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Land: Schweiz
Termin: 09.09.2010 - 18.09.2010
Alpen Sommer
- Tessiner Alpen
- Wandern vom San Bernardino- Pass ins Maggiatal
- Tessin- Durchquerung von Ost nach West
- Fünf Nächte in einfachen Gasthäusern
- Vier Hüttenübernachtungen, gemeinsames
- Kochen am vierten Tag
Reiseprogramm
1. Tag: San Bernardino- Pass - Rossa im Calanca- Tal, 1069 m.
Treffpunkt in San Bernardino, gleich am Südportal des Bernardino- Tunnels, um
10 Uhr. Bei guten Verhältnissen Start der Ost-West-Querung am Passo San Bernardino,
der in wenigen Minuten mit Bus oder Auto erreichbar ist. Auf einem wunderschönen
Höhenweg genießen Sie den Anfang der Wandertour mit weitem Blick hinab ins Mesocco.
Über Alpwiesen zum Passo Passit und durchs wilde Val Passit zur Alp Lögna. Entlang
der Calancasca bis nach Rossa, am Ende des Calanca- Tales. Übernachtung in einem
Gasthof.
Hm↑ 200 ↓1000 Gz 6-7 h
2. Tag: Capanna Cava, 2069 m.
Fahrt mit dem Postauto bis Selma und Seilbahnfahrt nach Landarenca, einem Maiensässdörfchen
über dem Calanca- Tal. Schöner Höhenweg zu den Alpen von Piöv di Fuori. Diese
sind noch in Betrieb und werden über einen langen Zustieg mit Eseln versorgt.
Den frischen Alpkäse kosten wir an Ort und Stelle. So gestärkt geht es ins alpine
Gelände. Auf schmalem Weg wird die Punta di Bianca Geneura erreicht und die Kantonsgrenze
zwischen Graubünden und Tessin überschritten. Weiter durch ein steiniges Couloir
zum Passo di Mauro, 2368 m. Blick auf die riesige Alp Cava mit ihren Seen und
dem Tagesziel der Capanna Cava, die mit einem steilen Abstieg erreicht wird. Hüttennächtigung.
Hm ↑1500 ↓ 900 Gz 7 h
3. Tag: Biasca, 301 m.
Eine Traumetappe liegt vor Ihnen, der lange Abstieg in die Leventina, mit fantastischen
Tief- und Weitblicken. Viele kleine Almen liegen am Weg. In Biasca, dem Kreuzungspunkt
zwischen Leventina und Val Blenio, Übernachtung in einem einfachen Gasthof, Mehrbettzimmer.
Bei einem guten Essen klingt der Tag aus.
Hm ↑100 ↓ 1900 Gz 4,5 h
4. Tag: Capanna Efra, 2039 m.
Kurze Taxifahrt zum kleinen Stausee von Personico, 323 m - und nun Wildheit pur.
Nach 1,5 h durch Kastanienwälder erreichen Sie die Alp Cassione, 910 m. Das Val
d’Ambra hat seinen Namen zu Recht - der grün- blaue schimmernde Fluss begleitet
den Weg. Rast an einer Alpe - vielleicht ein Bad in einer Gumpe - und dann geht
es hinauf zum Passo del Gagnone, 2217m. Über Felsen und Platten mit alpinem Charakter
hinab zur wunderschön gelegenen Efra- Hütte, bedeckt mit schweren Steinplatten.
Nach kurzer Rast spalten wir Holz, machen Feuer und kochen zusammen ein schmackhaftes
Essen. Dabei wird es manchmal etwas eng, aber Spaß macht es in jedem Fall.
Hm ↑ 1500 ↓ 200 Gz 7 h
5. Tag: Sonogno, 918 m.
Vielleicht die leichteste Etappe. Stets abwärts geht es durch das wilde Val d’Efra
nach Frasco ins Verzasca-Tal. Entlang der Verzasca gemütliches Bummeln nach Sonogno
am Talschluss. Ein Tag zum Träumen. Einfache Unterkunft.
Hm ↓ 1200 Gz 3,5 h
6. Tag: Prato Sornico im Val Lavizzara, 755 m.
Gut erholt stellt auch die bevorstehende lange Etappe kein Problem dar. Zuerst
ein kurzes Stück auf einer Fahrstraße, dann langer Aufstieg. Püscen Negro, 1343
m, ein Weiler am Weg, lädt zum Anschauen des Kirchleins und zum Besuch beim Senner
ein. Der traditionell hergestellte Käse ist ein Genuss. So gestärkt geht es nun
bergauf in die Forca di Redorta, 2181 m. Dann der Abstieg, wild und einsam, ins
Val Lavizzara bis Prato Sornico. Übernachtung im Gasthof.
Hm 1300 7-8 h Redorta, 2181 m. Dann der Abstieg, wild und einsam, ins Val Lavizzara
bis Prato Sornico. Übernachtung im Gasthof.
Hm ↑ 1300 ↓1500 Gz 7-8 h
7. Tag: Basodinohütte, 1856 m.
Wieder ein langer Tag. Von Sornico geht es mit dem Taxi ins Val Peccia bis Piano
di Peccia, 1034 m. Nun steil aufwärts, vorbei an den berühmten Marmorsteinbrüchen.
Stets einen wunderschönen Wasserfall vor Augen, durch Lärchenwald und felsiges
Gelände zum Poncione di Braga, 2864 m. Passübergang und Gipfel. Durch Blockwerk
hinab nach Robiei zur Basodinohütte, die über dem Val Bavona thront. Ihr Rustico-
Stil passt zum Tessiner Flair.
Hm ↑1650 ↓800 Gz 7-8 h
8. Tag: Rifugio Maria Luisa, im Val Toggia 2157 m.
Hochgebirge pur! Nach kurzem Aufstieg gelangen Sie ins Refugium der Steinböcke
unter dem Pizzo dell Arzo. Kurzer Abstieg zur Staumauer des Lago dei Cavagnöö,
1950 m, und Aufstieg zum Passo Grandinagia, 2698 m. Hier eröffnet sich ein tolles
Panorama von den Gotthardbergen bis zum Berner Oberland. Erst auf guten Wegen,
dann über wildes Blockwerk hinunter zum Passo San Giacomo, 2313 m, dem Verbindungspass
zwischen Schweiz und Italien. Gemütlich am Fischsee vorbei zum Tagesziel.
Hm ↑ 900 ↓700 Gz 7 h
9. Tag: Bignasco, 443 m.
Ein letzter Wandertag, der noch einmal durch seine Aussicht besticht. Über die
Bocchetta di Val Maggia, 2635 m, am Rande des Basodino- Gletschers geht es hinunter
zur gleichnamigen Hütte, 1856 m, und nach Robiei zur Seilbahn. Abfahrt nach San
Carlo und Genusswanderung durch das liebliche Val Bavona bis nach Bignasco. Übernachtung
in einem Gasthaus.
Hm ↑ 500 ↓1300 Gz 6 h
10. Tag: Locarno - Bellinzona
Busfahrt nach Locarno am Lago Maggiore und über Bellinzona zurück zum Ausgangspunkt.
Ankunft gegen 15.00 Uhr.
Voraussetzungen
Bergwandererfahrung, Trittsicherheit, Verständnis für die Wildnis, sehr gute
Kondition für die Gehzeiten.
Unsere Leistungen
- DAV Summit Club Bergführer
- Satelliten- Notfalltelefon
- Reiserücktritt-/ Abbruch-/ Kranken-/ Haftpflichtversicherung
Unterbringung
Mehrbettzimmer und Lager wechseln sich ab. Selbstversorgerhütte am 4. Tag.
Anreise
Bahnhof: Thusis oder Bellinzona Bus nach San Bernardino
Zusatzkosten
Ü/ HP ca. CHF 55,- bis CHF 95,- pro Tag in Hütten und Gasthäusern Bergbahnen
und Transfers ca. CHF 90,-
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