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Land: Tibet
Termin: 19.09.2010 - 14.10.2010
- Neue 17-tägige Trekking-Variante
- 6-tägiges Trekking in die Kailash-Region
- 3-tägige Kailash-Umrundung
- 8-tägiges Trekking zurück durch das Limi-Tal nach Simikot
- Mai-Termin: Saga Dawa-Fest am Kailash
Der sonnenförmige Manasarovar-See verkörpert für Buddhisten die Kräfte des Lichts.
Man sagt, wer hier den Boden berührt, im See badet oder dessen Wasser trinkt,
tilgt die Sünden von 100 Wiedergeburten! Ihre Wanderungen am See sind geprägt
von der Stille der Landschaft, den klaren Farben und vom Anblick der erhabenen
Kailash-Kulisse.
In Darchen starten Sie die Parikrama, die Umrundung des 6.714 m hohen Kailash.
Für Hindus, Buddhisten, Jainas und Bön-Anhänger ist er der heiligste Berg der
Welt. Die Flüsse Indus, Brahmaputra, Sutlej und Karnali entspringen hier an der
„Achse des Kosmos". Der Kailash wirkt wie ein riesiger natürlicher Tempel: Steine,
Quellen und Hügel am Weg haben für die Pilger religiöse Bedeutungen. Durch goldgelbe
Steppenlandschaft führt die Route durch das Tal des Götterflusses, bevor der Aufstieg
zum Dölma La (5.636 m) beginnt. Der Pass gilt als wichtigster Punkt der Parikrama.
Eine Reise zum Kailash mit 17 Tagen Trekking, aktiver können Sie den heiligsten
aller Berge nicht erreichen. Neben dem 6-tägigen Akklimatisationstrekking und
der 3-tägigen Kailashumrundung mit dem 5.600 m hohen Dölma La wandern Sie in 8
Tagen über die bisher nur sehr selten begangene Limi-Route zurück nach Simikot.
Tourverlauf
1. Tag Anreise
Linienflug mit Gulf Air von Frankfurt nach Kathmandu.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m;
2. Tag Kathmandu
Ankunft in Kathmandu und Transfer zu unserem Hotel. Der Rest des Tages steht
zur freien Verfügung. Wer möchte, kann einen Spaziergang durch die Altstadt machen
oder z.B. Swayambunath besuchen. „Swayambu", wie die Stupaanlage liebevoll von
den Nepali genannt wird, liegt nicht weit von der Altstadt entfernt auf einem
Hügel. Von hier bietet sich ein schöner Blick über die Stadt. Der Stupa ist das
Ziel frommer Pilger und Pilgerinnen aus ganz Asien.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung im Hotel [A]
3. Tag Flug nach Nepalgunj
Wir fliegen nach Nepalgunj, einem relativ großen Ort inmitten eines Reisanbaugebietes
an der Südgrenze Nepals zu Indien. Hier ist das Klima im Sommer schwül-heiß.
Beachten Sie bitte: Flugplanumstellungen wegen des Wetters sind möglich.
Aufstieg: 0m; Abstieg: 0m; Übernachtung in einem Gästehaus [FMA]
4. Tag Flug nach Simikot - Beginn des Trekkings
Zeitig werden wir aufstehen und nach Simikot (2.910 m), im Nordwesten Nepals,
fliegen. Von bewaldeten Bergrücken umgeben, liegt Simikot hoch über dem Flusstal
des Humla Karnali und ist die wichtigste Siedlung in Humla, dem entlegensten nepalesischen
Distrikt. Hier treffen wir unsere Begleitmannschaft und brechen nach Verteilung
des Gepäcks gemeinsam zum Trekking auf. Achten Sie bitte darauf, besonders zu
Beginn langsam und stetig zu gehen. Wir wandern zu einem bewaldeten Bergkamm (ca.
3.200 m) oberhalb von Simikot und erreichen nach einem langen, steilen Abstieg
auf steinigem Pfad das ca. 2.270 m hoch gelegene Thakuri-Dorf Tuling.
Aufstieg: 680m; Abstieg: 1150m; Wir zelten zwischen Tuling und dem Ort Dharapuri
(ca. 2.300 m) [FMA]
5. Tag Kermi
Angenehm beginnt unsere Wanderung im Schatten von Obstbäumen. Nach Passieren
eines Dorfes folgt ein steiler Abschnitt, wir queren einen steinigen Hang hinab
zu einem Bach. Unterhalb des Pfades führt eine Brücke über den Humla Karnali zum
letzten Thakuri-Dorf in diesem Tal, Dherapani. Die Reisfelder erreichen hier ihre
oberste Anbaugrenze. In stetigem Auf und Ab folgen wir dem Pfad auf der Nordseite
des Flusses und wandern über einen Bergkamm unserem Etappenziel, Kermi (ca. 2.700
m), entgegen.
Gehzeit Dharapuri - Kermi ca. 4 Stunden.
Aufstieg: 790m; Abstieg: 520m; Zelt [FMA]
6. Tag Yalbang
Durch abwechslungsreiche Tal- und Berglandschaft erreichen wir nach mehreren,
teils steilen Auf- und Abstiegen (bis ca. 3.000 m) wieder das Tal des schnell
fließenden Humla Karnali. Oberhalb des Hirtenlagers Yalbang (2.760 m), an dem
wir vorbeiwandern, verengt sich das Tal und seine Wände werden steil. Wir steigen
auf zum Dorf Yalbang (ca. 2.900 m).
Gehzeit: 5h; Aufstieg: 940m; Abstieg: 660m; Zelt [FMA]
7. Tag Tumkot
Um Tumkot, unser heutiges Etappenziel, zu erreichen, ist es nicht mehr nötig,
den 3.500 m hohen Illing La (La=Pass) zu überqueren. Ein neuer, an einigen Stellen
in den Fels gehauener Weg führt am Humla Karnali (2.770 m) entlang. In stetigem
Auf und Ab wandern wir bis zu einer Hängebrücke, überqueren den Fluss und steigen
von seinem Südufer aus, vorbei an Aprikosengärten, nach Muchu auf (ca. 3.000 m).
Nach weiteren ca. 40 Minuten gelangen wir nach Tumkot.
Gehzeit: 4-5h; Aufstieg: 680m; Abstieg: 670m; Zelt [FMA]
8. Tag Yari
Eine landschaftlich sehr schöne Etappe liegt vor uns. Vorbei an den Steinhäusern,
Gärten und Feldern des Dorfes wandern wir Richtung Palbang und haben unterwegs
tolle Aussichten ins Tal. Es geht weiter zum Bumachiya Khola (Khola = Bach, Fluss),
den wir überqueren. Nach einem langen, teilweise steilen Aufstieg erreichen wir
Palbang (nepalesischer Name: Torea) auf ca. 3.380 m Höhe. Die Route führt dann
in ein großes, immer weiter werdendes Tal bis Yari (ca. 3.670 m), einer von ausgedehnten
Feldern umgebenen Siedlung.
Gehzeit: 6h; Aufstieg: 1090m; Abstieg: 360m; Zelt [FMA]
9. Tag Sipsip
In dieser Region wird bewässert, wegen der Lage jedoch nur einmal jährlich geerntet.
In Humla gedeihen Hirse und Gerste, Weizen und Buchweizen, Rettich und Kartoffeln.
Von Yari wandern wir durch das weite Tal in Richtung Nara Lagna-Pass. Unterwegs
begegnen uns vielleicht Händler mit ihren Packtieren, Bauern und Pilger. Nach
einem recht steilen Anstieg erreichen wir Sipsip (ca. 4.300 m), eine Wiese am
Fuß des Passes.
Aufstieg: 500m; Abstieg: 0m; Zelt [FMA]
10. Tag Taklakot (Purang)
Höhepunkt des heutigen Tages ist die Passüberquerung. Oberhalb von Sipsip beginnt
der steile Anstieg zum ca. 4.580 m hohen Nara Lagna. Kurz nach dem Pass kann ein
Aussichtspunkt erreicht werden, der bei klarer Sicht den Blick auf das tibetische
Hochland und hinab zum Humla Karnali freigibt. Auf einem neu angelegten Weg steigen
wir nach Hilsa (ca. 3.550 m) am Humla Karnali ab. Von hier ist es nicht mehr weit
bis zur Grenze nach Tibet. Wir wandern nach Sher (bereits auf tibetischem Gebiet),
wo wir von Jeeps abgeholt und nach Taklakot (Purang) gebracht werden.
Aufstieg: 400m; Abstieg: 1100m; sehr einfaches Gästehaus [FMA]
11. Tag Darchen
Wir fahren zum Manasarovar-See (4.558 m), dem am höchsten gelegenen Süßwassersee
der Welt. Mit einer Fläche von 330 qkm entspricht die Ausdehnung des Manasarovar
ungefähr der Ausdehnung des Gardasees, die Tiefe gab Sven Hedin mit 81,8 m an.
Der See liegt eingebettet zwischen zwei schneebedeckten Bergketten, das Gebiet
gilt als eine der landschaftlich schönsten Regionen Tibets.
Bevor wir zum Manasarovar-See kommen, erblicken wir westlich den Raksas Tal (Langka
Tso; Tso, Tal = See), einen länglichen See, der gerne mit dem Mond, während der
größere, eher runde Manasarovar-See mit der Sonne verglichen wird. Das liegt wohl
weniger an Form und Größe der Seen oder am Wetter, das über dem Manasarovar-See
meist freundlich ist, sondern an der religiösen Bedeutung dieses Sees. Nach hinduistischem
Glauben hat Brahma den Manasarovar-See für die rituelle Reinigung geschaffen.
Jede Person, die darin ein Bad nimmt, geht in Brahmas Paradies ein; wer davon
trinkt, dem werden die Vergehen von 100 Geburten vergeben. Einst war der See von
8 buddhistischen Klöstern umgeben, heute sind 6 der Klöster wieder aufgebaut.
Zuerst besuchen wir Gösul Gompa. Das kleine Kloster wurde auf einem Hügel im
Nordwesten des Sees errichtet; hier soll der indische Tantra-Meister Padmasambhava
(tib. Guru Rinpotsche, der „Lotusgeborene") während der letzten sieben Tage seines
Lebens geweilt haben. Bei klarem Wetter kann man vom Hügel oberhalb der Gompa
den verschneiten Gipfel des Kailash sehen. Auf der Weiterfahrt nach Darchen stoppen
wir noch an der Tschui Gompa; hier schöpfen Pilger das heilige Wasser in Kanister,
um es mit in ihre Heimatdörfer zu nehmen.
einfaches Gästehaus [FMA]
12.-14. Tag Parikrama
Während des Mai-Termins besuchen wir am 12.Tag das Saga Dawa-Fest. Gefeiert wird
der Geburtstag des Buddha, von den Tibetern Saga Dawa, Frühlingsmonat, genannt.
Die Kailash-Umrundung findet normalerweise im Uhrzeigersinn statt. Pilger, die
uns aus der anderen Richtung entgegenkommen, sind Anhänger der vorbuddhistischen
Bön-Religion. Am Kailash wurde der Sage nach der Wettkampf zwischen Milarepa und
seinem Bön-Kontrahenten Naro Bönchung zu Gunsten von Milarepa und damit des Buddhismus
entschieden (Milarepa überholte bei einem Wettrennen zum Kailash-Gipfel auf dem
ersten Sonnenstrahl sitzend den auf seiner Trommel reitenden Naro Bönchung. Dieser
ließ vor Schreck die Trommel fallen. Beim Absturz schlug sie eine tiefe Kerbe
in den Berg, die noch heute an der Südseite zu sehen ist!).
Startpunkt für die Umrundung ist der Mani Lakhang in Darchen. Wir durchschreiten
ein Tal, das vom Lhachu, dem „Götterfluss", geformt wurde. Bald öffnet sich das
Tal zu der weiten Grasfläche Tarpoche. Auf der Hügelkette östlich von Tarpoche
liegt Drachom Ngagye Durtrö. Die Gläubigen meditieren hier und lassen irgend etwas
von ihrer Habe zurück. Fünf kleine Klöster lagen früher am Umwandlungsweg, alle
wurden während der Kulturrevolution zerstört. Drei davon werden gerade oder sind
schon wieder hergerichtet. Nach der Überquerung des Lhachu beginnt der stetige,
Kräfte raubende Aufstieg Richtung Südosten zum Dölma La (5.636 m). Auf halbem
Weg zum Pass sind viele kleine Steinhügel zu sehen. An dieser Stelle werfen sich
die Pilger zu Boden und verharren wie tot.
Der Ort wird Shiva Tsal, Leichenacker, genannt. Um wiedergeboren zu werden, müssen
sich die Gläubigen ihre Sünden bewusst machen und symbolisch sterben. Als Zeichen
dafür lassen sie ein Stück Stoff, Schuhe, eine Satteltasche oder einfach eine
Haarsträhne zurück. Noch ein letzter Hang, dann ist der Dölma La, der höchste
Punkt der Parikrama, erreicht. Steintürme, Gebetsfahnen, Yakhörner und Schafschulterblätter
zieren die Passhöhe. Pilger schmieren Butter auf den mächtigen Felsblock, in dem
die Göttin Dölma verschwunden sein soll, umwandern ihn, stecken ausgefallene Zähne
oder Haarsträhnen in seine Spalten, rezitieren heilige Texte und Mantras. Wieder
opfern sie etwas von ihrer Habe oder ihrer Person. Mit Hilfe der Göttin Dölma
sind nun Fehler gebüßt und überwunden, vor den Gläubigen liegt ein neues Leben.
Kurz hinter dem Pass befindet sich der See des Mitleids, ein ovaler, smaragdgrüner
See, in dem indische Pilger trotz Kälte und Eisschollen ein reinigendes Bad nehmen.
Während der Umrundung übernachten wir immer in Zelten.
12.Tag: Aufstieg 450m, Abstieg 100m; 13.Tag: Aufstieg 720m, Abstieg 880m;
14.Tag: Aufstieg 80m, Abstieg 260m
Nach beendeter Parikrama fahren wir zurück zum Mansasarovar-See und errichten
unser Camp an der Südseite des Sees beim Kloster Trugo Gompa. Von diesem Kloster,
das direkt am See liegt, eröffnet sich ein prachtvoller Blick auf den Kailash.
Gehzeit: 6-9h; Übernachtungen im Zelt [FMA]
15. Tag Taklakot
Den Vormittag verbringen wir noch am See und fahren dann nach Taklakot.
Gästehaus [FMA]
16. Tag Beginn des Limi-Treks
Dieser Rückweg durch das Limi-Tal ist erst seit Kurzem für Touristen geöffnet.Die
nachfolgende Routenbeschreibung ist daher nur als Anhaltspunkt zu betrachten.
Ihr Reiseleiter wird vor Ort über den Routenverlauf im Einzelnen und die Übernachtungsplätze
entscheiden.
Wir machen einen Spaziergang durch Taklakot. Hier werden Reis und Holz aus dem
Süden gegen Salz und Felle aus dem Norden eingetauscht bzw. verkauft. Danach fahren
wir in ca. 1,5 – 2 Stunden nach Hilsa. Zurück in Nepal stellen wir unsere Uhren
um 2 ¼ Stunden zurück. Der Weg verläuft oberhalb des Flusses Karnali, kleinere
Auf- und Abstiege führen zu einem Chörten (4.110 m). Über Serpentinen erfolgt
ein weiterer Abstieg und wir queren einen Hang mit Wacholderbüschen. Durch eine
Schlucht wandern wir bis nach Manepeme (3.970 m). Dieser Platz wurde nach einem
oberhalb gelegenen großen Felsen benannt, auf dem die Inschrift „Om mani padme
hum" nur noch sehr schwer zu entziffern ist.
Gehzeit: 4h; Aufstieg: 410m; Abstieg: 950m; Zelt [FMA]
17. Tag Manepeme - Til (3.700 m)
Der Pfad steigt kontinuierlich bis zum Fuß einer Felswand an. Nun verlassen wir
den Fluss Karnali und wandern weiter entlang dem Nebenfluss Takchi Chu. Nach einem
Grat scheint der Weg nicht weiterzuführen, doch es stellt sich heraus, dass er
besser ist als vermutet. An den Felswänden über uns können wir vielleicht einige
der seltenen Blauschafe entdecken. Wir steigen nach Lamka ab und überqueren dann
den Pass Lamka La (4.300 m). Von dort können wir einen ersten Blick auf das Tal
von Limi und auf die grünen Felder von Hajli genießen. Nach zwei Chörten folgt
ein gemäßigter Abstieg zu den Steinhäusern von Til und weiter bis zu unserem Lagerplatz
in der Nähe des Flusses (3.580 m).
Gehzeit: 8-9h; Aufstieg: 580m; Abstieg: 970m; Zelt [FMA]
18. Tag Til - Jang (3.930 m)
Über eine Holzbrücke (3.590 m) überqueren wir den Fluss Takchi Chu. Der Weg verläuft
entlang dem sandigen Ufer, bis wir erneut Richtung Norden abbiegen und das Dorf
Halji in einem Bogen umgehen. Wir passieren Sunkhani, auch Tayen genannt. Vorbei
an vielen Gerstenfeldern erreichen wir Jang, ein Dorf mit einer weißen Gompa.
Zwei weiße Chörten stehen am östlichen Ende des Dorfes. An einem Bach und in der
Nähe von fünf weiteren Chörten befindet sich unser Zeltplatz. Eine Steinmauer
umgibt eine kleine, heiße Quelle.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 440m; Abstieg: 990m; Übernachtung im Zelt [FMA]
19. Tag Jang - Takarbu
Richtung Norden wandern wir weiter entlang dem Fluss und vorbei an Wiesen. Über
die einzige Brücke gelangen wir auf die gegenüberliegende Flussseite und wenden
uns nun nach Süden. Die Landschaft erinnert hier an tibetische Landschaften; mit
etwas Glück sehen wir Murmeltiere. Im Süden erkennt man den weißen Sand einer
Moräne und dem See Thsom Tsho. Auf dieser Hochfläche befand sich früher Gumma
Yok, einer der bedeutendsten Orte des Limi-Tals. Seit vielen Jahren ist der Ort
jedoch verlassen. Wir überqueren den Fluss Ling Chu. Zahlreiche Hirten haben ihre
Lagerplätze im Tal errichtet, wo sie ihre Yaks und Schafe hüten.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 450m; Zelt [FMA]
20. Tag Takarbu - Col Nyala (4.990 m) - Sechi Khola
Wir verlassen die Wiesenlandschaft und gelangen in östlicher Richtung in ein
felsiges Tal. Durch dieses Tal steigen wir in 2 Stunden zum Pass Nyalu La auf
ca. 5.000 m Höhe hinauf. Bei guter Sicht können wir den Kailash sehen. Der Abstieg
führt Richtung Süden entlang einer Moräne bis zum herrlich gelegenen See Selima
Tsho (4.570 m). Von hier überwinden wir weitere 400 Höhenmeter, bis wir das Tal
erreichen. Über eine Holzbrücke überqueren wir den Fluss und kommen zu unserem
Zeltplatz für diese Nacht.
Gehzeit: 6-7h; Aufstieg: 610m; Abstieg: 1140m; Zelt [FMA]
21. Tag Sechi Khola – Dinga
Unser Weg führt zuerst durch Wiesen bis zu einer Brücke auf 4.550 m Höhe. Hier
beginnt der steile Aufstieg zum Landok La (4.550 m), dem letzten hohen Pass auf
unserer Tour. Nach dem ersten, mühsamen Teil des Abstiegs wird der Weg besser,
sobald wir einen Wald mit großen Wacholderbüschen erreichen. Wir folgen dem Waldweg
bis zu einer Holzbrücke (3.710 m), auf der wir den Fluss überqueren. Eichen- und
Birkenwälder, Rhododendronbüsche, üppige Farne und andere Pflanzen säumen unseren
Weg.
Gehzeit: 6-7h; Fahrstrecke: 300km; Aufstieg: 950m; Abstieg: 1130m; Zelt [FMA]
22. Tag Dinga - Yakba - Simikot
Wir steigen Richtung Süden bis zum Fluss Yakba Khola (2.630 m) ab und erreichen
flussaufwärts das Dorf Yakba. Beim Aufstieg passieren wir verschiedene Häuser
auf 3.010 m Höhe. Weiter geht es vorbei an Nussbäumen bis zum nördlich gelegenen
Dorf Ogren Gaon. Vom Übergang auf 3.270 m werfen wir zum letzten Mal einen Blick
auf den Fluss Karnali. Danach wandern wir auf einem Kiesweg hinunter nach Simikot.
Gehzeit: 5-6h; Aufstieg: 700m; Abstieg: 800m; Zelt [FMA]
23. Tag Kathmandu
Über Nepalgunj fliegen wir zurück nach Kathmandu und können dort den Luxus eines
schönen Hotels genießen.
Hotel [FMA]
24. Tag Kathmandu
Für den Fall, dass nicht alles wie geplant verlaufen ist, haben wir in Kathmandu
einen Reservetag vorgesehen. Sollte uns die Zeit zur Verfügung stehen, kann der
Tag nach Wunsch gestaltet werden (fakultatives Programm). In Kathmandu können
Sie den Durbar-Platz mit dem Königspalast aus dem 15. Jh. besuchen. Die Königsstadt
Patan liegt etwa 4 km südlich von Kathmandu. Die Prachtbauten reihen sich rund
um den Königspalast, aber auch in den verwinkelten Höfen abseits der Palastregion
stößt man auf reizvolle Klosterhöfe und Tempel. Auf einem aussichtsreichen Hügel
westlich von Kathmandu erhebt sich der Stupa von Swayambunath, das bedeutendste
buddhistische Heiligtum des Kathmandu-Tales. Die vergoldete Stupa-Anlage zählt
zu den ältesten der Welt und ist von einer Vielzahl von Schreinen umgeben.
Am Abend treffen wir uns zu unserem Abschiedsessen.
Hotel [FMA]
25. Tag Rückreise
Diesen Tag können wir bis zum Transfer zum Flughafen, am Nachmittag, für Einkäufe
nutzen. Am frühen Abend Rückflug über Bahrain nach Frankfurt.
[F]
26. Tag Ankunft in Deutschland
Ankunft am Morgen in Frankfurt und Weiterfahrt zu unseren Heimatorten.
Leistungen
- Linienflug mit Gulf Air Frankfurt – Bahrain – Kathmandu – Bahrain – Frankfurt,
Rail & Fly Bahnticket ab/bis deutscher Grenze kostenlos
- Übernachtungen in Hotels, Gästehäusern und Zelten; Vollpension
- Transfers, Besichtigungs- und Überlandfahrten, Inlandsflüge mit Yeti Air Kathmandu
– Nepalgunj – Simikot - Nepalgunj - Kathmandu
- Hauser-Reiseleitung, örtliche Führer, Begleitmannschaft, Tragtiere
- Eintrittsgebühren; höhenmedizinische Überdruckkammer; unser Versicherungspaket
Nicht enthaltene Leistungen
- Visagebühren für Tibet (Euro 120,-), Nepal (ca. Euro 40,--);
- fehlende Mahlzeiten, Getränke, Trinkgelder (rechnen Sie mit Euro 5,- pro Tag),
- Einzelzimmerzuschlag,
- fakultative Besichtigungen sowie persönliche Ausgaben;
- Reisegepäck-, Reiseunfall- und Reiseabbruch-Versicherung.
Reiseinfos
Charakter der Tour und Anforderungen
Die Kailash-Umrundung und das Trekking in Nepal sind technisch einfach, durch
die große Höhe jedoch sehr anstrengend. Für die Parikrama sind 3 Tage eingeplant.
Während der Trekkingtour überqueren Sie als höchsten Punkt dieser Reise den 5.636
m hohen Dölma La; 16 Tage lang befinden Sie sich während der Trekkingetappen und
während der Fahrten in Höhen weit über 3.000 m bzw. über 4.000 m, denn die Talebenen
Tibets liegen oft höher als die höchsten Berge Europas. Die Gefahr einer Höhenkrankheit
darf dabei nicht unterschätzt werden. Beachten Sie hierzu die Hauser-Höheninformationen,
die Sie nach Ihrer Anmeldung erhalten. Ihr Organismus muss gesund und belastbar
sein, Sie müssen über gute Kondition verfügen. Für Personen mit Herz- und Kreislaufproblemen
ist diese Reise nicht geeignet. Bitte konsultieren Sie vor Reiseantritt Ihren
Arzt oder Ihre Ärztin, um prüfen zu lassen, ob Sie den Anforderungen dieser Tour
(sehr wichtig: auch Höhenverträglichkeit) gewachsen sind. Halten Sie ggf. bitte
auch mit dem zuständigen Spezialisten für diese Reise Rücksprache.
Der Zustand der örtlichen Fahrzeuge ist schlecht, Reparaturen können die Weiterfahrt
verzögern. Heftige Regenfälle oder Erdrutsche (keine Seltenheit in dem Gebiet)
können die ohnehin schlechten Straßen (über weite Strecken nicht asphaltiert,
Schlaglöcher und Sandpisten) unpassierbar machen. Es kann dadurch zu Routenänderungen
oder zum Ausfall einzelner Programmpunkte kommen.
Während des Trekkings in Nepal und während des Aufenthalts in Tibet übernachten
Sie meist in Zwei-Personen-Zelten, in landesüblichen Hotels und Gästehäusern.
Diese sind teilweise äußerst einfache Unterkünfte, d.h. sie bieten wenig Komfort
und sind mit einfachsten sanitären Anlagen ausgestattet, die u.U. außerhalb des
Zimmers liegen. Der Service in den „Hotels" und Gästehäusern darf nicht am europäischen
Standard gemessen werden. In den Gästehäusern können Doppelzimmer nicht garantiert
werden, Übernachtung in Mehrbettzimmern ist möglich. Die Küche ist für europäische
Geschmacksnerven ungewohnt, und die hygienischen Bedingungen sind „anders" als
bei uns.
Da von chinesischer Seite der nepalesische Sherpa-Service zugelassen ist, wird
Sie während des Zeltens eine unserer eingespielten Begleitmannschaften aus Nepal
versorgen. Aktive und kameradschaftliche Mithilfe bei allen anfallenden Arbeiten
(z.B. Auf- und Abbau der Zelte etc.) muss trotzdem für alle Mitreisenden selbstverständlich
sein. Toleranz und Gemeinschaftsgeist sind Voraussetzung für diese Tour.
Für die Wanderungen benötigen Sie einen Tagesrucksack, in dem Sie das Notwendigste
(wie Regenschutz, Pullover, Trinkwasserflasche usw.) bei sich tragen. Hauptgepäck
und Ausrüstung werden von der Begleitmannschaft transportiert.
Einreisebestimmungen
Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz benötigen
für die Einreise nach Nepal und China/Tibet ein Visum. Der Reisepass muss bei
Ausreise noch 6 Monate gültig sein. Weitere Informationen zu den Einreisebestimmungen
erhalten Sie mit Ihren Buchungsunterlagen.
Impfschutz
Empfohlen wird Impfschutz gegen Tetanus, Polio und Hepatitis A. Ausführliche
Informationen erhalten Sie bei dem unabhängigen Auskunftsservice für Touristen
über Gesundheitsrisiken im Ausland unter der Tel.Nr. 0900/1234-999 (1,98 € pro
Minute) oder unter www.gesundes-reisen.de
Wichtige Hinweise
Diese Tour hat Pioniercharakter. Besonders das Limi-Trekking wurde bisher nur
sehr selten gegangen. Tibet steht am Anfang seiner touristischen Entwicklung.
Abenteuergeist, die Bereitschaft, sich einfachsten Verhältnissen anzupassen und
auf Komfort zu verzichten sowie Verständnis und Toleranz fremden Mentalitäten
und Lebensweisen gegenüber sind für diese Tour erforderlich. Trotz gründlicher
Vorbereitungen können nicht vorhersehbare Schwierigkeiten auftreten, die psychische
Belastbarkeit verlangen. Da unsere Partner meist staatlich organisiert sind, können
organisatorische Mängel auftreten. Besichtigungen sind teils von der Willkür der
lokalen Administration abhängig. Eine Einflussnahme unsererseits ist nur begrenzt
möglich. Selbstverständlich ist es das Ziel Ihrer Reiseleitung sowie unserer Partner
vor Ort, sämtliche Programmpunkte durchzuführen. Eine Garantie für die exakte
Einhaltung vorliegender Ausschreibung können wir jedoch nicht geben. Wir bitten
um Ihr Verständnis. Zudem weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass Sie auf eigene
Gefahr an der Reise teilnehmen.
Verlängerungen
Achtung: Sollten Sie planen, Ihre Reise zu verlängern, bitten wir um frühzeitige
Buchung, da die Flugplätze nach Kathmandu begrenzt sind und häufig schon 6 Monate
im Voraus ausgebucht sind.
Umwelt- und Sozialprojekte
Wie in der Programmübersicht und im Internet dargestellt, sind uns Sozial- und
Umweltengagement wichtig. Verantwortungsvoller Umgang mit der Natur gilt uns als
ebenso selbstverständlich wie Respekt vor der Kultur unserer Gastgeber. In verschiedenen
Ländern unterstützen wir und Sie als Teilnehmer oder Teilnehmerin bestimmter Hauser-Reisen
diverse Projekte. Bei dieser Tour handelt es sich um das Trainings-Zentrum "Braille
Ohne Grenzen". "Braille Ohne Grenzen" ist ein Zentrum für Blinde in Lhasa, in
dem Kinder und Erwachsene auf ihr Leben in der Welt der Sehenden vorbereitet werden.
Zur Ausbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen entwickelte das Zentrum
einen Ausbildungsgang. Neben Blindenschrift und Orientierungstechniken lernen
die Schüler Englisch und Chinesisch. Darüber hinaus erlernen sie einen Beruf,
sei es im medizinischen, handwerklichen oder landwirtschaftlichen Bereich. Dieses
Zentrum besuchen wir mit den Gruppen, die in Lhasa Station machen.
Wir möchten diese Projekte gerne langfristig unterstützen und geben daher pro
Tibet-Reisenden Euro 10,- vom Reisepreis an dieses Blinden-Projekt weiter.
Weitere Auskünfte zum "Braille Ohne Grenzen" und zu anderen Hauser Sozial- und
Umweltprojekten erteilen Ihnen gerne die Mitglieder der Hauser-Umweltgruppe, e-mail:
umwelt@hauser-exkursionen.de
Klima
Im Mai und September kann es tagsüber noch warm sein, nachts sinkt die Temperatur
auf unter 0°C. Regenfälle, aber auch Trockenperioden mit viel Staub sind typisch
für die besuchten Landesteile. In den Sommermonaten Juli/August kann es durch
den Einfluss des Monsuns vermehrt Niederschläge geben und die Sicht kann beeinträchtigt
sein. Während der Reise halten Sie sich überwiegend in höheren Lagen auf und müssen
sich deshalb durch geeignete Kleidung gegen mögliche Wetterumschwünge und Temperaturstürze
wappnen.
Ausrüstung
Entsprechend den klimatischen Bedingungen benötigen Sie sowohl leichte Funktionskleidung
als auch warme Kleidung (Fleece-Pullover, wind- und regenfeste Jacke etc.) sowie
stabile, feste Trekkingschuhe mit Profilsohle. Für die Übernachtungen ist ein
guter Schlafsack, der bis minus 15°C tauglich sein muss, sowie eine Liegematte
nötig (sehr empfehlenswert sind Thermarest-Matten). Beachten Sie bitte unsere
ausführliche Ausrüstungs-Checkliste für diese Reise, die Ihnen nach der Anmeldung
zugeht.
Mindestteilnehmerzahl 10 Personen
Höchstteilnehmerzahl 16 Personen
Preise: |