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Tibet komplett: mit der Tibet-Bahn von Ost- nach Zentral-Tibet - Wanderreisen


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Land: Tibet
Termin: 20.09.2010 - 08.10.2010

                   Tibet 

  • Fahrt mit der Tibet-Bahn über das Tibet-Plateau von Ost- nach Zentraltibet
  • Besuch der osttibetischen Großklöster Labrang und Kumbum
  • Entlang dem Himalaya nach Kathmandu
  • 3 Besichtigungstage in Lhasa, im August mit Shoton-Fest in Drepung
  • Die zentraltibetischen Klöster Tashilunpo, Pelkhor und Samye


Bei dieser Reise entdecken Sie die beiden großen Zentren der tibetischen Kultur: die frühere osttibetische Provinz Amdo und Zentraltibet mit Lhasa. Sie fliegen über Peking nach Lanzhou, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Gansu. Von hier aus besuchen Sie die Klosterstädte Labrang und Kumbum. Ein Höhepunkt ist die Fahrt auf der höchstgelegenen Bahnstrecke der Welt über das Qinghai-Tibet-Plateau nach Lhasa.

Zuerst geht es am Koko Nor-See vorbei nach Golmund. Nach Überquerung des Quellgebietes des Yangtze erwartet Sie ein großartiges Landschaftserlebnis: Weiße Bergriesen spiegeln sich in kleinen Seen, und in der unendlichen Weite sehen Sie vereinzelt Nomadenzelte und Yakherden. In Lhasa nehmen Sie sich genügend Zeit, um die einst für Fremde verbotene Stadt der tibetischen Gottkönige zu erkunden.

Im Anschluss besuchen Sie Samye, das älteste Kloster Tibets, das inmitten von Sanddünen unweit des Tsangpo liegt. Eine beeindruckende Fahrt bringt Sie zum Yamdrock-See und zu den berühmten Klöstern Pelkor in Gyantse, Shalu und Tashilunpo in Shigatse. Einen weiteren landschaftlichen Höhepunkt erleben Sie auf der Überlandfahrt zurück nach Kathmandu. Zwei über 5.000 m hohe Pässe sind zu überwinden, von denen sich bei gutem Wetter ein spektakulärer Blick auf den Himalaya bietet. Von Kathmandu aus, der Hauptstadt Nepals, fliegen Sie zurück nach Europa.

TibetTibet
            
Tibet
Tourverlauf



1. Tag Anreise
Linienflug mit Lufthansa von Deutschland nach Peking.


2. Tag Peking - Lanzhou
Wir landen in Peking und fliegen weiter nach Lanzhou, der Hauptstadt der Provinz Gansu am Oberlauf des Gelben Flusses. Ankunft in Lanzhou und Transfer zu unserem Hotel.
Übernachtung in einem Hotel


3. Tag Lanzhou - Labrang
Wir packen unser Gepäck ins Fahrzeug und machen uns auf den Weg nach Labrang. Zusammen mit den Klöstern Drepung, Ganden, Sera und Tashilunpo in Zentraltibet sowie Kumbum in der heutigen Provinz Qinghai gehört Labrang zu den großen tibetischen Gelugpa (Gelbmützen)-Klöstern (gelugpa - die Tugendhaften).
Gästehaus [FMA]


4. Tag Labrang
Heute besichtigen wir Labrang, das „Haus des Lamas". Gegründet 1708 wuchs Labrang zum größten und wichtigsten tibetisch-buddhistischen sowie politischen Zentrum außerhalb Zentral-Tibets heran. Während der Blütezeit des Klosters lebten hier 4.000 Mönche, darunter 50 Tulkus. Die Klosterstadt umfasste 6 Versammlungshallen, 48 große und kleine Tempelgebäude, 30 Residenzen von Lamas mit insgesamt 84 Buddha-Kapellen. Heute können angehende Mönche an sechs Fakultäten u.a. tibetische Medizin, Esoterik und Astronomie studieren. Um das Kloster verläuft ein Pilgerpfad, dem die oft von weither kommenden Pilger im Uhrzeigersinn folgen.
Gästehaus [FMA]


5. Tag Labrang - Xining
Durch die Gebirgslandschaft der Provinz Gansu fahren wir über das Qinghai-Tibet-Plateau nach Xining (2.200 m) - auf den ersten Blick eine graue Stadt, geprägt von Gebäuden in moderner chinesischer Einheitsbauweise. Bei näherem Hinsehen stößt man noch auf Zeugnisse der Vergangenheit, denn seit Jahrhunderten ist der Ort Schnittstelle dreier Kulturen, der tibetisch-lamaistischen, der konfuzianisch-daoistischen sowie der muslimischen.
Hotel [FMA]


6. Tag Kumbum - Zugfahrt über Golmud nach Lhasa
Das Kloster Kumbum (Kloster der „unendlich vielen Bilder Buddhas") liegt rund 35 km südwestlich von Xining. Der Legende nach wurde Tsongkhapa, der Begründer des Gelbmützen-Ordens, im Jahr 1357 hier geboren.

An der Stelle seiner Geburt wuchs ein Sandelholzbaum, auf dem später, durch seinen Einfluss, überall auf den Blättern tausendfach die Bilder Buddhas erschienen. Der Wunderbaum befindet sich jetzt in einem reich geschmückten Tschörten im Inneren des Goldenen Tempels, der das zentrale Heiligtum Kumbums bildet. Berühmt ist das Kloster auch für seine bunt bemalten Skulpturen aus Yakbutter, die für bestimmte Klosterfeste von begabten Mönchen schon Wochen vorher angefertigt werden.

Der deutsche Forscher Wilhelm Filchner, einer der besten abendländischen Kenner von Kumbum, sagte: „… Es ist einer der heiligsten Plätze auf asiatischem Boden, bildet den Mittelpunkt buddhistischer Gelehrsamkeit und Anbetung und wird an Bedeutung nur von Lhasa, der buddhistischen Metropole selbst übertroffen"… Unter chinesischer Verwaltung wird die Klosteranlage leider zunehmend zum reinen Museum.
Nach Besichtigung des Klosters werden wir zum Bahnhof gebracht und steigen in die Tibet-Bahn, auch Qinghai-Tibet-Bahn genannt, Richtung Lhasa. 5 Jahre lang haben Tausende von Bahnarbeitern an dieser weltweit höchstgelegenen, teilweise über Permafrostboden führenden Bahnstrecke gearbeitet, die die Provinz Qinghai mit der tibetischen Hauptstadt Lhasa seit August 2006 verbindet. Mit Tanggula auf 5.068 m weist die Trasse den höchsten Bahnhof der Welt auf, 960 km der Strecke liegen auf mehr als 4.000 m Höhe. Wir fahren durch das menschenleere Qinghai-Tibet-Plateau, vorbei an verschneiten Gebirgszügen. Sonne und Wolken zaubern wunderbare Lichtstimmungen und tauchen die weiten, kargen Hochflächen in helles Grün, zartes Gelb, Rostrot und Violett.
Zug in 4-6 Bett-Abteilen [FMA]


7. Tag Ankunft in Lhasa
Wir erreichen Lhasa am späten Abend und beziehen unsere Zimmer in einem Hotel. Ausgeruht werden wir morgen zu ersten Besichtigungen aufbrechen.
Hotel [F]


