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Land: Mexico
Termin: 06.11.2010 - 20.11.2010

- Einfache Hochtouren auf die berühmtesten Vulkane Mexikos
- Höchster Gipfel Mexikos: Pico de Orizaba (5.700 m)
- Ajusco (3.945 m) und Nevado de Toluca (4.690 m)
- Ixtaccihuatl (5.286 m) – die "schlafende Frau"
- Kultur-Highlights in Mexiko-Stadt, Taxco, Oaxaca und Puebla
Erst lockt Mexiko-Stadt mit vielen Kulturschätzen, dann „ruft der Berg". Den
Auftakt der Vulkanbesteigungen bildet der südlich der Stadt gelegene Vulkan Ajusco,
von dessen Gipfel sich die Größe von Mexiko-Stadt erahnen lässt. Über die Kultstätte
Teotihuacán mit der eindrucksvollen Sonnen- und Mondpyramide erreichen Sie Nevado
de Toluca, Ausgangsort zur Besteigung des gleichnamigen Vulkans. Den Gipfel im
Gepäck erleben Sie in Taxco das ursprüngliches Mexiko. Auf einer typischen Hacienda
tanken Sie auf für die nächste große Tour. Der Paso Cortez ist Startpunkt zu Ihrem
ersten Fünftausender. Die Besteigung der Ixtaccihuatl, der "Schlafenden Frau",
fordert Ihre Ausdauer! Ein langer Anstieg – dann stehen Sie auf dem höchsten Punkt,
gegenüber raucht der Popocatépetl. Oaxaca mit den schönen Kolonialbauten liegt
hoch in den Bergen der Sierra Madre. Ebenso wie die Zapoteken-Kultstätte Monte
Alban, der „Weiße Berg". In Reichweite ist nun der sprichwörtliche Höhepunkt der
Reise. Der Pico de Orizaba verlangt nicht nur gute Kondition, sondern auch technisches
Können! Die Mühe belohnt der höchste Berg Mexikos mit einem weiten Ausblick.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Lufthansa mittags von Frankfurt nach Mexiko Stadt. Nach der Ankunft
in der Hauptstadt am Abend werden wir zu unserem Hotel direkt am zentralen Platz
Mexiko Stadts, dem berühmten Zócalo, gebracht.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel
2. Tag Mexiko-Stadt
Eine ganztägige „City Tour" durch die 2.240 m hoch gelegene Metropole gibt uns
einen Überblick über diese faszinierende Stadt. Beim morgendlichen Rundgang besuchen
wir den Stadtteil El Centro mit der größten Kathedrale der westlichen Welt. Im
Nationalpalast sehen wir die originalen Wandgemälde des mexikanischen Künstlers
Diego Riviera, die die Geschichte von der Eroberung Mexikos durch Cortez bis zur
Revolution im Jahre 1910 darstellen. Von Tlatelolco kommen wir in die Avenida
Juarez und in den berühmten Alameda Park. Ein Bummel über den bunten Mercado San
Juan lässt uns am mexikanischen Marktalltag teilhaben. Nachmittags fahren wir
zum Revolutionsdenkmal und besuchen das Nationalmuseum für Anthropologie und Geschichte.
Bei der Besichtigung erfahren wir mehr über so klangvolle Namen von Indianerkulturen
wie Azteken, Mayas, Tolteken, Mixteken, Zapoteken, Chichimeken, Huasteken oder
Olmeken, deren Baudenkmäler uns in den nächsten Tagen überall „live" begegnen
werden.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [F]
3. Tag Vulkanbesteigung Ajusco
Heute heißt es: Bergstiefel anziehen! Vom Hotel aus erreichen wir in ca. 2 Stunden
den Ausgangspunkt unserer Akklimatisationstour auf den Vulkan Ajusco, am südlichen
Stadtrand von Mexiko. Auf 2.900 m beginnend führt der Weg anfangs leicht ansteigend
durch Nadelwaldbestand und dann schnell steiler werdend, durch Rinnen, über mehrere
kleine Lichtungen und Serpentinen in freies Gelände. Weiter geht es gratartig
über Lavagestein mit sehr leichter Kletterei zum Vorgipfel Pico del Aguila (3.910
m). Nach einem kurzen Abstieg durch eine Mulde führt die Route dann ansteigend
zum Hauptgipfel Pico La Cruz del Marquez (3.945 m). Bei gutem Wetter ist die Sicht
auf die Hauptstadt Mexikos grandios. Der Abstieg geht westlich über leichtes Gelände,
dann Richtung Norden wieder steil bergab und zuletzt flach auslaufend über Wiesen
bis zur Straße zurück. Rückfahrt abends zum Hotel.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 1045m; Abstieg: 1045m; Übernachtung im Hotel [FM]
4. Tag Teotihuacan - Nevado de Toluca
Etwa 60 km Busfahrt nach Nordosten führen uns zur gewaltigen Pyramidenanlage
von Teotihuacan, die aus der Vor-Azteken-Zeit stammt und von einem unbekannten
Volk erbaut wurde. Vorher besuchen wir unterwegs noch die Basilika von Guadelupe,
dem größten Marien-Wallfahrtsort Mexikos. Wenn wir anschließend die steilen Stufen
der 63 m hohen Sonnenpyramide in Teotihuacan emporsteigen, werden wir mit einem
einzigartigen Weitblick belohnt: Wir bestaunen die „Straße der Toten", die Mondpyramide
sowie den Tempel des Toltekengottes Quetzalcoatl. Nach diesem Exkurs in die Historie
fahren wir durch malerisches Bergland im Südwesten der Stadt in knapp 3 Stunden
zur Albergue Nevado de Toluca (3.800 m), den die Indianer Xinantécatl („der nackte
Mann") nennen. Wir quartieren uns in der sehr einfachen Selbstversorger-Berghütte
ein. Nach dem Einheizen und dem Kochen des Abendessens besprechen wir die Tour
am nächsten Tag.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Hütte [FMA]
5. Tag Nevado de Toluca - Taxco
Bei Tagesanbruch fahren wir mit unserem Bus weiter hinauf bis zu einer meteorologischen
Station (auf ca. 4.000 m). Über einen kleinen Sattel und dann leicht absteigend
erreichen wir zu Fuß die beiden Kraterseen Laguna de la Luna und Laguna del Sol.
Von hier aus können wir unsere Route nach oben schon genau sehen. Von Osten geht
es über Geröllfelder, zuerst mäßig ansteigend über einen Sattel, dann südwärts
bis zum Felsgrat. Über mehrere kleine Vorgipfel, zum Teil steil kletternd „mit
Händen und Füßen" in meist losem Gestein führt der Weg hinauf über den Ostgrat
zum Gipfel des Nevado de Toluca. Wir gehen nahe beieinander und steigen vorsichtig,
um keinen Steinschlag zu verursachen. Am höchsten Punkt auf 4.690 m steht der
rauchende Popocatepetl im Mittelpunkt des Betrachtens. Beim Blick über die Kraterseen
erkennen wir auch die Ixtaccihuatl, unser nächstes Ziel. Der Abstieg führt nach
Westen, über den Grat kurz abkletternd, zu einer Scharte. Über Schutthalden „fahren"
wir im Schotter bis zu den Kraterseen ab und treten den Rückweg zum Fahrzeug an,
das an der Metereologischen Station auf uns wartet. Heute fahren wir noch weiter
nach Taxco wo ein bequemes Hotelbett auf uns wartet.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 583m; Abstieg: 583m; Übernachtung im Hotel [FM]
6. Tag Taxco - Hacienda Vista Hermosa
Den heutigen Tag nutzen wir zum Kräfte sammeln vor den nächsten anstrengenden
Gipfelzielen. Heute Morgen besichtigen wir zuerst die koloniale Altstadt von Taxco,
die ihren Reichtum dem Abbau von Silber im 18. Jahrhundert verdankt. Noch heute
ist hier das Zentrum der Silberverarbeitung Mexikos, wenn auch in der eigenen
Mine nur noch wenig gefördert wird. Später machen wir uns auf den Weg zur bezaubernden
Hacienda mit dem schönen Namen „Vista Hermosa" (schöner Blick) nahe Cuernavaca.
Hier lassen wir gemütlich den restlichen Tag ausklingen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im einer Hacienda [F]
7. Tag Hacienda Vista Hermosa - Ayapango
Wir schlafen aus und genießen einen freien Tag auf der Hacienda mit all Ihren
Annehmlichkeiten. Bereits die Azteken hatten hier, wo es trotz 1.500 m Höhe fast
tropisch warm ist, Gärten zum Lustwandeln angelegt. Im 17. Jahrhundert errichteten
die Spanier an den schönsten Orten ihre Haciendas. Mediterraner Baustil und schöne
Gartenanlagen gehen mit der exotischen Umgebung eine faszinierende Verbindung
ein. Unser Aufenthalt in diesem historischen Ambiente ist ein besonderes Erlebnis.
Wir können uns ausruhen, die Annehmlichkeiten des Freizeitangebotes nutzen, ein
Bad im Pool nehmen oder Ausflüge in die Umgebung machen. Am späten Nachmittag
Fahrt in Richtung Amecameca nach Ayapango. Ausgeruht packen wir den Rucksack für
die Besteigung der Ixta am nächsten Tag.
Übernachtung im Hotel [FMA]
8. Tag Ixtaccihuatl
Die lange Besteigung unseres ersten Fünftausenders, des Ixtaccihuatl (5.286 m),
steht auf dem Programm und fordert unsere ganze Ausdauer. Wir fahren um ca. 2
Uhr nachts über den Paso Cortez (3.700 m) und auf Sandpiste weiter bis zum Ausgangspunkt
La Joya (3.960 m). Zu Fuß geht es nun in Serpentinen durch hohes Gras und zum
Teil auf steilen Schotterwegen zum Pass Portillo de los Pies (4.200 m), dem Sattel
zwischen den „Knien" und den „Füßen" der Ixta. Dem markanten Südostrücken folgend
steigen wir weiter bis zu den Biwakschachteln (Glaciares Orientales, 4.600 m).
Über einige Vorgipfel, wie z.B. den Torre de San Augustin (5.020 m) erreichen
wir über Schnee-, Eis- und Felsgrate bergab und bergauf, ein großes Gletscherfeld
querend schließlich den höchsten Punkt, genannt „El Pecho" (5.286 m). Eine ganz
eigene Gletscherwelt mit ungewöhnlichen Landschaftsformen erwartet uns hier. Der
Abstieg erfolgt auf der Aufstiegsroute. Im Anschluss an die Bergtour fahren wir
zurück zu unserer Unterkunft nach Ayapango.
Gehzeit: 15h; Aufstieg: 1326m; Abstieg: 1326m; Übernachtung im Hotel [FMA]
9. Tag Oaxaca
Nach einer langen Fahretappe Richtung Süden (ca. 8 Stunden), vorbei an Agaven
und Kakteen ins Bergland des Staates Oaxaca beziehen wir für 2 Nächte unsere Zimmer
in einem zentralen Hotel in der wunderschönen Kolonialstadt Oaxaca (1.500 m).
Je nach verbleibender Zeit können wir nachmittags durch die Altstadt, Weltkulturerbe
der UNESCO, bummeln. Dabei schauen wir uns den Zócalo, die barocke Kathedrale
und die Dominikanerkirche Santo Domingo an und besichtigen (fakultativ) das Landesmuseum
mit den einzigartigen Schätzen aus dem Königsgrab vom Monte Alban.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [F]
10. Tag Monte Alban
Ein ½-Tagesausflug führt uns zum Monte Alban, ein Höhepunkt für jeden, der sich
für die Schätze des alten Mexikos begeistert. Auf diesem Plateau errichteten bereits
die Zapoteken gewaltige Priesterpaläste und ein Sternen-Observatorium. Ein System
sehr breiter Treppen verleiht der überwältigenden Architektur eine besondere Note.
Im Jahre 1932 entdeckte man in einem Grab den größten Schatz, der bis dahin in
Mittelamerika gefunden wurde. Über 500 Einzelstücke kamen zum Vorschein, Geschmeide
aus purem Gold und Silber, aus Jade und Bergkristall. Nach der Besichtigung der
Anlage kehren wir nach Oaxaca zurück. Der Rest des Tages steht uns zur freien
Verfügung.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [F]
11. Tag Pico de Orizaba
Vor uns liegt die reizvolle Fahrt ostwärts über die Stadt Tehúacan und den Ort
Tlachichuca (2.600 m) in Richtung Orizaba. Schon auf der Anfahrt hebt sich der
stolze, schneebedeckte Orizaba-Gipfel gegen den Himmel ab, den wir auf der Nordroute
über den Jamapa-Gletscher besteigen wollen. In Tlachichuca verladen wir unser
Gepäck auf Geländefahrzeuge und fahren auf einer Sandpiste über Miguel Hidalgo
bis zur meist stark frequentierten Hütte Piedras Negras (4.260 m), wo wir unser
Quartier für die letzte und größte Bergbesteigung unserer Reise beziehen.
Übernachtung in einer Hütte [FMA]
12. Tag Pico de Orizaba - Puebla
Noch in der Dunkelheit (ca. 2:00 Uhr nachts) beginnen wir die lange und anstrengende
Besteigung des Pico de Orizaba (5.700 m), der höchste Berg unserer Reise und natürlich
Mexikos. In vorspanischer Zeit trug er den indianischen Namen Citlaltepetl, was
„Berg der Sterne" bedeutet. 1848 haben erstmals amerikanische Soldaten den Gipfel
erreicht. Steil über eine Moräne treffen wir nach ca. 2 Stunden auf die Firn-
und Eiszone (ca. 5.000 m). Für den folgenden Anstieg benötigen wir schon unsere
Eisausrüstung. Mit Steigeisen geht es in ca. 3 Stunden hinauf zur Felsinsel am
Sarcofago (ca. 5.350 m). 5 - 6 Stunden liegen noch vor uns, teilweise in bis zu
40° Grad steilem Blankeis oder Firn an der Gipfelflanke. Wir gehen angeseilt,
denn das Gelände ist spaltenreich. Schließlich ist der ersehnte Gipfel auf 5.700
m bezwungen. Alle anderen schon bestiegenen Vulkane grüßen uns aus der Ferne.
Nach dem Abstieg fahren wir nach Tlachichuca wo wir von einer Familie einer der
örtlichen Bergführer lecker bekocht werden, bevor wir uns auf den Weg nach Puebla
(2.160 m) machen. Spät checken wir in unser komfortables Hotel ein, dafür können
wir es am nächsten Morgen schön langsam angehen lassen.
Gehzeit: 12-13h; Aufstieg: 1440m; Abstieg: 1440m; Übernachtung im Hotel [FMA]
13. Tag Puebla
Gemütlich ausschlafen steht heute zuerst auf der Tagesordnung. Später schlendern
wir gemütlich durch die viertgrößte Stadt Mexikos und Weltkulturerbe der UNESCO.
Ein örtlicher Englisch sprechender Stadtführer zeigt uns, zusammen mit unserem
Hauser-Reiseleiter, die schönsten Ecken von Puebla. Trotz der mittlerweile enormen
Größe der 1532 von Franziskanermönchen gegründeten Siedlung blieb der koloniale
Stil im Stadtzentrum erhalten. Dies gilt besonders für den Hauptplatz, den Zócalo,
mit hohen Bäumen, prachtvollen Blumenbeeten und Wasserspielen. Die Vulkane Popocatépetl,
Ixtaccihuatl und La Malinche umgeben malerisch die Stadt. Ein guter Ort um ein
wenig zu verweilen.
