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Land: Tansania
Termin: 12.09.2010 - 24.09.2010
Verbinden Sie die Safari in der UNESCO-Weltnaturerbestätte Ngorongoro-Krater
mit einer überaus reizvollen Trekkingtour abseits der Haupttouristenströme durch
die grandiose Landschaft des Kraterhochlandes zum Heiligen Berg der Massai, dem
aktiven Vulkan Ol Doinyo Lengai.
Begleitet von Massai-Führern durchwandern Sie die faszinierende, schroffe Natur
entlang des Ostafrikanischen Grabenbruches und erhalten dabei einen Einblick in
die archaische Lebensweise des stolzen Nomadenvolkes. In Begleitung eines Wildhüters
gehen Sie auf Fußpirsch an den Ausläufern des Mt. Meru, Tansanias zweithöchstem
Berg – mit traumhaftem Blick auf den schneebedeckten Kilimanjaro.
Im gigantischen Ngorongoro-Krater leben u.a. Geparden, Büffel, Löwen und die
seltenen Nashörner. Auch der Lake Manyara NP bietet großartige Möglichkeiten zur
Wildbeobachtung – neben Elefanten und Giraffen leben hier auch zahlreiche Flusspferde.
Der Kratersee des Empakaai und die Ufer des Natronsees sind von abertausenden
Flamingos bevölkert.
Höhepunkte
- Ideale Mischung aus Safari und Trekking
- Ngorongoro-Krater – Nashörner, Löwen, Geparden
- Lake Manyara NP – Giraffen, Baumlöwen, Elefanten
- Arusha NP – spannende Fußpirsch mit Wildhüter
- Empaakai-Krater – Urwald und Kratersee
- Hochlandtrekking mit Massai-Führer und Packeseln
- Flamingos am Lake Natron
- Faszinierende Wasserfälle
- Optional: Besteigung des aktiven Vulkans Ol Doinyo Lengai (2960 m)
- DIAMIR-Reiseleitung zu ausgewählten Terminen
- Fensterplatzgarantie auf Safari
- vielfältige Verlängerungsoptionen, z.B.: Mt. Meru, Kilimanjaro, Sansibar, Selous-Wildreservat
Reiseverlauf
1.Tag
Bahnanreise nach Frankfurt/M. Am Abend Flug nach Tansania zum Kilimanjaro Airport.
(-/-/-)
2.Tag
Ankunft am Kilimanjaro Airport. Transfer zur kleinen, gemütlichen Meru View Lodge
in der Nähe von Usa River bei Arusha. Hier können Sie im weitläufigen Garten oder
am Pool entspannen – willkommen in Afrika! Das während der Safari bzw. Bergtour
nicht benötigte Gepäck kann hier sicher aufbewahrt werden. Die Lodge verfügt über
ein eigenes kleines Restaurant. Übernachtung. (-/-/-)
3.Tag
Fahrt zum Ngorongoro-Krater, Weltnaturerbe seit 1978. Bernhard Grzimek sagte
einmal: „Es ist unmöglich, in Worten die Größe und Schönheit des Kraters wiederzugeben.
Er ist eines der Weltwunder." Vom Kraterrand (2286m) hat man einen grandiosen
Blick auf diesen „Garten Eden“. Riesige Herden von Zebras und Gnus ziehen durch
das 259 Quadratkilometer große Areal aus Steppe, Seen und Buschland. Nashörner,
Elefanten, Löwen und Geparden können gesichtet werden. In den Wasserlöchern halten
sich zahlreiche Flusspferde auf. Übernachtung auf einfachem Zeltplatz am Kraterrand.
(F/M/A)
4.Tag
Weiterfahrt nach Nainokanoka. Hier treffen Sie Ihren Massai-Guide. Wanderung
zum Olmoti-Krater, welchen der Munge River durch einen tiefen Einschnitt als beeindruckender
Wasserfall verlässt. Der weitere Weg führt durch die fantastische Landschaft des
Ngorongoro-Hinterlandes. Nach abenteuerlicher Pistenfahrt erreicht man den Kraterrand
des ehemaligen Vulkanes Empakaai (2300m). In der Tiefe schillert der Kratersee.
Sie campen heute am Kraterrand. (F/M/A)
5.Tag
Am Morgen steigen Sie mit dem Guide zum See hinab. Die Hänge des Kraters sind
mit dichtem Urwald bewachsen und die Seeufer werden von tausenden Flamingos bevölkert.
Dann führt der Weg durch die faszinierend schöne Landschaft des Hochlandes nach
Nayobi, einer Massaisiedlung. Nach einer weiteren Stunde ist das heutige Camp
bei einem schönen Akazienwald erreicht. (F/M/A)
6.Tag
Nachdem die Packesel beladen sind, brechen Sie zur heutigen heißen, staubigen
Wanderetappe auf. Der Massai-Guide begleitet Sie. Das heutige Ziel ist ein Camp
im Grabenbruch. Die ca. fünfstündige Wanderung ist besonders durch die große Hitze
sehr beschwerlich. Vor der Kulisse des gewaltigen Vulkankegels des Ol Doinyo Lengai
tritt die Anstrengung jedoch in den Hintergrund. Bald wird der Lake Natron am
Horizont sichtbar und an klaren Tagen sieht man die riesigen Schwärme afrikanischer
Flamingos auf dem See. Zeltübernachtung. (F/M/A)
7.Tag
Ausflug zum Ufer des Natronsees, dem Brutgebiet abertausender Flamingos und im
Anschluss Wanderung zum Wasserfall in der Schlucht des Engare Sero River. Dort
können Sie ein erfrischendes Bad nehmen. ODER optional, abhängig von der vulkanischen
Aktivität, Besteigung des aktiven Vulkanes Ol Doinyo Lengai. Der ca. siebenstündige
Aufstieg ist kräftezehrend und im Gipfelbereich sind einige sehr steile Passagen
zu überwinden. Der Aufstieg auf den Ol Doinyo Lengai ist sehr beschwerlich. Der
Weg ist schmal und steil. Gute Ausdauer, Hitzeverträglichkeit, Trittsicherheit
und Schwindelfreiheit sind unabdingbare Voraussetzungen für den Aufstieg. Der
Untergrund ist nicht fest, sondern besitzt eine an Blätterteig erinnernde Konsistenz;
man rutscht bei jedem Schritt etwas zurück. Der stark schwefelhaltige Staub greift
unter Umständen die Schuhe stark an und gefährdet empfindliche Geräte wie z.B.
Kameras etc. Der Blick in den Vulkankrater ist faszinierend und unwirklich zugleich.
Vom Gipfel hat man eine herrliche Sicht auf den Natronsee und meist auch auf den
Kilimanjaro. Zeltübernachtung. (F/M/A).
8. und 9.Tag
Heute fahren Sie den Steilabbruch des Rift Valley hinauf und erreichen das Loliondo-Gebiet.
Zahlreiche Wildtiere passieren saisonal auf ihrer jährlichen Wanderung dieses
Gebiet. Weiterreise in die Serengeti, die von den Massai als „großer offener Platz"
bezeichnet wird. Der wohl berühmteste Nationalpark der Welt erstreckt sich über
eine Fläche von fast 15.000 Quadratkilometern und ist Schauplatz der weltweit
einmaligen großen Gnuwanderung. Die bekannten „Big Five" werden Sie hier mit großer
Wahrscheinlichkeit zu Gesicht kommen, vielleicht sogar Geparden auf der Jagd.
In den Flüssen lassen sich Krokodile und „Hippos“ (Flusspferde) beobachten. Zeltübernachtungen.
2x (F/M/A)
10.Tag
Morgenpirsch in der Serengeti und Weiterfahrt nach Mto wa Mbu. Zeltübernachtung.
(F/M/A)
11.Tag
Pirschfahrt im Lake Manyara NP, der auf dem Grund des Großen Ostafrikanischen
Grabenbruches liegt und vor allem Elefanten, Büffel, Giraffen und Heerscharen
von Pavianen beheimatet. Der Park ist auch für seine baumkletternden Löwen bekannt,
welche man mit viel Glück auch zu Gesicht bekommt. Rückfahrt zur Meru View Lodge.
(F/M/-)
12.Tag
Einweisungsgespräch für die bevorstehende Besteigung des Mt. Meru. Nicht benötigtes
Gepäck kann im Hotel sicher deponiert werden. Via Momella Gate erreichen Sie in
ca. 4-5 Stunden die Miriakaba Hut auf 2600m Höhe. Der Weg führt durch eine faszinierende
Landschaft aus Savanne und Bergwald, wobei zahlreiche Tierbeobachtungen möglich
sind. Von der Hütte aus hat man bei gutem Wetter einen herrlichen Blick auf den
direkt gegenüber liegenden Kilimanjaro. (F/M/A)
13.Tag
Nach dem Frühstück führt der weitere Aufstieg empor zur Saddle Hut auf 3570m.
Oberhalb des Waldgürtels besteht die Vegetation aus riesigen Erika-Sträuchern
und wunderschönen Fackellilien. Auch auf diesem Teil des Weges erhascht man immer
wieder einen Blick auf den benachbarten Kilimanjaro. Nach ca. 3-4 Stunden Weg
ist die Saddle Hut erreicht. Optional bietet sich am Nachmittag der kurze Aufstieg
zum Little Meru zur besseren Akklimatisation an. (F/M/A)
14.Tag
Der Aufstieg zum Gipfel des Mt. Meru (4566m) beginnt bereits gegen ein Uhr morgens.
Der Weg ist anspruchsvoll und nicht zu unterschätzen. In ca. 6-7 Stunden erreicht
man über mehrere steile Anstiege den Socialist Peak. Von hier aus bietet sich
ein fantastischer Rundblick, u.a. auch auf den Kilimanjaro. Der folgende Abstieg
bis zur Miriakaba-Hütte dauert weitere 5-6 Stunden, wobei unterwegs an der Saddle
Hut meist eine ausgiebige Rast eingelegt wird. (-/M/A)
15.Tag
Beim Abstieg hinunter zum Momella Gate ist ein Abstecher zu einem sehenswerten
Wasserfall möglich. Übernachtung Meru View Lodge. (F/M/-)
16.Tag
Transfer zum Kilimanjaro Airport und Rückflug nach Frankfurt. (F/-/-)
17.Tag
Am Morgen Ankunft in Frankfurt und Bahnfahrt zum Heimatort. (-/-/-)
Leistungen
- Flug ab/an Frankfurt mit Ethiopian Airlines (inkl. Rail & Fly) oder einer
anderen Fluggesellschaft in der Economy Class inkl. Tax Europa und Kerosinzuschlägen
(Stand 1.8.08);
- wechselnde lokale Führer;
- Transfers lt. Programm;
- Nationalparkgebühren lt. Programm (Stand 1.8.08);
- 3 Ü Hotel / Lodge im DZ;
- 8 Ü im gestellten Doppelzelt;
- 3 Ü in Berghütten in Mehrbetträumen;
- Safari im Safarifahrzeug mit Englisch sprechendem Fahrer; Campingausrüstung auf
Safari;
- Packesel für die Wanderetappen im Kraterhochland;
- Englisch sprechender Guide, Trägermannschaft, Koch am Mt. Meru;
- Mahlzeiten: 13xF-13xM-11xA (Mittagessen oft als Picknickpaket);
- Reiseliteratur
nicht in den Leistungen enthalten
- nicht genannte Mahlzeiten und Getränke;
- Visum für Tansania (ca. 50,- USD);
- Trinkgelder;
- ggf. Flughafengebühren im Reiseland;
- optionale Ausflüge (Besteigung Ol Doinyo Lengai: ca. 60,- USD, ab 2 Pers.);
- evtl. Erhöhungen von Gebühren oder/und Kerosinzuschlägen nach dem 1.8.09;
- Persönliches
Anforderungen
Trittsicherheit, Hitzeverträglichkeit sowie sehr gute Ausdauer und Kondition
für mehrstündige Wanderetappen. Teamgeist. Bereitschaft zum Komfortverzicht und
Toleranz gegenüber anderen Kulturen. Die Campingplätze in Karatu und am Natronsee
verfügen über einfache Gemeinschafts-Sanitäranlagen. Die Camps im Kraterhochland
besitzen keinerlei Sanitäranlagen. Die Waschmöglichkeiten sind hier eingeschränkt,
eine geringe Menge an Wasser zum Waschen wird aber zur Verfügung gestellt.
Für die Besteigung des Ol Doinyo Lengai sind sehr gute Kondition, Schwindelfreiheit,
Trekkingerfahrung und exzellente Trittsicherheit erforderlich.
Hinweis
Die Besteigung des Ol Doinyo Lengai ist sehr beschwerlich und erfolgt auf eigenes
Risiko! Sie kann nur durchgeführt werden, wenn die geologischen Bedingungen (seismische
Aktivität) und die lokalen Behörden es gestatten. Der Weg ist schmal und steil.
Der Untergrund ist nicht fest, man sinkt ein und rutscht bei jedem Schritt etwas
zurück. Der stark schwefelhaltige Staub greift unter Umständen die Schuhe stark
an und gefährdet empfindliche Geräte wie z.B. Kameras etc.
Teilnehmer
min.4 - max.12 Pers.
Preise: |