» weitere Reisen in Nepal «
Land: Nepal
Termin: 25.09.2010 - 17.10.2010
- 16-tägiges Zelt-Trekking im Sherpa-Land Khumbu
- Gipfelziele Gokyo Peak (5.360 m) und Kala Patar (5.643 m)
- Vom Gokyo-Tal über den Cho La (5.420 m) zum Mt. Everest
- Sherpa-Klöster Thame, Tengpoche und Pangpoche
- 7-tägiges Vorprogramm von Jiri nach Lukla möglich (siehe Bausteinprogramm)
Nach einem Aufenthalt im Kathmandu-Tal fliegen Sie direkt in die Khumbu-Region
nach Lukla auf 2.800 m Höhe. Für die notwendige Akklimatisation machen Sie einen
Ausflug ins Seitental von Thame und wandern dann weiter über Kumjung (3.800 m)
hoch ins Gokyo-Tal. Langsam nähern Sie sich dem Gletscherkessel von Cho Oyo und
Gyachung Kang. Vom Gokyo Peak (5.360 m) und nördlich davon am „Fünften See" (5.150
m) bieten sich bei klarem Wetter überwältigende Ausblicke auf die Eisriesen und
die Gletscherwelt des Khumbu. Über den Cho La (5.420 m) führt die Route in Richtung
Everest.
Sie besteigen als Krönung dieses Trekkings den berühmten Aussichtsberg Kala Patar
(5.643 m), er liegt nur rund zehn Kilometer Luftlinie von der Everest-Pyramide
entfernt, und genießen die fantastischen Ausblicke auf die 8.000er. Nach dem letzten
Gipfeltag nächtigen Sie in Gorak Shep (5.200 m). Von hier brechen Sie zum Tagesausflug
über den gewaltigen Khumbu-Gletscher zum Mt. Everest Basislager (5.350 m) auf
und steigen dann bis nach Pheriche ab. Alle Gipfel sind ohne Eisausrüstung zu
begehen und technisch unschwierig, verlangen aber einen gesunden, belastbaren
Organismus und ausgezeichnete Kondition. Der Rückweg nach Lukla führt über die
berühmten Klöster Pangboche und Tengboche sowie den Ort Namche Bazar.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Gulf Air über Bahrain nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Ankunft in Kathmandu
Nach der Ankunft in Kathmandu werden wir zum Hotel gebracht. Wir haben Zeit uns
auszuruhen und frisch zu machen. Je nach Ankunftszeit besteht noch die Möglichkeit,
einen ersten Rundgang durch die Altstadt von Kathmandu zu machen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A]
3. Tag Kathmandu
Vormittags besichtigen wir zu Fuß die historische Altstadt von Kathmandu. Rund
um den alten Königspalast Hanuman Dhoka sind Dutzende von Hindu-Tempeln zu sehen;
harmonisch wirken das warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten
verzierten Balken aus braunschwarzem Salbaumholz. Vorbei am größten und ältesten
Tempel der Stadt, der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Bazarstraßen nach
Norden ins Einkaufsviertel Thamel.
Nach der Mittagsrast können wir fakultativ einen Ausflug nach Swayambunath machen.
Der dortige Stupa gilt als größtes Heiligtum der newarischen Buddhisten und erhebt
sich auf einem aussichtsreichen Hügel über dem Kathmandu-Tal. 365 Pilgerstufen
führen vom Fuß des „Affentempels" immer steiler werdend zum vergoldeten Stupa.
In der Nachmittagssonne hat man eine schöne Aussicht auf das Kathmandu-Tal, und
man kann manchmal einer buddhistischen Zeremonie beiwohnen. Zurück zum Hotel können
wir auch mal ein Stück mit der Fahrradrikshaw fahren.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [FA]
4. Tag Flug nach Lukla - Trekkingbeginn bis Phakding
In etwa einer Stunde fliegen wir morgens mit einem Propeller-Flugzeug von Kathmandu
nach Lukla (2.800 m, asphaltierte Rollbahn), wo uns die Begleitmannschaft bereits
erwartet. Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus muss
sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Wir steigen ca. 1,5 Std. zum Kusum-Fluss
(2.550 m) ab und folgen dann dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts
etwa 1,5 Std. nach Phakding (2.650 m), wo wir erstmals im Zelt übernachten. Der
Rest des Tages dient dem Ausruhen und kommt unserer Akklimatisation zugute.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 350m; Übernachtung im Zelt [FMA]
5. Tag Sagarmatha-Nationalpark - Namche Bazar
Wir bleiben nun im Dudh Kosi-Tal. Nach ca. zwei Stunden erreichen wir Benkar
und in einer weiteren Stunde Jorsale. Dort befindet sich der Police Check-Post
am Eingang zum Sagarmatha-Nationalpark, benannt nach dem Sherpa-Wort für den Mt.
Everest. Der Weg hierher führt durch riesige Wälder: Rhododendrenwälder, die im
Frühjahr blühen, Tannen und Magnolienbäume. Von Jorsale steigt der Weg zuerst
leicht an, führt über die „Hillary"- Hängebrücke über den Bhote Kosi und dann
über den guten, aber steilen Weg aufwärts nach Namche Bazar.
Es empfiehlt sich früh aufzubrechen, da wir so nicht nur der Hitze entgehen,
sondern am Morgen auch den schönsten Blick auf Mt. Everest, Nuptse und Lhotse
vorfinden.
Namche Bazar, das auf ca. 3.500 m liegt, ist einer der wichtigsten Orte des Khumbu-Gebietes
und ein kleines Handelszentrum; hier gibt es auch mehrere Hotels und Lodges. Wir
richten uns in einer angenehmen Lodge ein und können noch einen Rundgang durch
die Geschäfts- und Souvenirstraße machen.
Gehzeit: 4,5-5h; Aufstieg: 1150m; Abstieg: 100m; Übernachtung in einer Lodge
[FMA]
6. Tag Mendaphu Hill - Thame
Zuerst besuchen wir den Mendaphu Hill oberhalb des Ortes. Hier steht die Hauptverwaltung
des Parks mit einem informativen Museum und liegt ein erstklassiger Aussichtspunkt
auf zahlreiche Khumbu-Gipfel wie Mt. Everest, Lhotse, Taboche und Ama Dablam.
Nun geht es vorbei an Mani-Mauern (Steintafeln, in die der Spruch „Om mani padme
hum" gemeißelt ist) und hübschen Chörten (buddhistischen Schreinen) in ein abgelegenes
Seitental mit kleinen Orten. Am Nachmittag erreichen wir das Sherpa-Dorf Thame
auf einer ehemaligen Grundmoräne in 3.800 m Höhe. Nach Norden verläuft ein historisch
bedeutsamer Handelsweg über den 5.716 m hohen Nangpa La nach Tibet. Noch heute
findet über den Pass, über den vor gut 500 Jahren die ersten Sherpa-Klans aus
Osttibet einwanderten, ein kleiner Handelsverkehr mit Yak-Karawanen statt.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 250m; Übernachtung im Zelt [FMA]
7. Tag Thame Gompa - Syangpoche - Khumjung
Morgens steigen wir vom Lagerplatz über die nördliche Seitenmoräne auf 4.000
m zur berühmten Thame Gompa auf. Das Mönchsdorf mit dem Kloster klebt wie ein
Adlerhorst im steilen Hang. Bei klarem Wetter blicken wir vom Aussichtspunkt etwas
oberhalb auf die Gipfelpyramide des Cho Oyu (8.201 m). Danach wandern wir talauswärts,
vorbei am Stausee und dem neuen Wasserkraftwerk, wieder Richtung Namche, biegen
aber vorher nach Syangpoche (mit der höchsten Flugpiste Nepals) ab. Über einen
kleinen Pass erreichen wir Khumjung (3.800 m).
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 250m; Übernachtung im Zelt [FMA]
8. Tag Sanasa - Mon La - Phortse Drangka - Tongba oder Dole
Morgens starten wir in Richtung Gokyo-Hochtal. Auf einem aussichtsreichen Hangweg
gelangen wir nach Sanasa und schlagen den Höhenweg zum Mon La (La = Pass) ein.
Vom Tschörten in 3.973 m geht es steil nach Phortse Drangka (ca. 3.500 m) an den
Gokyo-Fluss hinab. Von dort wandern wir steil hinauf zu den Weilern Tongba oder
Dole auf ca. 4.000 m und schlagen unser Lager auf.
Gehzeit: 6,5h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 430m; Übernachtung im Zelt [FMA]
9. Tag Über Lhabarma und Luza nach Machhermo
Am linken Talhang geht es über Lhabarma und Luza stetig bergan nach Machhermo
(4.410 m). Wir zelten auf einer Wiese in diesem Seitental. Am Nachmittag bleibt
noch Zeit für einen kleinen Ausflug hangaufwärts, von wo aus wir die herrliche
Aussicht genießen können.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 150m; Übernachtung im Zelt [FMA]
10. Tag Pangka - Alm Gokyo
Auf unserem Marsch weiter in Richtung Norden wird die Landschaft großartiger
und wilder. Hinter Pangka befinden wir uns bereits zwischen dem Machhermo Ri und
der Seitenmoräne des Ngozumba-Gletschers. Unser Weg führt vorbei an zwei tiefblauen
Seen bis zur Alm Gokyo auf 4.750 m Höhe. Wir haben Zeit, um uns umzuschauen und
auf den aussichtsreichen Moränenkamm zu steigen.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA]
11. Tag Gokyo
Heute wandern vom Gokyo-See taleinwärts mit Blick auf den Cho Oyu entlang der
Seitenmoräne des gewaltigen Ngozumba-Gletschers zum 5. See auf 5.150 m. Die Kulisse
wird immer atemberaubender, es eröffnet sich ein fantastischer Blick Richtung
Khumbu-Gletscher und Mt. Everest.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 400m; Übernachtung im Zelt [FMA]
12. Tag Gokyo Peak - Dragnak
Morgens brechen wir auf, um den 5.360 m hohen Gipfel des Gokyo Peak zu besteigen.
Sofern kein Neuschnee liegt, sind beim 2 - 3-stündigen Aufstieg keine technischen
Schwierigkeiten zu erwarten. Der Blick von diesem Panoramagipfel ist bei klarem
Wetter einzigartig und umfasst die vier Achttausender Cho Oyu, Mount Everest,
Lhotse und Makalu. Unter uns bilden die tiefblauen Bergseen einen starken Kontrast
zu den Almwiesen, den Moränen und Gletscherfeldern.
Es ist besonders wichtig, langsam und stetig aufzusteigen, denn die ungewohnte
Höhe ist trotz der vorherigen Wandertage eine Belastung für den Kreislauf. Obwohl
keine besonderen technischen Schwierigkeiten zu erwarten sind, hängt es von den
Wetterverhältnissen und unserem Durchhaltevermögen ab, ob wir den Gipfel erreichen.
Danach wandern wir das Gokyo-Tal wieder ein Stück talauswärts bis zum bereits
bekannten 1. See. Hier verlassen wir die Hauptroute und queren den Ngozumba-Gletscher,
den wir gestern noch von oben bewundert haben. Ein schmaler Pfad führt uns im
Auf und Ab durch das Geröll- und Eislabyrinth - eine Balanceleistung für unsere
Träger. Auf der anderen Gletscherseite erreichen wir den malerischen Weiler Dragnag
(4.690 m) und schlagen unsere Zelte auf.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Zelt [FMA]
13. Tag Cho La - Dzonghla
Im Hochtal von Nyimagawa folgen wir dem Pfad bis zum sog. Cho La-Hochlager (5.200
m) und bewältigen schließlich den 5.420 m hohen Cho La. Der Aufstieg kann bei
Regen oder Schnee etwas rutschig sein, der Abstieg führt uns ein Stück über den
Gletscher. Nun geht es zur Hochalm von Dzonghla (4.850 m) hinab. Im Süden erheben
sich die um 6.500 m hohen, gewaltigen Massive des Taboche, Cho La Tse und die
unvergleichliche Ama Dablam, die aus diesem Blickwinkel ganz anders erscheint
als auf den bekannten Abbildungen.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 730m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Zelt [FMA]
14. Tag Cho La Tsho - Lobuche
Auf einem schönen Höhenweg wandern wir oberhalb des Sees Cho La Tsho (4.500 m)
und treffen bald auf den Hauptweg, der zum Everest-Basislager führt. Vorher zweigt
der Weg ab hinüber zu den Gedenkschreinen für verunglückte Bergsteiger und Sherpas
(4.850 m). Dann geht es in der Mulde zwischen den Lobuche-Bergen und der Khumbu-Seitenmoräne
leicht ansteigend nach Lobuche (4.930 m), wo wir unsere Zelte aufstellen.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Übernachtung im Zelt [FMA]
15. Tag Kala Pattar - Gorak Shep
Für den Gipfeltag zum Kala Pattar (dem „schwarzen Berg") heißt es früh aufstehen.
Über die Endmoräne des Changri Nup-Gletschers mehrmals auf- und absteigend, bewältigen
wir den Kräfte zehrenden Anmarsch zur Hochalm Gorak Shep (5.200 m). Hinter dem
ausgetrockneten See erkennen wir bereits unsere Aufstiegsroute. Der Weg führt
in gut 2 Std. zum Gipfel des Kala Pattar (5.643 m). Beeindruckend ist nicht nur
die Nähe zur Everest-Pyramide (ca. 10 km Luftlinie entfernt) und zum Nuptse-Grat,
sondern auch der Tiefblick auf die Eiswelt des Changri- und des Khumbu-Gletschers
mit dem Bereich des Basislagers in der Ferne. In Gorak Shep verbringen wir unsere
höchste Zeltnacht.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 350m; Übernachtung im Zelt [FMA]
16. Tag Mt. Everest- Basislager - Lobuche - Pheriche
Bei guten Verhältnissen können wir zur Seitenmoräne des Khumbu-Gletschers aufsteigen
und auf dem mit Steinmännchen gekennzeichneten Pfad auf dem spaltenfreien Abschnitt
des Gletschers zum Basislager wandern (ca. 3 Std.). Unterwegs begeistern zwischen
den Schottermassen die blauweiß schimmernden Eispyramiden, die bis zu 30 m hoch
in den Himmel aufragen. Vom Mt. Everest-Basislager (5.350 m) schweifen die Blicke
hinauf in die gewaltigen, bizarren Gletscherbrüche, die alle Expeditionen auf
der Normalroute zum Mt. Everest zu meistern haben. Mittags kehren wir in 3 Std.
nach Gorak Shep zurück und treten den 3,5 -stündigen Rückmarsch über Lobuche nach
Pheriche (4,250 m) an.
Gehzeit: 8-10h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1100m; Übernachtung im Zelt [FMA]
17. Tag Pangpoche - Deboche
Heute lassen wir es nach den letzten Tagen etwas ruhiger angehen. Zunaechst steigen
wir ab nach Pangpoche wo sich das älteste Kloster im Khumbu befindet. Insbesondere
die alten Wandmalereien sind sehenswert. In ca. einer Stunde geht es weiter nach
Deboche (3.800 m), wo wir unsere Zelte aufschlagen.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 500m; Übernachtung im Zelt [FMA]
18. Tag Tengpoche- Phunki - Sanasa - Namche Bazar
Nach dem Frühstück spazieren wir durch den Rhododendronwald mit seinen Bartflechten
in gut 30 Min. hinauf zum Kamm von Tengpoche ( 3.867 m). Hier erhebt sich in wunderbarer
Lage, umrahmt von strahlenden Gipfeln, das einst größte und schönste Kloster der
Sherpa-Region. Wir haben ausreichend Zeit für die Besichtigung der Gompa. Anschließend
steigen wir ab in den Wald und erreichen nach gut 2 Std. den Weiler Phunki (ca.
3.250 m) mit seinen von Wasser betriebenen Gebetsmühlen. Hier queren wir die Stahlseilbrücke
über den reißenden Imja Kosi, der einen Großteil des Khumbu-Gebietes entwässert.
Nun folgen wir auf der Gegenseite dem Hangweg über Trashinda nach Sanasa und gelangen
über einen breiten Hangweg, von dem sich noch einmal ein Blick zurück zu den Achttausendern
bietet, zu unserer Lodge in Namche.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 750m; Übernachtung in einer Lodge [FMA]
19. Tag Lukla
Auf bekannter Route marschieren wir über den „Highway" von Namche durch das Dudh
Kosi-Tal nach Lukla und treffen nach rund 7 Std. Gehzeit in unserer guten Lodge
nahe der Rollbahn ein. Abends können wir mit unserer Begleitmannschaft Abschied
feiern.
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 800m; Übernachtung in einer Lodge [FMA]
20. Tag Flug nach Kathmandu
Der Rückflug von Lukla nach Kathmandu ist für vormittags geplant. Nach dem Transfer
zum Hotel, unserem Standquartier für weitere fakultative Besichtigungen im Kathmandu-Tal,
steht uns der Nachmittag zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel [FA]
21. Tag Kathmandu
Dieser Tag steht zur freien Verfügung. Wir empfehlen folgende fakultative Besichtigungen
mit Reiseleitung:
Als ein kultureller Höhepunkt unserer Besichtigungen erwartet uns die Königsstadt
Bhaktapur, die als schönste Stadt des ganzen Landes gilt. Einzigartig ist ihr
gut erhaltenes, in den 70er Jahren restauriertes, mittelalterliches Stadtbild.
Auf dem Durbar Square bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien
und steinernen Schutztieren und das vergoldete Eingangsportal des Königspalasts.
Wir kommen zum Platz mit der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola.
In der Nähe lockt das Töpferviertel zu einem Abstecher, bevor wir in den Osten
der Stadt zum Dattatreya-Platz spazieren. Hier bestaunen wir die ehemaligen Priesterhäuser
mit kunstvoll geschnitzten Fensterrahmen aus braunschwarzem Salbaumholz.
Nachmittags können wir an folgenden fakultativen Ausflügen teilnehmen:
Wir besuchen zuerst Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss. Für Hindus ist dies
der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte
für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt
wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch
von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von
einer Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln,
Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre
rituellen Handlungen ausführen. Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum
der in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes,
über deren Terrasse wir „im Uhrzeigersinn" pilgern. Der gesamte Bereich um den
40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen
neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich werfen wir einen
Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße
Statue des Maitreya-Buddha thront.
Abends treffen wir uns zum Abschiedsessen.
Übernachtung im Hotel [FA]
22. Tag Heimreise
Auch diesen letzten Tag können wir für eine fakultative Besichtigung mit Reiseleitung
nutzen.
Wir besichtigen die Königsstadt Patan: Patan ist die Wiege der Kunst, des Handwerks
und Zentrum der Newar-Architektur. Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den
Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast
ist. Wir sehen uns die Pagoden, die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade
des Königspalastes sowie weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den Mahabaudha („Tempel
der 1000 Buddhas") und die 5-stöckige hinduistische Kumbeshvar-Pagode, an. Anschließend
fahren wir zurück zum Hotel.
Gegen Abend werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach Deutschland
[F]
23. Tag Ankunft
Ankunft in Deutschland.
Hinweis: Diesem Trekking können Sie die Route von Jiri nach Lukla als Hüttentrekking
voranstellen. Dieses Vorprogramm dauert 7 Tage und ist bei allen Terminen möglich.
Bitte beachten Sie unser Bausteinprogramm.
Leistungen
- Linienflug mit Gulf Air Frankfurt – Bahrain – Kathmandu – Bahrain – Frankfurt,
kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze
- Übernachtungen in Hotels, Lodges und Zelten; meist Vollpension
- Inlandsflüge, Transfers
- Hauser-Reiseleiter ab/bis Kathmandu, Begleitmannschaft beim Trekking
- Nationalparkgebühren; Flaschensauerstoff; Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Visakosten;
- fehlende Mittagessen, Getränke; Trinkgelder (ca. 60 €);
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- fakultative und individuelle Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgebühren
sowie persönliche Ausgaben;
- Flughafensteuern sowie Tourismus Service Steuer für die Inlandsflüge in Nepal
(pro Abflug ca. 165 NRs = ca. 1,80 Euro) und für den Rückflug aus Nepal (ca. 1.695
NRs = ca. 18 Euro);
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschläge der Flughäfen und
Fluggesellschaften;
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Bei diesem Trekking handelt es sich um eine anspruchsvolle Tour mit ausgewogen
eingeteilten Tagesetappen von 3 - 7 Std. Gehzeit, Ausnahme ist Tag 16: hier werden
Sie insgesamt 8 - 10 h unterwegs sein. Bedenken Sie bitte auch, dass die Zeitabschnitte
und Wegstrecken variieren können und damit evtl. Iänger als angegeben sind. Ihre
Reiseleitung kann die einzelnen Wanderabschnitte an Ort und Stelle festlegen,
je nach Witterungsbedingungen, Zeltlager-Möglichkeiten und Leistungsfähigkeit
der Teilnehmer. Die Wege sind meist in gutem Zustand; kurzzeitig werden auch einfachere,
teils steile Bergpfade begangen, die aber nicht besonders ausgesetzt sind oder
klettertechnisches Können erfordern. Sie müssen jedoch unbedingt trittsicher und
sehr ausdauernd beim Wandern in bergigem Gelände sein. Die Höhenunterschiede erreichen
im Aufstieg und Abstieg bis zu 1.150 m; meist sind es ca. 700 Höhenmeter im Auf-
und Abstieg oder auch weniger.
Die Besteigungen des Gokyo Peak (5.360 m), des Cho-La (La = Pass) und des Kala
Pattar (5.643 m) sind technisch nicht schwierig und ohne Eisausrüstung möglich.
Gute Kondition, Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und ein gesunder, belastbarer
Organismus sind allerdings unbedingte Voraussetzungen.
In etwa eine Woche halten Sie sich in Regionen über 4.000 m auf. Die erforderliche
Tagesleistung hält sich besonders bei Aufstiegstrecken in Grenzen, doch die Leistung
ist über viele Tage hinweg zu erbringen und erfordert somit große körperliche
Ausdauer. Auch in psychischer Hinsicht wird Ihnen einiges abverlangt, da Sie über
zwei Wochen in teils abgelegenen Gebieten unterwegs sind. Sie sollten unbedingt
langsam und stetig gehen, um die Gefahr einer Höhenkrankheit zu vermeiden. Zur
besseren Akklimatisation haben wir zu Beginn einen Ausflugstag im Seitental von
Thame eingeplant. Sorgen Sie bitte dafür, dass Sie ausreichend Kondition für die
Reise mitbringen. Konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihren Arzt und lassen Sie
Herz und Kreislauf prüfen.
Einreisebestimmungen
Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das
bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein
Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate
gültig sein.
Preise (Stand Juli 08): mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen USD 25,-; mehrfache
Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-; mehrfache Einreise für bis zu 90 Tagen:
USD 100,-. Es werden auch Euro als Zahlungsmittel akzeptiert. Weitere Hinweise
finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com
Impfungen
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen
wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb
1.200 m sind malariafrei. Ein ganzjähriges Malariarisiko besteht nur in den ländlichen
Regionen des Terai-Distrikts, insbesondere im Grenzgebiet zu Indien (z. B. Royal
Chitwan und Royal Bardia Park, Koshi Tappu Park).
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für
Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen
Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,86 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt
durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten,
unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Beachten Sie bitte, dass Feiertage
oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung
mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten
führen können. Selbstverständlich werden Ihre Reiseleitung und unsere Partneragenturen
stets darum bemüht sein, sämtliche Programmpunkte zu erreichen bzw. die empfohlenen
Kulturausflüge anzubieten, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung
keine Garantie geben. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene
Gefahr an der Reise teilnehmen. Wir danken für Ihr Verständnis.
Die Inlandflüge in Nepal können wegen der begrenzten Flugraum-Kapazität oder
sonstigen Faktoren wie schlechten Witterungsbedingungen verschoben werden oder
gar ausfallen; Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot.
Das Verspätungs- und Ausfallrisiko dieser Flüge liegt außerhalb unseres Einflussbereiches
und geht allein zu Lasten der Teilnehmer. Mit Ihrer Reiseanmeldung nehmen Sie
dieses Risiko auf sich.
Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und
Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns
als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In
verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin
bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte
in Nepal:
Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser langjähriger, in Nepal lebender Hauser-Reiseleiter ein wachsendes
Team von einheimischen deutschsprachigen Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung
auf. Seminare unterschiedlichster Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen
sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung dieses
Teams. Diese örtlichen Hauser-Reiseleiter führen orts- und sachkundig vorwiegend
unsere mit I und II bewerteten Kultur- und Wanderreisen. Für alle unsere Reiseleiter
haben wir eine Kranken- und Unfallversicherung inkl. Rettungsflug abgeschlossen.
Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lässt Hauser für die zu Trekkingtouren eingesetzten Nepalis (Träger,
Sherpas und bei Zelttouren Küchenpersonal) Ausrüstungen fertigen oder zukaufen.
Auch bei uns gespendete neue Ausrüstungen transportieren wir nach Nepal. Solche
Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen, Fleecedecken,
Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten in größere
Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz und werden an das eingesetzte
Personal ausgeliehen. Hauser lässt alle eingesetzten Begleitmannschaften durch
eine Kranken- und Unfallversicherung versichern.
Unterstützung der Sir Edmund Hillary Stiftung
Seit 1990 unterstützt Hauser aktiv die Sir Edmund Hillary Stiftung Deutschland
durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere
für das Hillary Krankenhaus in Phaplu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde
Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchst gelegene Krankenhaus der
Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Hauser exkursionen beteiligt sich auch
an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung
Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee.
Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen
Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal.
Die beste Trekkingzeit ist von Oktober bis Ende April. Im Oktober und November
ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen
grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild,
manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht
ist meist hervorragend. März und April bringen warmes Wetter; es gibt vereinzelt
Regenfälle, die zu schönen Lichtstimmungen führen können. Zudem beginnt die Rhododendronblüte.
Fernblicke sind morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Der
Frühling geht Anfang Mai in eine Art Vormonsun über. Mitte Juni bis September
fallen die Hauptniederschläge in der Monsunzeit. Das Klima im Kathmandu-Tal ist
tagsüber - je nach Jahreszeit - angenehm bis sehr warm, abends kühlt es etwas
ab, im Winter kann die Temperatur auf 0°C sinken.
In der Hochgebirgsregion und in den Hochtälern auf fast 5.000 m können die Temperaturen
nachts im Frühjahr unter minus 10°C und im Herbst mitunter auf minus 15 bis minus
20°C absinken. Tagsüber kann es bei Windstille und intensiver Sonneneinstrahlung
angenehm warm werden. Niederschläge in Form von Regen, Hagel oder Schnee sind
aufgrund der Klimaveränderungen jederzeit möglich.
Ausrüstung
Bequeme Wanderausrüstung und stabile, schneefeste Bergschuhe mit guter Profilsohle
sind für das Trekking und die Gipfelbesteigungen erforderlich. Für das kalte Klima
in den Hochgebirgsregionen und den Hochtälern brauchen Sie sehr warme Bekleidung.
Für die Zeltnächte benötigen Sie einen guten Daunen- oder Kunstfaser-Schlafsack
mit einem Komfortbereich bis mindestens minus 10°C. Teleskop-Tourenstöcke sind
als Gehhilfe recht hilfreich. Für die Besteigungen der Gipfel, die nur bei gutem
Wetter und schneefreien Aufstiegen durchführbar sind, ist keine besondere Ausrüstung
erforderlich. Sie selbst tragen nur das Notwendigste (Wind- und Regenschutz, Pullover/Fleece,
Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.) in Ihrem Tagesrucksack; das restliche Gepäck
wird von Trägern und/oder Yaks transportiert.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |