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Land: Tibet
Termin: 09.09.2010 - 24.09.2010
- Tibet für Einsteiger
- Überland von Lhasa nach Kathmandu: großartige Bergwelt des Himalaya
- Kulturelle Höhepunkte Lhasa, Shigatse und Gyantse
- Tibets ältestes Kloster Samye, beim August-Termin mit Shotoon-Fest
- Spektakuläre Everest-Nordseite mit Kloster Rongbuk
Diese Reise bietet den optimalen Einstieg nach Tibet! Ihre Reise beginnt in Kathmandu,
von wo Sie ein spektakulärer Flug über den Himalaya nach Tibet bringt. Bei guter
Sicht haben Sie einen herrlichen Blick auf die 8.000er des Himalaya – natürlich
auch auf den Mt. Everest (8.850 m). Zu Beginn besuchen Sie das Yarlung-Tal bei
Tsedang, das als Wiege der tibetischen Kultur gilt, und das älteste Kloster Tibets
– Samye. Zwei Tage lernen Sie Lhasa und seine Heiligtümer kennen, zum Beispiel
den Jokhang-Tempel, den Barkhor-Basar, den Potala und Norbulinka sowie das Kloster
Drepung. Vorbei am türkisblauen Yamdrock-See erreichen Sie Gyantse mit dem berühmten
Klosterbezirk des Palkor Tschöden.
Rund 90 Kilometer sind es bis Shigatse, wo Sie das Kloster Tashilunpo besuchen,
eines der aktivsten in Tibet. Nun beginnt die beeindruckende Überlandfahrt nach
Kathmandu. Die herrlichen Ausblicke auf die leuchtend weiße Gebirgswelt werden
Sie begeistern. Ein letzter beeindruckender Höhepunkt der Reise ist der Besuch
des Klosters Rongbuk, direkt am Fuß der spektakulären Nordwand des Mt. Everest.
Von der tibetischen Seite ist der Mt. Everest um ein vielfaches imposanter als
von Süden gesehen. Von Kathmandu fliegen Sie zurück nach Deutschland.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Flug mit Gulf Air von Frankfurt nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Kathmandu
Ankunft in der nepalesischen Hauptstadt und Transfer zu unserem Hotel. Wer möchte,
kann am späten Nachmittag zu einer Altstadt-Erkundung in den nördlichen Stadtteil
Thamel aufbrechen. In seinen engen Gassen zwängen sich vollbepackte Rikscha-Fahrer
durch die Menge, auf Schritt und Tritt bieten Händler in kleinen, überquellenden
Läden ihre Waren an: Haushaltsgegenstände, Kleidung, Souvenirs, bunte Armbänder,
Kerzen, Räucherstäbchen und vieles mehr. Es gibt viele Buchläden mit umfangreichem
Angebot, Fahrradverleih, kleine Hotels und teilweise sehr gute Restaurants, in
denen Bergsteiger und Trekker aus aller Welt ihre Erlebnisse austauschen.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einem Hotel [A]
3. Tag Flug Kathmandu - Tibet: Tsedang
Wir verlassen Nepal und fliegen, vorbei an den Schneeriesen des Himalaya, Richtung
Tibet. Nach der Landung werden wir nach Tsedang (chin. Zedang, 3.500 m), südöstlich
von Lhasa, gebracht und beziehen unsere Zimmer in einem Hotel. Im Osten der Stadt,
auf dem Berg Gongpori, sollen die mythologischen Ahnen der Tibeter (Bodhisattva
Avalokitesvara in der Gestalt eines Affen und seine Gemahlin, eine weiße Dämonin)
gelebt haben.
Der Legende nach galt ihren Sprösslingen das heutige Stadtgebiet als „Spielplatz".
Genau dies ist auch die Bedeutung des Namens „Tsedang" im Tibetischen. In der
Umgebung der Stadt, in den großen, fruchtbaren Tälern Yarlung und Chonggye liegen
die Anfänge tibetischer Zivilisation; hier gab es einst zahlreiche Tempel, Schreine
und Stupas. Darüber hinaus ist Chonggye auch als Geburtsort des 5. Dalai Lamas
(1617-1682) bekannt, der als der „Große Fünfte" in die Geschichte des Landes eingegangen
ist. - Am Nachmittag machen wir einen Ausflug ins Yarlung-Tal zum Yumbulakhang
- einer Burg aus dem 7./8.Jh., der Zeit der ersten tibetischen Könige. Schon von
weitem sichtbar, scheint der Bau leuchtend weiß aus dem Fels emporzuwachsen. Die
frühere Festung ist inzwischen in eine Kapelle umgewandelt; im Erdgeschoss befindet
sich ein Schrein zu Ehren der frühen Könige. Der Anstieg ist steil und anstrengend,
doch lohnend, denn von oben bietet sich uns ein prachtvoller Blick über das weite
Tal und auf die umliegenden Berge.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
4. Tag Samye - Lhasa
Etwa 40 km westlich von Tsedang besuchen wir Samye, das älteste Kloster Tibets
(8.Jh.). Es liegt nördlich des Yarlung Tsangpo-Flusses in einem grünen, von kargen
Bergen und Sanddünen umgebenen Tal. Die Stele vor dem Eingang zum Haupttempel
belegt, dass König Trisong Detsen den Buddhismus im Jahr 779 zur Staatsreligion
erhob. Der Klosterkomplex besteht aus mehreren Gebäuden, deren Anordnung die buddhistische
Vorstellung vom Aufbau des Alls widerspiegelt. Meru, der mythische Weltberg im
Zentrum des Universums, wird vom Zentraltempel dargestellt, um den sich 4 Tempel
gruppieren, stellvertretend für die 4 im Weltmeer schwimmenden Kontinente. Kleinere
Tempel und Kapellen vervollständigen das Bild. Wir setzen unsere Fahrt bis Lhasa
fort. In der tibetischen Hauptstadt sind wir in einem Hotel untergebracht (3 Nächte).
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
5.-6. Tag Lhasa
Im Mittelpunkt unserer Besichtigungen in Lhasa steht der Besuch des Jokhang,
des Barkhor und des Potala-Palastes. Das mächtige Gebäude nimmt die ganze Kuppe
eines 130 m hohen Felssockels ein. Mitte des 17. Jhts. vom 5. Dalai Lama Lobsang
Gyatso erbaut (Baubeginn 1644, Vollendung 12 Jahre nach seinem Tod), wurde der
Potala von dessen Nachfolgern erweitert und besitzt ca. 1000 Räume, darunter eine
Vielzahl prunkvoll ausgestatteter Kapellen.
Alle Straßen der Altstadt gruppieren sich um den Jokhang, Tibets heiligsten Tempel.
Diese Anlage aus dem 7. Jh. beherbergt den Jowo Sakyamuni, die am meisten verehrte
Buddha-Statue Tibets, zu der Gläubige aus allen Teilen des Landes strömen. Pilger
werfen sich in Richtung des Jowo zu Boden (Jowo bedeutet „der Herr") und verharren
in Andacht; Mönche murmeln heilige Silben, die Gebetsschnur mit den 108 Perlen
in Händen. Auf dem Barkhor wird der Jokhang umwandelt. Alte und junge Pilger -
unter ihnen Mädchen mit zu 108 Zöpfen geflochtenem Haar, Tibeterinnen mit schönem
Türkis- und Korallenschmuck, Nomaden und hochgewachsene Khampa - folgen dem „Mittleren
Rundgang" im Uhrzeigersinn. In den Läden am Rande der Straße bieten Händler ihre
Waren an, und es wird kräftig gefeilscht.
Außerhalb der Stadt sehen wir uns Norbulinka, den sogenannten „Juwelenpark" und
gleichzeitig Sommerresidenz des Dalai Lama sowie das Kloster Drepung („Reishaufen")
an. Es zählt zu den großen Gelugpa-Klöstern und wurde zum Studium der buddhistischen
Lehre von Schülern des Gelugpa-Ordens (geluk bedeutet tugendreich) gegründet.
Als geistiger Vater gilt der 1357 geborene Gelehrte Tsongkhapa.
Beachten Sie bitte: Die Reihenfolge der Besichtigungen in und um Lhasa kann variieren.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
7. Tag Lhasa - Gyantse
Von Lhasa nehmen wir heute Abschied und fahren den Kyichu-Fluss entlang westwärts
nach Gyantse. Die Route führt über den Gampa-La (ca. 4.790 m), von dem sich bei
gutem Wetter eine prachtvolle Aussicht auf den türkisfarbenen Yamdrok-See bietet.
Unterwegs machen wir einen Abstecher zum Kloster Samding (13.Jh.), das hoch über
dem See liegt. Als einziges Männerkloster Tibets wurde Samding von einer Frau
geführt, die als Wiedergeburt der tantrischen Schutzgottheit Dorje Phagmo (Sanskrit
Vajravarahi) galt.
Gyantse, einst drittgrößte Stadt Tibets nach Lhasa und Shigatse, liegt im Schutz
mehrerer Hügel am Nordufer des Flusses Nyang. Ihrer günstigen Lage verdankt es
die Stadt, dass sie lange Zeit eine Schlüsselposition im Wollhandel mit Indien,
Nepal, Bhutan und Sikkim innehatte. Auf einem kahlen Berggipfel thront die Festung
hoch über Gyantse, das dem Betrachter heute noch im alten Stadtteil ein traditionelles
Bild mit schönen, gut erhaltenen Klöstern und weißen Häuserfassaden mit bunt geschmückten
Fenstern bietet.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
8. Tag Gyantse - Shigatse
Am Rande von Gyantse liegt der Klosterkomplex Palkor Tschöde, von der Stadt durch
eine hohe Mauer getrennt. Berühmt ist der herrliche Stupa der Klosteranlage, bekannt
als Kumbum (15. Jh.). Er wurde nach seinen 100.000 Darstellungen von Gottheiten
benannt und ist einer der wenigen begehbaren Reliquienschreine Tibets. Nach Besichtigung
des zentralen Klosterbaus legen wir am Nachmittag die Strecke nach Shigatse (etwa
3.900 m), der zweitgrößten Stadt Tibets, zurück. Wir fahren durch das fruchtbare
Nyang-Tal und machen unterwegs einen Abstecher zum Kloster Shalu (Zhalu). Errichtet
wurde es 1040 von Chetsün Sherat Jungna angeblich an der Stelle, an der sich ein
von seinem Meister abgeschossener Pfeil in den Boden bohrte.
Die geschwungenen Pagodendächer mit blaugrünen Glasurziegeln zeigen unverkennbar
mongolisch-chinesischen Einfluss, denn 1333 wurde Shalu auf Befehl des Yuan-Kaisers
neu aufgebaut. In dieser Zeit wurde auch Buton Rinchen Drub (1290-1364), einer
der großen tibetischen Schriftgelehrten, Abt von Shalu. Im Umwandlungskorridor
um den Dukhang befinden sich einzigartige Wandgemälde, die zu den ältesten und
schönsten des Landes zählen. (Tib. Dukhang = Versammlungshalle, bezeichnet den
meist zentral gelegenen Hauptgebetsraum lamaistischer Klöster.) Bekannt wurde
Shalu auch als Ausbildungszentrum von Tranceläufern. Von Alexandra David-Neel
stammt der einzige Augenzeugenbericht „…der Lama lief nicht. Er hob sich scheinbar
bei jedem Schritt von der Erde und flog wie eine elastische Kugel sprungweise
in die Höhe." („Heilige und Hexer")
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
9. Tag Shigatse
Hauptsehenswürdigkeit in Shigatse ist der große Klosterkomplex von Tashilunpo
(„Segensberg"), der Sitz des Panchen Lama.
Neben Sera, Drepung und Ganden gehört dieses Kloster (15.Jh.) nicht nur zu den
wichtigsten Gelbmützenklöstern Zentraltibets, sondern auch zu den schönsten Anlagen
des Landes. Rot ist die vorherrschende Farbe der aus zahlreichen Gebäuden bestehenden
Klosterstadt. Vor den höheren Bauten mit goldglänzenden Dächern liegen die niedrigeren,
weißen Wohnhäuser der etwa 620 Mönche, die heute im Kloster leben. Ein Rundweg,
an dem Gebetsmühlen, Reliefinschriften und kleine Schreine zu finden sind, führt
um das Kloster, das von Pilgern im Uhrzeigersinn umwandelt wird.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
10. Tag Xegar
Auf der Weiterfahrt in Richtung Südwesten kommen wir vorbei an tibetischen Dörfern,
überwinden die Pässe Yalung La (4.520 m) und Gyathso La (auch Lhakpa La genannt,
5.220 m) und passieren von Nomaden besiedeltes Gebiet. In Xegar (Shekar oder New
Tingri) sind wir in einem Hotel untergebracht.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Hotel [FMA]
11. Tag Rongbuk
Das Ziel unserer heutigen Fahrt, Rongbuk, liegt 5.030 m hoch. Wir wollen das
Kloster Rongbuk besuchen, das am Fuß des gleichnamigen Gletschers liegt. Rongbuk
ist das größte Kloster dieser Region und wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts
erbaut.
Am Nachmittag bringen uns Eselskarren zum Everest-Basecamp. Die spektakuläre
Nordseite des Mt. Everest ist von der tibetischen Seite wesentlich imposanter
als von Süden her.
Fahrzeit: 3h; Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Gästehaus beim Kloster Rongbuk [FMA]
12. Tag Old Tingri
Wir fahren nach Old Tingri. Nach dem Mittagessen sehen wir uns den alten, tibetisch
geprägten Ortskern an. Bei klarer Sicht bieten sich uns nochmals wunderschöne
Aussichten auf das tibetische Hochland und zu den Eisriesen des Himalaya.
Fahrzeit: 4h; sehr einfaches Gästehaus [FMA]
13. Tag Zhangmu (Khasa)
Wir steuern die chinesische Grenzstation Zhangmu (nep. Khasa, 2.350 m) an und
überqueren den 5.050 m hohen Lalung La. von dem sich bei gutem Wetter ein atemberaubender
Blick auf den Himalaya-Hauptkam bietet. Der 8.013 m hohe Shisha Pangma ist zum
Greifen nahe und ein Meer von Gebetsfahnen knattern im Wind.
Vom kargen tibetischen Hochplateau mit Dörfern, die teilweise über 4.000 m hoch
liegen, geht es in tiefere Regionen. Die Landschaft verändert sich immer mehr,
und auf der Höhe von Nyalam (3.600 m) wird die Wolkenwand des Himalaya allmählich
erreicht. Wir kommen durch den subtropischen Bergwald des Süd-Himalaya und anschließend
durch eine enge Schlucht, ehe wir in Zhangmu eintreffen. Auf dieser Strecke muss
mit Erdrutschen gerechnet werden. Übernachtung in einem Gästehaus in Zhangmu.
Gästehaus [FMA]
14. Tag Kathmandu
Auf dem Arniko Highway fahren wir weiter Richtung Kodari, die nepalesische Grenzstation
liegt auf 1.750 m Höhe. Wegen einiger Erdrutsche, die meist in der Monsunzeit
entstehen, müssen wir - je nach Zustand der Straße - eventuell Strecken zu Fuß
zurücklegen. In Kathmandu können wir uns in unserem Hotel von der Fahrt erholen.
Hotel [FA]
15. Tag Kathmandu - Rückflug
Der Tag steht uns in Kathmandu zur freien Verfügung und kann für individuelle
Besichtigungen und Einkäufe genutzt werden. Am späten Nachmittag werden wir zum
Flughafen gebracht zu unserem Rückflug nach Deutschland.
[F]
16. Tag Rückreise
Ankunft in Frankfurt am Morgen und Weiterreise zu unseren Heimatorten.
Leistungen
- Linienflug mit Gulf Air Frankfurt –Kathmandu – Frankfurt, Flug mit Air China
Kathmandu – Lhasa, deutsche Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren, Rail &
Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze kostenlos
- Übernachtungen in Hotels und Gästehäusern; meist Vollpension
- Transfers und Überlandfahrten
- Hauser-Reiseleiter/in ab/bis Kathmandu, örtliche Führer
- Eintrittsgebühren; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
- Visagebühren (für Tibet/China Sammelvisum Euro 120,--; für Nepal: ca. Euro 60,-);
- Getränke, Trinkgelder (rechnen Sie mit € 5,- pro Tag),
- der Einzelzimmer-Zuschlag,
- individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie persönliche Ausgaben.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Diese Reise stellt sowohl in physischer als auch in psychischer Hinsicht hohe
Anforderungen. Durch die langen Fahrten in unwegsamen Gebieten wird der Körper
stark beansprucht. Stellen Sie sich bitte darauf ein und bringen Sie „Sitzfleisch"
und viel Durchhaltevermögen mit. Die ungewohnte Höhe bedeutet eine zusätzliche
Belastung für den Organismus. Zehn Tage lang befinden Sie sich in Höhen über 3.000
bzw. über 4.000 m; während der Fahrten kommen Sie über rund 5.000 m hohe Pässe.
Durch den Reiseverlauf wird der Akklimatisation jedoch Rechnung getragen: Tsedang,
unsere erste Station in Tibet, liegt „nur" ca. 3.500 m hoch, Lhasa „nur" 3.600
m hoch, für Tibet sind dies eher „niedrige" Höhen. Wir verbringen eine Nacht in
Tsedang und drei Nächte in Lhasa und kommen erst danach in „größere" Höhen. Dennoch
darf die Gefahr einer Höhenkrankheit nicht unterschätzt werden. Beachten Sie hierzu
bitte die Höheninformationen in den Hauser-Reiseinformationen, die Sie nach Ihrer
Anmeldung erhalten. Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein. Für Personen
mit Herz- und Kreislaufproblemen sowie für Personen mit Rückenbeschwerden (z.B.
Bandscheibenleiden) ist diese Reise nicht geeignet. Konsultieren Sie bitte vor
Reisebeginn Ihren Arzt oder Ihre Ärztin und lassen Sie prüfen, ob Sie den Anforderungen
dieser Tour (sehr wichtig: auch Höhenverträglichkeit) gewachsen sind. Halten Sie
gegebenenfalls auch mit dem zuständigen Spezialisten für diese Reise Rücksprache.
Einreisebestimmungen
Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen
für die Einreise nach Nepal und China/Tibet ein Visum. Der Reisepass muss bei
Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen
erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Impfungen
Empfohlen wird Impfschutz gegen Tetanus, Polio, Hepatitis A. Ausführliche Informationen
erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken
im Ausland unter der Tel.Nr. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Die touristische Infrastruktur in Tibet ist mit wenigen Ausnahmen noch nicht
sehr entwickelt. Die landesüblichen Hotels und Gästehäuser sind teilweise äußerst
einfache Unterkünfte, d.h. sie bieten wenig Komfort und sind mit einfachsten sanitären
Anlagen ausgestattet, die u.U. außerhalb des Zimmers liegen. In den Gästehäusern
können Doppelzimmer nicht garantiert werden, Übernachtung in Mehrbettzimmern ist
möglich. Der Service in den „Hotels" und Gästehäusern darf nicht am europäischen
Standard gemessen werden. Auch die Verpflegung ist einfach. - Der Zustand der
örtlichen Fahrzeuge und Straßen ist teilweise extrem schlecht. Heftige Regenfälle
oder Erdrutsche sind in diesem Gebiet keine Seltenheit und können die ohnehin
schon mangelhaften Straßen unpassierbar machen, ganz besonders zwischen Tibet
und Nepal. Verzögerungen sind dann unvermeidbar.
Die örtlichen Führer sind im Umgang mit Touristen noch unerfahren. Das zügige
Vorwärtskommen hängt oft von der Willkür der Behörden ab. Zudem kann von chinesischer
Seite das Programm unter Umständen kurzfristig geändert werden. Da es sich bei
unserer Partneragentur in Tibet um eine staatliche Stelle handelt, ist eine Einflussnahme
nur sehr begrenzt möglich. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Sie mit der
Buchung diese besonderen Umstände und Anforderungen anerkennen. Sie sollten eine
„gute Portion" Abenteuer- und Pioniergeist besitzen und auch in schwierigen Situationen
mit Geduld, Toleranz und Flexibilität reagieren können. Selbstverständlich ist
es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu
erreichen. Eine Garantie für die exakte Einhaltung vorliegender Ausschreibung
können wir jedoch nicht geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir
ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.
Verlängerungen
Sollten Sie planen, Ihre Reise zu verlängern, empfehlen wir Ihnen, frühzeitig
zu buchen, da die Flugplätze nach/von Kathmandu begrenzt sind und häufig schon
6 Monate im Voraus ausgebucht sind.
Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und
Umweltengagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als
ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen
Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen
diverse Projekte. Bei dieser Tour handelt es sich um das "Braille Ohne Grenzen
„ Trainings-Zentrum. Das "Braille Ohne Grenzen" ist ein Zentrum für Blinde in
Lhasa, in dem Kinder und Erwachsene auf ihr Leben in der Welt der Sehenden vorbereitet
werden. Zur Ausbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen entwickelte das
Zentrum einen Ausbildungsgang. Neben Blindenschrift und Orientierungstechniken
erlernen sie Englisch und Chinesisch. Darüber hinaus erlernen sie einen Beruf,
sei es im medizinischen, handwerklichen oder landwirtschaftlichen Bereich. Dieses
Zentrum besuchen wir mit den Gruppen, die in Lhasa Station machen. - Wir möchten
diese Projekte gerne langfristig unterstützen und geben daher pro Tibet-Reisenden
Euro 10,- vom Reisepreis an dieses Blinden-Projekte weiter.
Weitere Auskünfte zum "Braille Ohne Grenzen" und zu anderen Hauser Sozial- und
Umweltprojekten erteilen Ihnen gerne die Mitglieder der Hauser-Umweltgruppe, e-mail:
umwelt@hauser-exkursionen.de
Klima
Im Frühjahr und Herbst ist es manchmal empfindlich kalt; nachts fallen die Temperaturen
oft deutlich unter 0°C. Dafür ist die Sicht auf den Himalaya in den Morgenstunden
herrlich klar. Regenfälle sind ebenso typisch für die besuchten Gebiete wie Trockenperioden
mit viel Staub.
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen benötigen Sie neben leichter, atmungsaktiver
auch warme Kleidung wie Pullover, Regenschutz, Anorak etc. Ein einfaches Tuch
als Staubschutz für Nase und Mund ist empfehlenswert. Beachten Sie bitte die Ausrüstungs-Checkliste
für diese Reise, die Ihnen mit den Reiseunterlagen zugeht.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen
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