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Land: Mallorca/Spanien
Termin: 27.03.2011 - 03.04.2011
- Sportliche 5- bis 7-stündige Tagesetappen in der Serra de Tramuntana
- Komplette Inselüberquerung von Andratx bis Pollença
- 4 Gipfelziele: S'Esclop, L'Ofre, Puig de Massanella und Puig Tomir
- Unterkunft im atmosphärischen Kloster Lluc und im 4-Sterne-Hotel Maristel
Diese einzigartige Inselüberschreitung Mallorcas von Süd nach Nord ist für jeden
trittsicheren Bergwanderer mit guter Kondition ein absolutes Muss! Ihre fachkundige,
einheimische Wanderführerin verfügt über ein fast unerschöpfliches Wissen, das
sich nicht nur auf die Bergwelt ihrer Heimat beschränkt. Während der Etappen erhalten
Sie immer wieder Erklärungen zur Botanik, zum Leben sowie zur Geschichte der Insel.
Aina Escrivà führt Sie sicher über verwachsene Pfade und Felspassagen und zeigt
Ihnen Ausblicke auf die Insel, die fast jedem anderen Mallorca-Urlauber verborgen
bleiben.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Charterflug mit Condor von München nach Palma de Mallorca. (Flughafentransfer
nur in Verbindung mit dem Gruppenflug ab München).
Dort angekommen, lassen wir uns zu unserem Hotel in Estellencs an der Westküste
bringen. Der restliche Tag steht uns zur freien Verfügung. Wer möchte, kann durch
die winkligen, engen Gassen des kleinen Bergdorfes bummeln, einen Café trinken
oder den Wellness-Bereich des Hotels nutzen. Einfach ankommen!
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A]
2. Tag Andratx - S'Esclop - Estellencs
Andratx (sprich: Andratsch), im Südwesten, ist Startpunkt unserer Insel-Überschreitung.
Wir wandern auf der alten Straße Richtung Estellencs und folgen später einem schmalen,
etwas zugewachsenen Pfad. Am Bauernhof „Ses Alquerioles" beginnt der steile Anstieg
zum Gipfel S'Esclop (928 m). Oben bietet sich uns der erste schöne Fernblick auf
den Südwesten Mallorcas und hinüber zum benachbarten Berg Galatzó. An seinem Fuß
liegt unser Etappenziel, das Bergdorf Estellencs, dem wir auf einem breiten, kargen
Bergrücken entgegenwandern. Die letzte Wegstrecke verläuft etwa 1 Std. durch dichten
Steineichenwald und Olivenhaine.
Die Steineiche gehört zu den inseltypischen Bäumen, wie auch die Aleppokiefer
in Küstennähe, die Wildoliven und Johannisbrotbäume, deren reife, schwarze Schoten
geerntet und an Tiere verfüttert werden. 1500 verschiedene Arten von Blütenpflanzen
gedeihen auf Mallorca, eine ganze Reihe von Kulturpflanzen runden das Bild der
vielfältigen Inselvegetation ab. Mandel-, Feigen-, Zitronen-, Orangen-, Aprikosen-
und Ölbäume bringen jährlich reiche Ernten ein. Weite, einst bewaldete Flächen
werden von einem mediterranen Pflanzenkleid bedeckt - der im Frühjahr blühenden,
duftenden Macchia und Garrigue. Neben Strauchheide, Myrten- und Mastixsträuchern
(mit im Herbst korallenroten Beeren) wachsen hier Zistrosen, der weiß blühende
Affodill, Rosmarin, verschiedene Orchideen-Arten, gelb leuchtender Ginster, Erdbeerbäume,
Zwergpalmen (die einzige einheimische Palmenart Europas) u.v.a. mehr.
Da Steineichen früher zur Holzkohlegewinnung verwendet wurden, ist ihr Bestand
auf Mallorca leider geschrumpft. Holzkohle war einst ein begehrtes Brennmaterial
und wurde bis vor wenigen Jahrzehnten noch mit Hilfe von Meilern gewonnen. Ihre
runden, im Durchmesser 4 - 6 m großen Steinfundamente ("sitges") sind heute noch
zu sehen. Sie dienten als Fläche für das Steineichenholz, das hier kegelförmig
geschichtet, mit Tonerde bedeckt und für mehrere Tage zum Schwelen gebracht wurde.
Auf diese Weise konnte das Gewicht des Holzes reduziert und sein Brennwert erhöht
werden. Die Köhler lebten mit ihren Familien auf dem für die Holzkohlegewinnung
bestimmten Waldgebiet, ihre einfachen Holzhütten standen oft in der Nähe der „sitges".
Die Arbeitszeit begann im April und dauerte den ganzen Sommer über.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1000m; Übernachtung im Hotel [FA]
3. Tag Estellencs - Banyalbufar - Esporles - Valldemossa
Ein langer Tag bzw. eine 7-stündige Etappe liegt heute vor uns. Bereits auf der
ersten Etappe, dem alten Weg nach Banyalbufar, können wir den Blick auf das Meer
und das Wandern im Schatten der Olivenhaine genießen. Nach 2 Std. haben wir das
hoch über der Steilküste liegende Dorf erreicht. Es ist von terrassierten Hängen
umgeben, auf denen früher der beliebte Malvasia-Wein, heute jedoch vor allem Obst
und Gemüse gedeihen. Terrassenkultur und künstliche Bewässerung sind hier ein
Erbe der Mauren, die es verstanden, selbst steile, karstige Hänge in fruchtbare
Gärten zu verwandeln. Nachdem wir uns in Banyalbufar umgesehen haben, wandern
wir durch Steineichenwald bergauf Richtung Esporles. Im Dorf können wir einkehren,
dann starten wir zur letzten Etappe, die durch dichten Wald nach Valldemossa führt.
Dieses Bergstädtchen liegt etwa 420 m hoch in einem wasserreichen, fruchtbaren
Tal, hat kleine gepflasterte Gassen und freundliche, blumengeschmückte Natursteinhäuser.
Seinen Ruhm verdankt Valldemossa der Inselheiligen Santa Catalina, die hier zur
Welt kam, aber auch seinen prominentesten Gästen, George Sand und Frédéric Chopin.
Die beiden Künstler hatten 1838 einige Wochen im Kartäuserkloster von Valldemossa
gewohnt. Nach einem langen Tag fahren wir zurück nach Estellencs.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1050m; Übernachtung im Hotel [FA]
4. Tag Valldemossa - Deià - Sóller
Das Bergdorf Valldemossa ist Ausgangspunkt für unsere heutige Wanderung zum Reitweg
des Erzherzogs und weiter nach Deià und Sóller. In etwa 1 Std. steigen wir auf
alten Köhlerwegen zu einer Hochebene auf, die zu einer Rast einlädt. Später kommen
wir an alten Köhlerplätzen vorbei und erreichen einen schönen Reitweg (Cami de
S'Arxiduc). Er verläuft am Rand einer hohen Felswand und bietet herrliche Blicke
auf die Küstenorte Deià und Port de Sóller. Der Erzherzog (1847 - 1915), ein begeisterter
Wanderer, Naturfreund und Umweltschützer, der die Landschaft Mallorcas besonders
liebte, besaß eine Reihe von Landgütern zwischen Valldemossa und Deià. Sowohl
in den Bergen als auch entlang der Küste ließ er Reitwege und Aussichtspunkte
anlegen, Jagen und Fällen von Bäumen war auf seinen Grundstücken streng verboten.
Dem Reitweg folgen wir bis zum Ende seines eindrucksvollsten Abschnittes an einer
Felswand entlang. Nachdem wir den schmalen Teil des Kammes hinter uns gelassen
haben, sehen wir links die Steinmännchen, die den spektakulären kurvenreichen
Abstieg nach Deià kennzeichnen. Zuerst an einer Felswand entlang, später durch
einen Steineichenwald und anschließend vorbei an Oliventerrassen erreichen wir
das ehemalige Künstlerdorf Deià. Je nach Lust und Zeit könnten wir in der Berghütte
Can Boi einkehren und eine alte Olivenpresse besichtigen. Danach nehmen den Fischerweg
zur malerischen Bucht Cala de Deià. Unsere Route verläuft an der Küste entlang
auf 10m hohen Klippen bis nach Son Beltran. Hier steigen wir bergan bis zum ehemaligen
arabischen Pfad von Deià nach Sóller (jetzt als Weitwanderweg GR 221 markiert).
Nach dem Herrenhaus Can Prohom beginnt der Abstieg zu den Hainen des Tals von
Sóller, das von den Gipfeln der Serra d'Alfàbia überragt wird. Nicht umsonst wird
dieses schöne Tal mit einem Garten verglichen, denn auf seinen fruchtbaren Feldern
gedeihen zahlreiche Obstbäume, u.a. Zitronen- und Orangen. Wir fahren zurück nach
Estellencs.
