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Land: Südafrika
Termin: 15.10.2010 - 01.11.2010

- Küstenwandern an der Garten-Route: der Oystercatcher Trail
- Wandern in den Bergen um Montagu – Genuss für alle Sinne
- Wandern an der Küste um Plettenberg Bay
- Pirsch im offenen Safari-Fahrzeug im privaten Wildreservat
- Safari im Addo Elephant-Nationalpark – auf Suche nach den Big Five
Der Austernfischer ist ein Vogel an der Küste Südafrikas und immer auf der Suche
… auf der Suche nach Muscheln, die Leckerbissen für ihn sind. Auch wir sind auf
der Suche … nach dem Austernfischer, nach Muscheln und Leckerbissen für uns. Diese
finden wir auf dem Oystercatcher Trail, einer sehr spannend-informativen Wanderung,
liebevoll präsentiert, an einem der schönen Strände der Garten-Route. Eine gute
Möglichkeit für Wal- und Delphinsichtungen! Und sicher stellt sich hier das ultimative
Urlaubsgefühl ein. Aber Leckerbissen für uns sind auch im wahrsten Sinn des Wortes
gemeint: Entlang der Route 62 und der Garten-Route warten viele kulinarische Erlebnisse,
dazu gehören auch die wunderbaren südafrikanischen Weine. Wussten Sie übrigens,
dass es hier ganz leckere Oliven gibt, ungewöhnlich sanft schmeckenden Schafskäse
und herrlich süße, getrocknete Aprikosen? Das Wandern darf natürlich trotzdem
nicht fehlen. Freuen Sie sich auf eine schöne Morgenwanderung mit Sonnenaufgang
über Montagu, auf die Besteigung des Matroosberg, der Blicke bis ans Kap erlaubt,
auf die spektakuläre Küstenwanderung auf Robberg Island und vieles mehr. Dann
entdecken Sie die Elefantenherden im Addo Elephant Park. In einer privaten Lodge
werden Sie am Ende der Reise noch einmal so richtig verwöhnt, der Abschied wird
Ihnen schwer fallen.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit South African Airways von Deutschland nach Johannesburg.
2. Tag Kapstadt
Herzlich willkommen bei einem leckeren Frühstück, heißt es für uns nach der Landung
frühmorgens in der "Mutterstadt" (Mother City - wie die Südafrikaner Kapstadt
nennen). Ob wir nach dieser Stärkung auf einem Weingut außerhalb Kapstadts gleich
den Tafelberg erklimmen oder erstmal einen Stadtrundgang machen oder uns vom Signal
Hill aus einen Überblick verschaffen, hängt vom Wetter und unserer Munterkeit
ab. Deswegen variieren die Gehzeiten heute.
Übernachtung in einem Hotel [A]
3. Tag Cape Point, Kap der Guten Hoffnung und Simonstown
Ein ganztägiger Ausflug mit ausgiebigem Picknick erwartet uns. Es geht vorbei
an der False Bay und an den bunten Badehäuschen von St. James - wunderschöne Ausblicke
eröffnen sich aufs blaue, von weißen Wellen durchzogene Meer. Hinter uns erheben
sich die "Zwölf Apostel" mit ihren grünen, sonnenbeschienenen Bergen. Bei Boulders,
dem schönsten Strand von Simonstown, leben Brillenpinguine, die mit ihrem Watschelgang
an Charlie Chaplin erinnnern und so wenig afrikanisch anmuten. Am Schild von Cape
Point werden wir natürlich ganz klassisch ein Foto machen, bevor wir zum Aussichtspunkt
am Leuchtturm wandern. Der Atlantik brandet gegen die Felsen, der Wind weht uns
um die Nase, und wir können ahnen, wie sich Seefahrer einst gefühlt haben müssen.
Gehzeit: 2-3h; Hotel [FMA]
4. Tag Über Stellenbosch und den Bainskloof-Pass ins Obstparadies Ceres
"Wo Wein gedeiht, da lasse Dich ruhig nieder". Hier reifen auch Obstsorten aller
Art und die Versorgungslage ist alles andere als schlecht; das sieht man den Städtchen
Stellenbosch, Tulbagh und Ceres bei einem Besuch an. Vor allem Stellenbosch ist
auch unter Südafrikanern ein sehr beliebter Ort, und das nicht nur wegen der Weine.
Gerne verweilt man hier auch wegen der Schatten spendenden, vom Gründer der Stadt
gepflanzten Eichen und der schön anzusehenden kapholländischen Architektur. Mittlerweile
hat die Stadtverwaltung es geschafft, 122 Gebäude unter Denkmalschutz zu stellen.
Fotofreunden bieten sich unzählige Motive.
Zu den heimlichen Highlights dieser Tour zählen die Fahrstrecken, denn manche
von ihnen sind besonders abwechslungsreich. Heute steuern wir den Bainskloof-Pass
an, der zum Nationaldenkmal erklärt wurde. Von dort hat man spektakuläre Ausblicke,
aber es bieten sich auch sehr schöne Wanderungen an; die heutige kann, je nach
Zeitplan, etwas länger oder kürzer ausfallen.
Gehzeit: 2-4h; Gästehaus [FMA]
5. Tag Matroosberg - Montagu
Nach den leichteren Wanderungen der letzten Tage dürfen wir uns heute mal richtig
die Füße vertreten und schauen, wo die Südafrikaner zum Wandern gehen und wie
eine Berghütte hier aussieht. Die Besteigung des Matroosberges steht auf unserem
Programm. Weit kann der Blick über Obstbäume und Weingegenden schweifen, mit etwas
Glück bis hinunter zum Kap. Vielleicht erspähen wir auch schon unser heutiges
Ziel? Der Weg ist einfach, es gibt keine steilen Anstiege, nur im Winter vielleicht
etwas Schnee. Mit unseren leichten Trekkingstiefeln meistern wir den Weg bequem
und genießen die frische Luft und den weiten Blick. Die Weiterfahrt ist ein weiteres
unserer heimlichen Highlights der Fahrstrecken, denn während der letzten 2 Stunden
Fahrt nach Montagu ändert sich die Landschaft immer wieder.
Heute Abend erwartet uns ein echtes "Wine & Dine" Erlebnis: In einem kleinen
Restaurant werden uns nicht nur die leckeren Weine der Gegend, sondern auch das
dazugehörige Menü kredenzt bzw. umgekehrt. Hier, in besonders schönem Rahmen,
erfahren wir viel über die Geschichte des Weins, seine Herstellung und auch, welcher
Wein zu welchem Gericht passt.
Spätestens in Montagu werden wir in einem der kleinen Gästehäuser übernachten,
je nach Gruppengröße auch in zwei oder drei verschiedenen Häusern. Die Zimmer
sind liebevoll und meist individuell gestaltet, was ihre Größe, die Badezimmer
oder auch die Einrichtung betrifft. Gerade diese Art individueller Gestaltung
gehört mit zum Reiz der Reise.
Gehzeit: 5-6h; Gästehaus [FMA]
6. Tag Montagu
Eine Wanderung am frühen Morgen weckt die Lebensgeister, auch wenn es gestern
etwas spät geworden ist. Die frische Morgenluft, der ca. 2-stündige Anstieg und
mitgenommener Kaffee lassen uns auf wundervolle Weise den Tag beginnen. Unter
uns erwacht Montagu: Im Licht der Morgensonne bietet der Ort zwischen den vielen
Blüten, Bäumen und Bergen ein wunderschönes Bild.
Nach einem späten, aber opulenten Frühstück brechen wir zum berühmten (zumindest
in Montagu) Traktor Trip auf. Wir fahren mit dem landwirtschaftlichem Fahrzeug
die Berge hinauf und erfahren viel über den Anbau, vor allem von Wein, in dieser
Gegend. Ein Glas Muskateller darf nicht fehlen und dann genießen wir ein typisches
Farmhausessen in gemütlicher Runde. Wer möchte, kann sich danach bei einem kleinen
Mittagsschlaf erholen. Auch bietet es sich an, den idyllischen Ort zu erkunden
oder die heißen Quellen zu besuchen.
Gehzeit: 5-6h; Gästehaus [FMA]
7. Tag Seweweeks - Wochenpforte - Oudtshoorn
Vor uns liegt ein schöner Fahrtag. Viele Unterbrechungen lockern die Fahrt nach
Oudtshoorn auf. Bei Ronnies Sex Shop legen wir einen kurzen Stopp ein - vielleicht
mag jemand ein Souvenir oder einen Rooibos-Tee aussuchen? Ursprünglich hieß das
kleine Straßencafé mit Laden nur Ronnies Shop, bis jemand dem Namen das Wort Sex
hinzufügte. Da der neue Name bei vielen Neugier weckte, kam Ronnie auf einmal
dazu, in jeder Reisebeschreibung aufgeführt zu werden. Die nächsten Stopps nutzen
wir zum Wandern: erst ca. 2 Stunden bei Barrydale und dann ca. 1 Stunde in der
Seweweeks Port, einer Schlucht mit bizarren Felsformationen, die wie Hakennasen
aus dem Berg ragen. Sollte es die Zeit erlauben, werden wir Calitzdorp, dem sogenannten
Herz der Kleinen Karoo, zwischen den Langebergen und den Swartbergen, noch einen
kurzen Besuch abstatten.
Am Abend lehnen wir uns auf der Terrasse unserer schönen Lodge außerhalb Oudtshoorns
gemütlich zurück und genießen die Gastfreundschaft und den Blick auf die Berge.
Gehzeit: 3-4h; Lodge [FMA]
8. Tag Oudtshoorn - Gamkaberge
Das Gamkaberg Natur-Reservat umfasst eine kleine Bergkette, die isoliert in der
kleinen Karoo zwischen den Swart- und den Outeniquabergen liegt. Der Name "Gamka"
stammt von den Hottentotten und bedeutet "Löwe", wobei Löwen hier nicht anzutreffen
sind. Eher werden wir Bergzebras, Honigdachsen, Klipspringern oder Pavianen begegnen.
Charakteristisch für die hiesige Flora ist der Fynbos, sprich Hartlaubgewächse,
unterschiedliche Silberbaumgwächse wie die verschiedenen Proteenarten oder auch
Heidekrautgewächse. Der Wanderweg führt uns Richtung Oukraal (ca. 13 km), zu überwinden
sind ca. 1.000 m im An- und Abstieg.
Am Nachmittag besuchen wir eine Straußenfarm und sehen uns die langbeinigen,
gefiederten Freunde mal aus der Nähe an. Wir erfahren viel über die Hoch-Zeit
der Straußenfarmen, dass man auf einem Straußenei stehen kann und auch, was alles
in einem Straußenmagen landen kann. Aber dann wird es wieder Zeit für einen Sundowner
auf der Terrasse und einen entspannten Urlaubsabend.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 1000m; Abstieg: 1000m; Lodge [FMA]
9. Tag Oystercatcher Trail
Eine kurze Fahrt bringt uns nach Boggomsbaai am Indischen Ozean - ein kleiner,
eher verschlafener Urlaubsort mit lauter netten, oft reetgedeckten Häuschen in
kapholländischem Stil. Genau diese liebevoll eingerichteten Oasen sind unser Zuhause
für die nächsten zwei Nächte. Wir quartieren uns ein, teilweise teilen sich 4
Personen ein Haus, allerdings hat jedes Doppelzimmer ein eigenes Bad. Auch hier
gilt wieder, die Häuser sind individuell, also unterschiedlich, aber alle bieten
viel Platz, eine schöne Küche, ein Wohnzimmer und eine Feuerstelle. Bitte haben
Sie Verständnis dafür, dass nicht alle Häuser gleich sind, genießen Sie die unterschiedlichen
Eigenheiten Ihrer Domizile.
Wir brechen zum ersten Teil der Strandwanderung auf. Der sogenannte Oystercatcher
Trail - benannt nach dem Austernfischer, der die hier vorkommenden Muscheln so
liebt (und nicht etwa die Austern, wie der Name vermuten lässt) - ist einer der
informativsten Trails. Besuchern wird dieser Küstenstreifen mit viel Liebe nahegebracht.
So wandern wir heute von Danabaai bis Boggomsbai ca. 12 km im weißen Sand. Abends
treffen wir uns alle im "Sports Centre" zum Abendessen.
Hier bietet sich die Gelegenheit, etwas Squash oder Tennis zu spielen. Oder wir
melden uns für morgen gleich für eine Massage nach der Wanderung an und laden
uns danach gegenseitig in unsere Urlaubshäuschen auf ein Gläschen Port ein.
Gehzeit: 3-4h; Cottages [FMA]
10. Tag Oystercatcher Trail
Nach einem leckeren Frühstück stehen heute wieder Wandern und Strand im Mittelpunkt.
Wir lernen, wie man Muscheln findet und zubereitet und genießen diese dann sofort
an Ort und Stelle. Aber nicht nur das: Unser Guide bringt uns die Tier- und Pflanzenwelt
näher, so dass wir schließlich das Gefühl haben, hier zu Hause zu sein. Mit der
Teilnahme an diesem Trail schützen wir auch seinen Namensgeber: Es gibt nur noch
ca. 5000 afrikanische schwarze Austernfischer, in diesem Küstenabschnitt wahrscheinlich
nicht mehr als 100. Die Vögel "naschen" gerne die gleichen Leckerbissen wie wir
Menschen und am Strand halten wir uns gerne an den Plätzen auf, die die Austernfischer
zum Nisten brauchen. Hier wird darauf geachtet, dass die Nistplätze dieser Vögel
nicht zerstört werden in der Hoffnung, dass der Austernfischer sich wieder vermehrt.
Mit etwas Glück erspähen wir Delphine und Wale. Spannend zu sehen, was das Meer
anspült - angefangen von Treibholz über Quallen bis zu Flaschenpost. Vergessen
sollten wir an diesen Tagen auf keinen Fall, einen guten Sonnenschutz (mindestens
Faktor 30) und einen großkrempigen Hut mitzubringen, Humor und eine große Prise
Neugier!
Ein weiterer Tag an der Garten-Route neigt sich seinem Ende zu, wenn wir uns
abends wieder im "Sports Centre" zum Essen treffen.
Gehzeit: 6-7h; Cottages [FMA]
11. Tag Garten-Route - Plettenberg Bay
Wir fahren - einige Stopps unterwegs - die Garten-Route Richtung Plettenberg
Bay hinauf. Am Weg liegen Wilderness mit seinem traumhaften langen Strand, das
touristisch sehr erschlossene Örtchen Knysna mit "The Heads" - ein Teil von Knysna
der, der Bucht vorgelagert ist und wunderschöne Ausblicke auf das Meer, die Bucht
und Knysna bietet. In Knysna finden sich sehr viele kleine Geschäfte mit teilweisen
sehr schönen Souvenirs, wobei die Preise hier nicht immer günstig sind. Spätabends
kommen wir in unserem Hotel nahe Plettenberg Bay an; hier sind wir für drei Nächte
untergebracht.
Gehzeit: 3-4h; Hotel [FMA]
12. Tag Plettenberg Bay - Robberg Island
Die lang gezogene, vom Indischen Ozean umspülte Halbinsel Robberg Island ist
heute unser Wandergebiet. Im ersten Teil der Wanderung bietet sich uns ein schöner
Blick auf den Urlaubsort Plettenberg Bay und die große, davor liegende Bucht,
aber auch weit hinaus auf den Ozean. 50-80 m unter uns schlägt das Wasser gegen
die Felsen und die Chancen, Robben, Hammerkopfhaie und Wale zu sehen, sind nicht
schlecht. Große Fischschwärme zeichnen sich klar im Wasser ab. An der Inselspitze
beobachten wir das Anbranden großer Wellen, können in kleinen Tümpeln Seesterne
und Anemonen fotografieren und während einer Pause einfach das Meer und die Luft
genießen. Den Wellenschlag im Ohr geht es zu einer riesigen Sanddüne an der Küste,
wo man schwimmen kann. Aber Achtung, das Wasser ist kalt! Hier finden auch Wasservögel
Schutz. Das letzte Wegstück geht an Felsabhängen mit oft bunter Blumenpracht vorbei.
Für die heutige Etappe sollten wir schwindelfrei sein oder uns vom Reiseleiter
helfen lassen.
Gehzeit: 6-7h; Hotel [FMA]
13. Tag Plettenberg Bay - Salt Rivier Wanderung
Proteen, Orchideen und Heidepflanzen, jahrhundertealte Bäume in großen Waldgebieten
- Kontrastprogramm zur Küstenwanderung. Die Auf- und Abstiege heute sind moderat
und der Weg einfach zu begehen. So haben wir genügend Zeit, um die Outeniqua-Gelbholzbäume
am Wegesrand zu betrachten und, wenn wir leise sind, vielleicht Nektarvögel, Eulen
und viele andere gefiederte Waldbewohner zu beobachten. Doch nicht nur die Vögel
und die Vegetation begeistern uns heute, unser Reiseleiter erzählt uns viel über
die Geologie der Region und zeigt uns Sehenswertes unterwegs, ehe sich uns dann
wieder traumhaft schöne Ausblicke auf den Indischen Ozean bieten.
Gehzeit: 5-6h; Hotel [FMA]
14.-15. Tag Tsitsikamma - Addo Elephant-Nationalpark
Bevor wir uns den grauen Riesen zuwenden, kommen wir an Tsitsikamma vorbei und
wollen hier natürlich ein Stückchen gehen. Wir gönnen uns eine kleine Wanderung
auf einem Abschnitt des Ottertrails. Bis zu fünf Tagen könnte man hier laufen,
Zeit und Lust vorausgesetzt. Das Wasser peitscht gegen die Küste und die Luft
ist von Millionen kleiner Tropfen immer ein bißchen feucht. Die hohen Gischtfontänen
sind oft eine gute Abkühlung, manchmal aber auch gefährlich.
Nach unseren ausgiebigen Wanderungen an der Küste geht es uns nun ins Landesinnere
und auf klassische Safari. Auf Pirsch im Addo Elephant-Nationalpark begegnen uns
natürlich zahlreiche graue Riesen - es gibt ca. 300 im Park. Aber auch viele andere
Vertreter der afrikanischen Tierwelt sind hier anzutreffen. Ob am Wasserloch oder
auf Pirsch wir halten Augen und Ohren offen, vielleicht zeigen sich Zebras, Elenantilopen,
Kudus, Warzenschweine, Löwen und Hyänen. Wenn wir nicht auf der Suche nach den
Bewohnern des Parks unterwegs sind, lohnt sich ein Spaziergang zum Wasserloch,
denn auch hier finden sich immer wieder Tiere ein.
Der Addo Elephant-Nationalpark ist ein typisch südafrikanischer Park, der auch
gerne von Einheimischen besucht wird. Er liegt am Fuß der Zuurberg Range im Sundays
River Valley, ist 120.000 ha groß und gilt als frei von Malaria. Es gibt ein Restaurant
mit guter Auswahl oder die Möglichkeit, ein klassisches südafrikanisches Braai
vom Reiseleiter zubereiten zu lassen. Das Feuerholz knistert, wir sitzen bequem
beisammen und tauschen unsere Eindrücke aus. Ob Fleisch oder Wurst, Kartoffeln
oder Salat, Wein, Wasser oder Bier - für jeden von uns gibt es etwas Leckeres
auf der "Reiseleiter-Speisekarte". Und jeder findet wieder etwas tiefer in das
südafrikanische Lebensgefühl.
Gehzeit: 1-2h; Übernachtung im Bungalow [FM]
16. Tag Privates Game Reserve
Das Gegenstück zu einem staatlichen Nationalpark: ein privates Wild-Reservat.
In der dazugehörigen privaten Lodge werden wir übernachten. Das Gebiet ist nicht
so groß wie der Addo Elephant Park, aber die Safari deswegen nicht weniger spannend.
Hier sind wir abends und morgens im offenen Safari-Fahrzeug unterwegs. Wir kommen
ganz nah an die Tiere heran. Unser Guide fährt über Stock und Stein quer durchs
Gelände und wir sind noch lange nach Anbruch der Dunkelheit unterwegs. In unserer
Lodge, werden wir verwöhnt: bestes Essen, bester Wein und bester Service - der
perfekte Abschluss für eine wunderbare Tour, die uns nicht nur das Land, sondern
auch die Lebensart nahegebracht hat.
Lodge [FMA]
17. Tag Pirsch - Port Elizabeth - Rückflug
Eine letzte Morgenpirsch, ein leckeres Frühstück und schon sind wir auf dem Rückweg.
Wenn es die Zeit erlaubt, machen wir noch einen kurzen Abstecher nach Port Elizabeth,
um vielleicht das eine oder andere Souvenir auszusuchen. Unser Reiseleiter bringt
uns zum Flughafen und wünscht uns einen guten Rückflug. Am Nachmittag Abflug über
Johannesburg nach Frankfurt.
[F]
Leistungen
- Linienflug mit South African Airways Frankfurt – Johannesburg – Kapstadt/Port
Elizabeth – Johannesburg – Frankfurt, kostenloses Rail & Fly Bahnticket ab/bis
deutscher Grenze
- Übernachtungen in Hotels und Lodges; 16 x Frühstück, 12 x Mittagessen, 10 x Abendessen
- Transfers und Überlandfahrten
- örtliche/r Hauser-Reiseleiter/in
- Eintrittsgebühren, Nationalparkgebühren; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Fehlende Mahlzeiten,
- Getränke,
- Trinkgelder (ca. 200 €),
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art;
- innerdeutsche Anschlussflüge gegen Aufpreis und nach Verfügbarkeit.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die Tour führt zur weltbekannten Garten-Route und ihrer Parallelroute, der Route
62. Die Region zwischen Küste und Karroo bietet die unterschiedlichsten Landschaftsformen
von Wüste bis hin zu Wäldern und verschiedenen Bergketten. Trittsicherheit und
durchschnittliche bis gute Kondition sind notwendig für die 3- bis 7-stündigen
Wanderungen. Manche Tails führen über Blockgestein, die Hitze kann die Wanderungen
zusätzlich erschweren. Schwindelfreiheit ist von Vorteil (siehe bitte Tag 12).
Während der Wanderungen tragen Sie nur Ihren Tagesrucksack (in dem Sie Ihre Trinkflasche,
Fotoausrüstung etc. verstauen).
Sie sind teilweise in kleineren Gästehäusern und Pensionen untergebracht. Auf
diese Weise möchten wir Ihnen den Charme dieser Häuser nahebringen, die die Eigenart
der Gegend meist widerspiegeln. Das führt dazu, dass Sie möglicherweise sehr unterschiedliche
Zimmer haben - auch innerhalb der Gruppe: Mal sind sie klein, mal groß, mal modern,
mal verspielt. Wir bitten Sie, dafür Verständnis zu haben. Auch wenn die Gruppe
mal auf zwei verschiedene Häuser verteilt wird - wir haben stets versucht, gleichwertige,
liebevoll von ihren Besitzern eingerichtete Unterkünfte für Sie auszusuchen. Diese
gibt es nur in kleineren Häusern. Sollte Ihnen dazu etwas unklar sein oder Sie
noch Fragen haben, lassen Sie es uns bitte wissen!
Einreisebestimmungen
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz
ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss bei Ausreise noch mindestens 30 Tage
gültig sein, und mindestens 2 freie Seiten aufweisen (die letzte Seite gilt hierbei
nicht). Ausserdem wird häufig nachdem Zweck der Reise und einem gültigen Rückflugticket
gefragt (so sollte Sie Ihre Teilnehmerliste und Ihr Rückflugticket vorweisen können.)
Impfungen
Für Südafrika ist keine Impfung zwingend vorgeschrieben. Empfohlen wird Imfpschutz
gegen Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Ausführliche Informationen erhalten
Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken
im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise
Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir
bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de oder kontaktieren
Sie unser Service Team unter der Telefonnummer 089-235006-0.
Klima
Südafrika liegt auf der Südhalbkugel, weshalb die Jahreszeiten den unseren entgegengesetzt
sind. Es kann in der Zeit um März und Oktober zu Regenfällen kommen (auch während
der anderen Monate, wenn auch etwas weniger). Dennoch sind ganzjährig ca. 8 Sonnenstunden
am Tag zu erwarten. Im milden Winter liegen die Temperaturen selten unter 10°C
und tagsüber steigt das Thermometer fast immer bis 20°C. Bitte beachten Sie: Bei
diesem Reiseverlauf wird das Wetter so abwechslungsreich wie die Landschaften
sein, die Sie besuchen. Eine leichte Wind-/Regenjacke sollten Sie immer bei sich
haben. Dafür dauert ein Schauer nie lang und der Himmel ist meist gleich wieder
blau.
Ausrüstung
Den klimatischen Gegebenheiten entsprechend empfehlen wir für diese Reise leichte,
atmungsaktive Sommersachen sowie einen warmen Pulli oder ein Fleece und Regenkleidung
(Gore Tex oder ähnliches Material). Wichtig sind knöchelhohe, bequeme Wanderschuhe
mit guter Profilsohle. Auch Teleskop-Skistöcke sind durchaus hilfreich. Bitte
beachten Sie die ausführliche Ausrüstungs-Checkliste, die Sie nach der Buchung
erhalten.
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Höchstteilnehmerzahl 10 Personen
» PDF Reiseinfos Preise: |