» weitere Reisen in Nepal «
Land: Nepal
Termin: 14.10.2010 - 31.10.2010
- 12-tägiges Hütten-Trekking nördlich von Kathmandu
- Gletscherwelt des Langtang Himal
- Rhododendron-Blüte im Frühjahr
- Blick auf Manaslu (8.156 m) und Shishapangma (8.046 m)
- Die heiligen Seen von Gosainkund
Nach Annapurna und Khumbu Himal gehört der Langtang-Nationalpark zu den beliebtesten
Trekkinggebieten in Nepal. Schon am ersten Tag des Trekkings nach Chisapani eröffnet
sich ein fantastisches Panorama vom Manaslu bis zum Gauri Shanker. Schritt für
Schritt nähern Sie sich den mächtigen Schneebergen. Bei den Gosainkund-Seen, einem
wichtigen Pilgerort für Shiva-Anhänger, sind sie fast zum Greifen nah.
Sie wandern vorbei an Klöstern, Gebetsmauern und bunten Gebetsfahnen, die tiefe
Naturverbundenheit und Religiosität der lokalen Bevölkerung spiegelt sich überall.
Durch Rhododendron-Wald wandern Sie im Langtang-Tal bis zum Kloster Kyangin. Von
hier aus besteht die Möglichkeit, zwei Gipfel zu besteigen: den Kyangjin Ri (4.500
m) und den Tsergo Ri (4.984 m). Vor und nach dem Trekking haben Sie genügend Zeit
für Besorgungen und Ausflüge in Kathmandu und Umgebung.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Gulf Air von Frankfurt über Bahrain nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Kathmandu
Ankunft in Kathmandu und Transfer mit unserer örtlichen Hauser-Reiseleitung zum
Hotel in Kathmandu (1.350 m). Vor dem Abendessen können wir evtl. noch einen kleinen
Spaziergang in der Nähe des Hotels unternehmen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel
3. Tag Kathmandu
Vormittags besichtigen wir die historische Altstadt von Kathmandu. Rund um den
Königspalast Hanuman Dhoka sind zahlreiche Hindu-Tempel zu sehen; harmonisch wirken
das warme Rostrot der Ziegeln und die reich mit Schnitzarbeiten verzierten Balken
aus braunschwarzem Salbaumholz. Vorbei am größten und ältesten Tempel der Stadt,
der Taleju-Pagode, bummeln wir durch belebte Bazarstraßen nach Norden ins Einkaufsviertel
Thamel.
Nachmittags haben wir die Gelegenheit, an einem fakultativen Ausflug nach Pashupatinath
und Bodnath teilzunehmen:
Zunaechst besuchen wir Pashupatinath am heiligen Bagmati-Fluss. Für Hindus ist
dies der heiligste Ort in Nepal. Gläubige pilgern sogar aus Indien zu dieser Gedenkstätte
für den Gott Shiva, der hier in seiner Inkarnation als Herr der Tierwelt verehrt
wird. Der im Pagoden-Stil errichtete Haupttempel ist nur Hindus zugänglich, doch
von außen ist der Blick auf den riesigen vergoldeten Nandi-Stier möglich. Von
der Aussichtsterrasse überblicken wir das gesamte Areal mit seinen Tempeln, Schreinen,
Verbrennungsplätzen und Herbergen am Ufer des Bagmati, wo Pilger ihre rituellen
Handlungen ausführen. Weiter geht es nach Bodnath, dem religiösen Zentrum der
in Nepal lebenden Tibeter. Hier erhebt sich die größte Stupa-Anlage des Landes,
über deren Terrasse wir „im Uhrzeigersinn" pilgern. Der gesamte Bereich um den
40 m hohen Stupa mit vielen Buddhastatuen, Nischen mit Gebetsmühlen und ansehnlichen
neuen Klosteranlagen vermittelt viel Atmosphäre. Falls möglich werfen wir einen
Blick in die reich geschmückte ältere Gompa westlich des Stupa, in der eine überlebensgroße
Statue des Maitreya-Buddha thront.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [F]
4. Tag Fahrt nach Sundarijal - Burlang Bhanjyang- Chisopani
Morgens bringt uns ein Bus in den Nordosten des Kathmandu - Tales nach Sundarijal
(1.400 m). Am Ende der Straße erwartet uns die Begleitmannschaft und beginnt mit
uns den langen Aufstieg zum Bulang Bhaniyang (Bhanjyang = Pass). Unterwegs beim
Thamang-Dorf Mulkharka (1.900 m) machen wir Mittagspause und bewältigen dann gut
gestärkt den rund 2.450 m hohen Pass, der uns aus dem Kathmandu-Tal hinaus und
hinein ins Helambu-Gebiet bringt. Nach einem kurzen Abstieg treffen wir auf unsere
erste Hütte beim Dorf Chisopani (2.200 m), dessen Name "kaltes Wasser" bedeutet.
Gehzeit: 3,5-4h; Fahrzeit: 1,5h; Aufstieg: 1080m; Abstieg: 340m; Übernachtung
in einer Lodge [FA]
5. Tag Pati Bhanjyang - Chipling - Gul Bhanjyang-Kutumsang
Immer mit Blick nach Norden auf die Gosainkund-Kette und den Langtang Himal,
wandern wir leicht bergab über den Bergrücken nach Pati Bhanjyang (1.770 m) und
steigen dann wieder hinauf zum Dorf Chipling (2.150 m, ca. 3,5 Std. Gehzeit).
Nach der Mittagsrast verläuft der Weg stets über den meist bewaldeten Kamm nach
Norden und bringt uns über einen rund 2.500 m hohen Hügel, bevor wir in bewirtschaftetes
Land nach Gul Bhanjyang (.2150 m) absteigen und nach rund 3 Std. Gehzeit über
Thodang Danda (Danda = Bergrücken) erreichen wir unsere Lodge in Kutumsang (2.450
m).
Gehzeit: 6,5-7h; Aufstieg: 1200m; Abstieg: 930m; Übernachtung in einer Lodge
[FA]
6. Tag Kutumsang - Tare Pati
Der lange von Nord nach Süd verlaufende Kamm bis Thare Pati bildet die Wasserscheide
zwischen dem Indrawati im Osten und dem Trisuli im Westen. Nun betreten wir wieder
den Wald, in dem im Frühjahr üppige Rhododendronbäume blühen. Hier oben kommen
wir in das Gebiet der Helambu Sherpas, während wir vorher eher Siedlungen der
Tamang durchquerten. Über den Pangdo Danda gelangen wir über die Siedlung Mangengoth
(3.250 m) nach Tarepati (3.490 m).
Gehzeit: 5-5,5h; Aufstieg: 1350m; Abstieg: 230m; Übernachtung in einer Lodge
[FA]
7. Tag Thare Pati - Phedi
In stetigem Auf und Ab führt der Weg heute unterhalb vom Thare Danda durch die
Waldzone bis uns der Höhenweg zur Hochalm von Ghopte (3.450 m) führt. Von Ghopte
sind wir etwa 2,5 Stunden bis Dhubichaur (3.550 m) unterwegs. Nach der Mittagsrast
setzen wir unseren Anstieg für rund 3 Stunden bis zum "Basislager" bei Phedi fort
(3.600 m). Die Lodgen hier sind sehr einfach, und dienen nur dem Zweck der Übernachtung
möglichst nahe am Pass.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 690m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
8. Tag Laurebina-Pass - Gosainkund-Seen
Wir brechen früh auf und machen uns auf den Weg zum 4.610 m hohen Laurebina-Pass
(auch Surya la genannt). Es ist ein langer Aufstieg, deshalb gehen wir langsam
und stetig. Oben auf der oft windigen Passhöhe stehen wir an der Grenze vom Helambu
- zum Langtang Nationalpark. Bei gutem Wetter sehen wir die Annapurna, Manaslu,
Ganesh und Langtang Himal. Nach der Mittagsrast mit einem Lunchpaket steigen wir
zum weiteren Plateau mit den heiligen Gosainkund-Seen ab (4.380 m). Je nach Wetter
und Zeit können wir noch eine Erkundung entlang einiger Seen (insgesamt über ein
Dutzend, die alle hinduistische Götternamen tragen) unternehmen. Während des Vollmond-Festes
Janai Purnima (Juli/August während der Monsunzeit) sind die Seen das Ziel Tausender
von Pilgern, die im heiligen Wasser baden und Shiva, den Gott der Zerstörung und
Erneuerung verehren. Über den Chalang Pati Danda wandern wir auf einem breiten
Weg hinab nach Laurebina Yak (3.900 m).
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 770m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
9. Tag Chanlang Pati - Syabru
Wir wandern weiter auf dem Kamm nach Chalang Pati (3.580 m). Bei gutem Wetter
haben wir eine herrliche Sicht auf die Bergriesen des Himalaya. Durch Wald und
über Wiesen kommen wir zum Dorf Syabru, mit Blick auf die Langtang-Berge und den
Ganesh Himal. In diesem schönen Dorf gibt es eine Gompa (Gompa= tib. Kloster),
aber auch einige christliche Familien wohnen dort.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 70m; Abstieg: 1680m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
10. Tag Bamboo Lodge - Rimche Danda
Im Morgenlicht bewundern wir die Häuserzeilen im Dorf, ehe wir ins Seitental
des Ghopche Khola (1.970 m) hinabwandern. Nach kurzem Gegenanstieg erfolgt ein
steiler Abstieg in die Langtang-Schlucht bis zum Talboden (1.700 m). Nun zieht
der Weg in leichtem Auf und Ab über Bamboo Lodge (1.960 m) durch dichten Wald
am Südufer aufwärts, bis wir die Stahlbrücke (2.150 m) zum Nordufer des rauschenden
Langtang Khola queren. Durch Mischwald geht es weiter bergauf bis zu unserem Tagesziel
Rimche Danda (2.450 m).
Gehzeit: 4,3-5h; Aufstieg: 940m; Abstieg: 800m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
11. Tag Ghore Tabela - Langtang
Wir setzen den steilen Aufstieg fort und gelangen hinter Gumnachowk (2.750 m)
rasch ans Ende des Bergwaldes. Vor dem Ort Ghora Tabela (3.000 m) weitet sich
die Schlucht zu einem Hochtal, in dem die saftigen Weidewiesen und die wenigen
Ackerflächen von kleinen Siedlungen aus bewirtschaftet werden. Bei Thyangshyab
erspähen wir erstmals eines unserer möglichen Gipfelziele, den Tsergo Ri. Vorbei
an Buschwerk und Wiesen treffen wir in Langtang (3.450 m) ein.
Gehzeit: 5,5-6h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 120m; Übernachtung in einer Lodge
[FA]
12. Tag Kyangjin Gompa - Kyangjin Peaks
Entlang einzelner Manimauern und kleinen Chörten führt unsere Route in 3 Std.
meist sanft ansteigend zum Dorf Kyangjin Gompa (3.800 m). Hier gibt es einen buddhistischen
Gebetsraum und eine alte, auf Schweizer Initiative eingerichtete Käserei. Nach
der Mittagsrast in unserer Lodge können wir neben den prächtigen Ausblicken vom
Hochtal aus ein noch besseres Panorama genießen, indem wir auf einen der nördlich
liegenden Gipfel steigen. Von einem der Kyangjin Peaks mit Steinpyramiden und
im Wind flatternden Gebetsfahnen überblicken wir viele Sechstausender und die
Langtang Hauptgipfel. Der Ausflug zum ersten Gipfel (4.200 m) bedeutet nochmals
etwa 2,5 - 3 Stunden Gehzeit hin und zurück.
Gehzeit: 5,5-6h; Aufstieg: 750m; Abstieg: 400m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
13. Tag Kyangjin Peaks oder Tshergo Ri
Wer weitere Gipfelambitionen hat, kann morgens einen der höheren Kyangjin Peaks
(bis zu 4.500 m) besteigen und sich nach der Tour (Gehzeit ca. 4 Stunden) am Nachmittag
im Dorf ausruhen. Wer möchte, kann frühmorgens unter Führung des Sirdar (Sherpa
Guide) zum anspruchsvolleren und anstrengenden Tsergo - Ri Gipfel aufbrechen.
Die Besteigung des Tsergo Ri (4.984 m), dessen gleichmäßig geformte Pyramide bereits
beim Aufstieg nach Langtang sichtbar war, ist ohne Schneeauflage unschwierig.
Dennoch sind Ausdauer und Trittsicherheit für dieser längere Tour erforderlich
(Gehzeit 8 Std., Auf - und Abstieg 1.100 m). Am späten Nachmittag treffen sich
alle in der Lodge wieder, um von ihren Gipfelerlebnissen zu berichten.
Gehzeit: 4-8h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 1100m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
14. Tag Ghora Tabela - Rimche
Auf bereits bekannter Route wandern wir das Langtang-Tal abwärts zurück nach
Rimche.
Gehzeit: 5,5-6h; Aufstieg: 140m; Abstieg: 1600m; Übernachtung in einer Lodge
[FA]
15. Tag Syabru Besi
Wir queren vom Nord- zum Südufer des Langtang Khola und folgen dem Fluss bis
Syabru Besi (1.460 m).
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 240m; Abstieg: 1200m; Übernachtung in einer Lodge [FA]
16. Tag Fahrt nach Kathmandu
Über Trisuli Bazar fahren wir zurück nach Kathmandu. Wir quartieren uns wieder
in unserem Hotel ein. Am Abend treffen wir uns zum Abschiedsessen.
Fahrzeit: 6-7h; Übernachtung im Hotel [FA]
17. Tag Tag zur freien Verfügung
Dieser Tag steht zur freien Verfügung. Wir empfehlen folgende fakultative Besichtigung
mit Reiseleitung: Morgens besuchen wir die alte Königsstadt Bhaktapur, die als
schönste Stadt des ganzen Landes gilt. Einzigartig ist ihr gut erhaltenes, in
den 70er Jahren restauriertes, mittelalterliches Stadtbild. Auf dem Durbar Square
bewundern wir die Hindu-Tempel mit bemalten Holzschnitzereien und steinernen Schutztieren
und das vergoldete Eingangsportal in den Königspalast. Wir kommen zum Platz mit
der höchsten Pagode Nepals, dem fünfgeschossigen Nyatapola. In der Nähe lockt
das Töpferviertel zu einem Abstecher, bevor wir in den Osten der Stadt zum Dattatreya-Platz
spazieren. Hier bestaunen wir die ehemaligen Priesterhäuser mit kunstvoll geschnitzten
Fensterrahmen aus braunschwarzem Salbaumholz.
Am frühen Abend fahren wir zum Flughafen und fliegen mit zuück nach Deutschland.
[F]
18. Tag Ankunft
Ankunft in Deutschland.

Leistungen
- Linienflug mit Gulf Air Frankfurt – Bahrain – Kathmandu – Bahrain – Frankfurt,
kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze; bzw. Qatar Airways
Frankfurt – Doha – Kathmandu – Doha – Frankfurt, Hauser Bahnanreise gegen Aufpreis
- Übernachtungen in Hotels und Lodges; Halbpension
- Transfers, Überlandfahrten, Besichtigungsfahrten
- Hauser-Reiseleiter ab/bis Kathmandu, Begleitmannschaft beim Trekking
- Eintrittsgebühren,
- Nationalparkgebühren; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Visakosten;
- fehlende Mittagessen, Getränke; Trinkgelder (ca. 50 €); Einzelzimmer-Zuschlag;
fakultative und individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher
Art; Flughafensteuer sowie Tourismus Service Steuer für evtl. Inlandflüge in Nepal
(pro Abflug ca. 165 NRs = 1,80 Euro);
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- evtl. neu erhobene Sicherheitsgebühren und Kerosinzuschläge der Flughäfen und
Fluggesellschaften;
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die Wanderroute weist keine besonderen technischen Schwierigkeiten auf und die
Wege sind gut zu begehen. Dennoch ist die Tour aufgrund der pro Tag zurückzulegenden
Höhenmeter einigermaßen anstrengend. Sie sollten deshalb über gute Kondition verfügen
und trittsicher sein, da die Pfade zum Teil steil und rutschig sind. Die Tagesetappen
erfordern zwischen 3,5 - 8 Stunden langsames und stetiges Gehen. Die zu überwindenden
Höhenunterschiede betragen an 6 Tagen unter 1.000 m, an den restlichen Tagen über
1.000 m; an einem Tag sind im Abstieg 1.680 Höhenmeter zu überwinden, im Aufstieg
maximal 1.350 m.
Gleich zu Beginn der Tour sind am zweiten Trekking-Tag im Aufstieg 1.200 Höhenmeter
zurückzulegen. Da Sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht akklimatisiert sind, ist
es besonders bei dieser Etappe (wie auch im weiteren Verlauf der Tour) sehr wichtig,
langsam und gleichmässig zu gehen, da sich der Organismus erst allmählich an die
neuen Verhältnisse (Klima, veränderte Schlaf- und Essgewohnheiten) anpassen muss.
Die großen Höhenunterschiede - Ausgangspunkt 1.400 m und höchster Punkt fast auf
5.000 m - stellen hohe Anforderungen an Ihre Kondition und setzen einen gesunden,
belastbaren Organismus voraus. Die Gefahr einer Höhenkrankheit ist nicht zu unterschätzen;
zu rasches Gehen kann zu frühzeitiger Konditionsschwäche führen. Ihr Herz und
Kreislauf müssen in Ordnung sein; konsultieren Sie bitte vor Reiseantritt Ihren
Arzt.
Einheimische Träger besorgen den Transport des Hauptgepäcks, so dass Sie nur
das Notwendigste für den Tag (Anorak, Pullover/Fleece, Trinkflasche, Fotoapparat,
etc.) in Ihrem Tagesrucksack tragen und sich den Landschaftseindrücken „unbeschwert"
widmen können. Bedenken Sie auch, dass die körperliche Leistung über mehrere Tage
zu erbringen ist und somit Ausdauer erfordert. Die Lodges sind teilweise recht
einfach in der Ausstattung, die Zimmer oftmals eher klein.
Einreisebestimmungen
Besucher aller Nationen benötigen für die Einreise nach Nepal ein Visum, das
bei Ankunft am Flughafen in Kathmandu ausgestellt wird. Hierfür brauchen Sie ein
Passfoto. Ihr Reisepass muss bei Einreise nach Nepal noch mindestens 6 Monate
gültig sein.
Preise (Stand August 09): mehrfache Einreise für bis zu 15 Tagen USD 25,-; mehrfache
Einreise für bis zu 30 Tagen: USD 40,-. Es werden auch Euro als Zahlungsmittel
akzeptiert. Weitere Hinweise finden Sie auch unter www.nepalembassy-germany.com
Imfpungen
Für Reisende aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Trotzdem empfehlen
wir Ihnen, sich zu diesem Thema mit Ihrem Hausarzt zu besprechen.
Hepatitis A + B: Eine aktive Impfung ist ratsam.
Malaria: Die Täler von Kathmandu und Pokhara und die Gebirgsregionen Nepals oberhalb
1.200 m sind malariafrei.
Tetanus/Polio/Diphtherie: Eine Impfung bzw. Auffrischung ist unbedingt ratsam.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für
Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen
Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir
bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de oder kontaktieren
Sie unser Service Team unter der Telefonnummer 089-235006-0.
Bei dieser Reise kann es zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen - bedingt
durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten,
unvorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren. Beachten Sie bitte, dass Feiertage
oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung
mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten
führen können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer
Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die exakte Durchführung der
Ausschreibung können wir aber keine Garantie geben. Wir danken für Ihr Verständnis.
Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise
teilnehmen.
Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und
Umwelt-Engagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns
als ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In
verschiedenen Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin
bestimmter Hauser-Reisen diverse Projekte. Im Folgenden eine Auswahl unserer Projekte
in Nepal:
Ausbildung nepalischer Kultur- und Wander-Reiseleiter
Seit 1998 baut unser in Nepal lebender Hauser-Reiseleiter Jürgen Skambraks ein
Team von einheimischen deutschsprachigen Reiseleitern durch Aus- und Fortbildung
auf. Seminare unterschiedlichster Themen und Auswertungen von Tourenresonanzen
sowie Erfahrungsaustausch untereinander führen zur Höherqualifizierung des Teams.
Für diese örtlichen Hauser-Reiseleiter haben wir eine Kranken- und Unfallversicherung
inkl. Rettungsflug abgeschlossen.
Ausrüstung der Begleitmannschaften für Trekkings
Seit 1996 lässt Hauser für die eingesetzten Nepali Ausrüstung fertigen oder zukaufen.
Solche Garnituren (bisher rund 600) an Jacken, Überhosen, Mützen, Handschuhen,
Fleecedecken, Sonnenbrillen, Socken und Schuhen kommen vorwiegend bei Trekkingrouten
in größere Höhen und mit tieferen Temperaturen zum Einsatz. Hauser lässt alle
eingesetzten Begleitmannschaften durch eine Kranken- und Unfallversicherung versichern.
Unterstützung der Sir Edmund Hillary-Stiftung
Seit 1990 unterstützt Hauser aktiv die Sir Edmund Hillary-Stiftung Deutschland
durch großzügige Spenden für Infrastruktur-Projekte in Nepal und insbesondere
für das Hillary-Krankenhaus in Phaplu (im südlichen Solu Khumbu-Gebiet). Das Khunde
Hospital oberhalb von Khumjung/Namche Bazar, das höchstgelegene Krankenhaus der
Welt, gehört ebenfalls zu diesem Projekt. Hauser exkursionen beteiligt sich auch
an der Werbung, Organisation und Durchführung von Veranstaltungen der Hillary-Stiftung
Deutschland mit Sitz in Bad Wiessee. Seit 2009 ist Manfred Häupl zweiter Vorstand
der Stiftung.
Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen
Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de
Klima
Aufgrund der extremen Höhenunterschiede gibt es viele klimatische Zonen in Nepal.
Die meisten Trekkinggäste besuchen Nepal im April und Oktober. Im Oktober und
November ist die Sicht oft klar, die Landschaft ist nach den vorangegangenen Monsunregen
grün. Im Dezember, Januar und Februar ist es tagsüber oft frühlingshaft mild,
manchmal auch windig-kühl. Nachts kann - je nach Höhe - Frost herrschen. Die Sicht
ist meist hervorragend. Ab März beginnt die Rhododendronblüte. Fernblicke sind
morgens klar, können tagsüber aber vom Dunst getrübt sein. Auch die Monate Mai
und September eignen sich sehr gut für ein Trekking. In dieser Zeit lässt es sich
besonders entspannt reisen, da gerade die bekanntesten Routen und Plätze wesentlich
weniger besucht sind. Die meisten Niederschläge fallen zwischen Mitte Juni bis
Anfang September. Das Kathmandu-Tal kann auch in dieser Zeit besucht werden, der
Besuch ist sogar ein besonderes Erlebnis während der Monsunzeit. In dieser Periode
herrscht im Tal von Kathmandu gemäßigtes Klima, d. h. tagsüber ist es mit ca.
28-30 Grad angenehm warm bis heiß, nachts sinkt die Temperatur auf ca. 20 Grad.
Den klimatischen Bedingungen entsprechend benötigen Sie sowohl leichte, atmungsaktive
als auch warme Kleidung, eine bequeme Wanderausrüstung (Trekkinghose, Fleece/Pullover,
Anorak, Handschuhe, Mütze, Regenschutz etc.) und gute Leichtberg- oder Wanderschuhe
mit Profilsohle. Wir empfehlen Teleskop-Tourenstöcke als Gehhilfe. Sie brauchen
einen guten Schlafsack, der im Herbst und Winter einen Komfortbereich bis minus
15°C haben sollte, da die Schlafräume in den Lodges nicht beheizt sind.
Ausrüstung
Für das Trekking und die technisch einfache Besteigung des Tsergo Ri (4.984 m)
ist keine besondere Ausrüstung erforderlich. Sie benötigen Leichtbergschuhe mit
guter Profilsohle sowie bequeme Wanderausrüstung (Trekkinghose, Anorak, Regenschutz,
Handschuhe, Mütze, usw.) . Sie sollten sowohl leichte, atmungsaktive als auch
warme Kleidung (warme Unterwäsche, Pullover/Fleece, etc.) mitnehmen, da die Temperaturen
nachts in den höheren Lagen auch im Frühjahr und Herbst unter den Gefrierpunkt
sinken können. Tagsüber kann es dagegen infolge der intensiven Sonneneinstrahlung
warm werden. Für die Termine im November und Dezember können Sie auch Grödeln
mitbringen.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 14 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |