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Land: Tansania
Termin: 09.02.2011 - 20.02.2011

- Nord-Süd-Überschreitung in 6 Tagen
- Schwenk zum Mawenzi – ideale Höhenanpassung
- 2-tägiges Trekking in den Chyulu Mountains
- Safari im Amboseli-Nationalpark
Eine ruhige Tour, die Sie mit einem sanften Einstieg im Hügelgebiet der Chyulu
Mountains an den Kilimanjaro heranführt. Die Wanderungen in den Chyulus erleichtern
das Ankommen: Sie gewöhnen sich an das Klima, finden Ihren Gehrhythmus, der Körper
stellt sich langsam um. Die Kilimanjaro-Besteigung bietet durch den Abzweig zum
Mawenzi und die zusätzliche Übernachtung an dessen Fuß gute Akklimatisation. Unser
Tipp: Die optimale Reise für Einsteiger, die etwas mehr Zeit haben. Mit einer
Safari im Amboseli-Nationalpark klingt Ihr Afrika-Urlaub „tierisch gut" aus. Verlängerung
gewünscht? Wir empfehlen Ihnen in Kenia: Safari Tropical Ice. In Tansania: Safari
Border Crossing. Badeverlängerung in Mombasa oder auf Sansibar.
Tourverlauf
1. Tag(B) Anreise
Linienflug mit Swiss von Deutschland via Zürich nach Nairobi. Ankunft am Abend.
Abholung am Flughafen und Transfer zum Hotel.
Übernachtung im Hotel [A]
2. Tag(B) Nairobi - Chyulu Mountains
Nach dem Frühstück fahren wir gen Südosten in die Maasai-Steppe. Während eines
kurzen Stopps unterwegs können wir bei den Einheimischen in einem kleinen Shop
Getränke und vielleicht das erste Souvenir erstehen. Auf der Weiterfahrt sehen
wir eventuell Zebras, Giraffen und Antilopen. Die weichen Hügel der Chyulu Mountains
tauchen auf. Der Fahrweg steigt an, wird immer steiler und die Anzahl der Schlaglöcher
nimmt zu. Die weite Berglandschaft ist vulkanischen Ursprungs mit Gipfeln bis
zu 2.100 m und von trockenem Gras und Akazien geprägt. Während der Trockenzeit
nutzen die Maasai die Chyulu Mountains als Weideland für ihre Rinderherden. Am
fruehen Nachmittag erreichen wir die Kuppe der Hügelkette. Die Zelte für die erste
Übernachtung stehen schon. Auch gibt es ein Zelt mit einer Dusche und einer Toilette.
Wir halten Augen und Ohren offen, denn in der Umgebung unseres Camps können wir
vielleicht schon Tiere sehen.
Fahrzeit: 5h; Fahrstrecke: 230km; Zelt [FMA]
3. Tag(B) Chyulu Mountains
In Begleitung unserer Guides wandern wir auf schmalen Pfaden durch das hügelige
Buschland. In den Kratern der erloschenen Vulkane wuchert inzwischen dichter Regenwald.
Je nach Jahreszeit sind in den Chyulu Mountains Zebras, Giraffen, Büffel oder
Eland-Antilopen anzutreffen. Auf und ab durch wegloses Gelände führt die Wanderung
durch die friedliche Landschaft - der erste Test für unsere Fitness auf ca. 1.800
m - 1.900 m. Immer wieder haben wir Sicht auf den Kilimanjaro. Am Nachmittag haben
wir einen schönen Blick von unserem Camp oberhalb von Oltiaska auf die Ebene und
- wenn es klar ist - bis hinüber zum Kilimanjaro.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 100m; Abstieg: 300m; Zelt [FMA]
4. Tag(B) Chyulu Mountains - Loitokitok
Wir wandern erst bergab in die Ebene und dann weiter über das trockene Land vorbei
an Rinderherden der Maasai, an Gnus und Zebras. Sollte es nicht geregnet haben,
wird dies ein staubiger, heißer Tag, an dem wir einen Einblick in den Alltag der
Rinder- und Ziegenhirten erhalten. Es gibt kaum Schatten zwischen den dornigen
Akazien. Wir treffen auf die Fahrzeuge, die uns nach einem leichten Mittagspicknick
nach Loitokitok bringen. In der weiten Savanne leben auch Gazellen und Giraffen.
Im schönen Garten unseres Gästehauses können wir den Nachmittag mit Blick auf
Mawenzi und Kibo genießen. Später richten wir unser Berggepäck für die Kilimanjaro-Besteigung
her, denn zum Berg nehmen wir nur das mit, was wir dort benötigen. Den Rest lassen
wir in der Obhut des Gästehauses zurück. Und wir füllen schon unsere Wasserflaschen
für den nächsten Tag.
Gehzeit: 4h; Fahrzeit: 3h; Abstieg: 500m; Gästehaus [FMA]
5. Tag(B) Nalemoru - Sekimba Camp
Nach dem Frühstück Zollabfertigung in Kenia und Transfer (4 km) zur tansanischen
Zollstelle. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten fahren wir zu unserem Ausgangspunkt
Nalemoru, wo die Bergführer und die Begleitmannschaft bereits auf uns warten.
Der erste Teil der Strecke führt an Feldern vorbei, an die sich der an dieser
Bergseite sehr schmale Regenwaldgürtel anschließt. Vier Stunden gehen wir sanft
bergauf. Ohne große Anstrengung erreichen wir die Baumgrenze und das Sekimba Camp
(ca. 2.800 m). Meist stehen schon die Zelte und die Mannschaft erwartet uns mit
einem heißen Tee. Wer möchte, kann nachmittags noch ein Stückchen weitergehen
- bitte mit dem Guide besprechen.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 800m; Zelt [FMA]
6. Tag(B) Kikeleva-Höhlen
Die zweite Etappe führt durch Moorlandschaft hoch zur zweiten Höhle (ca. 3.300
m), wo wir etwas warmes zu Mittag essen. Der heutige Tag ist ein bisschen anstrengender
als der gestrige, wir wandern länger und die Etappe ist etwas steiler. Nach insgesamt
ca. sechs Stunden erreichen wir am Nachmittag das Zeltlager bei den Kikeleva-Höhlen
(3.600 m). In der Nähe ist ein kleiner Bach. Hinsichtlich der Höhenanpassung ist
es sehr ratsam, noch ein Stück aufzusteigen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 800m; Zelt [FMA]
7. Tag(B) Mawenzi Tarn Hut
Aufstieg zur Mawenzi Tarn Hut (4.330 m) am Fuß des bizarr geformten Gipfels des
Mawenzi. Wir gehen heute zwar nicht lang, aber steil aufwärts. Am Fuß des Mawenzi
erholen wir uns an einem kleinen See und essen zu Mittag. Wer möchte, kann mit
dem Guide noch ein Stück zum Mawenzi hochgehen - wegen der Höhenanpassung sehr
empfehlenswert. Da die Hütte nicht geräumig ist, schlafen wir in den Zelten.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 730m; Zelt [FMA]
8. Tag(B) School Hut
Wir starten zeitig und wandern nach kurzer Steigung am Morgen über den Kibo-Sattel
lange durch die karge Landschaft in Richtung Kibo Hut. Noch bevor wir diese sehen,
zweigen wir ab und gelangen über einen steilen Hang zur School Hut (4.770 m),
unserem Tagesziel. Nicht vergessen: Heute Abend die Thermoskanne unbedingt mit
heißem Tee für den nächsten Tag füllen.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 440m; Abstieg: 300m; Übernachtung in Mehrbett-Hütten [FMA]
9. Tag(B) Gilman's Point - Uhuru Peak - Abstieg Horombo Hut
Nach einer kurzen Nacht und einem kleinen Frühstück mit Tee/Kaffe und ein paar
Keksen brechen wir um ca. 01.00 Uhr zum Gipfelsturm auf. In den Rucksack packen
wir auch unsere Thermoskanne und unser Gipfel-Pack mit Keksen, Nüssen und Schokolade.
Zunächst queren wir diagonal von der Hütte zur Hauptroute, die wir unterhalb der
Hans Meyer-Höhle erreichen. Ein immer steiler werdender Weg liegt vor uns, die
wenigen Kilometer ziehen sich in Serpentinen stundenlang dahin, der insgesamt
etwa sechsstündige Aufstieg führt über Asche und Geröll bis zum 5.685 m hohen
Gillman's Point. Hier genießen wir bei gutem Wetter den Sonnenaufgang und den
prachtvollen Anblick der Northern Ice Fields. Nach kurzer Pause folgt die nicht
mehr so steile, ca. 2-stündige Endetappe, meist über Schnee und Geröll, zum 5.896
m hohen Uhuru Peak. Im Morgenlicht stehen wir auf dem Dach Afrikas und können
die Bedeutung des Namens Uhuru (Freiheit) erahnen. Der Abstieg erfolgt über dieselbe
Route bis zur Kibo Hut. Nach der Mittagsrast steigen wir in etwa drei Stunden
weiter über den sich ewig hinziehenden Kibo-Sattel zur 3.720 m hoch gelegenen
Horombo Hut ab.
Gehzeit: 13-15h; Aufstieg: 1230m; Abstieg: 2280m; Zelt [FMA]
10. Tag(B) Marangu Gate - Amboseli-Nationalpark
Die etwa sechsstündige Etappe führt über die Mandara-Hütte (2.700 m), wo wir
zu Mittag essen, zum Marangu Gate (1.800 m). Wir genießen den Abstieg durch den
breiten Regenwaldgürtel. Hier wird nach erfolgreicher Gipfelbesteigung die Urkunde
ausgestellt. Wir verabschieden uns von der Begleitmannschaft und fahren zurück
nach Kenia und erreichen am Nachmittag im Amboseli-Nationalpark unser malerisch
gelegenes Tented Camp. Wir freuen uns auf eine warme Dusche und ein richtiges
Bett.
Gehzeit: 6h; Fahrzeit: 4h; Abstieg: 2000m; Tented Camp [FMA]
11. Tag(B) Amboseli-Nationalpark
Wir brechen zu einer Frühpirsch auf. Im Dornbuschdickicht, unter Schirmakazien
und in den ausgedehnten Papyrusbeständen der Sümpfe ist fast alles vertreten,
was in der ostafrikanischen Tierwelt Rang und Namen hat: Elefanten, Büffel, Löwen,
Leoparden, Giraffen, Zebras und viele andere Tiere. Nach dem Mittagessen fahren
wir zurück nach Nairobi. Am Abend erreichen wir den Flughafen und checken für
den Rückflug ein.
Fahrzeit: 4-5h; Fahrstrecke: 230km; [FM]
Leistungen
- Linienflug mit Swiss Deutschland – Zürich – Nairobi – Zürich – Deutschland, kostenlose
Anschlussflüge ab zahlreichen deutschen Flughäfen nach Verfügbarkeit
- Übernachtungen in Hotels, Gästehäusern, (Mehrbett-)Hütten und Zelten; meist Vollpension
- Transfers und Überlandfahrten
- örtlicher, Englisch sprechender Führer, Begleitmannschaft bei der Bergbesteigung
- unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Nationalparkgebühren USD 735,-- pro Person vor Ort in bar zu bezahlen (in Kenia
USD 100,--, in Tansania USD 635,--);
- Visakosten (€ 50,- für Tansania und € 20,- für Kenia);
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- fehlende Mahlzeiten; Getränke; Trinkgelder;
- Einzelzimmer-/Einzelzeltzuschlag;
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Der Kilimanjaro hat drei Gipfel, von denen der Uhuru mit 5.895 m der höchste
und „jüngste" ist. Er wurde von der Erosion nicht so stark angegriffen wie der
5.149 m hohe Mawenzi im Osten und der Shira-Kamm mit 4.020 m auf dem Shira-Plateau
im Westen. Dass es sich beim Kibo um einen Vulkan handelt, der noch nicht erloschen
ist, erkennen Sie am Kraterrand beim Gilman's Point auf 5.685 m. Hier kann man
in den Reuschkrater mit seinem zentralen Vulkanschlot, der auch Ash Pit (Aschengrube)
genannt wird, blicken. Außerdem weisen die Fumarolen im Krater und die Schwefelablagerungen
am Vulkangestein auf die vulkanische Tätigkeit des Berges hin. Dagegen zeigen
der Mawenzi und der Shira-Kamm keine vulkanischen Aktivitäten. Der Kamm, ein Überbleibsel
einer Kaldera, wurde durch die Naturkräfte sehr verändert, sein Vulkankrater ist
stark erweitert bzw. abgebaut. Um den herausgewitterten Lavakern des Mawenzi gruppieren
sich sieben Fels- und Eisgipfel.
Für die im Durchschnitt fünf- bis siebenstündigen Tagesetappen bei der Besteigung
des Kilimanjaro brauchen Sie nicht so sehr bergsteigerisches Können als vielmehr
gute Kondition und körperliche Fitness. Am Gipfeltag sind Sie über zwölf Stunden
auf den Beinen! Die ungewohnte Höhe stellt zusätzliche Anforderungen an den Körper,
die nicht zu unterschätzen sind. Herz und Kreislauf müssen gesund sein. Konsultieren
Sie bitte vor Reiseantritt unbedingt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.
Langsames und stetiges Gehen während des Aufstiegs ist wichtig, besonders zu
Beginn, wenn Sie noch nicht akklimatisiert sind. Zu rasches Gehen kann in dieser
Höhe zu Höhenkrankheit und damit zum Abbruch der Tour führen. Wir empfehlen Ihnen,
sich durch Ausdauersport (Joggen, Radfahren, Walken oder Schwimmen) und ausgedehnte
Wanderungen und Bergbesteigungen auf diese Reise vorzubereiten. Vor allem der
letzte Aufstieg zum Krater des Kibo ist aufgrund der Höhe und der Länge sehr anstrengend
und erfordert viel Ausdauer, da er steil ist und über loses Geröll führt. Trittsicherheit
ist vor allem am Gipfeltag beim Wandern durch steiniges Gelände bzw. Geröll sehr
wichtig.
Die Kikeleva-Route ist von den Anforderungen her mit der Marangu-Route vergleichbar.
Sie gehen auf breiten Wegen oder guten Pfaden. Die täglichen Höhenunterschiede
liegen vor dem Gipfeltag unter 1.000 m, an zwei Tagen betragen sie weniger als
500 m. Am Tag der Gipfelbesteigung starten Sie auf 4.770 m Höhe und steigen auf
guten Pfaden bis zum Uhuru Peak auf fast 5.900 m. Mit Auf- und Abstieg sind Sie
12 bis 15 Stunden unterwegs. Die Route wird seit Jahren mit gutem Erfolg begangen.
Die Überlandfahrten und Safaris erfordern Ausdauer und Durchhaltevermögen, die
Straßen, Pisten und Wege in den Parks sind oft holprig und staubig. Außerdem dürfen
die Fahrzeuge, was Ausstattung und Komfort betrifft, nicht mit westeuropäischen
Maßstäben gemessen werden.
Für Personen mit Bandscheibenproblemen sind die Safaris nicht geeignet. Es kann
durchaus zu Autopannen (Reifenwechsel und dergleichen) kommen. Bitte haben Sie
dann Verständnis und packen Sie in kameradschaftlicher Weise bei eventuell anfallenden
Reparaturen mit an. Der Kilimanjaro besitzt drei Gipfel, von denen der Uhuru mit
5.895 m der höchste und „jüngste" ist. Er wurde von der Erosion nicht so stark
angegriffen wie der 5.149 m hohe Mawenzi im Osten und der Shira-Kamm mit 4.020
m auf dem Shira-Plateau im Westen. Dass es sich beim Kibo um einen Vulkan handelt,
der noch nicht erloschen ist, erkennen Sie am Kraterrand beim Gillman's Point
auf 5.685 m. Hier kann man in den Reuschkrater mit seinem zentralen Vulkanschlot,
der auch Ash Pit (Aschengrube) genannt wird, blicken. Außerdem weisen die Fumarolen
im Krater und die Schwefelablagerungen am Vulkangestein auf die vulkanische Tätigkeit
des Berges hin. Dagegen zeigen der Mawenzi und der Shira-Kamm keine vulkanischen
Aktivitäten. Der Kamm, ein Überbleibsel einer Kaldera, wurde durch die Naturkräfte
sehr verändert, sein Vulkankrater ist stark erweitert bzw. abgebaut. Um den herausgewitterten
Lavakern des Mawenzi gruppieren sich sieben Fels- und Eisgipfel.
Für die im Durchschnitt fünf- bis siebenstündigen Tagesetappen bei der Besteigung
des Kilimanjaro brauchen Sie nicht so sehr bergsteigerisches Können als vielmehr
gute Kondition und körperliche Fitness. Am Gipfeltag sind Sie über zwölf Stunden
auf den Beinen! Die ungewohnte Höhe stellt zusätzliche Anforderungen an den Körper,
die nicht zu unterschätzen sind. Herz und Kreislauf müssen gesund sein. Konsultieren
Sie bitte vor Reiseantritt unbedingt Ihren Arzt oder Ihre Ärztin.
Langsames und stetiges Gehen während des Aufstiegs ist wichtig, besonders zu
Beginn, wenn Sie noch nicht akklimatisiert sind. Zu rasches Gehen kann in dieser
Höhe zu Höhenkrankheit und damit zum Abbruch der Tour führen. Wir empfehlen Ihnen,
sich durch Ausdauersport (Joggen, Radfahren, Walken oder Schwimmen) und ausgedehnte
Wanderungen und Bergbesteigungen auf diese Reise vorzubereiten. Vor allem der
letzte Aufstieg zum Krater des Kibo ist aufgrund der Höhe sehr anstrengend und
erfordert viel Ausdauer, da er steil ist und über loses Geröll führt. Trittsicherheit
ist vor allem am Gipfeltag beim Wandern durch steiniges Gelände bzw. Geröll sehr
wichtig.
Die Kikeleva-Route ist von den Anforderungen der Marangu-Route vergleichbar.
Sie gehen auf breiten Wegen oder guten Pfaden. Die täglichen Höhenunterschiede
liegen vor dem Gipfeltag unter 1.000 m, an zwei Tagen betragen sie weniger als
500 m. Am Tag der Gipfelbesteigung starten Sie auf 4.770 m Höhe und steigen auf
guten Pfaden bis zum Uhuru Peak auf fast 5.900 m. Mit Auf- und Abstieg sind Sie
12 bis 15 Stunden unterwegs. Die Nalemoru-Route entspricht diesem Weg, es entfällt
aber die Etappe zum Mawenzi hinüber. Diese Route ist besonders für trainierte
Sportsgeister gedacht. Ein zusätzlicher Akklimatisationstag fehlt. Die Route wird
aber seit Jahren mit gutem Erfolg begangen.
Die Safaris erfordern Ausdauer und Durchhaltevermögen, die Straßen, Pisten und
Wege in den Parks sind oft holprig und staubig. Außerdem dürfen die Fahrzeuge,
was Ausstattung und Komfort betrifft, nicht an westeuropäischen Maßstäben gemessen
werden. Für Personen mit Bandscheibenproblemen sind die Safaris nicht so gut geeignet.
Es kann durchaus zu Autopannen (Reifenwechsel und dergleichen) kommen. Bitte haben
Sie dann Verständnis und packen Sie in kameradschaftlicher Weise bei eventuell
anfallenden Reparaturen mit an.
Einreisebestimmungen
Für Kenia und Tansania ist für deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger
ein Visum erforderlich, der Reisepass muss bei Einreise noch mindestens 6 Monate
gültig sein.
Imfpungen
Eine Gelbfieber-Impfung ist vorgeschrieben; empfohlen wird Impfschutz gegen Tetanus,
Diphtherie, Polio, Typhus, Hepatitis A/B, evtl. Malariaprophylaxe. Ausführliche
Informationen erhalten Sie zusätzlich bei dem unabhängigen Auskunftsservice für
Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Service-Nummer des Reisemedizinischen
Zentrums, Tel. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Bei diesen Reisen ist kein Reiseleiter ab Deutschland dabei; Sie werden von einem
erfahrenen einheimischen Führer begleitet, der Ihnen die Route zeigt, einige Tipps
gibt und darauf aufmerksam macht, wenn das Wetter umzuschlagen droht oder Sie
gesundheitliche Probleme haben sollten. Die Teilnehmer/-innen dieser Reise sollten
daher selbständige und erfahrene Trekker/-innen bzw. Bergsteiger/-innen sein,
die sich selbst gut einschätzen und auch selbst entscheiden können, ob ein „Gipfelsturm"
angebracht ist oder nicht. Wenn Sie eine geführte Tour mit Hauser-Reiseleitung
ab/bis Deutschland wünschen, empfehlen wir Ihnen die Reisen "Kilimanjaro Hüttentrekking",
"Mt.Kenya - Kilimanjaro oder "Mt.Meru - Kilimajaro". Das entsprechende Detailprogramm
senden wir auf Wunsch gerne zu.
Es ist unseren Partnern vor Ort und uns ein Anliegen, die Qualität der Reise
zukünftig zu verbessern, daher führen wir in der "off-season" Sprachkurse für
Englisch durch. Helfen Sie unseren Guides, ihre Sprachkenntnisse zu verbessern
und begegnen Sie ihnen mit Verständnis. Wir alle wissen, wie schwer es ist, eine
fremde Sprache zu lernen.
Aufgrund ungünstiger Verhältnisse, schlechten Wetters, organisatorischer Schwierigkeiten
etc. kann es zu Verzögerungen, Routen- oder Programmänderungen kommen. Wir bitten
Sie gegebenenfalls um Toleranz und Geduld. Hilfsbereitschaft und Kameradschaft
sollten oberstes Gebot sein. Eine Garantie für die exakte Einhaltung der Ausschreibung
können wir nicht geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Eine Teilnahme an dieser
Reise erfolgt auf eigene Gefahr.
Verlängerungen
Sie haben die Möglichkeit, die Reise mit einer Safari und/oder einem Badeaufenthalt
zu verlängern.
Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und
Umweltengagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als
ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen
Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer/in bestimmter Hauser-Reisen diverse
Projekte.
Bei dieser Reise verbringen Sie die letzte Nacht vor dem Gipfelsturm in der von
Hauser exkursionen renovierten School Hut auf der Rongai- bzw. der Kikeleva Route
(Nordroute). Diese Route entlastet die Hauptroute und sichert Arbeitsplätze für
Menschen, die vor der Wiederherstellung der Hütte nicht am Tourismus verdienen
konnten.
Unsere Partneragentur bildet Träger und Guides aus (z.B. Angebot von Englischkursen),
um die Qualifikation der Mitarbeiter zu erhöhen. Ebenso stellt die Agentur angemessene
Ausrüstung für die Mannschaft zur Verfügung (unterstützt von Hauser exkursionen).
Der Arbeitgeber stellt sich seiner sozialen Verantwortung und bindet dadurch langfristig
Personal an sich.
Bei dieser Tour führt Hauser exkursionen 5,-- Euro pro Teilnehmer vom Reisepreis
an das "Kilimanjaro Porters Assistance Project" ab. Diese Organisation kümmert
sich um ordentliche Arbeitsbedingungen der Träger am Kilimanjaro. Weitere Informationen
erhalten Sie unter www.kiliporters.org.
Hauser exkursionen und unsere Partner unterstützen ein Projekt innerhalb der
Organisation „Homeless Children International" in Loitokitok. Die Organisation
bietet Kindern aus den Slums und von den Straßen von Nairobi ein neues Zuhause
und Ausbildung. Weitere Informationen unter www.//hci-teule.org/Kibo.html
Weitere Auskünfte zu diesen und anderen Hauser Sozial- und Umweltprojekten erteilen
Ihnen gerne die Mitglieder des Hauser-Teams, e-mail: umwelt@hauser-exkursionen.de
Klima
Das Klima im Ostafrikanischen Hochland ist für Europäer gut verträglich; es gehört
zu den besten Weltklimata. In Arusha und Moshi (ca. 1.400 m) herrschen folgende
Temperaturen (Anhaltswerte): Frühtemperaturen 9° bis 12°C, Mittagstemperaturen
23° bis 28°C, Nachttemperaturen 9° bis 14°C. Im Gipfelbereich des Kilimanjaro
treten Nachtfröste auf (ca. -10° bis -20°C). Im Landesinneren herrscht eine ausgeglichene
Gesamttagestemperatur zwischen 20° bis 28°C mit hoher Luftfeuchtigkeit. Günstige
Reisezeiten sind von Mitte Juni bis Oktober (diese Monate gelten als „kühle" Trockenzeit)
und Mitte Dezember bis Mitte März. Während der übrigen Monate ist mit Niederschlägen
zu rechnen. Bei der Besteigung des Kibo passieren Sie sämtliche Klimazonen, angefangen
von den Tropen (der Kilimanjaro liegt knapp südlich des Äquators) bis zur arktischen
Zone - und das innerhalb weniger Tage. Bitte bedenken Sie, dass die Regenzeiten
bzw. Schneefälle am Kilimanjaro mittlerweile genauso Änderungen oder Verschiebungen
unterworfen sind wie die Jahreszeiten in unseren Breitengraden. In den Chyulu
Mountains kann es sehr heiß werden, durch die niedrigere Lage ist das Klima hier
nicht so gemäßigt - vor allem in der Ebene kann es sich sehr aufheizen.
Ausrüstung
Für die Kilimanjaro-Besteigung benötigen Sie warme Kleidung für den Gipfelbereich,
Ihre Liegematte und Ihren eigenen Schlafsack, der bis -15°C im Komfortbereich
tauglich sein sollte. Bitte beachten Sie auch die ausführliche Ausrüstungs-Checkliste,
die wir Ihnen mit der Buchungsbestätigung zusenden.
Mindestteilnehmerzahl 4 Personen
Höchstteilnehmerzahl 10 Personen
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