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Land: Mexico
Termin: 30.10.2010 - 14.11.2010

- 8-tägiges Zelt-Trekking von der Sierra Madre zum Pazifik
- Kulturschätze: Mexiko-Stadt, Teotihuacan, Oaxaca, Monte Alban
- Intensive Begegnungen mit der Dorf-Bevölkerung während des Trekkings
- Erholung am Strand in Puerto Escondido
Kombinieren Sie das längste Trekking Mexikos mit den Kultur-Highlights des Landes.
Mexico-Stadt, einst Hauptstadt des mächtigen Aztekenreiches, bietet bereits einige
davon. Am Fuße des Vulkanes Ixtaccihuatl besuchen Sie den bunten Markt von Amecameca
und wandern nahe des rauchenden Popocatépetl. Das hübsche Oaxaca liegt eingebettet
in die Sierra Madre del Sur. Die Gebirgskette wirkte als eine Art Barriere zum
Kernland und trug dazu bei, die Traditionen der indianischen Ureinwohner zu bewahren.
Beispiel dafür sind die farbenfrohen Ponchos, die Sie auf den bunten Märkten erstehen
können. Vom Monte Alban sehen Sie in der Ferne schon Ihre Trekkingroute bis zum
Endpunkt am Meer. Zunächst bestimmt die karge Hochebene das Bild. Später wandern
Sie durch ausgedehnte Fichten- und Nebelwälder auf einfachen Wegen bergab in die
tropische Zone bis hin zu den Palmenstränden des Pazifiks. Sie campieren an Bächen
oder in direkter Nähe der Dörfer. Das Abendessen bei den einheimischen Familien
ist jedes Mal ein kleines Fest. Das Hauptgepäck wird mit Fahrzeugen transportiert,
kürzere Strecken legen Sie in öffentlichen Bussen zurück – Mexiko hautnah! Nach
dem Trekking können Sie am schönen Pazifikstrand von Puerto Escondido noch ein
wenig die Seele baumeln lassen.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Lufthansa mittags von Frankfurt nach Mexiko-Stadt. Ankunft in
Mexiko City am Abend. Die schneebedeckten Vulkane Popocatepetl und Ixtaccihuatl
überragen die größte Stadt der Welt. 2.300 m hoch liegt die Metropole, deren Stadtbild
von breiten Alleen, vornehmen Wohngegenden und Parkanlagen, Gärten und Palästen,
bunten Märkten und hübschen Plätzen geprägt ist. Vom Flughafen werden wir in unser
zentral gelegenes Hotel, unser Quartier für zwei Nächte, gebracht.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel
2. Tag Mexiko-Stadt - Teotihuacan
Die Besichtigung von Mexiko-Stadt beginnt am „Zócalo". Dieser Marktplatz bildet
das historische Zentrum mit vielen Zeugnissen aus der Aztekenzeit und der spanischen
Kolonialära. Die ganze Zone wurde 1980 zum kulturellen Denkmal erklärt. Als die
Spanier die Metropole eroberten, wurde Tenochtitlan dem Erdboden gleichgemacht.
Das neue Zentrum errichteten die Eroberer genau auf dem Platz des zerstörten aztekischen
Macht- und Kulturzentrums. Der 1692 erbaute Nationalpalast befindet sich auf den
Ruinen der Residenz des Moctezuma. Das Gebäude mit dem Amtszimmer des Staatspräsidenten
wurde durch die Wandmalereien von Diego Rivera berühmt; in expressiven Szenen
schildern diese 5 Jahrhunderte mexikanischer Geschichte. Die riesige Kathedrale
am Zócalo wurde bereits 1567 begonnen, aber erst 250 Jahre später vollendet, wodurch
sich die vielen Stilrichtungen erklären. Am Nachmittag fahren wir zu den 50 km
entfernten Ruinen von Teotihuacan. Die „Stadt der Götter" ist die größte vorspanische
Ruinenstätte Mexikos; ihre Überreste liegen über eine Fläche von 20 qkm verstreut.
Während ihrer Blütezeit um 200 - 600 n.Chr. wohnten schätzungsweise 200.000 Menschen
hier. Die gewaltigsten Gebäude sind die 61 m hohe Sonnenpyramide und die etwas
niedrigere Mondpyramide. Weitere Bauten liegen an der breiten „Straße der Toten",
die zur Zitadelle und zum Tempel des Quetzalcoatl in der Mitte des Areals führt.
Spät am Abend kehren wir zum Hotel in Mexiko-Stadt zurück.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [F]
3. Tag Ixtaccihuatl - Amecameca - Puebla
Wir fahren nach San Rafael und starten zu unserer ersten Wanderung im Gebiet
des Vulkans Ixtaccihuatl, 5.286 m. (Wanderungen am Popocatepetl sind zur Zeit
nicht möglich, da das Gebiet wegen der Vulkanaktivitäten gesperrt ist.) Der schneebedeckte
Vulkan „Ixta" wird als „Weiße Frau" oder "Schlafende Frau" bezeichnet; die einzelnen
Gipfel und markanten Erhebungen haben mexikanische Bergsteiger nach den Körperteilen
des Menschen benannt (Füße, Knie, Nabel, Brust, Kopf). Begleitet von einem örtlichen
Führer wandern wir in den lang gezogenen Canyon von Micpulco. Von 2.500 m Höhe
ausgehend werden wir ca. 4 Stunden hin und zurück unterwegs sein und die herrlichen
Mischwälder sowie einen 20 m hohen Wasserfall am Umkehrpunkt der Wanderung genießen
können. Entweder auf dem Hinweg oder nach unserer Wanderung besuchen wir den bunten
Markt von Amecameca mit seinen üppig beladenen Verkaufsständen. Später am Tag
fahren wir in etwa 2,5 Std. bis zur Kolonialstadt Puebla (2.150 m), wo wir uns
in einem kleinen Hotel im historischen Zentrum einquartieren.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Übernachtung im Hotel [FM]
4. Tag Puebla - Oaxaca
Am Vormittag besichtigen wir mit unserem Hauser-Reiseleiter das koloniale Zentrum
der 1531 von spanischen Siedlern gegründeten Stadt Puebla mit dem Zócalo, der
Kathedrale und dem ehemaligen Kloster Santo Domingo. Gegen Mittag brechen wir
zur ca. 6-stündigen Fahrt in einem Privatbus in die 325 km entfernte „Jadestadt"
Oaxaca auf. Unterwegs treffen wir immer wieder auf die markanten Cordon-Kakteen.
Die romantische Hauptstadt der gleichnamigen Provinz ist das Herzstück der Region
und liegt 1.550 m hoch; das dortige Klima ist das ganze Jahr über frühlingshaft
angenehm. Hier hat sich die indianische Kultur sehr gut erhalten, weil die mächtige
Sierra Madre del Sur wie eine Barriere zum mexikanischen Kernland wirkte. Oaxaca,
heute UNESCO-Weltkulturerbe, wurde 1529 gegründet und hat inzwischen rund 600.000
Einwohner. Trotz der Größe strahlt die Stadt eine gemütliche und freundliche Atmosphäre
aus. An den gepflegten Straßen der Innenstadt stehen prunkvolle Gebäude aus dem
16. Jh. Zu den Schätzen aus der Kolonialzeit gehören eine der prächtigsten Kirchen
Mexikos und hervorragende Museumsstücke. Zwei Nächte verbringen wir in einem Stadthotel
in der Altstadt.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [F]
5. Tag Monte Alban
Vormittags unternehmen wir einen Ausflug nach Monte Alban. Vor 2.500 Jahren wurde
die Kuppe des Berges von den Zapoteken abgetragen, um Platz für ihr religiöses
Zentrum zu schaffen. Die ausgedehnte Ruinenanlage besteht aus der Plaza Central,
die von Tempeln, einem Observatorium und Ballspielplätzen umgeben ist. Um etwa
1.300 n. Chr. wurde die Stadt von den Mixteken übernommen. Sie wohnten nicht selbst
in der Stadt, sondern nutzten sie als Nekropole für ihre Herrscher. Am Nachmittag
besuchen wir mit unserem Hauser-Reiseleiter die Altstadt von Oaxaca, die im Schachbrettmuster
angelegt und gut zu Fuß zu erkunden ist. Der parkähnliche Zócalo mit Schatten
spendenden Bäumen, schmiedeeisernen Ruhebänken und einem Musikpavillon wird von
spanischen Kolonnaden, Restaurants und Straßencafés umrahmt. Er gilt als schönster
Stadtplatz Mexikos. Die barocke Kathedrale hat eine jahrhundertealte, noch funktionierende
Holzuhr vorzuweisen, ein Geschenk des spanischen Königshauses.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [F]
6. Tag Sierra Madre del Sur
Wir starten zum 8-tägigen Trekking durch die Sierra Madre del Sur. Mit dem lokalen
Bus erreichen wir morgens nach 30 Minuten Fahrt den kleinen Ort Zaachila. Ab dem
Jahr 1.000 war dies der Hauptort der Zapoteken nach Monte Alban. Hier kaufen unsere
Begleiter die letzten Lebensmittel für die Wandertage ein, während wir die Atmosphäre
rund um den Marktplatz des Dorfes schnuppern. Nach weiteren 1,5 Std. Fahrt bergauf
in Richtung Süden kommen wir in 2.830 m Höhe und „gut durchgerüttelt" zum Ausgangspunkt
des Trekkings. Der größte Teil der Einstiegsetappe ist durch Nadelwald geprägt
und verläuft auf ebener oder abschüssiger Strecke auf angelegten Waldstraßen.
Nach rund 4 Std. (15 km) schlagen wir in ca. 2.550 m Höhe mitten im Kiefernwald
die Zelte auf. Heute kochen unsere örtlichen Führer. Wir kriechen in unsere Schlafsäcke,
denn hier in der Höhe wird es nachts sehr kühl.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 280m; Übernachtung im Zelt [FMA]
7. Tag San Miguel Peiras - San Juan Xochiltepec
Etwa 15 km Wegstrecke liegen vor uns bis zum Tagesziel. Nach einer Stunde erreichen
wir auf einem Pfad den kleinen Ort San Miguel Peiras (2.100 m), wo wir eine kleine
Pause machen. Unser Weg führt uns weiter an einem Fluss entlang, den wir zweimal
durchqueren, bevor es dann steil und schweißtreibend bergauf geht bis auf 2.600
m. Wir befinden uns noch im Siedlungsgebiet der Nachfahren der Mixteken, die uns
unterwegs öfters mit ihren Lasteseln begegnen. Stetig bergan wandernd nähern wir
uns dem Dorf San Juan Xochiltepec (2.450 m), unserem Tagesziel. Wir campen in
Dorfnähe im Wald. Heute Abend verköstigt uns eine Familie aus dem Dorf. Später
machen wir ein Feuer, denn auch hier wird es nachts empfindlich kühl.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 800m; Übernachtung im Zelt [FMA]
8. Tag San Fernando de Matamoros
Ein 8-stündiger, aber erlebnisreicher Wandertag bzw. eine 21 km lange, abwechslungsreiche
Gehstrecke liegt vor uns. Nach einem kurzen Anstieg am Morgen führt der Weg meist
bergab nach San Fernando de Matamoros (1.500 m). Flussüberquerungen stehen an,
Schluchten sowie Wald und Steppenlandschaft wechseln sich ab. Ein Teil des Weges
wurde durch eine neue Holzfällerstraße zerstört, so dass wir hier kurze Zeit den
staubigen Pisten folgen müssen. Doch beim kleinen Dorf Migual Hidalgo hat uns
der Wald wieder. In San Fernando de Matamoros zelten wir mitten im Dorf. Die Bewohner
von San Fernando sind bekannt für ihre kunstvollen Lederarbeiten. Die Provinz
Oaxaca hat hier den Charakter eines Flickenteppichs: Zahlreiche kleine Dörfer
sind über die Berghänge verstreut, und mehr als 16 Sprach- und Kulturgruppen mit
über 200 Dialekten haben sich in dieser Gegend erhalten. Nirgendwo sonst in Mexiko
ist das Kunsthandwerk so vielfältig wie in dieser Region. Ob schwarz gebrannte
oder grün glasierte Töpferwaren, skurrile holzgeschnitzte Tiere oder Webteppiche
in kräftigen Farben - die Kreativität und Vitalität der Kunst Oaxacas hat die
Aufmerksamkeit von Sammlern und Kunsthändlern längst auf sich gezogen. Heute Abend
sind wir wieder zu Gast bei einer einheimischen Familie. Da wir mitten im Ort
zelten, kann die Nacht - typisch mexikanisch - musikalisch und etwas lauter werden.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Zelt [FMA]
9. Tag San Vicente - Sebastian des las Grutas
Heute machen wir es wie die Mexikaner - wir fahren mit dem öffentlichen Bus.
In ca. 2 Stunden erreichen wir den Ort San Vicente (2.200 m). Kurz danach steigen
wir aus und beginnen die Wanderung. Zunächst geht es nach Siempre Viva. Die Ortschaft
ist wegen der Abwanderung ihrer Bewohner in die USA fast ausgestorben. Ab hier
verläuft der Weg an einem Bach, der je nach Wetter auch zum Baden einlädt. Eine
Weile folgen wir noch dem Wasserlauf, dann wandern wir durch dichten Kiefernwald,
bevor wir schließlich auf steinigem Pfad nach 15 km San Sebastian des las Grutas
erreichen. In der Nähe des Eingangs der örtlichen Grotte auf 1.700 m Höhe stellen
wir unsere Zelte auf. Wir essen im Dorf zu Abend.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]
10. Tag San Sebastian - Nachihui
Die Grotten von San Sebastian sind Privateigentum. Ihr Reiseleiter bemüht sich
um eine Führung durch das 2 km lange Höhlensystem, evtl. ist diese aber nicht
möglich. Noch vormittags beginnen wir unsere 6-stündige, 13 km lange Tageswanderung.
Zahlreiche kleinere Auf- und Abstiege mit vielen fantastischen Aussichten, an
kleinen Bauernhöfen vorbei, gilt es zu überwinden, bevor wir in den Ort Nachihui
(1.500 m) steil absteigen. In der Nähe unseres Camps können wir im Bach baden.
Heute bekocht uns unsere Begleitmannschaft!
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]
11. Tag Luz de Luna - San Gabriel Mixtepec
Ein offener Pick-up bringt uns zur Bushaltestelle nach Sol de Vega. Mit dem öffentlichen
Bus fahren wir über kurvenreiche Straßen vormittags ca. 3 Std. Richtung Pazifik.
Diese Reise mitten unter der mexikanischen Landbevölkerung verspricht, ein seltenes
Erlebnis zu werden. Nachdem wir über mehrere Pässe gefahren sind, ändert sich
das Vegetationsbild vollständig. Die Fichten- und Kiefernwälder liegen hinter
uns, wir tauchen ein in eine reizvolle tropische Vegetation. Bei Luz de Luna (900
m) steigen wir aus. Die heutige Etappe führt zunächst auf kleinen Pfaden bergan
durch dichten Bergwald mit Palmen, Farnen, Kapok, Mahagoni und Blauholzbäumen.
Wir sehen kleine Kaffeefarmen, die von einzelnen Familien betrieben werden. Schließlich,
nach 340 Metern schweißtreibenden Anstiegs, passieren wir die größte Kaffeeplantage
der Region „La Jamaica" (1.240 m). Dann bringt uns ein langer Abstieg hinab ins
Tal von San Gabriel Mixtepec (730 m), wo wir nach 13 km im gleichnamigen Dorf
zelten. Es kocht unsere Mannschaft.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]
12. Tag "Buena Vista"
Nun liegt der letzte höhere Gebirgszug auf dem Weg zum Pazifik vor uns. Auf schmalen
Pfaden - immer wieder mit herrlichen Ausblicken ins Tal - steigen wir durch den
dichten Bergregenwald auf und ab bis zur Kaffeefinca „La Soledad". Üppige Blumen
und viele bunte Schmetterlinge säumen unseren Weg. Nach ca. 6 Std. bzw.12 km erreichen
wir unser Ziel, eine Lagune im Bergwald auf knapp 1.100 m mit dem schönen Namen
„Buena Vista". Hier schlagen wir zum letzten Mal unsere Zelte neben einem kleinen
Bauernhaus auf und genießen die Atmosphäre des Dschungels. Wir werden ein letztes
Mal von unseren Guides bekocht.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Zelt [FMA]
13. Tag Puerto Escondido
Die letzte Etappe bricht an. Nach einem kleinen Anstieg über die letzte Bergkuppe
haben wir einen fantastischen Blick auf den Pazifik. Zum Abschluss unseres Treks
steigen wir heute teilweise steil ca. 8 km ab und folgen alten Bauernpfaden, die
sich durch tief eingeschnittene Täler, überwuchert von teilweise undurchdringlichem
Urwald, in Richtung Pazifik hinabziehen. Schließlich erreichen wir San Andres
Copala auf nur noch 300 m Meereshöhe und legen eine kurze Mittagspause ein. Taxis
fahren uns in ca. 40 Minuten nach Puerto Escondido, wo wir für 2 Nächte in einem
komfortablen Hotel unterkommen.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Hotel [FM]
14. Tag Puerto Escondido
Strand und Pazifik! Erholung pur steht heute in Puerto Escondido auf der Tagesordnung.
Der Küstenort gehört zu den kleineren Ferienzentren der Region und ist weniger
überlaufen. Wir haben die Möglichkeit, in Ruhe hübsche Mitbringsel zu erstehen:
Silberwaren, Keramik, Wolldecken, bestickte Kleider usw. bieten sich an. Auch
einige schöne Ausflüge werden angeboten. Hier ist es um einiges feuchter und heißer
als im Hochland von Oaxaca, so dass die kühlenden Fluten an einem der Sandstrände
zum Baden locken.
Übernachtung im Hotel [F]
15. Tag Abreise
Je nach Flugplan bleibt morgens noch etwas Zeit für ein Bad im Meer oder einen
letzten Bummel durch Puerto Escondido. Mittags erfolgt unser Flug nach Mexiko-Stadt.
Von dort fliegen wir am Abend zurück nach Deutschland.[F]
16. Tag Ankunft
Ankunft nachmittags in Frankfurt.
Leistungen
- Linienflug mit Lufthansa Frankfurt – Mexiko-Stadt – Frankfurt, innerdeutsche
Anschlussflüge kostenlos, Österreich und Schweiz gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
- Übernachtungen in Hotels und Zelten; Frühstück, während des Trekkings Vollpension
- Inlandsflug mit Mexicana Airlines, Transfers und Überlandfahrten
- Hauser-Reiseleiter/in, örtliche Führer
- unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- fehlende Mahlzeiten (ca. 10 - 15,- Euro pro Abendessen inkl. Getränken), Getränke;
- Trinkgelder (ca. 60 Euro);
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- individuelle Ausflüge und Ausgaben persönlicher Art;
- evtl. Abflugsteuer für den innermexikanischen Flug (vor Ort ca. USD 15,-).
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Diese Reise ist die optimale Mischung, um die Kultur und die Menschen Mexikos
näher kennen zu lernen und zusätzlich seiner Wanderfreude freien Lauf zu lassen.
Für die Trekkingetappen von 5 - 6 Stunden Gehzeit inklusive Pausen, einmal auch
bis zu 8 Stunden Gehzeit, benötigen Sie mittlere Kondition, Ausdauer und gute
Trittsicherheit wegen der manchmal recht steinigen, steilen Abstiege. Ansonsten
sind die Wanderungen technisch einfach und führen in der Sierra Madre in Höhenlagen
bis maximal 2.600 m. Ausrüstung und Gepäck werden in einem Fahrzeug transportiert.
Sie müssen nur Ihre persönlichen Dinge (Pullover, Trinkflasche, Fotoausrüstung,
evtl. Regenschutz, Lunchpaket, etc.) in Ihrem Tagesrucksack tragen. Da es bei
dem Trekking sehr heiß werden kann, sind Hitzeverträglichkeit sowie ein gesundes
Herz und ein gesunder Kreislauf sehr wichtig. Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt
Ihren Arzt/Ihre Ärztin.
Während der Tour benutzen Sie manchmal öffentliche bzw. landestypische lokale
Transportmittel wie öffentliche Busse und/oder Lastwagen. Solche Fahrten dauern
1 - 3 Stunden. Dabei haben Sie zwar nicht den Komfort eines klimatisierten Reisebusses,
dafür ist es ein besonderes Erlebnis, mit der indianischen Bevölkerung unterwegs
zu sein. Da die Straßen stellenweise schlecht, unbefestigt und kurvenreich sind,
sollten Sie Durchhaltevermögen für die Überlandfahrten mitbringen.
Während des Trekkings und des Aufenthalts an den Zeltlagerplätzen ist volle Verpflegung
eingeschlossen, ansonsten Frühstück. An den Fahr- und Ausflugstagen können Sie
sich mittags einen Imbiss kaufen oder im Restaurant essen. An Tagen mit Hotelübernachtungen
ist abends Gelegenheit, die ausgezeichnete und fantasievolle mexikanische Küche
zu genießen. Rechnen Sie mit Euro 10,- bis 15,- für ein gutes Restaurantessen
inklusive Getränk. Die Auswahl an Lebensmitteln und Waren in den Läden kleinerer
Orte oder am Strand ist begrenzt. Beachten Sie bitte, dass es unterwegs nur sporadisch
Frischfleisch und Gemüse zu kaufen gibt. Das Trinkwasser für unterwegs muss aus
gesundheitlichen Gründen gekauft werden.
Übernachtet wird in den Städten in schönen Hotels der Mittelklasse und während
des Trekkings in Zwei-Personen-Zelten, die Sie selbst aufbauen. Während des Trekkings
müssen Sie öfter mit sehr einfachen sanitären Verhältnissen rechnen, manchmal
ersetzt ein Fluss am Zeltcamp das Badezimmer. Flexibilität, Toleranz, Hilfsbereitschaft
und Kameradschaftlichkeit sollten für alle Mitreisenden auf dieser Tour selbstverständlich
sein.
Ebenso wird Verständnis für fremde Kulturen und Wertvorstellungen erwartet. Beim
Fotografieren ist Zurückhaltung geboten. Bitten Sie die Personen vorher um Erlaubnis,
wenn Sie ein Foto machen wollen, und akzeptieren Sie ggf. auch ein „Nein". Die
Bitte um ein Gemeinschaftsfoto wird meist gerne akzeptiert. Pünktlichkeit ist
keine mexikanische Erfindung, „mañana" schon eher; deshalb gehören Verzögerungen
in Mexiko zum Reiseerlebnis! Diese Tour führt Sie abseits der gängigen Touristenpfade
durch die Sierra Madre; stellen Sie sich deshalb grundsätzlich auf einfache ortsübliche
Verhältnisse und Komfortverzicht ein.
Einreisebestimmungen
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist kein Visum erforderlich.
Gültigkeit des Reisepasses: 6 Monate nach Ankunft in Mexiko.
Imfpungen
Für Mexiko ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben.
Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Ausführliche
Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen
über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen
Zentrums, Tel. 0900-1234-999 (1,98 Euro pro Minute oder unter www.gesundes-reisen.de)
Wichtige Hinweise
Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt
durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, Busverspätungen, organisatorische
Schwierigkeiten oder andere Faktoren. Bedenken Sie bitte, dass Feiertage oder
überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung
mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten
führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer
Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die exakte
Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise
teilnehmen.
Bitte beachten Sie, dass die Klein-Kriminalität in Mexiko seit Jahren ein Problem
ist. Diebstähle sind bei größeren Menschenansammlungen, wie zum Beispiel an Bahnhöfen,
auf Märkten usw. leider keine Seltenheit. Bitte achten Sie gerade dort verstärkt
auf Ihr Gepäck und auf Ihre Wertsachen bzw. lassen Sie diese bitte im Hotel-Safe.
Klima
Während dieser Reise halten Sie sich in fünf verschiedenen ökologischen Zonen
auf, weshalb auch das Klima sehr abwechslungsreich ist. An manchen Orten, vor
allem in den höheren Lagen, während des Trekkings, kann es nachts stark abkühlen
und die Temperatur kann die Null-Grad-Grenze erreichen. Zwischen Juni und Anfang
Oktober ist Regenzeit, dies bedeutet aber keinen Dauerregen. Normalerweise regnet
es in dieser Periode am späten Nachmittag ca. ½ bis 1 Stunde, so dass die Landschaft
dann besonders saftig und grün ist. Am Meer herrscht tropisches Klima mit warmen
Temperaturen über 25 Grad.
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie leichte, atmungsaktive
Sommerkleidung und für die teils kühleren Abende und die Bergregion auch wärmere
Bekleidung (Jacke, Anorak und Regenschutz) mitnehmen. Stöcke haben sich auf den
manchmal steilen Pfaden beim Abstieg bewährt. Für die Zeltübernachtungen benötigen
Sie einen leichten Schlafsack, der bis Null Grad tauglich sein sollte, sowie eine
Isolier- oder Thermomatte. Zwei-Personen-Zelte sowie die Camping- und Kochausrüstung
werden gestellt. Ihr Tagesrucksack sollte genügend Platz für die persönliche Ausrüstung
(Sonnen- und Regenschutz, Pullover, Wechsel-T-Shirt, Trinkflasche, Fotoausrüstung,
Lunchpaket etc.) bieten.
Bitte verzichten Sie im streng katholisch geprägten Mexiko auf das Tragen von
Shorts oder kurzen Röcken (Alternative: Bermudas!) und schulterfreien T-Shirts,
damit die Gruppe keinen Anstoß erregt und bei den Einheimischen willkommen ist.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 15 Personen
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