8. Tag Lhasa
Sehenswürdigkeiten in und um Lhasa stehen auf unserem Programm. Wir besuchen den Potala-Palast, das Wahrzeichen der Stadt, einst Winterresidenz des Dalai Lama. Das mächtige Gebäude nimmt die ganze Kuppe eines 130 m hohen Felssockels ein. Mitte des 17. Jhts. vom 5. Dalai Lama Lobsang Gyatso erbaut (Baubeginn 1644, Vollendung 12 Jahre nach seinem Tod), wurde der Potala von dessen Nachfolgern erweitert und hat ca. 1000 Räume, darunter eine Vielzahl prunkvoll ausgestatteter Kapellen.
Außerhalb der Stadt sehen wir uns Norbulinka (den sog. "Juwelengarten"), die Sommerresidenz verschiedener Dalai Lamas, sowie das Kloster Sera ("Wildrosenhof") an. Jahrhundertelang war dieses Großkloster für die Gelehrsamkeit seiner Mönche berühmt. Gegründet wurde es 1419 von Schülern des Gelugpa-Ordens (gelug bedeutet tugendreich) zum Studium der buddhistischen Lehre. Als geistiger Vater gilt der Gelehrte Tsongkhapa (1357-1419). Sera wurde unterhalb einer Klause errichtet, in der Tsongkhapa mehrere Jahre als Einsiedler gelebt haben soll.

Beachten Sie bitte: Die Reihenfolge der Besichtigungen in und um Lhasa kann variieren.
Hotel [FM]


9. Tag Lhasa
Etwa 6 km westlich von Lhasa besuchen wir das Kloster Drepung („Reishaufen"). 1416 von einem Schüler Tsongkhapas gegründet, galt es als größtes und reichstes Kloster Tibets. An seiner Universität haben zahlreiche hohe Lamas studiert. Zudem war Drepung Residenz der Dalai Lamas, bevor der Potala-Palast von Lhasa fertiggestellt wurde.

In der tibetischen Hauptstadt sehen wir uns den Jokhang, Tibets heiligsten Tempel, an. Diese Anlage aus dem 7. Jh., um die sich alle Straßen der Altstadt gruppieren, beherbergt den Jowo Sakyamuni, die am meisten verehrte Buddha-Statue Tibets. Gläubige aus allen Teilen des Landes strömen zum Jokhang. Pilger werfen sich in Richtung des Jowo zu Boden (Jowo bedeutet „der Herr") und verharren in Andacht; Mönche murmeln heilige Silben, die Gebetsschnur mit den 108 Perlen in Händen. Auf dem Barkhor wird der Jokhang umwandelt. Alte und junge Pilger - unter ihnen Mädchen mit zu 108 Zöpfen geflochtenem Haar, Tibeterinnen mit schönem Türkis- und Korallenschmuck, Nomaden und hochgewachsene Khampa - folgen dem „Mittleren Rundgang" im Uhrzeigersinn. In den Läden am Rande der Straße bieten Händler ihre Waren an, und es wird kräftig gefeilscht.
Hotel [FM]


10. Tag Lhasa
Wir verbringen einen weiteren Tag in Lhasa um unser Besichtigungsprogramm fortzuführen.
Hotel [FM]


11. Tag Lhasa - Samye - Tsedang
Heute fahren wir nach Samye, dem ältesten Kloster Tibets. Auf dem Weg dorthin müssen wir den Fluss Tsangpo überqueren, um dann auf staubigen Pisten die „über alle gedanklichen Vorstellungen Hinausgehende" zu erreichen. Die Stele vor dem Eingang zum Haupttempel belegt, dass König Trisong Detsen den Buddhismus 779 zur Staatsreligion erhob. Der Klosterkomplex besteht aus mehreren Gebäuden, deren Anordnung die buddhistische Vorstellung vom Aufbau des Alls widerspiegelt.

Meru, der mythische Weltberg im Zentrum des Universums, wird vom Zentraltempel dargestellt, um den sich 4 Tempel gruppieren, stellvertretend für die 4 im Weltmeer schwimmenden Kontinente. Die Anlage wurde während der Kulturrevolution vergleichsweise wenig beschädigt. Wir haben Zeit für Besichtigungen und Rundgänge.

Weiterfahrt nach Tsedang (3.550 m). Der Ort bietet zwar keine Sehenswürdigkeiten, hat jedoch historische Bedeutung. Auf dem Berg Gongpori im Osten der Stadt sollen die mythologischen Ahnen der Tibeter (Bodhisattva Avalokitesvara in der Gestalt eines Affen und seine Gemahlin, eine weiße Dämonin) gelebt haben. Ihren Sprösslingen galt das heutige Stadtgebiet als „Spielplatz" (dies die Bedeutung von „Tsetang" im Tibetischen).
Hotel [FMA]


12. Tag Tsedang - Gyantse
Von Tsedang brechen wir auf nach Gyantse (ca. 4.070 m), einst drittgrößte Stadt Tibets nach Lhasa und Shigatse. Gyantse liegt im Schutz mehrerer Hügel am Nordufer des Flusses Nyang. Ihrer günstigen Lage verdankt es die Stadt, dass sie lange Zeit eine Schlüsselposition im Wollhandel mit Indien, Nepal, Bhutan und Sikkim innehatte. Auf einem kahlen Berggipfel thront die Festung hoch über Gyantse, das dem Betrachter heute noch im alten Stadtteil ein traditionelles Bild mit schönen, gut erhaltenen Klöstern und weißen Häuserfassaden mit bunt geschmückten Fenstern bietet.
Fahrstrecke: 270km; einfaches Hotel [FMA]


13. Tag Gyantse - Shigatse
Am Morgen besuchen wir die Klosteranlage Palkhor Chöde mit dem berühmten Kumbum-Tschörten - dem zentralen, begehbaren Stupa. Zwei Augen unter dem goldenen Dach grüßen die Besucher. Wegen seiner kunstvollen Ausstattung gilt der Kumbum (15.Jh.), bekannt als Stupa der 100.000 Buddhas, als eine der schönsten Sakralbauten von ganz Tibet.

Wir setzen unsere Fahrt nach Shigatse (3.900 m) fort und werden unterwegs das Kloster Shalu besichtigen. Bekannt wurde dieses Kloster auch als Ausbildungszentrum von Tranceläufern. Von Alexandra David-Neel stammt der einzige Augenzeugenbericht „…der Lama lief nicht. Er hob sich scheinbar bei jedem Schritt von der Erde und flog wie eine elastische Kugel sprungweise in die Höhe." („Heilige und Hexer").
Hotel [FMA]


14. Tag Shigatse
Wir lassen uns Zeit für Besichtigungen in Shigatse. Eine der schönsten Anlagen des Landes ist das Kloster Tashilunpo (15.Jh.). Rot ist die vorherrschende Farbe der aus zahlreichen Gebäuden bestehenden Klosterstadt. Vor den höheren Bauten mit goldleuchtenden Dächern liegen die niedrigeren, weißen Wohnhäuser der etwa 620 Mönche, die heute im Kloster leben. Ein Rundweg, an dem Gebetsmühlen, Reliefinschriften und kleine Schreine zu finden sind, führt um das Kloster, das von Pilgern im Uhrzeigersinn umwandelt wird. Am Nachmittag können wir die Stadt auf eigene Faust erkunden.
Hotel [FMA]


15. Tag Shigatse - Tingri
Vorbei an Flüssen und Dörfern, über Hochebenen und Pässe fahren wir nach Tingri (4.350 m). Bei schönem Wetter eröffnet sich uns ein phantastischer Blick in die Welt der Eisriesen mit dem Mt. Everest und dem Cho Oyu im Vordergrund. Unterwegs besuchen wir das Kloster Sakya (4.280 m), eine der ältesten und bedeutendsten religiösen Anlagen Tibets. Auffällig ist die ungewöhnliche Farbe der Bauwerke. Sie sind dunkelgrau bemalt und haben oben, parallel zum Dach, weiße Streifen, ebenso von oben bis unten vertikale weiße und rote Streifen.
Fahrstrecke: 320km; Gästehaus [FMA]


16. Tag Tingri - Zhangmu
Heute müssen wir früh aufstehen - eine lange Etappe steht uns bevor. Über das Hochland geht es hinauf zum 5.000 m hohen Nyalmo Tong La. Der Pass-Tschörten ist mit bunten, im Wind flatternden Gebetsfahnen geschmückt. Bei klarer Sicht zeigt sich auf der einen Seite die über 8.000 m hohe Shisha Pangma und auf der anderen Seite die gewaltige Gaurisankar-Gruppe. In Serpentinen windet sich die Straße auf der anderen Seite hinab. Wir lassen die karge Landschaft des Hochplateaus hinter uns und tauchen auf der Höhe von Nyalam (3.600 m) allmählich in die Wolkendecke des Himalaya. Im Grenzort Zhangmu übernachten wir.
Gästehaus [FMA]


17. Tag Fahrt nach Kathmandu
Nicht weit von Zhangmu wird die nepalesisch/tibetische Grenze überquert und wir folgen heute dem Arniko Highway nach Kathmandu. Eventuell müssen wir Teile der Strecke zu Fuß zurücklegen, da es in der Monsunzeit häufig zu Erdrutschen kommt und wir diese Stellen dann umgehen müssen. Falls es der Straßenzustand erlaubt, können wir diese Strecke mit dem Bus fahren.
Hotel [FMA]


18. Tag Kathmandu - Abflug
Der Vormittag steht uns in Kathmandu zur freien Verfügung. Nach einem Mittagessen werden wir zum Flughafen gebracht und fliegen nach Delhi.
[FM]


19. Tag Heimreise
Kurz nach Mitternacht fliegen wir zurück nach Frankfurt.

Tibet


Leistungen

  • Linienflug mit Lufthansa Frankfurt – Peking/Delhi – Frankurt (innerdeutsche Anschlussflüge kostenlos, Österreich und Schweiz gegen Aufpreis und jeweils nach Verfügbarkeit),
  • Flug mit Jet Air Kathmandu – Delhi
  • Übernachtungen in Hotels, Gästehäusern und 1 x im Zug; meist Vollpension
  • Inlandsflug mit Air China Peking – Lanzhou, Zugfahrt Xining – Lhasa, Transfers, Besichtigungs- und Überlandfahrten
  • Hauser-Reiseleiter/in, örtliche Führer
  • Eintrittsgebühren;
  • unser Versicherungspaket




Nicht enthaltene Leistungen

  • Visakosten für China/Tibet (Visum ca. Euro 120,- pro Person) und für Nepal (z.Z. € 25,-);
  • fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (ca. Euro 5,-/pro Tag),
  • Einzelzimmer-Zuschlag;
  • individuelle Ausflüge und Besichtigungen sowie Ausgaben persönlicher Art;
  • Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung;
  • innerdeutsche Bahnfahrkarte auf Wunsch und gegen Aufpreis (Bitte teilen Sie uns ggf. den Abfahrtsbahnhof mit und ob Sie eine Bahncard besitzen.)




Reiseinfos

Charakter der Tour und Anforderungen


Bei dieser Reise handelt es sich um keine typische Trekkingreise, denn Sie unternehmen keine Wanderungen und sind größtenteils im Fahrzeug unterwegs. Die tagelangen Fahrten auf schlechten Pisten über das weite und menschenleere tibetische Hochland stellen extrem hohe Anforderungen in physischer wie in psychischer Hinsicht. Teilnehmer und Teilnehmerinnen an dieser Reise benötigen gutes Durchhaltevermögen, „Sitzfleisch" und viel Ausdauer.

Passüberquerungen im Fahrzeug führen bis auf 5.180 m Höhe, eine für Europäer ungewohnte Belastung. Die Gefahr einer Höhenkrankheit darf dabei nicht unterschätzt werden. Ihr Organismus muss gesund und belastbar sein. Für Personen mit Herz-Kreislauf-Problemen oder Gefäßerkrankungen sowie Bandscheibenbeschwerden ist diese Reise nicht geeignet. Bitte konsultieren Sie vor Reisebeginn Ihre Ärztin oder Ihren Arzt und lassen Sie prüfen, ob Sie den Reiseanforderungen gewachsen sind. Halten Sie gegebenenfalls auch Rücksprache mit unserem zuständigen Spezialisten für diese Tour.

Der Zustand der örtlichen Fahrzeuge ist schlecht, Reparaturen können die Weiterfahrt verzögern. Heftige Regenfälle oder Erdrutsche (keine Seltenheit in diesem Gebiet) können die ohnehin schlechten Straßen (über weite Strecken nicht asphaltiert, Schlaglöcher und Sandpisten) unpassierbar machen. Verzögerungen und/oder Routenänderungen sind dann unvermeidbar. Es kann auch zum Ausfall einzelner Programmpunkte kommen. Mit der Anmeldung zu dieser Reise nehmen Sie diese Risiken auf sich.

Während des Aufenthalts in Tibet sind Sie teilweise in sehr einfachen Unterkünften untergebracht. Doppelzimmer können dort nicht garantiert werden. Oft stehen nur Mehrbettzimmer zur Verfügung. Der Service in den Gästehäusern und Hotels kann keinesfalls am europäischen Standard gemessen werden. Die Küche ist für Europäer ungewohnt, und die hygienischen Bedingungen sind "anders" als bei uns.


Einreisebestimmungen

Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen für die Einreise nach China/Tibet und Nepal je ein Visum. Der Reisepass muss bei Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.

Impfschutz
Empfohlen wird Impfschutz gegen Tetanus, Polio, Hepatitis A. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel.Nr. 0900/1234-999 (1,98 € pro Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de


Wichtige Hinweise


Bedingt durch ungünstige Wetterverhältnisse, Flugverzögerungen, organisatorische Schwierigkeiten und andere nicht vorhersehbare Faktoren kann es bei dieser Reise zu Programmumstellungen und/oder -änderungen kommen. Beachten Sie bitte, dass Feiertage oder überraschende Restaurierungsarbeiten (trotz sorgfältiger Planung und Abstimmung mit Behörden) zu nicht vorhersehbaren Schließungen von Besichtigungsobjekten führen können.

Die örtlichen Begleiter sind im Umgang mit Touristen noch nicht so routiniert. Das zügige Vorwärtskommen hängt nicht zuletzt von der Willkür der Behörden ab. Unter Umständen kann von chinesischer Seite das Programm kurzfristig geändert werden. Da es sich bei unserer Partneragentur in Tibet um eine staatliche Stelle handelt, ist eine Einflussnahme nur begrenzt möglich. Von Teilnehmern und Teilnehmerinnen wird eine gute Portion Abenteuer- und Pioniergeist erwartet. Sie sollten auch in schwierigen Situationen Geduld und Toleranz aufbringen und flexibel reagieren können. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung und unserer Agentur, sämtliche Programmpunkte zu erreichen, doch können wir für die exakte Durchführung der Ausschreibung keine Garantie geben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene Gefahr an der Reise teilnehmen.


Klima

Im Frühjahr und Herbst ist es manchmal empfindlich kalt; nachts fallen die Temperaturen oft deutlich unter 0°C. Dafür ist die Sicht auf die Himalayagipfel in den Morgenstunden meist herrlich klar. Während der Sommermonate Juli und August ist das Klima gemäßigt und angenehm mit Höchsttemperaturen um 20°C und Mindestwerten um 10°C. Regenfälle sind für die besuchten Gebiete ebenso typisch wie Trockenheit und Staub.


Ausrüstung


Entsprechend den klimatischen Bedingungen benötigen Sie neben leichter, atmungsaktiver Kleidung auch warme Sachen wie Pullover und Regenschutz. Beachten Sie hierzu bitte die Ausrüstungs-Checkliste, die Ihnen nach Ihrer Anmeldung zugeht.


Mindestteilnehmerzahl     10     Personen
Höchstteilnehmerzahl     16     Personen


» PDF Reiseinfos

Preise:
KategoriePreis ab: pro PersonAnzahl Personen
Unterbr. lt. Ausschr.3290,- €
Einzelunterbr. lt. Ausschr.3640,- €


Tibet komplett: mit der Tibet-Bahn von Ost- nach Zentral-Tibet Tibet, Asien
Reise Veranstalter: Hauser exkursionen






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