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Land: Nepal
Termin: 12.10.2010 - 11.11.2010

- Anspruchsvolles, 23-tägiges Zelt-Trekking
- Umrundung von zwei 8.000ern
- Gipfelmöglichkeit Sama Peak (5.140 m)
- Überquerung des Larkya-Passes (5.105 m) und des Mesokantu-Passes (5.400m)
Kombinieren Sie die Umrundung zweier Eisgiganten in einer Tour! Das Trekking
beginnt in Arughat, dem Dorf mit dem schönsten Markt der Gegend. Durch fruchtbare
Reisterrassen wandern Sie nach Jagat, wo der Einfluss der tibetischen Kultur schon
unverkennbar ist. Immer häufiger sehen Sie die buddhistischen Gedenkschreine –
Chörten genannt; und Steine mit eingemeißelten Gebetsformeln sind sorgsam am Wegesrand
aufgeschichtet.
Von Rhododendron- und Bambuswäldern mit weißen Orchideen, besonders schön zur
Blütezeit, wechselt die Vegetation zu Fichten- und Tannenwäldern, in deren Hintergrund
Schnee und ewiges Eis des Singri-Gletschers und des Ganesh Himal leuchten. Schließlich
erscheint der Manaslu (8.156 m) in seiner ganzen Pracht. In Sama leben die Bhotia
– ein Volk tibetischen Ursprungs, in den Klöstern können Sie die Rituale des tibetischen
Buddhismus erleben.
Glücksbringende Steinmännchen erwarten Sie am Larkya-Pass (5.105 m), sie sorgen
hoffentlich für gutes Wetter, so dass Sie die Aussicht auf die 7.000er und 8.000er
bis zum nördlichen Basislager des Manaslu genießen können. Entlang des wilden
Dudh Kosi (Dudh = Milch, Kosi = Fluss) durch Rhododenron- und Nadelwälder führt
der Weg zum Marsyandi Kosi. Sie stoßen auf die berühmte Route um die Annapurna.
Immer häufiger zeigt sich im Südwesten das gewaltige Annapurna-Massiv.
Über einen Bergrücken mit fantastischer Aussicht auf die Eisriesen gelangen Sie
schließlich zum Tilicho-See. Meist ist er zugeforen, seine Lage vor den steil
aufragenden Felswänden des Tilicho (7.134 m) ist einmalig. Vom Mesokantu-Pass
grüßen Sie den Dhaulagiri (8.167 m), bevor Sie dann durch das Kali Gandaki-Tal
nach Jomsom wandern.

Tourverlauf
1. Tag Anreise
Abends Linienflug mit Gulf Air von Deutschland über Bahrain nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Kathmandu
Ankunft in der nepalischen Hauptstadt und Transfer mit unserer Hauser-Reiseleitung
zum Hotel in Kathmandu (1.350 m). Vor dem Abendessen können wir eventuell noch
einen kleinen Spaziergang in der Nähe des Hotels unternehmen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A]
3. Tag Altstadt von Kathmandu-Swayambunath
Zuerst besuchen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den Königspalast
Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen. Unter anderem auch die Residenz
der Kumari, der „lebenden" Göttin, und das Katamandap (Haus aus Holz), welches
das erste zentrale Handelshaus von Kathmandu angesehen wird. Vorbei am größten
und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Bazarstraßen
am Tempel der Annapurna Göttin vorbei ins Einkaufsviertel Thamel. Nach der Mittagsrast
können wir (fakultativ) zu Fuß nach Swayambunath gehen. Der dortige Stupa gilt
als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt sich auf einem aussichtsreichen
Hügel über dem Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen führen vom Fuß des „Affentempels"
immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa. In der Nachmittagssonne hat man eine
schöne Aussicht auf das Kathmandu-Tal, und man kann manchmal einer buddhistischen
Zeremonie beiwohnen. Zurück zum Hotel können wir auch mal ein Stück mit der Fahrradrikshaw
fahren.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [FA]
4. Tag Fahrt nach Arughat - Beginn des Trekkings
Eine etwa 6-stündige Fahrt trennt uns vom ca. 150 km entfernten Städtchen Arughat,
dem größten Ort im Buri Gandaki-Tal. Wir überqueren den 1.500 m hohen Thankot-Pass
und folgen den Serpentinen hinab ins Trisuli-Tal. Nun geht es ein Stück am Marsyandi-Fluss
entlang, dann über Dading Besi an den Buri Gandaki und schießlich nach Arughat.
Auf der Fahrt, vorbei an Dörfern und Terrassenfeldern, sehen wir bei gutem Wetter
bereits die Bergketten von Ganesh, Manaslu und Annapurna am Horizont. Das Klima
in den ersten Tagen unseres Trekkings ist subtropisch, hier gedeihen sogar Mangobäume.
Von Arughat (490 m) aus unternehmen wir mit unserer Begleitmannschaft eine kurze
Wanderung zu unserem ersten Zeltcamp in der Nähe.
Gehzeit: 0,5h; Fahrzeit: 6h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
5. Tag Arket – Soti Khola
In stetigem Auf und Ab führt unser Weg am Fluss entlang und durch schöne Dörfer
der Volksgruppen der Magar und Newar. Weizen und Reisterrassen säumen den Weg,
sogar eine Zuckerrohrplantage gibt es dort. Beim letzten, etwas größeren Ort Arket
leuchten im Talhintergrund die Schneefelder der Gletscher des Ganesh Himal. An
manchen Stellen verengt sich das Tal und der Weg verläuft hoch über dem Fluss,
bis wir das Lager am Soti Khola (Khola = Fluss) erreichen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 150m; Zelt [FMA]
6. Tag Labubesi - Machha Khola
Ein romantischer Weg ca. 100 m oberhalb der Schlucht führt uns weiter hoch, bis
wir vor Labubesi wieder an den Fluss gelangen. Links des Flusses geht es dann
wieder leicht bergan, an einem schönen Wasserfall vorbei bis zu unserem Zeltlager
beim Machha Khola ( Machha=Fisch).
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]
7. Tag Doban - Jagat
Wieder oberhalb des Tales geht es weiter, teils durch Wälder, in denen wir mit
etwas Glück Languren beobachten können. (Die Languren - eine Primatengruppe aus
Asien - gehören zu den Schlankaffen innerhalb der Familie der Meerkatzenverwandten.)
Am Talboden erreichen wir die heißen Quellen in Tato Pani und später den Ort Doban
(1.000 m). Auf den Feldern werden Mais und Getreide angebaut. In der engen Schlucht
des Buri Gandaki (Gandaki=Tal, Schlucht) führt der Weg oberhalb des tosenden Wassers
entlang, bevor das Tal sich dann wieder plötzlich öffnet und breiter wird. Durch
diese kontrastreiche Landschaft geht es weiter bis zu den Häusern von Jagat (1.360
m).
Gehzeit: 6,5h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 200m; Zelt [FMA]
8. Tag Phidim - Chulung Khola
An den ersten Manimauern (Gebetsmauern) und Tschörten (Schreinen) erkennen wir,
dass wir ins Siedlungsgebiet der Tamang gelangen, die Anhänger des tibetischen
Buddhismus sind. Ausblicke auf den Sringi- und Ganesh Himal bieten sich uns unterwegs
nach Phidim. Hier gibt es eine sehenswerte Seil-Hängebrücke, über die Tiere und
Personen in einem Korb transportiert werden. Mehrere Dörfer erstrecken sich an
den steilen Hängen oberhalb der teils engen Schlucht. Oberhalb des Tales, wo der
Chulung Khola in den Hauptfluss fließt, schlagen wir unser nächstes Lager auf.
Gehzeit: 6,5h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]
9. Tag Deng - Ghap
Durch einen Wald mit Pinien und Rhododendronbäumen sowie durch Bambuswälder geht
es weiter bergan. Bei Nyak trifft die Rupina La-Route auf unseren Weg und der
Chyar Chu (Chu=Wasser oder Fluss im Tibetischen) fließt in den Buri Gandaki. Im
Ort Deng gibt es schöne Natursteinhäuser mit Schindeldächern zu sehen und ein
Tschörten mit Steinmandala. Wir wandern weiter bis zum Bothia-Dorf Ghap (2.380
m). Die Bhotia (oder Bhutija) stammen ursprünglich aus Tibet und sind Anhänger
des tibetischen Buddhismus. Sie haben sich vor allem in Bhutan, Sikkim und Nepal
niedergelassen.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 250m; Zelt [FMA]
10. Tag Lho Gaon
Hinter Ghap wechseln wir zur Südseite des Buri Gandaki und laufen während dieser
Tagesetappe etwa parallel zu der nur 5 km entfernten tibetischen Grenze. Stets
auf der linken Talseite bleibend, gewinnen wir über einzelne Dörfer und Gehöfte
wie Syugjang und Bangsam stets an Höhe. Tschörten und Manimauern säumen den Weg.