Gehzeit: 6,5h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 1050m; Übernachtung im Hotel [FA]
5. Tag Sóller - L'Ofre (1.093 m) - Cúber-Stausee
Sóller, von Bergen umgeben, ist unser Startpunkt. Durch Zitrusplantagen wandern
wir zum Dorf Biniaraix und in der gleichnamigen Schlucht aufwärts zum Bauernhof
„Cases de l'Ofre". Wir folgen einem von zahlreichen steingepflasterten Pfaden,
die Dörfer und Gehöfte miteinander verbinden und von den Arabern vor rund 1000
Jahren angelegt wurden. An den karstigen Hängen der nordwestlichen Gebirgskette
legten die Mauren kunstvolle Terrassen an und machten den Boden durch Bewässerung
fruchtbar. Wasser ist auch heute kostbar in dieser Region. Obwohl es im Gebirge
Quellen und in den Ebenen Brunnen mit Grundwasser gibt, haben viele Häuser in
den Dörfern Zisternen zum Speichern von Regenwasser. Immer wieder können wir heute
Terrassenlandschaften und arabische Wege bewundern. Diese wurden noch vor 40 Jahren
benutzt und von den Bauern gepflegt. Heute beschäftigt sich eine Berufsschule
für Wege- und Terrassenbau mit der Wiederinstandsetzung dieser Wege.
Unsere nächste Etappe verläuft durch hoch gelegene Täler zum Fuß des Berges Puig
de l' Ofre. Am Grat entlang geht es zum 1.093 m hohen Gipfel. Oben angekommen,
können wir uns kaum satt sehen an der herrlichen Aussicht zum höchsten Berg Mallorcas,
dem Puig Major (1.437 m), auf das Tal von Sóller und die mallorquinische Ebene.
Über den 963 m hohen Coll des Cards steigen wir ab zum Stausee Cúber (750 m);
anschließend fahren wir zum Kloster Lluc, wo wir für die kommenden drei Nächte
untergebracht sind.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 1050m; Abstieg: 350m; Übernachtung im Kloster Lluc [FA]
6. Tag Cúber-Stausee - Massanella (1.365 m) - Kloster Lluc
Vom Cúber-Stausee wandern wir an einer Wasserrinne entlang und durch Steineichenwald
bis zur Quelle "Font des Prat". Dann geht es aufwärts zum Fuß des Puig de Massanella
(1.365 m). Um den Gipfel zu erreichen, müssen wir um die steile Westwand und über
den Coll des Prat (1.200 m) wandern. Schließlich stehen wir am zweithöchsten Berg
der Insel und können den Blick weit über die Ebene, die Buchten im Norden und
den Puig Major schweifen lassen.
Auf der Normalroute zum Pass Coll de Sa Línia (800 m) und zum Bauernhof Comafreda
steigen wir zum Kloster Lluc ab. Dieses große Pilgerzentrum besitzt eine berühmte
Madonnenfigur und ein Museum für sakrale Kunst. Bekannt ist ebenfalls der Chor
(die Blavets) des Klosters.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Kloster Lluc [FA]
7. Tag Kloster Lluc - Puig Tomir (1.104 m) - Pollença
Noch einmal haben wir uns einen Gipfel vorgenommen! Unser Ziel, der Puig Tomir,
erhebt sich hoch über dem Kloster Lluc. Wir schlagen den alten Weg nach Pollença
ein, vorbei an den Bauernhöfen Menut und Binifaldó. Durch den Steineichenwald
geht es bis zur Baumgrenze. Wir überqueren einige Geröllfelder bis zur Scharte
und wandern dann steil bergauf zum breiten Grat. Vom 1.104 m hohen Gipfel blicken
wir weit hinaus ins Land - auf Berge, Hügel und Ebenen, Küsten und Buchten, die
Buchten von Pollença und Alcúdia sowie die drei Kaps im Norden der Insel, Formentor,
Pinar und Ferrutx. Auch die zwei höchsten Berge Mallorcas, Puig de Massanella
und Puig Major, im Süden, sind zu erkennen.
Auf dem breiten Rücken steigen wir ab und sehen nach etwa 10 Min. ein "Schneehaus"
in gutem Zustand. Die sogenannten „cases de neu" (mallorq.) sind tiefe, mit Stein
ausgelegte Gruben, die zur Aufbewahrung von Schnee dienten. Es gibt sie nur in
Bergregionen ab etwa 1.000 m Höhe. Gebaut und benutzt wurden die Gruben von den
Bergbauern der Region, die den Schnee sammelten, feststampften, in die Gruben
legten und mit Asche, Salz und Reisig bedeckten. Zu Eis gefrorener Schnee - während
der Sommermonate eine sehr begehrte Ware - wurde dann in großen Blöcken mit Hilfe
von Lasttieren talabwärts transportiert und verkauft. An die „Schneesammler" erinnern
auch die Transportwege, die Wanderern heute als Gipfelwege zugute kommen.
Auf einer Wiese am Pass legen wir eine Rastpause ein, dann geht es weiter abwärts.
Unterwegs sehen wir noch ein weiteres Schneespeicherhaus - das einzige mit Dach
auf Mallorca. Durch Gestrüpp und Geröll erreichen wir den Bauernhof "Fartàritx".
Allmählich wird der Weg flach, die letzte Wegstrecke ist teilweise gepflastert.
Nach der Wanderung besuchen wir die „Kulturhauptstadt des Nordens", Pollença.
Hauptattraktion dieses hübschen, alten Städtchens ist der Kalvarienberg (El Calvari).
365, von Zypressen gesäumte Stufen (eine für jeden Tag des Jahres) führen auf
den 113 m hohen Berg, auf dem eine kleine Kapelle (19. Jh.) steht. Von oben kann
man Pollença mit seinem Labyrinth enger Altstadtgassen sehr gut betrachten. Schließlich
fahren wir zurück zum Kloster Lluc.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 1000m; Übernachtung im Kloster Lluc [FA]
8. Tag Heimreise
Am frühen Morgen (Änderungen vorbehalten) werden wir entsprechend der Gruppenabflugszeit
nach München zum Flughafen gebracht und treten unseren Rückflug nach Deutschland
an.
Fahrzeit: 1-1,5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
Leistungen
- Charterflug mit Condor München – Palma de Mallorca – München, Flüge ab anderen
deutschen Flughäfen, ab Österreich und der Schweiz auf Anfrage und gegen Aufpreis
- Übernachtungen im Kloster Lluc und im Hotel Maristel (Landeskategorie 4-Sterne);
meist Halbpension
- Transfers, Flughafentransfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
- Hauser-Reiseleiterin ab/bis Palma
- Eintrittsgebühr;
- unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch- Versicherung;
- Fehlende Mahlzeiten,
- Getränke,
- Trinkgelder,
- Einzelzimmer-Zuschlag,
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art,
- innerdeutsche Bahnfahrkarte auf Wunsch und gegen Aufpreis (Bitte teilen Sie uns
ggf. den Abfahrtsbahnhof mit und ob Sie eine Bahncard besitzen.)
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die sportlichen Wanderungen sind für jeden ausdauernden, gut trainierten und
trittsicheren Wanderer geeignet, der gewohnt ist, bis zu 7 Stunden am Tag (reine
Gehzeit) zurückzulegen. Die Wanderzeiten können, je nach Jahreszeit und Kondition
der Teilnehmer/Innen, recht unterschiedlich ausfallen.
Pro Tag sind bis zu 1.100 Höhenmeter im Aufstieg und bis zu 1.050 m im Abstieg
zu überwinden. Die einzelnen Etappen führen zum Teil über nicht unterhaltene Wege/Pfade
oder durch wegloses Gelände. Sie wandern über Wurzeln, Steine, Geröll, Schotter
und Natursteintreppen. Manche Hänge sind steil und manche Wege ausgesetzt. Einzelne
Etappen dieser Reise entsprechen - vor allem bei schlechten Wetterverhältnissen
- den Anforderungen einer Tour der Kategorie III, der Sie sich ebenfalls gewachsen
fühlen sollten. (Das Anforderungsprofil entnehmen Sie bitte der Schwierigkeitsbewertung
in unserer Programmübersicht.) Als Vorbereitung empfehlen wir ausgedehnte, sportliche
Bergwanderungen und regelmässige Waldläufe.
Sie werden von einem Bus zu den Ausgangspunkten der Tagesetappen gebracht und
am Ende wieder abgeholt. Da Sie nur das Notwendigste (Sonnenschutz, Trinkflasche,
Fleece, Regenjacke, Fotoapparat usw.) in einem Tagesrucksack (30 l) selber tragen,
können Sie die Landschaft unbeschwert genießen. Als Mittagessen nehmen Sie ein
Picknick mit (In beiden Orten bestehen Einkaufsmöglichkeiten für Ihr Picknick.
Ihre Hauser-Reiseleiterin hilft Ihnen gerne dabei.) Abends wird im Hotel Maristel
am Buffet und in einem guten landestypischen Lokal (2 Gerichte zur Auswahl) unweit
des Klosters gespeist.
Um Ihnen möglichst kurze Bustransfers zu den Wanderungen anbieten zu können,
haben wir zwei zentral gelegene Unterkünfte ausgewählt. Ihren ersten Aufenthaltsort
erreichen Sie über eine aussichtsreiche Küstenstraße etwa 25 km südlich von Valldemossa.
Das Bergdorf Estellencs mit seinen engen Gassen und typisch mallorquinischen Häusern,
malerisch am Fuß des markanten Puig de Galatzó gelegen, konnte seine Ursprünglichkeit
größtenteils bewahren. Unser schönes Hotel Maristel bietet Ihnen die Annehmlichkeiten
eines 4-Sterne-Hotels (Landeskategorie). Die Zimmer sind mit Klimaanlage, Minibar
und Fernseher ausgestattet. Darüber hinaus stehen Ihnen (kostenfrei) ein kleines
Hallenbad, eine Sauna und ein türkisches Dampfbad zur Verfügung. Eine wahre Wohltat
nach einem ausgiebigen Wandertag! Im Anschluss übernachten Sie in den kleinen,
einfach eingerichteten Pilgerzellen des 1260 gegründeten Klosters von Lluc, Mallorcas
wichtigstem Wallfahrtsort. Dieses große Pilgerzentrum besitzt neben einer berühmten
Madonnenfigur ein Museum für sakrale Kunst sowie einen bekannten Chor, die Blavets.
Die abgeschiedene Lage inmitten der Wälder und Berge der Serra de Tramuntana verspricht
Ruhe und Erholung. Im angegliederten Restaurant wird für Ihr leibliches Wohl mit
malloquinischer Küche gesorgt.
Einreisebestimmungen
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs, der Schweiz genügt
für die Einreise nach Spanien (Mallorca) der gültige Personalausweis (bzw. die
gültige nationale Identitätskarte) oder der Reisepass. Weitere Informationen zu
Einreisebestimmungen und Botschaften/Konsulaten erhalten Sie mit den ersten Reiseunterlagen.
Impfungen
Im internationalen Reiseverkehr werden von Spanien keine Impfungen gefordert.
Grundsätzlich sollte der Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Polio überprüft
und ggf. aufgefrischt werden. Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen
Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel.Nr.
0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir
bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de oder kontaktieren
Sie unser Service Team unter der Telefonnummer 089-235006-0.
Wichtige Hinweise
Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt
durch Flugverzögerungen, ungünstige Wetterverhältnisse, organisatorische Schwierigkeiten,
oder andere, nicht vorhersehbare Faktoren.
Beachten Sie bitte, dass Feiertage, überraschende Restaurierungsarbeiten oder
Sperrungen von Privatgrundstücken (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit
Behörden, Eigentümern und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen
von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer
Hauser-Reiseleitung sämtliche Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für
die exakte Durchführung vorliegender Ausschreibung nicht garantieren. Wir bitten
um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene
Gefahr an dieser Reise teilnehmen.
Klima
Mallorca hat subtropisch-mediterranes Inselklima. Die schönste Wanderzeit ist
im Frühjahr und Herbst. In den Frühlingsmonaten Februar bis Mai, steht alles in
voller Blüte, und die Temperaturen sind angenehm (Durchschnittswerte bis 20°C,
max. 25°C im Mai). Die Orangenernte beginnt bereits im Januar und endet im Mai.
Sehr reizvoll ist ebenfalls der Herbst, die Zeit der Ernte. Die Schoten der Johannisbrotbäume
und die Mandeln sind im September reif und auch im Oktober können noch einmal
herbstliche Sonnenstrahlen genossen werden.
Die Hauptstadt Palma weist ein Jahresmittel von 17°C auf (Berlin 8,8°C). Folgende
Durchschnittswerte gelten für Palma im Februar (max. 15,4°C - min. 8,3°C), im
März (max. 16,4°C - min. 9°C), im April (max. 19°C - min. 11,6°C), im Mai (max.
20°C - min. 12,8°C), im Oktober (max. 24,4°C - min. 16,5°C). 170 Tage im Jahr
sind „heiter", 80 Tage regnerisch (durchschnittliche Niederschlagsmenge: Palma
um 500 mm/Jahr, Kloster Lluc um 1.200 mm). Die Niederschläge verteilen sich aufgrund
der Bergkette im Nordwesten und der wechselnden Winde nicht gleichmäßig über die
Insel. Sollte es tatsächlich einmal zu längeren Schlechtwettereinbrüchen kommen,
wird Ihre Hauser-Reiseleitung das Programm umstellen und/oder Alternativen anbieten.
Ausrüstung
Den klimatischen Bedingungen entsprechend benötigen Sie für diese Reise neben
leichter, atmungsaktiver Kleidung auch wasser- und winddichten Regenschutz sowie
gut eingelaufene Bergstiefel mit guter Profilsohle. Beachten Sie bitte unsere
detaillierte Ausrüstungs-Checkliste, die Ihnen mit den ersten Reiseunterlagen
zugeht.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 15 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |