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Nicaragua: Vulkan-Trekking - Wanderreisen


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Land: Nicaragua
Termin: 07.11.2010 - 26.11.2010

Nicaragua  Nicaragua  Nicaragua

  • Exklusiv bei Hauser exkursionen: erstes Vulkan-Trekking in Nicaragua
  • 7 Tage Trekking mit 4 Vulkanbesteigungen bis 1.775 m
  • Schätze aus der Kolonialzeit in Granada und León
  • Wiege der Indianerkulturen – Zapatera
  • Das grüne Hochland – Heimat des Fair Trade Kaffees


Neu in der Hauser Welt: Nicaragua – das erste Vulkan-Trekking! Manfred Häupl, Geschäftsführer von Hauser exkursionen, berichtet: "Im Oktober 2008 durfte ich mir zwei Wochen lang ein Bild machen: vom Nabel Amerikas, einem Land der Seen und Vulkane, einem Land mit alter Kultur, einem Land mit schlechter Infrastruktur und dadurch viel Entdeckerpotenzial. Besonders fasziniert haben mich die Vulkane, die aufgereiht wie Perlen vom Nicaragua-See zur Nordostküste des Pazifiks das Land durchziehen. Sie bilden das Herzstück unserer neuen, anspruchsvollen Reise. Mit Führern, Packpferden, Küche und Zelten trekken Sie vom Bilderbuchvulkan Momotombo zum höchsten Vulkan des Landes, zum San Cristobal auf 1.775 m – und das fast ab Meereshöhe. Im Hochland stoßen Sie auf die Kooperativen der Kaffeebauern.

Sie ermöglichen es auch dem kleinsten Pflanzer, seine Ernte auf dem Weltmarkt unterzubringen. Indianische Steinzeichnungen und präkolumbianische Stelen auf der Insel Zapatero lassen die frühe Besiedelung erahnen. Die im Kern noch vollständig erhaltenen Kolonialstädte Leon und Granada zeugen von der Zeit der Conquistadores. Spüren Sie, was dieses von vielen vergessene Land zu bieten hat? Wenn Sie zu den ersten gehören möchten, die in Nicaragua trekken – die Nicas heißen Sie herzlich willkommen!"

Nicaragua


            
Tourverlauf


1. Tag Anreise
Morgens Flug mit IBERIA von Deutschland nach Managua (via Madrid, San Jose), Ankunft am Abend und Transfer nach Granada zu unserem Hotel.
Übernachtung im Hotel [F]

2. Tag Granada
Zu Fuß erkunden wir morgens die Kolonialstadt Granada. Bei einer Führung sehen wir das im Kolonial- und neoklassischen Stil erbaute Zentrum. Neben der Kathedrale besuchen wir das Haus der Löwen, das Dietmar Schönherr vor 15 Jahren restaurieren ließ und zu einem wichtigen Kulturzentrum der Stadt machte. Nicht weit davon entfernt befindet sich der alte Franziskanerkonvent mit einem kleinen Museum, das unter anderem eine wichtige Sammlung indianischer Skulpturen von Zapatera beherbergt. Nachmittags Pferde-Kutschfahrt zum Hafen und Kayak-Tour zwischen den 365 Isletas de Granada. Ein Naturwunder sind diese kleinen Inseln, die vor vielen hundert Jahren durch die gewaltige Eruption des Vulkans Mombacho entstanden sind.
Gehzeit: 2-3h; Hotel [F]


3. Tag Zapatera und National Park Vulkan Masaya
Am Morgen fahren wir mit dem Boot auf dem großen Nicaragua-See zur Insel Zapatera. Unterwegs besuchen wir kurz die Begräbnisinsel, El Muerto, und lassen uns von den einzigartigen indianischen Felszeichnungen beeindrucken. Sie veranschaulichen, warum der Nicaragua-See den Schamanen Amerikas bis heute als heilig gilt. Auf der Hauptinsel Zapatera erwartet uns eine von lokalen Guides übernommene Führung durch die Hügelgräber-Anlage von Punta Sonsapote. Sehr eindrucksvoll sind hier die indianischen Statuen, die nach Schätzungen bis zu 2500 Jahre alt sein sollen. Zapatera zeugt von einer indianischen Kultur, die älter ist als die der Maya. Das Nicaraguanische Kulturinsititut, die International Explorer Society und unsere örtliche Agentur bemühen sich um die Erforschung dieser versunkenen Kultur.
Am frühen Nachmittag Rückkehr nach Granada. Mittagessen am See. Am späten Nachmittag fahren wir zum National Park Vulkan Masaya und besuchen dort das Visitor Center. Wir erfahren Wissenswertes über die vulkanische Struktur der nicaraguanischen Pazifikküste. Gegen 17:00 Auffahrt zum aktiven, 200 m tiefen und 500 m breiten Santiago-Krater mit seiner grandiosen Rauchsäule. Hier beobachten wir die allabendliche Rückkehr der kleinen, grünen Chocoyo-Papageien, die ihre Höhlennester in den Kraterwänden haben. Bei Sonnenuntergang steigen wir dann zum schlafenden San Fernando-Krater auf und besuchen den Lavatunnel (180 m Länge). Ein besonderes Erlebnis ist hier der Ausflug der Fledermäuse, die während der Nacht auf Nahrungssuche über den Kratern kreisen. Als krönenden Abschluss der Nachtwanderung erleben wir den Blick in die glühende Lava des Santiago-Kraters. Gegen 20:00 Uhr Rückfahrt nach Granada.
Gehzeit: 1-2h; Hotel [FMA]


4. Tag Vulkan Mombacho und Fair Trade-Kaffee

Nach einem zeitigen Frühstück starten wir zum schlafenden Vulkan Mombacho. Der 1.344 m hohe grüne Berg wird mit einem sogenannten Ecomobil erklommen. Auf einem Vorgipfel erreichen wir die Berghütte der "Fundación Cocibolca", die dieses Schutzgebiet verwaltet. Von hier aus beginnt unsere 3-stündige Wanderung im tropischen Nebelwald, bei der sich wunderbare Ausblicke auf den Nicaragua-See und die vor Granada im See liegenden 365 kleinen Isletas bieten. Danach Weiterfahrt nach Jinotega. Unterwegs Mittagessen an der Laguna de Apoyo bei Catarina. In Jinotega lernen wir die nachhaltig wirtschaftende Kaffeekooperative Soppexca kennen. In dieser Kooperativengemeinschaft haben sich 15 Kooperativen kleiner Kaffeebauern aus 650 Individualbetrieben zusammengeschlossen. Zu den Kunden von Soppexca gehört in Deutschland auch die Fair-Handelsorganisation gepa. Der Kaffeeboom im Hochland von Nicaragua begann im 19. Jh. mit Einwanderern aus Europa. Bis heute leben viele Menschen im Norden Nicaraguas von den Erträgen ihrer Kaffeefincas. Wir haben anschließend Gelegenheit, diesen ausgezeichneten Hochland-Kaffee zu probieren.
Gehzeit: 3-3,5h; Aufstieg: 350m; Abstieg: 350m; Hotel [FMA]


5. Tag El Jaguar
Morgens fahren wir ins Private Schutzgebiet El Jaguar, eine der wenigen Stationen in Nicaragua, wo ganzjährig Zugvögelzählungen stattfinden. Dies Schutzgebiet - ein Paradies für Tropenvögel - beeindruckt durch seine Urwaldriesen und die Gewächse des tropischen Primär-Nebelwaldes. Bei einer Einführung erfahren wir Näheres über die Farm, auf der auch Biokaffee angebaut wird, und unternehmen eine erste Nebelwald-Wanderung mit einem "Bird spotting"-Programm.
Gehzeit: 2-3h; Übernachtung in den Gästehäusern von El Jaguar [FMA]


6. Tag San Rafael del Norte

Unsere ganztägige Wanderung nach San Rafael del Norte (ca. 6 Stunden hin und zurück) führt durch Kaffeeplantagen und grünes Hügelland mit zum Teil märchenhaften Bäumen. Das kleine Dorf im nicaraguanischen Hochland ist historisch bedeutend. Hier befindet sich im Haus der Lebensgefährtin des nicaraguanischen Freiheitshelden Augusto C. Sandino ein Museum mit Dokumenten über die Unabhängigkeitskämpfe der Sandinos Anfang des 20. Jahrhunderts. Zudem gibt es im Ort eine schöne Kolonialkirche mit sakraler Bauernmalerei. In Dorfnähe lädt die Laguna La Desprestigiada zu einer Badepause ein. Anschließend Rückwanderung nach El Jaguar.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Übernachtung in den Gästehäusern von El Jaguar [FMA]


7. Tag Esteli

Mit Jeeps fahren wir auf unbefestigten Straßen nach Miraflores. Mittagessen bei einer Bauernfamilie. Wir lernen die Familie und deren Subsistenzlandwirtschaft kennen. Danach fahren wir weiter nach Esteli, dem Zentrum der nicaraguanischen Zigarrenproduktion, und besichtigen eine der herausragenden Zigarrenmanufakturen - gegründet von dem nach Esteli eingewanderten kubanischen Tabakpflanzer Sixto Plasencia. Heute produziert sein Sohn Nestor eine der besten Zigarren Nicaraguas und möglicherweise der Welt. Besonderheit: Der Tabak wird biologisch angebaut. Wir lassen uns die Geheimnisse guter Zigarren erklären und erhalten eine Bio-Zigarre zum Probieren oder zum Mitnehmen für Freunde daheim.
Hotel [FMA]


8. Tag León Viejo
Morgens Fahrt nach León Viejo, an einer malerischen Bucht zu Füßen des Vulkans Momotombo (1.297 m) am Lago de Managua oder Lago Xolotlan gelegen. Hier gründete der spanische Conquistador Hernández de Córdoba 1524 die Stadt Santiago de los Caballeros de León neben einer Siedlung der Einheimischen. Später wurde die Stadt verlassen und unter der Vulkanasche des Momotombo begraben. Heute zählen die Ruinen des alten León zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wir besichtigen die Anlage, die die bauliche Struktur einer Kolonialstadt zur Zeit ihrer Gründung zeigt. Am Nachmittag Wanderung mit Blick auf die Vulkankette der nicaraguanischen Maribios zum ersten Trekkinglager an der Laguna El Tigre (1-2 Stunden). Ein erfrischendes Bad in der kristallklaren Lagune am späten Nachmittag tut gut.
Gehzeit: 1-2h; Übernachtung im Zeltlager [FMA]


9. Tag Vulkan Momotombo
Frühmorgens erfolgt der Transfer zum Ausgangspunkt für die Momotombo-Besteigung auf ca. 320 m. Der Vulkan mit seiner idealtypischen Kegelform ist wohl der bekannteste in Nicaragua. Bereits der französische Dichter Victor Hugo schrieb über ihn und eine Briefmarke mit dem Abbild des Vulkans spielte in der internationalen Geschichte Nicaraguas eine entscheidende Rolle. Der Aufstieg zum Gipfelkrater führt über baumlose Vulkanasche, die teilweise zu einer steinartigen Kruste verbacken ist. Stabiles, zum Stufenschlagen geeignetes Schuhwerk wird empfohlen. Die letzten Meter zum Gipfelkrater erfordern leichte Kletterei. Der Krater sondert schwefelige Dämpfe ab. Vom Gipfel hat man einen weiten Blick in alle Himmelsrichtungen. Besonders schön ist die Aussicht über den Managua-See und die Vulkankette der Maribios bis zum San Cristobal. Besteigung (Aufstieg bis auf 1.297 m ca. 4 Stunden, Abstieg ca. 3 Stunden). Abholung und Rücktransfer zum Zeltlager an der Lagune El Tigre.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Zelt [FMA]


10. Tag Vulkan Cerro Negro
Von der Lagune El Tigre führt unser Trekking zum Cerro Negro. Umrundung der Lagune und Aufstieg zum Vukan El Hoyo (1.088 m), der sich durch seinen ungewöhnlichen zylindrischen Krater auszeichnet. Auf dem breiten Rücken des Vulkans wandert man zum Vulkan Pilas, um dann zum Fuß des Cerro Negro - einer der jüngsten, aktiven Vulkane unserer Erde - abzusteigen. Charakteristisch für diesen Vulkan sind neben seinen Babyvulkankratern die außerordentlich schönen Gesteinsfarben im Inneren des Hauptkraters. Am Gipfel können wir die Aussicht und den Kontrast zwischen schwarzem Vulkansand und saftig-grüner Vegetation genießen. Beim Abstieg kann, wer will, auf den Wanderschuhen in der feinen Vulkanasche zum Lagerplatz im Tal abfahren.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA]


11. Tag San Jacinto
Eine weitere Trekkingetappe führt um den Vulkan Rota zur Landstraße Leon – San Jacinto, wo uns Ochsenkarren erwarten. Den Rest des Weges nach San Jacinto legen wir im Stil der lokalen Bauern zurück. Besuch der heißen Quellen im Vulkanschlamm. Die kleinen Eruptionen im Vulkanschlamm führen uns vor Augen, welche Ausmaße ein Vulkanausbruch im Großen haben kann. In San Jacinto können wir Kontakte zur lokalen Bevölkerung knüpfen und lernen, wie Tortillas gemacht und einfachste Küchengeräte aus Hicaros (Kalebassenfrüchten) hergestellt werden.
Gehzeit: 5-6h; Zelt [FMA]


12. Tag Vulkan Telica
Das heutige Trekking verläuft um den Santa Clara-Vulkan zum rauchenden Telica. Aufstieg auf 1.090 m zum aktiven, 600 m tiefen Krater. Der Vulkan Telica hat einen der aktivsten Krater Mittelamerikas, obwohl sich 1765 sein letzter großer Ausbruch ereignete. Doch in einem Zyklus von etwa fünf Jahren kommt es im Telica zu eruptiven Aktivitäten mit Gasexplosionen und Gesteinsauswürfen, die sich jedoch wegen des tiefen Kraters oft im Inneren des Vulkans abspielen. Am Nachmittag wird zum Lagerplatz abgestiegen.
Gehzeit: 7-8h; Aufstieg: 950m; Abstieg: 950m; Zelt [FMA]


13. Tag Casitas Memorial
Unser Trekking führt um den Vulkan Casita zum Fuß des Vulkans San Cristobal (1.775 m; 6 Stunden Trekking). Unterwegs besuchen wir das Ehrenmal für die Opfer des Hurrikans Mitch. Hier treffen wir Zeitzeugen. Während der starken, durch Mitch 1998 ausgelösten Regenfälle löste sich am Vulkan Casitas eine Schlammlawine und begrub das Dorf Prosoltega unter sich. Nur wenige Menschen überlebten. Die Einheimischen nannten den Casitas "Apastepe", was so viel wie "Berg des Wassers" heißt. Wir lagern am Fuß des höchsten Vulkans Nicaraguas.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]


14. Tag Vulkan San Cristobal
Heute werden wir den Vulkan San Cristobal überschreiten. Der Aufstieg auf den Kegel wird 6-7 Stunden in Anspruch nehmen. Der aktive Gipfelkrater strömt fast ständig graue Gase aus. Von dem alle anderen Gipfel überragenden Cristobal bietet sich uns ein wunderschöner Blick auf den Pazifischen Ozean und den Golf Fonseca, an den die Nachbarländer El Salvador und Honduras angrenzen. Für den Abstieg nehmen wir die Route auf der Westseite in Richtung Chonco-Vulkan. Auf der Finca Las Rojas (ca. 700 m) erreichen wir unser Zeltlager. Mit einem kleinen Fest feiern wir heute den erfolgreichen Gipfelsturm und nehmen Abschied von unserer lokalen Begleitmannschaft.
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 1300m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA]


15. Tag Leon
Nach dem Frühstück wandern wir bis zum Beginn der befahrbaren Straße (ca. 1 Stunde). Wir werden abgeholt und fahren mit einem Bus nach Leon. In einem schönen Hotel steigen wir ab. Der Innenhof der großzügigen Anlage im Stil des alten Franziskanerkonvents eignet sich hervorragend zum Entspannen. Am späten Nachmittag laden die Gassen und Plätze der Kolonialstadt zum Bummeln ein.
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 600m; Hotel [FM]


16. Tag Flor de Caña
Am Morgen machen wir einen Stadtrundgang mit Besichtigung der drittgrößten Kathedrale Lateinamerikas und einer außergewöhnlichen Gemäldeausstellung. Am Nachmittag ist die Flor de Caña Rum Destillery in Chichigalpa unser Fahrtziel. Bei unserem Besuch nehmen wir eine Probe vom besten Tropfen Nicaraguas. Dieser Rum, der meistprämierte weltweit, ist Basis für den nicaraguanischen Nationalcocktail Macuà - ein erfischender Drink, der getestet werden sollte. Die Besitzerfamilie der Destillerie hat sich einer äußerst effektiven, nachhaltigen Produktionsweise verschrieben und wurde dafür kürzlich von den Vereinten Nationen geehrt. Am späten Nachmittag kehren wir nach Leon zurück.
Hotel [FA]


17. Tag Pochomil
Fahrt nach Pochomil an den Pazifischen Ozean. Hier können wir unter Palmen mit Blick aufs Meer die "Seele baumeln lassen", den Rest des Tages beim Baden verbringen und, je nach Jahreszeit, Schildkröten beobachten.
Hotel [FMA]


18. Tag Pazifischer Ozean
Ein letzter Badetag, an dem wir entspannen können. Abschiedsessen.
Hotel [FMA]


19. Tag Abreise
Wir werden zum Flughafen gebracht und treten nachmittags unseren Rückflug (via San Jose und Madrid) nach Deutschland an.


20. Tag Ankunft
Ankunft in Deutschland am Abend.



Leistungen

  • Übernachtung 9 x Hotel (auf Doppelzimmerbasis), 2 x in Gästehäusern (Einzelzimmer nicht möglich), 7 x im Zelt;
  • 18 x Frühstück, 15 x Mittagessen, 15 x Abendessen;
  • alle Transfers, Besichtigungen und Überlandfahrten im modernen klimatisierten Bus; lokale Jeeps für Offroadstrecken;
  • örtlicher Führer, Begleitmannschaft für das Auf- und Abbauen der Zelte; Koch; Gepäcktransport mit Lasttieren;
  • Reiserücktritts-Versicherung; Reisehaftpflicht-Versicherung, Reisekranken-Versicherung mit medizinischer Notfall Hilfe, RundumSorglos-Packet bei der ERV;
  • Camping- und Kochausrüstung,
  • Nationalparkgebühren und Eintritte



Nicht enthaltene Leistungen

  • Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
  • Extras in den Hotels,
  • nicht aufgeführte Mahlzeiten,
  • Flughafengebühren ( US$ 35,- bei Ausreise, Stand August 2009),
  • Touristensteuer bei Einreise (US$ 5,-, Stand August 2009),
  • zusätzliche (optionale) Touren,
  • Trinkgelder ( ca. Euro 60,-)




Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen
NicaraguaNoch niemand hat bisher ein Trekking in Nicaragua organisiert und durchgeführt. Bei der Erkundung im Oktober 2008 konnten wir einen Großteil der Gipfel besteigen und die meisten Wegstrecken abgehen und festlegen, allerdings auf Tagesexkursionen. Das Neue wird nun darin bestehen, die Vulkan-Kette erstmals am Stück mit einer lokalen Begleitmannschaft, mit Packpferden und Führern zu erwandern. Übernachtet wird in Doppelzelten. Die Trekkingmannschaft ist noch unerfahren und wird daher noch einiges zu lernen haben. Unserer Einschätzung nach sind die Crew-Mitglieder aber höchst motiviert, um sich hier ein neues Betätigungsfeld (und eine Einkommensquelle) aufzutun.

Die 5- bis 8-stündigen Tagesetappen sind mittelschwer bis anspruchsvoll. Wir werden großteils bestehenden Pfaden folgen, uns aber auch mal durchs Dickicht arbeiten müssen (mit unseren Führern vorneweg). Die Aufstiege auf die Vulkane sind, bis auf den Cerro Negro (einfach und guter Weg), alle recht steil und anstrengend - bis zu 1.000-1.200 Höhenmeter wollen an steilen Vulkanflanken gemeistert werden. Oben erwartet uns dann mitunter beißender Rauch aus den noch aktiven Schloten. Die Wanderungen außerhalb des Trekkings sind einfache und angenehme Eingeh- bzw. Tageswanderungen ohne größere Schwierigkeiten; sie dienen vor allem dazu, Nicaragua auf Augenhöhe intensiv zu erleben und zu erwandern.

ReiseteilnehmerInnen sollten Pioniergeist und Flexibilität für diese Tour mitbringen. Der Lohn für Sie: Sie werden die ersten Trekker in Nicaragua sein und durch die Begegnung mit Land und Leuten, sei es in den Dörfern oder mit Ihren Reisebegleitern, intensivste Erlebnisse haben. Vielleicht werden Sie überrascht feststellen, dass Nicaragua ganz anders ist, als Sie es sich vorgestellt haben.

Neben der Nachhaltigkeit des Reisekonzeptes steht auch umweltfreundliches Reisen an vorderster Stelle. Wo immer möglich vermeiden wir unnötige Transporte und bewegen uns, z.B. während der ersten drei Tage in und um Granada, nur zu Fuß und mit lokalen Transportmitteln.


Einreisebestimmungen
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger ist kein Visum erforderlich.
Gültigkeit des Reisepasses: 6 Monate nach Ankunft in Nicaragua.


Impfungen
Für Nicaragua ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben.
Empfohlen wird Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio.
Ausführliche Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de


Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es bei dieser Tour zu Programmumstellungen oder -änderungen kommen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungs­objekten führen können. Kleine Ausbrüche der genannten Vulkane können die Besteigung unmöglich machen, die örtlichen Führer werden hier ggfls. nach Möglichkeit ein Ersatzprogramm anbieten. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir jedoch keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.


Klima

Nicaragua ist das ganze Jahr über gut zu bereisen. Das Klima ist tropisch, es gibt jedoch viele Mikroklimate, so dass man keine generelle Aussage treffen kann. Die Sommermonate sind sehr niederschlagsreich und feuchtheiß, daher haben wir das Trekking in unsere Wintermonate (dortiger Sommer oder Verano) gelegt. Die Hauptreisezeit ist von November bis April. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 27 Grad, an der Küste bei über 30 Grad, im Hochland schwanken die Temperaturen zwischen 12 und 24 Grad.


Ausrüstung
Leichte Wander- und Bergausrüstung, guter Regenschutz für tropische Regenschauer und - sehr wichtig - feste Bergschuhe mit einer guten, vor allem festen Sohle sind für die Vulkanbesteigungen (und Abfahrten auf den Schuhsohlen) ein Muss. Für das Trekking benötigen Sie einen Tagesrucksack; Trekkingstöcke sind unbedingt empfehlenswert, außerdem ein Mundschutz (buff) gegen die vulkanischen Dämpfe. Ein guter Sonnenhut und Sonnencreme mit sehr hohem Lichtschutzfaktor (ab 20) bewahrt Sie vor unangenehmem Sonnenbrand.

Für die anderen Reisetage ist eine Auswahl leichter, legerer Kleidung ausreichend. Eine genaue Ausrüstungs-Checkliste erhalten Sie nach Ihrer Buchung mit den Reiseunterlagen.


Mindestteilnehmerzahl     10     Personen
Höchstteilnehmerzahl     15     Personen


Preise:
KategoriePreis ab: pro PersonAnzahl Personen
Unterbr. lt. Ausschr.3850,- €
Einzel. Unterbr. lt. Ausschr.4460,- €


Nicaragua: Vulkan-Trekking Nicaragua, Amerika
Reise Veranstalter: Hauser exkursionen






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