Übernachtung im Hotel [F]
14. Tag Rückreise
Den Vormittag können wir individuell gestalten. Nachmittags erfolgt der Transfer
zum Flughafen nach Mexiko-Stadt und am Abend unser Rückflug nach Deutschland.[F]
15. Tag Ankunft
Ankunft in Frankfurt am frühen Nachmittag.
Leistungen
- Linienflug mit Lufthansa Frankfurt – Mexiko-Stadt – Frankfurt, innerdeutsche
Anschlussflüge kostenlos, Österreich und Schweiz gegen Aufpreis und jeweils nach
Verfügbarkeit
- Übernachtung in Hotels, Haciendas und einfachen Berghütten; Teilverpflegung
- Transfers und Überlandfahrten
- Hauser-Reiseleiter/in, örtliche Bergführer
- unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- fehlende Mahlzeiten, Getränke;
- Trinkgelder (ca. Euro 60,-);
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art;
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Sie besteigen bei dieser Reise die 4 schönsten Gipfel Mexikos und haben zudem
Zeit, Land und Kultur gut kennenzulernen.
Zur Teilnahme an den Vulkanbesteigungen müssen Sie ein geübter und erfahrener
Bergsteiger sein. Die 4 Gipfel gelten zwar als technisch nicht schwierig, erfordern
jedoch Erfahrung im Umgang mit Steigeisen und Eispickel und das Beherrschen der
Seil- und Sicherungstechniken. Blankeis (am Pico de Orizaba) bis zu 45 Grad und
Spalten sind keine Seltenheit. Sie sollten deshalb gewohnt sein, in selbständigen
Seilschaften zu gehen, die Spaltenbergung und grundsätzliche Orientierung am Berg
beherrschen. Sie werden von einem örtlichen Führer und einem bergerfahrenen Hauser-Reiseleiter
begleitet, selbständiges Gehen am Seil ist aber trotzdem erforderlich! Die Etappen
erreichen bis zu 15 Stunden (Ixta) tägliche Gehzeit inklusive Pausen und fordern
Ihr Durchhaltevermögen; die an einem Tag zu bewältigenden Höhenunterschiede liegen
bei maximal 1.500 Höhenmetern. Eine gute Höhenverträglichkeit ist wegen dem Erreichen
großer Höhen (bis 5.700 m) ebenso wichtig wie Trittsicherheit in felsigem Gelände
und auf Geröllhalden. Ab und zu ist leichte Kletterei 2. - 3. Grades in felsigem
Gelände nötig. Sie benötigen eine ausgezeichnete Kondition und sehr gute Ausdauer.
Ihr Herz und Kreislauf müssen gesund sein; konsultieren Sie bitte vor der Reise
Ihren Arzt!
Auf den sehr einfachen staatlichen Berghütten, die keinerlei Komfort bieten,
übernachten Sie im Bettenlager oder auf Ihrer Matte und Ihr einheimischer Bergführer
fungiert als Koch. Für die Vulkanbesteigungen erhalten Sie ein Lunchpaket mit
auf den Weg. Das Hauptgepäck deponieren Sie vor Tourenbeginn in der jeweiligen
Unterkunft, so dass Sie nur das Nötigste für die Bergtour in Ihrem Tagesrucksack
mitnehmen (Windschutz, Anorak, Pullover/Fleece, Handschuhe, Mütze, Foto- und Bergausrüstung
etc.).
Die Fahrstrecken betragen bis zu 8 Stunden, können wegen der Straßenverhältnisse
und des massiven Verkehrs rund um Mexiko Stadt sehr anstrengend werden und verlangen
gutes Durchhaltevermögen. Sie legen insgesamt um die 2.000 km zurück.
Diese Art des Reisens setzt bei allen Teilnehmern Kameradschaft, Gemeinschaftsgeist
und Hilfsbereitschaft voraus. Packen Sie bitte bei den anfallenden Arbeiten in
den Hütten, wenn gewünscht, mit an: Ihre aktive Mithilfe ist beim Zubereiten der
Mahlzeiten und Abwaschen, beim Packen, Auf- und Abladen des Gepäcks, erforderlich
und sollte für jeden selbstverständlich sein. Ebenso wird Verständnis für fremde
Kulturen und Wertvorstellungen erwartet. Beim Fotografieren ist Zurückhaltung
geboten. Bitten Sie die Personen vorher um Erlaubnis, wenn Sie ein Foto machen
wollen, und akzeptieren Sie auch ein „Nein". Die Bitte um ein Gemeinschaftsfoto
wird meist gerne akzeptiert. Pünktlichkeit ist keine mexikanische Erfindung, „mañana"
schon eher; deshalb gehören Verzögerungen in Mexiko zum Reiseerlebnis! Stellen
Sie sich deshalb grundsätzlich auf einfache ortsübliche Verhältnisse und Komfortverzicht
ein.
Einreisebestimmungen
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist kein Visum erforderlich.
Gültigkeit des Reisepasses: 6 Monate nach Ankunft in Mexiko.
Imfpungen
Für Mexiko ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben.
Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie, Polio
Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice
für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des
Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter
www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt
durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten,
unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren.
Zum Zeitpunkt der Programmerstellung war es nicht möglich, den berühmten Vulkan
Popocatepetl zu ersteigen. Sollte es an Ihrem Reisetermin möglich sein, so besteigen
Sie anstelle des Vulkans Ixtaccihuatl den „Popo". Im eher unwahrscheinlichen Fall
einer totalen Sperrung des Nationalparks Ixta-Popo, in welchem sich beide Vulkane
befinden, wird ein Ersatzprogramm bei Oaxaca, z.B. die Besteigung des „La Malinche"
stattfinden.
Sollte ein anderer der geplanten Vulkane kurzfristig nicht zur Besteigung freigegeben
sein (Wetter, Ausbruch, etc.) wird Ihre Reiseleitung ein Ersatzprogramm organisieren.
Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten
(trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu
unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich
werden Ihre Reiseleitung und unsere Agentur stets darum bemüht sein, sämtliche
Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung
keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir darauf hin,
dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
Die von uns gewählten Reisetermine liegen außerhalb der Regenzeit, die von Mai
bis Anfang Oktober dauert. Zwischen November und März liegen die mittleren Temperaturen
in Mexiko-Stadt bei ca. 10 - 14 °C, während es in den Bergregionen von Oktober
bis März empfindlich kalt werden kann - Minusgrade sind keine Seltenheit.
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie vor allem warme Kleidung
für die Touren in den Bergen mitbringen (Anorak als Windschutz, Pullover/Fleece,
Handschuhe, Mütze etc.) sowie einen guten Schlafsack (Daune oder Kunstfaser, bis
-15 Grad) und eine leichte Therm-a-Rest-Matte oder Isomatte für die kühlen Übernachtungen
in den Hütten. Daneben benötigen Sie eine komplette Hochtouren-Ausrüstung (steigeisenfeste
Bergschuhe, angepasste Steigeisen und Eispickel, Hüftgurt, Karabiner, Steinschlaghelm,
etc. siehe Ausrüstungsliste), während das weitere Sicherungsmaterial inklusive
Seile von unserer Agentur gestellt wird.
Im Gebiet der Hacienda herrscht milderes Klima und leichte Kleidung ist hier
angebracht.
Bitte verzichten Sie im streng katholisch geprägten Mexiko auf das Tragen von
kurzen Shorts oder kurzen Röcken (Alternative: Bermudas!) und schulterfreien T-Shirts,
damit die Gruppe keinen Anstoß erregt und bei den Einheimischen willkommen ist.
Mindestteilnehmerzahl 9 Personen
Höchstteilnehmerzahl 15 Personen
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