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Land: Marokko
Termin: 09.10.2010 - 16.10.2010
- 4 Tage Trekking zum höchsten Berg Nordafrikas
- Technisch einfache Besteigung des Djebel Toubkal (4.167 m)
- Königsstadt Marrakech – die "rote Stadt des Südens"
- Verlängerungsmöglichkeit Essaouira an der Atlantikküste
Auf zum höchsten Gipfel von Nordafrika! Der Toubkal stellt für die Bewohner des
Atlas-Gebirges einen magischen Berg dar. Bei dieser Kurzreise durchwandern Sie
die vielgestaltige Bergwelt des Hohen Atlas und erleben danach als Kontrast dazu
in Marrakech das quirlige Treiben des Orients.
Ihre Wanderroute konzentriert sich auf den Nationalpark Adrar n´Dern, der mehrere
Viertausender aufweist. Er bietet neben Hochplateaus steile Flanken, tiefe Schluchten,
gezackte Kämme und schroffe Gipfel. Rund um das Bergsteiger-Mekka Imlil können
Sie die Gastfreundschaft des Berberstammes der Chleuh genießen. Vom Basis-Camp
in 3.200 m Höhe aus lockt die technisch einfache Besteigung des Djebel Toubkal,
der bei gutem Wetter eine fantastische Fernsicht bietet.
Sie tauchen in die von roter Farbe geprägte Oasenstadt Marrakech ein, die als
Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO steht. Lassen Sie sich verzaubern von
mit bunten Mosaikkacheln und feinsten Schnitzarbeiten geschmückten Palästen und
Mausoleen. Folgen Sie den farbenreichen Gassen der Altstadt und der Basare und
beobachten Sie auf dem Platz Djemaa el Fna die Gaukler, Schlangenbeschwörer und
Geschichtenerzähler. Der Duft gewürzter Speisen, Musik und afrikanische Trommel-Rhythmen
mischen sich. Die Zuschauer erleben die Märchen aus 1.001-Nacht jeden Abend von
Neuem. Wenn die Sterne am Himmel funkeln, pulsiert hier das Leben.
Tourverlauf
1. Tag Anreise mit Flug nach Marrakech
Nachmittags Linienflug mit Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca und
abends weiter nach Marrakech (ermäßigte Hauser Bahnfahrkarte innerhalb Deutschlands
möglich. Bitte bei Anmeldung Abfahrtsbahnhof und ggf. Besitz einer Bahncard nennen!).
Ankunft und Empfang durch die örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung und kurzer
Transfer zu einem Mittelklassehotel in der Königsstadt Marrakech.
Hotel in Marrakech
2. Tag Besichtigungen in Marrakech und Fahrt zum Trekkingstart
Vormittags besichtigen wir zu Fuß die Medina von Marrakech, die zu Recht seit
vielen Jahren UNESCO Weltkulturerbe ist. Im 12. Jh. entstand eines ihrer wichtigsten
Bauwerke, die Koutoubia-Moschee mit dem 77 m hohen Minarett, das als Wahrzeichen
der Stadt gilt. Wir bestaunen das Tor Bab Agnaou als eines der monumentalen Stadttore
und besuchen die nahe gelegenen, reich ornamentierten Sultans-Gräber der Saadier-Dynastie.
Wir besichtigen den reich mit Mosaiken verzierten Bahia-Palast mit seinem idyllischen
Innenhof. Kleine Gassen mit Werkstätten und Kunsthandwerkläden führen zur Medersa
Ben Youssef. Ein verschwenderisch mit Stuck und Mosaikfließen verzierter Innenhof
bildet den Mittelpunkt der über 400 Jahre alten Koranschule. Im großen Wasserbecken
spiegelt sich eindrucksvoll und farbenfroh die ganze Pracht orientalischer Zierde.
Unser Mittagessen nehmen wir in einem stilvollen Restaurant in der Medina ein.
Nachmittags fahren wir mit einem Kleinbus ins Atlas-Gebirge hinein. Die Fahrt
führt nach Süden über den Marktort Asni ins Ait Mizane-Tal. Nach knapp 2 Std.
erreichen wir das Dorf Aguer Sioual (ca. 1.500 m). Hier nächtigen wir in einem
einfachen Berberhaus (sog. Gite d´Etape). Abends genießen wir die erste Mahlzeit
von unserem Koch und den gesüßten, frischen Pfefferminztee. So können wir uns
gemütlich auf das viertägige Bergtrekking einstimmen.
Fahrzeit: 2h; Berberhaus in Aguer Sioual [FMA]
3. Tag Trekking von Aguer Sioual über den Oudite-Pass nach Azib Tamsoult
Nach dem Frühstück teilen die Mulitreiber unser Hauptgepäck sowie die Koch- und
Campingausrüstung auf und beladen die Tragtiere. Wir brechen zum 2.220 m hohen
Tizi Oudite auf (Tizi = Bergpass). Die gut zweistündige Etappe führt über Matate
durch Mischwälder mit Wacholder- und Eichenbäumen. Von der Passhöhe steigen wir
ca. 1 Std. nach Ait Aissa auf 1.700 m ab. Nach der Mittagsrast unter Walnussbäumen
zieht sich die Strecke etwa 1 Std. am Ouissadene-Bach entlang; das Tal ist für
seine seltenen Pflanzen bekannt. Dann geht es in 1,5 Std. bergauf zum Dorf Tizi
Oussem (1.850 m) und weiter bis nach Azib Tamsoult (2.250 m). Hier bauen wir am
Ouissadene-Bach unser Zeltlager auf.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 1270m; Abstieg: 520m; Zelten in Azib Tamsoult [FMA]
4. Tag Über den Aguelzim-Kamm zur Neltner-Hütte
Der erste Routenabschnitt verläuft durch ein schmales Tal. Dörfer gibt es in
dieser wilden, einsamen Bergregion nicht mehr. Bis zum Tizi-n-Aguelzim auf 3.450
m Höhe wandern wir bergan und legen noch vor dem Pass in rund 3.000 m Höhe unsere
Mittagsrast ein. Bis Anfang Juli kann in Passnähe an schattigen Stellen noch Schnee
liegen (dabei können Grödeln = 4-6-zackige Leichtsteigeisen das Queren erleichtern).
Von oben bietet sich ein schöner Rundblick auf den Toubkal vor uns, auf das Tazarhart-Plateau
und hinab in das Mizane-Tal. Wir steigen zur Neltner Refuge (3.200 m) ab und bauen
nach insgesamt 6-7 Std. Gehzeit in der Nähe der Berghütte für zwei Nächte unsere
Zelte auf. Wir ziehen ein Zeltlager dem einfachen Hüttenquartier mit Stocklagern
vor, weil es oft voll ausgelastet oder überbucht ist. Auf dieser Höhe ist durchaus
mit Nachtfrost zu rechnen.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 250m; Zelten nahe der Neltner-Hütte
[FMA]
5. Tag Gipfelbesteigung des Toubkal (4.167 m)
Durch die vorherigen Trekkingtage gut auf die heutige Herausforderung vorbereitet,
dürfte die Besteigung des Djebel Toubkal (4.167 m) kaum Schwierigkeiten bereiten.
Wir brechen wieder früh auf und nehmen einen ausreichenden Getränkevorrat mit.
Auch warme Kleidung, Mütze und Handschuhe sowie Sonnenbrille und Sonnencreme sind
wichtig. Der Weg ist nicht ausgesetzt, führt aber manchmal über Schotter und loses
Geröll. Bis in den Frühsommer ist mit der Überquerung von Schneefeldern zu rechnen
(Grödeln können bei Schnee bis Anfang Juli neben Tourenstöcken sehr hilfreich
sein). Die Höhendifferenz von 1.000 m bewältigen wir langsam aber stetig gehend
in 3-4 Std. Gehzeit. In den Sommermonaten kann es angenehm warm sein, aber auch
kalt und sehr windig (auch bei strahlendem Sonnenschein !). Bei der Gipfelrast
mit Lunchpaket bietet sich ein überwältigendes Panorama in die südmarokkanischen
Wüstentäler hinunter und auf die 4000er-Kämme rund um uns. Nach 2-3 Std. Abstieg
kommen wir wieder zum Lagerplatz, wo unser Koch mit einem späten Mittagessen auf
uns wartet. Der weitere Nachmittag ist frei zum Ausruhen und Erholen. Wer am Gipfelaufstieg
nicht teilnehmen möchte, kann gemütlich das Hochtal zwischen den schroffen Bergkämmen
durchstreifen oder der Aussicht wegen einen hohen Pass ersteigen (Tizi-n-Ouanoums
3.684 m oder Tizi-n-Omagane 3.735 m). Je nach den Verhältnissen vor Ort entscheidet
unser Reiseleiter, ob wir das Zeltlager einige Kilometer talabwärts verlegen.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Zelten nahe der Neltner-Hütte
[FMA]
6. Tag Abstieg nach Aroumd - Berberdörfer unterhalb des Toubkal
Auf einem breiten Pfad steigen wir das Hochtal hinab in die Schlucht von Sidi
Chamharouch. Wegen eines heiligen Mannes, dem vom Volk magische Kräfte zugeschrieben
werden, ist hier eine kleine Wallfahrtsstätte. Dann zieht sich der Weg sanft bergab
bis ins Dorf von Aroumd (1.920 m). Wir quartieren uns in einer Gite d´Etape (Berberhaus
mit Schlafräumen und Duschgelegenheit) ein und verabschieden uns von den Mulitreibern.
Nach dem Mittagessen starten wir einen Wanderausflug durch einige ansehnliche
Berberdörfer oder erholen uns auf der Terrasse der Gite bei einem Glas Minztee.
Gehzeit: 5-6h; Abstieg: 1450m; Berberhaus [FMA]
7. Tag Rückfahrt nach Marrakech und Freizeit in der Medina
Durch das „Tal der 1.000 Walnussbäume" wandern wir eine knappe Stunde hinunter
in die Oase Imlil (1.740 m), das als „kleines Chamonix Marokkos" gilt. Hier trifft
unser Kleinbus ein und bringt uns in knapp 2 Std. zurück nach Marrakech.
Nach dem Mittagessen können wir in Eigenregie in der Medina die Gassen der weitläufigen,
überdachten Souks, des größten Marktes von Marokko durchstreifen und in das bunte
Treiben auf dem Hauptplatz, dem Djemaa el Fna, eintauchen. Hier erwarten uns Gaukler,
Schlangenbeschwörer, Märchenerzähler, Obst- und Nuss-Stände. Um diesen Platz laden
einige Dachterrassencafés mit Blick auf den Hohen Atlas zum Verweilen ein, insbesondere
zum Sonnenuntergang. Anschließend verlocken uns die Düfte der vielen Angebote
der abends aufgebauten Garküchen, mal ganz typische Speisen zu kosten. Wir können
per Taxi oder Pferdekutsche zum Hotel zurückkehren, wo wir uns zum Abendessen
treffen.
Hotel in Marrakech [FMA]
8. Tag Rückflug nach Frankfurt und Heimreise
Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Flug von Marrakech über Casablanca zurück
nach Frankfurt mit Ankunft am frühen Nachmittag und Heimreise.
Möchten Sie Ihren Aufenthalt in Marokko individuell verlängern (z.B. in Marrakech
oder Essaouira), so teilen Sie uns bitte Ihre Wünsche sowie die gewünschten Rückflugdaten
mit. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot!
Leistungen
- Linienflug mit Royal Air Maroc Frankfurt – Casablanca – Marrakech – Casablanca
– Frankfurt
- Übernachtungen in Hotels, Herbergen und Zelten; Vollpension
- Transfers und Überlandfahrten
- örtlicher, Deutsch sprechender Reiseleiter, Begleitmannschaft mit Mulis beim
Trekking
- Eintrittsgebühren; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Getränke (auch Mineralwasser);
- Trinkgelder (ca. 50,- Euro);
- ggf. Hauser Bahnanreise;
- Zuschlag für Einzelzimmer im Hotel (gilt nicht für die 2 Berberhäuser);
- Zuschlag für Einzelzelt (50,- Euro);
- individuelle Ausflüge sowie Ausgaben persönlicher Art;
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Das Trekking ist für alle geeignet, die geübt, trittsicher und relativ schwindelfrei
sind, über gute Kondition verfügen und gewohnt sind, 5 bis 8 Stunden pro Tag bis
zu maximal 1.200 m Höhendifferenz zu gehen (im Auf- und im Abstieg). Je nach Witterung
können bis Anfang Juli noch Schneefelder zu queren sein; dabei können neben Tourenstöcken
auch Grödeln = 4-6-zackige Leichtsteigeisen hilfreich sein. Die Besteigung des
Djebel Toubkal (4.167 m) erfordert zwar keine klettertechnischen Kenntnisse, setzt
jedoch gute körperliche Gesamtverfassung und große Ausdauer voraus. Beim Gipfelanstieg
von 3.200 m hoch gelegenen Zeltlager kommen Sie in ungewohnte Höhen, was den Körper
zusätzlich belastet und das Gehen erschweren kann. Herz und Kreislauf müssen in
Ordnung sein. Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.
Beim Trekking brauchen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigen für unterwegs
(Pullover/Fleece, Wind- und Regenschutz, Fotoausrüstung, Trinkflasche etc.) selbst
zu tragen. Mulis übernehmen Ihr Hauptgepäck sowie die Küchen- und Campingausrüstung.
Die Begleitmannschaft von Berbern sorgt für Ihr Wohl und ein angenehmes Lagerleben.
Trotzdem bitten wir Sie, bei während des Zeltens anfallenden Arbeiten aktiv und
kameradschaftlich mitzuhelfen (insbes. beim Auf- und Abbau der Teilnehmerzelte).
Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei.
An den Trekkingtagen bereitet Ihre Begleitmannschaft die Mahlzeiten vor: Während
der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte
mit Brot sowie Käse oder Fisch aus der Dose gereicht. Morgens steht Brot, Käse,
Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Abends bereitet der
Koch im Küchenzelt eine warme Mahlzeit mit ausreichend Suppe und einem Hauptgericht
zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln
mit Beilagen besteht. Zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und traditionellen
Pfefferminztee. Vor Trekkingbeginn können Sie als Gruppe einen Vorrat an Mineralwasser
einkaufen.
In Marrakech sind Sie in einem Mittelklassehotel in der Neustadt untergebracht.
Während des Trekkings nächtigen Sie 2 x in einfachen Berberhäusern (Gite d´Etapes,
einheimische und für Bergwanderer eingerichtete Herbergen mit Mehrbettzimmern)
und 3 x in Zwei-Personen-Zelten (Schaumstoffmatten werden gestellt). Die Speisen
werden beim Camping auf Matten auf dem Boden sitzend, eingenommen. Es steht ein
Messezelt im Nomadenstil sowie auch ein Toilettenzelt zur Verfügung. Hocker und
Klapptische, wie sie z.B. in Nepal üblich sind, sind im Orient unüblich.
Marokko ist ein islamisches Land. Rücksichtnahme und Toleranz in Bezug auf die
religiösen Gefühle der Bevölkerung sollten allen selbstverständlich sein. Shorts
oder Bermudas (für Frauen und Männer), kurze Röcke und ärmellose Kleidung sind
ebenso wenig angebracht wie tiefe Ausschnitte! Nicht nur bei den Berbern im Gebirge,
sondern auch in den Städten beleidigt eine freizügige Kleidung das Anstandsgefühl
der Menschen. Auch beim Fotografieren bitten wir um Zurückhaltung. Die teils recht
einfache Lebensweise im Land setzt bei allen Mitreisenden Anpassungsfähigkeit
voraus. Wir danken für Ihr Verständnis.
Einreisebestimmungen
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, aus Österreich, Italien und
der Schweiz ist bei der Einreise nach Marokko kein Visum erforderlich. Der Reisepass
muss noch mindestens 6 Monate ab dem Reisedatum gültig sein. Bitte beachten Sie
die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes unter www.auswaertiges-amt.de.
Imfpungen
Es sind keine Impfungen vorgeschrieben, empfohlen wird Impfschutz gegen: Hepatitis
A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Ausführliche Informationen erhalten Sie z.B.
bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im
Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900 /
1234-999 (ca. 1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische
Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es während
dieser Reise zu Programmverschiebungen oder -änderungen kommen. Trotz sorgfältiger
Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros können Feiertage oder überraschende
Restaurierungsarbeiten zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten
führen, dann werden Alternativen geboten. Selbstverständlich werden Ihre Reiseleitung
und unsere Agentur bemüht sein, sämtliche Programmpunkte durchzuführen, für die
exakte Einhaltung dieser Ausschreibung können wir aber keine Garantie übernehmen.
Verlängerungen: Verlängerungsbeispiel: 3 Tage Essaouira und Marrakech
Tag 8: (Rückflug der Gruppe) morgens Gepäckdepot im Gruppenhotel in Marrakech
und per Taxi (ca. 5,- Euro) zum Supratours Busbahnhof, Ticketkauf (ca. 10,- Euro
p.P.) und Fahrt im komfortablen Überlandbus in ca. 3 Std. (ca. 170 km) nach Essaouira,
mittags per Taxi zu einem Riad-Hotel (zur Auswahl: ruhig in einem Wohnviertel
gelegenes Hotel im Süden der Medina nahe dem Sandstrand oder ein Hotel inmitten
der belebten Medina); nachmittags frei für Besichtigungen und Ausflüge. [F]
Tag 9: Aufenthalt in Essaouira (früher Mogador genannt und seit dem Jahr 2001
Weltkulturerbe der UNESCO) - mit Zeit für den Strand, die Medina, den Hafen und
das Fort. [F]
Tag 10: Vormittags frei; nachmittags Taxi zum Supratours Busbahnhof, Ticketkauf
und Fahrt im Überlandbus nach Marrakech; Taxi zum Gruppenhotel; Rest des Tages
frei. [F]
Tag 11: Frühmorgens per Taxi zum nahe gelegenen Flughafen (ca. 15,- Euro) und
Rückflug von Marrakech über Casablanca nach Frankfurt mit Ankunft nachmittags.
[-]
Klima
Marokko kann in verschiedene Klimazonen eingeteilt werden: die klimatisch ausgeglichene
Zone der Küstengebiete, die Zone mit kontinentalen Einflüssen im Landesinneren
und die Wüstenzone mit hohen Tagestemperaturen und den manchmal unter den Gefrierpunkt
sinkenden Nachtwerten. Stellen Sie sich in Marokko auf verschiedene Klimazonen
ein: Während der ausgeschriebenen Reisezeiten herrschen in Marrakech im Monatsmittel
Tiefstwerte um 14-18°C und Höchstwerte um 29-33°C. Mit zunehmender Höhe nehmen
die Temperaturen an der Nordflanke des Hohen Atlas ab. Während es tagsüber angenehm
warm sein kann, fallen die Temperaturen oberhalb 3.000 m nachts oft unter den
Gefrierpunkt. Mit Niederschlägen und starken Winden ist zu jeder Jahreszeit zu
rechnen. In Marrakech fallen jährlich etwa 200 mm Regen; im Gebirge sind bis zu
1.000 mm Niederschlag im Jahr üblich. Bei der Besteigung des Toubkal sind je nach
Witterung und Jahreszeit Schneefelder zu queren. Stürmische Winde im Gipfelbereich
sind auch bei strahlendem Sonnenschein möglich.
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Verhältnissen empfehlen wir neben leichten Sommersachen
für das Trekking auch warme Kleidung (Pullover / Fleece) sowie Wind- und Regenschutz.
Für die Überquerung des Aguelzim-Passes und die Besteigung des Djebel Toubkal
sind je nach Wetter Wollmütze und Handschuhe nötig sowie Teleskop-Tourenstöcke
und eventuell Grödeln (4-6-zackige Leichtsteigeisen) zum Queren von Schneefeldern
sinnvoll. Sie brauchen feste, die Knöchel umschließende Bergschuhe mit guter Profilsohle.
Für die Besichtigungen und Aufenthalte an den Lagerplätzen sind leichte Sportschuhe
oder Sandalen geeignet. Ein guter Schlafsack (Daune oder Kunststoff) mit Komfortbereich
bis minus 5°C ist mitzubringen.
Mindestteilnehmerzahl 6 Personen
Höchstteilnehmerzahl 14 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |