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Land: Nepal
Termin: 10.10.2010 - 31.10.2010
- 16-tägiges Hütten-Trekking mit Umrundung der Annapurna
- Das buddhistisch geprägte Tal des Marsyandi-Flusses
- Überschreitung des 5.416 m hohen Thorong-Passes
- Die gewaltige Schlucht des Kali Gandaki
- Die 8.000er Manaslu, Annapurna und Dhaulagiri
Von Besisahar ausgehend durchstreifen Sie das subtropische Tal des Marsyandi-Flusses.
Beim Wandern durch Reisfelder und Bambus-Wälder begegnen Sie Muli-Karawanen. Gönnen
Sie sich eine kleine Verschnaufpause und rasten Sie unter dem Schatten spendenden
Dach einer Lodge. Nun betreten Sie eine andere Welt: Menschen mit mongolischen
Gesichtszügen leben in würfelförmigen Häusern mit Flachdächern in tibetischen
Hochtälern.
Immer wieder führt der Weg vorbei an Manimauern, Schreinen und Gebetsmühlen –
Zeichen des Buddhismus. Lassen Sie die Dörfer Braga und Manang hinter sich und
steigen Sie Schritt für Schritt weiter auf. Schließlich ist es geschafft – Sie
haben den 5.416 m hohen Thorong La (La = Pass) gemeistert. Hunderte von Gebetsfahnen
flattern im Wind – manche zerrissen und von der Sonne gebleicht, andere noch neu
und in leuchtenden Farben.
Hängen auch Sie Ihre Fahnen in den Wind, damit die guten Wünsche, die darauf
gedruckt sind, in den Himmel getragen werden. Über den berühmten Pilgerort Muktinath
und das tibetisch geprägte Kagbeni wandern Sie hinein in das Tal des Kali Gandaki,
der sich tief zwischen den Gipfeln des Dhaulagiri und der Annapurna eingeschnitten
hat. Beim Dorf Tatopani verlassen Sie die Kali Gandaki-Schlucht, wandern nach
Ghorapani und genießen vom 3.200 m hohen Poon Hill einen prachtvollen Panoramablick
auf drei 8.000er. Über die hübschen Gurung-Dörfer Ghandrung und Birethanti kehren
Sie nach Pokhara zurück.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Gulf Air von Deutschland über Bahrain nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Ankunft in Kathmandu
Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Hauser-Reiseleitung zum
Hotel in Kathmandu. Je nach Ankunftszeit haben Sie nachmittags noch Gelegenheit,
einen ersten Stadtbummel durch die Altstadt von Kathmandu zu machen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel
3. Tag Mugling - Besisahar - Khudi - Bhulbhule
Auf unserer 6- bis 7-stündigen Fahretappe im Kleinbus (ca. 200 km) überqueren
wir zuerst den 1.500 m hohen Thankot-Pass, ehe es in vielen Serpentinen ins Trisuli-Tal
hinabgeht. Die teils holprige, teils modern ausgebaute Straße folgt dem unter
Raftern beliebten Fluss durch ständig wechselnde Szenerien bis Mugling. Nun folgen
wir dem Marsyandi Khola talaufwärts auf einer Schotterpiste bis zum Ausgangspunkt
des Trekkings. Unterwegs lassen sich bei gutem Wetter in der Ferne die schneeweißen
Bergketten von Ganesh, Manaslu und Annapurna erkennen, im Vordergrund wechseln
Dörfer und Terrassenfelder einander ab. Hinter Besisahar (800 m), wo die Piste
endet, treffen wir unsere Begleitmannschaft. Nachdem alle Trägerlasten verteilt
und die Tagesrucksäcke geschultert sind, wandern wir am westlichen Ufer des Marsyandi
Khola talaufwärts. Über den Bazarort Khudi gehen wir nach Bhulbhule und beziehen
die Schlafräume in einer Lodge.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 6-7h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer
Lodge [FA]
4. Tag Ngadi - Bahundanda - Syange - Jagat
Auf unserer Route durch kleine Siedlungen und Terrassenfelder gewinnen wir einen
Eindruck vom dörflichen Leben der Gurung-Bevölkerung. Oft bieten sich weite Ausblicke
auf die glänzenden Schneegipfel des Manaslu und Annapurna Himal. Wir kommen zum
Ort Ngadi, überqueren den Zufluss des Ngadi Khola (900 m) und steigen dann zum
Dorf Bahundanda (1.250 m) auf. Zwischen Manaslu und Annapurna hat sich der Marsyandi
eine sehr tiefe Schlucht gebahnt. Mitunter ist nur das Getöse des Wassers zu hören,
der Fluss aber nicht zu sehen. Weiter nordwärts wandern wir über Syange nach Jagat
(1.200 m), das an einem bewaldeten Berghang liegt.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 510m; Abstieg: 200m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
5. Tag Chamje - Dharapani
Je weiter wir flussaufwärts gehen, desto auffälliger sind die Merkmale dieses
buddhistisch geprägten Kulturkreises - z. B. die aus Stein erbauten Häuser mit
ihren flachen Dächern. Die Vegetation wird weniger subtropisch. Im Talgrund durchwandern
wir die tief eingegrabene Schlucht. Eichenwälder umgeben uns, wir sehen sprudelnde
Wasserfälle auf beiden Talseiten. Zwischen dem Dorf Chamje und unserem Ziel Dharapani
(1.900 m) queren wir den Fluss mehrmals.
Aufstieg: 850m; Abstieg: 150m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
6. Tag Latamarang - Chame
Wir halten uns am linken Ufer des Marsyandi, kommen durch Mischwald und vorbei
an Feldern und Obstplantagen. Wir queren Seitenbäche und durchlaufen kleine Siedlungen.
Auf und ab geht es über das Dorf Latamarang (2.450 m) bis zum 2.650 m hohen Verwaltungsort
Chame.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 150m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
7. Tag Bharatang - Pisang
In Chame wechseln wir zur rechten Talseite und wandern über Bharatang (2.900
m) weiter. Wieder am linken Flussufer geht es durch lichten Fichten- und Föhrenwald
teils steil bergan. Wenn wir aus dem engen Tal zum Ort Pisang (ca. 3.300m) hinaufgehen,
eröffnet sich eine herrliche Aussicht auf die imposante Gipfelsilhouette der Annapurna
II und den Pisang Peak (6.091 m).
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 150m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
8. Tag Ghyaru - Ngawal - Mimgji - Braga - Manang
Nun verengt sich das Tal wieder zu einer Schlucht. Wir folgen dem Pfad auf der
östlichen Seite des Flusses, wandern durch schönen Nadelwald und vorbei an einem
grünen Weiher. Dann geht es steil hinauf nach Ghyaru. Wir folgen für 2 Std. einem
Höhenweg, von dem sich prächtige Aussichten auf den Annapurna Himal bieten, bis
zum traditionellen Dorf Ngawal. Unter uns liegt in einer Hochebene, wo Schaf-
und Ziegenherden weiden, die Flugpiste von Hongde (3.350 m). Der Abstieg führt
nach Mungji, wo wir unsere letzte Brücke über den Marsyandi passieren. Über die
Siedlung Braga (3.450 m) wandern wir zum Verwaltungszentrum Manang (3.500 m),
einem hübschen Bergdorf mit engen Gassen und dicht gedrängten Flachdachhäusern.
Es liegt oberhalb eines Gletschersees, der von den Schmelzwassern der Gangapurna
und Annapurna III gespeist wird.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 300m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
9. Tag Yak Kharka
Bald hinter dem Ort teilt sich das Hochtal. Unser Weg führt nordwärts im Kone-Tal
zum Thorong La. Weidenbüsche und Strauchwacholder prägen die Strecke durch die
alpine Landschaft. Vorbei an Sommersiedlungen wandern wir zum Weiler Yak Kharka,
wo wir in ca. 4.000 m Höhe in einer einfachen Lodge übernachten.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 550m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
10. Tag Churi Lattar - Thorong Phedi
Über das letzte Dorf Churi Lattar (4.150 m) kommen wir nach Thorong Phedi (4.450
m), der letzten einfachen Unterkunft vor dem Thorong La. Vor unserer „Königsetappe"
sind wir nur einen halben Tag unterwegs, können den Rest des Tages also ausruhen
und Energie tanken.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 450m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
11. Tag Thorong La - Muktinath
Der anstrengendste Teil der Tour steht bevor: die Überquerung des Thorong La.
Heute müssen wir die lange Etappe bis Muktinath bewältigen. Noch vor Tagesanbruch
geht es mit Stirnlampen los. Der Weg führt in Serpentinen über steiniges Gelände
hinauf zu einer großen Seitenmoräne. Seit Jahrhunderten wird dieser Weg von den
Einheimischen zu Fuß und zu Pferd benutzt. Es ist sehr wichtig, langsam und stetig
zu gehen. Erschwerend können sich die Höhe und möglicher Schneefall auswirken.
Je nach Kondition, Höhenanpassung und Wetter benötigen wir 4 - 6 Std. für die
1.000 Höhenmeter, bevor wir auf der mit Steinpyramiden und flatternden Gebetsfahnen
geschmückten Passhöhe (5.416 m) stehen. Bei gutem Wetter bietet sich uns ein prachtvolles
Panorama. Auf beiden Seiten des Passes thronen schneebedeckte 6.000er. Der Abstieg
verläuft erst gemächlich, dann steiler bergab. Über Geröllfelder erreichen wir
den Beginn des Hochtales und wandern über den begrünten Talboden nun hinab nach
Muktinath (3.700 m). Etwa 1.700 Höhenmeter geht es bergab, bis wir nach ca. 3
- 4 Std. in einer Lodge im berühmten Pilgerort eintreffen.
Gehzeit: 10-12h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1700m; Übernachtung in einer Lodge
[FA]
12. Tag Jharkot - Kagbeni
Am Morgen, wenn die Sonne die Wallfahrtsstätte erhellt und erwärmt, bietet sich
die beste Gelegenheit, das Heiligtum zu besuchen, das von vielen Pilgern (Hindus
und Buddhisten) aus Nepal und Indien aufgesucht wird. Die Anlagen liegen ca. 100
m oberhalb der Ortschaft. Sehenswert sind der Tempel der Feuergöttin, in dem das
heilige Feuer von einer Erdgasquelle gespeist wird und die 108 bronzenen Wasserspeier
an der Quelle des Krishna Gandaki. Zurück im Dorf, wandern wir hinab nach Jharkot.
Am gegenüberliegenden Hang liegen die Ruinen von Dzong, ehemals Hauptstadt dieser
Region. Im Tal des Jhong Khola kommen wir in ca. 3 Std. nach Kagbeni (2.800 m),
oberhalb des Kali Gandaki. Eine trutzige Gompa, Steinhäuser und dunkle, verwinkelte
Gassen kennzeichnen das mittelalterliche Dorf. Bei gutem Wetter leuchten die schneebedeckten
Gipfel der Tilicho- und Nilgiri-Gruppe und die Pyramide des Dhaulagiri.
Gehzeit: 3-4h; Abstieg: 900m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
13. Tag Jomosom - Marpha - Tukuche
Auf dem alten Karawanenweg entlang des windigen Schottertals des Kali Gandaki
trekken wir bis ins Verwaltungszentrum Jomosom. In dieser ariden Steppenlandschaft
erreichen wir nach etwa 4 - 5 Std. das stattliche Dorf Marpha (2.650 m). Ringsum
gedeiht Getreide auf bewässerten Terrassen und wachsen Obstbäume mit saftigen
Äpfeln. Auffallend sind die aneinander gebauten Flachdachhäuser. Das Leben der
tibetischen Thakali spielt sich meist in den Innenhöfen ab. Die oft mit Holzschnitzarbeiten
verzierten Gebäude bieten auch Schutz vor den heftigen Winden, die durch das enge
Tal des Kali Gandaki toben. Mit dem Einzug des Tourismus erleben die Bewohner
einen Aufschwung und wandeln ihre Häuser in Herbergen um. So ist es auch im nächsten
Thakali-Dorf, dem Handelszentrum Tukuche, das wir nach ca. 2 Std. betreten.
Gehzeit: 6h; Abstieg: 350m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
14. Tag Sauru - Kalopani - Ghasa
Wir queren den Fluss, um auf der östlichen Seite des Kali Gandaki entlang zu
wandern, wo der neue Trekkingpfad verläuft. Bei klarem Wetter bietet sich eine
schöne Aussicht auf die Steilwände des Dhaulagiri. Bald verengt sich das Schottertal
zu einer Schlucht und der Weg fällt steiler ab. Noch zweimal queren wir den Kali
Gandaki auf Brücken bis Kalopani (2.500 m). Vorbei an Dörfern wandern wir hinab
ins tiefe Tal des Kali Gandaki. Dieser Fluss hat sich an der Engstelle beim Ort
Ghasa (ca. 2.000 m) über 6.000 m tief zwischen den nur 35 km auseinander liegenden
Achttausendern Dhaulagiri und Annapurna eingegraben. Streckenweise ist der Weg
aus den Felswänden herausgehauen.
Gehzeit: 6h; Abstieg: 600m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
15. Tag Kopchepani - Tatopani
Vorbei an Kopchepani und über die neue Route auf der Ostseite des Flusses treffen
wir am Nachmittag im bekannten und 1.200 m hoch gelegenen Dorf Tatopani ein. Der
Ort verdankt seinen Namen den in der Nähe sprudelnden heißen Quellen (= tato pani).
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 900m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
16. Tag Sikha - Ghorapani
Bald hinter Tatopani überschreiten wir zum letzten Mal den Kali Gandaki auf einer
langen Drahtseilbrücke. Wir verlassen die tiefste Durchbruchsschlucht der Erde
und steigen im Seitental des Ghar Khola hinauf. Unsere Route führt durch bewirtschaftetes
Land und durch kleine Dörfer wie Ghara, Sikha und Chitre, bis wir fast 1.700 Höhenmeter
bewältigt haben und das ersehnte Passdorf Ghorapani (2.870 m) erreichen.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1700m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
17. Tag Poon Hill - Deorali - Ghandrung
Wer möchte, kann zum Sonnenaufgang in ca. 45 Min. auf den 3.200 m hohen Poon
Hill aufsteigen. Ein grandioser Panoramablick umfasst die Eisflanken der Dhaulagiri-,
Annapurna- und Manaslu-Gruppe. Auf dem aussichtsreichen Kammweg wandern wir weiter
zum Weiler Deorali (3.100 m). Nach dem Mittagessen steigen wir auf schmalen Pfaden
in den Rhododendron- und Bambus-Dschungel zu den Häusern von Banthanti ab, um
bald danach im Urwald emporzugehen nach Thadapani (2.720 m). Zuletzt geht es steil
hinab nach Ghandrung (2.000 m).
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 1240m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
18. Tag Ghandrung - Birethanti - Nayapul - Busfahrt nach Pokhara
Das Streudorf ist dank seiner hervorragenden Lage im Angesicht von Annapurna-Süd,
Hiunchuli und Machhapuchare ein beliebter Etappenort. Nach einem hoffentlich stimmungsvollen
Sonnenaufgang in Richtung Annapurna Sanctuary können wir einen Bummel durch das
weitläufige Gurung-Dorf machen. Nun steigen wir am Westhang des Modi Khola-Tales
ab und erreichen über den Ort Khimche (1.600 m) den Talboden. Bald sind wir im
gepflegten und blumengeschmückten Dorf Birethanti (1.000 m). Wir queren die Stahlseilbrücke
über den rauschenden Modi Khola und treffen flussabwärts auf die Straße bei Nayapul.
Spätnachmittags erreichen wir per Bus über den 1.700 m hohen Khare-Pass unser
Hotel in Pokhara. Falls die Zeit reicht, können wir noch einen Einkaufsbummel
an der „Lakeside" machen.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 920m; Übernachtung im Hotel [F]
19. Tag Rückflug nach Kathmandu
Frühmorgens fliegen wir zurück nach Kathmandu. Wir beziehen die Zimmer in unserem
Hotel und nehmen das vor dem Trekking deponierte Gepäck in Empfang.
Nachmittags besuchen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den
Königspalast Hanuman Dhoka sind Dutzende von Hindu-Tempeln zu sehen; harmonisch
wirken das warme Rostrot der Ziegel und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten
Balken aus braunschwarzem Salbaumholz. Vorbei am größten und ältesten Tempel der
Stadt, der Taleju-Pagode, können wir durch belebte Bazarstraßen nach Norden ins
Einkaufszentrum Thamel bummeln.
Übernachtung im Hotel [F]
20. Tag Patan - Bhaktapur
Dieser Tag steht zur freien Verfügung. Wir empfehlen folgende fakultative Besichtigungen
mit Reiseleitung: Wir fahren zur Königsstadt Patan, die als Wiege der Kunst und
Zentrum der Newar-Architektur gilt. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um
den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast
ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade
des Königspalastes und die Innenhöfe an. In den verwinkelten Gassen entdecken
wir weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den Mahabaudha ("Tempel der 1000 Buddhas")
und die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode. Danach können wir zur
fakultativen Besichtigung nach Bhaktapur fahren. Als kultureller Höhepunkt erwartet
uns diese Königsstadt, die schönste Stadt des Landes, deren Aufbau die Deutsche
Regierung maßgeblich unterstützte. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes mittelalterliches
Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien
und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal in den Königspalast.
Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola.
Vorbei am Töpferviertel gelangen wir in den Ostteil der Stadt zum Dattatreya-Platz.
Hier bestaunen wir die Häuserzeilen mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen;
in den restaurierten Priesterhäusern sind ein Bronze- und Holzschnitz-Museum sowie
Werkstätten untergebracht.
Abends treffen wir uns zu einem gemütlichen Abschiedsessen.
Übernachtung im Hotel [FA]
21. Tag Pashupatinath und Bodnath
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Wir empfehlen folgende fakultative
Ausflüge mit Reiseleitung: Wir besuchen zuerst Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss.
Für Hindus ist dies der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien
zu dieser Gedenkstätte für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als
Herr der Tierwelt verehrt wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist
nur Hindus zugänglich, doch von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten
Nandi-Stier möglich. Von der Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal
mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati,
wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen. Weiter geht es nach Bodnath, dem
religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte
Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir „im Uhrzeigersinn" pilgern. Der
gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit
Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre.
Falls möglich werfen wir einen Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich
des Stupa, in der eine überlebensgroße Statue des Maitreya-Buddha thront. Am späten
Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.
[F]
22. Tag Ankunft
Ankunft in Deutschland.

Leistungen
- Linienflug mit Gulf Air Frankfurt – Bahrain – Kathmandu – Bahrain – Frankfurt,
kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze
- Übernachtungen in Hotels und Lodges; Halbpension
- Inlandsflug, Transfers, Überlandfahrten
- Hauser-Reiseleiter ab/bis Kathmandu, Begleitmannschaft beim Trekking
- Eintrittsgebühren, Nationalparkgebühren; Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Visakosten;
- fehlende Mittagessen, Getränke; Trinkgelder (ca. 60 €);
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- fakultative und individuelle Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgebühren
sowie persönliche Ausgaben;
- Flughafensteuern sowie Tourismus Service Steuer für Inlandflüge in Nepal (pro
Abflug ca. 165 NRs = 1,80 Euro) ;
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschläge der Flughäfen und
Fluggesellschaften.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Bei diesem Trekking handelt es sich um eine anspruchsvolle Tour für geübte Bergwanderer.
Die Tagesetappen stellen technisch keine besonderen Anforderungen dar und schwanken
zwischen 4 - 8 Stunden Gehzeit bei mäßigem Tempo. Sehr gute Kondition, Ausdauer
und Trittsicherheit (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem
Gelände) werden vorausgesetzt. Achten Sie beim Trekking bitte auf langsames und
stetiges Gehen, besonders am Anfang der Tour, wenn der Organismus sich an die
veränderten Verhältnisse (Klima, Schlaf- und Essgewohnheiten) anpasst. Die Gefahr
einer Höhenkrankheit, die zum Abbruch der Tour führen kann, ist nicht zu unterschätzen.
Konsultieren Sie vor Reiseantritt bitte Ihren Arzt und lassen Sie Herz und Kreislauf
prüfen. Wir empfehlen Ihnen, sich für diese Tour konditionsmäßig durch Waldläufe,
ausgedehnte Wanderungen, etc. vorzubereiten.
Die Route verläuft auf Bergpfaden und Handelswegen, die die Dörfer miteinander
verbinden. Wegen seiner Höhe und eventuell schwierigen Wetterbedingungen darf
der Thorong La (5.416 m) nicht unterschätzt werden. Von Dezember bis März kann
hier Schnee liegen, auch in anderen Monaten sind plötzliche Schnee-Einbrüche und
Stürme möglich. Die Tagesetappen sind recht ausgewogen, die Leistung muss aber
über einen langen Zeitraum erbracht werden. Das erfordert körperliche und psychische
Belastbarkeit sowie Gemeinschaftsgeist. Die zurückgelegten Höhenunterschiede erreichen
an manchen Tagen im Auf- oder Abstieg bis zu 1.200 m; am Thorong La sind an einem
Tag 1.000 m im Auf- und 1.700 m im Abstieg zu meistern; am 18. Tag ist ein Aufstieg
von fast 1.700 m zu bewältigen. Einheimische Träger besorgen den Transport des
Hauptgepäcks, so dass Sie nur das Notwendigste für den Tag (Regenschutz/Anorak,
Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.) in Ihrem Rucksack tragen
und sich den Landschaftseindrücken „unbeschwert" widmen können.
Einreisebestimmungen
Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das
bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein
Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate
gültig sein.
Preise (Stand August 09): mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen USD 25,-; mehrfache
Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-. Es werden auch Euro als Zahlungsmittel
akzeptiert. Weitere Hinweise finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com
Imfpungen
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen
wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb
1.200 m sind malariafrei.
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für
Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen
Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir
bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de oder kontaktieren
Sie unser Service Team unter der Telefonnummer 089-235006-0.
Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt
durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten,
unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Geduld, Toleranz und kameradschaftliches
Verhalten sind dann oberstes Gebot. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende
Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden
und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten
führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer
Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die exakte
Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise
teilnehmen.
Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und
Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns
als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In
verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin
bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte
in Nepal:
Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser in Nepal lebender Hauser-Reiseleiter Jürgen Skambraks ein
Team von einheimischen deutschsprachigen Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung
auf. Seminare unterschiedlichster Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen
sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung des Teams.
Für diese örtlichen Hauser-Reiseleiter haben wir eine Kranken- und Unfallversicherung
inkl. Rettungsflug abgeschlossen.
Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lässt Hauser für die eingesetzten Nepali Ausrüstung fertigen oder zukaufen.
Solche Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen,
Fleecedecken, Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten
in größere Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz. Hauser lässt alle
eingesetzten Begleitmannschaften durch eine Kranken- und Unfallversicherung versichern.
Unterstützung der Sir Edmund Hillary-Stiftung
Seit 1990 unterstützt Hauser aktiv die Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland
durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere
für das Hillary-Krankenhaus in Phaplu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde
Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchstgelegene Krankenhaus der
Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Hauser exkursionen beteiligt sich auch
an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung
Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee. Seit 2009 ist Manfred Häupl zweiter Vorstand
der Stiftung.
Ein Tag – ein Baum
Wenn Sie 2010 mit Hauser exkursionen eine Trekkingtour im Everest-Gebiet unternehmen,
leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Wiederaufforstung des Khumbu. Sie wandern
von Lukla nach Namche Bazar, zum Kloster Tengpoche, ins Gokyo-Tal oder zum Everest
Basecamp. Und wir kümmern uns darum, dass für jeden Tag an dem Sie auf Trekking
sind, in den Baumschulen der Sir Edmund Hillary-Stiftung ein Bäumchen gezogen
wird. Später, während der Monsunzeit, werden die Setzlinge auf einem festgelegten
Areal angepflanzt und wachsen mit den Jahren zum „Hauser-Wald" heran. Einen direkteren
Weg mit Trekking einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, können wir
uns kaum vorstellen. Mit diesem Projekt werden pro Jahr zwischen 8.000 und 10.000
junge Bäume in Nepal Wurzeln schlagen
Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen
Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal.
Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und
November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen
grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild,
manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht
ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind
morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai
und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich
besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich
weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis
Anfang September.
Ausrüstung
Sie benötigen Bergschuhe mit einer griffigen Profilsohle sowie bequeme Wanderausrüstung
(Trekkinghose, Fleece, Anorak, Regenschutz, Handschuhe, Mütze, usw.) und einen
guten Schlafsack (Komfortbereich bis minus 10°C, da die Schlafräume der Lodges
nicht beheizt sind). Sie sollten sowohl leichte, atmungsaktive als auch warme
Kleidung (warme Unterwäsche, Pullover/Fleece, etc.) mitnehmen, da die Temperaturen
nachts in den höheren Lagen auch im Frühjahr und Herbst unter den Gefrierpunkt
sinken können. In der Hochregion zwischen Manang und Muktinath sind nachts durchaus
Frostgrade bis minus 15°C möglich. Tagsüber kann es dagegen infolge der intensiven
Sonneneinstrahlung warm werden.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |