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Land: Marokko
Termin: 25.09.2010 - 10.10.2010

- 7 Tage Trekking durch Dörfer und Berge des Hohen Atlas
- Djebel Toubkal (4.167 m) – höchster Berg Nordafrikas
- Die Königsstädte Rabat, Meknes, Fès und Marrakech – UNESCO-Weltkulturerbe
- Faszination grüne Oasen und höchste Sanddünen Marokkos
- Straße der 1.000 Kasbahs und Dadès-Schlucht
Entdecken Sie die vielen Gesichter eines faszinierenden Königreiches zwischen
Tradition und Moderne! In den Königsstädten Rabat und Meknes begeistern Kasbahs,
Paläste, wuchtige, von Steinmetzen verzierte Stadttore und geschmückte Mausoleen.
Fès ist die älteste der vier Königsstädte. Die riesige mittelalterliche Medina,
Gerbergassen und verwinkelte Basare, in denen Sie sich herrlich treiben lassen
können, versetzen Sie in einen orientalischen Traum.
Erleben Sie die Kontraste zwischen den Weiten des Atlas-Gebirges, dem Oasengebiet
Tafilalet und den größten und höchsten Sanddünen Marokkos bei Merzouga. Auf der
Weiterfahrt lernen Sie das Tal der 1.000 Kasbahs kennen und wandern in der wild-romantischen
Dadès-Schlucht. Es heißt, dass der Baustil der Lehmhäuser von jemenitischen Arabern
abstammt, die sich hier einst niedergelassen haben. Die Kasbah Ait Benhaddou,
eine unter UNESCO-Schutz stehende Lehmburg, diente bereits in verschiedenen Kinofilmen
als Kulisse.
Über den 2.260 m hohen Gebirgspass Tizi-n-Tichka gelangen Sie in das Herzstück
des Hohen Atlas, wo Sie Ihre Begleiter samt Gepäckmulis treffen. Schroffe Gebirgsketten,
am Hang klebende Berberdörfer und tief eingeschnittene Täler mit Terrassenfeldern
bieten atemberaubende Ausblicke während dem Trekking. Dann lockt im Nationalpark
Adrar n´Dern der technisch einfache Gipfel des Djebel Toubkal (4.167 m). Da zum
gleichen Camp zurückgekehrt wird, können Sie vor Ort entscheiden, ob Sie den Gipfel
besteigen. Ihre Reise klingt aus mit Besichtigungen in Marrakech. Tauchen Sie
ein in den Zauber des Orients!
Tourverlauf
1. Tag Flug nach Casablanca und Fahrt nach Rabat
Nachmittags Linienflug mit Royal Air Maroc von Frankfurt nach Casablanca. Ermäßigte
RIT Fahrkarte innerhalb Deutschlands möglich (ggf. bitte bei Anmeldung Abfahrtsbahnhof
und Besitz einer Bahncard nennen!). Ankunft und Empfang durch den örtlichen Begleiter
und ca. 100 km Busfahrt über die Küstenstraße nach Rabat. Abendessen im Hotel.
Stadthotel in Rabat [A]
2. Tag Rabat - Meknes - Voulibilis - Fes
Der Königspalast, die Kasbah des Oudaias, der über 700 Jahre alte Hassan-Turm
von Yakoub-el-Mansour und das neue Mausoleum von Mohammed V. sind die architektonischen
Schmuckstücke der am Atlantik gelegenen Königsstadt Rabat. Nach dem Besuch dieser
Sehenswürdigkeiten starten wir in Richtung Meknes. In dieser Ville Impériale,
die von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde, sehen wir uns das Bab el
Mansour an, für viele das schönste Tor Marokkos. Dann besuchen wir das Mausoleum
von Moulay Ismail, das als einziges der Mausoleen des Landes von Nichtmoslems
betreten werden darf. Zur Zeit von Sultan Moulay Ismail (17. Jh.) stieg Meknes
zur Landeshauptstadt auf und erlebte seine Blütezeit. Moscheen und Basare, aber
auch Prunkbauten, wie der von gewaltigen Befestigungsmauern umgebene Palast Dar
Kebira, erinnern an diese Periode. Auf der Weiterfahrt nach Fes machen wir einen
Abstecher (vorbei an der heiligen Stadt von Idriss I., Moulay Idriss) nach Volubilis,
der größten und am besten erhaltenen römischen Ruinenstadt des Landes, die für
ihre hübschen Mosaike bekannt und ebenfalls Weltkulturerbe ist. Abends erreichen
wir unser Hotel in Fes.
Hotel in Fes [FMA]
3. Tag Stadtbesichtigung Fes
Heute besichtigen wir Fes, die älteste der Königsstädte Marokkos, das Zentrum
des religiösen Lebens, der Kunst, des Handwerks und der Wissenschaften. Die Altstadt
von Fes, die Medina Fes-el-Bali, gilt als eine der schönsten Städte der Welt und
steht bereits seit 1976 unter dem Schutz der UNESCO. Die Zeit scheint stehen geblieben.
Schließen wir einmal die Augen, hören das Hämmern der Schmiede und riechen den
Duft der Gewürze! Da bekommen wir schon Appetit auf orientalische Küche. Zum Mittagessen
besuchen wir ein typisch marokkanisches Restaurant in der Altstadt und genießen
den Flair und das Essen.
Wir bummeln durch die Medina mit ihren verschachtelten Gassen, den Souks sowie
den Medresen (ehemalige Koranschulen). Dabei schauen wir von außen in die Kairaouine
(eine der ältesten islamischen Hochschulen) sowie in das Mausoleum von Moulay
Idriss II. hinein.
Hotel in Fes [FMA]
4. Tag Fahrt über den Mittleren und Hohen Atlas nach Merzouga
Wir verlassen Fes und fahren nach Süden in den Mittleren Atlas. Wir überqueren
den Mittleren Atlas über den Straßenpass des Col du Zad (2.178 m) und erreichen
Midelt (1.490 m) zum Mittagessen. Durch die östlichen Ausläufer des Hohen Atlas
fort und fahren durch die Schluchten des Ziz-Flusses mit seinem Oasengürtel. Von
der Oasenstadt Erfoud im Herzen des Tafilalet sind es noch rund 50 km (erst Straße,
dann Piste) bis wir an unserer Auberge (ein einfaches Gasthaus) bei Merzouga ankommen.
Vor uns breiten sich mit dem Erg Chebbi die größten und höchsten Dünenfelder Marokkos
aus, die bis über 130 m Höhe erreichen. Zur Abendstimmung spazieren wir durch
den gelbroten Sand zu einem Aussichtskamm und genießen das Farbenspiel bei Sonnenuntergang.
Gästehaus bei Merzouga [FMA]
5. Tag Dünen von Merzouga, Tinerhir und Todra-Schlucht
Vor Sonnenaufgang können wir auf eine der höheren Dünen emporsteigen, auf den
Sonnenball warten und eine weitere Dünenwanderung unternehmen. Nach einem späten
Frühstück setzen wir die Fahrt fort und gelangen über Erfoud und Tinejdad in die
herrliche Oase von Tinerhir. Von hier unternehmen wir einen kurzen Abstecher in
die Palmenoasen entlang des Todra-Flusses. Vom Grunde der tief eingeschnittenen
Todra-Schluchten bestaunen wir die rotfarbenen Felsformationen, die an der engsten
Stelle nur gut 10 m breit sind und inzwischen von einer Straße erschlossen sind.
Zuletzt fahren wir abends über Boumalne nach Ait Oudinar (ca. 70 km) in der herrlichen
Dadès-Schlucht und quartieren uns in einer Herberge (Gästehaus mit Zimmer mit
Dusche/WC) ein.
Gehzeit: 1-2h; Gästehaus in der Dadès-Schlucht [FMA]
6. Tag Dadès-Schlucht und Straße der 1.000 Kasbahs
Am Morgen führt uns eine rund 3-stündige Rundwanderung von Ait Oudinar aus der
Schlucht zu einem Aussichtspunkt auf dem Höhenzug mit grandiosem Weit- und Tiefblick
und wieder hinab in die Schlucht mit ihren bizarren Erosionsformen. Wir werden
abgeholt und kehren nach Boumalne zurück. Unterbrochen von der Mittagsrast, sind
wir nun auf der „Straße der 1.000 Kasbahs" den Dadès flussabwärts unterwegs. Typisch
für die Stadt Kelaâ M´Gouna sind die ausgedehnten Rosenplantagen; aus den Blütenblättern
wird Öl für die Parfümherstellung gewonnen. Wir legen eine Fotopause ein bei der
Lehmburg von Skoura, viele sind entweder dem Verfall preisgegeben oder werden
stilecht renoviert . Besichtigen werden wir die große Kasbah von Taourirt bei
Ouarzazate. Abends erreichen wir nach 180 km Fahrt unsere einfache Unterkunft
im Kasba Stil in Ait Benhaddou.
Gehzeit: 3h; Hotel in Ait Benhaddou [FMA]
7. Tag Ait Benhaddou und Fahrt über den Hohen Atlas
Zunächst besuchen wir den großen Ksar Ait Benhaddou am Südrand des Hohen Atlas.
Wir durchstreifen das verschachtelte Labyrinth aus Häusern, Türmen und Gemeinschaftsspeichern.
Es steht seit 1987 als Weltkulturerbe unter UNESCO-Schutz. Der teils wieder aufgebaute
Ort und die grandiose Wüstenlandschaft im Umkreis bildeten schon oft die Kulisse
für erfolgreiche Verfilmungen und gilt als hervorragendes Beispiel südmarokkanischer
Architektur. Nach einem Picknick überqueren wir den 2.260 m hohen Tizi-n-Tichka,
den höchsten befahrbaren Gebirgspass des Landes. Auch wenn er als best ausgebauter
Pass Marokkos gilt, ist die Strecke mit den schmalen Windungen ohne Seitenmarkierungen
und Absperrungen doch aufregend. Vom Pass aus geht es bergab in die Ebene Richtung
Marrakech, wo wir aber abzweigen um nach Oukaimeden (2.630 m) zu fahren. Dies
ist der Ausgangspunkt für das Trekking und Treffpunkt mit den Mulis und der Trekking-Mannschaft.
Wir übernachten in einer sogenannten Gîte d´Etape, einer Wanderherberge.
Übernachtung in einer Wanderherberge [FMA]
8. Tag Trekking nach Ouaneskra
Oukaimeden ist der am höchstgelegenen Wintersportort Afrikas: Die Lifte ziehen
sich bis zum Djebel Oukaimeden auf 3.200 m Höhe hinauf. Ein Abstecher führt uns
morgens zu prähistorischen Felsgravuren unterhalb eines Aussichtspunktes. Nach
dem Picknick brechen wir mit der Begleitmannschaft und den Mulis zum Tizi-n-Addi
(2.960 m) auf, von dem sich bei klarem Wetter ein schöner Blick auf die Gebirgskette
des Hohen Atlas bietet. Wir zelten in der Nähe des Dorfes Ouaneskra (2.250 m).
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 850m; Übernachtung im Zelt [FMA]
9. Tag Trekking bis Imi Oughlad
Am Morgen starten wir vom Camp und folgen etwa 3 Std. einem schönen Saumpfad,
der vorbei an den Dörfern lkiss und Amskerne hinunter nach Arg führt. Nach der
Mittagsrast wandern wir in rund 2 Std. bergab zum Ort Imi Oughlad (1.400 m) im
Mizane-Tal. Hier zelten wir in der Nähe des Dorfes.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 700m; Übernachtung im Zelt [FMA]
10. Tag Trekking bis Azib Tamsoult
In etwa 2 Std. geht es recht anstrengend auf den Gebirgspass Tizi-n-Techt (2.100
m). Von dort steigen wir 1-2 Std. hinunter zu einem schönen Rastplatz bei Ait
Aissa (1.850 m). Am Nachmittag wandern wir vorbei an malerisch am Hang gelegenen
Berberdörfern wie Tizi Oussem (ca. 2.300 m) und an Bewässerungskanälen, ehe wir
unser Camp bei Azib Tamsoult (2.100 m) erreichen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 950m; Abstieg: 400m; Übernachtung im Zelt [FMA]
11. Tag Trekking bis Aroumd
Auf einem schattigen Weg steigen wir zunächst etwa 2 Std. bergan zum Tizi Mzik
(2.500 m) und erreichen nach 1 Std. Abstieg einen unter Walnussbäumen gelegenen
Platz für die Mittagspause. Weiter geht es bergab zum Berberdorf Imlil (1.740
m) und zuletzt 1 Std. hinauf in das Dorf Aroumd (1.920 m), wo wir in einer Gite
d´Etape Quartier beziehen.
Gehzeit: 5,5-6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 800m; Übernachtung im Berberhaus [FMA]
12. Tag Trekking zum Camp bei der Neltner-Hütte
Der lange Aufstieg zur Neltner-Hütte (3.200 m) weist, abgesehen von einer Bachüberquerung,
auf einem gut angelegten Pfad technisch keine Schwierigkeiten auf. Nach einer
kurzen Steilstufe bei Sidi Chamharouch (wegen eines heiligen Mannes, dem vom Volk
magische Kräfte zugeschrieben werden, ist hier eine kleine Wallfahrtsstätte) führt
der Weg gleichmäßig steigend am Mizane-Bach entlang zum Refuge Neltner, eine beliebte
(und meist überbelegte) Berghütte des französischen Alpenvereins. In der Nähe
der Hütte bauen wir unser Zeltlager auf und nehmen unser Picknick ein. Im Westen
sehen wir das gut 4.000 m hohe Massiv des Adrar n'Ouanakrim und im Osten das Kar,
das zum von hier nicht sichtbaren Djebel Toubkal führt. Der freie Nachmittag dient
zum Ausruhen und Energietanken für die morgige Besteigung. Auf dieser Höhe ist
durchaus mit Nachtfrost zu rechnen.
Gehzeit: 4-4,5h; Aufstieg: 1300m; Übernachtung im Zelt [FMA]
13. Tag Besteigung des Djebel Toubkal
Durch die vorherigen Trekkingtage gut auf die heutige Herausforderung vorbereitet,
dürfte die Besteigung des Djebel Toubkal (4.167 m) kaum Schwierigkeiten bereiten.
Wir brechen früh auf und nehmen einen ausreichenden Getränkevorrat sowie warme
Kleidung und Sonnenschutz mit. Der Weg ist nicht ausgesetzt, führt aber manchmal
über Schotter und loses Geröll. Bis in den Frühsommer ist mit der Überquerung
von Schneefeldern zu rechnen, Tourenstöcke sind sehr hilfreich. Die Höhendifferenz
von knapp 1.000 m bewältigen wir langsam aber stetig gehend in 3-4 Std. Gehzeit.
Es kann angenehm warm sein, aber auch kalt und sehr windig. Bei der Gipfelrast
mit Lunchpaket bietet sich ein überwältigendes Panorama in die südmarokkanischen
Wüstentäler hinunter und auf die 4.000er-Kämme rund um uns. Nach 2-3 Std. Abstieg
kommen wir wieder zum Lagerplatz, wo unser Koch mit einem späten Mittagessen auf
uns wartet. Der weitere Nachmittag ist frei zum Erholen. Wer am Gipfelaufstieg
nicht teilnehmen möchte, kann gemütlich das Hochtal zwischen den schroffen Bergkämmen
durchstreifen oder der Aussicht wegen einen hohen Pass ersteigen (Tizi-n-Ouanoums
3.684 m oder Tizi-n-Omagane 3.735 m). Je nach den Verhältnissen vor Ort verlegen
wir unser Zeltlager eventuell etwa 1 Gehstunde talabwärts.
Gehzeit: 6-6,5h; Aufstieg: 980m; Abstieg: 980m; Übernachtung im Zelt [FMA]
14. Tag Trekking bis Imlil und Fahrt nach Marrakech
Auf dem breiten Pfad steigen wir das Mizane-Hochtal hinab in die Schlucht von
Sidi Chamharouch. Dann zieht sich der Weg sanft bergab bis ins Dorf von Aroumd,
wo die Straße im oberen Mizane-Tal endet. Durch das „Tal der 1.000 Walnussbäume"
wandern wir in insgesamt 4 Std. hinunter in die Oase Imlil (1.740 m), das als
„kleines Chamonix Marokkos" gilt und Treffpunkt vieler Bergsteiger ist. Hier lassen
wir uns nochmals von unserem Koch verwöhnen. Wir verabschieden uns von der Begleitmannschaft
und fahren per Bus etwa 1,5 Stunden nach Marrakech zu unserem Hotel. Der restliche
Nachmittag steht uns zur freien Verfügung. Wer möchte, kann abends noch den weltberühmten
Platz Djemaa el Fna aufsuchen und dort den Gauklern, Musikern und Geschichtenerzählern
zusehen. Der Platz ist vor allem abends voller Leben - Orient pur erwartet Sie!
Gehzeit: 4h; Abstieg: 1450m; Hotel in Marrakech [FMA]
15. Tag Besichtigungen und Freizeit in Marrakech
Vormittags besichtigen wir zu Fuß die Medina von Marrakech, die zu Recht seit
vielen Jahren UNESCO Weltkulturerbe ist. Im 12. Jh. entstand eines ihrer wichtigsten
Bauwerke, die Koutoubia-Moschee mit dem 77 m hohen Minarett, das als Wahrzeichen
der Stadt gilt. Nach einem Stopp an der Gartenanlage bestaunen wir das Tor Bab
Agnaou als eines der monumentalen Stadttore und besuchen die nahe gelegenen, reich
ornamentierten Saadier-Gräber. Wir schauen uns den reich mit Mosaiken verzierten
Bahia-Palast oder den Glaoui-Palast und die Medersa Ben Youssef an. Unser Mittagessen
nehmen wir in einem Restaurant in der Medina ein.
Der Nachmittag steht und für individuelle Erkundungen zur Verfügung. (Rückkehr
zum Hotel in Eigenregie, z.B. per Taxi oder Pferdekutsche oder zu Fuß). Lassen
Sie sich einfangen vom bunten orientalischen Treiben in den überdachten Souks
und auf dem Djemaa el Fna mit seinen Schlangenbeschwörern, Märchenerzählern und
Betreibern von Garküchen, Obst- und Nuss-Ständen. Wer das ganze mehr aus der Ferne
betrachten will, ist bestens und vor allem zum Sonnenuntergang in einem der Dachterrassen-Cafés
aufgehoben, um das pulsierende Leben bei einem Thé à la Menthe zu verfolgen. Zum
Abschiedsessen treffen wir uns im Hotel.
Hotel in Marrakech [FMA]
16. Tag Flug nach Frankfurt
Frühmorgens Transfer zum Flughafen und Flug von Marrakech über Casablanca zurück
nach Frankfurt mit Ankunft am frühen Nachmittag.
Möchten Sie Ihren Aufenthalt in Marokko individuell verlängern (z.B. in Marrakech
oder Essaouira), so teilen Sie uns bitte Ihre Wünsche sowie die gewünschten Rückflugdaten
mit. Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot!
Leistungen
- Linienflug mit Royal Air Maroc Frankfurt – Casablanca/Marrakech – Casablanca
– Frankfurt
- Übernachtungen in Hotels, Herbergen und Zelten; Vollpension
- Transfers und Überlandfahrten
- Hauser-Reiseleiter/in, örtliche Führer, Begleitmannschaft mit Mulis beim Trekking
- Eintrittsgebühren; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Getränke (auch Mineralwasser);
- Trinkgelder (ca. 80,- €);
- innerdeutsche Bahnfahrkarte auf Anfrage;
- Zuschlag für Einzelzimmer (siehe Katalog), Zuschlag für Einzelzelt (+50 €);
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgebühren,
- evtl. Foto- bzw. Videogebühren sowie Ausgaben persönlicher Art;
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Das Trekking ist für alle geeignet, die geübt, trittsicher und schwindelfrei
sind, über gute Kondition verfügen und gewohnt sind, 4 bis 7 Stunden pro Tag bei
größeren Höhendifferenzen im Auf- und Abstieg zu wandern (einmal maximal 1.300
Höhenmeter im Aufstieg und einmal 1.450 Hm im Abstieg). Je nach Witterung können
im Mai-Juni noch Schneefelder zu queren sein. Tourenstöcke sind dann unbedingt
ratsam. Die Besteigung des Djebel Toubkal (4.167 m) erfordert keine klettertechnischen
Kenntnisse, setzt jedoch gute körperliche Gesamtverfassung und entsprechende Ausdauer
voraus. Beim Gipfelanstieg vom 3.200 m hoch gelegenen Zeltlager kommen Sie in
ungewohnte Höhen, was den Körper zusätzlich belastet und das Gehen erschweren
kann. Herz und Kreislauf müssen in Ordnung sein. Konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt
Ihren Arzt.
Beim Trekking brauchen Sie nur Ihren Tagesrucksack mit dem Notwendigen für unterwegs
(Pullover / Fleece, Wind- und Regenschutz, Fotoausrüstung, Trinkflasche etc.)
selbst zu tragen. Mulis übernehmen Ihr Hauptgepäck sowie die Küchen- und Campingausrüstung.
Die Begleitmannschaft von Berbern sorgt für Ihr Wohl und ein angenehmes Lagerleben.
Trotzdem bitten wir Sie, bei während des Zeltens anfallenden Arbeiten aktiv und
kameradschaftlich mitzuhelfen (insbesondere beim Auf- und Abbau der Teilnehmerzelte).
Teamgeist trägt wesentlich zum Gelingen dieser Reise bei.
An den Trekkingtagen bereitet Ihre Begleitmannschaft die Mahlzeiten vor: Während
der Mittagsrast picknicken Sie in der Natur; meist wird eine bunte Salatplatte
mit Brot sowie Käse oder Fisch aus der Dose gereicht. Morgens steht Brot, Käse,
Marmelade und Margarine sowie Tee und Kaffee zur Verfügung. Abends bereitet der
Koch im Küchenzelt eine warme Mahlzeit mit ausreichend Suppe und einem Hauptgericht
zu, das abwechselnd aus den Nationalgerichten Tajine und Couscous oder aus Nudeln
mit Beilagen besteht, zum Abschluss gibt es meist einen Nachtisch und Pfefferminztee.
Vor Trekkingbeginn können Sie als Gruppe einen Vorrat an Mineralwasser einkaufen.
Beim Trekking nächtigen Sie in Zwei-Personen-Zelten und ein- bis zweimal in einfachen
Gite d´Etapes, einheimische und für die Trekker eingerichtete Berberhäuser. Die
Speisen werden, auf Decken oder Matten auf dem Boden sitzend, eingenommen. Für
den abendlichen Aufenthalt steht ein Messezelt zur Verfügung und bis morgens auch
ein Toilettenzelt. Hocker und Klapptische, wie sie z.B. in Nepal üblich sind,
sind im Orient unüblich.
Auf der Rundreise schlafen Sie in den Städten in guten Hotels der Mittelklasse,
auf dem Land auch in einfacheren, aber originellen Unterkünften (Merzouga, Dadès-Tal,
Ait Benhaddou). Die teilweise notwendigen langen Fahrten im Bus führen auch durch
Wüsten- und Gebirgslandschaften und streckenweise über unbefestigte Pisten. Die
Fahrten erfordern teils Durchhaltevermögen und Hitzeverträglichkeit.
Marokko ist ein islamisches Land. Rücksichtnahme und Toleranz in Bezug auf die
religiösen Gefühle der Bevölkerung sollten allen selbstverständlich sein. Shorts
oder Bermudas (für Frauen und Männer), kurze Röcke und ärmellose Kleidung sind
ebenso wenig angebracht wie tiefe Ausschnitte! Nicht nur bei den Berbern im Gebirge,
sondern auch in den Städten beleidigt eine freizügige Kleidung das Anstandsgefühl
der Menschen. Auch beim Fotografieren bitten wir um Zurückhaltung. Die teils recht
einfache Lebensweise im Land setzt bei allen Mitreisenden Anpassungsfähigkeit
voraus. Wir danken für Ihr Verständnis.
Einreisebestimmungen
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, aus Österreich, Italien und
der Schweiz ist bei der Einreise nach Marokko kein Visum erforderlich. Der Reisepass
muss noch mindestens 6 Monate ab dem Reisedatum gültig sein.
Impfungen
Impfungen sind keine vorgeschrieben, aber empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus,
Diphtherie und Polio. Ausführliche Informationen erhalten Sie z.B. bei dem unabhängigen
Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer
des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900 / 1234-999 (ca. 1,80 € pro Minute)
oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische
Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren wie Straßenschäden
kann es während dieser Reise zu Programmverschiebungen oder -änderungen kommen.
Trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros können
Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten zu unvorhersehbaren Schließungen
von Besichtigungsobjekten führen und es werden andere Stätten besucht. Selbstverständlich
werden Ihre Reiseleitung und unsere Agentur bemüht sein, sämtliche Programmpunkte
durchzuführen, für die exakte Einhaltung dieser Ausschreibung können wir aber
keine Garantie übernehmen.
Klima
Marokko kann in verschiedene Klimazonen eingeteilt werden: die klimatisch ausgeglichene
Zone der Küstengebiete, die Zone mit kontinentalen Einflüssen im Landesinneren
und die Wüstenzone mit hohen Tagestemperaturen und den manchmal unter den Gefrierpunkt
sinkenden Nachtwerten. Während der ausgeschriebenen Reisetermine herrschen z.B.
in Ouarzazate im Monatsmittel Tiefstwerte nachts um 5°C und Höchstwerte mittags
um 30°C. In diesem Wüstenbereich fallen jährlich, über alle Monate im Jahr verteilt,
gut 200 mm Regen, während im Atlas-Gebirge bis zu 1.000 mm Niederschlag im Jahr
möglich sind.
Östlicher im Bereich um Erfoud liegen die Temperaturwerte etwas höher und sind
Niederschläge noch geringer. Es ist zu beachten, dass das Temperaturgefälle zwischen
Tag und Nacht recht groß ist und es nachts durchaus Frost geben kann. Die Mittelwerte
bei Ouarzazate liegen bei 17-27°C tagsüber bzw. bei 2-10°C nachts. Um Erfoud ist
mit 21-30°C am Tage bzw. mit 4-13°C in der Nacht zu rechnen. Im gesamten Süden
müssen Sie sich auf heißes und trockenes Wüstenklima und häufig auftretenden starken
Wind einstellen, aber auch auf überraschende Regenfälle.
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Verhältnissen brauchen Sie neben luftigen Sommersachen
auch warme Kleidung (Pullover oder Fleece) sowie Wind- und Regenschutz. Knöchelhohe
Trekkingschuhe mit griffiger Profilgummisohle sind unbedingt erforderlich. Tourenstöcke
sind auf den meist steinigen Bergwegen eine nützliche Hilfe. Für die Aufenthalte
an den Lagerplätzen und für die Kultur- und Fahrtage empfehlen wir leichte Sportschuhe
und Sandalen. Außerdem benötigen Sie einen guten Schlafsack (Daune oder Kunststoff)
mit Komfortbereich bis etwa minus 5°C.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen
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