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Land: Nepal
Termin: 02.10.2010 - 20.10.2010
- 13-tägiges Trekking im Antlitz der Eisriesen des Khumbu
- Ausflugs- und Akklimatisationstage bei Thame und in Dingpoche
- Gipfelmöglichkeit Kala Pattar (5.643 m)
- Besuch des Mt. Everest-Basislagers (5.350 m)
- Sherpa-Klöster Thame, Tengpoche und Pangpoche
Nach der Ankunft in Lukla wandern Sie im engen Tal des „Milchflusses" Dhudh Kosi
hinauf nach Namche Bazar, dem Handelszentrum der Sherpa. Ein zweitägiger Abstecher
ins Seitental von Thame dient der Akklimatisation an die ungewohnte Höhe.
Nach dem Besuch des wie ein Adlerhorst am Fels liegenden Klosters lernen Sie
die weitläufigen Sherpa-Dörfer Khunde mit dem Hillary Hospital und Khumjung kennen.
Von hier aus haben Sie einen wunderbaren Blick auf die schneebedeckte Ama Dablam.
Nach dem Durchqueren der tiefen Schlucht des Dhudh Kosi erreichen Sie den Höhenrücken
von Tengpoche mit dem wieder aufgebauten Kloster und besuchen schließlich in Pangpoche
die älteste Gompa im Khumbu. Über Dingpoche führt der Weg zum Weiler Lobuche und
nach Gorak Shep. Auf dem Gipfel des Kala Pattar befinden Sie sich rund zehn Kilometer
Luftlinie von der Gipfelpyramide des Mt. Everest entfernt. Bei klarer Sicht präsentieren
sich die 8.000er Lhotse und Makalu.
Der Tiefblick reicht über die Gletscherwelt bis ins Everest-Basislager, das Sie
nach einer Nacht in Gorak Shep am folgenden Tag besuchen. Auf dem Rückweg begehen
Sie einen aussichtsreichen Höhenweg nach Phortse und überschreiten einen letzten
fast 4.000 m hohen Pass, bevor Sie über Namche Bazar nach Lukla zurückkehren.
Im Kathmandu-Tal können Sie vor und nach dem Trekking die mittelalterlich anmutenden
Königsstädte sowie hinduistische und buddhistische Heiligtümer besuchen.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Gulf Air von Frankfurt über Bahrain nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Kathmandu
Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Hauser-Reiseleitung zum
Hotel in Kathmandu. Eventuell können wir noch einen kleinen Spaziergang in der
Nähe des Hotels unternehmen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel
3. Tag Flug nach Lukla - Wanderung nach Phakding
In etwa einer Stunde fliegen wir morgens mit einem Propeller-Flugzeug von Kathmandu
nach Lukla (2.800 m, asphaltierte Rollbahn), wo uns die Begleitmannschaft bereits
erwartet. Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss
sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Wir steigen ca. 1,5 Std. zum Kusum-Fluss
(2.550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts
nach Phakding (2.650 m). Der Rest des Tages dient dem Ausruhen und kommt unserer
Akklimatisation zugute.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 250m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
4. Tag Sagarmatha-Nationalpark - Namche Bazar
Weiter nordwärts queren wir mehrmals den Fluss auf langen Drahtseilbrücken. In
Jorsale befindet sich der „Police Checkpost" am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark.
Benannt ist dieser nach dem Sherpa-Wort für den Mt. Everest. Nach insgesamt 3
- 4 Std. stromaufwärts erreichen wir den Zusammenfluss von Nangpo und Imja zum
Dudh Kosi (2.850 m). Hinter der Stahlbrücke über die Imja-Schlucht bewältigen
wir in etwa 2 Std. den steilen und kraftraubenden Aufstieg zum berühmten Sherpa-Zentrum
Namche Bazar (3.450 m). Wir richten uns in einer angenehmen Lodge oberhalb der
Polizeistation ein und können einen Rundgang durch die Geschäfts- und Souvenirstraße
machen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 950m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
5. Tag Mendaphu Hill -Thame
Zuerst besuchen wir den Mendaphu Hill oberhalb des Ortes. Hier finden wir die
Hauptverwaltung des Parks mit einem informativen Museum und einem erstklassigen
Aussichtspunkt auf zahlreiche Khumbu-Gipfel wie Mt. Everest, Lhotse, Taboche und
Ama Dablam. Nun geht es vorbei an Mani-Mauern und hübschen Chörten in ein abgelegenes
Seitental mit kleinen Orten wie Thomde. Nachmittags erreichen wir das Sherpa-Dorf
Thame auf einer ehemaligen Grundmoräne in 3.800 m Höhe. Nach Norden verläuft ein
historisch bedeutsamer Handelsweg über den 5.720 m hohen Nangpa La nach Tibet.
Noch heute findet über den Pass, über den vor gut 500 Jahren die ersten Sherpa-Klans
aus Osttibet einwanderten, ein kleiner Handelsverkehr mit Yak-Karawanen statt.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 50m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
6. Tag Thame Gompa - Khunde - Khumjung
Morgens steigen wir vom Lagerplatz über die nördliche Seitenmoräne auf 4.000
m zur berühmten Thame Gompa auf. Das Mönchsdorf mit dem Kloster klebt wie ein
Adlerhorst im steilen Hang. Bei klarem Wetter blicken wir vom Aussichtspunkt etwas
oberhalb auf die Gipfelpyramide des Cho Oyu. Auf einer anderen Route gelangen
wir, vorbei am Stausee und dem neuen Wasserkraftwerk, wieder talauswärts nach
Thomde. Dahinter biegen wir auf den Höhenweg nach Syangpoche (mit der höchsten
Flugpiste Nepals) ab. Über einen kleinen Pass gelangen wir ins stattliche Dorf
Khunde mit dem Hospital der Sir Edmund Hillary Stiftung. Über verwinkelte Wege
und zwischen steingesäumten Ackerparzellen hindurch kommen wir zur Gompa von Khumjung
(3.800 m) und zu unserer Lodge.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 450m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
7. Tag Sanasa - Punki - Tengpoche
Morgens unternehmen wir einen ca. 1-stündigen Ausflug hinauf zum berühmten Everest
View Hotel. Zurück in Khumjung, kehren wir dem Hochtal den Rücken und wandern
hinab nach Sanasa. Von hier wählen wir den Pfad hinunter in die tiefe Imja Kosi-Schlucht
und treffen nach 2,5 Std. Wanderzeit im Weiler Phunki (3.250 m) ein. Nach einem
2-stündigen Aufstieg erreichen wir den Kamm von Tengpoche (3.870 m). Bei klarem
Wetter erfreut uns bis zum Sonnenuntergang der grandiose Ausblick auf die Eisriesen
im Khumbu. Über uns thronen Gipfel wie Kongde Ri, Taboche, Mt. Everest, Nuptse,
Lhotse, Ama Dablam, Kang Taiga und Tramserku.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 650m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
8. Tag Tengpoche - Pangpoche - Dingpoche
Morgens ist die beste Zeit, das nach dem Brand von 1989 wieder aufgebaute Kloster
zu besuchen. Lohnenswert ist auch ein Ausflug am östlichen Kamm hinauf, um die
Aussicht über Tengpoche und die Bergwelt zu genießen. Vormittags steigen wir durch
Wald mit riesigen Bartflechten zur Brücke über den Imja Kosi ab, dann geht es
nach Pangpoche (3.985 m). In dem durch uralte Wacholderbäume geprägten Dorf können
wir die mit über 350 Jahren älteste Gompa im Khumbu besuchen. Am Nachmittag folgen
wir dem Hangweg zur Brücke über den Imja Kosi (4.135 m) und treffen nach kurzem
Aufstieg in Dingpoche ein. Dieser Ort ist mit rund 4.350 m das höchstgelegene,
dauerhaft (auch im Winter) besiedelte Dorf im Khumbu-Gebiet.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 150m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
9. Tag Akklimatisationstag in Dingpoche
Um uns noch besser an die ungewohnte Höhe zu akklimatisieren, verbringen wir
den heutigen Tag und eine weitere Nacht in Dingpoche. Wir können einfach ausruhen
oder einen fakultativen Ausflug zum knapp 5.000 m hohen "Hausberg", dem Dingpoche
Peak, unternehmen.
