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Land: Peru
Termin: 18.09.2010 - 01.10.2010

- Bootsfahrt nach Taquile und zu den Schilfinseln der Uro
- Geheimnisvolle Urwaldstadt Machu Pichu
- Cuzco: Mittelpunkt des Inka-Imperiums
Perus Mythologie ist reich an Erzählungen von Göttern, die vom Himmel kamen oder
dem Titicaca-See entstiegen sind, um den Menschen Kultur zu bringen. Lassen Sie
sich bei dieser Reise inspirieren von den geheimnisvollen Plätzen der Inka, entdecken
Sie überwältigende Kulturschätze und vielfältige Landschaften. Eine Bootsfahrt
führt Sie über den Titicaca-See, das tiefblaue „Andenmeer", zu den schwimmenden
Inseln der Uro und zu den „strickenden Männern" von Taquile. In zwei Etappen durchqueren
Sie das Hochland. Malerische Dörfer laden ein Pause zu machen. Auf den umliegenden
Terrassenfeldern arbeiten Indianer in farbenfrohen Trachten. Im heiligen Tal der
Inka unternehmen Sie Tageswanderungen und besichtigen die Ruinen von Pisaq, Ollantaytambo
und Saqsayhuaman. Mit der Andenbahn, die sich durch Bergurwald und entlang steiler
Schluchten schlängelt, erreichen Sie Aguas Calientes – und von dort den Höhepunkt
der Reise: Machu Picchu.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit LAN / Iberia von Frankfurt über Madrid nach Lima.
2. Tag Lima - Puno
Ankunft in Lima am frühen Morgen. Nach den Einreiseformalitäten steigen wir gleich
wieder ins Flugzeug und fliegen nach Juliaca (3.825 m). Wir werden am Flughafen
von unserer Deutsch sprechenden Reiseleitung empfangen. Nach ca. einer Stunde
Fahrt erreichen wir Puno. Die Hauptstadt der gleichnamigen Region liegt auf 3.830
m Höhe am Ufer des Titicaca-Sees.
Mit 8.562 qkm ist der Titicaca-See der größte See Südamerikas (fast 13 x größer
als der Bodensee!) und gleichzeitig der am höchsten gelegene schiffbare See der
Erde. Er liegt etwa je zur Hälfte auf peruanischem und auf bolivianischen Territorium.
Trotz seines sehr kalten Wassers ist der See so etwas wie ein Wärmespeicher für
die umliegende Hochebene, viele Gemüse- und Getreidesorten gedeihen rund um sein
Ufer. Sein großer Fischreichtum bietet eine zusätzliche Nahrungs- und Einkommensquelle
für die Bevölkerung. Viele Sagen ranken sich um das tiefblaue Gewässer. Eine davon
besagt, dass der Schöpfergott Viracocha die Sonne erschuf, in dem er ihr befahl,
aus dem See aufzusteigen. Eine andere, dass Virachocha seine Kinder Manco Capac
und Mama Oclo auf einer Insel im See aussetzte, Sie auf Wanderung schickte, ihnen
einen goldenen Stab mitgab und empfahl, sich dort niederzulassen, wo dieser in
der Erde stecken bleibe. Laut der Inka-Mythologie gründeten die Kinder von Viracocha
auf diese Weise die königliche Dynastie im heutigen Cuzco.
Den Rest des Tages haben wir zur freien Verfügung, um uns nach der langen Anreise
erholen und gut an die ungewohnte Höhe anpassen zu können.
Fahrzeit: 1h; Übernachtung im Hotel
3. Tag Lampa - Sillustani
Vormittags besichtigen wir die kleine Stadt Lampa nordwestlich von Puno und nachmittags
die geheimnisvollen Grabtürme von Sillustania. Sillustani liegt auf einer Halbinsel
am Umayo-See und war eines der bedeutendsten Zentren der Colla-Kultur; hier wurden
die wichtigsten Persönlichkeiten begraben. Nach der Eroberung der Region durch
die Inka übernahmen diese die Kultstätte und fügten weitere Begräbnistürme hinzu.
Hotel [FMA]
4. Tag Titicaca-See
Von Puno aus bringt uns ein Boot über den tiefblauen Titicaca-See zu den schwimmenden
Schilfinseln der Uro. Einst führten die Uro-Indianer auf ihren Schilfinseln ein
fast autarkes Leben. Die schwimmenden Inseln, auf denen die einzelnen Familien
leben, sind aus verschnürten Schilfrohrbündeln gefertigt, die in Blöcken von bis
zu 8 Quadratmetern zusammengebunden werden. Etwa alle 6 Monate müssen die Bündel
erneuert werden, da sie sich mit Wasser vollsaugen, absinken oder verrotten.
Wir fahren weiter nach Taquile, einer beschaulichen Insel mit Vieh- und Landwirtschaft,
die von Gemeinden mit "Cooperativas" (Genossenschaften) geprägt ist. Bewahrt haben
sich hier Überreste der Inka-Terrassenkultur. Die mediterrane Atmosphäre beeindruckt
ebenso wie das weiße Gestein, der tiefblaue See und der Blick zur Königskordillere.
Von der Anlegestelle aus wandern wir ca. 1 Stunde bis zum Hauptplatz der Insel.
Die Inselbewohner sind gute Weber und stellen außerdem feinste Strickarbeiten
her. Nach dem Mittagessen wandern wir eine weitere Stunde bis zu einer zweiten
Anlegestelle. Die letzte halbe Stunde bis zum winzigen Hafen führt abwärts über
523 steile Stufen. Hier wartet bereits das Boot auf uns und wir setzten nach Llachon,
einem kleinen Indianerdorf auf der schmalen Halbinsel Capachica über. Sie übernachten
bei Familien in einfachen Unterkünften; die Zimmer Die Zimmer sind nicht beheizt
und nicht alle verfügen über ein eigenes Bad. Warmes Wasser gibt es nur tagsüber,
da dieses durch Solarenergie erwärmt wird. Die Bootsfahrt von Puno nach Taquile
dauert ca. 3,5 Stunden, von Taquile nach Llachon ca. 1,5 Stunden.
Gehzeit: 2-3h; Famlienunterkunft [FMA]
5. Tag Llachon - Raqchi
Die wichtigste Fernstraße des einstigen Inka-Imperiums führte von Kolumbien über
Quito, Machu-Picchu und Cuzco zum Titicacasee, dann weiter über La Paz bis nach
Purumauca im heutigen Chile. Die asphaltierte Straße folgt der alten Inkastraße
und ist auch heute noch ein wichtiger Verbindungsweg ins Hochland. Wir legen die
450 Kilometer lange, landschaftlich reizvolle Strecke von Llachon nach Pisaq in
den kommenden Tagen in zwei Etappen zurück - über die Hochebene des Altiplano,
durch verschlafene Dörfer, vorbei an Kartoffelfeldern und Weideflächen für hunderte
von Lamas und Alpakas. Auf unserer Fahrt Richtung Nordwesten zeigt sich rechter
Hand der Eisriese Cunurana (5.443 m). Wir lassen das Altiplano hinter uns und
erreichen den Pass Abra La Raya (4.338 m). Von hier aus haben wir einen schönen
Blick auf die Eisflanken des Chimboya (5.489 m). In der Nähe von Raqchi besichtigen
wir eine Ruinenstätte, die die Archäologen aufgrund ihrer ungewöhnlichen Konstruktion
mit der Präinkazeit und der Tiwanaku-Kultur in Zusammenhang bringen. Wir übernachten
im kleinen Ort Raqchi (3.500 m) bei Familien in einer einfachen Unterkunft. Die
Zimmer sind nicht beheizt und nicht alle verfügen über ein eigenes Bad.
Fahrzeit: 6h; Famlienunterkunft [FMA]
6. Tag Raqchi - Pisaq
Durch das Vilcanota-Tal erreichen wir Andahuaylillas. Der kleine Ort mit seinen
hübschen Kolonialbauten lohnt einen Besuch, vor allem die typische Missionskirche
San Pedro mit ihrer opulenten Ausstattung ist sehenswert. An der Lagune von Huacarpay
bietet sich eine weitere Möglichkeit, die Fahrt zu unterbrechen, bevor wir Pisaq
erreichen.
Fahrzeit: 4,5h; Hotel [F]
7. Tag Pisaq - Urubamba-Tal
Pisaq war, neben Cuzco, die wichtigste Inkastadt. Die Anlage umfasste Häuser,
Paläste, Tempel und Mausoleen und erstreckte sich über mehrere Quadratkilometer.
Ihre Überreste gelten als anschauliche Beispiele für die architektonische Kunstfertigkeit
der Inka. Pisaq erhebt sich in ca. 3.300 m Höhe und zeichnet sich durch eine Reihe
von künstlich angelegten Terrassen aus. Wir besichtigen u.a. den sakralen Bezirk
mit dem Sonnenheiligtum Intiwantane. Der Name bedeutet in etwa: "Platz, an dem
die Sonne festgehalten wird". Am Nachmittag fahren wir weiter ins Urubamba-Tal
und quartieren uns dort für 2 Nächte in unserem Hotel ein.
Fahrzeit: 2h; Hotel [FMA]
8.-9. Tag Urubamba-Tal
Zwischen Pisaq und Ollantaytambo erstreckt sich das Urubamba-Tal, das wegen seiner
fruchtbaren Böden von den Spaniern als "Valle Sacrado de los Incas" (heiliges
Tal der Inka) bezeichnet wurde. Die moderate Meereshöhe und die geschützte Lage
begünstigen ein recht ausgeglichenes Klima. So wählten die Inka dieses Tal zu
ihrem landwirtschaftlichen Zentrum. Entlang der Flussufer bauten sie ihre Nutzpflanzen
an und ließen deren Samen in alle Regionen des Landes verteilen. An diesen beiden
Tagen unternehmen wir jeweils eine Wanderung von 4-5 Stunden, wobei 300 m bis
350 m im Auf- und Abstieg zu überwinden sind.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
10. Tag Ollantaytambo
Heute besichtigen wir die Ruinen von Ollantaytambo. An einer strategisch wichtigen
Stelle im Urubamba-Tal thront die Festung auf einem Bergsporn. Von hier oben konnte
der Zugang zum Urubamba-Tal und der Weg nach Cuzco auf ideale Weise kontrolliert
werden. Neben seiner Funktion als Festung hatte der Ort auch eine große religiöse
Bedeutung. Hier wurden einst die Herzen der Inka-Herrscher begraben und deren
Körper als Mumien im Sonnentempel in Cuzco beigesetzt. Über steile Treppen und
raffiniert angelegte Terrassen gelangt man bis zum Intiwatana hinauf, dem "Ort,
an dem die Sonne angebunden ist".
Fahrzeit: 0,5h; Hotel [FMA]
11. Tag Machu Picchu
Entlang dem Urubamba-Tal und vorbei an grün überwucherten, steil abfallenden
Berghängen fahren wir mit dem Zug in ca. 2,5 Stunden von Ollantaytambo nach Aguas
Calientes. Mit dem Bus gelangen wir von dort aus über eine Serpentinenstraße hinauf
in die Urwaldstadt Machu Picchu. Die UNESCO hat die Ruinenanlage 1983 zum Kultur-
und Naturerbe der Menschheit erklärt. Der Anblick auf die inmitten einer Bergdschungellandschaft
liegenden Ruinen ist überwältigend. Lange nach dem Einfall der Spanier, erst im
Jahre 1911, wurde Machu Picchu vom Amerikaner Hiram Bingham entdeckt und freigelegt.
Der Reiz, der von diesem Ort ausgeht, beruht auch auf seiner außergewöhnlichen
Lage. Von Aguas Calientes nehmen wir den Zug zurück nach Ollantaytambo. Von dort
bringt uns unser Bus nach Cuzco.
Hotel [FMA]
12. Tag Cuzco
Mit Cuzco entstand ein Meisterwerk städtischer Architektur. Einst ließen die
Inka-Herrscher Tempel sowie zahlreiche Paläste für ihre Familien errichten, nach
der Eroberung prägten die Spanier das Bild der Stadt. In Cuzco fasziniert das
Nebeneinander zweier Kulturen: Auf Inka-Mauern erheben sich Kolonialbauten. Die
erhalten gebliebenen Inka-Ruinen und die Innenstadt mit ihren prunkvollen Kolonialbauten
zählen seit 1983 zum Welterbe der Menschheit (UNESCO). Den Mittelpunkt der Stadt
bildet die lebhafte, bunte Plaza de Armas. Kaum jemand wird sich dem Zauber entziehen
können, der von einem der schönsten Plätze Südamerikas ausgeht.
Heute ist die überwiegende Mehrheit der Peruaner katholisch. Dass aber katholisch-christliche
Traditionen mit religiösen Traditionen aus präkolumbianischer Zeit vermischt sind,
wird vor allem bei den religiösen Festen der Bevölkerung deutlich.
Vormittags besichtigen wir einige Sehenswürdigkeiten Cuzcos, der einstigen Hauptstadt
des Inkareichs, und schauen uns in der Umgebung die berühmten Inkaruinen von Sacsayhuaman
und Kenko an. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung, wir können nach Belieben
über die reizvollen Plätze und Märkte der Altstadt schlendern.
Hotel [F]
13. Tag Abreise
Je nach Flugzeit werden wir gegen Mittag zum Flughafen gebracht und treten unseren
Rückflug nach Lima und von dort aus weiter über Madrid nach Hause an. [F]
14. Tag Ankunft
Ankunft in Madrid und Weiterflug zu Ihrem Zielflughafen.
Leistungen
- Linienflug mit LAN/Iberia Frankfurt – Madrid – Lima – Madrid – Frankfurt, weitere
Anschlussflüge von Deutschland nach Madrid nach Verfügbarkeit, Österreich und
Schweiz gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
- Übernachtung in Hotels und Familienunterkünften; Teilverpflegung
- 2 Inlandsflüge mit LAN, Transfers und Überlandfahrten, Bahn- und Bootsfahrten
- Hauser-Reiseleiter/in ab/bis Lima
- unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Fehlende Mahlzeiten und Getränke (ca. 150,- bis 200,- US$);
- Trinkgelder (ca. 80,- US$);
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art;
- Flughafengebühren in Peru für die Inlandsflüge (pro Abflug z.Zt. 6,- USD; ) und
den Rückflug aus Lima (z.Zt. 30,- USD;).
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Bei dieser Reise lernen Sie die Highlights des südlichen Peru kennen. Vom Titcaca-See,
der im Hochland, dem peruanischen Altiplano, eingebettet ist, gelangen Sie durch
das Vilcanota-Tal ins Zentrum der Inka-Kultur nach Cuzco und Machu Picchu. Die
Tageswanderungen belaufen sich auf maximal 5 Stunden Gehzeit und sind von jedem
Wanderer, der über Trittsicherheit und mittlere Kondition verfügt, zu bewältigen.
Sie befinden sich gleich zu Beginn der Reise auf über 3.800 m Höhe. Obwohl das
Programm der ersten Tage wenig körperliche Aktivitäten beinhaltet, stellt die
große Höhe eine ungewohnte Belastung für den Organismus dar. Eine gute gesundheitliche
Verfassung und Höhenverträglichkeit sind aus diesem Grund Vorrausetzung für die
Teilnahme an dieser Reise. Ihr Herz und Kreislauf sollten in Ordnung sein; konsultieren
Sie bitte vor Reiseantritt Ihren Arzt/Ihre Ärztin.
Während der gesamten Reise übernachten Sie in festen Unterkünften, der Standard
reicht vom Mittelklassehotel bis zu privaten, von Indianerfamilien geführten einfachen
Unterkünften, meist umgebaute Bauernhäuser. Diese sind nicht beheizt, es gibt
nur tagsüber warmes Wasser (da dieses durch Sonnenenergie erwärmt wird) und nicht
alle Zimmer verfügen über ein eigenes Bad. Auch wenn Sie für diese Übernachtungen
auf Komfort verzichten müssen, halten wir die Unterbringung bei den Familien für
sinnvoll. Wir möchten Ihnen die Gelegenheit bieten, mit der Bevölkerung in direkten
Kontakt zu kommen und gleichzeitig die Einheimischen unterstützen, indem wir für
sie Einkommensquellen abseits der touristischen Zentren schaffen.
Für einige längere Überlandfahrten sind Ausdauer und Durchhaltevermögen erforderlich.
Für die Wanderungen und Ausflüge erhalten Sie meist ein Lunchpaket, an manchen
Tagen essen Sie im Restaurant. Ihr Reiseleiter wird Ihnen gerne Restaurants empfehlen,
damit Sie lokale Spezialitäten probieren können.
Einreisebestimmungen
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz
ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss nach Ankunft in Peru noch 6 Monate gültig
sein. Für Peru ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen wird Impfschutz
gegen: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Ausführliche Informationen
erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über
Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen
Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Schlechtes Wetter, ungünstige Verhältnisse, Flugverspätungen, organisatorische
Schwierigkeiten oder sonstige Faktoren können bei dieser Reise zu Verzögerungen,
Routenänderungen oder Programmumstellungen führen. Sie sollten daher etwas Abenteuergeist
mitbringen, verbunden mit der Bereitschaft, auf Komfort manchmal zu verzichten
und ggf. Toleranz und Geduld zu üben.
Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten
(trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu
unvorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich
ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte
durchzuführen. Eine Garantie für die exakte Einhaltung dieser Ausschreibung können
wir jedoch nicht geben. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf
eigene Gefahr an der Reise teilnehmen. Wir danken für Ihr Verständnis.
Klima
Da Peru auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt,
aber aufgrund der Nähe zum Äquator weniger ausgeprägt. Die Monate Juli und August
verzeichnen die niedrigsten Temperaturen, vor allem im Gebirge, wobei die Sicht
dann am klarsten ist und am wenigsten mit Niederschlag zu rechnen ist. In den
Monaten davor und danach sind die Temperaturen gemäßigter und es sind weniger
Reisende unterwegs. Im April ist bereits Erntezeit, im Oktober beginnt schon der
Frühling.
Durchschnittliche Tagestemperaturen während der ersten Tage am Ticitacasee und
im Hochland: Januar bis Juli 15°, Oktober bis November etwas wärmer bis ca. 20°.
Nachts kühlt es stark ab, von Januar bis März liegen die Nachttemperaturen bei
ca. 4°, ab April sinken die Nachttemperaturen stetig, erreichen im Juli bis Minus
8° und steigen dann nach und nach von August bis Dezember wieder auf 5° an. In
der Region um Cuzco liegen die durchschnittlichen Tagestemperaturen das ganze
Jahr über bei ca. 19° bis 22°. Die Nachttemperaturen liegen von Januar bis März
bei ca. 8° - 10°, sinken dann kontinuierlich bis in den Juli auf 0° ab und steigen
in den Folgemonaten bis Dezember wieder stetig bis auf 8° an. Trotz der mäßigen
Temperaturen ist die Sonneneinstrahlung aufgrund der großen Höhe sehr stark!
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen sollten Sie für die Reise sowohl leichte
als auch warme Kleidung wie Anorak/Jacke, Pullover/Fleece und Regenschutz mitnehmen.
Für die Übernachtungen in den Familienunterkünften benötigen Sie einen Schlafsack
mit einem Komfortbereich bis minus 5°C. Bettwäsche und Decken sind zwar vorhanden,
doch können wir aus eigener Erfahrung sagen, dass diese für das durchschnittliche
Kälteempfinden eines Mitteleuropäers nicht ausreichen. Bequeme, leichte Wanderschuhe
mit griffiger Profilgummisohle sind empfehlenswert.
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen
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