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Djebel Saghro und die Sahara - Marokko Wanderreisen


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Land: Marokko
Termin: 09.10.2010 - 23.10.2010

      MarokkoMarokko

  • 4 Tage Trekking durch das Wüstengebirge des Saghro
  • 3 Tage Kamel-Trekking zu den höchsten Dünen Marokkos
  • Farbenprächtiger Fels, goldgelber Sand
  • Straße der 1.000 Kasbahs
  • Marrakech – rosarote Perle des Orients

Eine unserer beliebtesten Marokko-Touren mit einer einzigartigen Vielfalt aus Berg und Wüstenlandschaft! Das Saghro-Massiv, eingebettet zwischen den Flusstälern des Draa und Dadès, beeindruckt durch seine zerklüftete Vulkanlandschaft, durchzogen von tiefen Schluchten. Sie durchqueren das Wüstengebirge gemeinsam mit den herzlichen, aus dem Atlas stammenden Berbern und ihren Mulis. Verwitterte, bizarre Felstürme und Tafelberge bieten ein schillerndes Farbspiel.

Wie an einer Perlenschnur reihen sich mit geometrischen Mustern verzierte Wehr- und Wohnburgen aus Lehm an der Straße der 1.000 Kasbahs auf. Durch endlose Palmenhaine erreichen Sie die Sahara und erleben die Anmut der Wüste bei einem Kamel-Trekking durch die Sanddünenlandschaft. Sonnenauf- und Untergänge sind hier ein unvergessliches Erlebnis! Abends duftet würziges Couscous aus der Trekkingküche und das Trinken des Pfefferminztees wird zu einem Ritual.

Nach dem Abschied von Ihren Begleitern bringen Sie die Jeeps von der Wüste zur quirligen Oasenstadt Taroudannt. Den Hohen Atlas überqueren Sie über den landschaftlich lohnenden 2.090 m hohen Pass Tizi-n-Test. Tauchen Sie in Marrakechs Altstadt ein – eine Welt aus Düften, Klängen, gewandten Händlern und Märchenerzählern – die Essenz des Orients!


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Marokko


Tourverlauf


1. Tag Anreise und Flug nach Ouarzazate
Nachmittags Linienflug mit Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca und abends weiter nach Ouarzazate (innerdeutsche Bahnanreise auf Anfrage und gegen Aufpreis). Ankunft und Empfang durch den örtlichen Wanderführer und kurzer Transfer zu einem Mittelklassehotel.
Hotel in Ouarzazate


2. Tag Entlang der Straße der 1.000 Kasbahs zum Trekkingstart

Morgens besichtigen wir in Ouarzazate die Glaoui-Kasbah von Taourirt, den einstigen Wohnsitz des Berberfürsten El Glaoui, Pascha von Marrakech. Die schön restaurierten Lehmbauten sind mit geometrischen Mustern vierziert und zählen mit dem großen Wehrdorf und seinen engen Gassen zu den mächtigsten, aus Lehm erbauten Wohnanlagen im Süden des Landes. Per Kleinbus fahren wir nach Osten durch das Dadès-Tal, ein Routenabschnitt, der zur Straße der 1.000 Kasbahs gerechnet wird. Wir besichtigen die erdfarbene, aus der Landschaft ragende Kasbah Amerhidil inmitten einer Palmenoase. Unsere Fahrt führt uns zu den schönen Großoasen Skoura und El Kelaa M´Gouna. Typisch sind die ausgedehnten Rosenplantagen; aus den Blütenblättern werden Öl und Essenzen für die Parfümherstellung gewonnen. Nach dem Mittagessen kaufen wir auf eigene Kosten einen Vorrat an Mineralwasser für das Trekking ein (unsere Begleiter besorgen die Getränkekartons).

Auf der Weiterfahrt erreichen wir den Ausgang der Dadès-Schlucht und nehmen eine Piste in Richtung Süden. Ziel ist die Oase Tagdilt (1.600 m) am Nordrand des Djebel Saghro. Von den umliegenden Hügeln lässt sich sehr schön der Sonnenuntergang vor den gegenüberliegenden Gipfeln des Hohen Atlas beobachten. Wir nächtigen in Schlafräumen in einer sog. Gite d´Etape, einem für Reisende eingerichteten typischen Berberhaus.
Berberhaus Tagdilt [FMA]


3. Tag Wanderung über zwei Pässe nach Almoun-n-Ouarg

Morgens treffen die Mulitreiber ein und beladen ihre Tiere mit unserem Gepäck und der Zelt- und Kochausrüstung. Dann brechen wir zum viertägigen Bergtrekking auf. Der Djebel Saghro erstreckt sich südlich der Straße der 1.000 Kasbahs zwischen dem Oasental des Drâa im Westen und dem Oasengebiet von Tafilalet im Osten und geht nach Süden in die Kies- und Schotterwüsten der Sahara über. Nach zuerst mäßigem Anstieg geht es in Serpentinen zum Tizi-n-Tazoughat hinauf (2.200 m, Tizi = Pass). Wir verbringen unsere Mittagspause mit Blick auf die Berge des Hohen Atlas, die sich wie ein Band entlang dem Dadès ziehen. Im Winter oder Frühjahr heben sich die höheren Gipfel mit einer Schneekante vom blauen Himmel ab. Weiter bergan wandern wir zum Tizi-n-Iferd (2.500 m), dem höchsten Punkt des gesamten Trekkings. Etwas weiter zeigt sich der höchste Berg im Saghro-Massiv, der Amalou n´Mansour (2.712 m). Im Norden leuchtet bei klarer Sicht mitten im Zentralatlas der M´Goun, dessen langer Grat mehrmals die 4.000 m übersteigt. Wir steigen ab zu unserem Lagerplatz Almoun-n-Ouarg (2.200m) nahe einer kleinen Quelle.
Gehzeit: 6,5-7h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 300m; Übernachtung im Zelt [FMA]


4. Tag Über den Kouaouch-Gipfel zur Oase Igli

Über ein Plateau wandernd ist unser erstes Ziel der Aussichtsberg Kouaouch (2.592 m). Der Gipfel bietet einen grandiosen Rundumsicht ins Saghro-Gebirge und auf den Hohen Atlas. Zwischen gewaltigen Tafelbergen mit bizarren Erosionsformen wandern wir als führe der Weg zwischen gigantischen Festungen und Burgen hindurch. Senkrechte Felswände wirken wie unbezwingbare Mauern, Felspfeiler wirken wie die Zinnen der Burganlage. Das Gestein wechselt in den Farben gelb, orange und ocker bis braun. Schließlich treffen wir in der Oase Igli (1.700 m) ein und schlagen, umgeben von einer zauberhaften Felskulisse, die Zelte auf. Diese Region ist von Nomadenfamilien besiedelt, die in dem kargen Weideland von der Schaf- und Ziegenzucht leben. Wenn ein Gebiet abgeweidet ist, verlegen sie alle paar Wochen die Zelte, damit die Tiere wieder genügend Nahrung haben.
Gehzeit: 6,5-7h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Zelt [FMA]


5. Tag Durch die Afourar-Schlucht zum Ali-Tor

Von der Oase wandern wir hinunter in ein Tal, das sich zur wilden Afourar-Schlucht verengt. Unterwegs kommen wir durch kleine Berber-Siedlungen, wo ähnlich wie in der Igli-Oase sogar bescheidener Ackerbau betrieben wird. Bevor wir die Schlucht durchqueren, kommen wir zu einer sehenswerten Steilstufe im Flussbett. Falls der Afourar Wasser führt, entsteht am Fuße ein Pool, und wir haben eventuell das Flussbett in der engen Schlucht mehrmals zu queren, was oft über Trittsteine möglich ist. Schließlich weitet sich die Landschaft, der Blick schweift über von Orgelpfeifen aus Sandstein gesäumten Höhenzüge und wir kommen unserem Lagerplatz beim Bab n´Ali (Bab = Tor) näher. Tor wird es genannt, weil zwei mächtige Sandsteintürme den Durchgang bewachen, einer davon ist ein riesiger Monolith. In der Nähe liegt eine Oase mit kleinen Häusern. Nach dem Aufbau des Camps erkunden wir am Nachmittag die Umgebung mit den Zeugenbergen und Felstürmen.
Gehzeit: 4h; Abstieg: 350m; Übernachtung im Zelt [FMA]


6. Tag Landschaftliche Höhepunkte bis Handour

Morgens steigen wir über teils lose Steine nach Ousdidene Bab n`Ali (1.500 m) hinauf; von dort bietet sich ein herrlicher Blick auf die unterhalb gelegene Oase mit einzelnen Dattelpalmen die sich üppig grün von der wüstenhaften Landschaft abheben. Nach dem Abstieg wandern wir durch weite Landschaften, noch lange Zeit ist einer der mächtigen Türme des Bab´n Ali zu sehen. Beim Dorf Tifdassine reihen sich im weiten Tal einige Oasen aneinander, in denen Berber vom Volk der Ait Atta leben. Wir wandern weiter durch das mit Palmen bestandene Tifdassine-Tal. In den kleinen Dörfern wird auf viele kleinen Feldern Henna, Datteln und Oliven angebaut. Am Endpunkt des Trekkings nahe dem Dorf Handour machen wir eine Teepause.
Gehzeit: 7-7,5h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 250m; Übernachtung im Zelt [FMA]


7. Tag Fahrt in die Sahara

Wir verabschieden unsere Begleitmannschaft und fahren über eine Piste zur Asphaltstraße. Dort stoßen wir an die wie auf eine Perlenschnur gereihte Oasenkette des südlichen Drâa-Tales. Tausende und Abertausende von Dattelpalmen lassen es schon ahnen, hier hat der Dattel-Anbau eine lange Tradition - mit die besten Dattelsorten stammen aus dieser Gegend. An Dörfern und Kasbahs aus Stampflehm vorbei führt die Route nach Zagora. Hier decken wir uns wieder mit einem Vorrat an Mineralwasser für das Wüstentrekking ein. Nun fahren wir weiter im Drâa-Tal bis vor Mhamid, dem Endpunkt der Straße. Mhamid wird auch als „Tor zur großen Sandwüste" bezeichnet und war früher wichtiger Karawanenknotenpunkt. Die Karawanen zogen vor Jahren noch bis nach Timbuktu. In der Dünenoase von Oulad Driss quartieren wir uns in einem fest eingerichteten Lager aus großen Khaimas, Nomaden-Zelten ein. Hier besteht die Möglichkeit zum Duschen (evtl. sogar warm!).
Übernachtung in Khaima-Zelten [FMA]


8. Tag Kameltrekking bis Oued Naam

Morgens treffen wir auf unsere Kameltreiber. Wir bekommen eine kleine Einführung ins Kamelreiten. Ein Treiber betreut und führt im Schnitt zwei bis vier Tiere. Wenn die Tiere gesattelt sind, steigt die Spannung bis zum Aufsitzen. Nun brechen wir mit unseren „Wüstenschiffen" in Richtung Westen zum dreitägigen Kameltrekking auf. Teils sind wir inmitten weicher Sanddünen unterwegs, teils führt die Route über härteren, lehmigen oder steinigen Boden. Für je zwei Teilnehmer/innen steht ein Reitkamel bereit, so dass Sie sich etappenweise mit Reiten und Wandern abwechseln (ein Reitkamel zur Alleinbenutzung ist gegen Aufpreis buchbar). Vor- und nachmittags ist mindestens eine längere Rast vorgesehen. Heute Mittag picknicken wir bei den Mezouaria-Dünen. Unsere Zelte bauen wir nahe dem Versorgungsbrunnen für die Tiere bei Oued Naam auf.
Gehzeit: 5,5h; Übernachtung im Zelt [FMA]


9. Tag Wandern und Reiten zu den Bougarn-Dünen

Die zweite Tagesetappe führt zunächst durch das ausgetrocknetes Flussbett des Oued Naam. Den Proviant für das Mittags-Picknick und unsere Wasservorräte für den Tag tragen wieder die Kamele. Weder Siedlungen noch Wasserstellen liegen am Weg. Am Nachmittag kommen wir zu ausgedehnteren Dünenlandschaften mit vereinzelten Tamarisken und treffen am großen Dünenfeld von Bougarn ein, an dessen Fuß wir die Zelte errichten. Hier reizt ein Aufstieg in die Dünen um in aller Ruhe die Lichtstimmungen bei Sonnenuntergang zu genießen. Dann kommt die farbintensive Stunde, in der jede Düne, jede Sandrille, ja jedes Sandkorn von einem scharf gezeichneten Schatten begleitet wird und immer plastischer zur Wirkung kommt. Das Abendessen im Messezelt oder unter freiem Himmel, entsprechend orientalischer Sitte auf einer Matte auf dem Boden sitzend, wird immer erst nach Einbruch der Dunkelheit serviert.
Gehzeit: 5h; Übernachtung im Zelt [FMA]


10. Tag Unterwegs zu den Dünen von Chegaga
Die Kamele umgeben wie jeden Morgen unser Lager, beobachten aus ihren sanften großen Augen mit den langen Wimpern das Geschehen oder scheinen beinahe hochnäsig auf die startbereiten Wanderer herab zu blicken. Im Karawanentempo bewegen wir uns weiter westwärts bis zu dem riesigen Dünenfeld von Chegaga. Der Weg führt mal durch Sandgebiet, mal durch Steinwüste. Während die Kamele immer den einfachsten Weg zwischen den Dünen wählen, können wir - falls wir wandern wollen - beiderseits durch die Dünenfelder gehen. Nachmittags kommen wir durch eine völlig flache, meist ausgetrocknete lehmige Ebene. Dann tauchen die bis zu 100 m hohen Dünenkämme auf, die im abnehmenden Tageslicht in unterschiedlichen Farben schimmern. Traumhafte Lichtstimmungen begeistern nicht nur die Fotografen der Gruppe. Schließlich läuft unsere Karawane am Lagerplatz zu Füßen der Dünen ein. Nach dem Aufbau des Lagers lockt der Anstieg über steilere Dünenkämme auf einen der höchsten Aussichtspunkte, die Weite und Schönheit der Sahara bei Sonnenuntergang zu erleben.
Gehzeit: 5,5h; Übernachtung im Zelt [FMA]


11. Tag Jeepfahrt von der Sahara in den Antiatlas nach Tata

Für Frühaufsteher möchten vielleicht den Aufgang des Sonnenballes von den Dünenkämmen aus beobachten. Nach dem Frühstück und Abbau des Lagers treffen unsere Jeeps ein. Über holperige Pisten geht es am Südrand des Djebel Bani entlang, der südlichsten und niedrigsten Bergkette des Atlas-Massives, dessen Bergkämme bis zu 1.600 m hoch sind. Die staubige, aber landschaftlich eindrucksvolle Route führt uns auch mitten durch den riesigen ausgetrockneten Iriki-See. Schließlich erreichen wir Foum Zguid, einen Oasenort am Fuße des Djebel Bani. Nach dem Mittagessen durchqueren wir die farbenfrohen Höhenzüge im Tal des Oued Tissinnt. Das Gebiet ist dichter besiedelt und weist kleine Ortschaften und Palmenoasen auf. Am Spätnachmittag treffen wir in der Oasenstadt Tata ein, der Hauptstadt der Djebel Bani-Provinz. Einst Karawanenstation an der Strecke nach Timbuktu, leben heute die Bewohner überwiegend von der Dattelproduktion. In Tata leben überwiegend Chleuh-Berber und Haratin (Nachkommen westafrikanischer Sklaven), die Atmosphäre im Ort wirkt schon afrikanischer. Im schönen Hotel im Kasbah-Stil spülen wir uns den Sand der letzten Tage vom Körper und genießen die Annehmlichkeiten des Quartiers.
Übernachtung im Hotel [FMA]


