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Land: Nepal
Termin: 05.10.2010 - 24.10.2010
- 15-tägiges, anspruchsvolles Hütten-Trekking
- Kongde-Resort (4.000 m): Panoramablick auf Everest, Lhotse, Ama Dablam
- Gipfelmöglichkeit: Ngozumba Tse (5.553 m) und Gokyo Peak (5.360 m)
- Überquerung des Renjo-Passes (5.430 m)
- Ausflug in Richtung des Grenzpasses Nangpa
Das Lodge-Trekking führt vorbei an Terrassenfeldern und durch Sherpa-Dörfer tief
in das Everest-Gebiet hinein. Nach Ankunft in Lukla wandern Sie ins geschäftige
Handelszentrum Namche Bazar. Von dort verläuft Ihre Route über die Siedlung Khumjung
zum berühmten Kloster von Tengpoche und weiter über Pangpoche nach Phortse. Während
des gesamten Trekkings sehen Sie die Eisgipfel des Khumbu Himal: die mächtigen
Achttausender Cho Oyu, Everest, Lhotse und Makalu und zahlreiche weitere Eisriesen
wie Nuptse, Ama Dablam und Taboche. Sie wandern das Gokyo-Tal aufwärts bis zur
gleichnamigen Alm.
Der Blick vom Gokyo Peak, einem technisch leichten Fünftausender, ist unvergleichlich.
In der hochalpinen Umgebung des Cho Oyu-Basislagers befindet sich der Ngozumba
Tse (5.553 m), der wohl beste Aussichtspunkt in der gesamten Khumbu-Region. Sie
sind umgeben von Eisgiganten, darunter Cho Oyu, Everest, Lhotse und Makalu. Von
der Gokyo-Alm geht es über den Renjo-Pass ins Hochtal des Nangpo Tsangpo. Von
Thame aus wandern Sie auf dem neu erschlossenen Panoramaweg nach Kongde. Der Ausblick
von hier auf Namche Bazar sowie Everest, Lhotse, Makalu und anderer Himalaya-Gipfel
ist der krönende Abschluss der abwechslungsreichen Tour. Über Phakding geht es
zurück nach Lukla und von dort per Flugzeug nach Kathmandu. Im Kathmandu-Tal besuchen
Sie die Königsstädte Kathmandu und Patan sowie die bedeutendsten hinduistischen
und buddhistischen Heiligtümer.

Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Gulf Air ab Frankfurt über Bahrain nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Ankunft in Kathmandu
Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Hauser-Reiseleitung zum
Hotel in Kathmandu. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel
3. Tag Flug nach Lukla - Trekkingbeginn bis Phakding
In etwa einer Stunde fliegen wir morgens mit einem Propeller-Flugzeug von Kathmandu
nach Lukla (2.800 m, asphaltierte Rollbahn), wo uns die Begleitmannschaft bereits
erwartet. Wir steigen ca. 1,5 Std. zum Kusum-Fluss (2.550 m) ab und folgen dann
dem Dudh Kosi (= Milchfluss) am Ostufer stromaufwärts etwa 1,5 Std. nach Phakding
(2.650 m). Langsam und stetig gehen ist oberstes Gebot, denn unser Organismus
muss sich erst an die dünne Luft gewöhnen. Der Rest des Tages dient dem Ausruhen
und kommt unserer Akklimatisation zugute.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 250m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
4. Tag Phakding - Namche Bazar
Wir bleiben nun im Dudh Kosi-Tal. Nach ca. 2 Std. erreichen wir Benkar, in einer
weiteren Stunde Jorsale. Dort befindet sich der „Police Checkpost" am Eingang
zum Sagarmatha-Nationalpark. Der Schutzpark ist nach dem Sherpa-Wort für den Mt.
Everest benannt. Der Weg hierher führt durch riesige Rhododendronwälder, die im
Frühjahr blühen, vorbei auch an Tannen und Magnolien. Von Jorsale steigt der Weg
zuerst leicht an, quert über die „Hillary"-Hängebrücke den Bhote Kosi und führt
dann steil aufwärts nach Namche Bazar. Namche Bazar (3.450 m) ist einer der wichtigsten
Orte des Khumbu-Gebietes und ein kleines Handelszentrum; hier gibt es auch mehrere
Hotels und Lodges. Wir richten uns in einer angenehmen Lodge oberhalb der Polizeistation
ein und können noch einen Rundgang durch die Geschäfts- und Souvenirstraße machen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 950m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
5. Tag Mendaphu Hill - Syangpoche - Khunde - Khumjung
Zuerst besuchen wir den Mendaphu Hill oberhalb des Ortes. Hier finden wir die
Hauptverwaltung des Parks mit einem informativen Museum und einem erstklassigen
Aussichtspunkt auf zahlreiche Khumbu-Gipfel wie Mt. Everest, Lhotse, Taboche und
Ama Dablam. Nun geht es vorbei an Mani-Mauern (Steintafeln, in die der Spruch
„Om mani padme hum" gemeißelt ist) und hübschen Chörten über Zarok nach Syangpoche
(mit der höchsten Flugpiste Nepals).
Über einen kleinen Pass gelangen wir ins stattliche Dorf Khunde mit dem berühmten
Hillary- Hospital der Sir Edmund Hillary Stiftung, das auch besichtigt werden
kann. Über verwinkelte Wege zwischen den steingesäumten Ackerparzellen hindurch
kommen wir zur Gompa von Khumjung (3.800 m) und treffen am frühen Nachmittag in
unserer Lodge ein. Der Rest des Tages dient der Akklimatisation und dem Besuch
der Gompa. Am oberen Dorfrand wohnt Kapa Gyalzen, der bekannte Sherpa-Maler, dem
wir auch einen Besuch abstatten können.
Gehzeit: 3,5-4h; Aufstieg: 350m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
6. Tag Sanasa - Phunki - Tengpoche - Deboche
Über einen der schönsten „Höhenwege des Himalaya" - immer im Angesicht der Ama
Dablam, des Lhotse, Nuptse und Mt. Everest, wandern wir zuerst eben, dann steiler
hinunter über Sanasa nach Phunki Thangka bei der Phunki-Brücke (3. 250 m), einer
kleinen Siedlung mit ein paar Teehäusern und mit Wasserkraft betriebenen Gebetsmühlen.
Nach kurzer Rast steigen wir durch einen Tannen- und Rhododendronwald, vorbei
an Gebetssteinen hinauf zum Kloster Tengpoche (3.870 m). Bei klarem Wetter haben
wir einen grandiosen Ausblick auf die Eisriesen im Khumbu. Über uns thronen Gipfel
wie Kongde Ri, Taboche, Mt. Everest, Nuptse, Lhotse, Ama Dablam, Kang Taiga und
Tramserku. Wir übernachten im nahe gelegenen Deboche.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 650m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
7. Tag Pangpoche - Phortse
Durch einen Wald mit riesigen Bartflechten steigen wir zur Brücke über den tief
eingeschnittenen Imja Kosi ab, dann geht es bergauf nach Pangpoche (3.985 m).
In dem durch uralte Wacholderbäume geprägten Dorf können wir die mit über 350
Jahren älteste Gompa im Khumbu besuchen. Am Nachmittag liegt ein herrlicher Höhenweg
mit rund 4 Std. Gehzeit vor uns, der in stetem Auf und Ab nach Phortse führt (3.850
m).
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 300m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
8. Tag Phortse- Dole
Am Morgen haben wir Zeit, das wiederaufgebaute Kloster in Phortse zu besichtigen.
Anschließend führt der Weg durch Wald, im dem oft Moschushirsche zu sehen sind,
hinunter zum Fluss Dudh Kosi, den wir queren. Dann beginnt unser Anstieg ins Gokyo
Tal. Durch herrlichen Birken- und Rododendron Wald wandern wir in 3,5 Std. nach
Dole ( 4040 m ), unserem heutigen Tagesziel.
Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 540m; Abstieg: 350m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
9. Tag Dole - Machermo
Wir steigen weiter an der westlichen Talseite hinauf und folgen dem Weg über
die Almdörfer Lhabarma und Luza bis nach Machhermo (4.410 m), einem Ort am Ausgang
eines von den markanten Sechstausendern Kyajo Ri und Machhermo Ri begrenzten Hochtales.
Hier treffen wir nach 4 - 5 Std. ein und haben die Möglichkeit auf einen Aussichtsberg
zu steigen, der eine gute Bergsicht auf den Cho Oyu und die Ama Dablam verspricht.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 370m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
10. Tag Pangka - Alm Gokyo
Nach kurzem Anstieg erreichen wir mit Pangka (4.450 m) die letzte und höchste
ganzjährig bewohnte Siedlung auf unserer Route. Wir queren über eine Brücke den
reißenden Bach und wandern vorbei an zwei tiefblauen Seen sanft ansteigend bis
zur Alm Gokyo (4.750 m) am Ufer des dritten Sees. Nach der Vormittagsetappe bleibt
viel Zeit zum Ausruhen und Energie tanken für die nächsten Tage. Wer möchte, kann
von der Lodge aus am See entlangspazieren oder zur Seitenmoräne des Ngozumba-Gletschers
aufsteigen, um die Rundsicht zu genießen. Sehr imposant sind der lang gezogene,
vereiste Kamm zwischen dem Cho Oyu (8.201 m) und dem Gyachung Kang (7.922 m) sowie
der Blick in die bizarre Gletscherwelt.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 400m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
11. Tag Ngozumba Tse
Eine lange Tagestour und ein echtes "Highlight" liegen vor uns. Wir wandern vom
Gokyo-See taleinwärts mit Blick auf den Cho Oyu entlang der Seitenmoräne des gewaltigen
Ngozumba-Gletschers zum 5. See auf 5.150 m. Bereits zuvor eröffnete sich uns ein
fantastischer Blick auf Mt. Everest und Lhotse. Vom See beginnen wir die eigentliche
Bergbesteigung, die uns 400 Höhenmeter zunächst über steile Gras- und Geröllhänge
hinaufführt. Es ist besonders wichtig, langsam und stetig aufzusteigen, denn die
ungewohnte Höhe ist trotz der vorherigen Trekking- Tage eine Belastung für den
Kreislauf. Kurz vor dem Gipfel müssen wir dann einige Male Blockgestein umgehen,
bevor uns die Gebetsfahnen auf dem 5.553 m hohen Ngozumba Tse begrüßen. Der Blick
durch die Fahnen hinunter auf den endlos erscheinenden Gletscherfluss des Ngozumba
ist atemberaubend. Doch selbst dieser Eindruck lässt sich noch steigern: Wenn
wir uns umdrehen, blicken wir direkt auf die Cho Oyu-Südwand, nur 8 km Luftlinie
von uns entfernt.
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
12. Tag Gokyo Peak
Heute besteigen wir den 5.360 m hohen Gokyo Peak. Sofern kein Neuschnee liegt,
sind beim 2 - 3-stündigen Aufstieg keine technischen Schwierigkeiten zu erwarten.
Der Blick vom Panoramagipfel ist bei klarem Wetter einzigartig und umfasst die
vier Achttausender Cho Oyu, Mt. Everest, Lhotse und Makalu. Unter uns bilden die
tiefblauen Bergseen einen starken Kontrast zu den Almwiesen, den Moränen und Gletscherfeldern.
Mittags sind wir zurück auf der Alm. Am Nachmittag haben wir Zeit, um uns auf
den folgenden anstrengenden Tag vorzubereiten
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 600m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
13. Tag Renjo La - Nangpo Tsangpo
Wir folgen dem Nordufer des 3. Sees westwärts und steigen über den wenig begangene
Weg in Richtung Renjo La (5.430 m) auf. Bei gutem Wetter eröffnet sich von der
Passöhe noch einmal ein prächtiges Panorama mit Blick zurück zum Dreigestirn Everest,
Nuptse und Lhotse. Auf gut ausgebauten Weg beginnen wir nun unseren Abstieg ins
Tal des Nangpo Tsangpo, wo wir in der ersten Lodge noch oberhalb der Talsohle
unser Quartier beziehen. Die Lodge dort ist sehr einfach, eventuell schlafen wir
in einem Mehrbett - Zimmer.
Gehzeit: 8h; Aufstieg: 680m; Abstieg: 900m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
14. Tag Marlung- Thame Og
Nach den Anstrengungen der letzten Tage gehen wir es heute gemütlich an und wandern
hinab zum Bothe Kosi, dem wir talauswärts folgen. Nach Norden verläuft hier ein
historisch bedeutsamer Handelsweg über den 5.716 m hohen Nangpa La nach Tibet.
Noch heute findet über den Pass, über den vor gut 500 Jahren die ersten Sherpa-Klans
aus Osttibet einwanderten, ein kleiner Handelsverkehr mit Yak-Karawanen statt.
An Marlung vorbei wandern wir zu unserem Etappenziel Thame (3800 m).
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 900m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
15. Tag Thame - Kongde
Erst seit Herbst 2007 gibt es die Möglichkeit von Thame nach Kongde zu wandern.
Sehr früh starten Sie von Thame und wandern zunächst bergab. Der Weg ist sehr
abwechslungsreich und führt vorbei an einem noch völlig ursprünglichen Dorf und
später in eine wilde Landschaft mit Bambus- und Rododendron-Wälder sowie durch
eine tiefe felsige Schlucht mit zahlreichen Wasserfällen. Technische Schwierigkeiten
bestehen keine, jedoch sind die Gesamtanforderungen für diese Wanderung höher
als an den restlichen Tagen.
Die Mühe lohnt sich, denn schon während der Wanderung ist die Aussicht grandios
und sobald wir Kongde erreicht haben bietet sich uns ein unvergleichliches Panorama
mit den Sherpa-Dörfern Khumjung, mit Namche Bazar, darüber Taboche, Mt. Everest,
Nuptse, Lhotse und Ama Dablam.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 600m; Übernachtung im Yeti Mountain
Home Kongde [FA]
16. Tag Kongde - Phakding - Lukla
Wir steigen auf einem kaum begangenen wunderbar angelegten Panoramaweg ca. 1.400
m hinunter nach Phakding. Vor uns liegt die atemberaubende Szenerie verschiedener
Sherpa-Dörfer und der beeindruckenden Gipfel von Kang Taiga und Tramserku. Tief
im Tal erkennen wir die Hauptroute ins Sherpaland und unser Blick reicht einerseits
weit in die Vorberge des Himalaya und andererseits auf den Gipfel des Everest.
Auf bekanntem Weg geht es dann von Phakding zurück nach Lukla.
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 400m; Abstieg: 1500m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
17. Tag Flug nach Kathmandu
Wenn das Wetter mitspielt, fliegen wir bereits am Vormittag per Propeller-Flugzeug
von Lukla zurück nach Kathmandu und sind mittags wieder in unserem Hotel. Den
Rest des Tages können wir ausruhen oder zum Einkaufsbummel in der Stadt nutzen.
Übernachtung im Hotel [F]
18. Tag Kathmandu: Stadtbesichtigung und fakultative Ausflüge
Vormittags besichtigen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den
alten Königspalast Hanuman Dhoka sind Dutzende von Hindu-Tempeln zu sehen, darunter
die Taleju-Pagode, größter und ältester Tempel der Stadt. Harmonisch wirken das
warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken
aus braunschwarzem Salbaumholz. Wir bummeln wir durch belebte Bazarstraßen nach
Norden ins Einkaufsviertel Thamel.
Nachmittags haben wir Gelegenheit an fakultativen Besichtigungen teilzunehmen:
Pashupatinath ist für Hindus der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar
aus Indien zu dieser Gedenkstätte für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation
als Herr der Tierwelt verehrt wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel
ist nur Hindus zugänglich, doch von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten
Nandi-Stier möglich. Von einer Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal
mit seinen Tempeln, Schreinen, Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati,
wo Pilger ihre rituellen Handlungen ausführen.
Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter.
Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir „im
Uhrzeigersinn" pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen
Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen
vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich werfen wir einen Blick in die reich
geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße Statue
des Maitreya-Buddha thront.
Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen.
Übernachtung im Hotel [FA]
19. Tag Rückflug
Auch heute können wir noch an einem fakultativen Ausflug teilzunehmen: die Königsstadt
Patan gilt als Wiege der Kunst und Zentrum der Newar-Architektur. Die wichtigsten
Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der Stadt, dessen
Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden, die von
Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes und die Innenhöfe an.
In den verwinkelten Gassen entdecken wir weitere Tempel und Klosterhöfe, wie den
Mahabaudha („Tempel der 1000 Buddhas") und die hinduistische, fünfgeschossige
Kumbeshvar-Pagode.
Am späten Nachmittag werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen zurück nach
Deutschland.
[F]
20. Tag Ankunft
Ankunft in Deutschland.
Leistungen
- Linienflug mit Gulf Air Frankfurt – Bahrain – Kathmandu – Bahrain – Frankfurt,
kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze
- Übernachtungen in Hotels und Lodges; meist Halbpension
- Inlandsflüge, Transfers
- Hauser-Reiseleiter ab/bis Kathmandu, Begleitmannschaft beim Trekking
- Nationalparkgebühren, Eintrittsgebühren; Flaschensauerstoff, unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Visakosten;
- fehlende Mittagessen, Getränke; Trinkgelder (ca. 60 €);
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- fakultative und individuelle Ausflüge und Besichtigungen mit Eintrittsgebühren
sowie persönliche Ausgaben;
- Flughafensteuern sowie Tourismus Service Steuer für die Inlandsflüge in Nepal
(pro Abflug ca. 165 NRs = ca. 1,80 Euro) ;
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschläge der Flughäfen und
Fluggesellschaften;
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Diese Trekkingroute ist von jedem geübten Bergwanderer mit Trittsicherheit und
guter Kondition zu begehen. Die Tagesetappen umfassen Auf- und Abstiege bis zu
9 Stunden bei mäßigem Tempo und maximal 1.000 Höhenmetern im Aufstieg bzw. 1.500
m im Abstieg. Die erforderliche Tagesleistung hält sich durch ausgewogene Etappeneinteilung
zwar in Grenzen, doch muss die Leistung über viele Tage erbracht werden und setzt
somit Ausdauer voraus. Einheimische Träger besorgen den Transport des Hauptgepäcks,
so dass Sie selbst nur das Notwendigste für den Tag (Anorak, Pullover/Fleece,
Trinkflasche, Fotoausrüstung, etc.) im Tagesrucksack tragen.
Die ungewohnte Höhenlage schon am Ausgangspunkt Lukla und der rund 10-tägige
Aufenthalt in Regionen über 4.000 m Höhe (von Pangpoche bis Thame) setzen einen
gesunden, belastbaren Organismus voraus. Gerade im Everest-Gebiet kommt es immer
wieder zur Höhenkrankheit, die den sofortigen Abstieg in tiefere Regionen erforderlich
macht. Ihr Herz und Ihr Kreislauf müssen in Ordnung sein; konsultieren Sie bitte
vor Reiseantritt Ihren Arzt. Selbst ein gesunder Organismus darf keinesfalls durch
zu rasches Gehen überbeansprucht werden. Langsames und stetiges Gehen ist sehr
wichtig, besonders am Anfang der Tour, wenn sich Ihr Organismus auf das veränderte
Klima sowie die Schlaf- und Essgewohnheiten einstellen muss.
Der Schwerpunkt des Trekkings führt in bisher kaum begangene oder für Ausländer
verbotene Hochregionen. Dieser Reiseabschnitt hat somit Pioniercharakter und kann
durchaus Änderungen erfahren.
Einreisebestimmungen
Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das
bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein
Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate
gültig sein.
Preise (Stand August 09): mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen USD 25,-; mehrfache
Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-. Es werden auch Euro als Zahlungsmittel
akzeptiert. Weitere Hinweise finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com
Impfungen
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen
wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb
1.200 m sind malariafrei.
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für
Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen
Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir
bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de oder kontaktieren
Sie unser Service Team unter der Telefonnummer 089-235006-0.
Bei dieser Reise handelt es sich um eine Tour mit Pioniercharakter. Es kann zu
Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt durch ungünstige Witterungsverhältnisse,
Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, unvorhersehbare Ereignisse
oder sonstige Faktoren. Sollte die Überquerung des Renjo La oder die Besteigung
der vorgesehenen Gipfel aufgrund widriger örtlicher Verhältnisse nicht möglich
oder aus Sicherheitsgründen nicht ratsam sein, so ist Ihre Reiseleitung in Absprache
mit Ihrem Sirdar (Sherpa Guide) befugt, das Trekkingprogramm abzuändern und andere
als die beschriebenen Routen anzusteuern. Wir danken für Ihr Verständnis.
Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten
(trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu
unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich
werden Ihre Reiseleitung und unsere Agentur stets darum bemüht sein, sämtliche
Programmpunkte zu erreichen bzw. die empfohlenen Kulturausflüge anzubieten, doch
können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben.
Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise
teilnehmen.
Die Inlandflüge in Nepal können wegen der begrenzten Flugraum-Kapazität oder
sonstigen Faktoren wie schlechte Witterungsbedingungen verschoben werden oder
gar ausfallen; Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot.
Das Verspätungs- und Ausfallrisiko dieser Flüge liegt außerhalb unseres Einflussbereiches
und geht allein zu Lasten der Teilnehmer. Mit Ihrer Reiseanmeldung nehmen Sie
dieses Risiko auf sich.
Bitte beachten Sie auch, dass Hauser exkursionen vor allem bei kurzfristigen
Buchungen von Anschlussflügen keinen Einfluss auf die Übergangszeiten hat und
sich durchaus einige Stunden Aufenthalt ergeben können. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und
Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns
als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In
verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin
bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte
in Nepal:
Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser in Nepal lebender Hauser-Reiseleiter Jürgen Skambraks ein
Team von einheimischen deutschsprachigen Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung
auf. Seminare unterschiedlichster Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen
sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung des Teams.
Für diese örtlichen Hauser-Reiseleiter haben wir eine Kranken- und Unfallversicherung
inkl. Rettungsflug abgeschlossen.
Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lässt Hauser für die eingesetzten Nepali Ausrüstung fertigen oder zukaufen.
Solche Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen,
Fleecedecken, Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten
in größere Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz. Hauser lässt alle
eingesetzten Begleitmannschaften durch eine Kranken- und Unfallversicherung versichern.
Unterstützung der Sir Edmund Hillary-Stiftung
Seit 1990 unterstützt Hauser aktiv die Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland
durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere
für das Hillary-Krankenhaus in Phaplu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde
Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchstgelegene Krankenhaus der
Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Hauser exkursionen beteiligt sich auch
an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung
Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee. Seit 2009 ist Manfred Häupl zweiter Vorstand
der Stiftung.
Ein Tag – ein Baum
Wenn Sie 2010 mit Hauser exkursionen eine Trekkingtour im Everest-Gebiet unternehmen,
leisten Sie einen aktiven Beitrag zur Wiederaufforstung des Khumbu. Sie wandern
von Lukla nach Namche Bazar, zum Kloster Tengpoche, ins Gokyo-Tal oder zum Everest
Basecamp. Und wir kümmern uns darum, dass für jeden Tag an dem Sie auf Trekking
sind, in den Baumschulen der Sir Edmund Hillary-Stiftung ein Bäumchen gezogen
wird. Später, während der Monsunzeit, werden die Setzlinge auf einem festgelegten
Areal angepflanzt und wachsen mit den Jahren zum „Hauser-Wald" heran. Einen direkteren
Weg mit Trekking einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, können wir
uns kaum vorstellen. Mit diesem Projekt werden pro Jahr zwischen 8.000 und 10.000
junge Bäume in Nepal Wurzeln schlagen
Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen
Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal.
Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und
November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen
grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild,
manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht
ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind
morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai
und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich
besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich
weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis
Anfang September.
Das Klima im Kathmandu-Tal ist tagsüber - je nach Jahreszeit - angenehm bis sehr
warm, abends kühlt es etwas ab, im Winter kann die Temperatur bis auf 0°C sinken.
In den Hochregionen sind nachts im Frühjahr und Herbst durchaus Minusgrade (bis
minus 10°C in Pangpoche, auf der Gokyo-Alm und in Kongde), im Winter bis minus
15°C möglich. Tagsüber kann es dagegen infolge der intensiven Sonneneinstrahlung
angenehm warm werden.
Ausrüstung
Den klimatischen Bedingungen entsprechend sollten Sie neben warmer Kleidung auch
leichte Sommersachen sowie Wind- und Regenschutz mitnehmen. Für das Trekking benötigen
Sie eine bequeme Wanderausrüstung und stabile Leichtbergschuhe mit guter Profilgummisohle
sowie einen guten Daunen- oder Kunstfaser- Schlafsack mit einem Komfortbereich
bis minus 15°C. Teleskop-Tourenstöcke können recht hilfreich sein.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 14 Personen
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