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Land: Nepal
Termin: 09.09.2010 - 03.10.2010
- 18-tägiges Zelt-Trekking durch unberührte Landschaften
- Überquerung von drei 5.000er-Pässen
- Besuch der Klosterorte Yangjer Gompa und Shey Gompa
- Phoksumdo-See (3.600 m) mit dem Dorf Ringmo
Diese Reise führt mitten hinein in das Herz von Dolpo. Die Dolpo-Region liegt
nordwestlich des Dhaulagiri, gehört bereits zum tibetisch-lamaistischen Kulturkreis
und erinnert im Landschaftsbild streckenweise an Tibet.
Von Kathmandu fliegen Sie über Nepalgunj nach Juphal (2.500 m). Entlang des Barbung
Khola und durch die Schlucht des Tarap Khola erreichen Sie Dho im oberen Tarap-Tal.
Hier begegnen Sie der unverfälschten tibetischen Kultur, die in ihrem Stammland,
dem benachbarten Südtibet, längst verschwunden ist. Mit der Überschreitung des
Choi La (5.000 m) betreten Sie das "Innere Dolpo" und folgen in Richtung Norden
dem Sarung Khola (Khola = Fluss).
Den ganzen Weg genießen Sie den Blick auf die gewaltigen Eismassive des Himalaya:
auf den Kanjiroba Himal im Westen, die zahlreichen tibetischen Grenzberge im Norden
und die Eisdome des Dhaulagiri im Südosten. Zuletzt, nach Überschreitung des Sehula
La (5.270 m), erwartet Sie Ringmo und der türkisfarbene Phoksumdo-See. Von hier
aus erfolgt der Rückweg durch das Tal des Suli Gad nach Juphal. Per Flug über
Nepalgunj kehren Sie zurück nach Kathmandu. Dolpo kann im Gegensatz zu den meisten
anderen Regionen Nepals auch im Sommer besucht werden, da es außerhalb des Monsun-Einflusses
liegt.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Etihad Airways von Deutschland über Abu Dhabi nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Ankunft in Kathmandu
Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Hauser-Reiseleitung zum
Hotel in Kathmandu (1.350 m). Vor dem Abendessen können wir evtl. noch einen kleinen
Spaziergang in der Nähe des Hotels unternehmen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A]
3. Tag Flug nach Nepalgunj
Je nach Flugplan fliegen wir vor- oder nachmittags von Kathmandu nach Nepalgunj
im westlichen Terai. Vom Flugplan hängt auch ab, wo wir Zeit für eine fakultative
Besichtigung haben.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 400m; Übernachtung im Hotel [FA]
4. Tag Juphal - Dunai
Vormittags fliegen wir weiter nach Juphal (2.550 m). Hier treffen wir auf unsere
Begleitmannschaft und starten nach der Mittagspause zur ersten Trekking-Etappe.
Im Distriktort Dunai (2.150 m) bauen wir unser erstes Zeltlager auf.
Gehzeit: 3h; Abstieg: 400m; Übernachtung im Zelt [FMA]
5. Tag Im Tal des Barbung Khola - Tarakot
Unsere Wanderung verläuft im Tal des Barbung Khola über Heutaghar (2.250 m) und
vorbei an einem Police Check-Post bis zu einem geeigneten Lagerplatz (2.450 m)
unterhalb der Ortschaft Tarakot.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 100m; Übernachtung im Zelt [FMA]
6.-8. Tag Flussaufwärts am Tarap Khola
Während dieser drei Tage folgen wir dem Tarap Khola flussaufwärts. Der Weg führt
durch eine Schlucht, die zu den spektakulärsten in ganz Nepal zählt. Langsam und
stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss sich erst an die dünne
Luft gewöhnen.
6.Tag: Gehzeit 8 Stunden; Aufstieg 1.140 m, Abstieg 340 m.
7.Tag: Gehzeit 7 Stunden; Aufstieg 740 m, Abstieg 395 m.
8.Tag: Gehzeit 6 Stunden; Aufstieg 800 m, Abstieg 300 m.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA]
9. Tag Dho - Shipchhok Gompa - Rimbum Gompa
Wir erreichen Dho (4.050 m) im oberen Tarap-Tal und befinden uns bereits im tibetisch
geprägten Kulturkreis. Am Nachmittag wollen wir bei einem 2 - 3-stündigen Ausflug
die Klöster Shipchhok und Rimbum besuchen.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA]
10. Tag Hochtal von Tharap - Richtung Choi La
Zunächst wandern wir aufwärts durch das hier recht weite Hochtal von Tarap. Später
dann biegen wir in ein Seitental ein, das sich vom Choi La (La = Pass) herabzieht.
Unterhalb des Passes errichten wir unser Hochlager in 4.650 m.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA]
11. Tag Choi La - Lagerplatz bei Tinje
Die Überquerung des Choi La (ca. 5.000 m) steht auf dem Programm. Von der Passhöhe
(1,5 Std. Gehzeit) haben wir einen großartigen Ausblick auf die Gipfel der Dolpo-Region
und die Berge Tibets. Ein sehr langer, rund 6-stündiger Abstieg durch kleine Seitentäler
und entlang des Sarung Khola führt uns zum Lagerplatz (4.150 m) vor dem Ort Tinje.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Zelt [FMA]
12. Tag Tinje - Richtung Shimen
Zunächst kommen wir durch Tinje (4.150 m), das in einem weiten und recht fruchtbaren
Tal liegt. Vorbei an langen Mani-Mauern wandern wir weiter flussabwärts und errichten
etwa 1 Std. vor der Ortschaft Shimen unser Lager (4.000 m).
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 150m; Übernachtung im Zelt [FMA]
13. Tag Shimen - Koma
Von Shimen (3.900 m) aus steigen wir zu einem 4.300 m hohen Pass auf und gelangen
über diesen nach Koma (4.170 m). Der Ort liegt einmalig schön mit Blick auf die
Berge Tibets.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 250m; Übernachtung im Zelt [FMA]
14. Tag Yangjer Gompa
Nach Überquerung mehrerer Höhenzüge erwartet uns ein mühsamer und zuletzt sehr
steiler Abstieg, der zudem recht ausgesetzt ist und über lockeres Geröll führt.
Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind hier unerlässlich. So erreichen wir
nachmittags die Yangjer Gompa (3.850 m), die am Fuße eindrucksvoller Felsberge
steht. Nach dem Besuch der Gompa bauen wir nach einer weiteren Stunde Abstieg
flussabwärts das Lager auf (3.700 m).
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 785m; Abstieg: 1245m; Übernachtung im Zelt [FMA]
15. Tag Saldang - Namgung
Wir folgen zunächst dem Nagung Khola und steigen dann nach Saldang (4.000 m)
auf. Hier ist die Hälfte dieser Tagesetappe geschafft. Nach einem recht steilen
Zwischenaufstieg zu einem Pass (4.500 m) steigen wir nach Namgung (4.350 m) ab.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 1150m; Abstieg: 500m; Übernachtung im Zelt [FMA]
16. Tag Gela La - Shey Gompa
Ein weiterer 5.000er-Pass, der Gela La (ca. 5.020 m), ist nach rund 4 Std. erklommen.
Nun liegen noch knapp 2 Std. bis zum Zeltlager bei der legendären Shey Gompa (4.300
m) vor uns. Wir nutzen die Gelegenheit, die Klostergebäude zu besichtigen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 800m; Übernachtung im Zelt [FMA]
17. Tag Reservetag
Dieser Tag dient als Reservetag, falls es im bisherigen Verlauf der Tour zu Verzögerungen
gekommen sein sollte. Vormittags können wir einen 3-stündigen Ausflug zur Tsakang
Gompa (4.460 m) unternehmen. Wir legen nach Möglichkeit schon am Nachmittag den
ersten Teil des langen Anstieges zum nächsten Pass zurück und bauen in knapp 4.850
m ein Hochlager auf.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 500m; Übernachtung im Zelt [FMA]
18. Tag Kang La
Mit dem Kang La (5.350 m) überqueren wir den dritten und letzten 5.000er-Pass.
Der Abstieg vom Pass ist ziemlich mühsam und führt durch eine steile und enge
Schlucht in das dicht bewaldete Tal des Phoksumdo Khola. Nach einem sehr langen
Wandertag schlagen wir unser Lager an geeigneter Stelle in einem Wald auf.
Gehzeit: 9h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 1700m; Übernachtung im Zelt [FMA]
19. Tag Phoksumdo-See - Ringmo
Nachdem wir das nördliche Ufer des Phoksumdo-Sees erreicht haben, steigt der
Weg erneut an und bietet von einigen Aussichtspunkten aus atemberaubende Blicke
auf den türkisfarbenen See. Mittags erreichen wir dann unser Tagesziel Ringmo
am südlichen Ufer des auf 3.730 m hoch gelegenen, türkisfarbenen Sees. Der letzte
Teil des Weges dorthin führt über einen Felsensteig am Steilufer entlang. Nachmittags
besuchen wir ein Kloster.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 500m; Übernachtung im Zelt [FMA]
20. Tag Ringmo - Sekpa
Unsere heutige Etappe führt entlang dem Phoksumdo-Fluss, an dem wir nach kurzer
Strecke einem sehr schoenen Wasserfall sehen, durch alte Zedernwälder teils recht
steil bergab bis zu einem Armeecamp, das sogar ein kleines Museum hat. Diese Strecke
ist auch eine recht einsame Gegend in urigen Wäldern wie aus dem Maerchen. Es
folgt ein Aufstieg von ca. 30 Minuten zum Dorf Ranga Gaon, bevor wir bei Sekpa
(2.670 m) unser Lager aufschlagen.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 1100m; Übernachtung im Zelt [FMA]
21. Tag Sepka - Rohagaon - Juphal
Wir wechseln über eine kleine Holzbrücke auf die Westseite des Flusses und kommen
dort bald in einen Birken- und Wacholderwald. Weiter geht es zum Tharo Khola (Khola=Fluss).
Nun wird der Weg einfacher bis zum Dorf Rohagaon (2.910 m). In ihrem kleinen Kloster
verehren die hier ansässigen Magar die örtliche Gottheit Mastha. Wir laufen weiter
durch die Schlucht entlang des Sulighad-Flusses bis Ruphad. Über die Hängebrücke
geht es dann über den Thuli Beri bergan in ca. 2,5 Stunden bis Juphal.
Am Abend können wir mit unserer Begleitmannschaft Abschied feiern.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 850m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Zelt [FMA]
22. Tag Kathmandu
Heute benötigen wir gutes Wetter, um beide Flüge absolvieren zu können und um
die Aussicht vom Flugzeug aus auf die Bergwelt Westnepals genießen zu können.
Zurück in Kathmandu können wir uns im Hotel frisch machen. Wer möchte, kann noch
durch die Altstadt bummeln.
Aufstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [FA]
23. Tag Kathmandu
Zuerst besuchen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den Königspalast
Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen. Unter anderem auch die Residenz
und der Kumari, der „lebenden" Göttin, und das Katamandap (Haus aus Holz), welches
das erste zentrale Handelshaus von Kathmandu angesehen wird. Vorbei am größten
und ältesten Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Bazarstraßen
am Tempel der Annapurna Göttin vorbei ins Einkaufsviertel Thamel.
Nachmittags haben wir die Gelegenheit, folgende fakultative Ausflüge mit Reiseleitung
zu unternehmen: wir fahren zur Königsstadt Patan, die als Wiege der Kunst und
Zentrum der Newar-Architektur gilt. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um
den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast
ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade
des Königspalastes und die Innenhöfe an. In den verwinkelten Gassen entdecken
wir weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den buddhistischen Mahabaudha ("Tempel
der 1000 Buddhas") und die hinduistische, fünfgeschossige Kumbeshvar-Pagode.
Die Königsstadt Bhaktapur mit ihrem gut erhaltenen, mittelalterlichen Stadtbild
und der höchsten Pagode Nepals gilt als schönste Stadt des Landes. Einzigartig
ist ihr gut erhaltenes mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern
wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren
und das vergoldete Eingangsportal in den Königspalast. Wir kommen zum Platz mit
der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. Vorbei am Töpferviertel
gelangen wir in den Ostteil der Stadt zum Dattatreya-Platz. Hier bestaunen wir
die Häuserzeilen mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen; in den restaurierten
Priesterhäusern sind ein Bronze- und Holzschnitz-Museum sowie Werkstätten untergebracht.
Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen.
Übernachtung im Hotel [FA]
24. Tag Rückflug
Der Tag steht zur freien Verfügung. Wir empfehlen folgende fakultative Besichtigungen
mit Reiseleitung: Zuerst besuchen wir Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss.
Für Hindus ist dies der heiligste Ort in Nepal. Der im Pagoden-Stil errichtete
Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist ein Blick auf den riesigen
vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von einer Aussichtsterrasse überblicken wir das
gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen
am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen. Weiter geht
es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt
sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir „im Uhrzeigersinn"
pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen,
Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen vermittelt viel
Atmosphäre.
Gegen Abend werden wir werden zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach
Deutschland.
[F]
25. Tag Ankunft
Ankunft in Deutschland.
Leistungen
- Linienflug mit Gulf Air Frankfurt – Bahrain – Kathmandu – Bahrain – Frankfurt,
- kostenlose Rail & Fly-Bahnfahrkarte ab/bis deutscher Grenze
- Übernachtungen in Hotels, Lodges und Zelten; meist Vollpension
- Inlandsflüge,
- Transfers
- Hauser-Reiseleiter ab/bis Kathmandu,
- Begleitmannschaft beim Trekking
- Eintrittsgebühren, Nationalparkgebühren;
- Flaschensauerstoff;
- unser Versicherungspaket;
HINWEIS: Die Special Permit-Kosten von US $ 500,- p.P. sind vor Ort zu entrichten und
nicht im Reisepreis eingeschlossen
Nicht enthaltene Leistungen
- Visakosten;
- Gebühr für das „Special Trekking Permit" für das Innere Dolpo (z. Zt. 500 US$/Stand
10/09); fehlende Mittagessen, Getränke; Trinkgelder (ca. 50 €);
- Einzelzimmer- und/oder Einzelzelt-Zuschlag;
- fakultative und individuelle Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgebühren
sowie Ausgaben persönlicher Art;
- Flughafensteuern sowie Tourismus Service Steuer für die Inlandsflüge in Nepal
(pro Abflug ca. 165 NRs = ca. 1,80 Euro) ;
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschläge der Flughäfen und
Fluggesellschaften.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Das Trekking ist anspruchsvoll und nur für geübte Bergwanderer mit ausgezeichneter
Kondition geeignet. Auch Schwindelfreiheit und Trittsicherheit (sicheres Gehen
auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) werden vorausgesetzt, da die Route manchmal
durch wegloses Gelände oder über einfache, teils steile Pfade führt, die etwas
ausgesetzt sind. Vereinzelt können schneebedeckte Abschnitte das Weiterkommen
erschweren. Die Trekkingleistung ist über 18 Tage zu erbringen. Das erfordert
neben viel Ausdauer in physischer Hinsicht auch viel Durchhaltevermögen in psychischer
Hinsicht, da Sie in abgelegenen, einsamen Gebieten unterwegs sind. Von den Mitreisenden
werden Kameradschaft, Hilfsbereitschaft und Gemeinschaftsgeist erwartet.
Für die täglichen Wanderetappen mit 3 - 8 Stunden reiner Gehzeit benötigen Sie
viel Ausdauer (bei widrigen Verhältnissen können es auch mal 9 - 10 Stunden werden).
Besonders für die Überschreitung der drei 5.000er-Pässe sind eine gute körperliche
Gesamtverfassung sowie gute Konstitution sehr wichtig, um eventuell Schwierigkeiten
in der Höhe gewachsen zu sein. Die Gefahr der Höhenkrankheit ist nicht zu unterschätzen!
Gehen Sie bitte unbedingt langsam und stetig, besonders am Anfang der Tour, wenn
der Organismus sich an die neuen Gegebenheiten gewöhnen muss. Ihr Herz und Kreislauf
müssen in Ordnung sein; konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt oder
Ihre Ärztin.
Während des Trekkings übernachten Sie in Zwei-Personen-Zelten mit Isoliermatten.
Sie werden von einer Begleitmannschaft (Sherpas, Träger, Koch) betreut, die sich
um das Gepäck kümmert, die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Unterwegs
tragen Sie nur das Notwendigste für den Tag in einem Tagesrucksack (z. B. Regenschutz,
Jacke, Trinkflasche, Kamera, etc.); das restliche Gepäck wird von Trägern transportiert.
Bitte haben Sie Verständnis und stellen Sie keine hohen Ansprüche, wenn die Mahlzeiten
im Laufe des Trekkings etwas einseitig werden. Da Sie in einer sehr einsamen Gegend
wandern, sind Frischwaren (Brot, Fleisch, Gemüse) nur selten erhältlich, weshalb
ein Großteil der Verpflegung bereits in Kathmandu eingekauft und mitgenommen werden
muss.
Einreisebestimmungen
Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das
bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein
Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate
gültig sein.
Preise (Stand Juli 08): mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen USD 25,-; mehrfache
Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-; mehrfache Einreise für bis zu 90 Tagen:
USD 100,-. Es werden auch Euro als Zahlungsmittel akzeptiert. Weitere Hinweise
finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com
Impfungen
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen
wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb
1.200 m sind malariafrei. Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht nur in den ländlichen
Regionen des Terai-Distrikts, insbesondere im Grenzgebiet zu Indien (z. B. Royal
Chitwan und Royal Bardia Park, Koshi Tappu Park).
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für
Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen
Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,86 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt
durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten,
die politische Lage, unvorhersehbare Ereignisse wie Schnee und Erdrutsche oder
sonstige Faktoren. Ein Trekking ins „Innere Dolpo" hat Pioniercharakter und setzt
sowohl Aufgeschlossenheit für Land und Leute als auch die Bereitschaft voraus,
sich auf ein Stück Abenteuer einzulassen. Wir bitten Sie um Geduld und Flexibilität,
wenn nicht alles so reibungslos wie in anderen viel besuchten Regionen Nepals
abläuft. Deshalb steht es Ihrer Reiseleitung frei, den Programmablauf und insbesondere
einzelne Trekkingetappen und Ruhetage in Abstimmung mit dem Sirdar (dem Leiter
der Trekkingmannschaft) gemäß der aktuellen Situation festzulegen.
Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten
(trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu
unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich
werden Ihre Reiseleitung und unsere Agentur stets darum bemüht sein, sämtliche
Programmpunkte zu erreichen bzw. die empfohlenen Kulturausflüge anzubieten, doch
können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben.
Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise
teilnehmen. Wir danken für Ihr Verständnis.
Die Inlandflüge in Nepal können wegen der begrenzten Flugraum-Kapazität oder
sonstigen Faktoren wie schlechte Witterungsbedingungen verschoben werden oder
gar ausfallen; Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot.
Das Verspätungs- und Ausfallrisiko dieser Flüge liegt außerhalb unseres Einflussbereiches
und geht allein zu Lasten der Teilnehmer. Mit Ihrer Reiseanmeldung nehmen Sie
dieses Risiko auf sich.
Die Dolpo-Region ist erst seit 1988 für Trekking-Gruppen geöffnet. Die Einreise
in dieses Gebiet ist gewissen Bestimmungen unterworfen. Die Erteilung eines „Special
Trekking Permit" verläuft in der Regel problemlos in Nepal, unterliegt aber völlig
der nepalischen Regierung, d. h. es kann zu unvorhersehbaren Änderungen oder Schwierigkeiten
kommen, die sogar zur Verweigerung des Permits führen können. Eventuell werden
auch kurzfristig neue Bedingungen erlassen, die Einfluss auf die Route haben könnten.
Wir müssen uns vorbehalten, dass daraus resultierende Folgen zu Lasten der Teilnehmer
gehen.
Bitte senden Sie uns bereits mit Ihrer Reiseanmeldung eine gut lesbare Kopie
Ihrer Reisepass-Seite mit Ihren Passdaten sowie vier Passbilder, die unser nepalischer
Partner etwa drei Wochen vor Ihrem Eintreffen zur Vorbereitung der Special Permits
benötigt.
Achtung: Rücksichtnahme und Verständnis der einheimischen Bevölkerung gegenüber
setzen wir bei allen Mitreisenden voraus. Fragen Sie bitte, bevor Sie fotografieren!
Verzichten Sie auf Bilder, wenn Fotografieren unerwünscht ist. Verteilen Sie bitte
keine Geschenke, um die Kinder nicht zum Betteln zu verleiten.
Von der Mitnahme von Videogeräten für das Trekking bitten wir abzusehen, da es
keine klaren Bestimmungen über anfallende Videogebühren gibt, die bis zu 1.500
US$ hoch sein können. Fotografieren außerhalb der Tempel- und Gompa-Bereiche ist
dagegen gestattet.
Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und
Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns
als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In
verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin
bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte
in Nepal:
Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser langjähriger, in Nepal lebender Hauser-Reiseleiter ein wachsendes
Team von einheimischen deutschsprachigen Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung
auf. Seminare unterschiedlichster Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen
sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung dieses
Teams. Diese örtlichen Hauser-Reiseleiter führen orts- und sachkundig vorwiegend
unsere mit I und II bewerteten Kultur- und Wanderreisen. Für alle unsere Reiseleiter
haben wir eine Kranken- und Unfallversicherung inkl. Rettungsflug abgeschlossen.
Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lässt Hauser für die zu Trekkingtouren eingesetzten Nepalis (Träger,
Sherpas und bei Zelttouren Küchenpersonal) Ausrüstungen fertigen oder zukaufen.
Auch bei uns gespendete neue Ausrüstungen transportieren wir nach Nepal. Solche
Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen, Fleecedecken,
Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten in größere
Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz und werden an das eingesetzte
Personal ausgeliehen. Hauser lässt alle eingesetzten Begleitmannschaften durch
eine Kranken- und Unfallversicherung versichern.
Unterstützung der Sir Edmund Hillary Stiftung
Seit 1990 unterstützt Hauser aktiv die Sir Edmund Hillary Stiftung Deutschland
durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere
für das Hillary Krankenhaus in Phaplu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde
Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchst gelegene Krankenhaus der
Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Hauser exkursionen beteiligt sich auch
an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung
Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee.
Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen
Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal.
Die beste Trekkingzeit ist von Oktober bis Ende April. Im Oktober und November
ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen
grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild,
manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht
ist meist hervorragend. März und April bringen warmes Wetter; es gibt vereinzelt
Regenfälle und schöne Lichtstimmungen. Zudem beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke
sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Der Frühling geht
Anfang Mai in eine Art Vormonsun über. Mitte Juni bis September fallen die Hauptniederschläge
in der Monsunzeit. Das Innere Dolpo kann aber im Gegensatz zu anderen Bergzielen
in Nepal auch im Sommer besucht werden, denn es liegt jenseits der Monsungrenze.
Im Kathmandu-Tal ist das Klima gemäßigt, d. h. tagsüber ist es angenehm warm bis
heiß, nachts kühlt es ab.
Ausrüstung
Je nach Höhe können die Temperaturen stark differieren, d. h. Sie benötigen sowohl
leichte als auch sehr warme Kleidung (Pullover/Fleece, Jacke, Regenschutz, etc.).
In den Hochregionen sind nachts Temperaturen bis zu minus 15°C möglich, so dass
ein sehr warmer Schlafsack (Komfortbereich bis minus 10°C) notwendig ist. Sollte
Ihnen die gestellte Isoliermatte zu hart sein, bringen Sie bitte eine leichte
selbst aufblasbare Thermomatte mit. Sie brauchen eine bequeme Wanderausrüstung
sowie stabile, knöchelhohe Trekkingschuhe mit guter Profilsohle. Stellen Sie sich
darauf ein, dass manchmal starker Wind herrschen kann und mit großer Staubentwicklung
zu rechnen ist. Es ist sehr wichtig, sich durch entsprechende Kleidung und ein
Kopftuch zu schützen.
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 14 Personen
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