Wanderreise Pakistan: Biafo-Hispar – Die Snow-Lake-Traverse - Wanderreisen
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Land: Pakistan Termin: 03.08.2013 - 25.08.2013
Teilnehmer 8 - 12
Kategorie 5
Extrem schwere Touren mit nahezu durchgängig überdurchschnittlichen Anforderungen
und körperlichen Entbehrungen, bei denen Sie über eine hervorragende konditionelle
Verfassung verfügen müssen. Sie sollten diese anstrengende Grenzerfahrung bewußt
suchen und mental in der Lage sein, sie zu meistern.
Pakistan - Biafo-Hispar
Die Snow-Lake-Traverse
Im Herzen des Karakorum bilden die Gletscher Biafo, Hispar, Sim und Lukpe eine
gewaltige Eismasse, den sogenannten „Snow Lake“. Aus der Luft betrachtet ähnelt
das Gletschersystem einem riesigen Autobahnkreuz und über zwei seiner Arme führt
die Biafo-Hispar-Traverse – eine der großartigsten Gletscherüberquerungen der
Erde! Die beiden Gletscher haben eine gemeinsame Länge von 112 Kilometern und
sind über den 5150 m hohen Hispar La direkt am „Snow Lake“ miteinander verbunden.
Elf faszinierende Tage lang – einer großartiger als der andere – durchquert diese
Tour eine grandiose Berg-Wildnis voller spektakulärer Ausblicke. Dazu gehören
die berühmt-berüchtigten Gipfel von Ogre und Latok, die zu den schwierigsten Bergen
der Erde zählen ebenso wie die 7000er Kanyut Sar, Yutmaru Sar, Kunyang Chhish
und Trivor, die so gut wie nie bestiegen werden. Die von alters her begangene
Trekkingroute der Superlative verbindet zudem zwei uralte Bergkönigreiche miteinander:
Baltistan im Osten und Hunza im Westen. Dem Yeti, dessen Fußstapfen der englische
Abenteurer H.W. Tilman 1937 angeblich auf dieser Route gesichtet hat, wird man
unterwegs wohl kaum begegnen. Jedoch haben zahlreiche extrem scheue und nahezu
ausgestorbene Tierarten hier ihre Rückzugsgebiete: Steinböcke, Himalaya-Bären,
Marco-Polo-Schafe und selbst der scheue Schneeleopard wurden hier schon gesichtet…
Höhepunkte
- 11-tägiges Zelttrekking der Superlative über Biafo-Gletscher (60 km) und Hispar-Gletscher
(62 km)
- Pakistans Hauptstadt Islamabad mit Faisal-Moschee
- Panorama-Fahrt über den Karakorum Highway
- Atemberaubender Blick zum Nanga Parbat (8125 m)
- „Junction Point“ – Vereinigungspunkt von Himalaya, Karakorum und Hindukusch
- Skardu – Bergsteigerhauptstadt des Karakorum
- Abenteuerliche Jeepfahrt durch die Braldu-Schlucht
- Zusammenfluß gigantischer Gletscherströme am „Snow Lake“ mit grandiosem 360°-Panorama
- Blick auf Ogre, Latok und zahlreiche weitere 7000er
- Hunzaland mit Karimabad und Fort Baltit
- Gilgit mit Gilgit Bazaar und Britischem Friedhof
- Spektakulärer Panoramaflug Gilgit – Skardu direkt vorbei am Gipfel des Nanga
Parbat
Reiseverlauf
1.Tag
Flug von Deutschland nach Islamabad. (-/-/-)
2.Tag
Ankunft am frühen Morgen in Islamabad. Das aufwendig gestaltete Nationalmuseum
in Lok Virsa gibt einen guten Überblick über die wechselhafte Geschichte, die
zahlreichen Völker und das reiche Kulturgut Pakistans. Am Nachmittag können Sie
die Stadt auf eigene Faust erkunden. Am Abend besuchen Sie die gigantische Faisal-Moschee
und genießen den Ausblick von Daman-e-Koh über die Stadt. Ü im Hotel. (F/M/A)
3.Tag
Ganztägige Fahrt (ca. 450 km) auf dem Karakorum Highway (KKH) nach Norden in
die Berge. Ziel ist der kleine Ort Chilas im Industal. Ü in einem hoch über dem
Fluss gelegenen Hotel. (F/M/A)
4.Tag
Weiter geht es auf dem KKH gen Norden. Unterwegs bietet sich Ihnen ein großartiger
Blick auf den Nanga Parbat, den „Deutschen Schicksalsberg". Etwas später erreichen
Sie den „Junction Point", an dem die drei höchsten Gebirge der Welt zusammenstoßen:
Himalaya, Karakorum und Hindukusch. Am Nachmittag oder Abend erreichen Sie über
eine abenteuerliche Straße und nach langer Fahrt Skardu (2260 m), Ausgangspunkt
der meisten Karakorum-Expeditionen. Ü im Hotel. (F/M/A)
5.Tag
Ruhetag zur Akklimatisation. Gelegenheit zum Stadtbummel durch Skardu und zu
einem Ausflug in die Umgebung, wo u.a. buddhistische Felsgravuren zu bewundern
sind. Ü im Hotel. (F/M/A)
6.Tag
Mit Jeeps fahren Sie das Shigar-Tal aufwärts, bis Sie das tief eingeschnittene
Braldu-Tal erreichen. In Askole (3000 m), dem Ausgangspunkt der Trekkingtour,
endet die Jeeppiste. Ü im Zelt. (F/M/A)
7.Tag
Am ersten Trekkingtag geht es zunächst am Braldu-Fluss entlang, bis man links
in Richtung Biafo-Gletscher abbiegt und diesen schließlich erstmals betritt. In
dieser Höhe kann die Hitzedie Wanderung recht anstrengend machen, deshalb erfolgt
der Start bereits am zeitigen Morgen. Während des Trekkings gibt es täglich eine
Mittagsrast, zu der Tee, Gebäck und Dosenfrüchte serviert werden. Tagesziel ist
ein Camp bei Namla (3690 m). Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h). (F/M/A)
8.Tag
Sie folgen weiter dem hier schuttbedeckten Biafo-Gletscher, wobei man sich meist
auf dem Kamm der Mittelmoräne hält. Nach der Mittagsrast kommen die grünen Hänge
der Yak-Weiden von Mango in Sicht. Der heutige Lagerplatz befindet sich am Südende
der etwa 2 km langen Almwiesen auf 3750 m Höhe. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 5-6h).
(F/M/A)
9.Tag
Erneut folgen Sie den Biafo-Gletscher bergwärts. Heute kommen erstmals die kühnen
Gipfel der Latok-Gruppe in Sicht und Eis tritt unter der Schuttschicht des Gletschers
zutage. Später quert man grasbewachsene Hänge und erreicht das inmitten herrlich
grüner Wiesen gelegene Lager Baintha (3990 m), wo es klares Wasser gibt und man
mit etwas Glück die seltenen Blauschafe erspähen kann. Ü im Zelt. (Gehzeit ca.
5-6h). (F/M/A)
10.Tag
Bei guter Sicht lockt am heutigen Ruhe und Akklimatisationstag in Baintha ein
ca. 3- bis 4-stündiger Ausflug mit spektakulären Ausblicken: Wer den steilen Hang
oberhalb des Lagers hinaufsteigt, wird mit Blicken auf die berühmten Granitriesen
von Ogre (7285 m), Latok (7145 m), Latok II (7108 m), Latok III (6946 m) und Ogre’s
Thumb (5400 m) jenseits des Uzun-Brakk-Gletschers belohnt. Ü wie am Vortag. (F/M/A)
11.Tag
Mit der heutigen langen Tagesetappe beginnt das, wofür die Snow-Lake-Traverse
berühmt ist: hindernisloses Wandern über kilometerlange makellosen Schneeflächen
– umrahmt von den kühnsten Gipfeln, die man sich vorstellen kann! Je nach Verhältnissen
muss man heute ggf. auch erstmals am Seil gehen, auch wenn die weißen Ebenen gefahrlos
zu überqueren scheinen. Vorbei an der himmelstürmenden Granitnadel des Lukpilla
Brakk (5380 m) und mit tollen Ausblicken auf Snow Lake und Hispar La erreichen
Sie das Lager von Karpogoro (4680 m). Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 8-9h). (F/M/A)
12.Tag
Die Überquerung des eigentlichen „Snow Lake“ gehört sicher zu den unvergesslichen
Tagesetappen dieser Tour. Vorsichtshalber angeseilt, aber ansonsten völlig unkompliziert
überqueren Sie die riesigen schneebedeckten „Gletscherautobahnen“ und steigen
schließlich sanft und einige sichtbare Spalten sorgfältig umgehend in Richtung
Hispar La hinauf. Ca. 200 Meter unterhalb des Hispar La errichten Sie mitten auf
dem Eis das höchste Zeltlager der Tour – fast 5000 m hoch! (Gehzeit ca. 6-7h).
(F/M/A)
13.Tag
Der 5150 m hohe Hispar La ist ein Höhepunkt im doppelten Wortsinn, auch wenn
man auf der riesigen vereisten Hochfläche arktischen Ausmaßes den eigentlichen
Sattel gar nicht wirklich wahrnehmen kann. Der jenseitige Abstieg, geschickt zwischen
unpassierbaren Spalten und Seracs hindurch navigierend, hat absolut hochalpinen
Charakter und erfordert kundige Führer und sorgfältiges Gehen am Seil. Schließlich
erreicht man die ersten Geröllfelder und schon bald den Lagerplatz am Khani Basa
Glacier Camp. Ü im Zelt. (Gehzeit ca. 6-8h). (F/M/A)
14.Tag
Im Gegensatz zum Biafo-Gletscher wandert man nun nicht auf dem Hispar-Gletscher
(der dazu hier einfach zu stark zerrissen ist), sondern an seinem rechten Rand
entlang und überquert dabei fünf einmündende Seitengletscher. Unterwegs bieten
sich grandiose Ausblicke auf Kanyut Sar (7760 m), Pumari Chhish (7492 m), Yutmaru
Sar (7330 m), Baintha Brakk und unzählige andere Gipfel. Das Tagesziel Shiqam
Baris (4170 m) liegt bereits wieder inmitten grüner Wiesen an einem klaren Bach
und mit schönem Blick auf die Balchhish-Kette südlich des Hispar-Gletschers. Ü
im Zelt. (Gehzeit ca. 8-9h). (F/M/A)
15.Tag
Erneut geht es über geröllbedeckte Gletscher, steile Seitenmoränen und immer
wieder einmündende Seitentäler querend talwärts. Blickfang des Tages ist der im
Norden aufragende Kunyang Chhish (7852 m). Auch das heutige Lager Dachigan (3960
m) kann mit grünen Wiesen und einem klaren Bach aufwarten. Ü im Zelt. (Gehzeit
ca. 7-8h). (F/M/A)
16.Tag
Eine weitere lange Tagesetappe durch die wilde Gletscherwelt des Hispar-Tales
führt vorbei am Kunyang-Gletscher und mit Blick auf Trivor (7577 m) und den noch
unbestiegenen Makrong Chishh (6607 m) nach Palolimikish (3630 m). Ü im Zelt. (Gehzeit
ca. 8-9h). (F/M/A)
17.Tag
Die elfte und zugleich letzte Tagesetappe führt auf gutem Weg und zuletzt durch
die Felder des Dorfes Hispar in ca. 3h bis zur Jeep-Piste, wo schon Ihre Fahrzeuge
warten. Ca. 3-4h abenteuerliche Fahrt bringen Sie dann via Huru (2970 m), Nagyr
Bazar und Aliabad nach Karimabad, den Hauptort des Hunzalandes. Hier genießen
Sie das erste Mal seit Beginn der Trekkingtour wieder die Annehmlichkeiten der
Zivilisation, wie z.B. eine Dusche. Ü im Hotel. (F/M/A)
Hinweis: Ist die Jeep-Piste durch Steinschlag blockiert, sind ggf. weitere ca.
4-5h Fußmarsch erforderlich. Unter sehr ungünstigen Umständen erreichen Sie evtl.
sogar erst am nächsten Tag Karimabad und müssen nochmals im Zelt übernachten.
18.Tag
Sollte es während der Trekkingtour wetter- oder schneebedingt zu Verzögerungen
gekommen sein, dient der heutige Tag als Puffertag. Andernfalls steht der ganze
Tag für freie Erkundungen in bzw. rund um Karimabad zur Verfügung. Nach den anstrengenden
Tagen der Trekkingtour genießen Sie dann sicher in erster Linie die Ruhe und Erholung.
Eine Tipp ist die Besichtigung des 800 Jahre alten Fort Baltit, früher Sitz des
„Mir von Hunza“ und heute ein Museum. Ü im Hotel. (F/M/A)
19.Tag
Nach dem Frühstück Rückfahrt über den KKH bis in die Handelsmetropole Gilgit.
Dort besichtigen Sie den Britischen Friedhof mit den Gräbern von George Hayward
und Albert Hirschbichler und unternehmen einen Bummel über den Gilgit Bazaar.
Für den Fall von Verzögerungen während der Trekkingtour wäre heute zudem ein zweiter
Puffertag möglich. Ü im Hotel. (F/M/A)
20.Tag
Rückflug von Gilgit nach Islamabad. Bei unsicherem Wetter werden die Flüge aus
Sicherheitsgründen allerdings oft ersatzlos gestrichen. In diesem Fall Heimreise
über den KKH oder alternativ über Babusar-Pass und Kaghan Valley. Um in der Hauptstadt
noch Zeit für Besichtigungen zu haben, versuchen Sie unter Umständen, die lange
Fahrstrecke in einer Etappe zurückzulegen. Evtl. trotzdem Ankunft erst am folgenden
Abend. Ü im Hotel. (F/-/-)
21.Tag
Wenn mit dem Flug alles geklappt hat, steht der Tag zum Ausruhen und Entspannen
sowie für Besichtigungen in der Metropole Islamabad zur Verfügung. Anderenfalls
werden Sie ggf. erst am Abend in Islamabad eintreffen. Ü im Hotel. (F/-/-)
22.Tag
Noch ein Tag für Besichtigungen und Einkäufe in der Hauptstadt Islamabad oder
im benachbarten Rawalpindi. Optional ist auch ein Ausflug ins benachbarte Taxila
möglich, wo zahlreiche Ausgrabungsstätten (UNESCO-Welterbe) zu besichtigen sind.
Am Abend gemeinsames Abschlussessen. Spät in der Nacht Transfer zum Flughafen.
(F/-/A)
23.Tag
Rückflug nach Deutschland, wo Sie noch am selben Tag ankommen. (-/-/-)
Leistungen
- Linienflug ab/an Deutschland mit Etihad Airways oder anderer Fluggesellschaft
in Economy Class inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 1.8.11);
- Inlandflug Gilgit – Islamabad (wenn wetterbedingt möglich) in Economy Class inkl.
Tax undKerosinzuschlägen;
- DIAMIR-Tourenleitung;
- alle Fahrten laut Programm in privaten Fahrzeugen;
- 9 Ü im Hotel im DZ;
- 11 Ü im Doppelzelt;
- alle Eintrittsgelder laut Programm;
- Gepäcktransport durch Träger (max. 15 kg);
- einheimischer Führer und Koch während des Trekkings;
- Mahlzeiten: 21xF, 18xM, 19xA;
- alle Heißgetränke zu den Mahlzeiten;
- Trekkingsack
nicht in den Leistungen enthalten
- Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke;
- Visum (ca. 35 €);
- evtl. zusätzliche Unterwegsverpflegung (z.B. Schokolade oder Energieriegel) für
die Trekkingetappen;
- Flughafengebühren im Reiseland;
- evtl. Erhöhung von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.11;
- Trinkgelder;
- Persönliches
Anforderungen
Voraussetzungen für diese hochalpine, äußerst anspruchsvolle Bergwanderung sind
eine sehr gute Kondition für tägliche Gehzeiten zwischen 6 und 12 Stunden und
sehr gute Trittsicherheit in unwegsamem und steilem Gelände sowie Geröll, Eis
und Schnee. Routine und Erfahrung im Umgang mit Steigeisen und Eispickel sowie
alpine Seilsicherung und Gehen in Seilschaften sind Grundvoraussetzungen für eine
Teilnahme. Gefordert sind außerdem Teamgeist und Toleranz für fremde Kulturen
sowie Bereitschaft zum Komfortverzicht.
Bitte beachten Sie, dass bei den oben aufgeführten Terminen bis 31.12.2011 zu
den oben aufgeführten Reisepreisen bei Reisen mit inkludiertem Flug ab/an Deutschland
unter Umständen noch die nach Redaktionschluss unseres Kataloges 2011 parlamentarisch
beschlossene Luftverkehrssteuer hinzukommt. Die Höhe der Steuer ist bei Buchung
separat auf Ihrer Rechnung ausgewiesen und richtet sich nach der Entfernung zum
Endziel. Die Höhe der Steuer beträgt:
- 8 Euro für Flüge in ein Land der Anlage 1 des Gesetzes, vor allem für Inlandsflüge,
Flüge in Europa sowie unter anderem nach Marokko, in die Türkei, nach Tunesien,
nach Zypern und nach Russland.
- 25 Euro für Flüge in ein Land der Anlage 2 des Gesetzes , vor allem in den Nahen
und Mittleren Osten, etwa nach Ägypten, Israel, Saudi-Arabien, in die Vereinigten
Arabischen Emirate und in einige afrikanische Staaten.
- 45 Euro für Flüge in andere Länder, vor allem in die USA, nach Kanada, Australien,
Neuseeland, China.
Die Steuer wird von den Fluggesellschaften direkt mit Ticketausstellung erhoben
und in voller Höhe weitergeleitet. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis. http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2010/09/2010-09-01-luftverkehrssteuer.html
Zubringerflug ab D/A/CH auf Anfrage
EZ-/Einzelzelt-Zuschlag 290,00 EUR
Rail & Fly 60,00 EUR
Preise: |

Wanderreise Pakistan: Biafo-Hispar – Die Snow-Lake-Traverse Pakistan, Asien
Reise Veranstalter: DIAMIR Erlebnisreisen GmbH
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