» weitere Reisen in Reunion «
Land: Reunion
Termin: 10.10.2010 - 23.10.2010

- 10-tägiges Trekking durch paradiesische Insellandschaft
- Besteigungsmöglichkeit des Vulkans Piton des Neiges (3.069 m)
- Vulkanwanderung auf den Piton de la Fournaise (2.631 m)
- Übernachtung in Berghütten in den abgelegenen Cirques
- 40 Prozent der Fläche von La Réunion sind Nationalpark!
La Réunion – die kreolische Insel im Indischen Ozean – bietet eine unvergleichbare
landschaftliche Vielfalt. Jeder der großen Vulkankessel (Cirque) ist unterschiedlich
in Vegetation und Form.
Herzstück dieser Trekkingreise ist die komplette, zehntägige Durchquerung der
Insel, aufgeteilt in drei Etappen. Sie durchwandern die wie Kleeblätter um den
Vulkan angeordneten Talkessel Cirque de Salazie, Mafate und Cilaos, besteigen
den höchsten Vulkan der Insel und durchqueren den Krater des Piton de la Fournaise.
Jede Etappe hat ihren eigenen Charakter: enge Täler, weite Kraterkessel, schroffe
Lavafelsen, von üppigen Primärwäldern überwucherte Berghänge, rauschende Wasserfälle
und einsame Mondlandschaften. Sie wandern durch Dörfer, die auch heute noch nur
nach tagelangen Wanderungen oder mit dem Helikopter erreichbar sind. Die Besteigung
des Piton des Neiges stellt den Höhepunkt des gesamten Trekkings dar, denn frühzeitig
wandern Sie los, um bei Sonnenaufgang am Gipfel des höchsten Berges des Indischen
Ozeans zu stehen. Am noch aktiven Vulkan Piton de la Fournaise lernen Sie alle
Formen des hawaiianischen Vulkanismus kennen. Nach dem Trekking genießen Sie einen
Tag am Indischen Ozean.
Sie übernachten in von einheimischen Familien geführten Berghütten mit Mehrbettzimmern.
Jeweils nach Trekkingetappen von zwei, drei bzw. fünf Tagen erreichen Sie wieder
ein Hotel, wo Ihr Hauptgepäck schon angeliefert wurde. Abends wird die kreolische
Tradition gepflegt, Sie beginnen das Essen mit einem „Rhum arrangé".
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Air France von Frankfurt über Paris nach Saint-Denis (andere Anschlussflüge
von Deutschland nach Paris je nach Verfügbarkeit meist kostenlos, ab Zürich oder
Wien auf Anfrage). Leider ist es ab Deutschland immer notwendig, in Paris einen
Flughafenwechsel vorzunehmen. Hierfür wird ein extra Shuttle-Bus (ca. 45 Minuten
Fahrtzeit) eingesetzt und wir buchen immer großzügige Umsteigezeiten.
2. Tag Lavafelder der Ostküste und Cirque de Salazie
Nach der Ankunft am Flughafen in Saint Denis fahren wir direkt am Indischen Ozean
entlang Richtung Süden bis Piton St. Rose und zu riesigen Lavafeldern. Unterwegs
bekommen wir von der wilden Ostküste einen Eindruck - die Gegend ist geprägt von
den jüngsten großen Vulkanausbrüchen der letzten Jahre, den sogenannten "Grand
Brûlé". Mittagessen in einem typisch kreolischen Restaurant, wo wir verschiedene
Spezialitäten kosten. Wir fahren ins Inselinnere nach Hellbourg und werden die
erste Nacht im Cirque de Salazie verbringen. Dieser - heute von Pflanzen überwucherte
Vulkankessel - ist der feuchteste und damit der grünste der Insel.
Übernachtung im Hotel [MA]
3. Tag Cirque de Mafate
Durch zerklüftete Landschaft fahren wir über Salazie und Grand ÎIet hinauf zum
Ausgangspunkt der Wanderung. Bei schönem Wetter haben wir immer wieder grandiose
Ausblicke in den Cirque de Salazie. Je nach Jahreszeit und Regenmenge stürzen
unzählige Wasserfälle an den steilen Abbruchkanten hinunter. Start des Trekkings
hinein in den Cirque de Mafate nach Aurère (911 m). Wir lassen es langsam angehen
und wandern durch schöne Wälder mit Filaos-Bäumen, bis wir zu unserer ersten Hütte
in Réunion, ´Gîte´ genannt, absteigen.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 980m; Übernachtung in einer Berghütte [FMA]
4. Tag Cirque de Mafate - Cayenne
Wir befinden uns im wildesten der drei Cirques. Alle Ansiedlungen sind von der
Außenwelt abgeschnitten und nur zu Fuß oder mit dem Hubschrauber zu erreichen
– es gibt keine Straßen! Ungefähr 600 Einwohner leben auf diesem Hochplateau,
umgeben von tief abfallenden Schluchten und senkrecht aufragenden Felswänden.
Mal mehr, mal weniger steil geht es bergab und bergauf zum nächsten Etappenziel.
Der Weg verläuft oberhalb des Rivière des Galets (400m) entlang ins Tal und wieder
hinauf nach Les Orangers. Wir folgen dem "Pfad der Schüler" und in der Tat war
früher die nächste Schule in Les Orangers und die Kinder mussten täglich den steilen
Aufstieg bezwingen. Wir übernachten in Roche Plate (1290 m).
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 800m; Übernachtung in einer Berghütte
[FMA]
5. Tag Roche Plate
Die heutige sehr anstrengende Wanderetappe führt nach Roche Plate, von dem uns
nicht mehr als 3 km Luftlinie trennen. Trotzdem werden wir lange unterwegs sein
und einen langen, aber vielfältigen Aufstieg bewältigen. Wir steigen hinunter
in das tief eingegrabene Flussbett des Rivière des Galets, durchqueren ihn und
steigen wieder sehr steil, teils über Geröllfelder und vorbei an riesigen Felsen
hinauf nach Îlet des Lataniers. Dort haben wir eine sehr schöne Aussicht auf die
wilde Landschaft. Über La Brèche erreichen wir Roche Plate (1.100 m).
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 540m; Übernachtung in einer Berghütte
[FMA]
6. Tag Wasserfall Trois Roches
Während der ca. 6-stündigen Etappe erleben wir eine verblüffende landschaftliche
Vielfalt auf engstem Raum. Wo es keine Bäume gibt, wachsen riesige Agaven. Ein
winziges Bächlein reicht, um in der Trockenheit Bananenstauden gedeihen zu lassen.
Wir wandern entlang einer mächtigen Schlucht und erreichen bald den eindrucksvollen
Wasserfall: Aus einem breiten Tal stürzt sich der Rivière des Galets bei Trois
Roches über ausgeschliffene Felsplatten aus Basalt in die Tiefe. Es geht weiter
flussaufwärts zu kleinen Pools, eine herrliche Erfrischung! Noch ein Stück bergauf
und wir kommen auf ein Plateau. Es dauert nicht mehr lange und unser Quartier,
die Hütte in Marla (1.645 m), liegt vor uns.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 890m; Abstieg: 380m; Übernachtung in einer Berghütte [FMA]
7. Tag Cirque de Cilaos
Auf einem steilen Pfad verlassen wir den Cirque de Mafate. Bäume und Sträucher
entlang des Steigs sind über und über mit Baumhaar bewachsen. Über den Pass Col
de Taibit (2.082 m) zieht sich der Wanderweg in das nächste Hochtal, den Cirque
de Cilaos. Ein letzter Blick über Mafate und auf der anderen Seite ein erster
über Cilaos (1.200 m), dann steigen wir relativ steil ins Dorf Cilaos ab. Dort
steht im Hotel bereits unser Hauptgepäck für uns bereit. Nachmittags haben wir
Zeit, das nette Städtchen Cilaos, das auch für seine Thermalquellen berühmt ist,
zu erkunden oder uns auszuruhen.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 470m; Abstieg: 800m; Übernachtung im Hotel in Cilaos
[FMA]
8. Tag Unterwegs zum höchsten Vulkan im Indischen Ozean
Am späten Vormittag Aufbruch zur ersten Etappe der Besteigung des höchsten Berges
der Insel und auch des gesamten Indischen Ozeans, dem 3.069 m hohen Piton des
Neiges. Der Vulkan Piton des Neiges liegt im Zentrum des „Kleeblattes", das die
Talkessel Cilaos,Salazie und Mafate bilden. Der Weg ist steil, jedoch nicht schwierig,
und wir können uns Zeit lassen, um den fantastischen Blick ins Tal zu genießen.
In der einfachen, in 2.478 m Höhe gelegenen Hütte, verbringen wir eine kurze Nacht.
Gehzeit: 2,5-3h; Aufstieg: 1100m; Abstieg: 50m; Übernachtung in einer Berghütte
[FMA]
9. Tag Besteigung Piton des Neiges (3.069 m)
Um den Sonnenaufgang am Gipfel zu erleben, stehen wir sehr früh auf. Nach etwa
zwei Stunden (das Gepäck bleibt in der Hütte) sind wir oben. Bei klarer Sicht
eröffnet sich ein uneingeschränkter 360 Grad Rundumblick auf die Insel, wenn wir
Glück haben sogar bis Mauritius. Für den Gipfel ist warme Kleidung nötig, oben
weht fast immer ein eisiger Wind. Wir steigen ab zur Hütte und frühstücken erst
einmal. Anschließend sehr langer und anstrengender, aber landschaftlich sehr abwechslungsreicher
Abstieg durch Regenwald mit Farnbäumen. Wir übernachten in einer sehr hübsch gelegenen
Berghütte im kreolischen Baustil bei Bélouve.
Gehzeit: 8-8,5h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 1500m; Übernachtung in einer Berghütte
[FMA]
10. Tag Trou de Fer - Piton de la Fournaise
Morgens bietet sich eine schöne, ca. 4-stündige Wanderung zum Trou de Fer an.
Dort stürzt ein 300 m langer Wasserfall tosend in die Tiefen einer Schlucht. Von
oben wirkt sie eher wie ein riesiges Loch im Dschungel. Wir durchqueren einen
eindrucksvollen Primärwald und sehen einige alte Tamarinden Bäume, eine endemische
Baumart, die nur auf La Réunion vorkommt. Wer möchte, kann es sich stattdessen
auch an der Hütte gemütlich machen, bis die Gruppe zurückkommt. Wir treffen unseren
Bus, der uns nach Bourg Mourat bringt, bekannt für sein interessantes Vulkanmuseum.
Voller Hintergrundinformationen zur Entstehung und Aktivität von Vulkanen fahren
wir Richtung Piton de la Fournaise und gelangen zu einer Hochfläche mit fast senkrechter
Abbruchkante, die eine fantastische Sicht in ein tiefes Erosionstal bietet. Wir
erreichen die Lavawüste und schließlich die Hütte am Bellecombe (2.264 m), in
der wir übernachten. Heute wird unser Hauptgepäck mitgeliefert. Wir können wieder
duschen und Kleidung wechseln.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 150m; Abstieg: 150m; Übernachtung in einer Berghütte [FMA]
11. Tag Vulkanwelt des Piton de la Fournaise
Dieser Tag gehört dem noch aktiven Vulkan Piton de la Fournaise (2.631 m). Das
Gepäck bleibt in der Hütte. Frühmorgens steigen wir an einer Abbruchkante steil
in die riesige Caldera ab und durchqueren eine Lavalandschaft, in der wir alle
Formen des hawaiischen Vulkanismus und die verschiedenen Gebilde der Lavaströme
von glatt bis aufgeworfen kennenlernen. Bald erhebt sich vor uns aus der weiten
Ebene des Caldera-Inneren der eigentliche Krater des Fournaise wie eine Pyramide.
Wir steigen auf und umrunden den Krater, der in den vergangenen Jahren immer mal
wieder ausgebrochen ist. Daher können wir nie vorhersagen, ob es kurzfristig sein
kann, dass die Route im Krater etwas angepasst werden muss. Manche Gruppen hatten
bereits das Glück, aus sicherer Entfernung einen spektakulären Vulkanausbruch
mitzuerleben. Wenn das Wetter mitspielt, sehen wir hinunter bis zum Indischen
Ozean.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 730m; Abstieg: 640m; Übernachtung in einer Berghütte
[FMA]
12. Tag Plaine des Sables - Grande Anse - St. Gilles les Bains
Heute unternehmen wir eine leichte, 3-stündige Wanderung durch die sog. Plaine
des Sables (Sandebene), eine bizarre Mondlandschaft mit eigenwilligen Steinformationen
inmitten einer schwarzroten Sandwüste. Per Bus fahren wir ans Meer. Die Vorstellung
eines Traumstrandes am Indischen Ozean, an dem sich die Wellen tosend vor dem
feinsandigen, weißen, von Palmen gesäumten Strand brechen, bestätigt sich bei
Grande Anse, einer der schönsten Strandbuchten der Insel. Hier genießen wir die
Kulisse bei einem Picknick. Nachmittags fahren wir entlang der Südküste zu den
„Souffleurs", - durch Lavafelsen durchschießende Wasserfontänen - und weiter nach
St. Gilles les Bains. Wir erholen uns am Strand.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 300m; Abstieg: 250m; Übernachtung im Hotel in St. Gilles
[FM]
13. Tag St. Gilles les Bains - Tag am Meer
Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. St. Gilles ist mehr oder weniger
der einzige wirkliche Badeort der Insel und besitzt ein vorgelagertes Riff. Wer
will, kann schnorcheln (Schnorchelausrüstung kann geliehen werden), am Strand
liegen, den botanischen Garten Jardin d´Eden besuchen. Seit ein paar Jahren werden
auch Fahrten mit einem Glasbodenboot ab St. Gilles angeboten. Unsere Partneragentur
gibt Ihnen gerne Tipps und ist behilflich. Je nach Flugzeit werden wir im Laufe
des Nachmittags zum Flughafen fahren für unseren Nachtflug von St. Denis nach
Paris.
[F]
14. Tag Ankunft
Frühmorgens Ankunft in Paris und Flughafenwechsel von Orly nach Charles de Gaulle.
Weiterflug nach Frankfurt bzw. zum jeweiligen gebuchten Heimatflughafen.
Leistungen
- Linienflug mit Air France Frankfurt – Paris – Saint Denis – Paris – Frankfurt,
andere Anschlussflüge direkt nach Paris meist kostenlos und jeweils nach Verfügbarkeit,
Anschlussflüge ab Österreich oder Schweiz gegen Aufpreis und jeweils nach Verfügbarkeit
- Übernachtungen in Hotels, während der Wanderungen in Berghütten mit Mehrbettzimmern
- Transfers und Überlandfahrten
- örtliche, Deutsch sprechende Reiseleiterin
- Eintrittsgebühren; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Zusatz-Versicherung zur Reiserücktrittskosten-Versicherung;
- nicht enthaltene Mahlzeiten,
- Getränke;
- Trinkgelder;
- Einzelzimmer-Zuschlag;
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen, Ausgaben persönlicher Art.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die Vulkaninsel Réunion liegt 800 km östlich von Madagaskar und bildet mit den
Nachbarinseln Mauritius und Rodriguez den Archipel der Maskarenen. Der erloschene
Vulkan Piton des Neiges (3.069 m) und der südlich gelegene und noch aktive Piton
de la Fournaise (2.631 m) prägen als höchste Erhebungen das Relief der Insel.
Beide unterscheiden sich grundlegend. Während die Landschaft um den Fournaise
einer großflächigen, kargen Mondlandschaft gleicht, ist um den Piton des Neiges
die Landschaft zu finden, für die Réunion berühmt ist: die drei üppig grünen Cirques
von Salazie, Mafate und Cilaos! Diese gewaltigen Talkessel sind durch Flussläufe
entstanden, die sich in das poröse Lavagestein des Piton des Neiges gruben und
1.000 m hohe Abbruchkanten geschaffen haben.
Durch das subtropische Klima hat sich eine Vielfalt an Pflanzen entwickelt. Typisch
für Réunion sind unter anderem einige Orchideenarten und viele Farnarten, darunter
bis zu 10 m hohe Baumfarne. Auf der Insel gedeihen zahlreiche tropische Früchte,
z.B. Bananen, Litschis, Ananas und Mangos. Erwähnenswert ist die Vanille, die
viele lokale Gerichte und Getränke besonders schmackhaft macht.
Meist fünf- bis achtstündige Wanderungen führen über die Insel. Die Wege sind
in der Regel gut, teilweise jedoch ausgesetzt. Bei starken Regenfällen können
sie auch glitschig sein, weshalb eine gute Profilsohle bei den Wanderschuhen sehr
wichtig ist. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit, Kondition und Ausdauer sind erforderlich.
Beim Auf- und Abstieg sind Höhenunterschiede von 300 m bis 1.100 m im Aufstieg
und meist 500 bis 1.100 m im Abstieg zu überwinden, einmal sogar 1.500 m im Abstieg.
Während der Wanderungen wird in von einheimischen Familien geführten Hütten übernachtet.
Alle Teilnehmer tragen ihr persönliches Gepäck für jeweils ein paar Tage während
der Trekking-Etappen selbst; dafür benötigt jeder einen Rucksack, der mindestens
50 l fasst. Das Hauptgepäck (z.B. der Seesack oder ein Koffer) wird jeweils zum
nächsten Hotel gebracht, so dass Sie sich regelmäßig mit frischer Wäsche versorgen
können.
Mittags gibt es Verpflegung im Picknick-Stil. Jeder Teilnehmer trägt einen Teil
der gemeinsamen Mittagsverpflegung (rechnen Sie mit ca 2 kg Zusatzgewicht p.P.
am Anfang der Tour - nimmt dann mit jedem Tag ab!). Morgens und abends wird die
Gruppe von den Familien versorgt, die die Hütten bewirten. Zum einfachen Frühstück
gibt es meist Zwieback, Schmelzkäse und Marmelade, zum Abendessen das landestypische
„Carri" (Curry). Hauptbestandteil dieses Nationalgerichts ist Reis, dazu gehören
Hülsenfrüchte sowie Huhn oder Fleisch; die scharfe Sauce, das „Rougail", wird
getrennt hierzu gereicht. Oft gibt es als Aperitif selbstgemachten, nach überliefertem
Geheimrezept hergestellten kreolischen Punch. Da die Belieferung mit Lebensmitteln
aufgrund der Abgeschiedenheit und fehlender Zufahrtstraßen schwierig ist, gibt
es auf den Hütten kein frisches Brot und wenig Abwechslung bei den Mahlzeiten.
Einreisebestimmungen
Zur Einreise nach La Réunion genügt für Staatsbürger der Europäischen Union der
Personalausweis, da Sie in französisches Staatsgebiet reisen.
Es gibt keine speziellen Impfempfehlungen. Wir empfehlen Ihnen die Standardimpfungen,
die Sie auch in Deutschland regelmäßig auffrischen lassen sollten (wie z.B. Polio,
Tetanus). Als Schutz gegen das durch Stechmücken übertragene Chikungunya Virus
empfehlen wir eine konsequente Vorsorge gegen Mückenstiche, wie sie für sonstige
tropische Länder (in denen z.B. Malaria vorkommt) gilt.
Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice
für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des
Reisemedizinischen Zentrums, Tel. 0900-1234-999 (1,80 Euro pro Minute) oder unter
www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Während dieser Reise erleben Sie eine reizvolle, kontrastreiche Insel. Dafür
ist es jedoch erforderlich, einfache Verhältnisse und Unterkünfte in Kauf zu nehmen.
Es kann bedingt durch Flugverzögerungen, schlechtes Wetter, organisatorische Schwierigkeiten,
ungünstige Verhältnisse etc. zu Programmverschiebungen und/oder -änderungen kommen.
Wir bitten alle Mitreisenden, in schwierigen Situationen Verständnis zu zeigen
sowie Geduld und Toleranz zu üben. Kameradschafts- und Gemeinschaftsgeist sind
wichtige Voraussetzungen für das Gelingen dieser Reise und werden von jedem Mitglied
der Gruppe erwartet. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und
unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die
exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr
Verständnis.
Verlängerungen
Im Anschluss an die Gruppenreise können Sie ein paar weitere Tage auf La Réunion
oder auch eine individuelle Verlängerung auf Mauritius buchen.
Preis pro Übernachtung mit Frühstück etwa 90-95 € für ein Doppelzimmer, bzw.
75-80 € für ein Einzelzimmer.
Da die Preise abhängig von der Reisezeit, Verfügbarkeit der Flüge und Art der
Unterkunft sind, bitten wir Sie ggf. bei uns den konkreten Preis anzufragen. Wir
werden dann für Sie ein Angebot ausarbeiten.
Klima
Die vier Jahreszeiten unserer Breitengrade sind auf Réunion auf zwei "zusammengeschrumpft".
Von April bis November, dem milden, tropischen „Winter", ist es trocken und ideal
zum Wandern. Der Wind kann frisch sein, die durchschnittliche Tagestemperatur
beträgt 25°C, nachts sinkt das Thermometer auf ca. 18°C ab. Durch den vom Meer
kommenden Passatwind kann das Wetter an der Ost- und Westküste sehr unterschiedlich
sein. Durch seine Einwirkung kann es gelegentlich auch im Winter kurz regnen.
Der Sommer umfasst die Monate Dezember bis März und gilt als Regenzeit. Die Küsten
der Insel weisen warmes, tropisches Klima auf. An der Ostküste ist es oft windig,
am Massiv des Piton de la Fournaise kann es im Laufe des Tages immer zu Wolkenbildungen
und Niederschlägen kommen. Die Westküste ist in der Regel sonnig, windgeschützt
und hat einen Sandstrand.
Der größte Teil der Insel ist dem Hochland zuzurechnen, das Klima ab 1.500 m
Höhe ist ähnlich dem Sommerklima in den Alpen: tagsüber warm mit Temperaturen
von ca. 20°C bis 25°C. Von Juli bis August kann es oberhalb 1.500 m Raureif und
Frost geben. Jeder Ort der Insel hat sein eigenes Mikroklima und damit eine eigene
Pflanzenwelt. Genau das macht den Reiz von La Réunion aus.
Den klimatischen Bedingungen entsprechend ist sowohl leichte, atmungsaktive als
auch warme Kleidung (Pullover, Anorak, Regenschutz etc.) nötig. Für die Wanderungen
empfehlen wir Bergschuhe mit Profilgummisohle und Trekkingstöcke.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 14 Personen
Preise: |