12. Tag Durch den Antiatlas nach Taroudannt

Von Tata fahren wir durch die Ausläufer des Anti-Atlas zum Marktort Igherm, wo wir eine Pause einlegen. Weiter geht es aus dem vegetationsarmen Bereich in von Arganienbäumen geprägte Landschaft und hinunter in die fruchtbare Ebene des Oued Sous. Sie bildet ein landwirtschaftliches Zentrum, das auf großen Plantagen vor allem Südfrüchte und Frühgemüse, Oliven und Weintrauben hervorbringt.
Zum Mittagessen treffen wir in der Oasenstadt Taroudannt ein und beziehen unser Hotel. Nachmittags lernen wir die verwinkelte Altstadt kennen, ein ehemaliges Handelszentrums für Karawanen. Mit einem Führer besichtigen wir die von einer imposanten, noch vollständig von einer zinnengekrönten, bis zu acht Meter hohen Stadtmauer umgebene Stadt kennen. Sie wird gerne als „Marrakech en miniature" bezeichnet. Die verwinkelten Gassen und der Basar mit seinem orientalischen Flair ist in der Tat sehr sehenswert, wird aber wesentlich seltener besucht als Marrakech. Zum Ausklang bietet es sich an, in einem Straßencafé auf dem belebten Place el Alouine bei einem Thé à la Menthe das bunte Treiben zu verfolgen.
Hotel in Taroudannt [FMA]


13. Tag Über den Hohen Atlas nach Marrakech
Morgens nehmen wir uns etwas Zeit für die mittelalterliche und noch fast vollständig erhaltene Stadtmauer von Taroudannt. Dann fahren wir Richtung Vulkanmassiv des Dreitausenders Djebel Siroua, biegen aber auf eine kleine Pass-Straße ab, die uns über den Tizi-n-Test (2.100 m) direkt in den Hohen Atlas hineinführt. Rasch gewinnen wir an Höhe und stehen dann auf dem zweithöchsten Straßenpass Marokkos. Bei gutem Wetter reicht die Fernsicht nach Süden bis zur Sahara und nach Norden auf die Hauptkette des Hohen Atlas. Nach einigen Serpentinen abwärts kommen die ersten kleinen Dörfer aus Steinhäusern in Sicht. Die weitere Fahrt bergab bietet schöne Blicke auf die von Arganien- und Olivenbäumen bewachsene Gebirgshänge. Bei einem Abstecher lernen wir Tin-Mal kennen, den Ursprungsort der Almohaden mit der schön renovierten Moschee aus dem 13. Jh. Vom Dach des Minaretts eröffnet sich eine weite Aussicht talauswärts - am Horizont thront das im Winter schneebedeckte Toubkal-Massiv. Der höchste Gipfel Nordafrikas, der 4.167 m hohe Djebel Toubkal, und weitere Viertausender liegen nur etwa 25 km Luftlinie östlich von uns. Nach der späten Mittagspause im Marktort Asni fahren wir bis Marrakech, der „roten Stadt des Südens". Wir beziehen für die beiden letzten Nächte ein Mittelklassehotel in der Neustadt. Wer möchte, kann den weltberühmten Platz Djemaa el Fna aufsuchen und bereits einen Eindruck von dem lebhaften Treiben der Gaukler, Schlangenbeschwörer und Geschichtenerzähler bekommen. An den Verkaufsständen türmen sich Orangen und geometrisch angehäufte Berge von Nüssen, getrockneten Aprikosen und Datteln. Alles zusammen ist ein einziges Fest für die Sinne!
Hotel in Marrakech [FMA]


14. Tag Besichtigungen in Marrakech und Freizeit in der Medina
Heute besichtigen wir zu Fuß die Medina von Marrakech, die zu Recht seit vielen Jahren UNESCO Weltkulturerbe ist. Im 12. Jh. entstand eines ihrer wichtigsten Bauwerke, die Koutoubia-Moschee mit dem 77 m hohen Minarett, das als Wahrzeichen der Stadt gilt. Wir bestaunen das Tor Bab Agnaou als eines der monumentalen Stadttore und besuchen die nahe gelegenen, reich ornamentierten Sultans-Gräber der Saadier-Dynastie. Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerkläden führen zur Medersa Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfließen verzierter Innenhof bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Im großen Wasserbecken spiegelt sich eindrucksvoll und farbenfroh die ganze Pracht orientalischer Zierde. Unser Mittagessen nehmen wir in einem stilvollen Restaurant in der Medina ein.
Der Nachmittag steht und für individuelle Erkundungen zur Verfügung. (Rückkehr zum Hotel in Eigenregie, z.B. per Taxi oder zu Fuß). Lassen Sie sich einfangen vom bunten orientalischen Treiben in den überdachten Souks und auf dem Djemaa el Fna mit seinen Schlangenbeschwörern, Märchenerzählern und Betreibern von Garküchen, Obst- und Nuss-Ständen. Wer das ganze mehr aus der Ferne betrachten will, ist bestens und vor allem zum Sonnenuntergang in einem der Dachterrassen-Cafés aufgehoben, um das pulsierende Leben bei einem Thé à la Menthe zu verfolgen. Zum Abendessen treffen wir uns im Hotel.
Hotel in Marrakech [FMA]


15. Tag Rückflug nach Frankfurt und Heimreise

Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Flug von Marrakech über Casablanca zurück nach Frankfurt mit Ankunft am frühen Nachmittag und Heimreise.

Möchten Sie Ihren Aufenthalt in Marokko individuell verlängern, so teilen Sie uns bitte das vorgesehene Leistungsvolumen und die gewünschten Rückflugdaten mit. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot !


Marokko


Leistungen

  • Linienflug mit Royal Air Maroc Frankfurt – Casablanca – Ouarzazate/Marrakech – Casablanca – Frankfurt
  • Übernachtungen in Hotels und Zelten; Vollpension
  • Transfers und Überlandfahrten
  • Hauser-Reiseleiter/in, örtlicher Führer, Begleitmannschaft mit Mulis beim Bergtrekking und mit Reitkamelen in der Sahara
  • Eintrittsgebühren; unser Versicherungspaket



Nicht enthaltene Leistungen

  • Getränke (auch Mineralwasser);
  • Trinkgelder (ca. 65 - 75 Euro);
  • innerdeutsche Bahnfahrkarte;
  • Zuschlag für Einzelzimmer, Zuschlag für Einzelzelt (50,- Euro);
  • auf Wunsch Reitkamel zur Alleinbenutzung (80,- Euro);
  • Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
  • evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren der Flughäfen und Fluggesellschaften sowie Kerosinzuschläge.



Reiseinfos



Charakter der Tour und Anforderungen
Beim Trekking im Saghro-Gebirge sind für die 4- bis 7,5 stündigen Wanderetappen Trittsicherheit (sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) und Kondition erforderlich. Pro Wandertag sind maximal 900 Höhenmeter im Auf- und im Abstieg (am Gipfeltag) zu bewältigen, wobei Sie sich in Höhen zwischen 1.350 und 2.600 m bewegen. Die Pfade im Gebirge führen teils über Geröll, teils folgen Sie ausgetretenen Wegen oder Fahrspuren. Das Gepäck wird während des Trekkings durch Mulis befördert.
Für das Kameltrekking in der Sanddünen-Landschaft steht für je zwei Teilnehmer/innen ein Reitkamel zur Verfügung, so dass Sie abwechselnd reiten oder wandern können. Das gewählte Gehtempo der Kamele entspricht etwa dem normalen Wandertempo. In der Regel unterbrechen wir die Etappen durch eine längere Mittagsrast. Vorkenntnisse beim Kamelreiten sind nicht nötig. Ein Kameltreiber führt jeweils 3-4 Tiere. Wer möchte, kann gegen Aufpreis ein Reitkamel zur Alleinbenutzung dazubuchen. Den Transport des Hauptgepäcks besorgt in diesen Tagen ein Jeep.

Bei den Trekkings brauchen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem persönlich Notwendigen für tagsüber selbst zu tragen. Eine Begleitmannschaft von Berbern sorgt für Ihr Wohl und ein angenehmes Lagerleben. Trotzdem bitten wir Sie, bei während des Zeltens anfallenden Arbeiten kameradschaftlich mitzuhelfen (insbesondere beim Auf- und Abbau der Zelte). Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei.
An den Trekkingtagen bereitet Ihre Begleitmannschaft die Mahlzeiten vor: Während der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte mit Brot sowie Käse oder Fisch aus der Dose gereicht. Morgens steht Brot, Käse, Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Abends bereitet der Koch im Küchenzelt eine warme Mahlzeit mit ausreichend Suppe und einem Hauptgericht zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln mit Beilagen besteht. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und traditionellen Pfefferminztee. Vor dem Beginn beider Trekkings können Sie als Gruppe einen Vorrat an Mineralwasser für den Trinkbedarf einkaufen.

Die Fahrten im Kleinbus bzw. von Chegaga nach Marrakech in Jeeps führen streckenweise über unbefestigte Pisten und die Asphaltstraßen können nicht mit westeuropäischen Straßen verglichen werden.
In den Städten übernachten Sie in einfachen Mittelklassehotels. Während des Trekkings nächtigen Sie in Zwei-Personen-Zelten (Schaumstoffmatten werden gestellt). Die Speisen werden beim Camping auf Matten auf dem Boden sitzend, eingenommen. Es steht ein Messezelt im Nomadenstil sowie auch ein Toilettenzelt zur Verfügung. Hocker und Klapptische, wie sie z.B. in Nepal üblich sind, sind im Orient unüblich.
Marokko ist ein islamisches Land. Rücksichtnahme und Toleranz in Bezug auf die religiösen Gefühle der Bevölkerung sollten allen selbstverständlich sein. Shorts oder Bermudas (für Frauen und Männer), kurze Röcke und ärmellose Kleidung sind ebenso wenig angebracht wie tiefe Ausschnitte! Nicht nur bei den Berbern im Gebirge, sondern auch in den Städten beleidigt eine freizügige Kleidung das Anstandsgefühl der Menschen. Auch beim Fotografieren bitten wir um Zurückhaltung. Die teils recht einfache Lebensweise im Land setzt bei allen Mitreisenden Anpassungsfähigkeit voraus. Wir danken für Ihr Verständnis.



Einreisebestimmungen
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, aus Österreich, Italien und der Schweiz ist bei der Einreise nach Marokko kein Visum erforderlich. Der Reisepass muss noch mindestens 6 Monate ab dem Reisedatum gültig sein. Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de.


Imfpungen
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben, empfohlen wird Impfschutz gegen: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Ausführliche Informationen erhalten Sie z.B. bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900 / 1234-999 (ca. 1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de


Wichtige Hinweise

Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es während dieser Reise zu Programmverschiebungen oder -änderungen kommen. Trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros können Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen, dann werden Alternativen geboten. Selbstverständlich werden Ihre Reiseleitung und unsere Agentur bemüht sein, sämtliche Programmpunkte durchzuführen, für die exakte Einhaltung dieser Ausschreibung können wir aber keine Garantie übernehmen.

Verlängerungen:

Verlängerungsbeispiel: 4 Tage Essaouira und Marrakech

Tag 15: (Rückflug der Gruppe) morgens Gepäckdepot im Gruppenhotel in Marrakech und per Taxi (ca. 5,- Euro) zum Supratours Busbahnhof, Ticketkauf (ca. 10,- Euro p.P.) und Fahrt im komfortablen Überlandbus in ca. 3 Std. (ca. 170 km) nach Essaouira, mittags per Taxi zu einem Riad-Hotel (zur Auswahl: ruhig in einem Wohnviertel gelegenes Hotel im Süden der Medina nahe dem Sandstrand oder ein Hotel inmitten der belebten Medina); nachmittags frei für Besichtigungen und Ausflüge. [F]


Tag 16: Aufenthalt in Essaouira (früher Mogador genannt und seit dem Jahr 2001 Weltkulturerbe der UNESCO) - mit Zeit für den Strand, die Medina, den Hafen und das Fort. [F]


Tag 17: Vormittags frei; nachmittags Taxi zum Supratours Busbahnhof, Ticketkauf und Fahrt im Überlandbus nach Marrakech; Taxi zum Gruppenhotel; Rest des Tages frei. [FA]


Tag 18: Aufenthalt in Marrakech mit Zeit für weitere Besichtigungen und Ausflüge. [FA]


Tag 19: Frühmorgens per Taxi zum nahe gelegenen Flughafen (ca. 15,- Euro) und Rückflug von Marrakech über Casablanca nach Frankfurt mit Ankunft nachmittags. [-]


Preis pro Person für die 4 Hotelnächte im Doppelzimmer ca. 280,- Euro, Einzelzimmer-Zuschlag ca. 100,- Euro.



Klima
Marokko kann in verschiedene Klimazonen eingeteilt werden: die klimatisch ausgeglichene Zone der Küstengebiete, die Zone mit kontinentalen Einflüssen im Landesinneren und die Wüstenzone mit hohen Tagestemperaturen und den manchmal unter den Gefrierpunkt sinkenden Nachtwerten. Während der ausgeschriebenen Reisetermine herrschen in Ouarzazate durchschnittlich Tiefstwerte nachts um 0°-10°C und Höchstwerte mittags um 20°-27°C. Im Wüstenbereich fällt kaum Regen, während im Djebel Saghro-Gebirge Regenfälle möglich, aber nicht häufig sind.

Südlicher im Bereich um Zagora liegen die Temperaturwerte etwas höher. Es ist zu beachten, dass das Temperaturgefälle zwischen Tag und Nacht recht groß ist und es nachts durchaus Frost geben kann. In der marokkanischen Sahara ist mit etwa 21-32°C am Tage bzw. mit 4-13°C in der Nacht zu rechnen. Im gesamten Süden müssen Sie sich auf heißes und trockenes Wüstenklima und häufig auftretenden starken Wind einstellen. Im Winter kann ist es entsprechend etwas kühler, es kann auch in der Wüste selten mal regnen.


Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Verhältnissen brauchen Sie neben luftigen Sommersachen auch warme Kleidung (Pullover oder Fleece) sowie Wind- und Regenschutz. Knöchelhohe Trekkingschuhe mit griffiger Profilgummisohle sind unbedingt erforderlich. Wenn Sie ans Gehen mit Teleskop-Stöcken gewöhnt sind, nehmen Sie Ihre Tourenstöcke mit. Die Stöcke sind auf den meist steinigen Bergwegen eine nützliche Hilfe. Für die Aufenthalte an den Lagerplätzen empfehlen wir leichte Sportschuhe und Sandalen. Außerdem empfehlen wir einen guten Schlafsack (Daune oder Kunststoff) mit Komfortbereich bis etwa minus 5°C.


Mindestteilnehmerzahl     8     Personen
Höchstteilnehmerzahl     16     Personen

» PDF Reiseinfos

Preise:
KategoriePreis ab: pro PersonAnzahl Personen
Unterbr. lt. Ausschr.1790,- €
Einzel. Unterbr. lt. Ausschr.1960,- €


Djebel Saghro und die Sahara Marokko, Afrika
Reise Veranstalter: Hauser exkursionen






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