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Land: Spanien Kanaren
Termin: 12.10.2010 - 22.10.2010
- Kontrastreiche 3- bis 5-stündige Tageswanderungen auf 3 Inseln
- Vulkanwanderung auf Lanzarote,
- Tagestour zur Nachbarinsel La Graciosa
- Naturpark Tamadaba und Roque Nublo (Wolkenfels) auf Gran Canaria
Lanzarote und Gran Canaria – geographisch nah und doch so verschieden! Die Reise
der Kontraste beginnt auf Lanzarote, der Insel des Feuers und der Farben – fremdartig
und bizarr. Sie wandern durch erkaltete Lavafelder, die Feuerberge des Timanfaya-Nationalparks
im Blick – kaum zu glauben, dass der letzte Vulkan vor rund 300 Jahren ausgebrochen
ist und nicht erst gestern.
Im Gegensatz dazu Gran Canaria: Palmen und Mandelbäume, immergrüne Täler und
blumenübersäte Hänge wechseln mit trockenen Schluchten und wild zerklüfteten Felsformationen
ab.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Charterflug mit Condor von München nach Lanzarote. Nach der Ankunft werden wir
zu unserem Quartier für die nächsten 5 Nächte in der Inselhauptstadt Arrecife
gebracht (Transfer nur in Verbindung mit dem Gruppenflug). Je nach Ankunftszeit
haben wir vielleicht noch Gelegenheit zu einem ersten Bummel durch die Stadt.
Übernachtung im Hotel [A]
2. Tag Wanderung zur Caldera Blanca - El Golfo - Salinas de Janubio
Zunächst fahren wir mit dem Bus durch den Nationalpark Timanfaya und halten am
Besucherzentrum, um einen ersten theoretischen Einblick in die Welt der Vulkane
zu bekommen. Von 1730 - 1736 und erneut 1824 erschütterten starke Vulkanausbrüche
diese Region, zahlreiche Dörfer wurden damals verschüttet. So auch Timanfaya,
ein großes Dorf, nach dem der Parque Nacional de Timanfaya, der 1974 auf diesem
Gebiet ins Leben gerufen wurde, benannt ist. Zu Fuß folgen wir einer holprigen
Fahrstraße bis zu einem großen Lavafeld. Wir laufen auf verschlungenen Pfaden
durch die bizarren schwarzen Felsgebilde, bis wir am unteren Rand der Caldera
Blanca ankommen. Nun führt unser Weg durch Feigenhaine, alte Gartenanlagen und
Agavenfelder einige Zeit am Fuß des Berges entlang. Beim Aufstieg queren wir steil
die Bergflanke bis an den Rand des Kraters. Der ganze Rücken ist mit rötlichen
Coscogewächsen überzogen. Vor uns eröffnet sich ein phantastischer Blick ins Innere
des Kraters. Der Weg führt nun am Kraterrand entlang aufwärts bis zum Gipfel.
Mit 458 m ist die Caldera Blanca der höchste Berg im Islotes del Timanfaya. Der
Ausblick ist herrlich - der ganze Nationalpark Timanfaya liegt uns zu Füßen. Die
gewaltigen Vulkanausbrüche des 18.Jh. hinterließen ein imposantes Erbe - eine
ausgebrannte Mondlandschaft, rostrot bis ocker gefärbte Vulkankegel, eingestürzte
Krater - ein eindrucksvolles Abbild der Urgewalten. Nach einer ausgiebigen Rast
treten wir den Rückweg an und marschieren durch bizarre Lavaströme zurück zum
Ausgangspunkt der Wanderung, wo uns der Bus erwartet. Auf dem Rückweg besichtigen
wir die Lagune El Golfo und machen Halt an der stillgelegten Salzgewinnungsanlage
Salinas de Janubio.
Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 270m; Abstieg: 270m; Übernachtung im Hotel [FA]
3. Tag Wanderung von Teguise nach Haria
Heute besuchen wir zuerst El Grifo, ein kleines Weinmuseum, das die Geschichte
des Weinanbaus auf Lanzarote veranschaulicht. Dann brechen wir zu unserer Wanderung
auf. Startpunkt ist Teguise, die ehemalige Insel-Hauptstadt. Wegen der Bedrohung
durch Piraten entstand Teguise im Inselinneren (Anfang 15.Jh.), angelegt wurde
die Stadt von spanischen Baumeistern im Schachbrettmuster. Klöster, Kirchen und
Häuser mit geschnitzten Holztüren und Guckfensterläden weisen eine interessante
Architektur auf.
Durch recht kahle, windzerzauste Landschaft geht es hinauf zum Peñas del Chache,
der höchsten Erhebung der Insel (672 m). Unterwegs kommen wir an der einsam gelegenen
Einsiedelei Ermita de Las Nieves vorbei und haben immer wieder herrliche Ausblicke
auf die Bucht von Famara. Wir passieren den Mirador del Bosquecillo, den einzigen
"Wald" der Insel (Krüppelkiefern und Sträucher), und steigen dann mit Blick auf
den Vulkan Monte Corona ins wasserreiche Tal de Malpaso, den fruchtbarsten Teil
Lanzarotes, hinab. Unser Etappenziel, das hübsche Dorf Haria, ist eingebettet
ins "Tal der tausend Palmen".
Auf dem Heimweg besuchen wir die Fundacion Cesar Manrique - das ehemalige Wohnhaus
des Künstlers, nördlich von Arrecife. Cesar Manrique (1919 - 1992) war Maler,
Architekt, Bildhauer, Denkmalpfleger und Ökologe. Auf Lanzarote gelang es dem
Künstler, die umgebende Natur in seine Werke einzubinden und das Bild seiner Heimatinsel
entscheidend zu prägen; Manrique verstand Kunst als harmonische Verbindung zwischen
Mensch und Natur.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 315m; Abstieg: 345m; Übernachtung im Hotel [FA]
4. Tag Wanderung vom Risco de Famara zum Strand und den Salinas del Rio - Besuch
der Jameos del Agua
Bestimmt wird diese Wanderung durch den herrlichen Ausblick auf die kleine Nachbarinsel
La Graciosa und die übrige unbewohnte Inselwelt nördlich von Lanzarote. Zunächst
steigen wir steil ab zum etwa 700 m langen, aus hellem, feinem Sand bestehenden
Traumstrand Playa de Risco - selbst in der Hochsaison einer der einsamsten Strände
der Insel, da er nur zu Fuß oder mit dem Boot zu erreichen ist. Wir machen einen
Abstecher zu den in der Nähe gelegenen Salinas del Rio, einer der ältesten Salzpfannen
der Kanaren, die heute nicht mehr betrieben wird. Nach einer ausgiebigen Mittagspause
am Strand folgen wir demselben Weg wieder zurück, die steile Felswand des Risco
de Famara in Kehren bis auf 440 m hinauf. Der Zickzackpfad erfordert äußerste
Konzentration, obwohl er an keiner Stelle wirklich schwindelerregend ist. Spektakuläre
Ausblicke und ein tolles Naturerlebnis erwarten uns! Am Ende dieses Wandertages
steht ein Besuch der Lavagrotte Jameos del Agua auf dem Programm.
Gehzeit: 3h; Aufstieg: 440m; Abstieg: 440m; Übernachtung im Hotel [FA]
5. Tag Ausflug nach La Graciosa
Mit dem Bus fahren wir nach Orzola an der Nordspitze Lanzarotes und von dort
in ca. 30 Min. mit der Fähre - oft ist stürmischer Wellengang - nach La Graciosa.
Heute sind wir im Naturpark des Chinijo-Archipels unterwegs. Ausgangs- und Endpunkt
unserer Wanderung ist die einzige ständig bewohnte Ortschaft der Insel, Caleta
del Sebo, ein Fischerdorf mit ca. 600 Einwohnern. Entlang der Südküste wandern
wir bis zu den beiden Badestränden Playa Francesa und Playa de la Cocina. Danach
folgt ein Aufstieg auf die ockergelbe Montaña Amarilla, von dort oben haben wir
einen herrlichen Ausblick auf die Steilküste im Norden von Lanzarote und auf die
anderen Inselchen des Chinijo-Archipels. Weiter geht es zur rauen Nordküste von
La Graciosa. Um nach Caleta de Sebo zurückzukommen, durchqueren wir die Insel.
Bis zur Fährabfahrt bleibt noch etwas Zeit, um die friedliche Atmosphäre an diesem
"Ende der Welt" zu genießen.
Gehzeit: 3,5h; Aufstieg: 200m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Hotel [FA]
6. Tag Gran Canaria
Wir werden zum Flughafen gebracht und fliegen etwa 40 Min. bis Gran Canaria,
ca. 200 km südwestlich von Lanzarote gelegen. Nach der Ankunft fahren wir ins
Inselinnere zu unserem Quartier. Für die nächsten 5 Nächte sind wir in einem komfortablen
Berghotel bei San Bartolome de Tirajana, auf etwa 1000 m Höhe, untergebracht.
Übernachtung im Hotel [FA]
7. Tag Cruz Grande - Cruz de Tejeda
Startpunkt unserer ersten Wanderetappe auf Gran Canaria ist die Passhöhe Cruz
Grande. Wir steigen auf dem gut gepflasterten Jakobsweg in das karge zentrale
Felsmassiv der Insel auf. Herrliche Panoramablicke über den gesamten Süden, in
den gewaltigen Krater der Caldera de Tirajana und zu den Stauseen von Chira und
Soria erleichtern uns den Aufstieg. Auf dem Pass bei der Degollada de los Gatos
(1.819 m) angekommen wechseln sich bizarre Felslandschaften mit üppigen Kiefer-
und Ginsterwäldern ab. Nach wenigen Metern auf der Passstrasse beim höchsten Stausee
der Insel, Presa de los Hornos, durchqueren wir das Freizeitgelände El Garañon
mit Herbergen, Zeltplatz und Grillmöglichkeiten, ein beliebtes Sommerfrische-Ziel
der Einheimischen. Auf weitläufigen Feldern wird mit Hilfe von Vulkanasche Trockenanbau
betrieben, vor allem Äpfel- und Birnbäume, Esskastanien und Nussbäume wachsen
hier. Die mannshohen Blütenstände des roten Teidenatternkopfes sorgen im Frühjahr
zusammen mit der gelben Ginsterblüte für eine geradezu unglaubliche Farbenpracht.
Wunderbare Ausblicken auf die markanten Monolithen Roque Nublo und Roque Bentaiga,
ins Dorf San Nicolas und bis hinüber zu den Nachbarinseln Teneriffa, La Gomera
und - mit viel Glück - sogar bis nach El Hierro begleiten uns auf dem Weg von
der Westflanke des zentralen Gebirgsmassives zum Informationszentrum des Biosphärenreservates.
Fast die Hälfte der Insel wurde 2005 von der UNESCO zum Biosphärenreservat deklariert.
Im Informationszentrum erhalten wir einen guten Einblick in die Geologie, Flora
und Fauna Gran Canarias. Nach einer Kaffeepause gehen wir weiter zu dem Marktflecken
auf dem Pass Cruz de Tejeda wo wir von unserem Bus abgeholt werden.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 600m; Abstieg: 350m; Übernachtung im Hotel [FA]
8. Tag Presa de los Hornos - Pico de las Nieves (1.949 m) - San Mateo - Besuch
von Las Palmas
Heute geht es über den so genannten „Schneegipfel" (Pico de las Nieves), die
höchste Erhebung der Insel, hinab zu einer typischen kanarischen Kleinstadt. Auf
ca. 1.700 m Höhe, in der Nähe des höchsten Stausees der Insel, Presa de los Hornos,
beginnt diese abwechslungsreiche Etappe. Durch lichten Kiefernwald und dichte
Ginsterbuschformationen führt ein selten begangener Pfad über einen Bergkamm und
vorbei am Pozo de las Nieves. Dies ist ein Felsvorsprung am Abbruch zum 1.000
m tiefer gelegenen Tirajana-Tal. Bald ist der Pico de las Nieves (1.949 m) erreicht,
und wir können bei schönem Wetter ein großartiges Panorama genießen; der Blick
schweift über den Südwesten der Insel bis hinab zu den Dünen von Maspalomas und
im Nordwesten zu den Bergketten der Tejeda-Schlucht.
In der Nähe der Radarkuppeln der Militärstation, die hier den kanarischen Luftraum
überwacht, befindet sich ein tiefer Brunnen (Pozo), in dem der selten fallende
Schnee einst zu Eis gepresst wurde. Auf dieser Höhe hielt er sich lange und wurde
als Kühlmittel verkauft.
Ein schmaler Trampelpfad, kaum sichtbar durch den dichten Ginsterbewuchs, führt
uns in ein kleines Tal mit hellem Lavagestein und einzelnen Kastanien, alten Bauernhäusern
mit aufgelassenen, von Levkojen und Salbei überwachsenen Feldern. Herrlich ist
die Aussicht auf die Roques de Saucillo, die von den Kanariern genauso verehrt
wurden wie der Roque Nublo.
Nach dem malerischen Weiler Casa de los Ingleses wechselt der camino real mit
kleinen Fahrpisten, bis wir den lang gezogenen Bergrücken Lomo de los Torraeros
erreichen, von dem sich schöne Rundblicke eröffnen. Felder, Obstpflanzungen und
kleine Dörfer prägen die Landschaft. Über kleine Zufahrtsstraßen erreichen wir
unser Ziel, San Mateo, eines der wichtigsten Agrarzentren der Insel. Anschließend
bleibt Zeit für einen Bummel durch die Inselhauptstadt Las Palmas.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 250m; Abstieg: 1150m; Übernachtung im Hotel [FA]
9. Tag Der fruchtbare Norden der Insel - Tal von Agaete - Tamadaba
Wir fahren heute auf die andere Seite der Insel, in den fruchtbaren Norden. Zahlreiche
Anbauflächen für Bananen, Tomaten, Papayas, Mangos und Ananas, aber auch für Nelken,
Strelitzien und Bromelien bestimmen das hügelige Landschaftsbild. Im Nordwesten,
an der Abbruchkante des Tamadaba-Plateaus, erstreckt sich das tiefe, saftig-grüne
Tal von Agaete, eines der schönsten der Insel, von den Einheimischen auch kurz
„El Valle" genannt.
Die weißen, kubischen Häuser des Ortes San Pedro kleben wie Vogelnester unter
einer mehrere hundert Meter hohen Felswand. Kaum zu glauben, dass ein uralter
Pilgerpfad hier hinaufführt. Stufe um Stufe steigen wir den sehr gut erhaltenen
camino real empor, letzte Mandel- und Palmenbäume stehen an kleinen Wasserläufen
und Tümpeln, über uns wild gezackte, dunkle Felswände. Mehr als 50 Höhlen wurden
hier aus dem vulkanischen Tuffgestein herausgeschlagen und durch Stufen und Gänge
miteinander verbunden. Hier lebten früher die Ehrenjungfrauen der Guanchen, sie
hatten Aufgaben bei religiösen Festen zu erfüllen und vermutlich auch das in den
Höhlen gespeicherte Getreide zu bewachen. Heute werden die Höhlen von den Hirten
als Ziegenställe benutzt.
Vorbei am Roque Bermejo windet sich der steingepflasterte Weg in Serpentinen
zum Mirador de la Vuelta del Palomar, von dem wir einen phantastischen Fernblick
genießen. Nach einer erholsamen Pause geht es weiter, bis wir im dichten Kiefernwald
von Tamadaba verschwinden. Dieser Wald, heute Naturpark, ist die grüne Lunge und
der Wasserspeicher der Insel. In den Zweigen der Bäume verfangen sich Wolkenschwaden
und Bartflechten, im Unterholz wächst Farn und Heidekraut, es riecht nach Pilzen
und feuchter Erde. Im romantischen Weiler von Lugarejos beschließen wir diesen
Wandertag.
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 350m; Übernachtung im Hotel [FA]
10. Tag Tejeda - Roque Nublo - La Goleta
Den zentralen Gebirgsstock, El Cumbre, krönen wild zerklüftete Felsnadeln wie
Roque Nublo und El Fraile - von der Erosion freigelegte ehemalige Kraterschlote.
Diese sind ein Muss für jeden Inselbesucher. Wir starten in Tejeda (ca. 1.050
m), dem wohl schönsten Bergdorf Gran Canarias. Terrassenförmig schmiegen sich
die Häuser an den Hang, umgeben von Tausenden von Mandelbäumen, Grundlage für
die berühmten Almendrados.
Entlang riesiger Steinmauern, die hier die Felder begrenzen, windet sich der
Pfad den Hang empor. Agaven und Ginsterbüsche wachsen am Wegrand, sogar die seidenblättrige
Zistrose gedeiht in dunklen Felsspalten. Schließlich - ein von zwei Kreuzen geschmücktes
Plateau. Nach kurzer Rast geht es weiter zum kleinen, abgeschiedenen Weiler La
Culata, der so tief im Talgrund vergraben liegt, dass ihn die Sonne im Winter
kaum erreicht.
Nun wollen wir den Sockel des Roque Nublo erklimmen. Wir queren den üppig bewachsenen
Barranco und steigen, vorbei an weiß getünchten Häusern, den restaurierten camino
real empor. In Serpentinen schlängelt sich der Weg zwischen Kiefern und Ginsterbüschen
hinauf, über uns schon die Silhouette des El Fraile, eines Felsensporns, der wie
ein betender Mönch aussieht. Schließlich erreichen wir den Tablon del Nublo, wo
sich ein phantastischer Blick über den ganzen Westen der Insel bietet. Wir umrunden
das ganze Massiv und steigen zum Gipfelplateau auf.
Majestätisch erhebt sich vor uns der Wolkenfels, das Wahrzeichen Gran Canarias
(1.813 m), ein in vielen Liedern besungener, altkanarischer Kultberg. Der Felsfinger
ragt gleich einer gigantischen Skulptur über dem Sockelgrund empor. Wunderbar
ist der Blick von hier oben auf den Felsendom Roque Bentaiga, auf die Hochebene
von Acusa und das kantig aufragende Massiv von Altavista. In den tiefen Barrancos
glitzern Stauseen, im Westen, auf der Nachbarinsel Teneriffa, ist die mächtige
Silhouette des Teide zu erkennen. Vorbei am El Fraile steigen wir gemütlich zur
La Goleta ab, wo uns der Bus erwartet.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 800m; Abstieg: 200m; Übernachtung im Hotel [FA]
11. Tag Heimreise
Je nach Abflugzeit werden wir zum Flughafen gebracht und treten unseren Heimflug
von Gran Canaria zurück nach Deutschland an (Der Flughafentransfer ist auf die
Abflugzeiten des Gruppenfluges abgestimmt).[F]
Leistungen
- Charterflug mit Condor Frankfurt – Lanzarote/Gran Canaria – Frankfurt, Flüge
ab anderen deutschen Städten gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit
- Übernachtungen in 3-bis 4-Sterne-Hotels (Landeskategorie); Halbpension
- Inlandsflug mit Binter Canarias Lanzarote – Gran Canaria, Transfers, Flughafentransfer
nur in Verbindung mit dem Gruppenflug
- örtliche/r, Deutsch sprechende/r Reiseleiter/in
Nicht enthaltene Leistungen
- Hauser BASIS-Versicherungspaket;
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- Kosten für fehlende Mahlzeiten,
- Getränke,
- Trinkgelder,
- Einzelzimmer-Zuschlag,
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art;
- innerdeutsche Bahnfahrkarte auf Wunsch und gegen Aufpreis (Bitte teilen Sie uns
ggf. den Abfahrtsbahnhof mit und ob Sie eine Bahncard besitzen).
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Bei dieser Reise unternehmen Sie bis zu 5-stündige Tageswanderungen, die entsprechend
Kondition und Trittsicherheit voraussetzen (gemeint ist sicheres Gehen auf unterschiedlich
beschaffenem Gelände). Um Freude an diesen Etappen zu haben, sollten Sie gewohnt
sein, mühelos mehrere Stunden am Tag zu wandern. Etwas erhöhte Anforderungen stellen
die Tage 8 und 9, an denen etwa 1.000 Höhenmeter im Auf- bzw. Abstieg zu überwinden
sind. Diese Etappen entsprechen einer Tour vom Schwierigkeitsgrad II. Diesen Anforderungen
sollten Sie sich ebenfalls gewachsen fühlen. Da die Wanderungen auf Lanzarote
jedoch aufgrund der Topografie entsprechend kürzer ausfallen, bleibt der Charakter
einer „Ein-Fuß-Tour" erhalten.
Auf Lanzarote wohnen Sie in einem komfortabel eingerichteten Hotel (Landeskategorie
3*) in der lebhaften Inselhauptstadt Arrecife, gleich neben der Fußgängerzone
gelegen. Die Zimmer sind modern eingerichtet und verfügen über ein eigenes Badezimmer.
In der obersten Etage befindet sich der Frühstückraum mit großartigem Ausblick
auf den Hafen und das Meer.
Auf Gran Canaria sind Sie im Herzen der Insel, in einem sehr schönen Berghotel
(Landeskategorie 4*) untergebracht. Das Hotel liegt auf etwa 1.000 m Höhe, von
hier genießen Sie eine herrliche Aussicht über die Insel und den Atlantischen
Ozean. Nach den Wanderungen können Sie sich am Swimmingpool erholen - er ist im
Winter zum Teil überdacht - oder in der Sauna entspannen (gegen Gebühr). Die 60
Zimmer sind liebevoll und rustikal eingerichtet und verfügen ebenfalls über ein
eigenes Badezimmer.
Ein Bus bringt Sie von Ihrer jeweiligen Unterkunft zum Ausgangspunkt der Wanderungen
und, wie im Programm angegeben, zu Ihrem Quartier zurück. Rechnen Sie auf Gran
Canaria mit längeren Fahrtzeiten, die sich aufgrund der Topografie, der Größe
der Insel und der kurvigen Gebirgsstraßen ergeben. Dagegen sind die Anfahrtswege
auf Lanzarote recht kurz. Ihr Gepäck deponieren Sie im Hotel und tragen während
der Wanderungen nur das Notwendigste (z. B. Anorak, Fotoapparat usw.) in Ihrem
Tagesrucksack. Sollte Ihnen einmal nicht nach Wandern zumute sein, können Sie
eine Tour auch einfach ausfallen lassen.
Als Mittagessen für unterwegs nehmen Sie ein Picknick mit oder kehren in kleinen
Bars oder Restaurants ein.
Fakultativ besteht die Möglichkeit, diese Reise mit einem Verlängerungsaufenthalt
auf Gran Canaria abzurunden. Wir beraten Sie gerne (Preise auf Anfrage).
Einreisebestimmungen
Für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger genügt für die Einreise
nach Spanien (Lanzarote und Gran Canaria) eine gültige nationale Identitätskarte/Personalausweis.
Impfungen
Für Reisen nach Spanien (Lanzarote und Gran Canaria) sind keine Impfungen vorgeschrieben.
Ausführliche Informationen erhalten Sie beim unabhängigen Auskunftsservice für
Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel.Nr. 0900/1234-999 (1,98
€ pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Verschiebungen der einzelnen Tageswanderungen sowie Routenänderungen sind möglich
und liegen, nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen, im Ermessen Ihres Reiseleiters
bzw. Ihrer Reiseleiterin. Sollte z. B. aufgrund ungünstiger Wetterverhältnisse
(starker Wind) der Inlandsflug oder die Fährüberfahrt nach La Graciosa nicht möglich
sein, so gehen die Kosten für eventuell zusätzliche Übernachtungen zu Lasten der
Teilnehmer/-innen. Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten können
(trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu
nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen. Selbstverständlich
ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung, alle Programmpunkte durchzuführen oder gleichwertige
Alternativen anzubieten, doch können wir für die exakte Einhaltung vorliegender
Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen
wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an dieser Reise teilnehmen.
Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir
bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de oder kontaktieren
Sie unser Service Team unter der Telefonnummer 089-235006-0.
Klima
Das Wetter auf den Kanarischen Inseln ist ausgeglichen und weist mediterrane
Züge auf (Durchschnittstemperaturen um die 20°C). Bestimmt wird das Klima durch
die Nähe zu Afrika, den NO-Passat und den kühlen Kanarenstrom. Da wir es auf dieser
Reise mit zwei völlig unterschiedlichen Inselprofilen zu tun haben, gestaltet
sich das tatsächliche Klima etwas komplizierter: Das sehr sonnige, aber häufig
windige Lanzarote ist nur knapp 100 km vom afrikanischen Festland entfernt, das
die Insel klimatisch stark beeinflusst. Kennzeichnend ist die ausgeprägte Kontinentalität
mit größeren Temperaturschwankungen (vor allem im Sommer), dafür aber sehr geringen
Niederschlägen, die selbst im Winter spärlich ausfallen. Das liegt am niedrigen
Profil Lanzarotes, wodurch die Passatwolken nicht „hängenbleiben", um Feuchtigkeit
zu spenden.
Das wesentlich höher aufragende Gran Canaria mit seinem fast 2.000 m hohen zentralen
Gebirgsstock liegt westlicher als Lanzarote. Charakteristisch sind die stärker
ausgebildete Ozeanität und höhere Niederschläge (vor allem im Nordteil der Insel),
dafür aber ein sehr ausgeglichenes Klima. In den Höhenlagen kann der Wind kalt
und heftig wehen.
Ausrüstung
Für die Wanderungen benötigen Sie feste, knöchelhohe Berg- bzw. Trekkingstiefel
mit Profilsohle, die auch bei Nässe Halt bieten und einen Tagesrucksack, in dem
Sie während der Wanderungen das Notwendigste tragen (Brotzeit, Regenschutz, Trinkflasche,
Fotoapparat usw.). Für die Etappen auf Lanzarote - wir erreichen nur niedrige
Wanderhöhen - empfiehlt sich leichte, atmungsaktive Kleidung, auf Gran Canaria
benötigen Sie zusätzlich warme, wind- und regenundurchlässige Kleidung. Als "Gehhilfe"
haben sich Teleskop-Stöcke bewährt, sie können vor allem während der Abstiege
hilfreich sein. Beachten Sie bitte unsere ausführliche Ausrüstungs-Checkliste
für diese Tour, die Sie nach Ihrer Anmeldung erhalten.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 14 Personen
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