Übernachtung in einer Lodge [FA]
10. Tag Duglha - Lobuche
Nur kurz ist der Anstieg zu einem Chörten, der einen letzten Blick ins Chukhung-Tal
eröffnet. Über den Höhenweg oberhalb des Pheriche-Tales wandern wir gemütlich
zum Gletscherfluss des Khumbu-Gletschers. Wir rasten im Weiler Duglha (4.620 m)
unterhalb der Endmoräne und meistern dann das anstrengende Steilstück über die
alte Moräne bis zu den Gedenkschreinen für verunglückte Bergsteiger und Sherpas
(4.850 m). Weiter geht es in der Mulde zwischen den Lobuche-Bergen und der Khumbu-Seitenmoräne
leicht ansteigend bis zu den einfachen Lodges von Lobuche (4.930 m).
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 100m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
11. Tag Gorak Shep - Mt. Everest-Basislager - Gorak Shep
Über die Endmoräne des Changri Nup-Gletschers mehrmals auf- und absteigend, bewältigen
wir den Kräfte zehrenden Anmarsch (ca. 3 Std.) zur Hochalm Gorak Shep (5.200 m),
wo wir in einer Lodge übernachten werden. Da wir hier am höchsten Ort dieser Reise
schlafen, müssen wir besonders darauf achten, langsam aufzusteigen und genügend
Wasser zu trinken. Nach einer Pause ziehen wir taleinwärts weiter über den schuttbedeckten
Gletscher und erreichen nach ca. 3 Std. das Basislager des Mt. Everest (5.350
m). Ein historischer Platz - von hier starten fast alle Everest-Expeditionen zum
berüchtigten Khumbu-Eisfall, der imposant vor uns liegt. Nach kurzer Rast wandern
wir zurück nach Gorak Shep.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 200m; Übernachtung in einer einfachen Lodge
[FA]
12. Tag Gorak Shep - Kala Pattar - Pheriche
Für den Gipfeltag zum Kala Pattar („schwarzer Berg") heißt es früh aufstehen.
Hinter dem ausgetrockneten See erkennen wir bereits die Route zum Panoramagipfel
des 5.643 m hohen Kala Pattar (ca. 2 Std.). Beeindruckend ist nicht nur die Nähe
zur Everest-Pyramide (ca. 10 km Luftlinie entfernt!) und zum Nuptse-Grat, sondern
auch der Tiefblick auf die Eiswelt des Changri- und des Khumbu-Gletschers mit
dem Bereich des Basislagers in der Ferne. Ein kräftiger Wind fegt oben auf der
Spitze dieses Vorberges des Pumori.
Nachdem wir uns genügend umgesehen haben, gehen wir zu Mittag zurück nach Gorak
Shep und steigen dann auf bekannter Route über Duglha ab bis Pheriche (4.200 m),
dem Ort mit dem höchstgelegenen Hospital der Region. Wieder in geringerer Höhe,
verbringen wir die Nacht in einer gemütlichen Lodge.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 1450m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
13. Tag Pangpoche - Phortse
Zunächst passieren wir einen kleinen Pass und wandern über den Talweg hinab nach
Pangpoche. Für den weiteren Rückweg schlagen wir eine neue Route ein. Sie führt
über einen aussichtsreichen Höhenweg, auf dem man manchmal auf Herden des berühmten
„blue sheep" trifft, zum Terrassendorf Phortse (3.800 m). Dieses Dorf in exponierter
Lage und schöner Nachmittagssonne ist weniger frequentiert von Trekkern und besitzt
noch seinen alten Charme.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 550m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
14. Tag Phortse Tenga - Mon La - Sanasa - Namche Bazar
Hinter Phortse steigen wir tief hinab zum Fluss (3.550 m) bei Phortse Tenga,
der aus dem Gokyo-Hochtal kommt. Auf der Gegenseite geht es zum letzten Mal steil
empor. Vom Mon La (3.973 m), wo wir eine tolle Aussicht haben, wandern wir hinab
nach Sanasa und auf breitem Hangweg hoch über dem Imja-Tal nach Namche Bazar.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 480m; Abstieg: 350m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
15. Tag Namche Bazar - Lukla
Wir nehmen Abschied vom Handelszentrum der Sherpa und wandern über den „Highway",
die einzige Wegverbindung von Namche Bazar nach Lukla, bis zu unserer Lodge in
der Nähe der Flugpiste. Abends können wir mit unserer Mannschaft den Abschied
aus dem Khumbu Himal feiern.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1050m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
16. Tag Kathmandu
Wenn das Wetter mitspielt, fliegen wir bereits am Vormittag von Lukla nach Kathmandu
und sind zur Mittagszeit im Hotel. Nachmittags können wir an einem fakultativen
Ausflug nach Bhaktapur teilnehmen. Als kultureller Höhepunkt erwartet uns diese
Königsstadt, die schönste Stadt des Landes, deren Aufbau die Deutsche Regierung
maßgeblich unterstützte. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes mittelalterliches
Stadtbild. Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien
und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal in den Königspalast.
Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola.
Vorbei am Töpferviertel gelangen wir in den Ostteil der Stadt zum Dattatreya-Platz.
Hier bestaunen wir die Häuserzeilen mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen;
in den restaurierten Priesterhäusern sind ein Bronze- und Holzschnitz-Museum sowie
Werkstätten untergebracht.
Übernachtung im Hotel [F]
17. Tag Kathmandu
Zuerst besuchen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den alten
Königspalast Hanuman Dhoka sind Dutzende von Hindu-Tempeln zu sehen, darunter
die Taleju-Pagode, größter und ältester Tempel der Stadt. Harmonisch wirken das
warme Rostrot der Ziegel und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken aus
braunschwarzem Salbaumholz. Wir bummeln durch belebte Bazarstraßen nach Norden
ins Einkaufsviertel Thamel.
Am Nachmittag können wir an einem fakultativen Ausflug nach Swayambunath teilnehmen.
Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt
sich auf einem aussichtsreichen Hügel über das Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen
führen uns vom Fuß des „Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa
mit den zahlreichen umliegenden Gedenkschreinen und Tempeln. Viele Affen springen
in den Bäumen, zwischen den Statuen und den Tempelanlagen umher.
Am Abend treffen wir uns zum Abschiedsessen.
[FA]
18. Tag Rückflug
Bis zum Abflug steht uns der Tag zur freien Verfügung. Folgende fakultative Besichtigungen
mit Reiseleitung können wir unternehmen:
wir besuchen zuerst Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss. Für Hindus ist dies
der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte
für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt
wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch
von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von
einer Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln,
Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre
rituellen Handlungen ausführen. Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum
der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes,
über deren Terrasse wir „im Uhrzeigersinn" pilgern. Der gesamte Bereich um den
40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen
neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich werfen wir einen
Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße
Statue des Maitreya-Buddha thront.
Gegen Abend werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland.
[F]
19. Tag Ankunft
Ankunft in Deutschland.
Leistungen
- Linienflug mit Gulf Air Frankfurt – Bahrain – Kathmandu – Bahrain – Frankfurt,
kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze
- Übernachtungen in Hotels und Lodges; Halbpension
- Inlandsflüge, Transfers
- Hauser-Reiseleiter ab/bis Kathmandu, Begleitmannschaft beim Trekking
- Eintrittsgebühren, Nationalparkgebühren; Flaschensauerstoff; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Visakosten;
- fehlende Mittagessen, Getränke;
- Trinkgelder (ca. 50 €);
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- fakultative und individuelle Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgebühren
sowie Ausgaben persönlicher Art;
- Flughafensteuern sowie Tourismus Service Steuer für die Inlandsflüge in Nepal
(pro Abflug ca. 165 NRs = ca. 1,80 Euro) ;
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschläge der Flughäfen und
Fluggesellschaften.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Dieses mittelschwere Trekking weist keine besonderen technischen Schwierigkeiten
auf und kann von jedem geübten, trittsicheren Bergwanderer (gemeint ist sicheres
Gehen auf teils steinigen und steilen Pfaden), der über gute Kondition und körperliche
Konstitution verfügt, begangen werden. Ihr Herz und Ihr Kreislauf müssen in Ordnung
sein; konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt. Die Gefahr einer Höhenkrankheit
ist nicht zu unterschätzen; zu rasches Gehen kann zu frühzeitiger Konditionsschwäche
führen. Langsames und stetiges Gehen ist wichtig, besonders am Anfang der Tour,
wenn sich der Organismus allmählich an die neuen Verhältnisse (Klima, veränderte
Schlaf- und Essgewohnheiten) gewöhnen muss. Die erforderliche Tagesleistung hält
sich durch ausgewogene Etappeneinteilung zwar in Grenzen, doch ist die Leistung
über mehrere Tage zu erbringen. Die Tagesetappen belaufen sich meist auf 4 - 7
Stunden.
Die täglich zu überwindenden Höhenunterschiede reichen bis zu 950 Höhenmetern
im Auf- bzw. 1.450 m im Abstieg. Einheimische Träger und/oder Tragtiere besorgen
den Transport des Hauptgepäcks, so dass Sie nur das Notwendigste für den Tag (Anorak,
Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.) in Ihrem Tagesrucksack tragen
und sich den Landschaftseindrücken „unbeschwert" widmen können. Das Wandern in
Höhen über 4.000 m (oberhalb von Pangpoche) stellt erhebliche Anforderungen an
Ihre Kondition und setzt einen gesunden, belastbaren Organismus voraus. Die technisch
einfache Besteigung des Kala Pattar (5.643 m) erfordert zusätzlich Belastbarkeit
und Ausdauer wegen der Höhe und Länge der Tour.
Einreisebestimmungen
Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das
bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein
Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate
gültig sein.
Preise (Stand August 09): mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen USD 25,-; mehrfache
Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-. Es werden auch Euro als Zahlungsmittel
akzeptiert. Weitere Hinweise finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com
Impfungen
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen
wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb
1.200 m sind malariafrei.
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für
Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen
Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir
bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de oder kontaktieren
Sie unser Service Team unter der Telefonnummer 089-235006-0.
Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt
durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten,
unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Beachten Sie bitte, dass Feiertage
oder überraschende Restaurierungsarbeiten zu unvorhersehbaren Schließungen von
Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich werden Ihre Reiseleitung
und unsere Agentur stets darum bemüht sein, sämtliche Programmpunkte zu erreichen
bzw. die empfohlenen Kulturausflüge anzubieten, doch können wir für die exakte
Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Zudem weisen wir ausdrücklich
darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen. Wir danken für
Ihr Verständnis.
Die Inlandflüge in Nepal können wegen der begrenzten Flugraum-Kapazität oder
sonstigen Faktoren wie schlechten Witterungsbedingungen verschoben werden oder
gar ausfallen; Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot.
Das Verspätungs- und Ausfallrisiko dieser Flüge liegt außerhalb unseres Einflussbereiches
und geht allein zu Lasten der Teilnehmer. Mit Ihrer Reiseanmeldung nehmen Sie
dieses Risiko auf sich.
Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und
Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns
als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In
verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin
bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte
in Nepal:
Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser in Nepal lebender Hauser-Reiseleiter Jürgen Skambraks ein
Team von einheimischen deutschsprachigen Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung
auf. Seminare unterschiedlichster Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen
sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung des Teams.
Für diese örtlichen Hauser-Reiseleiter haben wir eine Kranken- und Unfallversicherung
inkl. Rettungsflug abgeschlossen.
Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lässt Hauser für die eingesetzten Nepali Ausrüstung fertigen oder zukaufen.
Solche Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen,
Fleecedecken, Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten
in größere Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz. Hauser lässt alle
eingesetzten Begleitmannschaften durch eine Kranken- und Unfallversicherung versichern.
Unterstützung der Sir Edmund Hillary-Stiftung
Seit 1990 unterstützt Hauser aktiv die Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland
durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere
für das Hillary-Krankenhaus in Phaplu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde
Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchstgelegene Krankenhaus der
Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Hauser exkursionen beteiligt sich auch
an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung
Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee. Seit 2009 ist Manfred Häupl zweiter Vorstand
der Stiftung.
Ein Tag – ein Baum
Wenn Sie 2010 mit Hauser exkursionen eine Trekkingtour im Everest-Gebiet unternehmen,
leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Wiederaufforstung des Khumbu. Sie wandern
von Lukla nach Namche Bazar, zum Kloster Tengpoche, ins Gokyo-Tal oder zum Everest
Basecamp. Und wir kümmern uns darum, dass für jeden Tag an dem Sie auf Trekking
sind, in den Baumschulen der Sir Edmund Hillary-Stiftung ein Bäumchen gezogen
wird. Später, während der Monsunzeit, werden die Setzlinge auf einem festgelegten
Areal angepflanzt und wachsen mit den Jahren zum „Hauser-Wald" heran. Einen direkteren
Weg mit Trekking einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, können wir
uns kaum vorstellen. Mit diesem Projekt werden pro Jahr zwischen 8.000 und 10.000
junge Bäume in Nepal Wurzeln schlagen
Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen
Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal.
Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und
November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen
grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild,
manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht
ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind
morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai
und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich
besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich
weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis
Anfang September. Das Kathmandu-Tal kann auch in dieser Zeit besucht werden, der
Besuch ist sogar ein besonderes Erlebnis während der Monsunzeit. In dieser Periode
herrscht im Tal von Kathmandu gemäßigtes Klima, d. h. tagsüber ist es mit ca.
28-30 Grad angenehm warm bis heiß, nachts sinkt die Temperatur auf ca. 20 Grad.
Ausrüstung
Für das Trekking und die Bergbesteigungen ist keine besondere Ausrüstung erforderlich.
Sie benötigen knöchelhohe Trekkingschuhe mit griffiger Profilsohle sowie bequeme
Wanderkleidung (Trekkinghose, Pullover, Anorak, Wind- und Regenschutz, usw.) und
einen Schlafsack - in den Wintermonaten mit Komfortbereich bis minus 15°C (die
Schlafräume der Lodges sind nicht beheizt!). Warme Kleidung ist sehr wichtig (Unterwäsche,
Fleece, Mütze, Handschuhe, etc.), da die Temperaturen nachts in den höheren Lagen
auf minus 10 - 20°C absinken können. Tagsüber kann es dagegen infolge der intensiven
Sonneneinstrahlung recht warm werden. Dezember und Januar sind mitunter sehr kalt
(besonders in Lobuche in knapp 5.000 m Höhe), und in Zonen über 3.500 m kann Schnee
liegen bleiben. Bei den Reiseterminen ab Ende März und bis Anfang Oktober genügt
ein Schlafsack mit Komfortbereich bis -8 Grad.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |