen Sozialismus: Vor nicht allzu langer Zeit öffnete sich die sozialistische
Republik Cuba verstärkt sonnenhungrigen Urlaubern, um durch den Tourismus Devisen
ins Land zu bringen und die Wirtschaft anzukurbeln. Der Aufbau einer touristischen
Infrastruktur steckt auf Cuba noch immer in den Anfängen. Bitte legen Sie deshalb
keine europäischen Maßstäbe an. Die Uhren gehen ein bisschen langsamer als bei
uns, sei es beim Service, in den Hotels oder auf den Straßen. Die meisten Menschen
sind freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen gegenüber Touristen. Ungeduld
und Überheblichkeit der Fremden stoßen aber auf Unverständnis, weshalb wir von
allen Mitreisenden Taktgefühl und Zurückhaltung erwarten. Nicht überall ist alles,
was wir an Konsumgütern zu brauchen glauben, in den Läden und Hotels zu haben.
Wer neugierig auf Unbekanntes und bereit ist, sich den begrenzten Möglichkeiten
des Landes anzupassen, wird die traumhafte Schönheit der Insel wahrnehmen.
Klima
Das Klima auf Cuba ist tropisch mit einer mittleren Temperatur von etwa 25°C.
Trotzdem sind Winter- und Sommermonate zu unterscheiden. Im Winter (von Mitte
Oktober bis Mitte Mai) schwanken die Temperaturen zwischen 26°C und 30°C bei ca.
70% Luftfeuchtigkeit; im Sommer (von Mitte Mai bis Mitte Oktober) herrscht Regenzeit
mit Temperaturen um 31°C bis 32°C und 80% Luftfeuchtigkeit. Im Herbst ist mit
starken Stürmen zu rechnen, wodurch die Temperaturen auf 19°C fallen können. Als
angenehmste Reisezeit gelten die Wintermonate. Die Wassertemperatur beträgt das
ganze Jahr über um die 24°C.
Ausrüstung
In den Wintermonaten kann die Temperatur nachts und besonders in der Sierra Maestra
auf wenige Grad über den Gefrierpunkt fallen, so dass Sie einen bis 0°C tauglichen
Schlafsack und einen Pullover oder ein Fleece benötigen. Für mehr Komfort ist
außerdem die Mitnahme einer leichten Isoliermatte anzuraten. Außer Regenbekleidung
bzw. Poncho brauchen Sie wegen der starken Sonneneinstrahlung Sonnenschutzmittel
mit hohem Lichtschutzfaktor, eine Sonnenbrille und einen Schutz für Kopf und Nacken.
Impfungen sind für Cuba nicht vorgeschrieben; die Insel ist frei von Malaria.
Es gibt keine Tierarten (Schlangen oder Insekten), die den Menschen ernsthaft
gefährlich werden können.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen
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