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Land: Schweiz
Termin: 11.07.2010 - 18.07.2010
In einer einmaligen Gegend und vor einer der schönsten Kulissen der Alpen führt
die Weitwanderroute "Hintere Gasse" oder auch "Bärentrek" genannt, von Meiringen
über 8 Alpenpässe nach Gsteig.
Die Faszination dieses Passweges besteht vor allem darin, stets an der Nahtstelle
der vergletscherten Bergwelt und den grünen Voralpen entlang zu wandern. Wie kaum
eine andere Hochgebirgswanderung ist diese so abwechslungsreich wie das Gebirge
selbst: Wanderwege, Bergwanderwege, Pässe, Täler, saftige Wiesen, schuttige Hänge,
Tourismusorte, einsame Alpen, Berghütten, Berghäuser, Hotels, Seil- und Zahnradbahnen
wechseln sich in loser Reihenfolge ab!
Wir haben das schönste Teilstück von der Engstligenalp bei Adelboden nach Grindelwald
ausgewählt.
Programm
1. Tag:
Wir erreichen mit der Luftseilbahn (letzte Bergfahrt: 17:20) die Engstligenalp,
eine Hochebene am Fuße des Wildstrubels über Adelboden und wandern rund 600 m
zum Berghaus Bärtschi.
2. Tag: Engstligenalp - Gasterntal,
Wir steigen über den Artelengrat zum Tschingellochtighorn, das wir links liegen
lassen und erreichen den Engstligengrat. Hier genießen wir schon mal den Blick
nach Südwesten auf die Walliseralpen und etwas östlich die Kandersteger Berge
und auf unser Ziel der nächsten Etappe am Fuße der Blüemlisalp.
Nach einem kurzen Abstieg ins Tälli und Wiederaufstieg zum Schwarzgrätli befinden
wir uns über dem Berggasthaus Schwarenbach an der Gemmipassroute. Dieser folgen
wir ostwärts bis wir kurz vor Sunnbühl nach rechts abbiegen und über Gurnigel
direkt ins Gastereholz zu unserem Etappenziel Hotel Waldhaus absteigen.
13.5 km, Aufstieg 1097 m, Abstieg 1675 m, maximale Höhe 2651 m, Marschzeit 6h
30.
3. Tag: Eggeschwand-Kandersteg-Oeschinensee-Hohtürli,
Wir steigen durch die Chlus der wilden Kander entlang hinunter nach Eggenschwand.
Hier benutzen wir den Ortsbus oder den Wanderweg weiter der Kander entlang nach
Kandersteg und zur Talstation der Gondelbahn Oeschinensee. Mit der Gondelbahn
gewinnen wir 487 Höhenmeter. Wir wählen den Weg über Heuberg-Abeweid zum Oberbärgli
und genießen den herrlichen Blick über den Oeschinensee. Am Fuße der Blüemlisalp
erreichen wir in 2 h 30 das Hohtürli und unseren Übernachtungsort die Blüemlisalphütte
SAC.
10.4 Km, Aufstieg 1391 m, Ab 380 m, 5h 30

4. Tag: Schnattweng-Gamchigletscher-Gspaltenornhütte,
Wir verlassen die Blüemlisalp und steigen den steilen Hohtürlihang hinunter nach
Schnattweng in die neue Geländekammer Bundalp-Griesalp-Gamchi-Gspaltenhorn, wo
wir rechts in Richtung Gamchigletscher abbiegen. Auch der Gamchigletscher ist
stark zurückgeschmolzen, weshalb der Weg über das mit Geröll und Schutt bedeckte
Eis neu angelegt werden musste. Auf der gegenüberliegenden Talseite erreichen
wir über die Moräne nach einer weiteren Stunde das Ziel der kürzesten Etappe unserer
Wanderung, die Gspaltenhornhütte SAC
6 km, Auf 584 m, Ab 962 m, max. Höhe 2833, Marschzeit 3h 15
5. Tag: Sefinenfurgge-Mürren-Stechelberg,
Auf dem Höhenweg queren wir unter der Bütlasse zur Sefinnenfurgge, wo wir in
die Geländekammer des Lauterbrunnentales wechseln. Steil hinunter zur Rotstockhütte
hinter dem aus einem Bond-Film bekannten Piz Gloria oder Schilthorn. Im Blick
haben wir jetzt die bekanntesten Berner Oberländer Eiger, Mönch und Jungfrau.
Etwas sanfter führt uns der Weg nach dem bekannten Kurort Mürren. Hier nutzen
wir die Luftseilbahn hinunter nach Stechelberg im Talgrund und überwinden so 770
Höhenmeter.
11.8 km, Auf 570 m, Ab 1384 m, max. Höhe 2683 m , 4.30
6. Tag: Trümmelbachfälle-Preech-Kleine Scheidegg,
Wir folgen der Weißen Lütschine bis zu den Trümmelbachfällen, die eindrücklich
tief im Felsen eingeschnitten herunter donnern. Für den Besuch der Fälle benötigen
wir ca. 1h. Anschließend steigen wir steil im Zick Zack durch den Wald hinauf,
überqueren oberhalb der Fälle den Trümmelbach und gelangen langsam zur Wengernalp.
Den berühmten Hundschopf auf der Lauberhornabfahrt können wir aus einiger Entfernung
erahnen. Wir befinden uns nun in der eindrücklichen Arena zwischen Eiger und Jungfrau.
Die grossartige Aussicht auf die zentrale Berner Oberländer Gletscher- und Bergwelt
geniessen wir auch von unserem Etappenort, dem Restaurant Grindelwaldblick oberhalb
der Kleinen Scheidegg.
13.4 km, Auf 1432 m, Ab 224 m, max. Höhe 2118 m, 5h 35
7. Tag: Eigertrail-Hotel Wetterhorn Grindelwald,
Wir sind nun gut trainiert, deshalb schaffen wir die längste Etappe unserer Weitwanderung
spielend. Der Weg führt uns hinauf zur Station Eigergletscher der Jungfraubahn.
Hier nehmen wir den Eigertrail, der dem Fuss der weltberühmten Eiger Nordwand
folgt. Mit Ehrfurcht denken wir an die vielen Bergdramen, die sich in dieser Wand
abgespielt haben. Wir überqueren die tiefe Gletscherschlucht am Unteren Grindelwaldgletscher
und auch den Ausgang des Oberen Gletschers und gelangen endlich zum Hotel Wetterhorn,
unserem letzten Wanderziel.
18.3 km, Auf 1089 m, Ab 1877 m, max. Höhe 2344 m, 7h 15
8. Tag:
Nach dem Frühstück fahren wir mit Bus, Bahn und wieder Bus zurück an unsern Ausgangsort,
Talstation der LUBE. Anschließend Heimreise.
Leistungen
- alle Bergbahnen wir im Programm beschrieben.
- 7 Übernachtungen in Massenlagern von Berghütten und Berghotels
- Vollpension während der ganzen Tour (Halbpension + Lunchpaket)
- Führung durch Barbara Willen und Georg Schreiner
Hinweise
Wir übernachten in Berghütten/hotels. Hüttenschlafsack/Seidenschlafsack mitbringen.
An den Übernachtungsorten wird Abendessen und Frühstück serviert. Für unterwegs
wird ein Lunchpaket abgegeben. Anreise in Fahrgemeinschaften nach Adelboden.
Mindestens 12, maximal 16 Personen.
Anforderungen
- gute körperliche Kondition
- lange Tagesetappen
- Rucksack bis 10 kg
- gute Trekkingschuhe, Kleidung auch für kühle Temperaturen und Regenwetter
- gute Trittsicherheit
- alpine Erfahrung
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