» weitere Reisen in Namibia «
Land: Namibia
Termin: 08.10.2010 - 24.10.2010

- Erlebnisreiche Wanderungen in den vier Wüsten Namibias
- Kalahari: Pirschfahrt im Kgalagadi Transfrontier Park
- Sukkulenten Karoo: Wunderwelt bizarrer Pflanzen und Gewächse
- Nama Karoo: Maultier-Trekking im Fish River Canyon
- Namib: Tok Tokkie Trail – Sossusvlei – Sesriem Canyon
Rote Sanddünen, aufragende Inselberge, weitläufige Schotterebenen und grüne Oasen
in Flussbetten – Wüste in Namibia. Zu Fuß in der Kalahari begegnen Ihnen Springböcke
und Strauße. Lange, parallel verlaufende Dünenketten sind bewachsen mit gelbem
Gras und dunkelgrünen Akazien unter dem tiefblauen Himmel. Oder lieber die Nama
Karoo? Geologisch geprägt durch den Fish River Canyon. Ganz unbeschwert durchwandern
Sie das Erdzeitalter in Begleitung von Maultieren bei Ihrem dreitägigen Trekking.
Die Sukkulenten Karoo widerspricht dem landläufigen Wüstenbild: Sie ist eine
Wunderwelt an bizarren Pflanzen und Gewächsen, die Ausberge sind Ihr Wandergebiet.
Besonders liebevoll um Sie kümmert man sich auf dem zweitägigen Tok Tokkie Trail
im NamibRand Gebiet. Die Betten sind schon gemacht, die Kissen aufgeschüttelt
und das Bier kaltgestellt. Nur wandern müssen Sie selbst. Hier lernen Sie die
„Landeflächen von Außerirdischen" kennen und lesen jeden Morgen die „Wüstenzeitung".
Genießen Sie den speziellen Flair des Südens in den charmanten Unterkünften. Nehmen
Sie die Tradition des „Sundowners" mit nach Hause und berichten Sie daheim von
Ihren Urlaubsbekanntschaften: Oryx, Impalas und viele mehr, die Ihnen hoffentlich
auf Ihren Pirschfahrten begegnen.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Air Namibia von Frankfurt nach Windhoek.
Übernachtung im Flugzeug
2. Tag Fahrt an den Rand der Kalahari
Morgens Ankunft in Windhoek. Unsere Hauser-Reiseleitung erwartet uns schon am
internationalen Flughafen Hosea Kutako. Über die Ortschaften Uhlenhorst und Hoachanas
fahren wir nach Stampriet im fruchtbaren Tal des Auob-Trockenflusses inmitten
der Kalahari gelegen. Hier verbindet das Kalahari Farm House gehobene Gastlichkeit
mit ländlichem Ambiente. Rezeption und Restaurant befinden sich in einem Herrenhaus,
erbaut in der Blütezeit der Karakulschafzucht vor 50 Jahren. Aus dem angrenzenden
kleinen Farmbetrieb bezieht die Küche ihre Frischprodukte und zaubert daraus delikate
Gerichte für uns.
Am Nachmittag besichtigen wir den hauseigenen Farmbetrieb, bestehend aus Hühnern,
Schweinen und Rindern, einem Gewächshaus für Kräuter und Salat sowie einer Metzgerei,
Räucherei und Käserei. 70 Prozent des eigenen Bedarfs der Gondwana Unterkünfte
an frischem Gemüse und Obst sowie Käse, Aufschnitt und Fleisch (vor allem Wildfleisch)
werden hier produziert. Am Nachmittag besteht fakultativ die Möglichkeit an einer
ca. 2-stündigen Fahrt mit einem guide der benachbarten Lodge teilzunehmen, um
Eindrücke von der eindrucksvollen Kalahari-Landschaft aus grüngelbem Gras, rostroten
Dünen und tiefblauen Himmel, gesäumt von grünen Kameldornbäumen zu gewinnen. (N$
245,- p.Pers. Stand 08/09). Die Kalahari erstreckt sich vom Südosten Angolas aus
über den Osten Namibias und den Westen Botswanas bis in den Norden Südafrikas.
Damit ist sie die größte zusammenhängende Sandfläche der Welt. Auf dem Gelände
der Lodge ist deutlich zu erkennen, dass ihre Dünenketten parallel zueinander
verlaufen und oft Hunderte Kilometer lang sind.
Fahrstrecke: 260km; Übernachtung im Kalahari Farm House [A]
3. Tag Fahrt in Richtung Kgalagadi Transfrontier Park
Unsere Reise führt uns weiter in süd-östlicher Richtung zur Grenze Namibia und
Südafrika. Hier befindet sich auf der südafrikanischen Seite der Kgalagadi Transfronier
Park (ehemals Kalahari Gemsbok Park). Am Nachmittag erwandern wir die Umgebung
der Lodge.
Gehzeit: 2h; Fahrstrecke: 300km; Übernachtung auf einer Lodge [FA]
4. Tag Pirschfahrt im Kgalagadi Transfrontier Park
Unglaublich ist die Weite der Landschaft, umgeben von karger Schönheit und unfassbarer
Unberührtheit.
Obwohl allgemein als Wüste bezeichnet, ist die Kalahari erstaunlich dicht bewachsen.
In guten Regenjahren sind die sanft, gewellten sandigen Flächen eine blühende
Landschaft, im Sommer sind sie von hohem Gras bedeckt, Kameldornbäume und verschiedene
Akazien setzen grüne Farbakzente. Erstaunlich ist der Artenreichtum an Flora und
Fauna, faszinierende Überlebenstechniken überdauern die
feindliche Umgebung der Wildnis. Bei unserer Pirschfahrt zwischen dem Auob- und
Nossobflusstal bietet sich uns eine herrliche Szenerie: die Kalahari ist eines
der letzten intakten Ökosysteme Afrikas – dazu das offene Terrain und ein beachtlicher
Wildbestand gegen den Hintergrund einer reizvollen Landschaft. Vielleicht entdecken
wir einen der prächtigen Kalahari-Löwen mit ihrer typischen dunklen Mähne, auch
wenn die Sichtungen sehr selten sind. Die Zahl der Tiere ist sehr wechselhaft,
da sie vom Migrationsmuster, dem Zustand der Weide und vom vorhandenen Wasser
abhängig sind.
Fahrstrecke: 300km; Übernachtung auf einer Lodge [FA]
5. Tag Fahrt zum Fischfluss Canyon
Über die Ortschaft Keetmanshoop geht unsere Fahrt entlang der Klein Karasberge
zum Fish River Canyon. Vereinzelt ragen Euphorbien-Büsche aus der Ebene, die für
diese Landschaft typischen gelbrindigen Köcherbäume säumen die Bergrücken, vielleicht
lässt sich eine Herde Bergzebras blicken. Der Gondwana Canyon Park grenzt an den
östlichen Rand des staatlichen Naturschutzparks und wurde 1995 auf private Initiative
gegründet. Typisch für dieses Gebiet sind die eindrucksvollen Tafelberge und die
weitläufigen Ebenen durchzogen mit Granit- und Doleritkuppen. Die Nama Karoo beginnt
südlich von Windhoek und erstreckt sich bis nach Südafrika. Wir halten Ausschau
nach den typischen Wildarten dieser Region wie Springböcke, Oryx, Kudus, Bergzebras
und Strauße. Abends besprechen wir alles Wissenswerte für die Wanderung, die Ausrüstung
und was zu beachten ist.
Fahrstrecke: 430km; Übernachtung im Canon Outpost [FA]
6. Tag Maultiertrekking
Nach dem Frühstück beladen wir unsere Maultiere und brechen gegen 7.00 Uhr auf.
Auf Zebrapfaden verlassen wir die Schlucht des Gaap Riviers (Trockenflusses),
erklimmen und überqueren Plateaus und genießen die Sicht über die weite Canyon-Landschaft.
Mittags Picknick im Schatten, während die Maultiere weiter laufen. Nachmittags
geht es eine Randstufe hinab. Schließlich erreichen wir den Fischfluss - und wandern
an seinem Ufer stromaufwärts. Flusskieselfelder, Felsplatten und Sanddünen wechseln
sich ab. An den mächtigen Gesteinsschichten der Felswände lassen sich dramatische
Kapitel der Erdgeschichte ablesen. Hier und da treffen wir auf große, tiefe Kolke
(Wassermulden), in denen wir baden oder auch Fischfluss-Karpfen angeln können.
Nachmittags treffen wir im Echo Pools Camp ein - benannt nach dem Schall, den
die bogenförmigen Felswände zurückwerfen. Beim Sundowner bestaunen wir das Farbenspiel
auf der Felswand, die das Licht der untergehenden Sonne reflektiert.
Gehzeit: 6-7h; Übernachtung unter dem Sternenhimmel [FMA]
7. Tag Maultiertrekking
Heute haben wir eine kurze, aber auch anstrengende Wanderstrecke vor uns. Denn
in Serpentinen geht es einen ebenso steilen wie steinigen Hang hinauf auf ein
Hochplateau. Wir überwinden 300 m Höhenunterschied. Für unsere Mühe werden wir
reichlich belohnt: 360 Grad Aussicht über die bis zum Horizont reichende Canyon-Landschaft,
40 km und mehr in jede Richtung - ein großartiger Kontrast zum begrenzten Blickfeld
im Canyon. Mittags Picknick im Schatten. Frisch gestärkt überqueren wir das Hochplateau
und wandern an Ansammlungen von Köcherbäumen vorbei. Wir treffen auf eine kleine
Quelle und bestaunen einen hohen Wasserfall, der je nach Jahreszeit und Regensaison
Wasser führt oder trocken liegt. Nachmittags erleben wir den Höhepunkt der Tour:
Unser Camp, das direkt an der Abbruchkante zum 'Horse Shoe Canyon' liegt.
Gehzeit: 6-7h; Übernachtung unter dem Sternenhimmel [FMA]
8. Tag Besuch des Fish River Canyons
Nach dem Frühstück steigen wir in den offenen Wagen, der uns zum Endpunkt unserer
Rundtour bringt. Wir genießen die etwa zweistündige Fahrt durch die Canyon-Landschaft.
Der Fish River Canyon zählt zu den Naturwundern Afrikas. Er gilt nach dem Grand
Canyon in den USA mit einer Länge von 161 km, einer Breite von 27 km und einer
Tiefe von bis zu 550 m als einer der größten Canyons der Welt. Vor 350 Millionen
Jahren gab es in der Erdkruste tiefgehende Risse. Es entstand ein breiter Graben,
in dem sich der Fischfluss sein Bett suchte. Harte Gesteinsschichten verhinderten
ein tieferes Eingraben, sodass sich das Flussbett zunächst auf breiter Fläche
einen mäanderförmigen Weg, bedingt durch ein geringes Gefälle, suchte. Beim Blick
in den Canyon wird dies auch heute noch deutlich. Es wird vermutet, dass südwärts
fließende Gletscher die Grabenstruktur ausfüllten und zusätzlich ausgehobelt haben
- angesichts der heute herrschenden Hitze und Trockenheit eine faszinierende Vorstellung.
Die Bildung des jüngeren Teils des Fish River Canyons ist bedingt durch das Auseinanderbrechen
vom Gondwana Kontinent vor etwa 120 Millionen Jahren. Seit 2001 ist es für Tagesbesucher
allerdings nicht mehr gestattet in den Canyon abzusteigen. Wir unternehmen eine
Wanderung am Canyonrand entlang und genießen die famose Aussicht hinunter in den
Canyon.
Gehzeit: 1h; Fahrstrecke: 80km; Übernachtung in einer der Gondwana Lodges [FA]
9. Tag Fahrt in die Sukkulenten Karoo nach Klein Aus Vista
Die Sukkulentenkaroo ist das artenreichste Wüstensystem Namibias und wurde vor
kurzem als eines von 25 weltweiten Biodiversitätszentren ausgezeichnet. Das heißt,
das Gebiet ist von internationaler Bedeutung für die Artenerhaltung, was größtenteils
auf die Artenvielfalt und das Vorkommen endemischer Pflanzen zurückzuführen ist.
In der gesamten Sukkulentenkaroo kommen etwa 5000 Arten vor, über 600 davon im
Sperrgebiet. Aufgrund des Winterregens herrscht eine geregelte Feuchtigkeitsverteilung
vor, was sich letztendlich auf die Bodenverhältnisse sowie die Pflanzen- und Tierwelt
auswirkt. Wie der Name schon besagt, fällt der Regen in der kälteren Jahreszeit
hauptsächlich von Juni bis September. Das Gebiet zeichnet sich weiterhin durch
eine Vielfalt von Habitaten und dem Einfluss des Küstennebels aus. Unser heutiges
Ziel, Klein Aus Vista (1.400 m) liegt in den Aus Bergen am Rand der Namib.
Fahrstrecke: 330km; Übernachtung in Klein Aus Vista [FA]
10. Tag Wandern im Gebiet von Klein Aus Vista
Klein Aus Vista liegt im Gondwana Sperrgebiet Park, ein 510 qkm großes Naturschutzgebiet,
dass im Westen an das Sperrgebiet und im Norden an den Namib Naukluft Park grenzt.
Bei einer Wanderung erkunden wir die Umgebung der Ausberge, uns eröffnen sich
grandiose Ausblicke auf die schier unendliche Weite der Wüste.
Gehzeit: 5-6h; Übernachtung in Klein Aus Vista [FA]
11. Tag Fahrt zum NamibRand Naturschutzpark
Nach dem Frühstück starten wir in Richtung Namibwüste. Wir erreichen am Nachmittag
die Ausgangsstation des Tok Tokkie Trails. Vor Beginn unserer Wanderung erhalten
wir eine erste Tagesration: Wasserflasche und Becher, Nüsse und Rosinen. Alles
was wir sonst noch benötigen, ist unseren Fotoapparat, ein Fernglas und ein Buch
für die heißesten Stunden des Tages. Unser persönliches Gepäck wird mit dem Auto
zum Übernachtungslager gebracht. Die Dünen hier sind nicht so massiv wie man sie
beim Sossusvlei antrifft – es sind eher kleine, bewachsene Dünen mit ihrer eigenen
besonderen Attraktion. Wir entspannen uns bei einem Sundowner, bewundern die beeindruckende
Landschaft und beginnen die Wüste zu „fühlen". Befreit von allen Gedanken schlafen
wir unter dem freien Sternenhimmel ganz gemütlich auf unseren Betten ein und fühlen
uns bestens umsorgt.
Gehzeit: 1h; Fahrstrecke: 280km; Übernachtung in Feldbetten auf dem Tok Tokkie
Trail [FA]
12. Tag Tok Tokkie Trail
Vor dem Sonnenaufgang werden wir mit Kaffee und Tee geweckt, es gibt ein leichtes
Frühstück, so dass wir in der Frische des frühen Morgens loswandern können. Zugleich
erhalten wir unser „Lunch-Pack". Der Höhepunkt der Wanderung ist die atemberaubende
Sicht auf die Dünen und die Flächen und das Erwachen der ältesten „lebenden" Wüste
der Welt, die wir fühlen, riechen und schmecken können. Die Morgennachrichten,
die in den Sand geschrieben wurden, sind immer sehr faszinierend und mit etwas
Glück und dem geübten Auge unseres Guides, entdecken wir vielleicht einige der
besonderen Wüstenattraktionen (den Goldmull, die Radspinne, den bellenden Gecko,
die Dünenlerche und die Spinnenwespe um nur einige zu nennen).
Im Laufe des Tages werden uns die Wunder der Namib erklärt - z.B. wie die faszinierende
Wüstenflora überlebt, indem sie Wasser dem Untergrund der Flussbetten entnimmt
oder wie die zahlreichen Insekten sich der rauen Umgebung angepasst haben. Wir
können erstaunlich gut Vögel beobachten und mit ein bisschen Glück sehen wir die
in der Namib einheimische Dünenlerche. Größere Tiere, die hier anzutreffen sind,
sind der Löffelhund, Gemsböcke oder Oryx, Springböcke und Strauße. Mit der zunehmenden
Hitze wird es Zeit unter einem angenehmen schattigem Platz eine Pause einzulegen,
unser Mittagessen zu genießen und auch die Wasserflaschen wieder aufzufüllen.
Es ist genügend Zeit um eine kleine Siesta zu halten und über das bisher Gesehene
nachzudenken. Mit der schwindenden Hitze laufen wir dann weiter auf und über Dünen
zurück zu unserem Camp. Die Landschaft vor uns ist ein endloses Dünenmeer, durchsetzt
mit steinigen Flächen und dazu eine eindrucksvolle Berglandschaft im Hintergrund.
Mit der Zeit bieten die ständig wechselnden Schatten und Farben der Dünen außergewöhnliche
Möglichkeiten zum fotografieren. Das Geräusch der Geckos, ein gelegentliches Lachen
einer Hyäne, das hoo-hoohoo des Fleckenuhu und die Stille der Natur begleiten
uns durch die Nacht und wir lauschen noch lange während wir in unser Kissen kuscheln.
Gehzeit: 6-7h; Übernachtung in Feldbetten auf dem Tok Tokkie Trail [FMA]
13. Tag Weiterfahrt durch die Namibwüste
Und noch einmal erwachen wir in der stimmungsvollen Dämmerung kurz vor dem Sonnenaufgang.
Tee und Kaffee werden serviert, bevor wir wieder in das Dünenfeld loswandern.
Die weichen und rollenden Dünen sind mit Kameldornbäumen durchsetzt, die sehr
willkommenen Schatten abgeben. Auf unserem Weg zurück zum Tok Tokkie Trails Farmhaus
besuchen wir die Umweltschule der gemeinnützigen Organisation „Namib Desert Environmental
Education Trust" (kurz NaDEET genannt). Hier wird u.a. der namibianischen Jugend,
Lehrern und Studenten die Schönheit der Region nahegebracht und das Umweltbewusstsein
geschärft. Die heranwachsende Generation soll motiviert werden, die heimische
Natur langfristig zu erhalten und zu schützen. Die Schule wird mit Solarenergie
betrieben und besitzt eine Wasseraufbereitungsanlage.
Das NaDEET-Projekt wird im Rahmen des Sozial- und Umweltengagement von Hauser
Exkursionen unterstützt. Wir setzen unsere Fahrt entlang der Parkgrenze des NamibRand
Naturschutzgebietes fort. Die schillernde Dünenlandschaft der Namib bietet einen
herrlichen Anblick. Wir übernachten in den kommenden zwei Nächten in einer der
Lodge in der Nähe des Eingangs zum Namib Naukluft Park. Bei einem „sundowner"
auf der Terrasse der Lodge lassen wir den Tag gemütlich ausklingen.
Gehzeit: 1-2h; Fahrstrecke: 230km; Übernachtung in einer Lodge [FA]
14. Tag Sossusvlei - Dead Vlei - Crazy Dune
Nach einem zeitigen Frühstück brechen wir auf zum ca. 120 km entfernt gelegenen
Sossusvlei. Immer tiefer dringen wir in die Sandlandschaft vor. Die bis zu 388
m hohen Sandberge gelten als die höchsten Dünen der Welt. In regenreichen Jahren
fließt der Tsauchab bis ins Vlei, dann staut sich das Wasser und lockt zahlreiche
Tierarten wie Oryxantilopen und Strauße an. Wir wandern über Dünen und ausgetrocknete
Lehmflächen. Eine der höchsten Dünen, auch unter dem Namen Crazy Dune bekannt,
liegt nun vor uns. Sie liegt ca. 245 m über der Basis des Dead Vlei. Schritt für
Schritt stiefeln wir hinauf. Im tiefen Sand rückt der Dünengipfel nur sehr langsam
näher.
Von oben haben wir eine eindrucksvolle Rundumsicht auf das unendlich erscheinende
Dünenmeer der Namib. Nach Süden erhebt sich der silberglänzende Witberg und zu
unseren Füßen im Norden erstreckt sich die Lehmpfanne des Sossusvlei. Der Abstieg
über die Westflanke der Düne ist leicht und bald erreichen wir an ihrem Fuß das
sogenannte Dead Vlei. In der ausgetrockneten und aufgeplatzten Lehmsenke stehen
abgestorbene Kameldornbäume, Zeugen vergangener Zeiten, als der Tsauchabfluss
Wasser aus den Naukluft Bergen heranführte. Die Mittagszeit verbringen wir unter
schattenspendenden Kameldornbäumen am Rande des Sossusvlei. Über das Naravlei,
und nach einer letzten Dünenüberquerung, kehren wir an den Ausgangspunkt des Trekkings
zurück.
Gehzeit: 4-5h; Fahrstrecke: 180km; Übernachtung auf einer Lodge [FA]
15. Tag Zurück nach Windhoek
Über den spektakulären Spreetshoogte Pass und Rehoboth kehren wir heute nach
Windhoek zurück. Zur Mittagszeit erreichen wir Windhoek, die Hauptstadt Namibias.
Seinen Namen erhielt Windhoek von dem Nama Kapitän Jonker Afrikaner, der sich
gegen Ende 1840 mit seinem Volk hier niederließ. Er nannte den Platz Windhoek,
nach seiner Heimat in der Kapkolonie, den Winterhoekbergen.
Fahrstrecke: 270km; Übernachtung im Safari Court Hotel [F]
16. Tag Windhoek - Heimreise
Der Vormittag steht in Windhoek zur freien Verfügung. Wie in einigen anderen
Städten des Landes gibt es zahlreiche Beispiele deutscher Kolonialarchitektur,
z.B. die Christuskirche, die Alte Feste und den Tintenpalast, wie der Regierungssitz
genannt wird. Wir können die Stadt besichtigen oder Einkäufe machen. Fakultativ
besteht die Möglichkeit zu einer ca. 3-stündigen Tour mit einem einheimischen
Führer durch den Vorort Katutura. Man erfährt viel Wissenswertes über die Geschichte
und begegnet dem authentisch geprägten Alltag von heute. (N$220,- pro Person,
mind. 2 Teilnehmer, Stand 08/09). Abends (abhängig vom Flugplan) werden wir von
einem Vertreter der örtlichen Agentur zum Flughafen gebracht und fliegen zurück
nach Deutschland.
Übernachtung im Flugzeug [F]
Leistungen
-
Linienflug mit Air Namibia Frankfurt – Windhoek – Frankfurt, kostenloses Rail
& Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze
-
Übernachtungen in Hotels, Lodges, Zelten und unter freiem Himmel; 14 x Frühstück,
3 x MIttagessen, 13 x Abendessen
-
Transfers und Überlandfahrten
-
Hauser-Reiseleiter/in ab/bis Windhoek
-
Eintrittsgebühren, Nationalparkgebühren; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
-
Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- fehlende
Mahlzeiten;
- Getränke; Trinkgelder;
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- individuelle
Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art ca. 200,-
Euro; aktueller Stand 08/08
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die Wanderungen weisen keine technischen Schwierigkeiten auf und sind von allen
durchschnittlich trainierten Wanderfreunden zu bewältigen. Bitte beachten Sie,
dass die Wanderetappen beim Mule Trail und beim Tok Tokkie Trail zum Teil 6-7
Stunden betragen. Erhöhte Anforderungen an den Organismus stellen das warme Klima
und die Temperaturunterschiede zwischen Tages- und Nachtwerten. Herz und Kreislauf
müssen gesund sein, und Sie benötigen gute Kondition. Da Sie in unterschiedlich
beschaffenem Gelände unterwegs sind, müssen Sie jedoch trittsicher sein. Bitte
bringen Sie Ihren Kreislauf vor der Reise in Schwung, damit Ihr Körper der zusätzlichen
Belastung durch das heiße und trockene Klima gewachsen ist. Das Hauptgepäck wird
immer befördert, das bedeutet, Sie brauchen bei den Ausflügen/Tageswanderungen
nur Ihren Rucksack mit Wasserflasche und Fotoausrüstung selbst tragen. Für die
Überlandfahrten im Kleinbus/Geländewagen auf teilweise unbefestigten Straßen und
Pisten benötigen Sie Ausdauer und Durchhaltevermögen. Sie übernachten meistens
in typischen Lodges und Hotels in Doppelzimmern. In den Wüstennächten schlafen
Sie in richtigem Bettzeug auf bequemen Feldbetten inmitten der Dünen. Für den
Mule Trail benötigen sie einen eigenen Schlafsack, welcher auch vor Ort gemietet
werden kann (Preis N$ 40,- pro Nacht Stand 08/09). Isomatten und Zelte werden
gestellt.
Einreisebestimmungen
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger noch mindestens 6 Monate
über das Ausreisedatum hinaus gültiger Reisepass erforderlich mit mindestens drei
freien Seiten. Impfbestimmungen: Keine zwingend vorgeschriebenen Impfungen. Empfohlen
werden: Tetanus, Diphterie, Polio, Hepatitis A, Malariaprophylaxe. Ausführliche
Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice für
Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen
Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,80 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische
Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es
bei dieser Reise zu Programmumstellungen und/oder -änderungen kommen. Beachten
Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger
Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren
Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es
das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen.
Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben.
Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass
Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir
bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de oder kontaktieren
Sie unser Service Team unter der Telefonnummer 089-235006-0.
Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und
Umweltengagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur ist uns ebenso
selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen
Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer/in bestimmter Hauser-Reisen diverse
Projekte. Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten
erteilen Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de
Klima
Die Jahreszeiten im südlichen Afrika sind unseren genau entgegengesetzt. Während
der europäischen Wintermonate ist im Süden Afrikas Sommer und umgekehrt. Dennoch
haben Winter und Sommer dort nicht dieselbe Bedeutung wie bei uns. Unter Winter
wird im südlichen Afrika die kühlere Trockenzeit verstanden, die sich durch hohe
Temperaturdifferenzen und ständigen Sonnenschein auszeichnet. Nachts kann es in
der Wüste sehr kalt werden (Mai, Juni, Juli bis minus 5°C, tagsüber steigt das
Thermometer auf 25°C und mehr an) - Gegensätze, die hohe Anforderungen an den
Körper stellen. Der dortige Sommer (Januar bis März) ist die Zeit der Niederschläge,
in den übrigen Monaten regnet es nur sehr selten. Im November/Dezember ist mit
sehr heißen Temperaturen mit über 30°C und mehr zu rechnen - je nachdem wo Sie
sich aufhalten -, dementsprechend ist auch die Kleidung einzupacken. Ein wochenlang
grau verhangener Himmel, wie wir ihn gewohnt sind, ist im südlichen Afrika auch
im Sommer unbekannt, weshalb das Land ganzjährig ein ideales Reiseziel ist.
Ausrüstung
Den klimatischen Bedingungen entsprechend benötigen Sie für die Tour Sandalen,
ein Paar feste Schuhe, leichte Baumwollkleidung (Shorts, Safarikleidung), eine
Jacke oder einen Fleece-Pullover sowie lange Hosen. Für den Mule Trail benötigen
sie ihren eigenen Schlafsack (kann vorort gemietet werden). Isomatten und Zelte
werden gestellt. Beachten Sie bitte die ausführliche Ausrüstungs-Checkliste zu
dieser Reise, die Sie nach der Anmeldung erhalten.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 12 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |