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Land: Nepal
Termin: 11.09.2010 - 30.09.2010
- 13-tägiges Zelt-Trekking in Regionen bis über 4.000 m
- Tiefe Schluchten und Höhenwege, grüne Oasen und bunte Wüsten
- Ursprüngliche tibetisch-buddhistische Kultur
- Fantastische Ausblicke auf Annapurna, Nilgiri und Dhaulagiri
- Aufenthalt mit Besichtigungen in Lo Manthang
Das ehemalige Königreich Mustang wurde erst 1992 für ausländische Reisende freigegeben
und ist ein kostbares Kleinod tibetischer Kultur in Nepal. Nach Ihrem Flug nach
Jomosom (2.700 m) verbringen Sie zwei Tage zur Akklimatisation in der Umgebung
von Marpha. Nun führt Sie die ehemalige Handelsroute in den Ort Kagbeni und folgt
dem Kali Gandaki-Fluss in nördlicher Richtung. Über Tamargaon und Gemi wandern
Sie nach Tsarang, Sommersitz des Sakya-Ordens.
Unterwegs bieten sich prächtige Ausblicke auf Dhaulagiri, Annapurna, Nilgiri
und Tukuche Peak. Sie erreichen Lo Manthang, Hauptstadt und Herzstück Mustangs
und Königsresidenz. Auf dem Rückweg nach Tangye werden die Pfade steiler, die
Überschreitung mehrerer 4.000er-Pässe erfordert gute Kondition.
Eine prachtvolle Aussicht auf das Dhaulagiri-Massiv und in die Schluchten eröffnet
sich beim Überschreiten des Tangye-Passes. Im Pilgerort Muktinath besuchen Sie
die Heiligtümer der Hindu und Buddhisten (ca. 3.800 m), bevor Sie nach Jomosom
zurückwandern und nach Pokhara fliegen. Mustang kann im Gegensatz zu anderen Regionen
in Nepal auch im Sommer besucht werden, da es außerhalb des Monsun-Einflusses
liegt.

Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Gulf Air von Frankfurt über Bahrain nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Ankunft in Kathmandu
Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Hauser-Reiseleitung zum
Hotel in Kathmandu. Vor dem Abendessen können wir evtl. noch einen kleinen Spaziergang
in der Nähe des Hotels unternehmen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel
3. Tag Fahrt nach Pokhara
Eine 7- bis 8-stündige Fahrt im Kleinbus trennt uns vom 205 km entfernten Pokhara.
Wir überqueren den Thankot-Pass (1.500 m), bevor es in Serpentinen hinab ins Trisuli-Tal
geht. Dem unter Raftern beliebten Fluss folgt die teils holprige, teils modern
ausgebaute Straße durch ständig wechselnde Szenerie bis Mugling. Nun geht es am
Marsyandi und Seti Khola (Khola = Fluss) entlang. Unterwegs sind bei gutem Wetter
in der Ferne die schneeweißen Bergketten von Ganesh, Manaslu und Annapurna zu
erkennen, im Vordergrund wechseln Dörfer und Terrassenfelder einander ab. Nachmittags
treffen wir in Pokhara ein und beziehen unsere Hotelzimmer. Das relativ milde
Klima (Pokhara liegt auf ca. 800 m) begünstigt eine vielfältige, subtropische
Vegetation. Je nach Lust und Laune können wir einen Spaziergang zur berühmten
Lakeside am Ufer des Phewa-Sees und eine Bootsfahrt machen.
Fahrzeit: 7-8h; Fahrstrecke: 200km; Übernachtung im Hotel [F]
4. Tag Flug nach Jomosom - Trekkingbeginn bis Marpha
Mit einer Propellermaschine fliegen wir morgens von Pokhara (asphaltierte Rollbahn)
durch die tiefe Schlucht des Kali Gandaki, zwischen Dhaulagiri- und Annapurna-Massiv
gelegen, nach Jomosom (asphaltierte Rollbahn) auf 2.700 m Höhe. Gemütlich wandern
wir in 1 - 2 Std. talabwärts nach Marpha (2.650 m) und schlagen hier für zwei
Nächte die Zelte auf. Wir befinden uns bereits in relativ großer Höhe, weshalb
es sehr wichtig ist, gerade während der ersten Tage langsam und stetig zu gehen.
Nachmittags können wir einen Abstecher zu den hoch in einem Seitental gelegenen
Obstplantagen von Old Marpha machen und anschließend das schmucke, lang gestreckte
Dorf besuchen.
Gehzeit: 1-2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 150m; Übernachtung im Zelt [FMA]
5. Tag Jomosom - Kagbeni
Wir gehen nach Jomosom zurück und queren dann die Hängebrücke über den Kali Gandaki
zum Ostufer. Auf dem alten Karawanenweg wandern wir nun etwa 3 - 4 Std. durch
ein geröllreiches Schottertal, das für seine starken Winde bekannt ist, nach Kagbeni
(2.840 m). Eine trutzige Gompa, Steinhäuser und dunkle, verwinkelte Gassen kennzeichnen
diese von tibetisch-stämmiger Bevölkerung bewohnte Siedlung mit Blick auf den
Tilicho Peak und Dhaulagiri. Wir haben ausreichend Zeit, das mittelalterlich anmutende
Grenzdorf zu entdecken oder auf eine Anhöhe in Richtung Muktinath zu spazieren.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Zelt [FMA]
6. Tag Trekking nach Tsele
Morgens werden die Grenzformalitäten am Police Check-Post am Ausgang von Kagbeni
abgewickelt sowie Ausrüstung und Verpflegung kontrolliert. Danach setzen wir den
Fuß auf ehemals verbotenes Land - das Trekking durch Mustang beginnt! Wir folgen
dem Lauf des Kali Gandaki auf der Ostseite bis Chusang (ab hier heißt der Fluss
Mustang Khola) und steigen dann zum Ort Tsele (3.120 m) auf, wo wir campieren.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 730m; Abstieg: 470m; Übernachtung im Zelt [FMA]
7. Tag Über Pässe nach Geling
Durch eine Schlucht mit fantastischen Tiefblicken führt unser Aufstieg bis zu
einem Pass (3.620 m). Nach dem Abstieg zum begrünten Ort Samar überwinden wir
einen weiteren Pass (3.830 m) und legen kurz darauf unsere heutige Mittagspause
ein. Gut gestärkt bewältigen wir den letzten Pass mit weiter Sicht und kommen
so nach einer langen Etappe zum Dorf Geling (3.540 m).
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 750m; Übernachtung im Zelt [FMA]
8. Tag Tsete La - Gemi La - Tserang La - Tsarang
Die nächste Etappe führt über einen Panoramaweg und die beiden Pässe Tsete La
(etwa 3.900 m) und Gemi La (etwa 3.700 m). Im nächstgelegenen Talort Gemi - einem
hübschen Dorf - essen wir zu Mittag. Unsere Etappe verläuft nun über einen Fluss
zu einer der längsten Mani-Mauern in Mustang. Es folgt ein ziemlich anstrengender
Anstieg auf den Tsarang La (3.830 m). Von hier stetig bergab, treffen wir nach
ca. 7 Std. im zweitgrößten Ort Mustangs ein, in Tsarang (3.540 m).
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 900m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Zelt [FMA]
9. Tag Lo Gekar Gompa - Lo Manthang
Vor dem Abmarsch können wir das Kloster und die ehemalige Königsresidenz besuchen
(fakultativ). Auf dem direkten Weg trennt uns nur eine Halbtagesetappe von Lo
Manthang. Wir nehmen aber die längere Route über die sehenswerte Lo Gekar Gompa,
die wir uns anschauen wollen (fakultativ). Schöne Chörten säumen den recht anstrengenden
Weg über zwei höhere Pässe (ca. 4.315 m und 4.000 m), bevor wir in der Ferne Lo
Manthang erkennen. Nach langem, aber sanftem Abstieg treffen wir in der „Hauptstadt"
von Mustang (3.700 m) ein. Die Landschaft wird nahezu wüstenhaft; den Horizont
begrenzen im Norden die tibetischen Berge, hinter uns ist die Annapurna-Kette
zu sehen. Zwei Nächte zelten wir vor den Toren der Stadt.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 950m; Abstieg: 650m; Übernachtung im Zelt [FMA]
10. Tag In und um Lo Manthang
Vormittags besichtigen wir die ummauerte Stadt Lo Manthang mit ihren rechtwinklig
angelegten Gassen und können (fakultativ) einen Blick in die Gompas und Innenhöfe
der Klöster werfen. Die Wohnhäuser der Lobas mit ihren Flachdächern liegen rings
um den Königspalast, Kernstück von Lo Manthang. Nachmittags lohnt eine Stadtumrundung
mit Ausflug in die nähere Umgebung. Mustang verdankt seine Existenz überwiegend
dem Handel zwischen Tibet und Nepal, der in den letzten Jahren wieder zugelassen
wurde. Ansonsten leben die Mustangi vom Gerstenanbau und der Viehzucht (Yaks,
Pferde, Schafe und Ziegen). Ab und zu hält der König, dessen Dynastie seit 1430
herrscht, Audienz. Es gehört aber sehr viel Glück dazu, zum richtigen Zeitpunkt
dort zu sein und dann auch daran teilnehmen zu dürfen (evtl. Kosten und Spenden
sind selbst zu tragen).
Übernachtung im Zelt [FMA]
11. Tag Über Dri nach Yara
Wir verlassen Lo Manthang, den nördlichsten Punkt der Reiseroute, und wandern
in ca. 1 Std. zu einem 3.920 m hohen Pass. Nach weiteren 1,5 Std. auf einem Höhenweg
beginnt der steile Abstieg nach Dri (3.240 m). Nachmittags steigen wir im Seitental
des Puyon Khola hinauf zum Dorf Yara (3.550 m) und bauen unser Lager auf.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 680m; Abstieg: 900m; Übernachtung im Zelt [FMA]
12. Tag Ghechung Khola- Tangye
Wir setzen unseren Rückweg fort. Zuerst überqueren wir einen kleinen Pass, danach
wandern wir auf dem Hochplateau mit Blick auf den Dhaulagiri weiter und steigen
steil zum Ghechung Khola (3.370 m) ab. Dann meistern wir den beschwerlichen Anstieg
zu einem weiteren Pass (3.900 m) und es folgt ein langer abschüssiger Weg bis
zu unserem Zeltplatz beim Dorf Tangye (3.360 m)
Gehzeit: 7h; Aufstieg: 530m; Abstieg: 960m; Übernachtung im Zelt [FMA]
13. Tag Tangye - Tangye-Pass - Pee
Heute stehen uns rund 800 Höhenmeter Aufstieg bevor, bis wir den 4.150 m hohen
Tangye-Pass bewältigt haben. Nach ca. 5 Std. treffen wir am Zeltlager auf der
Alm Pee ein (im Frühjahr mag es dort nur genug Wasser zum Kochen und keine Waschgelegenheit
geben).
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 250m; Übernachtung im Zelt [FMA]
14. Tag Chusang
Ein langer Weg mit viel Auf und Ab erwartet uns beim Abstieg zum Dorf Chusang
(2.900 m), das an der Mündung des Narshing in den Mustang Khola liegt. Etwa 5
- 6 Std. Gehzeit und fantastische Ausblicke auf den gegenüberliegenden Hinweg,
das Dhaulagiri-Massiv sowie in einen bizarren Canyon liegen hinter uns.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 280m; Abstieg: 1400m; Übernachtung im Zelt [FMA]
15. Tag Über Tantang und den Dzong La nach Muktinath
Von Chusang geht es im Seitental des Narshing Khola nach Tetang (2.950 m) und
steil hinauf in die Grasmulde (ca. 3.900 m) unterhalb des Dzong La (ca. 4 Std.).
Die Mittagspause legen wir bei der dortigen Quelle ein. Dann überqueren wir den
Dzong La (4.050 m) und steigen in ca. 2 Std. zum Pilgerort Muktinath (ca. 3.700
m) ab. Die Heiligtümer sind für Buddhisten ebenso bedeutend wie für Hindus. Die
Hindus verehren die heiligen Quellen des Flusses Krishna Gandaki, der um einen
Tempelhof aus 108 bronzenen Wasserspeiern heraustritt, während die Buddhisten
im danebenliegenden Gompa-Raum das ununterbrochen brennende heilige Feuer verehren,
das von einer Erdgasquelle gespeist wird.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1150m; Abstieg: 350m; Übernachtung im Zelt [FMA]
16. Tag Über Kagbeni nach Jomosom
Wir wandern vorbei am wehrhaften Dorf Jharkot hinab nach Kagbeni und gelangen
durch das breite Schottertal des Kali Gandaki zurück nach Jomosom. Nach ca. 5
Std. erreichen wir den Endpunkt unseres Trekkings und quartieren uns in einer
netten Lodge nahe der Flugpiste ein. Der Rest des Tages dient der Erholung; am
Abend können wir mit unserer Begleitmannschaft Abschied feiern.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 50m; Abstieg: 950m; Übernachtung in einer Lodge [FMA]
17. Tag Flug nach Pokhara - Weiterflug nach Kathmandu
Bereits frühmorgens sind wir an der asphaltierten Rollbahn von Jomosom, um per
Propeller-Flugzeug durch das Tal des Kali Gandaki, die tiefste Schlucht der Erde,
zurück nach Pokhara zu fliegen. Nach einer Pause fliegen wir weiter von Pokhara
nach Kathmandu. Der ca 30- minütige Flug geht entlang der Annapurna, des Manaslu,
dem Ganesh Himal und den Bergen des Langtang. Nach der Mittagspause besteht die
Möglichkeit (fakultativ) Swayambunath zu besichtigen. Der vergoldete Stupa mit
den „Augen Buddhas" ist von vielen Chörten umgeben und gilt als eine der ältesten
Stupa-Anlagen der Welt. Abends erwartet uns ein Abschiedsessen.
Übernachtung im Hotel [F]
18. Tag Kathmandu
Vormittags besichtigen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den
alten Königspalast Hanuman Dhoka sind Dutzende von Hindu-Tempeln zu sehen, darunter
die Taleju-Pagode, größter und ältester Tempel der Stadt. Harmonisch wirken das
warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken
aus braunschwarzem Salbaumholz. Wir bummeln wir durch belebte Bazarstraßen nach
Norden ins Einkaufsviertel Thamel.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wir empfehlen folgende fakultative
Besichtigungen mit
Reiseleitung:
Zunächst besuchen wir Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss. Für Hindus ist
dies der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte
für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt
wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch
von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von
der Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen,
Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen
Handlungen ausführen.
Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der in Nepal lebenden Tibeter.
Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes, über deren Terrasse wir „im
Uhrzeigersinn" pilgern. Der gesamte Bereich um den 40 m hohen Stupa mit vielen
Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen neuen Klosteranlagen
vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich werfen wir einen Blick in die reich
geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße Statue
des Maitreya-Buddha thront.
Am Abend treffen wir uns zum gemeinsamen Abschiedsessen.
Übernachtung im Hotel [FA]
19. Tag Rückflug nach Deutschland
Am Vormittag können wir (fakultativ) mit unserer Reiseleitung die Königsstadt
Patan besichtigen, wo wir in einem Gartenrestaurant im alten Königspalast essen
können. Patan ist die Wiege der Kunst, des Handwerks und Zentrum der Newar-Architektur.
Die wichtigsten Bauten gruppieren sich um den Mangal Durbar, den Mittelpunkt der
Stadt, dessen Herzstück der prächtige Königspalast ist. Wir schauen uns die Pagoden,
die von Statuen gekrönten Säulen, die Fassade des Königspalastes sowie weitere
Tempel und Klosterhöfe, wie den Mahabaudha („Tempel der 1000 Buddhas") und die
5-stöckige hinduistische Kumbeshvar-Pagode, an.
Abends werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen mit Gulf Air von Kathmandu
zurück nach Deutschland.
[F]
20. Tag Ankunft
Ankunft in Deutschland
Leistungen
-
Linienflug mit Gulf Air Frankfurt – Bahrain – Kathmandu – Bahrain –
Frankfurt, kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze
-
Übernachtungen in Hotels, Lodges und Zelten; meist Vollpension
-
Inlandsflüge, Transfers
-
Hauser-Reiseleiter ab/bis Kathmandu, Begleitmannschaft beim Trekking
-
Eintrittsgebühren, Nationalparkgebühren;
- Flaschensauerstoff; unser
Versicherungspaket;
HINWEIS: die Special Permit-Kosten von US$ 500,- p.
P. sind vor Ort zu entrichten und nicht im Reisepreis enthalten
Nicht enthaltene Leistungen
-
Visakosten; Gebühr für das „Special Trekking Permit" für Mustang (z.
Zt. 500 US$);
- fehlende Mittagessen, Getränke;
- Trinkgelder (ca. 60
Euro);
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- fakultative und individuelle Ausflüge und
Besichtigungen mit Eintrittsgebühren (auch der Klöster), Ausgaben
persönlicher Art;
- Flughafensteuern sowie Tourismus Service Steuer für
Inlandflüge in Nepal (pro Abflug 165 NRs = ca. 1,80 Euro);
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- evtl. neu
erhobene Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschläge der Flughäfen und
Fluggesellschaften.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Das Trekking stellt technisch keine besonderen Anforderungen dar, setzt aber
Trittsicherheit (sicheres Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände), Ausdauer
und gute Kondition voraus. Teils verläuft die Wegstrecke über breite Karawanenwege,
teils über schmale Bergpfade, welche die Dörfer miteinander verbinden. Sie überschreiten
mehrere Pässe, die auf Höhen bis zu 4.240 m liegen. Im Allgemeinen sind die Auf-
und Abstiege mäßig steil und führen gelegentlich über Naturtreppen. Steilere Passagen
kommen nur während kürzerer Etappen vor und sind selten ausgesetzt, also ohne
bergsteigerische Schwierigkeiten zu überwinden. Die täglichen Höhenunterschiede
liegen im Aufstieg bei bis zu 1.200 Höhenmeter, im Abstieg bei bis zu 1.400 Höhenmeter.
Bedenken Sie bitte, dass Sie täglich zwischen 4 - 8 Stunden unterwegs sind und
in ungewohnte Höhen kommen, die den Organismus zusätzlich belasten. Langsames
und stetiges Gehen ist sehr wichtig, damit der Körper sich allmählich an die veränderten
Verhältnisse gewöhnen kann, eine Schwächung der Kondition vermieden wird und dadurch
auch der Gefahr der Höhenkrankheit vorgebeugt wird. Bitte stellen Sie sich auf
einige Flussdurchquerungen ein - vor allem im Sommer. Bereiten Sie sich bitte
durch Waldläufe und/oder ausgedehnte Wanderungen auf diese Reise vor. Ihr Herz
und Ihr Kreislauf müssen gesund sein, konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt
Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.
Während des Trekkings betreut Sie eine Begleitmannschaft, die sich auch um das
Gepäck kümmert, die Zelte auf- und abbaut, kocht und serviert. Sie selbst brauchen
nur das Notwendigste (Pullover/Fleece, Wind- und Regenschutz, Fotoausrüstung,
Trinkflasche, etc.) in Ihrem Tagesrucksack zu tragen. Das restliche Gepäck wird
von Trägern und eventuell von Tragetieren (Mulis) transportiert. Sie übernachten
während des Trekkings in Zwei-Personen-Zelten mit Isoliermatte. Von allen Teilnehmenden
wird Achtung, Feingefühl und Rücksicht der einheimischen Bevölkerung gegenüber
erwartet.
Rechnen Sie beim Trekking nicht mit allzu abwechslungsreicher Verpflegung. Die
Mahlzeiten sind meist vegetarisch und können sich wiederholen, da es selten Gelegenheiten
gibt, Frischfleisch zu erstehen und die gesamte Verpflegung von Anfang an mitgetragen
werden muss.
Einreisebestimmungen
Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das
bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein
Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate
gültig sein.
Preise (Stand August 09): mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen USD 25,-; mehrfache
Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-. Es werden auch Euro als Zahlungsmittel
akzeptiert. Weitere Hinweise finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com
Impfungen
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen
wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb
1.200 m sind malariafrei.
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für
Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen
Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir
bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de oder kontaktieren
Sie unser Service Team unter der Telefonnummer 089-235006-0.
Die Erteilung eines "Special Trekking Permit" liegt im Ermessen der nepalischen
Regierung, d. h. es kann zu unvorhersehbaren Änderungen und/oder Schwierigkeiten
kommen, die schlimmstenfalls zur Verweigerung des Permits führen können. Eventuell
werden auch kurzfristig neue Bedingungen erlassen, die Einfluss auf die Route
haben könnten. Wir müssen uns vorbehalten, dass daraus resultierende Folgen zu
Lasten der Teilnehmer gehen.
Bitte senden Sie uns bereits mit Ihrer Reiseanmeldung eine gut lesbare Kopie
Ihrer Reisepass-Seite mit Ihren Passdaten sowie vier Passbilder, die unser nepalischer
Partner etwa 3 Wochen vor Ihrem Eintreffen zur Vorbereitung der "Special Permits"
benötigt.
Für das Betreten von Mustang hat die Regierung u. a. folgende Vorschriften erlassen:
1. Nur organisiert mit einer Agentur reisende Gruppen erhalten ein "Special Trekking
Permit".
2. Für Unterkunft (Zelte) und Verpflegung muss die Trekking-Agentur sorgen.
3. Die gesamte Verpflegung und der Brennstoff müssen von der Agentur gestellt
werden.
4. Kochen mit Holz ist verboten, die Verwendung von Kerosin vorgeschrieben.
5. Das Verteilen von Geschenken (z. B. Geld, Süßigkeiten, Kugelschreiber, usw.)
ist verboten.
6. Müll muss vergraben oder aus Mustang heraustransportiert und richtig entsorgt
werden.
Videogeräte dürfen nur bis Kagbeni benutzt und nicht nach Mustang mitgenommen
werden. Da eine sichere Depotmöglichkeit nicht gegeben ist, raten wir von deren
Mitnahme zum Trekking ganz ab. Fotografieren außerhalb der Tempel- und Gompa-Bereiche
ist dagegen gestattet. Fragen Sie bitte bei Personenaufnahmen von Einheimischen
vorher um deren Erlaubnis.
Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt
durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten,
die politische Lage, unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Deshalb
steht es Ihrer Reiseleitung frei, den Programmablauf und insbesondere einzelne
Trekkingetappen und Ruhetage in Abstimmung mit dem Sirdar (dem Leiter der Trekkingmannschaft)
gemäß der aktuellen Situation festzulegen. Speziell bei den Sommerterminen kann
es beim Rückweg von Lo Manthang nach Muktinath zu einer Routenänderung kommen,
falls der Mustang Khola wegen zu hohen Wasserstandes nicht gequert werden kann.
Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten können (trotz sorgfältiger
Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu unvorhersehbaren Schließungen
von Besichtigungsobjekten führen. Selbstverständlich werden Ihre Reiseleitung
und unsere Agentur stets darum bemüht sein, sämtliche Programmpunkte zu erreichen
bzw. die empfohlenen Kulturausflüge und Gompa-Besuche anzubieten, doch kann Hauser
exkursionen für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben.
Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise
teilnehmen. Wir danken für Ihr Verständnis.
Die Inlandflüge in Nepal können wegen der begrenzten Flugraum-Kapazität oder
sonstigen Faktoren wie schlechten Witterungsbedingungen verschoben werden oder
gar ausfallen; Geduld und kameradschaftliches Verhalten sind dann oberstes Gebot.
Das Verspätungs- und Ausfallrisiko dieser Flüge liegt außerhalb unseres Einflussbereiches
und geht allein zu Lasten der Teilnehmer. Mit Ihrer Reiseanmeldung nehmen Sie
dieses Risiko auf sich.
Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und
Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns
als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In
verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin
bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte
in Nepal:
Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser in Nepal lebender Hauser-Reiseleiter Jürgen Skambraks ein
Team von einheimischen deutschsprachigen Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung
auf. Seminare unterschiedlichster Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen
sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung des Teams.
Für diese örtlichen Hauser-Reiseleiter haben wir eine Kranken- und Unfallversicherung
inkl. Rettungsflug abgeschlossen.
Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lässt Hauser für die eingesetzten Nepali Ausrüstung fertigen oder zukaufen.
Solche Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen,
Fleecedecken, Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten
in größere Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz. Hauser lässt alle
eingesetzten Begleitmannschaften durch eine Kranken- und Unfallversicherung versichern.
Unterstützung der Sir Edmund Hillary-Stiftung
Seit 1990 unterstützt Hauser aktiv die Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland
durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere
für das Hillary-Krankenhaus in Phaplu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde
Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchstgelegene Krankenhaus der
Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Hauser exkursionen beteiligt sich auch
an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung
Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee. Seit 2009 ist Manfred Häupl zweiter Vorstand
der Stiftung.
Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen
Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal.
Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und
November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen
grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild,
manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht
ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind
morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein.
Auch die Monate Mai und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser
Zeit lässt es sich besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen
und Plätze wesentlich weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen
Mitte Juni bis Anfang September. Das Kathmandu-Tal kann auch in dieser Zeit besucht
werden, der Besuch ist sogar ein besonderes Erlebnis während der Monsunzeit. In
dieser Periode herrscht im Tal von Kathmandu gemäßigtes Klima, d. h. tagsüber
ist es mit ca. 28-30 Grad angenehm warm bis heiß, nachts sinkt die Temperatur
auf ca. 20 Grad. In Mustang können die Temperaturen nachts auf minus 5°C (April)
bis minus 10°C (November) fallen. Bei den Sommerterminen kann es sein, dass die
Berge oft wolkenverhangen sind und Sie dadurch wenig Fernsicht haben. Vereinzelt
kann es auch regnen.
Ausrüstung
Je nach Wasserführung einzelner Flüsse können diese manchmal nicht über Steine
oder Balken gequert werden, sondern müssen (am besten mit leichten Sportschuhen
oder Trekkingsandalen) durchwatet werden. Auch Teleskop-Tourenstöcke sind hilfreich.
Den klimatischen Bedingungen entsprechend sollten Sie neben leichten Sommersachen
auch warme Kleidung (Pullover/Fleece, Jacke, Regenschutz, etc.) mitführen. Sie
benötigen die übliche Wanderausrüstung und stabile Leichtbergschuhe mit Profilgummisohle.
Stellen Sie sich bitte darauf ein, dass an manchen Tagen mit sehr starkem Wind
und - bedingt durch das trockene Klima - mit großer Staubentwicklung zu rechnen
ist. Es ist sehr wichtig, sich durch entsprechende Kleidung und ein Kopftuch zu
schützen.
Für die Übernachtungen im Zelt benötigen Sie einen guten Schlafsack mit einem
Komfortbereich bis mindestens minus 5°C. Sollte Ihnen die gestellte Isoliermatte
zu hart sein, bringen Sie bitte eine leichte, selbst aufblasbare Thermomatte mit.
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |