Wandern an der wilden Küste und "im Himmel" - Südafrika Wanderreisen
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Land: Südafrika Termin: 16.10.2010 - 31.10.2010
- 5-tägiges Hütten-Trekking an der Wildcoast Südafrikas
- Trekking in Lesotho, dem Königreich im Himmel
- Besteigung des Thabana Ntlenyana (3.482 m)
- Besuch von kleinen Dörfern und weißen Stränden zum Erholen
- Internationale Gruppe und Englisch sprechende Reiseleitung
Zwischen Dünen, um die leise der Wind säuselt, fließt der Msikaba-Fluss an einem
weißen Traumstrand ins Meer. Sie befinden sich am Ausgangspunkt Ihrer Wanderung
entlang der wilden Küste Südafrikas, der Wildcoast! Die hinter dem Strand liegenden
hohen, schroff abfallenden Klippen beherbergen eine Kapgeier-Kolonie. Hier wachsen
Palmen mit den kleinsten Kokosnüssen der Welt. Tiefe Sandsteinplatten schieben
sich weit in den Indischen Ozean hinein, umspült von seinen blauen Wogen. Bei
Grosvenor suchen moderne Abenteurer in einem Schiffswrack immer noch nach Schätzen.
Hohe Wellen schlagen wie Kanonenkugeln gegen das Riff. Sie wandern sechs Tage
bergauf und bergab an spektakulären Küstenpassagen wie "Top Hat", Waterfall Bluff
und Cathedral Rock vorbei. Mal fällt ein Wasserfall direkt ins Meer ab, dann laden
kleine Strände zum Baden ein. Mangroven und Küstenwälder prägen abschnittsweise
die Küstenlandschaft, im Meer lassen sich mit etwas Glück Delphine und Wale erspähen.
In den Dörfern und ihrer Umgebung begegnen Sie der Bevölkerung in farbenfroher
Kleidung. Nach dem abwechslungsreichen Wandertagen an der Küste führt die Route
hoch hinauf nach Lesotho. Schweißtreibend ist die Besteigung des höchsten Berges
des Landes, des Thabana Ntlenyana; er ist 3.482 m hoch. Über den grünbewachsenen
Felsen wölbt sich der blaue Himmel mit einzelnen Wolkenfetzen - Königreich im
Himmel! Nach vielen herzlichen Begegnungen am Weg und in den Dörfern sagen Sie
Lesotho und Südafrika Lebewohl.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit South African Airways von Frankfurt nach Johannesburg.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Flugzeug
2. Tag Drakensberge
Ihr örtlicher, Englisch sprechender Reiseleiter erwartet Sie bereits am Flughafen.
Kurz noch Geld gewechselt, und schon sind wir auf dem Weg nach Süden zu den Drakensbergen.
Diese bis über 3.000 m hohe Bergkette begeistert Naturfreunde mit ihren großartigen
Szenerien. In den nächsten Tagen werden wir uns „einwandern". Zweimal übernachten
wir im gemütlichen Drifters Drakensberg Inn. Wir befinden uns 1.800 m über dem
Meerespeigel. Vor uns erheben sich die Drakensberge in ihrer ganzen Pracht.
Fahrzeit: 3-4h; Fahrstrecke: 350km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im
Hotel [A]
3. Tag Drakensberge
Ein ganzer Tag steht uns zum Wandern zur Verfügung. In den Überhängen in der
Nähe unserer Unterkunft ist eine Kapgeier-Kolonie beheimatet, die wir heute besuchen
werden. Am Fuß der Berge lassen sich manchmal Elan-Antilopen blicken, doch das
sind nicht die einzigen Tiere, die in den einheimischen, dichten, grünen Wäldern
leben. Über 210 Vogelarten wurden hier registriert, dazu Säugetiere wie Riedböcke,
Klippschliefer, Buschböcke, Duiker und Paviane. In versteckten Höhlen können wir
Buschmann-Zeichnungen bewundern.
Wasserfälle, tiefe Täler und hohe Berge umgeben uns während der gesamten Zeit
unseres Aufenthaltes.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [FMA]
4. Tag Dolphin Coast
Quer durchs Landesinnere führt uns der Weg heute an die Küste in Durbans Vorort
Umhloti, nördlich der Stadt. Von unserer Unterkunft aus bieten sich fantastische
Ausblicke auf die anbrandenden Wellen und den Indischen Ozean. Ein idealer Ort
für Wanderungen und Spaziergänge. Der weiße Sand und die schönen Strände laden
zu einem Strandspaziergang ein, die Küstenwälder locken zu einer Wanderung. Gönnen
Sie sich Erholung am schönen Pool und natürlich auch am Sandstrand.
Fahrstrecke: 80km; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [FA]
5. Tag Msikaba - wilde Küste
Eine längere Fahrt steht an, ehe wir die wilde Küste Südafrikas, die "Wild Coast",
erreichen. Wir werden morgen mit unserem fünftägigen Trekking beginnen, das von
Msikaba nach Port St. Johns führt.
Heute besteht die Möglichkeit, die Lagune dieser Küstenregion mit einem Kanu
zu erkunden.
Fahrzeit: 4h; Übernachtung Hütte [FMA]
6. Tag Msikaba - Luphuthana
Auf unserem heutigen, etwa 19 km langen Abschnitt, führt uns der ebene Weg an
der Küste entlang. Große Sandsteinplatten schieben sich weit in den Indischen
Ozean hinein. Wir kommen an einem bekannten Schiffswrack bei Grosvenor vorbei.
Hier versuchen Schatzsucher heute noch ihr Glück.
Wir haben uns eine Schwimmpause verdient. Ein weiteres Schiffswrack liegt auf
unserem Weg. Weiter wandern wir auf einfachen, meist ebenen Wegen, die Küste entlang
und genießen die prachtvollen Ausblicke auf den blauen Ozean, der uns diese Tage
"begleitet". Nochmals kommen wir an einen kleinen Strand und haben die Möglichkeit
zu schwimmen. Schließlich überqueren wir den Lupuhtana-Fluss und erreichen unser
Camp. Die Gegend ist bekannt dafür, dass sich hohe "Wellentürme" aufbauen und
dröhnend wie ein Kanonenfeuer an der Küste zerschellen.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung Hütte [FMA]
7. Tag Luphuthana - Cutwini
Heute sind wir zwar nur 10 km unterwegs, doch gilt es, auch größere Steigungen
zu bewältigen. Wir lernen einen der spektakulärsten Küstenabschnitte kennen. Bereits
kurz nach Verlassen der Unterkunft kommen wir am "Top Hat" vorbei. Ab hier steigen
wir auf bis zum Waterfall Bluff - einer der bekanntesten Attraktionen der Wildcoast.
Der Wasserfall stürzt direkt ins Meer hinab. Nicht nur Fotografen wird hier das
Herz im Leibe lachen.
An einer Höhle, einem wunderschön geschützten Platz, nehmen wir unser Mittagspicknick
ein (Schwimmen ist auch hier wieder möglich). Eine weitere Sehenswürdigkeit ist
der Cathedral Rock, ein hoch aufragender, alleinstehender Felsen, der als idealer
Aussichtspunkt für den jährlichen "sardine run" angesehen wird (nur im Juni-Juli).
Nun entfernen wir uns vom Wasser und gelangen zum Cutwini Camp. Dennoch kann geschwommen
werden, dieses Mal in einem Fluss.
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung Hütte [FMA]
8. Tag Cutwini - Manteku
Durch die hügelige Landschaft von Cutwini steigen wir ab, kommen an den Sichatacha-Fällen
vorbei am Rande des Ntsubane-Waldes, eines endemischen Küstenwaldes, und erreichen
Mboyti - ein Dorf mit Ferienhütten, Cafés und kleinen Läden. Noch ein kleines
Stück geht es landeinwärts, bevor wir uns wieder der Küste und einem kleinen Strand
für Bad und Pause zuwenden. Der hügeligen Küste folgen wir nun auf und ab und
zu weiteren kleinen Stränden. Am Ende des Tages liegt noch ein Abstieg vor uns,
der Weg führt durch einen Wald an der Wasserkante entlang. Bei niedrigem Wasserstand
überqueren wir einen Fluss, bei hohem Wasserstand setzen wir mit einem Boot über
und erreichen unser heutiges Etappenziel.
Gehzeit: 2-3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung Hütte [FMA]
9. Tag Mantku - Ntafufu
Der heutige, ca. 12 km lange Küstenabschnitt ist hügelig. Mit etwas Glück können
Wale und Delfine gesichtet werden (von Mai - November). Wir kommen durch viele,
kleine Dörfer und durch endemische Wälder. Wunderschön ist die Ntafufu-Lagune
mit ihren Mangroven, sie zählt zu den reizvollsten Landschaften der Küste.
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung Hütte [FMA]
10. Tag Ntafufu - Port St. Johns
Auf den letzten 12 km bietet sich die Möglichkeit, verschiedene Wege zu begehen.
Erst kommen wir durch recht hügeliges Gebiet, können dann aber wählen, ob wir
den ausgetretenen Pfaden der Kühe im Landesinneren, der Straße oder lieber dem
anstrengenderen, sandigen Weg am schwarzen Strand bis nach Port Johns folgen.
Port Johns ist ein beliebter Urlaubsort am Ufer des Umzimvubu-Flusses.
Gehzeit: 3-4h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung Gästehaus [FMA]
11. Tag Sani-Pass
Früher Aufbruch. Ein Fahrtag liegt vor uns - wir werden nicht nur nach Lesotho,
sondern zum "highest pub in Africa" am Sani-Pass gebracht.
Sani Top Chalet [FMA]
12. Tag Thabana Ntlenyana
Unser heutiges Gipfelziel ist der Thabana Ntlenyana (3.482 m), der höchste Punkt
des südlichen Afrikas. Wir sind den ganzen Tag bzw. etwa 8 Stunden unterwegs.
Der Aufstieg zieht sich hin; er ist nicht steil, dauert aber lang. Oben pfeift
der Wind.
Übernachtung wie am Vortag.
Sani Top Chalet [FMA]
13. Tag Oxbow
Durch die wunderschöne Hochland-Landschaft Lesothos fahren wir über den höchsten
Pass Afrikas (3.283 m) zur Oxbow Lodge.
Einzelne Dörfer liegen noch am Wegesrand, die Landschaft ist abgelegen. Doch
genau darin liegt der Reiz dieser Region für wanderfreudige und Ruhe suchende
Naturliebhaber.
Übernachtung Lodge [FMA]
14. Tag Oxbow
Wir erkunden diese einsame Berglandschaft zu Fuß und können ein letztes Mal Natur
pur im südlichen Afrika genießen. Im Winter wird die Region gerne von Skifahrern
besucht. Auch zu anderen Jahreszeiten brennt fast immer abends das Kaminfeuer
in der Lodge. Wir verbringen einen gemütlichen Abschiedsabend.
Oxbow Lodge [FMA]
15. Tag Johannesburg
Transfer nach Johannesburg zum Flughafen. Am Abend startet unsere Maschine Richtung
Frankfurt.
[F]
16. Tag
Ankunft in Frankfurt am frühen Morgen.
Leistungen
- Linienflug mit South African Airways Frankfurt - Johannesburg - Frankfurt, kostenloses
Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze
- Übernachtung 13 x in Lodges und Hütten, meist Vollpension
- Transfers und Überlandfahrten
- örtliche, Englisch sprechende/r Reiseleiter/in
- Eintrittsgebühren, Trekking-Permits,
Nicht enthaltene Leistungen
- Hauser-BASIS-Versicherungspaket, Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- fehlende Mahlzeiten,
- Getränke und Trinkgelder (ca. 300,- €);
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Auf dieser Reise unternehmen Sie abwechslungsreiche Touren in großartiger Landschaft.
Die Reiseroute führt zu einigen Trekking-Highlights Südafrikas, den Drakensbergen,
der Wildcoast und nach Lesotho. Die einzelnen Regionen zu Fuß zu erkunden bildet
den Schwerpunkt der Tour. Einen Überblick über Südafrika zu bieten, ist jedoch
nicht Ziel der Reise.
In den Drakensbergen und an der Wildcoast unternehmen Sie bis zu 8-stündige Wanderungen.
Für diese Etappen sind Schwindelfreiheit, Trittsicherheit (gemeint ist sicheres
Gehen auf unterschiedlich beschaffenem Gelände) und gute Kondition erforderlich.
Die Wärme kann die Wanderungen zusätzlich erschweren.Für die Wanderungen benötigen
Sie einen Tagesrucksack, in dem Sie lediglich das Notwendigste selbst tragen.
Eine wetterfeste Ausrüstung darf im Rucksack nie fehlen, denn in den Gipfelbereichen
kann es kühl werden. Auch sind Regenfälle nicht auszuschließen. Das Mittagessen
nehmen Sie meist als Picknick an schönen Plätzen zu sich. In den Unterkünften
wird zu Abend gegessen. Wir haben die Unterkünfte den Aktivitäten angepasst, Sie
sind in Lodges, Hütten und in Hotels untergebracht.
Einreisebestimmungen
Für Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz
ist kein Visum nötig. Der Reisepass muss bei Einreise nach Südafrika noch 30 Tage
und bei Einreise nach Lesotho noch 6 Monate gültig sein und mindestens drei freie
Seiten aufweisen. Für Südafrika und Lesotho sind keine Impfungen zwingend vorgeschrieben.
Empfohlen werden: Hepatitis A, Tetanus, Diphtherie und Polio. Ausführliche Informationen
erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken
im Ausland unter der Tel. 0900/1234 999 oder unter: www.gesundes-reisen.de.
Wichtige Hinweise
Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische
Schwierigkeiten, nicht vorhersehbare Ereignisse oder sonstige Faktoren kann es
bei dieser Reise zu Programmumstellungen und/oder -änderungen kommen. Beachten
Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger
Planung und Abstimmung mit Behörden und Verkehrsbüros) zu nicht vorhersehbaren
Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können. Selbstverständlich ist
es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu
erreichen. Für die exakte Durchführung der Ausschreibung können wir aber keine
Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf
hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Bei Drucklegung existiert ein Sicherheitshinweis des Auswärtigen Amtes - wir
bitten um Beachtung! Nähere Informationen unter www.auswaertiges-amt.de oder kontaktieren
Sie unser Service Team unter der Telefonnummer 089-235006-0.
Klima
Da Südafrika auf der Südhalbkugel liegt, sind die Jahreszeiten unseren entgegengesetzt.
Während der europäischen Wintermonate ist im Süden Afrikas Sommer und umgekehrt.
Bei dieser Reise sind Sie überwiegend in sonnenscheinreichen Regionen unterwegs
und während der winterlichen Trockenzeit strahlt monatelang über dem Hochland
der Himmel. Trotzdem sollten Sie mit klimatisch ganz unterschiedlichen Tagen rechnen.
Zwar gehört das südliche Afrika im Großen und Ganzen zu den Subtropen, doch sind
die Unterschiede bezüglich Temperatur und Niederschlag sehr groß, je nach Höhenlage,
Distanz zum Meer und den verschieden temperierten Meeresströmungen. Vergessen
Sie die Klischeevorstellung von Afrika als heißem Kontinent, man kann auch ausgesprochen
frieren! Von Juni bis August können die Temperaturen im Binnenhochland (Johannesburg)
und in den Drakensbergen nachts sinken bzw. knapp über dem Gefrierpunkt liegen.
An der Küste und in den Drakensbergen sind das ganze Jahr über Niederschläge möglich.
Ausrüstung
Den klimatischen Bedingungen entsprechend benötigen Sie leichte, atmungsaktive
Kleidung für tagsüber sowie warme Kleidung für die kühlen Abende und Nächte. Zudem
empfehlen wir strapazierfähiges, knöchelhohes Schuhwerk mit Profilsohle. Wichtig
sind Kopfbedeckung und Sonnenschutz-Creme, aber auch Regenbekleidung (Drakensberge
und Küste) sowie eine Trinkflasche. Packen Sie auch Fotoapparat und Fernglas ein.
Den Fotografen und Fotografinnen raten wir zu ASA 100 / 200 Filmen.
Eine ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für die Reise erhalten Sie nach Ihrer
Anmeldung.
Mindestteilnehmerzahl 6 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen
Preise: |

Wandern an der wilden Küste und "im Himmel" Südafrika, Afrika
Reise Veranstalter: Hauser exkursionen
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