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Land: Slowakei
Termin: 11.08.2012 - 18.08.2012
Teilnehmerzahl: 6–14 Personen
Voraussetzungen:
Anspruchsvolle Tageswanderungen, für die Sie Kondition für Gehzeiten bis zu 8
h benötigen. Während der Bergtouren in der Slowakei müssen Sie an 4 Tagen Ihr
Gepäck selbst tragen, da ein Gepäcktransport zu den Hütten nur am 5. Tag möglich
ist. Hier können Sie vorab deponiertes Gepäck in Empfang nehmen und für die Folgetage
Wäsche wechseln. Auch bei Gipfelanstiegen und nachmittäglichen Unternehmungen
sind Sie nur mit leichtem Tagesrucksack unterwegs. Für einige Passagen, die mit
Ketten oder Drahtseilen versichert sind, sind Sie schwindelfrei und trittsicher.
Wanderreise Slowakei:
Ost-West-Durchquerung der Hohen Tatra
Hüttenwanderung im kleinsten Hochgebirge der Welt: Die Hohe Tatra, der höchste
Abschnitt der Karpaten, erinnert an die Alpen und ist doch ganz anders. Sie trumpft
mit unglaublicher Unverbrauchtheit und dramatisch schöner Hochgebirgs-Landschaft
auf. 300 verschiedene Pflanzenarten sind in der Hohen Tatra heimisch, ebenso wie
Adler, Braunbär, Gämse, Luchs und Wolf. Sie wohnen in Berghütten an den schönsten
Plätzen. Das Gepäck tragen Sie an vier Tagen selbst, allerdings bleibt bei Gipfelanstiegen
und Ausflügen das Hauptgepäck in der Hütte. Direkt vor den Unterkünften beginnen
die anspruchsvollen Tageswanderungen.
- Anspruchsvolle Tageswanderungen, 8 Tage
- Unterkunft in Pension und auf Berghütten
- Bequeme Busanreise ab Wien
- UNESCO-Weltnaturerbe Nationalpark Hohe Tatra
- Im Antlitz der Gerlachspitze
- Heimat von Braunbär, Luchs, Adler und Wolf
- Gipfelmöglichkeit, u. a.: Rysy, 2499 m
Reiseverlauf
1. Tag: Busanreise nach Tatranska Lomnica, 881 m,
Ferienort am Eingang zum Herzen der Hohen Tatra und Ausgangspunkt für anspruchsvolle
Bergtouren der Slowakei. Ab Wien geht es per Minibus in einer vierstündigen Fahrt
(430 km) zur ersten Unterkunft. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit (gegen
Aufpreis) ab München mit dem Bus anzureisen (840 km/10 h). Ihr Deutsch sprechender
einheimischer Bergwanderführer erwartet Sie gegen Abend in der Pension Encian.
Hier können Sie auch einen Teil des Gepäcks deponieren, das Ihnen am 6. Tag zur
Hütte Popradske Pleso gebracht wird. Briefing und gemeinsames Abendessen in der
Pension.
[–/–/A]
2. Tag: Auftaktwanderung in der Weißen Tatra,
die mehr als zehn Jahre lang aus Naturschutzgründen für Bergwanderer gesperrt
war. Ihr Gepäck tragen Sie selbst. Am steinigen Bett des Flusses Kezmarska Biela
Voda beginnt der Aufstieg zur Quelle Salviovy, 1225 m. Sie durchqueren eines der
schönsten Täler der Hohen Tatra mit dichten Wäldern und fünf großen Seen. Die
gewaltige Felswand des Maly Kezmarski - ein 900 Meter langes Kletterparadies -
ragt spektakulär und routenreich über dem Talgrund auf. 360-Grad-Blick verspricht
die Jahnaci Spitze, 2229 m, der östlichste Gipfel der Hohen Tatra. Vor dem Aufstieg
können Sie Ihr Gepäck in der Hütte Pri Zelenom Plese, 1551 m, deponieren, wo Sie
nächtigen. Die Hütte, wie auch bei allen folgenden Hüttennächten, verfügt über
Mehrbettzimmer und Bad auf dem Gang. Wanderung Hm ↑730 ↓65 Gz 5 h, Gipfel zusätzlich
Hm ↑680 ↓680 Gz 3-4 h [F/M/A]
3. Tag: Auf der Tatra-Magistrale
sind Sie über der Waldgrenze unterwegs zum Sattel Pod Svistovkou, 2020 m. Ihr
Bergwanderführer kennt einen herrlichen Aussichtspunkt, der für die Mühen entschädigt.
Hinter dem Pass, entlang dem südöstlichen Hang der Kezmarsky Stit, 2556 m, hoch
über dem Kessel Popradska Kotlina, lässt sich der gesamte Karpaten-Bogen einsehen.
Auf leicht abfallender Traverse erreichen Sie schließlich den malerischen Bergsee
Skalnate Pleso (Pleso=See). Wer mag, kann mit der Kabinenbahn nach Lomnicky hinauffahren, die mit 2633 m höchstgelegene
Wetterstation in der Hohen Tatra. Vom See aus erreichen Sie in einer weiteren
Stunde Ihr neues Quartier Zamkovskeho-Hütte, 1475 m, wo Sie für zwei Nächte bleiben.
Mit „kleinem Gepäck” ziehen Sie nachmittags nochmal los, um sich an den Wasserfällen
Obrovsky und Dlhy zu erfreuen. Die Bilikova-Hütte, 1285 m, lädt zu einer Verschnaufspause
ein, bevor es durch Latschenwald auf gut ausgebautem Weg zurück zur Hütte und
zum Abendessen geht. Hm ↑470 ↓550 Gz 3-4 h, nachmittags zusätzlich
Hm ↑190 ↓190 Gz 2 h [F/M/A]
4. Tag: Durch das Tal Mala Studena Dolina,
heute von Beginn an nur mit dem Tagesrucksack, erst auf felsigem Pfad, der konzentriertes
Gehen erfordert, dann durch Latschen und im Frühsommer durch ein Meer von Bergblumen.
Während der Durchquerung der Hohen Tatra treffen Sie in höheren Lagen auf unglaublich
grüne Bergwiesen. Die malerisch an einem Bergsee gelegene Hütte Teryho, 2015 m,
deren Name an den Bergsteigerpionier Edmund Téry erinnert, erreichen Sie nach
kurzem Steilaufschwung über Felsen und Geröll. Nach der verdienten Rast wird die
Tour anspruchsvoller. Der Passübergang Priecne Sedlo, 2352 m, ist mit Ketten gesichert,
ebenso der Abstieg auf der anderen Seite des Bergkammes. Schließlich erreichen
Sie die beiden Bergseen Siva und Starolesnianske und die Räuberhütte Zbojnicka,
1960 m, die noch einmal zu einer Rast verführt und von Wilderer-Geschichten der
Hohen Tatra erzählt. Rückkehr „nach Hause” zur Zamkovskeho-Hütte, 1475 m.
Hm ↑540 ↓540 Gz 7,5 h [F/M/A]
5. Tag: Auf einem Panorama-Höhenweg
wandern Sie zwischen Gerlachovsky Stit, auch als Gerlachspitze bekannt, mit 2654
m höchster Berg des Landes, der nur mit einer Sondergenehmigung bestiegen werden
darf, und Slavkovsky Stit, 2452 m, über den Bergrücken Suchy Vrch zum Batizovske-See,
2452 m. Weit schweift der Blick hinaus in die Ebene, nach Poprad, zur Niederen
Tatra und bis zum „Slowakischen Paradies”, ein Gebirgszug und Nationalpark im
Herzen der Republik. Das neue Quartier Popradske Pleso, 1494 m, erreichen Sie
schon am Nachmittag. Hier können Sie Ihr deponiertes Gepäck in Empfang nehmen
und Wäsche wechseln. Was Sie nicht mehr brauchen, wird erneut zur Pension in Tatranska
Lomnica gebracht. Die einstündige „Zugabe” führt zum „Symbolischen Friedhof”,
einer im Zirbelwald versteckten Gedenkstätte für alle Bergsteiger, die in der
Hohen Tatra verunglückt sind. Über 160 Gedenktafeln und 50 handgeschnitzte Holzkreuze
erzählen Lebensgeschichten.
Hm ↑710 ↓630 Gz 7,5 h [F/M/A]
6. Tag: Die Besteigung des Rysy, 2499 m,
bildet den buchstäblichen Höhepunkt der Bergtouren in der Slowakei. Sie dringen
zum Tatra-Hauptkamm vor, zuerst dem Talboden folgend, dann über sanft ansteigende
Hänge zum See Velke Zabie, 1920 m. Durch karstige Hochgebirgsregionen über eine
Steilstufe zur Hütte Rysy, 2250 m, die höchstgelegene Schutzhütte der Hohen Tatra.
Hier liegt meist ganzjährig Schnee. Nach einer Verschnaufpause folgt der Endspurt:
die letzten 250 Höhenmeter – über einen Sattel zum Gipfel und höchstem Punkt der
Tour, mit grandiosem Weitblick auf die Gipfel der Tatra und die weich auslaufenden
Täler. Über die Felsspitze verläuft die natürliche Grenze zwischen Polen und der
Slowakischen Republik. Deshalb hatte der Berg auch berühmte Gäste: Lenin war hier
und Papst Johannes-Paul II. Rückkehr zur Hütte Pobradske Pleso.
Hm ↑1000 ↓1000 Gz 7 h [F/M/A]
7. Tag: Noch einmal Hochgebirge
satt an Ihrem letzten Wandertag. Sie starten die Rundwanderung direkt von der
Hütte und steigen vorerst eine Stunde zum Bergsee Strbske Pleso, 1346 m, ab. Darauf
folgt ein nicht mehr allzu kräftezehrende Aufstieg. Zwischen zwei Bergen öffnet
sich ein Fenster zum Furkotská-Tal. An der Hütte Chata pod Soliskom haben Sie
die Möglichkeit auf den Predne Solisko, 2117 m, zu steigen. Am Bergsee Strbske
Pleso schließt sich der Kreis. Wer sich den letzten Abstieg etwas erleichtern
will, schwebt (fakultativ) mit dem Sessellift zu Tal. Übernachtung wieder in der
vom Anfang der Woche her vertrauten Pension Encian in Tatranska Lomnica. Abschiedsabendessen
in einer typisch slowakischen Holzhütte.
Hm ↑760 ↓910 Gz 6 h [F/M/A]
8. Tag: Heimreise nach dem Frühstück –
wieder ganz bequem – mit dem Minibus direkt nach Wien.
[F/–/–]
Im Reisepreis enthalten
- Bustransfer ab Wien nach Tatranska Lomnica und zurück
- Fahrt von Strbske Pleso nach Tatranska Lomnica
- Vollpension
- 2 x Pension** im DZ
- 5 x Hütte im Mehrbettzimmer
- Reiseleitung durch einen örtlichen, Deutsch sprechenden Kultur- und Bergwanderführer
Bei uns ausserdem enthalten
- Gepäcktransport von der Pension Encian zur Hütte Popradske Pleso und zurück
- Reiserücktritt-/Abbruch-/Kranken-/Haftpflichtversicherung
Zusatzkosten
- Trinkgelder ca. € 20,–;
- Fahrt mit der Seilbahn ca. € 6,–
- Einzelzimmer (nur in der Pension Encian) € 55,–
- Anreise
Reisedokumente: Personalausweis oder Identitätskarte
Anreiseart: Eigenanreise; Die Anreise nach Wien gestalten Sie selbst. Gerne buchen wir für
Sie einen Flug nach Wien. Verbindungen bestehen ab allen größeren Flughäfen. Frühbucher
fliegen in der Regel günstiger. Die Preise variieren je nach Abflughafen, Saison
und Buchungszeitpunkt.
3 % Frühbucherrabatt bei Buchung bis 30. November 2011 für alle Termine ab 1.1.2012

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