Vorbei an Feldern führt unsere Route bis zum großen Dorf Lho Gaon (3.180 m).
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 140m; Zelt [FMA]
11. Tag Sama Gaon
Heute steht uns ein etwas entspannterer Tag bevor: Unsere Route verläuft teilweise
durch herrliche Nadelwälder und direkt unterhalb der gewaltigen Ostabstürze des
Manaslu Himal entlang; langsam gewinnen wir an Höhe. Bald betreten wir das einst
sagenumwobene Hochtal von Sama und wandern bis zum Dorf Sama Gaon (auf 3.600 m
Höhe) mit der nahe gelegenen Gompa. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
12. Tag Samdo
Wir lassen den Manaslu-Gletscher links liegen und halten uns im Tal nordwärts.
Beim Ort Samdo (3.900 m), wo sich tibetische Flüchtlinge niedergelassen haben,
schlagen wir unser Lager auf und genießen noch einmal einen freien Nachmittag.
Sollte sich der Anmarsch um einen Tag verzögert haben, so legen wir die beiden
kurzen Etappen von Tag 11 und 12 an einem Tag zurück.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
13. Tag Sama Peak - Samdo
Von Samdo aus wollen wir den 5.140 m hohen Sama Peak (bzw. Samdo Peak) besteigen.
Der Aufstieg mit 1.250 Höhenmetern dauert 5 - 6 Stunden, ist technisch leicht
und führt zuletzt über Geröll. Als Lohn winkt vom Gipfel aus eine fantastische
Aussicht. Sie reicht bei gutem Wetter über den Manaslu Himal mit seinem Hauptgipfel
und die umliegenden Siebentausender bis zu den Bergen und Pässen Tibets. Nach
dem Abstieg übernachten wir nochmals in Samdo. Unser Gipfel befindet sich in einer
„restricted area"; die Besteigung ist somit von der Willkür des begleitenden Verbindungsoffiziers
abhängig. Bei schlechtem Wetter und ungünstigen Bedingungen - auch im Vorfeld
- kann die Gipfelbesteigung entfallen.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 1250m; Abstieg: 1250m; Zelt [FMA]
14. Tag Über Larkya Bazar zum Basislager
Nach dieser „Trainingstour" sind wir für die Überquerung des fast gleich hohen
Larkya La bestens gerüstet. Hinter Samdo gabelt sich der Weg. In nordöstlicher
Richtung führt ein für uns verbotener 5.000er-Pass nach Tibet. Wir folgen dem
Buri Ghandaki bis zum einst blühenden Handelspunkt Larkya Bazar und biegen dann
westwärts in ein Seitental ein. In ca. 4.450 m Höhe errichten wir unser Basislager
vor dem Larkya-Pass, ruhen uns aus und sammeln Kräfte für die Schlüsselstelle
der Tour.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 600m; Zelt [FMA]
15. Tag Larkya Bazar - Larkya La - Bimthang
Heute werden wir früh geweckt. Gleichmäßig ansteigend führt der Weg über Moränen
hinauf bis zum Larkya La (5.105 m). Bei klarer Sicht erwartet uns ein grandioser
Panorama-Blick auf die Sechs- und Siebentausender des Larkya, Cheo und Himlung
Himal im Norden und auf den Manaslu Himal im Süden. Wir reißen uns vom Pass los
und folgen einem Moränenrücken gemächlich abwärts. Dann geht es durch steileres
Gelände ins Tal des Dudh Khola. Vorbei an einzelnen Hütten und dem Pokar-See treffen
wir unterhalb des Quellbereichs des "Milchflusses" auf die erste Siedlung. In
der Nähe von Bimthang (auch Bimdakothi genannt), das inmitten eines großartigen
Gletscherkessels auf etwa 3.800 m liegt, bauen wir unsere Zelte auf. Unter normalen
Verhältnissen beträgt die Gehzeit für die Kraft raubende Passüberschreitung etwa
10 Stunden.
Gehzeit: 10h; Aufstieg: 660m; Abstieg: 1300m; Zelt [FMA]
16. Tag Tilje
Im Tal des Dudh Khola wandern wir südwärts hinab und verlieren ca. 1.400 m an
Höhe. Wir wechseln von der Ost- auf die Westseite hinüber. Es bieten sich fantastische
Einblicke in die Westabstürze des Manaslu. Prächtige Rhododendronwälder, im Frühjahr
ein Blütenmeer, säumen den Weg talauswärts. Unser Tagesziel ist das große Gurungdorf
Tilje (2.400 m).
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 120m; Abstieg: 1400m; Zelt [FMA]
17. Tag Marsyandi Khola - Hochalm Timang
Bei Tonje treffen wir auf die Mündung des Dudh Khola in den Marsyandi Khola,
und überqueren ihn. Dieser Fluss hat sich zwischen Annapurna und Manaslu Himal
eine der tiefsten Schluchten der Welt gebahnt, und bildet den östlichen Abfluss
der Annapurna und den nördlichen Abfluss des Manaslu Himal. Wir treffen hier auf
die Route der berühmten Annapurna Umrundung, der wir bis hinter Manang folgen.
Wir kommen ins obere Dharapani und gehen weiter bis Bagarchap (2.100 m) zur Mittagsrast.
Kurz hinter dem Ort biegen wir westlich ab, und steigen steil bergan hinauf zur
Hoachalm Timang (2.590 m), wo wir unser Lager aufschlagen. Hier haben wir bei
guten Wetter sehr gute Aussicht auf den Manaslu.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 500m; Zelt [FMA]
18. Tag Chame - Pisang
Über Thanchok gehen wir durch schönen Tannenwald und auch Obstplantagen weiter
zum Distriktverwaltungsort Chame (2.600 m). Dort gibt es sogar richtige Läden
und auch heiße Quellen. Nach der Mittagsrast geht es weiter langsam hoch durch
Bratang, und danach über eine Brücke auf die andere Seite des Flusses. Nach einem
kleinen Anstieg kommen wir auf eine Lichtung mit bester Aussicht. Eine kurze flache
Strecke bringt uns dann nach Pisang (3.200 m), wo wir uns auf der anderen Flussseite,
in der Nähe von Upper Pisang, niederlassen.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]
19. Tag Ghyaru - Ngawal-Mungji - Braga
Nun verengt sich das Tal wieder zu einer Schlucht. Wir wandern oberhalb einer
neuen Schotterstraße auf einem Panoramaweg auf der östlichen Seite des Flusses
und kommen durch schönen Nadelwald und vorbei an einem grünen Weiher. Dann geht
es steil hinauf nach Ghyaru. Wir folgen für 2 Stunden dem Höhenweg, von dem sich
prächtige Aussichten auf den nordöstlichen Annapurna Himal bieten, bis zum traditionellen
Dorf Ngawal. Unter uns liegt auf einer Hochebene, wo Schaf- und Ziegenherden weiden,
die Flugpiste von Hongde (3.350 m). Der Abstieg führt nach Mungji. Dort passieren
wir eine Brücke über den Marsyandi. Gegen Mittag treffen wir auf unseren Lagerplatz
unterhalb der Siedlung Braga (3.450 m).
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]
20. Tag Ausflüge in der Umgebung
Diesen Tag nutzen wir, um zunächst das älteste Kloster der Region in Braga, gerade
oberhalb der Ortschaft, zu besichtigen. Am Nachmittag können wir uns entspannen,
oder wir machen einen Rundgang über Manang zum Gangapurna Gletschersee.
Gehzeit: 2,5h; Aufstieg: 100m; Zelt [FMA]
21. Tag Kloster Braga - Manang - Kloster Thare
Morgens machen wir einen Abstecher nach Braga und können dort das etwa 500 Jahre
alte Kloster besuchen; es gilt als ältestes in dieser an Gompas reichen Region.
Anschließend wandern wir in 1 Stunde zum Verwaltungszentrum Manang (3.500 m),
einem hübschen Bergdorf mit engen Gassen und dicht gedrängten Flachdachhäusern.
Es liegt oberhalb eines Gletschersees, der von den Schmelzwassern der Gangapurna
(7.454 m) und Annapurna III (7.555 m) gespeist wird. Nach dem Mittagessen queren
wir ein letztes Mal den Marsyandi auf einer Brücke zum Südufer, wandern dann abseits
der üblichen Trekkingrouten und entdecken „Neuland". Kurz oberhalb von Manang
fließen der im Thorong-Gebiet entspringende Jharsang oder Kone Khola und der nahe
dem Tilicho-See entspringende Khangsar Khola zusammen und bilden den Marsyandi
Khola.
Unsere Route verläuft hinein ins Hochtal des Khangsar, bis wir nach ca. 3 Stunden
Khangsar (3.730 m), das einzige Dorf in diesem Seitental, erreichen. Noch 1 Stunde
sind wir unterwegs und bauen dann beim sehr alten Sakya-Kloster Thare (3.790 m)
unser Lager auf.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
22. Tag Tilicho-Basislager - "Top of the Col"
Talaufwärts gehen wir bis zu den Hütten des Tilicho-Basislagers in Kharka. Unser
Weg führt weiter, unterbrochen von einem kurzen Abstieg, zunächst stetig bergauf,
bis wir nach 3-4 Stunden den Aussichtsberg
„Top of the Col" (4.540 m) erreichen. Von hier bietet sich bei klarer Sicht ein
herrlicher Blick auf das Manaslu-Massiv, Annapurna III, Gangapurna, Glacier Dome
(7.202 m, Tarke Kang), Roc Noir (7.485 m, Khangsar Kang), Annapurna I und Tilicho
Peak. Über einen steilen Abstieg kommen wir zum Zeltplatz (4.050 m) und gönnen
uns für den Rest des Tages Ruhe.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 480m; Zelt [FMA]
23. Tag Ruhetag
Den heutigen Ruhetag haben wir uns verdient. Wir können Ausflüge in umliegende
Seitentäler machen oder einen kleinen Aussichtsberg (ca. 4.500 m) besteigen. Übernachtet
wird ein zweites Mal im Tilicho-Basislager.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
24. Tag Tilicho-See und Tilicho Khola Campsite
Ein beschwerlicher und langer Anstieg von 4-5 Stunden und rund 1.000 Höhenmetern
steht uns bevor. Hinter dem Talschluss mit den letzten Viehweiden steigt der Weg
stetig an. Mit etwas Glück erspähen wir unterwegs an den Berghängen die hier heimischen
Blauschafe. Schließlich bewältigen wir den letzten steilen Anstieg hinauf zum
gut 5.000 m hohen Kamm. Vor uns breitet sich in 4.920 m Höhe der Tilicho-See aus.
Der, je nach Jahreszeit und Temperatur, türkisblaue oder zugefrorene See ist rund
4 km lang und 1,2 km breit. Westlich des Sees erhebt sich die „Große Barriere"
mit dem Tilicho Peak (7.134 m) als höchstem Gipfel. Vom Kamm wandern wir in ca.
1 Stunde zum Ostufer des Tilicho-Sees und errichten auf dem Tilicho Khola Campsite
für eine Nacht unser Lager ( 5.000 m).
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1050m; Zelt [FMA]
25. Tag Eastern Pass - Mesokantu La - Tachi Bhug
Heute ist Pass-Tag! Ein steiler Anstieg mit leichter Kletterei oberhalb der Ostseite
des Sees führt uns in 2-3 Stunden zum Eastern Pass (5.350 m). Vor uns entfaltet
sich ein grandioses Bergpanorama rund um den Tilicho-See. Zwei Achttausender (Dhaulagiri
und Annapurna) sowie zehn Siebentausender mit ihren schneebedeckten Gipfeln ragen
in den Himmel. Wir queren ein langgezogenes Hochtal und steigen über Felsbänder
und Geröllhänge in 3 Stunden auf zum zweiten Pass an diesem Tag, dem nördlichen
Mesokantu La (5.400 m). Nachdem wir unsere Gebetsfahnen an den Steinmännchen aufgehängt
haben, beginnt ein langer, Kräfte zehrender Abstieg. Über steile Geröllhänge und
Almwiesen geht es auf einsamen Gebirgspfaden entlang dem Lungpughyum Khola bis
zur Hochalm von Tachi Bug steil bergab. Dort werden wir - müde, aber erfüllt von
unseren Eindrücken - diesen grandiosen Bergtag beenden (4.050 m).
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 1450m; Zelt [FA]
26. Tag Reservetag oder Kaisang - Thinigaon - Marpha
Dieser Tag ist ein Reservetag, den wir nutzen, falls wir durch das Wetter einen
Tag verloren haben. Wenn alles nach Plan verlaufen ist, können wir folgende Route
einlegen: Ein weiterer Tag steht uns für den Abstieg bis auf den Grund des Kali
Gandaki-Tales zur Verfügung. Vorbei am ersten Weiler Kaisang wandern wir im Seitental
hinab in bewirtschaftetes Land bis zum Dorf Thinigaon (ca. 2.900 m) und machen
Mittag. Danach gehen wir, am Verwaltungszentrum Jomsom (2.750 m) vorbei, nach
Marpha (2.650 m) und zelten dort im Garten einer Lodge.
Gehzeit: 6h; Abstieg: 1450m; Zelt [FMA]
27. Tag Marpha - Jomsom oder Tachi Phug - Tinigaon - Jomsom
Je nachdem, wie die Etappe am vorherigen Tag ausgefallen ist, wandern wir von
Marpha oder von Tachi Phug nach Jomsom.
Gehzeit: 2h; Aufstieg: 140m; Zelt [FMA]
28. Tag Flug Jomsom - Pokhara - Kathmandu
Bereits frühmorgens sind wir an der asphaltierten Rollbahn von Jomsom, um per
Propeller-Flugzeug durch das Tal des Kali Gandaki nach Pokhara zu fliegen und
von dort weiter nach Kathmandu. Nach der Ankunft werden wir zu unserem Hotel gebracht
und haben Zeit, um uns frisch zu machen.
[FA]
29. Tag Bhaktapur - Pashupatinath - Bodnath
Heute empfehlen wir Ihnen folgende fakultativen Besichtigungen:
Vom Hotel fahren wir in ca 1 Stunde zur fakultativen Besichtigung nach Bhaktapur.
Als kultureller Höhepunkt erwartet uns diese Königsstadt, die schönste Stadt des
Landes, deren Aufbau die Deutsche Regierung maßgeblich unterstützte. Einzigartig
ist ihr gut erhaltenes mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern
wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren
und das vergoldete Eingangsportal in den Königspalast. Wir kommen zum Platz mit
der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. Vorbei am Töpferviertel
gelangen wir in den Ostteil der Stadt zum Dattatreya-Platz. Hier bestaunen wir
die Häuserzeilen mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen; in den restaurierten
Priesterhäusern sind ein Bronze- und Holzschnitz-Museum sowie Werkstätten untergebracht.
In einem netten Restaurant, auf den Dächern der Stadt, machen wir Mittagspause,
bevor es weitergeht zur (fakultativen) Besichtigung von Pashupatinath und Bodhnath.
Zunächst besuchen wir Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss.Für Hindus ist dies
der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte
für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt
wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch
von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von
der Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen,
Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen
Handlungen ausführen. Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der
in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes,
über deren Terrasse wir „im Uhrzeigersinn" pilgern. Der gesamte Bereich um den
40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen
neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich werfen wir einen
Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße
Statue des Maitreya-Buddha thront.
Am Abend treffen wir uns zu unserem gemeinsamen Abschiedsessen.
[FA]
30. Tag Patan - Rückflug nach Deutschland
Heute können wir eine fakultative Besichtigung von Patan unternehmen.
Patan ist die Wiege der Kunst, des Handwerks und Zentrum der Newar-Architektur.
Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der
Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden,
die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes sowie weitere
Tempel und Klosterhöfe, wie den Mahabaudha („Tempel der 1000 Buddhas") und die
5-stöckige hinduistische Kumbeshvar-Pagode, an. Als Zentrum des Kunsthandwerkes
bietet Patan natürlich auch gute Möglichkeiten, gute Souvenirs zu erstehen. Über
den Bagmati - Fluss fahren wir danach zurück zum Hotel.
Am Nachmittag Transfer zum Flughafen und Rückflug mit Gulf Air über Bahrain nach
Deutschland.
[F]
31. Tag Ankunft
Morgens Ankunft in Deutschland.

Leistungen
- Linienflug mit Gulf Air Frankfurt – Bahrain – Kathmandu – Bahrain – Frankfurt,
kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze
- Übernachtungen in Hotels und Zelten; meist Vollpension
- Transfers, Überlandfahrten, Inlandsflüge
- Hauser-Reiseleiter/in, Begleitmannschaft beim Trekking
- Nationalparkgebühren; höhenmedizinische Überdruckkammer; Satellitentelefon; unser
Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Visakosten;
- fehlende Mittagessen, Getränke; Trinkgelder (ca. 70 Euro);
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- fakultative und individuelle Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgebühren
sowie Ausgaben persönlicher Art;
- Flughafensteuern sowie Tourismus Service Steuer für die Inlandsflüge in Nepal
(pro Abflug ca. 165 NRs = ca. 1,80 Euro) und für den Rückflug aus Nepal (ca. 1.695
NRs = ca. 18 Euro);
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschläge der Flughäfen und
Fluggesellschaften.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Das 23-tägige Trekking ist eine sehr anspruchsvolle Tour, die nur für geübte
Wanderer mit ausgezeichneter Kondition geeignet ist. Die Wege sind meist in gutem
Zustand, doch gibt es auch einfachere, teilweise steile und ausgesetzte Bergpfade.
Obwohl kein klettertechnisches Können erforderlich ist, sollten Sie unbedingt
schwindelfrei und trittsicher sein. Die Tagesetappen schwanken zwischen 3 und
10 Stunden. Sie liegen oft bei 7 - 8 Stunden reiner Gehzeit bei mäßigem Tempo
und werden von Ruhepausen unterbrochen. Die zu überwindenden Höhenunterschiede
erreichen im Aufstieg bis zu 1.250 m, im Abstieg bis zu 1.450 m. Achten Sie bitte
auf langsames und stetiges Gehen, besonders am Anfang des Trekkings, wenn der
Organismus sich an die veränderten Verhältnisse noch nicht vollkommen angepasst
hat, sowie bei den langen, steilen Aufstiegen auf den Sama Peak (1.250 m im Aufstieg)
und zum Tilicho See (1.000 m im Aufstieg).
Auch für die Überschreitung des 5.105 m hohen Larkya La und des 5.400 m hohen
Mesokantu La ist sehr gute Kondition erforderlich, zumal die ungewohnte Höhe große
Anforderungen an den Organismus stellt. Im Extremfall sind bei ungünstigen Verhältnissen
für die Passüberquerung bis zu 12 Stunden nötig. Besonders im Frühjahr ist mit
erschwerten Bedingungen durch wechselnde Schneeverhältnisse zu rechnen. Durch
den langen Anmarsch wird die Höhenanpassung zwar wesentlich erleichtert, doch
sollten Sie bedenken, dass Sie von 490 m Höhe (Arughat) in Regionen bis 5.400
m vorstoßen. Ihr Herz und Kreislauf müssen deshalb in Ordnung sein; konsultieren
Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt.
Die Tagesleistung von oftmals 7-8 Stunden Gehzeit über 23 Tage hinweg erfordert
hohe körperliche Ausdauer. Zusätzlich ist die ungewohnte Höhe nicht zu unterschätzen.
Auch in psychischer Hinsicht wird einiges von Ihnen verlangt, da Sie größtenteils
in einem noch relativ unberührten Gebiet unterwegs sind. Wir empfehlen, sich durch
ausgedehnte Wanderungen und Waldläufe konditionell für diese Reise vorzubereiten.
Beim Trekking betreut Sie eine Begleitmannschaft, die sich um das Gepäck kümmert,
die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Bei langen Etappen mit später Ankunft
am Lager werden die Zelte von den Teilnehmern aufgebaut. Sie tragen nur das Notwendigste
(Anorak/Regenschutz, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, usw.) in Ihrem
Tagesrucksack; das restliche Gepäck wird von Trägern transportiert.
Bitte haben Sie Verständnis und stellen Sie keine allzu hohen Ansprüche, wenn
die Mahlzeiten teilweise etwas einseitig sind. Da unterwegs nicht immer Frischwaren
(Brot, Fleisch, Gemüse, etc.) einzukaufen sind, wird für das Trekking ein Großteil
der Verpflegung mitgeführt.
Einreisebestimmungen
Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das
bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein
Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate
gültig sein.
Preise (Stand Juli 08): mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen USD 25,-; mehrfache
Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-; mehrfache Einreise für bis zu 90 Tagen:
USD 100,-. Es werden auch Euro als Zahlungsmittel akzeptiert. Weitere Hinweise
finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com
Impfungen
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen
wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb
1.200 m sind malariafrei. Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht nur in den ländlichen
Regionen des Terai-Distrikts, insbesondere im Grenzgebiet zu Indien (z. B. Royal
Chitwan und Royal Bardia Park, Koshi Tappu Park).
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für
Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen
Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,86 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt
durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten,
nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Beachten Sie bitte, dass
Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung
und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen
von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer
Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen bzw. die
empfohlenen Kulturausflüge anzubieten, doch können wir für die exakte Durchführung
der Ausschreibung keine Garantie geben. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin,
dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Begegnen Sie den Einheimischen bitte mit Achtung, Feingefühl und Rücksicht und
vermeiden Sie alles, was die Bevölkerung in ihrem natürlichen Lebensgefühl verletzen
und negativ beeinflussen könnte - vor allem aufdringliches Fotografieren, Verteilen
von Geschenken (Luftballons, Süßigkeiten, Schreibstifte, etc.). Hinterlassen Sie
unterwegs und an den Zeltplätzen bitte keinen Abfall.
Beachten Sie bitte, dass Hauser exkursionen vor allem bei kurzfristigen Buchungen
von Anschlussflügen keinen Einfluss auf die Übergangszeiten hat und sich durchaus
einige Stunden Aufenthalt ergeben können. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und
Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns
als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In
verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin
bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte
in Nepal:
Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser langjähriger, in Nepal lebender Hauser-Reiseleiter ein wachsendes
Team von einheimischen deutschsprachigen Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung
auf. Seminare unterschiedlichster Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen
sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung dieses
Teams. Diese örtlichen Hauser-Reiseleiter führen orts- und sachkundig vorwiegend
unsere mit I und II bewerteten Kultur- und Wanderreisen.
Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lässt Hauser für die zu Trekkingtouren eingesetzten Nepali (Träger,
Sherpas und bei Zelttouren Küchenpersonal) Trekkingausrüstung fertigen oder zukaufen.
Auch bei uns gespendete neue Ausrüstung transportieren wir nach Nepal. Solche
Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen, Fleecedecken,
Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten in größere
Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz und werden an das eingesetzte
Personal ausgeliehen.
Unterstützung der Sir Edmund Hillary Stiftung
Seit 1990 unterstützt Hauser aktiv die Sir Edmund Hillary Stiftung Deutschland
durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere
für das Hillary Krankenhaus in Phaplu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde
Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchst gelegene Krankenhaus der
Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Hauser exkursionen beteiligt sich auch
an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung
Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee.
Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen
Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal.
Die beste Trekkingzeit ist von Oktober bis Ende April. Im Oktober und November
ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen
grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild,
manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht
ist meist hervorragend. März und April bringen warmes Wetter; es gibt vereinzelt
Regenfälle, die zu schönen Lichtstimmungen führen können. Zudem beginnt die Rhododendronblüte.
Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Der
Frühling geht Anfang Mai in eine Art Vormonsun über. Mitte Juni bis September
fallen die Hauptniederschläge in der Monsunzeit. Das Klima im Kathmandu-Tal ist
tagsüber - je nach Jahreszeit - angenehm bis sehr warm, abends kühlt es etwas
ab, im Winter kann die Temperatur bis auf 0°C sinken.
Ausrüstung
In den Hochregionen des Gebirges sind nachts Minusgrade (bis minus 15°C) möglich.
Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie neben leichten Sommersachen
auch warme Kleidung mitnehmen. Außerdem benötigen Sie eine bequeme Wanderausrüstung,
stabile und bedingt steigeisenfeste Trekkingschuhe mit guter Profilgummisohle
sowie Gamaschen. Teleskop-Tourenstöcke können beim Gehen sehr hilfreich sein.
Beim Trekking übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten mit Isoliermatten; sollte
Ihnen die Isomatte zu hart sein, bringen Sie bitte eine leichte, selbstaufblasbare
Thermomatte mit. Sie benötigen einen guten Schlafsack (Daune oder Kunststoff)
mit einem Komfortbereich bis minus 15°C.
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen
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