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Land: Lappland
Termin: 11.03.2011 - 20.03.2011

- Mehrstündige Touren mit Huskygespann und Rentierschlitten durch Lappland
- Auf altnordischen Holzskiern durch die Winterlandschaft
- Eislochfischen auf Rentierfellen und Lagerfeuer mit "Waldkaffee"
- Übernachtungen auf einem Wildnisgehöft und in einer Wildnislodge
- Familientauglich siehe Detailprogramm
Lernen Sie die einzigartige Winterwelt Lapplands per Rentierschlitten und Huskygespann
kennen! Sie holen frisches Wasser an einer Waldquelle, Petroleumlampen spenden
Ihnen Licht, gusseiserne Öfen sorgen selbst bei klirrender Kälte auf dem Wildnisgehöft
von Dirk für mollige Wärme. Die urige Atmosphäre erinnert an längst vergangene
Zeiten. Später werden Sie auf Lottis Wildnislodge von rund 60 Huskys mit freudigem
Geheul begrüßt. Aufregung bei Ihrer ersten Tour mit den Schlittenhunden liegt
in der Luft. Unter fachkundiger Anleitung werden Sie zum „Musher" (Hundeschlittenführer)
ausgebildet. Typische Gerichte mit frischem Fisch und Rentierfleisch runden die
Tage ab. Und mit etwas Glück schlafen Sie unter einem Himmel aus grünen oder roten
Polarlichter ein.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Lufthansa in Kooperation mit Scandinavian Airlines von Frankfurt
nach Stockholm. Anschließend fliegen wir mit Scandinavian Airlines nach Kiruna.
Am Flughafen Kiruna werden wir abgeholt und mit einem Pkw bzw. Kleinbus zum Wildnisgehöft
Solberget gebracht, zuletzt auf einer verschneiten Schotterpiste, vorbei an endlosen
Wäldern und Seen. Hier werden wir schon von Ihren Gastgebern Silke Hagenbuch und
Dirk Hagenbuch erwartet.
Das Wildnisgehöft Solberget liegt in schwedisch Lappland direkt am Polarkreis
in unmittelbarer Nachbarschaft mehrerer Naturreservate sowie in der Nähe des Muddus-Nationalparks
(Teil des Weltkulturerbes Laponia).
In der näheren Umgebung von Solberget bieten sich vielfältige Möglichkeiten,
die lappländische Wildnis auf Ausflügen zu erleben. Im Umkreis von 20 km gibt
es kein weiteres bewohntes Haus, nur Natur pur. Nachdem die Zimmer verteilt sind,
machen wir einen Rundgang und lernen den Hof mit den urigen Unterkünften, der
Waldquelle, dem Brunnen, der Sauna und seinen „Bewohnern", den Rentieren, kennen.
Anschließend kann die Sauna vorbereitet werden, d. h. Wasser vom Brunnen holen,
Holz hacken und Feuer machen. Nach dem gemeinsamen Abendessen können wir uns Ruhe
und Entspannung in der Solberg'schen Sauna gönnen.
Fahrstrecke: 190km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Gästehaus/in einer
Holzfällerhütte [A]
2. Tag Eine Kultur aus längst vergangener Zeit - hautnah!
Lange bevor es im hohen Norden die ersten Pferde gab, nutzten die Menschen das
Rentier als Transportmittel - heute ist dies nur noch äußerst selten der Fall.
In Solberget erhalten wir einen Einblick in diese mehr oder weniger ausgestorbene
Rentierkultur. Hautnah, denn unser Partner vor Ort hat damit begonnen, „wilde"
Rentiere „auszubilden": diese Tiere können nun Schlitten mit Gepäck oder auch
mit Menschen ziehen.
Am Morgen haben wir Gelegenheit, bei der Fütterung der Rentiere mitzuhelfen und
erstmals Kontakt zu den Tieren aufzunehmen. Im Rahmen des anschließenden "Rentiertrainings"
lernen wir, wie man ein Rentier führt. Dann kommt der spannende Moment, wenn wir
alle Rentiere vor die Holzschlitten spannen und zu unserer dreistündigen Tour
in die Wälder Lapplands aufbrechen. Auf dem Rentierschlitten sitzend, gleiten
wir über Sümpfe und durch Wälder. Nur das Geräusch der Schlittenkufen ist in dieser
Stille zu hören und mit etwas Glück stoßen wir auf Tierspuren oder gar Tiere des
Nordens. An einem idyllischen Plätzchen legen wir eine Kaffeepause am Lagerfeuer
ein und genießen einen richtigen "Waldkaffee". Frisch gestärkt machen wir uns
schließlich auf den Weg zurück nach Solberget.
Am späten Nachmittag bekommen wir Besuch von einem alten Samen, der Zeit seines
Lebens Rentierzüchter war. Er erzählt uns aus seinem reichen Erfahrungsschatz
und wir können aus erster Hand viel über die samische Kultur erfahren.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Gästehaus/in einer Holzfällerhütte
[FMA]
3. Tag Kleine Tour auf altnordischen Holzski
Nach dem Frühstück werden altnordische Holzski verteilt und auf das Schuhwerk
eingestellt.
Wir erhalten eine Einführung in die Fahrtechnik und machen uns auf zum nahe gelegenen
Solberg, dem Hausberg (nicht steil) und unserem Tagesziel. Vom Berg haben wir
eine grandiose Aussicht, unser Blick verliert sich in den Weiten schwedisch Lapplands.
In einer kleinen Holzhütte - bei schwedischen „Kanelbullar" (= Zimtschnecken)
- können wir uns stärken, bevor es zur Abfahrt geht.
Nachmittags steht noch eine kleine einstündige Ausfahrt mit den Rentieren auf
dem Programm, bevor wir wieder mit Köstlichkeiten aus der Küche verwöhnt werden.
Abends dann heißt es in der Sauna schwitzen und anschließend im Schnee "baden"!
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Gästehaus/in einer Holzfällerhütte
[FMA]
4. Tag Größere Skitour
Heute brechen wir zu einer größeren Skitour auf. Durch ungespurtes Gelände ziehen
wir unsere Skispuren über riesige Sümpfe und zugefrorene Seen, durch tiefverschneite
Wälder. Sicher entdecken wir unterwegs Spuren verschiedener Tiere und mit viel
Glück bekommen wir auch Schneehühner oder Auerhähne zu Gesicht. Beim Spuren durch
den Tiefschnee wechseln wir uns ab, so dass es für keinen zu anstrengend wird.
Durch die völlige Abgeschiedenheit des Wildnisgehöfts werden wir auf dieser Tour
sicher keine anderen Menschen treffen, der Wald gehört uns ganz alleine.
Am Abend wärmen wir uns in der Solberg'schen Kräuterdampfsauna auf und feiern
ein wenig Abschied von Solberget.
Gehzeit: 3-4h; Übernachtung im Gästehaus/in einer Holzfällerhütte [FMA]
5. Tag Samenmuseum in Jokkmokk - Fahrt zum Huskycamp
Früh am Morgen fahren wir nach Jokkmokk und besuchen dort das bekannte Fjäll-
und Samenmuseum Áitte, das Zentralmuseum für samische Kultur in Schweden, das
besonders anschaulich und lebendig informiert. Für die Teilnehmer des Januartermines
besteht zudem noch die Möglichkeit, den Historischen Wintermarkt in Jokkmokk zu
besuchen. Dann fahren wir weiter Richtung Norden nach Moskojärvi. Auf einem Parkplatz
am Ende der Straße erwarten uns schon unsere neuen Gastgeber, denn die letzten
Kilometer zum Huskycamp können wir nur mit dem Snowmobil zurücklegen (ca. 15 Min.).
Rechtzeitig zum Abendessen sind wir schließlich im Huskycamp und beziehen unsere
gemütliche Lodge.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in der Wildnislodge des Huskycamps [FMA]
6. Tag Einführung in die Technik des Fahrens - erste Trainingsrunde (ca. 9 km)
Am Vormittag gibt es eine gründliche Einführung in die Welt des "Mushens". Nachmittags
lernen wir anhand von praktischen Übungen, die Hunde an die Schlitten zu spannen,
und wir "mushen" unseren ersten „Probelauf".
Anschließend haben wir Zeit, die Winterlandschaft mit Schneeschuhen zu erkunden
oder in der Sauna am See zu entspannen. Wer möchte, folgt den Fackeln und taucht
zur Abkühlung ins Eisloch ein.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in der Wildnislodge des Huskycamps [FMA]
7. Tag Erste eigenständige Hundeschlittenrunde (ca. 9 km)
Heute üben wir, was wir gestern gelernt haben und versuchen, so viel wie möglich
selbst zu machen: die Hunde zu holen, einzuspannen und zu starten. Immer zwei
Personen teilen sich einen Schlitten mit jeweils 4 -6 Huskys. Ein Musher lenkt
den Schlitten durch die weißen Wälder und über gefrorene Seen und der Zweite sitzt
wärmend eingepackt auf Rentierfellen im Schlitten. Abwechselnd haben beide Musher
Zeit die Fahrtechnik zu erlernen und die Landschaft zu genießen. Wer weiß, vielleicht
können wir Schnappschüsse von Rentieren oder Schneehasen mit nach Hause nehmen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in der Wildnislodge des Huskycamps [FMA]
8. Tag Größere Hundeschlittentour (ca. 25 km)
Günstige Trailbedingungen vorausgesetzt, machen wir uns heute zu einer längeren
Tour mit den Hundeschlitten auf. Mittlerweile kennen wir unser Hunde-Team schon
ganz gut. Wir wissen, welche Hunde eifrig und fleißig unentwegt ziehen und welche
evtl. auch gerne mal die anderen für sich arbeiten lassen.
Wer möchte, kann natürlich jederzeit mehr über die Versorgung der Hunde lernen
und (nicht nur) sein Geschick beim etwas anderen "Golf spielen" unter Beweise
stellen: Hartgefrorene Hundehäufchen zielgenau in einen Eimer zu katapultieren,
stellt selbst für erfahrene Golfspieler eine Herausforderung dar…
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in derWildnislodge des Huskycamps [FMA]
9. Tag Eislochfischen mit heißem Kaffee
Heute entspannen wir beim Eislochfischen, sitzen auf Rentierfellen bei einem
gemütlichen Lagerfeuer, kochen Kaffee und können die Stille genießen. Wer möchte,
kann mit den Schneeschuhen zurück zur Lodge gehen. Die anderen Gruppenmitglieder
werden mit dem Snowmobil zur Lodge gebracht.
Bei schlechtem Wetter besteht evtl. auch die Möglichkeit, das bekannte Eishotel
in Jukkasjärvi - das weltweit größte, ganz aus Eis erbaute Hotel - zu besuchen
(fakultativ, Eintritt 295.- SEK, Kinder: 7 – 16 Jahre: SEK 75, Stand 09/09). Über
30 Betten - in den Suiten aus Eis - mit Rentierfellen belegt, entstehen hier jährlich.
In den warmen Schlafsäcken, heißt es, soll man wunderbar bei einer konstanten
Temperatur von - 5 Grad Celsius schlafen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in derWildnislodge des Huskycamps [FMA]
10. Tag Heimreise
Nach einer erlebnisreichen Woche fällt uns der Abschied von unseren Gastgebern
und den Vierbeinern nicht leicht. Wir werden zum Flughafen gebracht und treten
den Heimflug nach Frankfurt via Stockholm an.
Fahrzeit: 1,5-2h; [F]
Leistungen
- Linienflug mit Scandinavian Airlines Frankfurt – Stockholm – Frankfurt, Weiterflug
mit Scandinavian Airlines Stockholm – Kiruna – Stockholm, Flüge ab anderen deutschen
Flughäfen, ab Österreich und der Schweiz auf Anfrage und gegen Aufpreis
- 4 Übernachtungen im Wildnisgehöft Solberget und 5 Übernachtungen in einer gemütlichen
Wildnislodge auf Mehrbettzimmerbasis (Doppelzimmer auf Anfrage und gegen Aufpreis);
meist Vollpension
- Transfers, Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
- Hauser-Reiseleiter/in ab/bis Kiruna
- Saunabenutzung; Ausflug nach Jokkmokk; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- alkoholische Getränke,
- Trinkgelder,
- Eintrittsgebühren für das Eishotel ca. SEK 295,-, Kinder von 7 - 16 Jahren SEK
75 (Stand: 09/09),
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art,
- innerdeutsche Bahnfahrkarte auf Wunsch und gegen Aufpreis (Bitte teilen Sie uns
ggf. den Abfahrtsbahnhof mit und ob Sie eine Bahncard besitzen).
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Im Wildnisgehöft Solberget übernachten Sie entweder in einem über 100 Jahre alten,
traditionellen schwedischen Gästehaus mit urigen Gästezimmern und einer großen
Gemeinschaftsküche (2 Zimmer mit 2 Doppelbetten, ein Zimmer mit 2 Stockbetten
und ein Weiteres mit 2 Einzelbetten und einem Doppelbett) - oder in einer Holzfällerhütte,
einem urigen Blockhaus (jeweils auf Mehrbettzimmer-Basis / 4-6 Personen). Doppelzimmer
gegen Aufpreis buchbar! Bitte beachten, im Wildnisdorf gibt es keinen Strom, stattdessen
Petroleumlampen, Kerzenlicht und Holzöfen. Das Feuer in den Holzöfen in Ihren
Zimmern sowie in der Gemeinschaftsküche müssen Sie selbst schüren. Frischwasser
wird an der Waldquelle und Brauchwasser am Brunnen geholt. Das "stille Örtchen"
ist in der Tat still gelegen: außerhalb des Gästehauses. Abends wird immer die
Sauna eingeheizt. Für die restlichen Gäste steht im Anschluß an den Saunaraum
eine warme Waschmöglichkeit zur Verfügung. Die vorgefundenen Verhältnisse sind
also sehr einfach. Naturfreunde werden dies sehr zu schätzen wissen, wenn sie
die Schönheit der Wildnis fernab jeglicher Zivilisation entdecken wollen. Die
"Bewohner" des Wildnisgehöfts, die Rentiere, werden Ihnen bald vertraut sein.
Die Tagestouren mit den traditionellen Holzskiern (Riemchenbindung) sind für alle
geeignet. Die Witterungsverhältnisse erfordern Flexibilität, auch in Bezug auf
den Programmablauf. Erwartet wird Gemeinschaftsgeist und Ihr aktiver Beitrag bei
den anfallenden Arbeiten. Bitte helfen Sie mit, z. B. Wasser und Holz zu holen,
Feuer zu machen, abzuspülen.
Im Huskycamp heißt es beim Arbeiten mit den Hunden stressunempfindlich und, vor
allem beim Einspannen, schnell zu sein. Kinder sollten keine allzu große Angst
vor Hunden haben. Zu Beginn herrschen Unruhe und Lärm - das freudige Gebell der
Hunde, die alle gleichzeitig losrennen wollen. Doch bald werden die Schlittenhunde
Ihre Freunde sein. Beim ersten Fahrversuch mit den Hunden fahren Ihre Gastgeber
mit dem Snowmobil voraus. So können sie ihre Gäste immer im Auge behalten, um
Ihnen zu helfen, wenn dies nötig ist. Sie werden Sie sicherheitshalber immer begleiten.
Kinder sitzen während des Mushens im Schlitten. Untergebracht sind Sie mitten
in der Wildnis in einer kleinen, gemütlichen Lodge. Der große Aufenthaltsraum
mit Kamin, Stereo und einer heimeligen Galerie mit vielen Büchern lädt zum Lesen
und Entspannen ein. Die Lodge verfügt über insgesamt 5 Zimmer mit 14 Betten. Es
gibt zwei 4er-Zimmer mit Stockbetten, zwei 2er-Zimmer mit einem Doppelbett und
ein 2er-Zimmer mit einem Stockbett. Zwei Bäder mit jeweils einer Dusche und Toilette
müssen geteilt werden. Wer möchte, kann auch in der Nähe der Lodge unter freiem
Himmel auf einem Rentierfell und in einem Schlafsack übernachten (Rentierfelle
und Schlafsack werden gestellt). Die typisch nordische Sauna am Ufer des vor der
Lodge liegenden Sees können Sie benützen, sooft Sie wünschen.
Da der Strom auf der Wildnislodge mit einem Generator erzeugt wird, steht dieser
nur bis zum frühen Abend zur Verfügung. Eine gute Stirnlampe inkl. Ersatzbatterien
sollten Sie für die Nacht nicht vergessen. Die Verpflegung ist landestypisch und
europäisch, im Wildnisgehöft kommen viele Lebensmittel zudem aus kontrolliert
ökologischem Anbau. Auf dem Speiseplan stehen verschiedene Wilddelikatessen, wie
z. B. Rentier- und Elchfleisch sowie Fisch. Vegetarische Verpflegung (bitte mit
der Anmeldung angeben) ist mit Einschränkungen möglich. Im Wildnisgehöft gibt
es in der Regel ein reichhaltiges Frühstück und Abendessen, ergänzt durch eine
leichte Zwischenmahlzeit. Frühstück und Mittagessen (Suppen) werden hier von den
Gästen selbst zubereitet, die dazu nötigen Lebensmittel werden gestellt. Dafür
werden Sie am Abend mit kulinarischen Leckereien verwöhnt. In der Lodge des Huskycamps
wird mittags meistens eine herzhafte Suppe gereicht. Kaffee, verschiedene Teesorten,
Wasser und lokaler Sirup stehen Ihnen immer zur Verfügung. Wein und Bier kann
sowohl im Wildnisgehöft als auch in der Wildnislodge gegen Aufpreis erstanden
werden.
Einreisebestimmungen
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger genügt zur Einreise
nach Schweden eine gültige nationale Identitätskarte (bzw. der gültige Personalausweis)
oder Reisepaß. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen und Botschaften/Konsulaten
entnehmen Sie bitte Ihren ersten Reiseunterlagen.
Imfpungen
Für Reisen nach Schweden sind keine Impfungen vorgeschrieben. Grundsätzlich sollte
der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio überprüft und ggf. aufgefrischt
werden. Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice
für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel.Nr. 0900/1234-999
(1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise
Das Programm dieser Reise wird dem Wetter, den Schneebedingungen und natürlich
den Rentieren/Hunden angepasst. Somit sind Programmverschiebungen und -änderungen
möglich (z. B. bezüglich der Distanzen die zurückgelegt werden können, Reihenfolge
der Tage, etc.). Auch Flugverzögerungen oder andere, nicht vorhersehbare Ereignisse
und Faktoren können zu Programmumstellungen führen. Wir bitten Sie, gegebenenfalls
das nötige Verständnis, Geduld und Toleranz aufzubringen sowie Gemeinschaftsgeist
und Kameradschaft als oberstes Gebot gelten zu lassen.
Selbstverständlich ist es unser Ziel, das Programm planmäßig durchzuführen. Für
die exakte Einhaltung vorliegender Ausschreibung können wir jedoch nicht garantieren.
Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass
Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
In Schweden nehmen die Temperaturen im Sommer wie auch im Winter von Süden nach
Norden ab. Während der letzten Jahre waren die Winter im Allgemeinen milder als
früher. Auch in unserem Zielgebiet sind die Temperaturen Schwankungen unterworfen,
sie können zwischen 15°C und minus 40°C, in der Regel aber zwischen minus 10°C
und minus 25°C liegen.
Die Durchschnittstemperatur im Februar/März liegt bei ca. minus10°C. Aufgrund
der Tatsache, dass Kiruna 500 - 550 m ü. d. M. liegt und dank der trockenen Luft
können sich minus 20°C in Kiruna allerdings wie minus 5°C in Stockholm anfühlen.
Die sog. Polarnacht ist blau und zusammen mit dem funkelnden, weißen Schnee entsteht
während der dunkelsten Zeit ein weicher und behaglicher Blauschimmer. In Winternächten,
wenn das Polarlicht leuchtet, kann man sich in Wäldern und Bergen ohne Beleuchtung
fortbewegen.
Ausrüstung
Es ist sehr wichtig, dass Sie eine gute Ausrüstung mitbringen, um gegen Kälte,
Wind und Schneetreiben gewappnet zu sein. Eine warme (Ski-)Jacke, (Ski-)Hose und
Thermo-Stiefel mit Innenschuh werden im Huskycamp kostenfrei gestellt. Im Wildnisgehöft
haben Sie die Möglichkeit einen Schlafsack, Winterstiefel und Handtücher gegen
Gebühr zu leihen. Kindergrößen auf Anfrage.
Mit Ihren ersten Buchungsunterlagen erhalten Sie das "INFORMATIONSFORMULAR FÜR
IHRE HUSKYTOUR", welches Sie bitte bis 6 Wochen vor Abreise an uns ausgefüllt
zurück senden. Hier werden u.a. Ihre Schuh- und Kleidergrößen für das Huskycamp
abgefragt. Benötigen Sie Ausrüstung für das Wildnisgehöft, melden Sie sich bitte
ebenfalls bis 6 Wochen vor Abreise bei uns.
Kontaktlinsenträger sollten aufgrund der niedrigen Temperaturen bei dieser Reise
ersatzweise ihre Brille mitnehmen.
Beachten Sie bitte unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste, die Ihnen nach
Ihrer Anmeldung zugeht.
Mindestteilnehmerzahl 4 Personen
Höchstteilnehmerzahl 8 Personen
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