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Land: Peru
Termin: 08.10.2010 - 24.10.2010

- 6 Tage Lodge-Trekking exklusiv für Hauser-Gruppen:
- "Camino del Ausangate" in der Cordillera Vilcanota
- Kulturwanderungen im "Heiligen Tal der Inka"
- Machu Picchu – UNESCO-Weltkulturerbe im peruanischen Bergurwald
- Cuzco – zum "Nabel der Welt" in die alte Inkahauptstadt
Die ersten Tage Ihrer Reise verbringen Sie auf archäologischen Wanderpfaden in
der Nähe von Cuzco im „Heiligen Tal der Inka". Ein Hacienda-Hotel dient Ihnen
dabei als komfortabler Ausgangspunkt. Kein tägliches Koffer ein- und auspacken!
Ganz entspannt starten Sie jeden Tag von Ihrem Hotel zu Besichtigungen und Wanderungen.
Machu Picchu, das erst 1911 im Bergurwald wieder entdeckte Juwel unter den Inka-Stätten,
versetzt ebenso in Staunen wie die kulturhistorischen Schätze in Ollantaytambo
und Pisaq. In der alten Inka-Hauptstadt Cuzco stoßen Sie auf Schritt und Tritt
auf die Spuren der spanischen Konquistadoren. Nach dieser abwechslungsreichen
Höhenanpassung starten Sie zu sechs wunderbaren Trekkingtagen mit Übernachtungen
in den komfortablen Lodges des „Camino del Apu Ausangate". Lama- und Alpakahirten
begleiten Sie auf den Streifzügen durch die atemberaubende Gebirgswelt der Anden.
Neben den gleißenden Schneegipfeln der Cordillera Vilcanota sehen Sie tiefblaue
Lagunen und buntgestreifte Sedimenthügel.
Freuen Sie sich auf ein Trekking mit einem richtigen „Dach über dem Kopf", einer
heißen Dusche auf dem Zimmer und bester Verpflegung!
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Nachtflug mit IBERIA / LAN Frankfurt - Madrid - Lima.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Limas unterschiedliche Gesichter
Ankunft in Lima am frühen Morgen. Wir werden von unserem Reiseleiter abgeholt
und zum Hotel gebracht. Aufgrund der frühen Ankunft kann es sein, dass wir unsere
Zimmer noch nicht beziehen können - wir frühstücken erstmal gemütlich und unser
Reiseleiter bespricht mit uns den Ablauf dieses Tages. Anschließend erkunden wir
die Hauptstadt. Von Pizarro gegründet, war Lima 200 Jahre lang die politische
und wirtschaftliche Hauptstadt ganz Südamerikas. Der historische Stadtkern wurde
1991 von der UNESCO zum Kulturerbe der Menschheit erklärt. Wir folgen zunächst
den Spuren des „Konquistador" Francisco Pizarro, der den Hauptplatz (die „Plaza
de Armas") noch persönlich absteckte. Dann besuchen wir die Kathedrale und unternehmen
einen Spaziergang durch die Altstadt. Lima ist eine Stadt mit sehr unterschiedlichen
Gesichtern: Die krassen sozialen Gegensätze zwischen Arm und Reich werden uns
nicht lange verborgen bleiben. Auch dem Archäologischen Museum statten wir einen
Besuch ab – ein faszinierender „Spaziergang" durch über 5 Jahrtausende Geschichte
und ein guter Einstieg in unsere Reise. Den Nachmittag haben wir zur freien Verfügung.
Übernachtung im Hotel [F]
3. Tag Lima - Cuzco
Wir fliegen in ca. einer Stunde über die Anden nach Cuzco (3.416 m). Im historischen
Zentrum der alten Inkahauptstadt schnuppern wir zum ersten Mal Höhenluft. Um die
Höhenanpassung zu erleichtern, fahren wir zum Übernachten ins Urubamba-Tal, auch
"Valle Sagrado" oder „Heiliges Tal der Inka" genannt. Die Unterbringung in dem
nur auf gut 2.850 m gelegenen Hazienda-Hotel erleichtert die Höhenanpassung erheblich.
Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wir können die Gärten des Hotels genießen
und Kolibris auf der Suche nach Nektar beobachten. Insgesamt verbringen wir 3
Nächte hier.
Fahrzeit: 2h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [F]
4. Tag Das "Heilige Tal der Inka"
Als Erstes besuchen wir heute Ollantaytambo. Der Gott Viracocha soll die Inka
angeleitet haben, die Stadt zu bauen – heißt es in einer Legende. Sprachlos stehen
wir vor den Steinmetzarbeiten der Inka: Bis zu 60 Tonnen schwere Porphyr-Quader
haben die Bauherren dieser Anlage über große Entfernungen hierher versetzen lassen!
Unterwegs begegnen uns zum ersten Mal die indigenen Bewohner der Hochtäler in
ihren bunten Trachten.
Anschließend Fahrt nach Pisaq durch das fruchtbare „Heilige Tal der Inka", die
Kornkammer Cuzcos. Pisaq - eine bedeutende Bergfeste der Inka - wurde auf einem
schmalen Bergvorsprung errichtet und zählte neben Cuzco zu den wichtigsten Inkastädten.
Die Anlage umfasste Häuser, Paläste, Tempel und Grabmäler und erstreckte sich
über mehrere Quadratkilometer. Ihre Überreste zeugen von der Kunstfertigkeit der
Inka als Baumeister. Pisaq erhebt sich in ca. 3.300 m Höhe und zeichnet sich durch
eine Reihe von kunstvoll angelegten Terrassen aus. Wir besichtigen u.a. den sakralen
Bezirk mit dem Sonnenheiligtum Intiwatana. Der Name bedeutet in etwa: „Platz,
an dem die Sonne festgehalten wird". Eine gemütliche Wanderung durch die archäologische
Stätte vermittelt uns einen Eindruck von den für die damalige Zeit riesigen Ausmaßen
des Ortes. Auf der Plaza des heutigen Ortes Pisaq wird traditionelles Kunsthandwerk
angeboten, aber Vorsicht - auch Ramsch und Kitsch in Hülle und Fülle.
Gehzeit: 3-3,5h; Fahrzeit: 3h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Hotel [F]
5. Tag Anden-Panorama und Salzgewinnung
Auf der Fahrt nach Moray erleben wir bei klarer Sicht ein faszinierendes Anden-Panorama.
Die rätselhaften Terrassen in Moray dienten den Inka vermutlich, um verschiedene
Nutz- und Heilpflanzen zu domestizieren. In Maras erfahren wir Näheres über die
Salzgewinnung, die heute noch genauso funktioniert wie schon zu Zeiten der Inka.
Tausende unterschiedlich großer Verdunstungsbecken schmiegen sich an den Berghang.
Weiße Salzkrusten glitzern im Licht. Von den Salinen wandern wir bergab ins Urubambatal.
Gehzeit: 3h; Fahrzeit: 2,5h; Aufstieg: 50m; Abstieg: 200m; Hotel [F]
6. Tag Weltkulturerbe Machu Picchu
Heute statten wir der weltberühmten Stätte Machu Picchu einen Besuch ab. Von
Ollantaytambo schlängelt sich der Zug den Urubamba-Fluss entlang. Das Tal wird
zunehmend enger, der üppige, an einen verwunschenen Märchenwald erinnernde tropische
Bergurwald scheint die Zugstrecke beinahe zu verschlingen. Erst 1911 wurde Machu
Picchu für die Nachwelt von Hiram Bingham offiziell wieder entdeckt. Nach der
ausführlichen Besichtigung bleibt uns Zeit für einen Spaziergang. Zahlreiche für
den Bergurwald typische Orchideen- und Bromelienarten werden nicht nur die Fotografen
unter uns begeistern. Am Nachmittag fahren wir mit dem Zug zurück nach Ollantaytambo
und per Bus weiter nach Cuzco. Hier sind wir für 3 Nächte untergebracht.
Fahrzeit: 5h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [F]
7. Tag Sacsayhuaman
Am Vormittag sehen wir uns die bis zu 155 Tonnen schweren Steinquader von Sacsayhuaman
an - eine der gewaltigsten und zugleich eindrucksvollsten Hinterlassenschaft der
Inka. Gab es hier eine Festung oder stehen wir vor den Überresten eines gigantischen
andinen Heiligtums? Auch Tambomachay, Qenko und Puca Pucara werden uns begeistern.
Am Nachmittag besuchen wir den historischen Stadtkern von Cuzco. Zu Fuß besichtigen
wir die Plaza de Armas, die Kathedrale und den Sonnentempel Qoricancha. Für viele
Hochlandbewohner Perus lebt die Erdmutter Mamapacha (oder Pachamama) in der Jungfrau
Maria weiter, und der heilige Santiago trat in die Fußstapfen des Blitz- und Donnergottes
Illapa. Katholische Religion und alte Glaubensformen sind noch heute miteinander
verquickt und stellen für viele Einheimische keinen Widerspruch dar.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [F]
8. Tag Nach Huchuy Qosco
Früh sind wir auf den Beinen, denn heute wandern wir von Tauca über Huchuy Qosco
ins Urubambatal. Eine alte Inkastraße führt uns über einen 4.300 m hohen Pass
mit herrlicher Aussicht durch die Kordilleren. Huchuy Qosco, das kleine Cusco,
ist eine archäologische Stätte hoch über dem Urubambatal mit Tempelmauern und
kleinen Heiligtümern. Huchuy Qosco war vermutlich der Landwohnsitz des Inka Viracocha.
Der Abstieg ins Tal erfordert zwar etwas Geduld, doch mit jedem Schritt steigt
die Vorfreude auf eine kühle Erfrischung in Cusco.
Gehzeit: 6-7h; Fahrzeit: 3h; Aufstieg: 650m; Abstieg: 800m; Hotel [FM]
9. Tag Cordillera Vilcanota - unsere erste Lodge
Das Trekking beginnt. Das dafür nicht benötigte Gepäck kann im Hotel in Cusco
deponiert werden. Wir fahren von Cusco flussaufwärts durch das fruchtbare Tal
des Vilcanota, bis wir die kleine Ortschaft Checacupe erreichen. Hier besuchen
wir die prachtvolle, während der Kolonialzeit erbaute Kirche der „Unbefleckten
Empfängnis", die sehenswerte Gemälde beherbergt. Auf der Fahrt durch das Pitumarca-Tal
gewinnen wir langsam an Höhe. Kornfelder säumen den Weg, bevor wir die Japura-Schlucht
erreichen und bei der Ortschaft Chillca von unseren andinen Gastgebern willkommen
geheißen werden. Zu Fuss legen wir das kurze Stück zum ersten „Tambo" zurück.
Zur Zeit der Inka waren Tambos die Versorgungsposten an den alten Inkastraßen.
Die komfortablen Trekking-Lodges machen ihren historischen Vorgängern alle Ehre.
Wir werden heute und morgen im Chillca Tambo auf 4.370 m übernachten.
Gehzeit: 1h; Fahrzeit: 3-4h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 0m; Lodge [FMA]
10. Tag Das Leben mit Lamas und Alpakas
Bei einer Tageswanderung zu den Gehöften von Quilleta können wir uns bestens
an die Höhe gewöhnen. Auf Schritt und Tritt begegnen uns große Lama-und Alpakaherden.
Noch heute bilden die Kleinkamele die Existenzgrundlage vieler Hochlandbewohner.
Wir erhalten einen Einblick in die Lebensweise dieser gastfreundlichen Menschen,
die die Traditionen ihrer Vorfahren mit viel Stolz bewahren und pflegen. Die grandiose
Sicht auf die über 6.000 m hohen Eisgipfel der Cordillera Vilcanota wird immer
wieder unser Staunen erregen.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 450m; Abstieg: 450m; Lodge [FMA]
11. Tag Die Lama-Karawane setzt sich in Bewegung
Lamas befördern das große Gepäck, wir schultern lediglich unseren Tagesrucksack
- und auf geht's zum Tambo nach Machuracay. Zu Beginn folgen wir dem breiten Tal
des Chilcamayo Flusses, bevor wir uns einem Wasserfall nähern, den die Gletscher
des „Santa Catalina" speisen. Der Weg wird schmäler und geht in einen Pfad über,
der hauptsächlich von hier weidenden Lamas und Alpakas benutzt wird. Wir wandern
entlang zweier eisiger Gebirgsseen, in denen sich die umliegenden Gletscher spiegeln.
Das letzte Wegstück führt durch eine gewaltige Moränenlandschaft, bevor wir von
unserem Koch an der Lodge zu Füßen des Apu Ausangate (6.384 m) mit heißem Tee
empfangen werden. Der Machuracay Tambo steht auf ca. 4.885 m.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 50m; Lodge [FMA]
12. Tag Apu Ausangate - zum Greifen nah
Der Tag beginnt mit einem anstrengenden Aufstieg zum Palomani-Pass (5.100 m).
Schon vom Frühstückstisch aus sind die Anden zu sehen – sie zeigen sich von ihrer
schönsten Seite, und mit jedem zusätzlichen Höhenmeter, den wir erwandern, rücken
die Eisgipfel näher. Die Aussicht vom Palomani-Pass auf den majestätischen Apu
Ausangate zählt zu den schönsten Bergpanorama-Blicken in Peru. Nach einem steilen
Abstieg erwartet der Koch uns schon mit dem Mittagessen an der Lagune "Ausangatecocha".
Anschließend führt unser Weg auf die roten Sandstein-Formationen des "Nevado del
Inca" zu. Bald haben wir den Anantapata Tambo auf 4.800 m erreicht.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 550m; Abstieg: 550m; Lodge [FMA]
13. Tag Ein farbenprächtiges Naturschauspiel
Einer der spektakulärsten Abschnitte unseres Trekkings führt uns heute in eine
bunte Gebirgslandschaft mit roten, gelben, grauen und blauen Fels-Sand- und Sediment-Schattierungen.
Wir haben Gelegenheit, die faszinierende Geologie der Anden zu studieren und können
uns am einmaligen Farbenspiel erfreuen. Mit etwas Glück lassen sich heute auch
die scheuen Vicuñas, die wild lebenden Vorfahren der Lamas und Alpakas, beobachten.
Die Nacht verbringen wir im Huampococha Tambo auf 4.800 m. In der nahe gelegenen,
gleichnamigen Lagune sind u.a. die Andengänse („Huallatas") beheimatet.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 500m; Abstieg: 500m; Lodge [FMA]
14. Tag Traditionelles Kunsthandwerk - Ende des Trekkings
Nach einem letzten, kurzen Aufstieg zum Anta-Pass beginnen wir allmählich den
Abstieg in tiefer gelegene Regionen. Bald sind die ersten Getreidefelder und Bauernhöfe
in Sicht. Die Landschaft ändert sich sehr schnell. Die roten Sandstein-Formationen
weichen einem erodierten Kalkstein-Gebirge, das an ein bizarres Felsenmeer erinnert.
Hier finden die "Vizcachas", die zur Familie der Chinchillas gehören, einen idealen
Lebensraum.
Vor dem letzen Mittags-Picknick zeigen uns die Weberinnen und Weber der Gemeide
Osefina, wie hochwertiges Textil-Kunsthandwerk mit Hilfe traditioneller Techniken
hergestellt wird. Bald gilt es, unsere treuen Begleiter der letzten Tage zu verabschieden.
Bei der Ankunft in Congomire im Pitumarca-Tal erwartet uns bereits der Fahrer
mit dem Bus für die Rückfahrt nach Cuzco.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 3-4h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 1000m; Hotel [FM]
15. Tag Erholung in der Hauptstadt der Inka
Der heutige Tag steht uns zur freien Verfügung. Wir können ausschlafen oder einen
morgendlichen Spaziergang durch die Altstadt von Cuzco unternehmen. Wer möchte,
kann den farbenprächtigen Versorgungsmarkt „San Pedro" aufsuchen: Hier kann man
allerlei exotische Produkte finden und sehen, was in Peru alles im Kochtopf landet
… Wer noch ein Mitbringsel sucht, findet bestimmt eines auf den zahlreichen Souvenir-Märkten
Cuzcos. Kunsthistorisch Interessierte werden vielleicht noch einen Ausflug ins
MAP machen - das Archäologische Museum von Cuzco.
Hotel [F]
16. Tag Rückflug
Je nach Flugzeit werden wir gegen Mittag zum Flughafen gebracht und treten unseren
Rückflug nach Lima und von dort aus weiter über Madrid nach Hause an.[F]
17. Tag Ankunft
Ankunft in Madrid und Weiterflug zum Heimatflughafen.
Leistungen
- Linienflug mit LAN/Iberia Frankfurt – Madrid – Lima – Madrid – Frankfurt, weitere
Anschlussflüge von Deutschland nach Madrid nach Verfügbarkeit, Österreich und
Schweiz gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
- Übernachtungen in Hotels und Lodges; Teilverpflegung
- 2 Inlandsflüge mit LAN, Transfers, Überlands- und Bahnfahrten
- Hauser-Reiseleiter/in ab/bis Lima
- Höhenmedizinische Überdruckkammer; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. 200,- €);
- Trinkgelder (ca. 180,- USD);
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art;
- Flughafengebühren in Peru für die Inlandsflüge (pro Abflug z.Zt. 6,- USD) und
den Rückflug aus Lima (z.Zt. 30,- USD).
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Das abwechslungsreiche Trekking dieser Reise weist zwar keine technischen Schwierigkeiten
auf, erfordert aber sehr gute Kondition, da mehrere über 4.500 m hohe Pässe (höchster
Pass 5.100 m, höchste Schlafhöhe 4.885 m) überquert werden. Sie halten sich längere
Zeit in Höhen zwischen 4.500 m und 5.000 m auf; Höhenverträglichkeit ist daher
unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an dieser Reise. Zwar ist die Tour
so konzipiert, dass Sie sich gut akklimatisieren können, dennoch darf die Gefahr
einer Höhenkrankheit nicht unterschätzt werden. Ihr Herz und Kreislauf sollten
gesund sein. Bitte konsultieren Sie vor der Reise Ihren Arzt/Ihre Ärztin.
Für die 5- bis 7-stündigen Tagesetappen auf teilweise steilen Wegen ist Trittsicherheit
nötig, Sie sollten ein geübter Wanderer sein. Als Vorbereitung empfehlen wir Konditionstraining
und ausgiebige Wanderungen.
Während des Trekkings übernachten Sie in den Lodges von "Camino del Apu Ausangate"
in gemütlichen Doppelzimmern mit Dusche/WC. Schlafsack benötigen Sie keinen. Das
Abendessen wird in der geheizten "Gaststube" serviert. Bei der Auswahl der Speisen
wird besonders auf lokale Küche Wert gelegt.
Lamas transportieren das gesamte Gepäck, so dass Sie unterwegs nur das Notwendigste
(Jacke/Fleece, Trinkflasche, Fotoausrüstung etc.) in einem Tagesrucksack mitführen.
Einreisebestimmungen
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz
ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss nach Ankunft in Peru noch 6 Monate gültig
sein. Für Peru ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen wird ein Impfschutz
gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Ausführliche Informationen erhalten
Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken
im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 (1,98 Euro pro Minute) oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise
Schlechtes Wetter, ungünstige Verhältnisse, organisatorische Schwierigkeiten
oder sonstige Faktoren können bei dieser Reise zu Verzögerungen, Routenänderungen
oder Programm-umstellungen führen. Sie sollten daher etwas Abenteuergeist mitbringen,
verbunden mit der Bereitschaft, auf Komfort manchmal zu verzichten und ggf. Toleranz
und Geduld zu üben.
Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten
(trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu
unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich
ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte
durchzuführen. Eine Garantie für die exakte Einhaltung dieser Ausschreibung können
wir jedoch nicht geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich
darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Klima
Da Peru auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt,
aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Bedingt durch die Höhenlage
und den kalten Humboldt-Strom ist das Klima im Allgemeinen kühler als man in Äquatornähe
erwartet. Die Monate Juli und August verzeichnen die niedrigsten Temperaturen,
vor allem im Gebirge. Die Sicht ist in diesen Monaten am klarsten und es ist am
wenigsten mit Niederschlag zu rechnen. Durch die starke Sonneneinstrahlung kann
es an sonnigen Tagen über 20° warm werden, doch nachts kühlt es im Hochland stark
ab - bis auf Minus 15°. Auf den Pässen kann es zu Schneefällen kommen.
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie vor allem warme Kleidung
wie Daunenjacke, Pullover/Fleece, Wind- und Regenschutz mitnehmen. Für die Wanderungen
sind feste Bergschuhe und Teleskop-Tourenstöcke sehr zu empfehlen.
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 15 Personen
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